15 km Fußmarsch am Tag zumutbar ? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Keinpkw

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Hallo,

Habe heute Post vom Jobcenter bekommen und soll nun erklären warum Ich eine zumutbare Arbeit abgelehnt habe. ( siehe Titel )

Arbeitsstelle war über Zeitarbeit Firma im 3 Schichtbetrieb.
Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu ereichen, Pkw nicht vorhanden.
 

ZynHH

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Sie war eben nicht zumutbar.
Geh mal von 4-5 km/h zu Fuss aus, da biste ja 3 Stunden unterwegs pro Richtung.
 

Keinpkw

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Danke erstmal.

Also brauche Ich keine Sanktionen zu fürchten ?
Ich hätte kein Problem wenn es 2 km zu Fuß zur Arbeitsstelle wären.
 
G

gast_

Gast
Also eine Strecke 7,5 km?

Ich würde zurück fragen, wie lange SB da selbst unterwegs wäre... zu einem gemeinsamen Spaziergang einladen!

Die haben sie doch nicht alle...

die könnten dir natürlich auch mit Fahhrad kommen - allerdings: Im Winter Fahhrad halte ich auch nicht für nicht zumutbar.

Ich würde denen auch gleich mal einen Antrag zusenden, Leistungen aus dem Vermittlungsbudget: Beihilfe/Kostenübernahme Führerschein :biggrin:
 

Keinpkw

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Meine größte Sorge ist das alle Behörden ja immer den einfachsten Weg berechnen. Der wäre nur 8 km , aber eben über die Schnellstaße. Ich muß aber über Nebenstraßen gehen, und da ist die Strecke länger.
 

Lilastern

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Meine größte Sorge ist das alle Behörden ja immer den einfachsten Weg berechnen. Der wäre nur 8 km , aber eben über die Schnellstaße. Ich muß aber über Nebenstraßen gehen, und da ist die Strecke länger.
Das ist nicht zumutbar eine Strecke von 15 Kilometer zu Fuss zurückzulegen.
 
E

ExitUser

Gast
Meine größte Sorge ist das alle Behörden ja immer den einfachsten Weg berechnen. Der wäre nur 8 km , aber eben über die Schnellstaße. Ich muß aber über Nebenstraßen gehen, und da ist die Strecke länger.
Warum nicht über die Schnellerstraße?

Und ist nur eine Richtung 8 km? Also Hinweg only? Oder Hin und Rückweg?

Abgesehen davon kann ein JC einem kein Fahrrad als Must Have ankreiden. Haste halt keines und fertig.

Und 8 km - da biste immer noch 2 Stunden zu Fuß unterwegs, wenn nicht zwischendurch rote Ampeln etc. sind. Dann wirds 3 Stunden (bei zwei Strecken) und bei Hitze, Regen, Schneefall, Glatteis ist sowas gar nicht zumutbar.

Bist du Fitnessfanatiker, dass die dir sowas zu trauen?
 

ela1953

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Ich meine für Vollzeit sind 1,5 Stunden pro Strecke zumutbar. Aber nicht zu Fuß - es sei denn du trainierst für den nächsten Marathon.


Und über die Schnellstraße darf man doch gar nicht gehen.
 

Lilastern

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Hallo,

Habe heute Post vom Jobcenter bekommen und soll nun erklären warum Ich eine zumutbare Arbeit abgelehnt habe. ( siehe Titel )

Arbeitsstelle war über Zeitarbeit Firma im 3 Schichtbetrieb.
Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu ereichen, Pkw nicht vorhanden.
Du hast keine Möglichkeit mit Zug, oder Bus dorthin zukommen Punkt.
 

Piedro

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Ich meine für Vollzeit sind 1,5 Stunden pro Strecke zumutbar. Aber nicht zu Fuß - es sei denn du trainierst für den nächsten Marathon.


Und über die Schnellstraße darf man doch gar nicht gehen.
zumutbar sind zwei stunden wegezeit, regional, wenn üblich, auch etwas mehr. in die wegezeit wird vom haus bis zum arbeitsplatz berechnet, inkl. wartezeiten bei öffentlichen verkehrsmitteln.

um 15 km in zwei stunden zu schaffen muss man tempo 8 laufen. egal bei welchem wetter, ohne einmal stehen zu bleiben, vor wie nach der arbeit, ohne langsamer zu werden.

vermutlich hat der sb den weg gegoogelt und nicht überrissen, dass du kein auto bist.

normalerweise wirst du befragt. wenn das im jc stattfindet: beistand mitnehmen. wenn das schriftlich geschieht: auf die fehlenden anbindungen mit öffentlichen verkehrsmittel hinweisen, auf die schnellstrasse der kürzeren strecke verweisen, die länge der begehbaren strecke, die innerhalb der zumutbaren wegezeit mit konstanten 8 km/h zu absolvieren wäre.

anfragen ob eine kostenübernahme für führerschein (wenn du keinen hast) und/oder den ankauf eines kfz, vielleicht nen roller oder so, möglich ist. vielleicht gibt's dann ein fahrrad. :biggrin:
 

Jenna S

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Kann mich da anschliessen.

Ich hatte auch einen Arbeitsweg von 6 Kilometern.Da fuhr kein Bus hin.Und zu Fuß frühmorgends allein auf ner Landstrasse laufen, is nich so mein Ding^^

Hatte mir ein gebrauchtes Fahrrad bei einem Händler angeschaut und sollte 85€ kosten.

Bin dann in der freien Sprechstunde zum SB und hab ihn gefragt, ob es möglich wäre das Fahrrad finanziert zu bekommen, denn 85€ hab ich ja nicht einfach mal so in der Tasche.

