17 Jahre und direkt eine "Maßnahme im Pflegeheim", muss ich den Vertrag unterschreiben ???

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Brimos

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Hallo,

ich bin 17 Jahre alt,habe die 10 Klasse beendet und wollte das Fach abi doch nicht mehr machen.

Ich hatte ein Termin bei der Main arbeit und dann bot mir mein Sachbearbeiter an eine Maßnahme zu machen,da ich ihn vorher sagt habe,dass ich in bereich Pflege und Medizin eine Ausbildung starten möchte,bot er mir an eine "gute Maßnahme in einem Pflegeheim " zu machen.

Er meinte ich müsste nur schnell den Vertrag unterschreiben,ich meinte daraufhin,ich würde ihn gerne mitnehmen und ihn mir zuhause anschauen,er wurde nervös und meinte"geh morgen zur Vereinbarten Zeit dorthin und spricht miteinander,

danach unterschreibst du den Vertrag und der Maßnahmeträger schickt ihn mir per Fax" ich bejahte nur "ok".ich Muss morgen dort hin und der Sachbearbeiter meinte zu mir ich soll meine Bewerbungsunterlagen(Zeugnis,Lebenslauf und die Bewerbung mitbringen und den Maßnahmeträger überreichen).

Ich möchte den Vertrag nicht unterschreiben und habe mir überlegt wie ich vorgehen könnte.
Ich werden morgen zum Termin erscheinen und mit dem Träger quatschen.

Sobald er den Vertrag vor mir auspackt würde ich sagen,"ich würde den Vertrag mitnehmen und ich rechtlich überprüfen lassen,das würde paar Tage Zeit in Anspruch nehmen.

Ich würde warten und warten a) ich kriege den Verwaltungsakt b) es passiert gar nichts.
Falls ich den Verwaltungsakt bekomme,wie soll ich vorgehen,soll ich ein Einspruch einlegen,wie mache ich das und wie komme ich aus diesem blöden Statistik System raus.

Ich kann kaum schlafen vor Aufregung und muss ganze zeit dran denken.Verzeiht mir die Rechtschreibfehler und Zeichensetzung.
 

Doppeloma

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Hallo Brimos, :welcome:

ich bin 17 Jahre alt,habe die 10 Klasse beendet und wollte das Fach abi doch nicht mehr machen.

Du bist noch NICHT volljährig und darfst OHNE die Einwilligung deiner Eltern überhaupt noch keine Verträge unterschreiben, die irgendwas mit "Arbeit" zu tun haben (auch nicht als "Maßnahme" getarnt).

Wenn du hier Hilfe suchst ist es aber sehr unzweckmäßig deine Anfrage erst wenige Stunden vor dem relevanten Ereignis einzustellen ... es soll noch Menschen geben die um 22 Uhr schon im Bett liegen und schlafen.

Zudem ist es angebracht, dass du deine Texte nicht als unübersichtlichen "Block" schreibst, das hat mit Aufregung und Rechtschreibfehlern wenig zu tun ... sondern mit Achtung vor dem Leser, der dir doch helfen soll.

Von einer EGV kann ich bisher NICHTS lesen, du schreibst von einem Vertrag mit dem Maßnahmeträger.
Dort braucht man überhaupt KEINEN Vertrag abschließen und daraus wird auch kein VA ... :icon_evil:

Deine Unterschrift wäre zudem NICHTS WERT ohne die (schriftliche) Zustimmung deiner Eltern ... was sagen die denn dazu ???

MfG Doppeloma
 
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ExUser 2606

Gast
Also wenn ein SB schon nervös wird, weil man einen Vertrag nicht sofort unterschreiben möchte, wuerde ich mir den sehr genau ansehen.

Ausbildungsstätten im Bereich Pflege sollte es genug geben. Schade, dass einem Vermittler fuer einen jungen Menschen da nur massnahme einfällt.
 

