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17-jähriger raus aus der BG - was muss ich tun?

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mondfan

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#1
Hallo,

ich bin neu hier und habe mich auch schon zu meinem Thema umgeschaut. Vielleicht hilft mir ja bitte trotzdem jemand, denn ich bin immer noch am grübeln, wie man was macht. Folgendes:

Mein 17-jähr. Sohn beginnt am 03.08.09 eine 3-jähr. Ausbildung und hat dann ein Einkommen von 342,00 Euro Netto im 1.Lehrjahr. Dazu bekommt er 164,00 Euro Kindergeld und 127,16 Euro Unterhalt (vom Vater). Ausserdem trägt er noch Prospekte aus, was ungefähr 30-40 Euro sind, immer etwas anders.
Sein Hartz - Geld wären ja 287,00 Euro, was ja jetzt immer schon überschritten wurde durch Kindergeld u. Unterhalt. Wenn er dann das Lehrgeld bekommt, wäre er ja eigentlich raus aus der BG (wie ich hier gelesen habe), da nicht mehr bedürftig, oder? Sein Mietanteil beim Hartz beläuft sich auf 210,00 Euro.

Kindergeld u. Unterhalt kommen momentan noch auf mein Konto. Ich habe nun gelesen, ich müsste da beides auf sein Konto überweisen lassen und er müsste mir dann 50% der Mietkosten etc. übernehmen und er kann kann auch Wohngeld beantragen.

Meine Frage nun. Beantrage ich nur die Abmeldung von meinem Sohn, oder muss ich dann irgendwas schreiben wegen Haushaltsgemeinschaft, wegen seinem Mietanteil etc.? Am 17.12.09 wird er dann auch 18 Jahre alt. Da fällt auch mein Alleinerziehendenzuschlag ab diesem Datum weg. Muss ich da noch irgendwas ab diesem Datum beachten, was das HartzIV betrifft? Ich hab momentan nur eigenes Prospektegeld noch, wo pauschal immer 30,00Euro angerechnet werden.

Wäre nett, wenn jemand mir einen Rat geben könnte. Danke schon mal.

VG mondfan
 

biddy

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#2
mondfan sagte :
Sein Hartz - Geld wären ja 287,00 Euro, was ja jetzt immer schon überschritten wurde durch Kindergeld u. Unterhalt.
Zum Alg-II-Bedarf gehört nicht nur die Regelleistung, sondern auch der KdU-Anteil, somit ein Gesamtbedarf von 287 + 210 = 497 Euro.

Wenn er dann das Lehrgeld bekommt, wäre er ja eigentlich raus aus der BG (wie ich hier gelesen habe), da nicht mehr bedürftig, oder?
Als Auszubildender in betrieblicher Ausbildung mit Ausbildungsvergütung ist er eh nicht mehr Alg-II-anspruchsberechtigt, bildet also automatisch eine HG mit Dir, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen (Absatz 5):
SGB II

§ 7

[...]
(5) Auszubildende, deren Ausbildung im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes oder der §§ 60 bis 62 des Dritten Buches dem Grunde nach förderungsfähig ist, haben keinen Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts. In besonderen Härtefällen können Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts als Darlehen geleistet werden.

(6) Absatz 5 findet keine Anwendung auf Auszubildende,
1. die auf Grund von § 2 Abs. 1a des Bundesausbildungsförderungsgesetzes keinen Anspruch auf Ausbildungsförderung oder auf Grund von § 64 Abs. 1 des Dritten Buches keinen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe haben oder
2. deren Bedarf sich nach § 12 Abs.1 Nr.1 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes oder nach § 66 Abs. 1 Satz 1 des Dritten Buches bemisst oder
3. die eine Abendhauptschule, eine Abendrealschule oder ein Abendgymnasium besuchen, sofern sie aufgrund von § 10 Abs. 3 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes keinen Anspruch auf Ausbildungsförderung haben.
Ich hab' es mal grob durchgerechnet, da der fiktive Bedarf des Auszubildenden trotzdem ermittelt wird, um einen evtuellen Kindergeldübertrag an Dich zu errechnen (Kindergeld wird wieder zu Deinem Einkommen). Er hat ja noch einen Freibetrag, der von der Ausbildungsvergütung abgezogen wird. Somit wird nur ein verminderter Lohn als Einkommen auf seinen (fiktiven) Alg-II-Bedarf angerechnet. Mitsamt der Nebentätigkeit hat er einen leichten "Überschuss", so dass Dir etwas Kindergeld angerechnet werden kann (die 30 Euro Versicherungspauschale kannst Du hier wohl auch nicht mehr geltend machen durch Deine Nebentätigkeit; ist schon ausgeschöpft?)
 

mondfan

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#3
Zum Alg-II-Bedarf gehört nicht nur die Regelleistung, sondern auch der KdU-Anteil, somit ein Gesamtbedarf von 287 + 210 = 497 Euro.

Als Auszubildender in betrieblicher Ausbildung mit Ausbildungsvergütung ist er eh nicht mehr Alg-II-anspruchsberechtigt, bildet also automatisch eine HG mit Dir, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen (Absatz 5):
Ich hab' es mal grob durchgerechnet, da der fiktive Bedarf des Auszubildenden trotzdem ermittelt wird, um einen evtuellen Kindergeldübertrag an Dich zu errechnen (Kindergeld wird wieder zu Deinem Einkommen). Er hat ja noch einen Freibetrag, der von der Ausbildungsvergütung abgezogen wird. Somit wird nur ein verminderter Lohn als Einkommen auf seinen (fiktiven) Alg-II-Bedarf angerechnet. Mitsamt der Nebentätigkeit hat er einen leichten "Überschuss", so dass Dir etwas Kindergeld angerechnet werden kann (die 30 Euro Versicherungspauschale kannst Du hier wohl auch nicht mehr geltend machen durch Deine Nebentätigkeit; ist schon ausgeschöpft?)

Hallo biddy,

danke für Deine schnelle Antwort. Für meine Nebentätigkeit habe ich ungefähr 60-70 Euro, mal mehr mal weniger und es werden immer pauschal 30 Euro vom Einkommen vom Amt abgezogen, egal, ob ich über die 100 Euro-Grenze +20% komme oder nicht.

Also mache ich nun eine Veränderungsmitteilung, dass er in der Lehre ist ab August, fülle wegen der HG aus und lasse KG und Kindesunterhalt auf sein Konto überweisen? Und Wohngeld kann er beantragen?

VG mondfan
 

Til Gung

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#4
Beantrage für ihn (muss er mit 18 selber machen) Wohngeld. Sein überschießendes Kindergeld (abzüglich 30 € Einkommensbereinigung - wird von der ARGE gerne vergessen) wird dir als ALG II minderndes Einkommen angerechnet.
 

Til Gung

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#5
Habe ich in biddys Antwort überlesen

(die 30 Euro Versicherungspauschale kannst Du hier wohl auch nicht mehr geltend machen durch Deine Nebentätigkeit; ist schon ausgeschöpft?)
stimmt hast Recht, aber nicht wegen der Nebentätigkeit der Mutter, die Versicherungspauschale steht in dem Fall dem Kind zu, aber die sind im Grundfreibetrag der Ausbildungsvergütung enthalten.
 

mondfan

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#6
Beantrage für ihn (muss er mit 18 selber machen) Wohngeld. Sein überschießendes Kindergeld (abzüglich 30 € Einkommensbereinigung - wird von der ARGE gerne vergessen) wird dir als ALG II minderndes Einkommen angerechnet.
Aha, also werde ich gleich mal solch einen Antrag morgen holen. Sein erstes Lehrgeld wird er ja aber sicher erst im September bekommen, steht ihm da noch ALGII für August zu? Denn sonst würden uns ja die 210 Euro KdU von ihm fehlen im August.
 

Til Gung

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#7
Es gilt das Zuflussprinzip. Einkommen wird angerechnet in dem Monat in dem es zufließt.

Aber kein ALG II erhalten

(5) Auszubildende, deren Ausbildung im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes oder der §§ 60 bis 62 des Dritten Buches dem Grunde nach förderungsfähig ist, haben keinen Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts. In besonderen Härtefällen können Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts als Darlehen geleistet werden.
SGB II § 7 Berechtigte

Demnach scheint es im August eine Lücke zu geben.
 

mondfan

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#8
Aha, na gut, da muss ich sehen, wie wir klar kommen. vielleicht gibt es ja auch eine Überzahlung durch das Amt, denn die sind bei uns nicht die schnellsten mit zurückhalten von Zahlungen. In dem Fall wäre es ja dann erst mal mein "Glück", auch wenn ich es zurück zahlen müsste. Aber Rückzahlungen bin ich ja mittlerweile gewöhnt.

Danke erst mal für Eure Antworten. Meld mich nochmal, wenn was ist.

VG mondfan
 

mondfan

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#9
Mir ist da noch etwas eingefallen. Und zwar habe ich für meinen Sohn eine Unfallversicherung, wo es nach Ablauf Geld wieder raus gibt. Im Grunde wäre es doch sinnvoll, sich das mit 17/18 auszahlen zu lassen, wenn er abgemeldet ist von der ARGE, oder? Das Geld kann nicht bei mir angerechnet werden, weil es sein Einkommen ist, oder? Wie würde die Sache liegen, wenn er bei Auszahlung noch 17 ist? Der Vertrag läuft auf ihn und er würde ja durch die Ausbildung ab August aus der BG fallen. Das Geld soll für den Führerschein verwendet werden.

VG mondfan
 

ela1953

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#10
Beantrage für ihn (muss er mit 18 selber machen) Wohngeld. Sein überschießendes Kindergeld (abzüglich 30 € Einkommensbereinigung - wird von der ARGE gerne vergessen) wird dir als ALG II minderndes Einkommen angerechnet.

Wenn die Mutter ALG II bezieht, muss sie als Mieterin der Wohnung den Wohngeldantrag für ihren Sohn stellen. Auch wenn er 18 ist.
 

ela1953

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#11
Aha, na gut, da muss ich sehen, wie wir klar kommen. vielleicht gibt es ja auch eine Überzahlung durch das Amt, denn die sind bei uns nicht die schnellsten mit zurückhalten von Zahlungen. In dem Fall wäre es ja dann erst mal mein "Glück", auch wenn ich es zurück zahlen müsste. Aber Rückzahlungen bin ich ja mittlerweile gewöhnt.

Danke erst mal für Eure Antworten. Meld mich nochmal, wenn was ist.

VG mondfan

Bei mir haben die auch gepennt, Ich bekam noch die Leistung für meinen Sohn für August 2007.
Das wollten die mir zwar in die Schuhe schieben, aber wenn die frühzeitige Mitteilung an den Fallmanager erst nach Wochen in der Leistungsabteilung eintrifft sollen die sich doch zanken.
Aber ich kämpfe immer noch wegen BG oder HG und Kindergeld
 

mondfan

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#12
Bei mir haben die auch gepennt, Ich bekam noch die Leistung für meinen Sohn für August 2007.
Das wollten die mir zwar in die Schuhe schieben, aber wenn die frühzeitige Mitteilung an den Fallmanager erst nach Wochen in der Leistungsabteilung eintrifft sollen die sich doch zanken.
Aber ich kämpfe immer noch wegen BG oder HG und Kindergeld
Ich lasse mir seit kurzem alles am Empfang abstempeln und dann davon (mit Stempel) eine Kopie machen. So können die mir nichts mehr in die Schuhe schieben. Der letzte Rückforderungsbescheid, das Theater mit angeblich nicht erhaltenen Meldungen etc. hab ich satt. Ich bemüh mich echt um Arbeit und das ich was dazu verdiene, melde wirklich alles und dann wird man immer wieder hingestellt, als wäre man das letzte Ar..........Aber das ich seit Mai ständig meinem Geld hinter rennen muss und laufend mein Geld auf der ARGE holen muss, weil die keine Ahnung haben, mein Krankengeld rauszurechnen und mein Geld anzuweisen, das interessiert nicht, oder das die nicht fähig sind abzuändern, dass ich seit März 09 in einer anderen Krankenkasse bin. Trotz mehrfachen mündlichen und schriftlichen Mitteilungen kapiern die das nicht!

ich lass mich überraschen, wie lange das bei mir dann dauert mit der HG und so. Hoffe für Dich, dass sich das bei Dir mal klärt.

