Zur Information 🚷 15 Jahre Hartz-Reformen / Ein sozialpolitischer "Paradigmenwechsel" ist zur Selbstverständlichkeit geworden / Sogenannte "Hartzis" (ein neues Wort im Duden!), leben von Regelsätzen die zu gering sind

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grün_fink

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Sehr schöner Artikel, der die Zeit vor der Agenda beschreibt.
Der Artikel ist von heute.
Es soll noch ein Teil 2 folgen:
Agenda 2010 - Sozialpolitik als Waffe
 

Woodruff

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15 Jahre Hartz-Reformen


Ich kann mir durchaus vorstellen, das vielen jüngeren Usern unter uns, diese schon sozusagen geschichtlichen Zusammenhänge vielleicht noch nicht bekannt waren.

Selbstverständlich geworden sind auch flaschensammelnde Rentner und die seit Einführung der Reform stetig mehr werdenden Tafeln und Kleiderkammern, die das Überleben unter Hartz IV überhaupt möglich machen. Zudem bestimmen die Hartz-Gesetze direkt oder indirekt den gesamten deutschen Arbeitsmarkt, wo Arbeitnehmer sich zu vielem erpressen lassen, um nur ja dem Schicksal der Hartz-Empfänger zu entgehen: befristete Arbeitsverträge, unbezahlte Überstunden, (vermeintliche Zusicherung von) Arbeitssicherung gegen Lohneinbußen usw.



Quelle:
Heise Medien GmbH & Co. KG
Karl-Wiechert-Allee 10
30625 Hannover
Postfach 61 04 07
30604 Hannover
 

lino

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Ich kann mir durchaus vorstellen, das vielen jüngeren Usern unter uns, diese schon sozusagen geschichtlichen Zusammenhänge vielleicht noch nicht bekannt waren.
Bei den Älteren war Geschichte auch schon nicht das Lieblingsfach in der Schule. Ich hab mal einen Bekannten gefragt, warum ihn Hartz4 nicht interessiert hat. Antwort: Weil ich nicht davon betroffen war. Jetzt wundert er sich über manche Dinge. Das Hartz4 eine rassistische Machtpolitik ist, wollen die Leute ja nicht wahrhaben.
Na denn.
Das war das praktische Vorbild für Hartz4:
Merkel: "Ich bin überzeugt, dass diese Sozialhilfereform die Zahl der arbeitsfähigen Sozialhilfebezieher halbieren kann - und das nicht nur in Hessen, sondern in ganz Deutschland."

Steht aber kein Zeitraum dabei, in dem das geschehen soll.
Was sie dabei vergessen haben ist, das Deutschland nun mal nicht die USA ist und man das nicht einfach so übertragen kann.
Hätte man können, wenn unsere "Bildungselite" in ihrer ungeheuren Weisheit auch gleich die bürokratische Sicherheitsmentalität abgeschafft hätte. Hätte hätte Fahrradkette.
Wenn ich in den USA einen Laden aufmachen will, dann mache ich den einfach auf. Nach dem Krieg hatten die USA in ihrer Besatzungszone den Meisterzwang abgeschafft, worauf es massenhaft Firmengründungen gab. Auf betreiben der CSU und der FDP wurde das dann wieder fallengelassen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Meisterzwang#Geschichtliche_Entwicklung_in_Deutschland
Also steht mit Hartz4 für die "Bildungs-und Geldelite" nicht die wirtschaftliche Entwicklung und die "Eigenverantwortung" des Einzelnen im Vordergrund, sondern die Sicherung von bestehenden Wirtschaftsinteressen und die Sicherung von Privilegien.
 

Harzfünfer

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Ich habe hier einen interessanten Artikel zur Entstehungsgeschichte gefunden:
Hier auch noch was ähnliches:
 
Zuletzt bearbeitet:

lino

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Tesla bringt mal ein gutes Beispiel für den Unterschied in der Mentalität zwischen USA und Deutschland:
Diese Personen erwarte ein Einstiegsgehalt von 2700 Euro. "Die Bezahlung ist einfach mal ein Kracher für dieser Ebene." sagte Freyer. Mit einer einschlägigen Berufsausbildung gehe es etwa bei 3500 Euro Brutto pro Monat los.

