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18 % Warmwasser und komische Art und Weise der Berechnung

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Thematiker*in
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Also, anhand meiner vorjahres Betriebkostenabrechnung errechneten mir meine Vermieter eine Warmwasserkostenverauszahlung von 5,00 und Heizkostenvorauszahlung von 33,34. Bei Erstantragsabgabe hat mein Vermieter auch in dem Formular das SO aufgeschlüsselt. Ich wunderte mich schon warum ich so nen schrägen Betrag an KdU bekomme wo ich mir doch was anderes ausgerechnet hatte, nun gut, dazu läuft der Widerspruch noch.

Heute war ich wegen meinem Folgeantrag bei der Arge und war bei der Berechnung dabei und da sich meine Miete zum August ändert wollte die Dame die Daten neu eingeben. Meine Vermieter haben mir wieder Heizkosten 40,00 und Warmwasserkosten 5,00 einzeln aufgeschlüsselt. Die Dame trug aber 45,00 ein und errechnete dann eine 18%igen Warmwasserkostenanteil von 8,10. Nun stellt sich mir die Frage, ist das so ok? Meiner Meinung nach nicht, 18% dürfen meiner Meinung nach NUR rausgerechnet werden wenn Warmwasser nicht einzeln vom Vermieter aufgeschlüsselt sind aber mein Vermieter hat ja aufgeschlüsselt.

D.h. im Grunde möchte mich meine Arge mit der Berechnung um 3,10 Euro im Monate bescheissen!

zumindest sehe ich das so!

Lieg ich falsch mit meiner Annahme?

Grüsse

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T.Lia

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Natürlich wollen die dich bescheissen.
Habe mal irgendwo gelesen, dass es so ist: Wenn Warmwasser Im Mietvertrag bzw. Betriebskostenabrechnung separat ausgewiesen ist, dann diese Summe - sonst die 18 %. Weiß leider nicht mehr, wo das stand. Vielleicht weiß es ein anderer.
Auf alle Fälle würde ich erstmal in Widerspruch gehen.
 
E

ExitUser

Gast
Wie insbesondere die Optionskommunen über den Warmwasser-Abzug von den Heizkosten SGB II-Leistungen einsparen, wird immer deutlicher. Aber auch die Willkürlichkeit der Angelegenheit: zwischen 18 Prozent und 38 Prozent Abzug für Warmwasser von den Heizkosten ist alles drin.

Aber

das Sozialgericht Freiburg i. Br. (Beschluß vom 18.5.2005 – Az.: 9 AS 1581/05 ER) hat entschieden: „…,dass die von den Sozialleistungsträgern in Baden-Württemberg vorgenommenen Pauschalabzüge für Haushaltsenergiekosten und die Bereitung von Warmwasser zu hoch sind.

das Sozialgericht Dresden (Beschluß vom 14.6.2005 – Az.: S 23 AS 332/05 ER) hat entschieden: „von den … Heiz- und Wasserkosten … in Höhe von 60,00 EUR monatlich, ist eine monatliche Pauschale in Höhe von 11,76 EUR für die Aufbereitung des Warmwasser abzuziehen“; hierbei bezieht sich das SG Dresden offensichtlich auf den zwei Monate vorher ergangenen Beschluß des LSG Sachsen (s.u.) und kommt damit auf einen Warmwasser-Anteil von knapp 20 Prozent.

das Sächsische Landessozialgericht (Beschluß 14.4.2005 – Az.: L 3 B 30/05 AS/ER) bezeichnet in der Begründung die Berechnung der Kläger/Beschwerdeführer als richtig: „… Heiz- und Warmwasserkosten (EUR 65,- abzüglich der vom Regelsatz bereits erfassten Kosten der Warmwasserzubereitung, hier pauschaliert EUR 11,76)“, was einen Warmwasser-Anteil von 18 Prozent ergibt.


Damit kristallisiert sich ein Wert von 18-20 Prozent der Heizkosten für den Warmwasser-Anteil heraus, und insbesondere die Niedersachsen sollten keine Mühe scheuen, dies auch vor den Sozialgerichten einzuklagen.
 
Thematiker*in
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die können meiner meinung nach pauschalieren wenn wie sie wollen wenn meine vorjahresbetriebskostenabrechnung eine position warmwasser beinhaltet die den korrekten verbrauch aufschlüsselt, somit sind das die Kosten und nicht irgendwelche pauschalierten dinge

im grunde wollen sie mir 3,10 zu wenig heizkosten bezahlen, wenn man es anders rum dreht und auch die kann ich anhand der abrechnung belegen.

ich bin der meinung wenn ausgewiesene beträge vorhanden sind KANN MAN NICHT PAUSCHALIEREN!
 
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