VG mondfan
 

mondfan

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#13
Guten Morgen :icon_pause:,

ich sitze hier gerade vor dem Zettel zum ausfüllen für die HG, da ich ja nun mit dem Sohn eine bin ab August. Irgendwie hab ich ein Brett vorm Kopf. Wo muss ich meinen Sohn eintragen? Ich habe seinen Namen nun bei Nr. 2 drin, muss ich ihn auch in Nr. 1 eintragen und wie ist das mit den anteiligen Kosten für Miete, die ich von ihm dann bekomme. Muss ich da für mich auch so einen Zettel machen? Danke für Eure Hilfe.

VG mondfan :icon_neutral:
 

mondfan

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#15
Aha. ich war gerade auf der ARGE die Lehrstelle melden, habe aber den Antrag auf HG nicht mitgenommen. Da war es ja gut. :)
Aber ich denke, die Kinder müssen 50% der Mietkosten tragen, wenn sie in Ausbildung sind und aus der BG fallen? Oder hab ich da was falsch verstanden? mein Sohn wird im Dezember erst 18. Ich lese mir die pdf dann mal in Ruhe durch.

VG mondfan
 

Til Gung

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#16
Die 50 % der KdU haben aber nix mit der gegenseitigen Unterstützung inh einer HG zu tun.

Papa Staat sucht verzweifelt nach jeder Chance Kosten zu sparen.
 

mondfan

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#17
Also warte ich jetzt ab, was die ARGE dann schreibt? Ich habe ja die Aufnahme der Ausbildung gemeldet und den Wegfall des Sohnes aus der BG wegen Aufnahme Ausbildung. Hoffe, da habe ich nun keinen Fehler gemacht mit dem letzteren. :confused:
 

Til Gung

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#18
Was denn für einen Fehler?

Er fällt aus der BG basta. Die werden von dir die Höhe seines Einkommens abfragen um sein überschießendes KG zu ermitteln. Mehr nicht.
 

mondfan

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#19
Aha, na gott sei dank. Danke Dir für Deine Hilfe. :icon_knutsch:

VG mondfan
 
E

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#20
andere haben es bereits gesagt: bei der bedarfsberechnung muss der sohn
natürlich die miete berücksichtigen, die er dann an dich an dich bezahlen muss.

eines ist allerdigns klar: sobald er 18 wird, fällt er auch dann aus der BG
raus, wenn er einen anspruch auf aufstockende leistungen hat, weil er nicht
genug verdient, und zwar alleine schon deshalb, wel er wenn er arbeitet,
einen anspruch auf 100% plus freibetrag hat.

er hat dann zwar immer noch anspruch auf leistungen, aber eben einen EIGENEN anspruch.


ob er mit 18 noch kindergeld bekommt, wenn er in einer ausbildung ist,
weisst du selbst am besten.
 

biddy

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#21
er hat dann zwar immer noch anspruch auf leistungen, aber eben einen EIGENEN anspruch.
Ab 18 nicht, ab 25 J. ... und als Auszubildender dennoch nicht, wenn auch sein fiktiver Bedarf nach dem SGB II (mit Einkommensbereinigung, also Grundfreibetrag etc.) - auch jetzt schon - herangezogen wird.

Siehe u.a. § 20 und § 37: Harald Thome - SGB II - Hinweise
 

Erolena

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#22
Hallo Mondfan, mir fällt gerade auf:
Fällt denn Dein Prospekteverteilen unter Erwerbsarbeit?
Wenn ja, dann stünden Dir doch die 100 Euro Freibetrag zu, die du nicht ausschöpfen kannst. Aber von 70 Euro wären dann 70 Euro anrechnungsfrei.
Falls ich gerade einen Denkfehler habe und es ist keine Erwerbsarbeit, dann sind beim Einkommen trotzdem die Ausgaben abzuziehen, die mit seiner Erzielung verbunden sind. Sicher benötigst Du doch eine Monatskarte, um die Prospekte abzuholen (und/oder zu verteilen). Nur mal als Idee.
Die Regelungen zum anrechenbaren Einkommen sind hier nachzulesen: SGB II § 11 Zu berücksichtigendes Einkommen
 

biddy

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#23
Seine Ausbildungsvergütung wird bereits nach § 11 bzw. § 30 (fiktiv) bereinigt, wenn der (evtl.) Kindergeldübertrag ermittelt wird.
 

Erolena

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#24
Hallo biddy,
danke für Deine schnelle Antwort. Für meine Nebentätigkeit habe ich ungefähr 60-70 Euro, mal mehr mal weniger und es werden immer pauschal 30 Euro vom Einkommen vom Amt abgezogen, egal, ob ich über die 100 Euro-Grenze +20% komme oder nicht.
Das meinte ich, die 70 Euro Einkommen der Mutter müßten doch durch den 100 Euro-Erwerbstätigenfreibetrag anrechnungsfrei bleiben.

Also mache ich nun eine Veränderungsmitteilung, dass er in der Lehre ist ab August, fülle wegen der HG aus und lasse KG und Kindesunterhalt auf sein Konto überweisen? Und Wohngeld kann er beantragen? VG mondfan
Wegen Konto: meiner Meinung nach ist es egal, auf welches Konto der Kindesunterhalt geht. Dieser darf nicht auf das Elternteil übertragen werden. Es muss nur auf der Überweisung klar erkennbar sein als "Unterhalt für xxx".
Gleiches gilt für das Kindergeld im Haushalt. Es wird, egal auf wessen Konto es eingeht, ja doch der KG-Überhang auf die Mutter übertragen. (Jedenfalls hatte ich keine Probleme mit dem KG auf meinem Konto.) Es kann auch sein, dass die Familienkasse sich weigert, die Kontenänderung vorzunehmen.
[Möglich ist auch, dass der Vater den Kindesunterhalt ggf. in geringerer Höhe zahlt, weil jetzt eigenes Einkommen des Kindes vorliegt. Faktisch kann der Vater das Kindergeld halb auf seine Unterhaltszahlung anrechnen. (Ich glaube ab Volljährigkeit kann er das Kindergeld vollständig auf seinen Unterhalt anrechnen, weil die Mutter keinen Barunterhalt leistet/leisten kann. Ab 18 J. besteht aber Barunterhaltspflicht.]
Meine Meinung z. Wohngeld: Der Azubi, der im Elternhaus wohnt, ist nicht BAB berechtigt, sondern in voller Höhe ALG II berechtigt (wie der Gymnasiast, der zu Hause wohnt.) Ich sehe bei der Einkommenshöhe keinen Anlass, Wohngeld zu beantragen. Falls er berechtigt wäre, würde jeder Euro WG, zu mehr Kindergeldübertrag ans Elternteil führen
 

Til Gung

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#25
Meine Meinung z. Wohngeld: Der Azubi, der im Elternhaus wohnt, ist nicht BAB berechtigt, sondern in voller Höhe ALG II berechtigt (wie der Gymnasiast, der zu Hause wohnt.) Ich sehe bei der Einkommenshöhe keinen Anlass, Wohngeld zu beantragen. Falls er berechtigt wäre, würde jeder Euro WG, zu mehr Kindergeldübertrag ans Elternteil führen
Als Azubi ist er nicht mehr ALG II berechtig, siehe §7 Abs5 SGB II.

Wohngeld muss beantragt werden, siehe §12a SGB II.
 

mondfan

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#26
Hallo ihr lieben,

ich habe mir nun alles durchgelesen und sehe nun bald gar nicht mehr durch. :icon_neutral:

Also, erst mal zu meinen Prospekten. Die werden am Haus angeliefert. Das Prospektegeld gilt als Nebeneinkommen und wird auch so berechnet mit der 100-Euro-Grenze. Aber es werden ja Grundsätzlich jeden Monat 30,00 Euro als Einkommen erst mal angerechnet. Also, auch wenn ich nicht auf 100 Euro komme und drunter bleibe, werden 30 Euro abgezogen, da das Geld immer unterschiedlich ist. :(

Wegen dem Kindergeld habe ich beantragt, das auf das Konto meines Sohnes zu überweisen. Mal abwarten. Ab 18 wird ja dann geprüft, aber ich glaube, es steht ihm dann noch zu. Mit dem Kindesunterhalt - momentan ist mein Ex noch nicht auf die Idee gekommen, da was abziehen zu wollen.

Das Einkommen meines Sohnes würde sich mit KG, Unterhalt, Lohn, sowie seinem Prospektegeld (er trägt auch aus - zusammen kommen wir sehr selten über 100 Euro) auf ca. 633 Euro belaufen. Der Lohn steigt ja dann von Lehrjahr zu Lehrjahr noch etwas. Er braucht eine Monatskarte um auf Arbeit zu kommen, da er knapp 1 Stunde mit Bahn und Bus fahren muss.

Jetzt nochmal so, wie ich es hier verstanden habe:

ALGII berechtigt ist er nicht mehr. Wohngeld muss ich beantragen. Kindergeld und Unterhalt möglichst auf sein Konto überweisen lassen. Und er muss mir die halbe Miete zahlen. Alle anderen Kosten kann man sich ja selbst ausmachen, wie Handy etc. Mit der Barunterhaltspflicht, das kannte ich auch nicht. Man lernt hier immer dazu. :)

Wenn ich sein Einkommen angeben muss, hat er ja dann auch noch einen Freibetrag, ehe mir was angerechnet wird davon, so hab ich das verstanden. Ich mein, wegen der Kindergeldübertragung.
Dann werd ich mal den Wohngeldantrag holen.
 

biddy

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#27
Also, erst mal zu meinen Prospekten. Die werden am Haus angeliefert. Das Prospektegeld gilt als Nebeneinkommen und wird auch so berechnet mit der 100-Euro-Grenze. Aber es werden ja Grundsätzlich jeden Monat 30,00 Euro als Einkommen erst mal angerechnet. Also, auch wenn ich nicht auf 100 Euro komme und drunter bleibe, werden 30 Euro abgezogen, da das Geld immer unterschiedlich ist. :(
Nur um ganz sicher zugehen: Es handelt sich hier nicht um die -30 € Einkommensbereinigung, die vom anzurechnenden Einkommen abgezogen wird, ja?
Was steht denn in den Zeilen (Deine Spalte) "Netto-Erwerbseinkommen", "abzüglich Freibetrag" und "Einkommensbereinigung"? Hast Du noch anderes Einkommen, z.B. Unterhalt?

Bei monatlich unterschiedlich hoch ausfallendem Einkommen wird in der Regel nach Vorlage der Verdienstbescheinigung bzw. Kontoauszug neuberechnet; dann würdest Du Geld zurückbekommen, wenn Dir zuviel angerechnet wurde.


