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165 EUR und Minijob

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adonis0412

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Hallo,

bin leider HArtz IV Empfänger. Absolviere jetzt gerade einen 1-EURO-Job. Muss dafür jeden Tag 5 Kilometer mit dem Rad fahren. Kann ihn aber auch nicht ablehnen, da ich keine 30 % Sperre hinnehmen kann und auf das Geld angewiesen bin (VAter mit 5-jährigen Kind).

Ist es möglich einen Minijob auf 165 EURO anzunehemen und dafür den 1 EURO Job aufzugeben? Angeblich soll das laut meiner tollen Sachbearbeiterin wohl nicht möglich sein. Erst ab dem sog. 400 EURO Job.

Ich weiss nicht ob das eine Rolle spielt: In meiner Eingliedeurngsvereinbarung steht drinne, dass jeder Arbeit zumutbar ist. Allerdings ist diese per 31.08.2009 abgelaufen.

Vielen Dank für eure Hilfe.:icon_smile:

VG
Adonis
 

ela1953

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Wenn du einen 165 Euro JOb findest, darfst du bei ALG II auch nicht alles behalten.

Du hast nur einen Freibetrag von 100 Euro und 20 von 65 = 13 Euro. Also insgesamt 113 Euro. Der Rest wird dir vom ALG II abgezogen.

Die 165 Euro darfst du nur bei ALG I behalten.
 

adonis0412

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Das weiss ich schon. Aber war das meine Frage?!:confused:
 

biddy

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Das war anders gemeint von Ela, adonis0412

Die Zahl "165" interessiert lediglich beim Arbeitslosengeld I.

Was Du meinst ist ein Minijob oder eine "geringfügige Beschäftigung", die auch 400-€-Job genannt wird.

Bei einem Minijob alias geringfügige Beschäftigung alias 400-€-Job kann man bis zu 400 € verdienen, also gehst Du auch mit einem Verdienst von 165 € einem 400-€-Job nach.

Was die SB evtl. meint, ist eine Beschäftigung mit über 400 € Verdienst, somit sozialversicherungspflichtig.
Oder aber sie begnügt sich mit einem Minijob (=400-€-Job), die 165 € reichen ihr nur nicht.

SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende -
Kapitel 1
Fördern und Fordern
§ 2
Grundsatz des Forderns
(1) Erwerbsfähige Hilfebedürftige und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen ...
Würdest Du machen - mit 165 € Verdienst ... auch mit 120 € ... auch mit 387€
 

Yukonia

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Ich weiss nicht ob das eine Rolle spielt: In meiner Eingliedeurngsvereinbarung steht drinne, dass jeder Arbeit zumutbar ist. Allerdings ist diese per 31.08.2009 abgelaufen.
Hallo, schreibe doch mal, seit wann und wie wie lange der EE-Job läuft? Wurde der mit der EGV vereinbart oder wie?
 

ela1953

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Das war anders gemeint von Ela, adonis0412

Die Zahl "165" interessiert lediglich beim Arbeitslosengeld I.

Was Du meinst ist ein Minijob oder eine "geringfügige Beschäftigung", die auch 400-€-Job genannt wird.

Bei einem Minijob alias geringfügige Beschäftigung alias 400-€-Job kann man bis zu 400 € verdienen, also gehst Du auch mit einem Verdienst von 165 € einem 400-€-Job nach.

Was die SB evtl. meint, ist eine Beschäftigung mit über 400 € Verdienst, somit sozialversicherungspflichtig.
Oder aber sie begnügt sich mit einem Minijob, die 165 € reichen ihr nur nicht.

Würdest Du machen - mit 165 € Verdienst ... auch mit 120 € ... auch mit 387€

Genau, und mit einem 165 Euro Job verringerst du deine Bedürftigkeit nur um 37 Euro
 

adonis0412

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Hallo,

meine 1 EURO Job läuft seit 20.10.2009. Habe diesbezüglich einen "Bescheid" bekommen, in dem drinne steht was ich wo und wie zu machen habe.