Da hatte ich einen nagelneuen unbefristeten Teilzeitarbeitsvertrag in den Händen, aber zu Fuß war mir das dann doch zuviel..gerade wenn man in der Gastronomie arbeitet und als Zimmermädchen ja doch recht hart anpacken muss.

Ich bekam eine Barauszahlung und konnte mir das Rad kaufen.

Mobilitätszuschuss nennt sich das soweit ich weiss...einfach beantragen.SB freut sich ja, wenn er dich in Arbeit sieht^^

Bei der Entfernung würde ich sogar ein Moped beantragen.
 
D

DuliebesBißchen

Gast
Zitat:
Zitat von Bethany
Warum nicht über die Schnellerstraße?


1. verboten
2. lebensgefährlich
3. verboten
4. lebensgefährlich

Stimmt so nicht!
Ganz im Gegenteil:
Nach § 37 SGB X 3. Absatz sind über 60jährige sogar VERPFLICHTET über die Schnellstrasse zu laufen! :biggrin:
 

hartaber4

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???



§ 37 SGB X Bekanntgabe des Verwaltungsaktes

(1) Ein Verwaltungsakt ist demjenigen Beteiligten bekannt zu geben, für den er bestimmt ist oder der von ihm betroffen wird. Ist ein Bevollmächtigter bestellt, kann die Bekanntgabe ihm gegenüber vorgenommen werden.
(2) Ein schriftlicher Verwaltungsakt, der im Inland durch die Post übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben. Ein Verwaltungsakt, der im Inland oder Ausland elektronisch übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Absendung als bekannt gegeben. Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang des Verwaltungsaktes und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen.
(3) Ein Verwaltungsakt darf öffentlich bekannt gegeben werden, wenn dies durch Rechtsvorschrift zugelassen ist. Eine Allgemeinverfügung darf auch dann öffentlich bekannt gegeben werden, wenn eine Bekanntgabe an die Beteiligten untunlich ist.
(4) Die öffentliche Bekanntgabe eines schriftlichen oder elektronischen Verwaltungsaktes wird dadurch bewirkt, dass sein verfügender Teil in der jeweils vorgeschriebenen Weise entweder ortsüblich oder in der sonst für amtliche Veröffentlichungen vorgeschriebenen Art bekannt gemacht wird. In der Bekanntmachung ist anzugeben, wo der Verwaltungsakt und seine Begründung eingesehen werden können. Der Verwaltungsakt gilt zwei Wochen nach der Bekanntmachung als bekannt gegeben. In einer Allgemeinverfügung kann ein hiervon abweichender Tag, jedoch frühestens der auf die Bekanntmachung folgende Tag bestimmt werden.
(5) Vorschriften über die Bekanntgabe eines Verwaltungsaktes mittels Zustellung bleiben unberührt.
 

BlackForest

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Beim nächsten Gespräch wird dir der PAP bestimmt die von Jenna S geschilderte Lösung vorschlagen. In unserem Kreis gibt es sogar die Möglichkeit, einen Leihwagen zu nehmen, man bezahlt nur die Mehrwertsteuer. Aber bei den niedrigen Löhnen gerät man mit einem Auto leicht in die Schuldenfalle.

*Leihwagen begrenzt auf 3 Monate
 
X

xyz345

Gast
Zitat: "15 km Fußmarsch am Tag zumutbar ?"

:icon_kinn:

Ja, aber nur wenn du trainiert bist und den Fußmarsch in dein Trainingspensum eines Marathonis einbaust. :icon_klatsch:

Warum fährst du nicht mit dem Fahrrad, geht doch viel schneller. Trainierst dann gleich für den Triathlon.
Okay, schwimmen fehlt noch, machst du dann am Wochenende. :cool:

:biggrin:

PS:
Unglaublich auf was die Mobcenter kommen!!! Wir sind ja nur das "Pack"!!!! :icon_sad:Frag mal deinen argen Sanktionsbeleger, ob er dir dauerhaft seine Limousine leiht! :cool:
 

Maverick71

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Schnellstraßen zu Fuss zu benutzen ist laut STvO sogar verboten und wenn man erwischt wird wirds teuer.
Kannst ja mal, wenn Dein SB und Sanktionskasper darauf bestehen sollte, vorbereiten dass Du dann jeden einzelnen Bußgeldbescheid dem JC vorlegen wirst, zur Erstattung, und dass sie Dir das gleichzeitig schriftlich geben sollen dass Du die Schnellstraße zu Fuss benutzen MUSST - sonst Sanktion!
Dann würde ich aber (an Deiner Stelle) dann extra so laufen dass mich garantiert jede Autobahnstreife sieht und aufgreift... :cool:
Denen drückst Du dann das Papier in die Hand, mal sehen wie lange das JC dann noch auf sonem Schwachsinn bestehen wird.

Leute gibts in den JC, da fehlen einem die Worte...

:icon_neutral:
 

Keinpkw

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Danke für die vielen Antworten.

Mir ist aber bis jetzt nicht ganz klar WOFÜR ich mich schriftlich rechtfertigen soll ? Das was KEIN Vermittlungs Vorschlag vom Jobcenter sondern Ich wurde von R......d angerufen.
Ich habe denen nur erklärt das Ich keinen PKW besitze.
 

Flodder

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Hallo, wenn es kein Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung vom Jobcenter war, frage ich mich - wo ist dein Problem?

Du musst die Arbeitsstelle nicht antreten.
 

Keinpkw

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Hallo, wenn es kein Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung vom Jobcenter war, frage ich mich - wo ist dein Problem?

Du musst die Arbeitsstelle nicht antreten.

Ich besitze leider keinen Scanner, sonst würde Ich es hier reinstellen. Ich soll mich bis zum 24.08 schriftlich rechtfertigen.
Formular liegt anbei.

Neue Form des Terrors ??
 
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