Das Einkommen meines Sohnes würde sich mit KG, Unterhalt, Lohn, sowie seinem Prospektegeld (er trägt auch aus - zusammen kommen wir sehr selten über 100 Euro) auf ca. 633 Euro belaufen. Der Lohn steigt ja dann von Lehrjahr zu Lehrjahr noch etwas. Er braucht eine Monatskarte um auf Arbeit zu kommen, da er knapp 1 Stunde mit Bahn und Bus fahren muss.
Seine Brutto-Ausbildungsvergütung wird mit dem Prospekte-Verdienst addiert.
Daraus errechnet sich dann der Freibetrag (100 € Grundfreibetrag und vom Rest 20 % (bis 800 € Verdienst, aber er ist ja darunter).
Der Freibetrag kann sich noch erhöhen, wenn er hohe Aufwendungen hat, um dieses Einkommen zu erzielen, z.B. Fahrtkosten.
Zählst Du zu der Vers.pauschale (30 €) und der Werbungskostenpauschale (15,33 €) die Fahrtkosten dazu und kommst über 100 € Grundfreibetrag, ersetzt dieser höhere Betrag den Grundfreibetrag --> Das anzurechnende Einkommen vermindert sich also.

Den Gesamtfreibetrag ziehst Du vom Nettoverdienst (Ausbildungsvergütung netto + Prosekte-Geld brutto wie netto) Deines Sohnes ab.
Übrig bleibt das auf seinen (fiktiven) Alg-II-Bedarf anrechenbare Erwerbseinkommen.
Dazu dann das Kindergeld und den Unterhalt zählen = Gesamteinkommen.

Sein (fiktiver) Bedarf beträgt 287 € RL + KdU-Anteil (laut Bescheid).

Einkommen - Bedarf = zur Bedarfsdeckung nicht benötigtes Einkommen = Kindergeldübertrag an Dich.


ALGII berechtigt ist er nicht mehr. Wohngeld muss ich beantragen.
Nein, ist er nicht mehr, er könnte aber, wenn er seinen Mietanteil nicht zahlen könnte, einen Zuschuss zu den ungedeckten Kosten der Unterkunft und Heizung nach § 22 (7) beantragen - das ist aber hier nicht der Fall, nachdem ich mal grob durchgerechnet habe.
Wohngeld kann er - bzw. Du als Mieterin der Wohnung - beantragen. Nach Aufforderung von der ARGE muss er bzw. Du.

Kindergeld und Unterhalt möglichst auf sein Konto überweisen lassen. Und er muss mir die halbe Miete zahlen. Alle anderen Kosten kann man sich ja selbst ausmachen, wie Handy etc. Mit der Barunterhaltspflicht, das kannte ich auch nicht. Man lernt hier immer dazu. :)

Wenn ich sein Einkommen angeben muss, hat er ja dann auch noch einen Freibetrag, ehe mir was angerechnet wird davon, so hab ich das verstanden. Ich mein, wegen der Kindergeldübertragung.
Dann werd ich mal den Wohngeldantrag holen.
Zum Freibetrag siehe oben.
Vielleicht meinst Du auch das noch einigermaßen aktuelle BSG-Urteil, welches aussagt, dass auch Minderjährigen vor Kindergeldübertrag die 30 € Versicherungspauschale zu gewähren ist (wenn sie durch bedarfsdeckendes Einkommen nicht mehr zur BG gehören; so steht's auch immer schon im SGB II ...) und dem Kindergeldberechtigten nach Übertragung und Anrechnung als sein Einkommen selbst auch.
Also wären maximal 164 - 30 Kind - 30 Kindergeldberechtigter = 104 € vom Kindergeld übertragbar bzw. anrechenbar.
Da ihr beide aber (Erwerbs-)Einkommen habt, wird die 30-€-Versicherungspauschale bereits bei euch abgesetzt; ihr habt sie quasi schon "verbraucht"
 

mondfan

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#28
Achso, danke für die Erklärung. Ich schreib hier mal auf, was bei mir steht:

Ich hatte ja neue Bescheide bekommen, da ich bis Anfang April krank war und die haben bis 15.07. gebraucht, um das zu bereinigen! Nun steht z.B. für August 09 folgendes (da war noch nicht raus, das er eine Lehre bekommt):


646,00 Euro Regelsatz
43,00 Euro Alleinerziehendenzuschlag
420,05 Euro anerkannte monatl. Kosten Unterkunft (ab September nur 419,78 Euro, wieso weiss ich nicht, stand keine Begründung da - tatsächliche Miete 432,00 Euro warm)

Nettoerwerbseinkommen haben die gleich mal 150,00 Euro angenommen (!)
abzüglich Freibetrag 120,00 Euro
zu berücksichtigendes Erwerbseinkommen 30,00 Euro

Von den angeblichen 150,00 Euro sind 100,00 Euro bei mir eingetragen und 50,00 Euro bei meinem Sohn

Einkommensbereinigung wären somit -30,00 Euro (stehen bei mir)

Erwerbseinkommen (ALGII) 30,00 Euro ( steht auch bei mir)

Danach sind dann 164 Euro Kindergeld und 127,16 Euro Kindesunterhalt aufgeführt. Weiter haben wir kein Einkommen bisher gehabt.

Wenn dann das Ausbildungsgeld berücksichtigt wird, ändert sich ja dann alles. Mit dem Gesetz zu den Versicherung hab ich keine Ahnung. :(

VG mondfan
 

Erolena

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#29
Wer keine BAB beziehen kann wegen SGB III, 64 Abs I , der ist iin vollem Umfang ALG II berechtigt.

A) Der Azubi im Elternhaus wohnend, ist dem Grunde nach nicht BAB berechtigt (SGB III, § 64 Abs.1)
Nebenfolge: kein Zuschuss zu den ungedeckten KdU; Der KdU-Zuschuss ist eine Aufstockung des niedrigen BAB/Bafög-Mietanteils; kein Bafög/BAB = kein KdU-Zuschuss zum BAB/Bafög.

B) Der Azubi im Elternhaus ist nicht vom ALG2 ausgeschlossen § 7 Abs. 6 (Es besteht ALG 2 Anspruch).

zu A) § 64 Sonstige persönliche Voraussetzungen (SGB III)
(1) Der Auszubildende wird bei einer beruflichen Ausbildung nur gefördert, wenn er
1. außerhalb des Haushaltes der Eltern oder eines Elternteils wohnt und
2
. die Ausbildungsstätte von der Wohnung der Eltern oder eines Elternteils aus nicht in angemessener Zeit erreichen kann. ...

zu B) § 7 Berechtigte (SGB II)
"§ 7 (5) Auszubildende, deren Ausbildung im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes oder der §§ 60 bis 62 des Dritten Buches dem Grunde nach förderungsfähig ist, haben keinen Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts. In besonderen Härtefällen können Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts als Darlehen geleistet werden." [Abs. 5 Bab-berechtigter Azubi = kein ALG 2 möglich]

§ 7 (6) Absatz 5 findet keine Anwendung auf Auszubildende,
1. die auf Grund von § 2 Abs. 1a des Bundesausbildungsförderungsgesetzes keinen Anspruch auf Ausbildungsförderung oder auf Grund von § 64 Abs. 1 des Dritten Buches keinen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe haben, ... [weitere Ausnahmen in Nr. 2., Nr. 3. ]
[Abs. 6 Ausnahmefälle: Azubis, die doch ALG 2 erhalten können]
 

biddy

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#30
Ok, danke ... BAB ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln, langsam kapier's ich's aber wohl jetzt mit dem Anspruch ja bzw. nein. ;)

Er hat ja eh ausreichend eigenes, also bedarfsdeckendes Einkommen, wie ich bereits anmerkte (wenn meine grobe Berechnung hinhaut), daher war das fett und groß schreiben jetzt m.E. nicht unbedingt nötig. :s
 

biddy

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#31
Achso, danke für die Erklärung. Ich schreib hier mal auf, was bei mir steht:

Ich hatte ja neue Bescheide bekommen, da ich bis Anfang April krank war und die haben bis 15.07. gebraucht, um das zu bereinigen! Nun steht z.B. für August 09 folgendes (da war noch nicht raus, das er eine Lehre bekommt):


646,00 Euro Regelsatz
43,00 Euro Alleinerziehendenzuschlag
420,05 Euro anerkannte monatl. Kosten Unterkunft (ab September nur 419,78 Euro, wieso weiss ich nicht, stand keine Begründung da - tatsächliche Miete 432,00 Euro warm)
Die 419,78 € sind ok, weil eine Pauschale (je nach Prozentsatz der Regelleistung) von den Heizkosten für die Aufbereitung von Warmwasser abgezogen werden, wenn man WW über die Heizung und nicht über Strom aufbereitet. Die WW-Aufbereitungskosten sind im Regelsatz enthalten (angeblich ...); man soll sie daraus selbst zahlen ...
Ab 1. Juli beträgt diese Pauschale 6,79 € für Dich (100 % Regelleistung) und 5,43 € für Deinen Sohn (80 % RL), gesamt 12,22 €. Abgezogen von den 432 € Warmmiete: 419,78 €KdU.

Vor dem 1. Juli betrug euer Warmwasserabzug 11,94 € gesamt. Siehe letzte Seite hier:
http://www.harald-thome.de/media/files/SGB II DA/FH-20---20.06.2009.pdf


Nettoerwerbseinkommen haben die gleich mal 150,00 Euro angenommen (!)
abzüglich Freibetrag 120,00 Euro
zu berücksichtigendes Erwerbseinkommen 30,00 Euro

Von den angeblichen 150,00 Euro sind 100,00 Euro bei mir eingetragen und 50,00 Euro bei meinem Sohn
Wichtig ist, was in Deiner Spalte steht, nicht in der 1. Spalte, die euch beide betrifft.
Bei Dir werden also als Nettoeinkommen 100 € angesetzt. Darauf hast Du einen Freibetrag von 70 € + 30 € Einkommensbereinigung also nix mehr da, um es anzurechnen (in Deinem Bescheid: -30 € Einkommensbereinigung + 30 € zu berücksichtigendes Erwerbseinkommen = 0 €)


Einkommensbereinigung wären somit -30,00 Euro (stehen bei mir)

Erwerbseinkommen (ALGII) 30,00 Euro ( steht auch bei mir)

Danach sind dann 164 Euro Kindergeld und 127,16 Euro Kindesunterhalt aufgeführt.
Dies steht aber nicht in Deiner Spalte, sondern in der Deines Sohnes und auch in der 1. Spalte (Gesamtspalte).

Wenn dann das Ausbildungsgeld berücksichtigt wird, ändert sich ja dann alles. Mit dem Gesetz zu den Versicherung hab ich keine Ahnung. :(

VG mondfan
Wenn der neue Bescheid da ist, meldest Du Dich halt noch mal und scannst ihn ein oder fotografierst in ab und stellst ihn hier anonymisiert ein.
 

mondfan

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#32
@biddy

Ja, ich werde das einstellen. Achso, mit den Warmwasser und Heizkosten. Ich bereite das Warmwasser in Küche und Bad mit einem Gasboiler zu, das ist so bei uns. Wir kochen ja auch mit Gas. Da gibt es wohl nichts extra?


@Erolena

ja, das mit dem Paragraphen 7 Abs. 5 hatte ich schon gelesen, hatte schon jemand eingestellt. Da er ja um 600 Euro an Einkommen hat, bekommt er keine BAB.
Mal abwarten, wann der Bescheid kommt.

