18-Jähriger in Maßnahme nach §§ 59 ff SGB III - komplexer Sachverhalt - ist das i. O.

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FrankyBoy

Gast
Konkret geht es um folgendes Problem: Ein junger erwachsener Mann, lebt zusammen mit den Eltern und 2 Geschwister in einer BG - ARGE fordert nun über 1.000,-- € zurück.

Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar:

1. Am 26.09.08 wurde ihm Berufsausbildungsbeihilfe nach den §§ 59 ff SGB III gewährt und er nimmt an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teil und erhält dafür monatliche Leistungen in Höhe von 275,-- €.

2. Am 11.03.09 erhielt die Familie 3 Schreiben, jeweils eines gerichtet an die Mutter, den Vater und den Leistungsempfänger selber und die hierin gemachten Angaben stelle ich sobald ich diese gescant und optimiert habe hier rein.

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Problematik?
 

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FrankyBoy

Gast
AW: 18-Jähriger in Maßnahme nach §§ 59 ff SGB III - komplexer Sachverhalt - ist das i

Nachtrag - 2. Steiten des Bescheides an den Vater.
 

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nowayhose

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AW: 18-Jähriger in Maßnahme nach §§ 59 ff SGB III - komplexer Sachverhalt - ist das i

Hallo frankyboy, sie haben es nicht ganz unkenntlich gemacht die namen sind immer noch zu lesen!
 
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FrankyBoy

Gast
AW: 18-Jähriger in Maßnahme nach §§ 59 ff SGB III - komplexer Sachverhalt - ist das i

Ups, danke
 
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FrankyBoy

Gast
AW: 18-Jähriger in Maßnahme nach §§ 59 ff SGB III - komplexer Sachverhalt - ist das i

Nachtrag: Da der junge Mann weder behindert ist und noch bei den Eltern wohnt, dürften meiner Meinung nach gar keine Berufsausbildungsbeihilfe gezahlt werden sondern MAE bzw. ähnliches in Frage kommen.
 
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FrankyBoy

Gast
AW: 18-Jähriger in Maßnahme nach §§ 59 ff SGB III - komplexer Sachverhalt - ist das i

Hat denn wirklich Niemand eine Idee, ob die Bescheide rechtens sind? BAB ist nur wirklich nicht mein Spezialgebiet.
 

Linchen0307

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AW: 18-Jähriger in Maßnahme nach §§ 59 ff SGB III - komplexer Sachverhalt - ist das i

Du hast eine PN ist wichtig!
 
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FrankyBoy

Gast
AW: 18-Jähriger in Maßnahme nach §§ 59 ff SGB III - komplexer Sachverhalt - ist das i

Hatte mich um den gekümmert wo ich nur konnte, hat mich eine Stange Geld und Engagement gekostet - Ergebnis: Erpressung, Bargeld und er junge Mann ist bis heute Hartzer - geile Zukunft gelle?

Und die Moral von der Geschicht: Nachbarn erpressen lohnt sich nicht.
 

Erolena

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AW: 18-Jähriger in Maßnahme nach §§ 59 ff SGB III - komplexer Sachverhalt - ist das i

Nachtrag: Da der junge Mann weder behindert ist und noch bei den Eltern wohnt, dürften meiner Meinung nach gar keine Berufsausbildungsbeihilfe gezahlt werden sondern MAE bzw. ähnliches in Frage kommen.
Was soll er denn im Ein-Euro-Job schon lernen für die Zukunft?

Eine Berufsvorbereitungsjahr bereitet auf eine Ausbildung vor, arbeitet an Defiziten im schulischen Bereich (Berufsschule und Stützunterricht) und ermöglicht das Nachholen des Hauptschulabschlusses.
Das ist das mindeste, was ein 19jähriger machen sollte: sich auf eine Ausbildung vorbereiten. Und danach endlich eine Ausbildung absolvieren.

BAB im Berufsvorbereitungsjahr gibt es auch im Haushalt der Eltern.
Das soll die Jugendlichen (mit Problemen) motivieren, regelmäßig am BvJ teilzunehmen.

Für die ALG2-Anrechnung kommt es darauf an, wie sich die BAB zusammensetzt. Einige Beträge sind zweckbestimmt, also nicht anrechenbar. Das ist wichtig wg. der Rückforderung.

Der BAB-Berechnungsbogen fehlt (?) Evtl. kannst du die wenigen Zahlen aus dem BAB-Berechnungsbogen einfach abschreiben.

Im Prinzip muss es sehr ähnlich wie im Zitat sein.
Hier aber leider nur die Zahlen von 2010.

Maximale Höhe der BAB bei Teilnehmer BvB, der zu Hause lebt

Ein Teilnehmer an einer berufvorbereitenden Bildungsmaßnahme, der noch bei seinen Eltern lebt, kann maximal folgenden Bedarf haben:


1. Lebensunterhalt
212 Euro Unterstützung zum Lebensunterhalt
212 Euro maximal

2. Individuelle Fahrtkosten
Fahrten zum Betrieb und zur Berufsschule
1 Heimfahrt monatlich
476 Euro maximal

3. Sonstige Aufwendungen:
bis 9 Euro Lernmittel
bis 12 Euro Arbeitskleidung
bis 130 Euro Kinderbetreuungskosten bis 130 Euro
151 Euro maximal
zuzüglich der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung

Insgesamt kann also maximal ein Bedarf von 839 Euro errechnet werden. Hinzu kommen die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Außerdem übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die Lehrgangkosten. Auf den Gesamtbedarf wird in diesem Fall das Einkommen des Teilnehmers nur angerechnet, wenn er in der Maßnahme ein Einkommen bezieht. Das Einkommen der Eltern wird nicht angerechnet.
Quelle: Azubi & Azubine - Hhe und Bedarf der BAB
 
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