Habe auch mal meine EGV und meinen Maßnahmenbesscheid für den 1 EURO Job eingescannt. Viell. ist das ja hilfreich.

Vielen Dank
 

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Yukonia

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Hallo Adonis:icon_smile:
Ich verstehe das so, dass deine EGV am 31.08.2009 abgelaufen ist und danach keine weitere EGV mit dir abgeschlossen wurde. Statt dessen hast du mit Datum vom 23.10.2009 einen Bescheid über eine Maßnahme EEJ nach § 16 d erhalten als Verwaltungsakt. Hat deine SB vorher mir darüber gesprochen? Oder kam der VA einfach so mit der Post?

Gegen diesen Bescheid könntest du laut beigefügter Rechtsfolgebelehrung noch Widerspruch einlegen (max. bis 23.11.2009), wenn du die Maßnahme nicht fortführen willst. Soweit ist das aus dem Papier ersichtlich. Dafür brauchst du aber gute Gründe und das möchte wohl bedacht sein. Warte damit bitte auf die Antworten der erfahrenen User, du hast ja noch etwas Zeit.

Sehr gut ist erst einmal, dass du die beiden Schreiben hochgeladen hast. Das ist ja eine Menge Papier :icon_rolleyes:

Gut wäre auch zu wissen, welche Arbeiten im Einzelnen du momentan bei diesem Job tatsächlich machen musst und/oder ob du dabei gesundheitliche Probleme hast.

Schaue dich bitte auch in den anderen Beiträgen um. Die erfahrenen User erkennst du bald. Falls deren Antworten länger brauchen, schicke doch mal eine Anfrage per PN an den USER deiner Wahl, ob dieser nicht mal einen Blick auf dein Problem werfen könnte.

Tut mir leid, dass ich dir nicht mehr helfen kann.
 

Yukonia

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Muss dafür jeden Tag 5 Kilometer mit dem Rad fahren.

Fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel dort? Ist die Fahrt für dich gesundheitlich problematisch?

Kann ihn aber auch nicht ablehnen, da ich keine 30 % Sperre hinnehmen kann und auf das Geld angewiesen bin (VAter mit 5-jährigen Kind).

Ist die Betreuung deines Kindes abgesichert, während du arbeiten bist?

Ist es möglich einen Minijob auf 165 EURO anzunehemen und dafür den 1 EURO Job aufzugeben? Angeblich soll das laut meiner tollen Sachbearbeiterin wohl nicht möglich sein. Erst ab dem sog. 400 EURO Job.

Hättest du denn Aussicht auf einen solchen Job? Wieviel Stunden pro Woche müsstest du dann arbeiten? Wäre eine längerfristige Beschäftigung möglich? Würdest du "Brutto" 165 EUR bei dem Job verdienen oder mehr?

Ich weiss nicht ob das eine Rolle spielt: In meiner Eingliedeurngsvereinbarung steht drinne, dass jeder Arbeit zumutbar ist. Allerdings ist diese per 31.08.2009 abgelaufen.

Hat dir deine SB nach Ablauf der EGV den Abschluss einer neuen EGV angeboten, den du ggf. verweigert hast?

Lese bitte noch einmal in deinem Bescheid nach. Es gibt verschiedene Einschränkungen für die Zumutbarkeit einer Arbeit (§10 SGB II), z. B. körperliche, geistige oder seelische Einschränkungen oder andere Gründe. Was dem einen zumutbar ist, muss einem anderen nicht unbedingt zumutbar sein.

Hierbei sind jeweils die individuellen Gründe zu beachten. Auch familiäre, religiöse oder eben andere "wichtige Gründe". In der Rechtsfolgebelehrung steht sinngemäß, dass Sanktionen z. B. bei Abbruch einer Maßnahme, nicht eintreten, wenn du einen WICHTIGEN Grund für dein Verhalten NACHWEISEN kannst. Prüfe das doch mal für dich ab.

Adonis
LG
 
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