VG mondfan
 

mondfan

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#33
Wichtig ist, was in Deiner Spalte steht, nicht in der 1. Spalte, die euch beide betrifft.

Bei Dir werden also als Nettoeinkommen 100 € angesetzt. Darauf hast Du einen Freibetrag von 70 € + 30 € Einkommensbereinigung also nix mehr da, um es anzurechnen (in Deinem Bescheid: -30 € Einkommensbereinigung + 30 € zu berücksichtigendes Erwerbseinkommen = 0 €)


Dies steht aber nicht in Deiner Spalte, sondern in der Deines Sohnes und auch in der 1. Spalte (Gesamtspalte).
Doch, die -30,00 Euro stehen in meiner Spalte und in der 1.Spalte. Bei meinem Sohn steht 0,00 Euro.

Kindergeld und Kinderunterhalt stehen bei ihm und in der 1.Spalte, ja.

Also bei mir 100,00
Freibetrag 70,00

somit Einkommensbereinigung -30,00
und bei Erwerbseinkommen 30,00

Bei meinem Sohn 50,00
abzügl. Freibetr. 50,00

somit Einkommensbereinigung 0,00
und bei Erwerbseinkommen 0,00

Kindergeld 164,00 Euro
Ki.-Unterhalt 127,16 Euro

Somit werden bei mir noch 4,16 Euro abgezogen.
Danke auch noch für die Links. :icon_knutsch:
 

biddy

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#34
@biddy

Ja, ich werde das einstellen. Achso, mit den Warmwasser und Heizkosten. Ich bereite das Warmwasser in Küche und Bad mit einem Gasboiler zu, das ist so bei uns. Wir kochen ja auch mit Gas. Da gibt es wohl nichts extra?
Womit heizt ihr denn? Auch mit Gas? Wenn ja, gibt's da eine Gesamtrechnung vom Energieanbieter bzw. zahlst Du die monatliche Pauschale an diesen für beides zusammen ohne separate Auflisten Kochen/Heizen?

Da ich mit Gas nicht koche und meine Warmwasser über die Heizung (Gas) erwärmt wird, wär's besser, wenn andere antworten,die ebenfalls mit Gas kochen.

Wenn das "Koch- und WW-Gas" in Deinem Fall nicht von der ARGE übernommen wird, Du es also selbst bezahlst (außerhalb Deiner vorhin erwähnten Gesamtmiete inkl. Heizkosten) dann darf allerdings auch keine Pauschale von den Heizkosten abgezogen werden.
 

ela1953

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#35
[

Da ich mit Gas nicht koche und meine Warmwasser über die Heizung (Gas) erwärmt wird, wär's besser, wenn andere antworten,die ebenfalls mit Gas kochen.
Ich koche auch nicht mit Gas, habe aber schon öfter gelesen, dass dann ein Betrag für "Kochenergie" abgezogen wird.

Ich hab ja im Bad einen elektrischen Durchlauferhitzer - das dauerte schon ewig, bis der SB endlich mal auf den Warmwasserabzug verzichtete. Aber dann hat er dauernd gefragt, ob ich mit Gas koche.:icon_neutral: Er wollte nämlich irgendwas kürzen.
 

biddy

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#36
Also bei mir 100,00
Freibetrag 70,00
hier müsste dann noch stehen: zu berücksichtigendes Erwerbseinkommen: 30,00 EUR (--> 100-70 = 30)
---------------------------------------------------
---------------------------------------------------
Einkommensbereinigung -30,00
und bei Erwerbseinkommen 30,00
Unter der Zeile "zu berücksichtigendes Erwerbseinkommen" oben denk' Dir einen Abschlussstrich, danach wird weitergerechnet:

- 30 Einkommensbereinigung
+ 30 Erwerbseinkommen (ALG2) (also das zu berücksichtigende, welches oben errechnet wurde)
-----------------------------
0,00 EUR zu berücksichtigendes Gesamteinkommen
-----------------------------


Bei meinem Sohn 50,00
abzügl. Freibetr. 50,00

somit Einkommensbereinigung 0,00
und bei Erwerbseinkommen 0,00

Kindergeld 164,00 Euro
Ki.-Unterhalt 127,16 Euro

Somit werden bei mir noch 4,16 Euro abgezogen.
Die 4,16 € wären sein Einkommensüberhang, welcher seinen KdU-Anteil reduziert (weiter unten im Berechnungsbogen)

Bedarf Sicherungs des Lebensunterhalts Sohn: 287 EUR
Abzüglich zu berücksichtigendes Einkommen: 291,16 EUR
...
Ggf. Einkommensüberhang: 4,16 EUR

und dann geht's weiter mit den Kosten der Unterkunft ...

Ohnen den Bescheid vor Augen zu haben, ist das etwas "kuddelig" für mich :redface:
 

mondfan

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#37
Womit heizt ihr denn? Auch mit Gas? Wenn ja, gibt's da eine Gesamtrechnung vom Energieanbieter bzw. zahlst Du die monatliche Pauschale an diesen für beides zusammen ohne separate Auflisten Kochen/Heizen?

Da ich mit Gas nicht koche und meine Warmwasser über die Heizung (Gas) erwärmt wird, wär's besser, wenn andere antworten,die ebenfalls mit Gas kochen.

Wenn das "Koch- und WW-Gas" in Deinem Fall nicht von der ARGE übernommen wird, Du es also selbst bezahlst (außerhalb Deiner vorhin erwähnten Gesamtmiete inkl. Heizkosten) dann darf allerdings auch keine Pauschale von den Heizkosten abgezogen werden.
Hallo ihr beiden,

ich koche mit Gas und das Warmwasser in Bad und Küche wird mit Gasdurchlauferhitzer (Gastherme) erwärmt. Dauert etwas, eh das Wasser warm ist. Geheizt wird aber mit Zentralheizung. Das ist hier in den Plattenbauten so, irgendwann soll das mal wegfallen. Das Gas der Therme und für das Kochen bezahle ich selbst.

VG mondfan
 

mondfan

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#38
Unter der Zeile Freibetrag denk' Dir einen Abschlussstrich, danach wird weitergerechnet:

- 30 Einkommensbereinigung
+ 30 Erwerbseinkommen (ALG2) (also das zu berücksichtigende, welches oben errechnet wurde)
-----------------------------
0,00 EUR zu berücksichtigendes Gesamteinkommen
-----------------------------
...................

Ohnen den Bescheid vor Augen zu haben, ist das etwas "kuddelig" für mich :redface:

kuddelig? Man könnte denken, du hast hier vorm Bescheid gesessen. :icon_party: Bin froh, dass Ihr Euch so auskennt und alles Idiotensicher erklärt. :) Daaaaaaaaaaanke.
 

biddy

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#39
Das Gas der Therme und für das Kochen bezahle ich selbst.
Also ist die Zahlung auch nicht in Deiner Gesamt-Miete, die Du der ARGE angegeben hast (Kaltmiete, Beriebskosten, Heizkosten) berücksichtigt?

Dann darf es Dir nicht noch einmal von den Heizkosten abgezogen werden, da Du ja eh schon selbst bezahlst. Also bitte Widerspruch einlegen. Wenn zu kurzfristig (1 Monat Widerspruchsfrist nach Zugang des Bescheids), dann Überprüfungsantrag nach SGB X § 44.

Was meinen die anderen? Kann auch für Kochgas das Alg II reduziert werden - siehe ela 1953?
 

biddy

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#40
Man könnte denken, du hast hier vorm Bescheid gesessen.
*lol* Ist beinahe richtig ... Das war mein eigener Bescheid, der hier neben mir liegt ... ich drück' mich die ganze Zeit davor, den x-ten Widerspruch zu formulieren *hass, hals und unlust hab*
 

mondfan

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#41
Also ist die Zahlung auch nicht in Deiner Gesamt-Miete, die Du der ARGE angegeben hast (Kaltmiete, Beriebskosten, Heizkosten) berücksichtigt?

Dann darf es Dir nicht noch einmal von den Heizkosten abgezogen werden, da Du ja eh schon selbst bezahlst. Also bitte Widerspruch einlegen. Wenn zu kurzfristig (1 Monat Widerspruchsfrist nach Zugang des Bescheids), dann Überprüfungsantrag nach SGB X § 44.

Was meinen die anderen? Kann auch für Kochgas das Alg II reduziert werden - siehe ela 1953?
Also, nach diesem Paragraphen habe ich schon mal einen Zettel auf dem Amt unterschreiben müssen, das war im Mai 2005. Bisher hat sich dazu nichts getan, nur eine große Nachforderung kam, weil vieles falsch berechnet bzw. Nebeneinkommen nicht angerechnet worden war. Gehe da Freitag zum Anwalt. In diesem Zettel stand:

Ich bitte um nochmalige Überprüfung gem. §44 des SGB X, da ich in meiner Wohnung einen Gasdurchlauferhitzer habe. Der Abzug der Warmwasserpauschale ist daher nicht rechtens.

Werde wohl nochmal so einen Zettel fertig machen und mit einem Widerspruch hinschicken.
 

Erolena

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#42
Da er ja um 600 Euro an Einkommen hat, bekommt er keine BAB. ..
Grund warum er keine BAB bekommt ist: weil er bei den Eltern wohnt.So lange er bei den Eltern wohnt, bekommt er auch bei einem Lehrlingsgeld von 1,- Euro/Monat keine BAB, sondern ALG 2.
Ich weiß schon, dass es für Deinen Sohn egal ist, weil er genug Lehrlingsgeld bekommt und so aus der BG herausfällt. Aber es ist gerade Beginn des Ausbildungsjahres, deshalb schreib ichs nochmal hierher (und vorhin so groß).
Und wenn Euer BAB-Bescheid kommt und da steht was anderes, dann schreib mal bitte die Begründung ins Forum. Danke im Voraus.

Darf ich mal dazwischen fragen wg. Bereinigung des Erwerbseinkommens bei der Mutter?​
Wieso rechnet ihr 100-70? Wo kommt die 70 her?

Wieso nicht so: 100 Brutto=Netto // - 100 Erw.tätigenfreibetrag //
= 0 Euro anrechenbares Erwerbseinkommen
§ 11 Abs. 1: ..... Bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die erwerbstätig sind, ist an Stelle der Beträge nach Satz 1 Nr. 3 bis 5 ein Betrag von insgesamt
100 Euro monatlich abzusetzen.
 

biddy

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#43
Darf ich mal dazwischen fragen wg. Bereinigung des Erwerbseinkommens bei der Mutter?​
Wieso rechnet ihr 100-70? Wo kommt die 70 her?

Wieso nicht so: 100 Brutto=Netto // - 100 Erw.tätigenfreibetrag //
= 0 Euro anrechenbares Erwerbseinkommen
Das wurde in meinem Berechnungsbogen (habe Erwerbseinkommen) früher auch so gehandhabt, wie Du es erwähnst (Zitat). Irgendwann dann nicht mehr und ich/wir vermuten, dass es daran liegt, weil die Versicherungspauschale ja auch auf anderes Einkommen, welches nicht Erwerbseinkommen ist, gewährt wird und daher separat aufgelistet wird (also aus dem Grundfreibetrag herausgenommen). Man muss dann halt Freibetrag und Einkommensbereinigung zusammenrechnen und hat den Gesamtfreibetrag.

