18.000 Menschen verbringen Weihnachten auf der Straße

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Woodruff

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Experten warnen vor drastischem Anstieg der Wohnungslosenzahl - «Da baut sich gerade eine Welle auf» Von Matthias Armborst
18.000 Menschen verbringen Weihnachten auf der Straße

(PR-inside.com 21.12.2008 09:41:01)


Frankfurt/Main (AP) Sie sind der äußerste Rand der Gesellschaft: 18.000 Menschen, die selbst an Weihnachten «Platte machen», also ohne jede Unterkunft auf der Straße leben. Zwar ist ihre Zahl zuletzt leicht gesunken. Doch die schärferen Hartz-Regeln und steigende Mietpreise könnten die Wohnungslosenzahl schnell wieder hochtreiben, warnen Experten. «Da baut sich gerade eine Welle auf», sagt Rolf Keichel, Vorstandsmitglied des Fachverbands Evangelische Obdachlosenhilfe. [...]

[...] «Und die Hartz-Gesetze tun ihr Übriges», sagt Diakonie-Sprecher Keichel. Laut der AG Wohnungslosenhilfe sind derzeit 60.000 bis 120.000 Haushalte mit bis zu 235.000 Menschen vom Verlust der Wohnung bedroht, darunter besonders viele junge Arbeitslose, rund 40 Prozent von ihnen weiblich. Einer der Gründe für den großen Anteil von Jungen: «Hartz-IV-Empfänger unter 25 bekommen keine eigene Wohnung bezahlt, solange das Amt den Auszug von Zuhause nicht ausdrücklich erlaubt», erklärt Rosenke. [...] «Die gesunkenen Fallzahlen täuschen leicht darüber hinweg, dass die Hartz-Gesetze die Lage verschärft haben», sagte auch Rolf Keichel von der Diakonie. Viele Hartz-IV-Empfänger sähen sich etwa gezwungen, einen Teil ihres Mietgeldes für Essen, Kleidung oder zu hohe Stromrechnungen auszugeben. So entstünden Mietschulden, die zum Verlust der Wohnung führen könnten. [...]
Quelle: 18.000 Menschen verbringen Weihnachten auf der Straße
 

Bienchen

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Wen interessieren schon diese Warnungen. Wir können uns an fünf Fingern abzählen, wie sich das Land im nächsten Jahr entwickeln (unterentwickeln) wird.

Interesse kommt nur, wenn es so wäre, dass Experten vor sinkenden Einkommen in der Politik und Managerbranche warnen würde. Wie schnell wäre da ein Hilfspaket für die ach so armen Id.... zusammen geschnürt und ausgegeben.

Für die in Not geratene Bevölkerung ist wie immer kein Geld da. Meiner Meinung nach wird erst einmal beraten wieveil Geld man sich da oben im kommenden Jahr gegenseitig zuschustert, wieviel Geld noch die Banken und andere ach so arme Unternehmer bekommen. Da bleibt kein Geld für den Normalo übrig. Nein, im Gegenteil, er soll froh sein, dass er wenigstens noch etwas zum Essen sich suchen kann.

Ich habe für dieses Land nur noch Abscheu und Ekel übrig!!!!!!!!!!!! :icon_kotz2:

Dass ich mal so denken werde, hätte ich nicht gedacht. Aber bekanntlich gibt es ja ein schönes Sprichwort.
"Der Umgang formt den Menschen":icon_daumen:

Und wie der Staat und seine Handlanger mit mir umgehen, so gehe ich auch mit denen um!!!!!!!!!
 
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