Merse

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Verstehe ich das richtig? Es wurde dir nicht nur verweigert, die EGV zur Prüfung mitzunehmen, stattdessen wurde sie auch noch ohne deine Zustimmung an unbeteiligte Dritte geschickt?

Der Fall ist zu krass, als dass ich da eine Musterlösung parat hätte. Denkbar wäre, sich vom Maßnahmeträger Auskunft geben zu lassen, was er alles vom JC erhalten hat, damit der Vorgang erstmal auf Papier kommt, und damit dann richtig Wind beim Bundes- oder Landesdatenschutzbeauftragen, Kundenreaktionsmanagement, Geschäftsführung usw zu machen.
 

Doppeloma

Super-Moderation
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Hallo Brimos,

Der Sachbearbeiter hat die EGV den Maßnahmenträger gegeben und diese soll ich unterschreiben bei dem Träger, damit dieser es meinen Sachbearbeiter schickt.

Eine EGV ist ein Vertrag zwischen DIR und dem JC-SB, der gehört zu überhaupt KEINEM Maßnahmeträger. :icon_evil:

Verträge (bzw. die Vorschläge dafür) darf man prüfen und muss die niemals sofort und unbesehen unterschreiben, eine EGV ist ein "Arbeitsmittel" vom und für das JobCenter und ist mit DIR zu besprechen und mit dir zusammen zu erarbeiten.

So steht es jedenfalls im § 15 SGB II, da kannst du alles nachlesen was den Inhalt und den (angeblichen) Sinn einer EGV betrifft.

Da du noch Minderjährig bist haben deine Eltern da auch noch ein gewichtiges Wort mitzureden, ob du Verträge abschließen darfst oder nicht.
Frage doch deinen SB mal danach wie er darauf kommt, dich ohne Einwilligung deiner Eltern in einem Pflegebereich einsetzen zu wollen.

Für einen (echten) Ausbildungsplatz wäre auch die Zustimmung deiner Eltern erforderlich, sonst darf KEIN AG einen Ausbildungsvertrag mit dir abschließen.

Diese Gesetze gibt es doch nicht "aus Spaß", deine Eltern sollten dich gar nicht alleine zum JC gehen lassen wenn man dort solche unzulässigen Dinge mit dir veranstaltet. :icon_evil:

Was hast DU denn selber vor nun beruflich (oder doch weiter schulisch) anzugehen, genau das sollte Inhalt einer EGV sein und dann hat man sich (JC und Du) daran zu halten, einen Maßnahmeträger geht das ALLES gar nichts an.

MfG Doppeloma
 

Sonne11

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ich Muss morgen dort hin und der Sachbearbeiter meinte zu mir ich soll meine Bewerbungsunterlagen(Zeugnis,Lebenslauf und die Bewerbung mitbringen und den Maßnahmeträger überreichen).
Hallo!
Da dies hier noch nicht angesprochen wurde: Dir ist hoffentlich bewusst, dass Du bei mündlichen Befehlen wie diesen nicht reagieren musst?

Ich weiß zwar nicht ob sich das auf die Vergangenheit bezieht, oder ob Du mit "morgen" den 5.9.18 oder 6.9.18 meinst, aber Du musst ohne Unterschrift eines Erziehungsberechtigten, in diesem Fall weder zum Träger, noch ihm Zeugnisse oder Bewerbungen aushändigen.

Zudem sind Fahrkosten für den Termin beim JC zu erstatten. Sind diese beantragt worden? Auch für eine Fahrt zum Träger müsste das JC die Kosten tragen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Denkbar wäre, sich vom Maßnahmeträger Auskunft geben zu lassen, was er alles vom JC erhalten hat, damit der Vorgang erstmal auf Papier kommt, und damit dann richtig Wind beim Bundes- oder Landesdatenschutzbeauftragen, Kundenreaktionsmanagement, Geschäftsführung usw zu machen.
Das ist doch genau die richtige Musterlösung. :wink:
 
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