Ich kenne sogar Bescheide, die immer diese "-30" Einkommensbereinigung aufweisen, auch wenn gar kein Einkommen vorhanden ist, welches zu bereinigen ist bzw. die in Spalten der Minderjährigen steht, obwohl sie keinen Anspruch darauf haben, auch kein Kindergeld übertragen wird; wird dann allerdings auch nicht berücksichtigt. :icon_mad:
 

Erolena

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#44
Danke. Vielleicht noch was Gutes zum Beginn des Ausbildungsjahres:
Der Bedarf des Sohnes:
287 Bedarf
210,02 Mietanteil
497,02

anrechenbares Einkommen des Sohnes:
0 anrechenbares Erwerbseinkommen
127,16 Kindesunterhalt
164 Kindergeld
291,16 anrechenbares Einkommen Sohn

Gegenüberstellung (Feststellung KG-Überhang)
291,16 anrechenbares Eink. Sohn
-497,02 Bedarf Sohn
-205,86 ungedeckter Bedarf Sohn
kein Kindergeldüberhang, Übertrag an Mutter = 0

Verlust bei KG-Übertrag von 4,16 bei d. Mutter:
24,96 pro 1/2 Jahr (Bewilligungszeitraum)
49,92 pro Jahr
 

mondfan

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#45
Grund warum er keine BAB bekommt ist: weil er bei den Eltern wohnt.So lange er bei den Eltern wohnt, bekommt er auch bei einem Lehrlingsgeld von 1,- Euro/Monat keine BAB, sondern ALG 2.
Ich weiß schon, dass es für Deinen Sohn egal ist, weil er genug Lehrlingsgeld bekommt und so aus der BG herausfällt. Aber es ist gerade Beginn des Ausbildungsjahres, deshalb schreib ichs nochmal hierher (und vorhin so groß).
Und wenn Euer BAB-Bescheid kommt und da steht was anderes, dann schreib mal bitte die Begründung ins Forum. Danke im Voraus.

Darf ich mal dazwischen fragen wg. Bereinigung des Erwerbseinkommens bei der Mutter?​
Wieso rechnet ihr 100-70? Wo kommt die 70 her?

Wieso nicht so: 100 Brutto=Netto // - 100 Erw.tätigenfreibetrag //
= 0 Euro anrechenbares Erwerbseinkommen
§ 11 Abs. 1: ..... Bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die erwerbstätig sind, ist an Stelle der Beträge nach Satz 1 Nr. 3 bis 5 ein Betrag von insgesamt
100 Euro monatlich abzusetzen.

Hallo Erolena,

wenn der Bescheid kommt, werde ich Ihn hier einstellen, auf jeden Fall. Und danke für die Berechnung. Mit den 70 Euro hat sich ja nun erledigt.

VG mondfan
 

mondfan

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#46
Mir ist noch etwas eingefallen. Mein Sohn trägt ja dann hälftig die KdU, muss ich da was schriftlich machen? Es muss ja ersichtlich sein, dass er diesen Anteil bezahlt, oder? Denn ich werde ja kaum die volle Miete bekommen, wenn ich alleine gerechnet werde. :confused:
 

Erolena

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#47
Das Amt macht das Amt von allein, wenn es den Kindergeldüberhang beim Sohn prüft. Dann ordnet es den beiden Personen die Hälfte der Wohnkosten zu. Du bekommst die Hälfte der KdU.
Es ist jedenfalls bei mir, auch unproblematisch, wenn dein Sohn seine Hälfte der Miete auf dein Konto überweist, weil bei Dir die Miete abgebucht wird.

P.S. wg. Berechnung Kindergeldüberhang: Ich meinte die 4.16 sind rückholbar (einf. Mitteilung für laufenden Bew.zeitraum, für frühere BWZ Überprüfungsantrag). Aber ich denke, das hast Du so verstanden.
Hab grad noch mal nachgelesen: aufs Schulstarterpaket hat dein Sohn keinen Anspruch, weil er eine Ausbildungsvergütung in betr. Ausb. erhält.
 

biddy

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#48
Der Sohn hat ja momentan kein bedarfsdeckendes Einkommen, also gibt's auch keinen Kindergeldübertrag von 4,16€. Diese 4,16 € sind lediglich der Einkommensüberhang (so wird es im Berechnungsbogen bezeichnet), der sich aus der Gegenüberstellung von Regelleistungs-Bedarf (nicht KdU! Im Bescheid: "Sicherung des Lebensunterhalts ohne Kosten der Unterkunft und Heizung") und Einkommen (momentan Kindergeld + Unterhalt) ergibt.
Diese 4,16 €, die er noch übrig hat nach Abzug der RL, verringern dann seinen KdU-Bedarf.
 

Erolena

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#49
Bei meinem Sohn 50,00, abzügl. Freibetr. 50,00, somit Einkommensbereinigung 0,00, und bei Erwerbseinkommen 0,00, Kindergeld 164,00 Euro, Ki.-Unterhalt 127,16 Euro.
Somit werden bei mir noch 4,16 Euro abgezogen.
Ich verstehe das so, dass die 4,16 falsch als angeblicher Kindergeldüberhang bei der Mutter angerechnet werden. Was ja nicht sein darf, weil Bedarf des Sohnes nicht gedeckt ist, da sind wir uns einig.
 

biddy

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#50
Ja, ich hatte das "bei mir abgezogen" natürlich auch gelesen, aber den Satz dann (einfach mal so *lach*) - da der Sohn ja kein bedarfsdeckendes Einkommen hat - umgedeutet in: "... mir vom Alg II (bzw. die 4,16 € von den Kosten der Unterkunft), welches auf mein Konto geht, abgezogen ..."
 

mondfan

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#51
Hallo Ihr beiden,

dann dürfen die 4,16 Euro sozusagen nur bis Ende Juli berechnet werden, ab August fängt ja die Ausbildung an. Naja, immerhin mal was. :)

VG mondfan
 

mondfan

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#52
Hallo,

ich habe gerade mit der ARGE telefoniert und wie es aussieht, sind die zum widerholten Male nicht fähig, mein Geld pünktlich zu zahlen. Jedenfalls hat die Dame da nichts genaues sagen können. Es wäre wohl gestern angewiesen mit Fälligkeitsdatum 31.07.09. Ob das da pünktlich morgen kommt? Ich stehe sonst ohne Kohle über das Wochenende da und mein Sohn fängt ja Montag an zu arbeiten, da braucht er auch allerhand zu futtern bei der Arbeit.

Ich habe es bald satt. Seit April renne ich ständig meinem Geld, bereinigten Bescheiden und so weiter hinterher. Dann bekommt man eine große Rückforderung seit letzten Juli, da die nicht richtig berechnet haben. Geld kam nie pünktlich seit seit Septmeber 08, wo ich mit Krankengeld bezog, ständig musste ich anmahnen, später dann mir das in der Notfallsprechzeit holen und immer wieder wurde gesagt, jetzt klappt es aber. Und nichts ist.
Ich glaube, die wollen einen in den Ruin treiben, oder?

Mein Sohn bekommt ja da für August nun kein Geld mehr, da er ja eine Lehre anfängt. Die 250 Euro zur Miete fehlen da auch erst mal im August :( weil er ja aus der BG fällt. Man, ich habs bald satt, ich hoffe, es wird irgendwann mal besser.

VG mondfan
 

biddy

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#53
Hallo Ihr beiden,

dann dürfen die 4,16 Euro sozusagen nur bis Ende Juli berechnet werden, ab August fängt ja die Ausbildung an. Naja, immerhin mal was. :)

VG mondfan
Die 4,16 € gehören doch mit zu seinem "ganz normalen" Bedarf (Regelleistung und KdU), den er eben mit seinem Einkommen zum Teil z.Zt. abdeckt. Wenn er die Ausbildung macht, geht's ja ebenso ... nur, dass er seinen (fiktiven) Bedarf dann komplett selbst zahlen kann/muss, also auch die Kosten der Unterkunft.

Und zu dem, was Du gerade eben noch geschrieben hast, kann ich nur sagen:
Da kann ich Dir die Hand geben, mir geht's ebenso. Mit allem. Außer, dass ich kein Kind in Ausbildung habe. *zum-trost-gläschen-prosecco-zum-brunch-hinüberreich*
 

mondfan

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#54
Die 4,16 € gehören doch mit zu seinem "ganz normalen" Bedarf (Regelleistung und KdU), den er eben mit seinem Einkommen zum Teil z.Zt. abdeckt. Wenn er die Ausbildung macht, geht's ja ebenso ... nur, dass er seinen (fiktiven) Bedarf dann komplett selbst zahlen kann/muss, also auch die Kosten der Unterkunft.

Und zu dem, was Du gerade eben noch geschrieben hast, kann ich nur sagen:
Da kann ich Dir die Hand geben, mir geht's ebenso. Mit allem. Außer, dass ich kein Kind in Ausbildung habe. *zum-trost-gläschen-prosecco-zum-brunch-hinüberreich*

Ach menno, ich glaub, ich werd das nie kapieren, obwohl ich eigentlich gar nicht so begriffsstutzig bin. :( Aber mich macht das Ganze Theater richtig mürbe und wenn Du alleine da stehst, dann erst recht.
Gut, dass ich von Haus aus Optimistin bin und nun hab ich hier ja Hilfe. :)

*das-Gläschen-Prosecco-schlürf-der-nun-warm-ist* Danke :)

VG mondfan
 

Erolena

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#55
...ich für meinen Sohn eine Unfallversicherung, wo es nach Ablauf Geld wieder raus gibt. Im Grunde wäre es doch sinnvoll, sich das mit 17/18 auszahlen zu lassen, wenn er abgemeldet ist von der ARGE, oder? Das Geld kann nicht bei mir angerechnet werden, weil es sein Einkommen ist, oder? Wie würde die Sache liegen, wenn er bei Auszahlung noch 17 ist? Der Vertrag läuft auf ihn und er würde ja durch die Ausbildung ab August aus der BG fallen. Das Geld soll für den Führerschein verwendet werden. VG mondfan
Was heißt Vertrag läuft auf ihn? Im Normalfall bist Du der Versicherungsnehmer (?) Du hast Deinen Sohn für den Fall, dass er einen Unfall hat, versichert. Wenn Du die Versicherung jetzt auflöst, dann wird die Versicherungssumme an Dich ausgezahlt. Jedenfalls habe ich das so erfahren bei einer Heiratsversicherung ("Töchterversicherung"). Es gibt von der Versicherung eine Meldung ans Finanzamt, wenn die Versicherungssumme an eine anderer Person ausgezahlt wird, als an den Versicherungsnehmer. Das ist wohl gesetzlich vorgeschrieben (wg. Steuerhinterziehung o.ä.).
Nicht der Moment ist günstig, wenn Dein Sohn arbeitet. Sondern wenn Du selber (als Versicherungsnehmer) aus dem ALG II Bezug raus bist. Dann solltest Du Dir die Versicherung auszahlen lassen.
Ich habe meine Versicherungssumme nach 25 J. ausgezahlt bekommen und auch behalten können. Ich hatte die geringen Beiträge auch im ALG 2 Bezug eingezahlt. Da wurde es als unbillig angesehen, mir die Summe jetzt wieder abzuknöpfen. Es ging um 2.000 Euro. Aber ich kann Dir sagen, ich war deshalb so geladen im Voraus, dass ich vor Frust erst keinen Fortzahlungsantrag gestellt hatte (um der Einkommensanrechnung zu entgehen). Aber das war eine ganz dumme Idee, denn die Versicherung zahlte erst 2 Monate später als vermutet. Da wäre ich ohne ALG II verhungert.
(Die Sache läge anders, wenn wirklich Dein Sohn als Versicherungsnehmer im Vertrag stünde. Aber das glaube ich nicht.)
 

mondfan

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#56
Hallo Erolena,

ja, Du hast Recht, da hab ich irgendwie schief gelegen. Na mal sehen, ob man da was machen kann, wenn er im Dezember 18 wird, ob man das dann umwandeln kann in seine Versicherung. Die Summe ist ja zwar ähnlich wie bei Dir, da würde vielleicht auch nichts passieren. Wobei, das würde ja als Vermögen zählen, oder zählt das als Einkommen? Denn Vermögen haben wir eh keins.

VG mondfan
 

mondfan

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#57
Ich habe jetzt gerade nochmal bei der Versicherung angerufen und wenn mein Sohn im Dezember 18 wird, wird die umgestellt auf Ihn. Dann wäre ja das Problem erst mal gelöst.

VG mondfan
 

Erolena

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#58
Wobei, das würde ja als Vermögen zählen, oder zählt das als Einkommen? Denn Vermögen haben wir eh keins. VG mondfan
Genau so wars bei mir, kein Vermögen. Die Anrechnung als Einkommen wurde als unbillig nicht durchgeführt (von der ARGE). Das lief nicht über SB. Sondern es war gerade die gütliche Einigung über einen Widerspruch im Gange, da wurde das gleich mit geregelt. (Sie haben mir komplett Geld aus einem Widerspruch zugesprochen, ich bekam Kulanz wg. d. Versicherung. Dafür verschwand der Widerspruch aus d. Statistik (weil das Problem durch Verwaltungshandeln bereinigt wurde - vor dem Wid.bescheid.)
 

biddy

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#59

Erolena

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#60
§ 12 WDB Eintrag 10026 Eintrag v. 26.10.04 geändert 10.11.05

In welcher Form und bei wem sind Ausbildungs- und Aussteuerversicherungen zu berücksichtigen?

Sofern die Versicherung nicht vor Fälligkeit durch Rückkauf verwertet wurde und die Auszahlung der Versicherungssumme während des laufenden Bezuges von Alg II fällig wird, ist der ausgezahlte Betrag als Vermögen zu werten, vgl. WDB-Eintrag 10041 zu § 12.
In Fällen, in denen das Geld an das Kind weitergeleitet wird, ist die Rückübertragung nach den Vorschriften des BGB zu prüfen.
___
Also wäre auch bei der Aussteuerversicherung gar keine Aufregung nötig gewesen, weil Vermögen. Und natürlich kein Einkommen.
Das zeigt mir wieder, dass man im Stress in die geistige Verwirrung gerät. Also immer im Forum beraten und die Ruhe bewahren. Nehme ich mir vor.
 

mondfan

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#61
Danke für die Hinweise, bin auch hier nur am kucken, alles sehr hilfreich. Danke.

VG mondfan
 

mondfan

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#62
Habe nun einen Bescheid bekommen, seh da überhaupt nicht durch. Die haben wieder Prospektegeld bei beiden angenommen, sowie 340,00 Euro netto Ausbildungsvergütung erst mal berücksichtigt. Aber wieso ist das Kindergeld 155,73 Euro ????????????????????? Ich häng das mal mit an, vielleicht sieht jemand durch. :confused:

Wir sollen auch noch eine Einkommensbescheinigung einreichen.

VG mondfan
 

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biddy

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#63
Das Kindergeld ist verringert, weil er nur diese 155,73 € benötigt, um seinen Bedarf zu decken.
Wie Du siehst, werden Dir die restlichen 8,27 € als "sonstiges Einkommen" übertragen (155,73 + 8,27 = 164 €).

Dein Sohn hat einen fiktiven Bedarf von 287 € Regelleistung RL und 209,89 € Kosten der Unterkunft KdU.
Seine 287 € Regelleistung deckt er durch Ausbildungsvergütung bereinigt + Unterhalt allein schon ab und es bleibt sogar noch etwas übrig für die KdU ... nun wird ihm noch soviel Kindergeld "zugeteilt", um seinen KdU-Anteil auch noch voll zu decken (der Einkommensüberhang auf Seite 6 unten ist dann identisch mit der Höhe seines noch abzudeckenden KdU-Anteils) ... und dazu benötigt er eben nur noch 155,73 € der 164 € Kindergeld.
Der Rest wird wie gesagt zu Deinem Einkommen.

Kennst Du die Höhe seines Bruttoverdienstes während des ersten Ausbildungsjahres? Und verdient er denn ab September (ab da gilt der Bescheid, oder steht da nicht 01.09. sondern 01.08.?) noch etwas durch das Verteilen der Prospekte? Anhand des Brutto wird nämlich der Freibetrag errechnet, daher kann ich dies jetzt nicht genauer überprüfen. Rein rechnerisch, also wenn vom richtigen Brutto ausgegangen wurde und wenn er auch noch einiges durch den Nebenjob verdient, stimmt die Rechnung der ARGE.

Wie ist es mit Deinem Erwerbseinkommen - hast DU dieses jeden Monat? Durch die angesetzten 100 € Nettoverdienst entsteht Dir erst einmal kein Schaden, weil auch Dein Gesamtfreibetrag 70 € (Freibetrag) + 30 € (Einkommensbereinigung) = 100 € beträgt und somit aus der Nebentätigkeit 0 € (100€ Verdienst - 100 € nicht anrechenbar) angerechnet werden.

Solltest Du allerdings einen Monat lang mal keinen Nebenverdienst haben, müssen Dir die -30 € Einkommensbereinigung auf den Kindergeldübertrag gewährt werden, ist ja ebenfalls Einkommen: 8,27 € - 30 € --> es darf Dir nichts vom übertragenen Kindergeld angerechnet werden.
Im dem Falle würde in der fett gedruckten Zeile "Zu berücksichtigendes Gesamteinkommen" in Deiner Spalte 0,00 EUR statt nun 8,27 EUR stehen und im letzten Tabellenrahmen auf Seite 6 würden Dir keine 8,27 € Einkommen abgezogen werden.
 

mondfan

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#64
Das Kindergeld ist verringert, weil er nur diese 155,73 € benötigt, um seinen Bedarf zu decken.
Wie Du siehst, werden Dir die restlichen 8,27 € als "sonstiges Einkommen" übertragen (155,73 + 8,27 = 164 €).

Dein Sohn hat einen fiktiven Bedarf von 287 € Regelleistung RL und 209,89 € Kosten der Unterkunft KdU.
Seine 287 € Regelleistung deckt er durch Ausbildungsvergütung bereinigt + Unterhalt allein schon ab und es bleibt sogar noch etwas übrig für die KdU ... nun wird ihm noch soviel Kindergeld "zugeteilt", um seinen KdU-Anteil auch noch voll zu decken (der Einkommensüberhang auf Seite 6 unten ist dann identisch mit der Höhe seines noch abzudeckenden KdU-Anteils) ... und dazu benötigt er eben nur noch 155,73 € der 164 € Kindergeld.
Der Rest wird wie gesagt zu Deinem Einkommen.

Kennst Du die Höhe seines Bruttoverdienstes während des ersten Ausbildungsjahres? Und verdient er denn ab September (ab da gilt der Bescheid, oder steht da nicht 01.09. sondern 01.08.?) noch etwas durch das Verteilen der Prospekte? Anhand des Brutto wird nämlich der Freibetrag errechnet, daher kann ich dies jetzt nicht genauer überprüfen. Rein rechnerisch, also wenn vom richtigen Brutto ausgegangen wurde und wenn er auch noch einiges durch den Nebenjob verdient, stimmt die Rechnung der ARGE.

Wie ist es mit Deinem Erwerbseinkommen - hast DU dieses jeden Monat? Durch die angesetzten 100 € Nettoverdienst entsteht Dir erst einmal kein Schaden, weil auch Dein Gesamtfreibetrag 70 € (Freibetrag) + 30 € (Einkommensbereinigung) = 100 € beträgt und somit aus der Nebentätigkeit 0 € (100€ Verdienst - 100 € nicht anrechenbar) angerechnet werden.

Solltest Du allerdings einen Monat lang mal keinen Nebenverdienst haben, müssen Dir die -30 € Einkommensbereinigung auf den Kindergeldübertrag gewährt werden, ist ja ebenfalls Einkommen: 8,27 € - 30 € --> es darf Dir nichts vom übertragenen Kindergeld angerechnet werden.
Im dem Falle würde in der fett gedruckten Zeile "Zu berücksichtigendes Gesamteinkommen" in Deiner Spalte 0,00 EUR statt nun 8,27 EUR stehen und im letzten Tabellenrahmen auf Seite 6 würden Dir keine 8,27 € Einkommen abgezogen werden.
Hallo biddy,

mein Sohn fängt am Montag an, also das Ausbild.-Verhältnis beginnt eigentlich am 01.08.09, allerdings haben die für August noch keinen solchen Bescheid geschickt. Es war einer raus, ehe wir wussten, dass er die Lehre anfängt und der muss nun erst neu bearbeitet werden. Ab 01.09. fängt der neue Bewilligungsabschnitt an, drum ist das da.

Nebeneinkommen haben wir immer beide jeden Monat, nur kommen wir eigentlich zusammen nie über diese Grenze mit den 100 Euro. Sein Bruttolohn im 1.Lehrjahr beträgt 432,08 Euro (eigentlich erst ab 18, da er aber im Dezember dann 18 wird, zahlen die das schon jetzt). Der 1. Lohn kommt wahrscheinlich schon diesen Monat, das erfährt er erst am Montag.


VG mondfan
 

biddy

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#65
Sein Bruttolohn im 1.Lehrjahr beträgt 432,08 Euro
Dann haben sie ihm ca. 50 Euro für den Verdienst aus dem Nebenjob noch zusätzlich angerechnet zum Brutto und daraus dann den Freibetrag ermittelt.

nur kommen wir eigentlich zusammen nie über diese Grenze mit den 100 Euro.
Bei Dir wird's ja eh nicht angerechnet, da jedem die 100 € Grundfreibetrag zustehen (nur der Kindergeldübertrag wird angerechnet); wenn Du weniger verdienst als das, was sie fiktiv bei Dir als Erwerbseinkommen angesetzt haben, müssen sie es Dir nach Einkommensbeleg zurückzahlen, da nicht ausgenutzter Grundfreibetrag dann auch bei anderem Einkommen wie z.B. Unterhalt oder eben Kindergeldübertrag abgesetzt werden kann.

Bei Deinem Sohn ist es so, dass die Einkommen aus Erwerbstätigkeit zusammengerechnet werden (Ausbildungsentgelt und Prospektejob). Darauf gibt's dann eh den Freibetrag nur einmal.
 

mondfan

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#66
Naja, aber raus aus der BG ist er ja damit noch nicht, oder? Das wird dann sicher erst entschieden, wenn wir die Einkommensbescheinigung abgegeben haben, oder wie läuft das dann? Wir haben auch noch eine Anlage EK zugeschickt bekommen. Wäre es sinnvoll, die auszufüllen, oder eher nicht, wenn er aus der BG raus soll? Er hätte monatlich eine Monatskarte von 40 Euro.

VG mondfan
 

biddy

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#67
Naja, aber raus aus der BG ist er ja damit noch nicht, oder?
Doch, weil er über bedarfsdeckendes Einkommen verfügt. Das erkennst Du daran, dass Dir Kindergeld übertragen wird (8 Euro nochwas) ab erster Ausbildungsvergütung.
SGB II § 7 Berechtigte sagte :
[...]
(3) Zur Bedarfsgemeinschaft gehören
1. die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen,
2. die im Haushalt lebenden Eltern oder der im Haushalt lebende Elternteil eines unverheirateten erwerbsfähigen Kindes, welches das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, und der im Haushalt lebende Partner dieses Elternteils,
3. als Partner der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen
a) der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte,
b)der nicht dauernd getrennt lebende Lebenspartner,
c)eine Person, die mit dem erwerbsfähigenHilfebedürftigen in einem gemeinsamenHaushalt so zusammenlebt,dass nach verständiger Würdigung derwechselseitige Wille anzunehmen ist, Verantwortung füreinander zu tragenund füreinander einzustehen,

4. die dem Haushalt angehörenden unverheirateten Kinder der in den Nummern 1 bis 3 genannten Personen, wenn sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, soweit sie die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen beschaffen können.
[...]
Quelle: Berechtigte - SGB II


Das wird dann sicher erst entschieden, wenn wir die Einkommensbescheinigung abgegeben haben, oder wie läuft das dann?
Sein Bruttoeinkommen steht ja schon fest und mitsamt dem der ARGE ja schon bekannten Prospektejob ist er draußen. Die ARGE hat das nicht zu entscheiden, es ist so. Dein Sohn taucht im Bescheid nur noch auf, um den Kindergeldübertrag an Dich zu ermitteln. Das Ergebnis ist, dass einige Euro an Dich übertragen werden, also ist er draußen.


Wir haben auch noch eine Anlage EK zugeschickt bekommen. Wäre es sinnvoll, die auszufüllen, oder eher nicht, wenn er aus der BG raus soll?
Da kann Dir am besten ela1953 etwas zu erzählen; sie hat ja da seit längerem einigen Ärger mit, weil sie gegen die Kindergeldanrechnung angeht/angegangen ist (doppelter Freibetrag Haushaltsgemeinschaft) und deshalb ihr Sohn auch keine Einkommensnachweise erbringt/erbracht hat.

In der Anlage EK wird das Einkommen von Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft abgefragt und mit bedarfsdeckendem Einkommen wäre er ja keines mehr. Welches Einkommen er hat, weiß die ARGE ja nun schon seit längerem: Kindergeld und Unterhalt. Die Höhe der ersten Ausbildungsvergütung ist ihr auch bekannt und die kann nach erstem Erhalt auch anders nachgewiesen werden.
Ist aber nur meine Meinung, müsste er dann selbst entscheiden, ob er das ausfüllt oder nicht ... als Nicht-Mitglied der Bedarfsgemeinschaft, sobald sein erstes Gehalt zufließt ...


Er hätte monatlich eine Monatskarte von 40 Euro.
Im Grundfreibetrag von 100 € sind Fahrtkosten mit enthalten.
Er kommt mit der Versicherungspauschale von 30 €, der Werbungskostenpauschale von 15,33 € und eben den Fahrtkosten von 40 € nicht über 100 €, so dass nicht mehr abgesetzt werden kann. Aber auch hierzu hoffe ich, können noch andere Dir raten, die Kinder in Ausbildung in der Familie haben und evtl. wissen, was hier noch zusätzlich abgesetzt werden könnte:
§ 11 SGB II
[...]

(2) Vom Einkommen sind abzusetzen
[...]
3. Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen, soweit diese Beiträge gesetzlichvorgeschrieben oder nach Grund und Höhe angemessend sind; hierzu gehören Beiträge
a) zur Vorsorge für den Fall der Krankheit und der Pflegebedürftigkeit für Personen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht versicherungspflichtig sind,
b) zur Altersvorsorge von Personen, die von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung
befreit sind, soweit die Beiträge nicht nach § 26 bezuschusst werden,

4. geförderte Altersvorsorgebeiträge nach § 82 des Einkommensteuer-gesetzes, soweit sie den Mindesteigenbeitrag nach § 86 Einkommensteuergesetzes nicht überschreiten,

5. die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben,
[...]
Auszubildende (Randziffer 11.84a)

(2) Bei Auszubildenden in einer beruflichen Ausbildung [...] kann auch ein 100 € übersteigender Betrag abgesetzt werden, wenn die Kosten notwendig entstehen und nachgewiesen werden. Dies gilt für betriebliche und überbetriebliche Ausbildungen gleichermaßen.
Quelle: http://www.arbeitsagentur.de/zentra...etzestext-11-SGB-II-Zu-beruecks-Einkommen.pdf
 

mondfan

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#68
Achso, ich hab gedacht, da muss dann noch irgendwas kommen, so nach dem Motto "Ihr Sohn fällt nun aus der BG raus"..oder sowas

Also, im Grunde bräuchte ich vielleicht nur noch die eine Einkommensbescheinigung, wo der genaue Betrag drauf steht, schicken? Obwohl, die haben ja auch die Kopie des Ausbildungsvertrages, da steht ja das Einkommen auch drauf. Mit der Monatskarte. Wenn ich die geltend machen würde, das ginge vielleicht nur, wenn er noch in der BG wäre. Ja, das dachte ich mir so. Also könnte ich eigentlich alles ignorieren, was nun so kommt und lass das mit der Anlage EK sein.

Wäre schön, wenn noch jemand was wüsste, aber ich bin froh, dass Ihr Euch so auskennt und helft. Muss ich immer wieder sagen. Ich sähe sonst ganz schön alt aus. :icon_neutral:


VG mondfan
 

biddy

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#69
Mit der Monatskarte. Wenn ich die geltend machen würde, das ginge vielleicht nur, wenn er noch in der BG wäre.
Es geht jetzt nur noch darum, dass Dir kein Kindergeld angerechnet wird, ihr es also voll zur Verfügung stehen habt.
Dein Sohn erhält ja eh laut Bescheid 0 Euro Alg II, aber sein Bedarf wird eben fiktiv berechnet ... einzig und allein deshalb, um auszurechnen, wieviel Kindergeld Dir die ARGE anrechnen kann.
Je mehr Absetzungen von seinem Einkommen er hat, welches dann geringer wird (also der auf seinen fiktiven Bedarf anrechenbare Teil), umso weniger wird Dir übertragen/bei Dir angerechnet.
Jetzt sind's nur 8-Euro-nochwas, mit Erhöhung der Ausbildungsvergütung wird es mehr.

Die 40 Euro Fahrtkosten allein reichen momentan nicht (100-€-Grenze mit Vers.pauschale und Werbungsk.pauschale zusammen wird nicht "gesprengt"), da muss noch etwas dazu, all das,was er z.B. an Material zur Ausbildung benötigt. Das werdet ihr ja dann sehen, was so kommt ...
 

mondfan

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#70
Für Ausbildungsmaterial hätte ich müssen einen Antrag stellen, aber die Bücher zahlt der Betrieb. Wären dann höchstens noch Schreibmaterialien bzw. dann Arbeitshefte. Müsste ich die dann per Quittung notfalls einreichen oder eine Riesterrente für meinen Sohn machen mit 5 Euro?
 

Erolena

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#72
Die Ergebnisse im Einkommensrechner des BMAS sind ziemlich genau, auch gerundet.
BMAS Einkommensrechner

Wenn man von der Haushaltsgemeinschaft + BG-Ausscheiden mal absieht!!
ich habe ausgerechnet, dass Euer Haushaltseinkommen sich gerade mal um 10 Euro erhöht, wenn Dein Sohn 50 Euro mit Prospekteverteilen dazuverdient. Wäre zu überlegen, ob sich das lohnt. Allerdings würde er dann wieder ALG 2 beziehen.
 

biddy

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#73
Wenn er den Job aufgeben würde, man also von 432,08 € Ausbildungsvergütung (175,58 € davon anrechenbar z.Zt.), 127,16 € Unterhalt und 164 € Kindergeld als Einkommen ausgeht, hätte er dann 30,15 € zu wenig, um seinen Bedarf von 496,89 € zu decken. Kann dann noch mehr werden, wenn man zusätzliche Aufwendungen absetzt.

Irgendwie ist es - wie immer - gehoppst wie gesprungen. Möchte man die Kindergeldanrechnung durch Aufgabe/Reduzierung von Nebenjob und/oder Geltendmachung weiterer Absetzungen vermeiden, rutscht man evtl. wieder in Alg II ... Erhöht man das Einkommen (wie ist es mit Wohngeld ... oder geht das wieder nicht wg. Ausbildung, die "dem Grunde nach" mit BAB gefördert werden kann, aber eben kein BAB, weil der Sohn zu Hause lebt?), wird wieder (mehr oder weniger) Kindergeld übertragen. Ätzend!
 

mondfan

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#74
Hallo ihr beiden,

ich werde mir dann mal den Rechner anschauen, hab erst noch paar Wege zu erledigen. Bei den Prospekten kommt er ja nicht mal auf 50 Euro, meist nur um die 30 - 35 Euro. Man, das ist vielleicht ein Murks.
 

biddy

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#75
Bei 35 € Zusatzverdienst würden ca. 2,15 € fehlen zur Bedarfsdeckung. :confused: ... ein Jahr nur, denn dann gibt's ja eine höhere Ausbildungsvergütung.

Ich bin der Meinung, der Unterhalt sollte mal auf 130 € erhöht werden ... ist auch 'ne viel schönere, weil glatte Zahl. *tärääääääääää* *lach*
 

mondfan

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#76
Bei 35 € Zusatzverdienst würden ca. 2,15 € fehlen zur Bedarfsdeckung. :confused: ...

echt? Das wäre ja blöd, da wäre er dann nicht aus der BG?

ein Jahr nur, denn dann gibt's ja eine höhere Ausbildungsvergütung.

Ich bin der Meinung, der Unterhalt sollte mal auf 130 € erhöht werden ... ist auch 'ne viel schönere, weil glatte Zahl. *tärääääääääää* *lach*

Tja, sag das mal meinem Ex. Ich hätte das schon von alleine gemacht, wäre mir zu blöd, meinem Kind so komischen Unterhalt zu zahlen. Aber es war schon ein Kampf, dass er überhaupt was zahlt. Eigentlich müsste er ja 362 Euro zahlen. Aber es läuft eine Überprüfung von der Anwältin, da er 2 Jahre kein Einkommen gemeldet hat und auch arbeitet, was er nicht gemeldet hat. Aber bei seiner Anwältin kann sich das ziehn, die ist ein elendes Mi....stück. Der arme Mann kann auch keinen Nebenjob machen, um Unterhalt zu zahlen, obwohl er damals 15 Uhr Feierabend hatte. Ich dumme bin Zeitung austragen gegangen früh ab 3 Uhr, dann 8 Stunden arbeiten gewesen bei einer ABM im Schulhort und hab am Wochenende Prospekte ausgetragen. Und Männer können das nicht??:icon_neutral:
Ich lass mir was einfallen mit den Prospekten, meine Nichte hört auf, da nehmen wir das dazu. Liegt gleich bei uns im Wohngebiet.
 

biddy

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#77
echt? Das wäre ja blöd, da wäre er dann nicht aus der BG?
Nö, ohne Job oder etwas Zusatztaschengeld von Oma/Opa/Papa/Tante/Onkel wohl nicht. Ehrlich gesagt, wäre es MIR für das eine Jahr egal, wenn mir eh dann übertragenes Kindergeld angerechnet werden würde ...

Ich lass mir was einfallen mit den Prospekten, meine Nichte hört auf, da nehmen wir das dazu. Liegt gleich bei uns im Wohngebiet.
Meiner Meinung nach solltest DU aber nicht mehr verdienen, denn im Augenblick rechnen sie Dir ja nur pauschal die 100 Euro Verdienst an und real verdienst Du weniger, so dass Dein Grundfreibetrag von 100 Euro ja nicht ausgeschöpft wird. Bei der Nachberechnung mit realem Verdienst kann dann die Differenz noch vom übertragenen Kindergeld abgezogen werden, so dass Dir vermutlich nichts vom diesem angerechnet wird ... wenn Dein Sohn dann mit Zusatzjob über seinem Bedarf liegt. :icon_mad:

das ist vielleicht ein Murks.
Ja!
 

mondfan

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#78
Nö, ohne Job oder etwas Zusatztaschengeld von Oma/Opa/Papa/Tante/Onkel wohl nicht. Ehrlich gesagt, wäre es MIR für das eine Jahr egal, wenn mir eh dann übertragenes Kindergeld angerechnet werden würde ...

Meiner Meinung nach solltest DU aber nicht mehr verdienen, denn im Augenblick rechnen sie Dir ja nur pauschal die 100 Euro Verdienst an und real verdienst Du weniger, so dass Dein Grundfreibetrag von 100 Euro ja nicht ausgeschöpft wird. Bei der Nachberechnung mit realem Verdienst kann dann die Differenz noch vom übertragenen Kindergeld abgezogen werden, so dass Dir vermutlich nichts vom diesem angerechnet wird ... wenn Dein Sohn dann mit Zusatzjob über seinem Bedarf liegt. :icon_mad:

Ja!

Nee, diese Tour wäre das gleiche an Prospekten, wie die Tour, die er bereits hat und da könnte man dann die 2 Touren zusammen legen lassen und auf ihn nehmen. Ich will eh von meinen 2 Touren 1 abgeben. Da könnten die nicht mal was meckern, denn laut ARGE-Arzt soll ich eh keine Prospekte austragen. :)
Hab grade telefoniert, die Zusammenlegung der Touren ist perfekt. Somit käme er auf 50-60 Euro. :)
 

biddy

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#79
Hab grade telefoniert, die Zusammenlegung der Touren ist perfekt. Somit käme er auf 50-60 Euro. :)
Ca. 50 Euro haben sie in eurem neuen Bescheid ja bei Deinem Sohn schon mit eingerechnet, also wird's dann so aussehen, dass sie bei Nachberechnung, also nach Vorlage Deiner Verdienstbescheinigung, die Anrechnung von ca. 8 Euro Kindergeldübertrag bei Dir nicht mehr vornehmen dürfen. Vermutlich musst Du sie aber auf die Neuberechnung hinweisen, wenn ihr keine vorläufigen Bescheide habt; in meinem Fall dauert das immer ewig und drei Tage ...
 

mondfan

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#80
Ca. 50 Euro haben sie in eurem neuen Bescheid ja bei Deinem Sohn schon mit eingerechnet, also wird's dann so aussehen, dass sie bei Nachberechnung, also nach Vorlage Deiner Verdienstbescheinigung, die Anrechnung von ca. 8 Euro Kindergeldübertrag bei Dir nicht mehr vornehmen dürfen. Vermutlich musst Du sie aber auf die Neuberechnung hinweisen, wenn ihr keine vorläufigen Bescheide habt; in meinem Fall dauert das immer ewig und drei Tage ...
Na das klingt doch ganz gut. :) Verdienstbescheinigungen bekommen die ja sonst immer. Im Grunde müsste ich ja da nur noch jetzt im August den Verdienst von meinem Sohn offen legen und dann nicht mehr, oder? So hab ich das zumindest verstanden. Unser Bescheid ist vorläufig, den wir haben ab September, aber muss ja eh ab August nochmal neu gemacht werden, da ja im August die Lehre noch nicht berücksichtigt war und sie ja das genaue Brutto haben wollen.
 

Erolena

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#81
Es bleibt immer so, Du musst das Einkommen dann nachweisen, weil Du ja etwas von Deinem Kindergeld an den Sohn abgeben willst bzw. er will etwas davon abhaben. Wenn er nichts vorlegt, dann ist er komplett raus aus der Berechnung. Als wäre er ein Onkel im Haushalt. Konsequenz wäre: Dein Sohn braucht nichts von Deinem Kindergeld. (kein "Bedarf"). (siehe Eink.anrechnung nach §11 SGB II ... sinngemäß solange der U25 zur BG gehört - meint hier solange Bedarf vorliegt bekommt er etwas vom KG ab - ansonsten bleibt es bei der Mutter.) Die kingergeldberechtigte Mutter muss die kompletten 164 Euro Kindergeld behalten, d.h. werden komplett beim Kindergeldberechtigten (Mutter) angerechnet.
Den Verdienst zu erhöhen lohnt sich nur bei der Mutter. Wegen KG-Übertragung. Wie biddy schon geschrieben hat.
Ich würde vor allem sehen, dass der Sohn mit der Ausbildung einschließlich Berufsschule klarkommen muss. Wieso soll er noch mehr arbeiten nebenbei? Ich sehe da keinen Grund - und keinen Sinn drin.
 

biddy

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#82
Im Grunde müsste ich ja da nur noch jetzt im August den Verdienst von meinem Sohn offen legen und dann nicht mehr, oder?
Wie ich ela1953s Postings entnehmen kann, werden sie einen Nachweis über die Höhe seines Einkommens trotzdem noch verlangen, auch wenn sie - rein rechtlich - nicht mehr dürften. Wegen der Aus- und ggf. Anrechnung eines Kindergeldübertrag ... ob's da eben etwas zu holen gibt ...

Nachtrag:
Oops, ich hatte die ganze Zeit das Schreibfenster auf und nicht gesehen, dass Du, Erolena, etwas geschrieben hattest.
 

biddy

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#83
Den Verdienst zu erhöhen lohnt sich nur bei der Mutter. Wegen KG-Übertragung. Wie biddy schon geschrieben hat.
Das sehe ich ja eben nicht so. Also wenn der Sohn über seinen Bedarf kommt, dann wird Kindergeld bei der Mutter angerechnet. Wenn sie aber den Grundfreibetrag nicht ausschöpft (weil Einkommen weniger als 100 €), dann kann auch der Kindergeldübertrag bei ihr "bereinigt" werden und eine Anrechnung entfällt. Wenn sie aber zuviel verdient, also über die 100 € real kommt, dann wird Kindergeldübertrag angerechnet.

Die kingergeldberechtigte Mutter muss die kompletten 164 Euro Kindergeld behalten, d.h. werden komplett beim Kindergeldberechtigten (Mutter) angerechnet.
So wurde es ja auch in elas Fall gehandhabt, als keine Einkommensnachweise des Sohns mehr abgegeben wurden ... komplette Anrechnung. Erst später dann hat man sich dann wohl vor Gericht halbwegs "geeinigt", also Vergleich, und es wurde nicht mehr alles angerechnet bei der Mutter (ist korrekt, ela, oder?). Das Hauptsacheverfahren steht aber wohl noch in der Sache aus ...
 

mondfan

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#84
Es bleibt immer so, Du musst das Einkommen dann nachweisen, weil Du ja etwas von Deinem Kindergeld an den Sohn abgeben willst bzw. er will etwas davon abhaben. Wenn er nichts vorlegt, dann ist er komplett raus aus der Berechnung. Als wäre er ein Onkel im Haushalt. Konsequenz wäre: Dein Sohn braucht nichts von Deinem Kindergeld. (kein "Bedarf"). (siehe Eink.anrechnung nach §11 SGB II ... sinngemäß solange der U25 zur BG gehört - meint hier solange Bedarf vorliegt bekommt er etwas vom KG ab - ansonsten bleibt es bei der Mutter.) Die kingergeldberechtigte Mutter muss die kompletten 164 Euro Kindergeld behalten, d.h. werden komplett beim Kindergeldberechtigten (Mutter) angerechnet.
Den Verdienst zu erhöhen lohnt sich nur bei der Mutter. Wegen KG-Übertragung. Wie biddy schon geschrieben hat.
Ich würde vor allem sehen, dass der Sohn mit der Ausbildung einschließlich Berufsschule klarkommen muss. Wieso soll er noch mehr arbeiten nebenbei? Ich sehe da keinen Grund - und keinen Sinn drin.
Biddy hatte geschrieben: Meiner Meinung nach solltest DU aber nicht mehr verdienen, ...............Du schreibst, mein (Mutter) Verdienst sollte eher mehr werden

Mein Sohn macht die Prospekte nicht alleine, von wegen, das er mehr nebenbei arbeiten muss. Also, ausbeuten tu ich ihn ganz bestimmt nicht. Sie laufen über ihn, aber austragen gehen wir zusammen.
Also dann reiche ich die weiter immer ein, na gut. Hatte das erst irgendwie anders verstanden, irgendwo stand ja, das da nichts mehr eingereicht wird, weil der Sohn raus ist. Aber hab ich da sicher wieder falsch verstanden. :icon_neutral: Lass mich dann überraschen, was raus kommt.



 

mondfan

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#85
Das sehe ich ja eben nicht so. Also wenn der Sohn über seinen Bedarf kommt, dann wird Kindergeld bei der Mutter angerechnet. Wenn sie aber den Grundfreibetrag nicht ausschöpft (weil Einkommen weniger als 100 €), dann kann auch der Kindergeldübertrag bei ihr "bereinigt" werden und eine Anrechnung entfällt. Wenn sie aber zuviel verdient, also über die 100 € real kommt, dann wird Kindergeldübertrag angerechnet.

So wurde es ja auch in elas Fall gehandhabt, als keine Einkommensnachweise des Sohns mehr abgegeben wurden ... komplette Anrechnung. Erst später dann hat man sich dann wohl vor Gericht halbwegs "geeinigt", also Vergleich, und es wurde nicht mehr alles angerechnet bei der Mutter (ist korrekt, ela, oder?). Das Hauptsacheverfahren steht aber wohl noch in der Sache aus ...

:) Also ich seh schon, das ist echt kompliziert. Werd da wohl nie durch sehen.
 

biddy

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#86
Doch, irgendwann macht's *klick*, versprochen. Wenn das bei mir irgendwann mal so war, dann bei Dir auch.
 

mondfan

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#87
Doch, irgendwann macht's *klick*, versprochen. Wenn das bei mir irgendwann mal so war, dann bei Dir auch.
*hihi* Na das lässt ja hoffen. Momentan komm ich mir echt vor, als hätte ich ein Brett vorm Kopp. :icon_neutral:
 

biddy

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#88
Hier wird nicht gejammert und wehe, Du heulst! :icon_twisted:




;)




Das mit dem Brett vor'm Kopf kenne ich, frag' mal gerda52 u. a. *lach*
 

Erolena

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#89
Lasst es doch erstmal so. Aber ich würde mal versuchen, dass sie die Anrechnung des Prospektegeldes auf das wirkliche Maß reduzieren. Sonst seid ihr ja immer im vorschießen und zurückholen. Jedenfalls dass es annähernd richtig eingetragen wird.
 

mondfan

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#90
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Das mit dem Brett vor'm Kopf kenne ich, frag' mal gerda52 u. a. *lach*

Nee, Muddie, mach ich nich :) :icon_party:


@Erolena Ja, ich wart mal ab, wie hoch nun dann das genaue Brutto bzw. Netto im August ist und werd das mit dem annähernden Betrag mal anschneiden. Hoffe, die lassen sich drauf ein. Danke nochmal. :icon_knutsch:


VG mondfan
 
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