"Für Tesla ist es kein No-Go, jemanden einzustellen, der schon längere Zeit ohne Job war oder keine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Das ist ein Statement, das von vielen anderen Unternehmen nicht kommt."

Das ist ja pikant, weil das ja das indirekte Eingeständnis ist, das es für deutsche Unternehmer ein "No-Go" ist, Langzeitarbeitslose sowie Leute ohne Berufsausbildung einzustellen.
 

Onkel Tom

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Tja.. Erfolgsmodelle hängen mehr davon ab, sich die passenden Talente ein zu sammeln.
Qualifikationsnachweise und Geld auf Priorität 2 zu setzen finde ich gut und Tessla wird
damit bestimmt Früchte ernten, wo manch anderer Kontostandsgrößenwahnsinniger
Bonze nicht mithalten kann.

Geht es dem anerkannten Arbeitnehmer gut, geht es dem Boss auch besser..

Dem AfA-Chef dürfte das nicht so schmecken, das es auch gute Alternativen zum
Lohndumping möglich sind.. Da bekommt H4-System bestimmt auch ne Schramme :)
 

Tom410

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saurbier

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Also ich würde da mal Tesla nicht gleich so hoch loben wollen, denn die Realität dürfte später dem einen oder anderen der ja eher das deutsche Arbeitnehmermodell kennt noch unangenehm aufstossen.

2700,-€ Monatslohn entsprich mal einem Stundenlohn von gut 15,-€ und damit wären wir dann bei unteren Lohnniveau der Metallindustrie und weit weit ab von dem was z.B. deutsche Autobauer ihren Mitarbeitern dank der Lohnverhandlungen mit den Gewerkschaften so zahlen.

Hinzu kommt was ja bereits angekündigt wurde, daß Elon Musk schlicht Leistung verlangt und da sind dann Mehrarbeit schlicht normal, genauso das die Leute im Betrieb ständig den Arbeitsplatz wechseln dürfen - je nach dem wo Bedarf ist -.

Und das nicht zwingend Fachkräfte genommen werden, nun das dürfte dem amerikanischen System geschuldet sein, denn dort kann jeder ja so gut wie alles und muß seine Befähigung ja nicht wir hierzulande mit allen möglichen Prüfungszeugnissen nachweisen. Da kommst es schlicht auf die Leistungsfähigkeit an. Nichts anderes kann man z.B. bei Amazon ja sehen. Als Einstieg und für fleißige sicherlich Aufstiegsmöglichkeit im Unternehmen sicherlich nicht schlecht, wenn man denn auch bereit sich stets etwas mehr zu leisten, seinen Urlaub auch mal im Interesse der Firma kurzfristig zu verschieben oder an Feiertagen/Nachts zu arbeiten.

Sowas hab ich bereits vor 20 Jahren bei einem unserer Kunden der für Aldi Produzierte alles schon erlebt. Die da so toll bezahlten Fachkräfte waren nur leider nach 3 Jahren so ausgebrannt das sie freiwillig gekündigt hatten. Ich sage nur freut euch nicht zu früh, auch da wird nur mit Wasser gekocht.
 

Harzfünfer

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2700,-€ Monatslohn entsprich mal einem Stundenlohn von gut 15,-€ und damit wären wir dann bei unteren Lohnniveau der Metallindustrie und weit weit ab von dem was z.B. deutsche Autobauer ihren Mitarbeitern dank der Lohnverhandlungen mit den Gewerkschaften so zahlen.
Das ist ja auch nur die Untergrenze. Das werden also entsprechend ungelernte Hilfsarbeiter verdienen. Die bekämen in der normalen Metallbranche auch nicht mehr, und als Leiharbeiter schon gar nicht.
Ich denke 15 € Stundenlohn sind, gerade in Brandenburg, gutes Geld.
Hinzu kommt was ja bereits angekündigt wurde, daß Elon Musk schlicht Leistung verlangt und da sind dann Mehrarbeit schlicht normal, genauso das die Leute im Betrieb ständig den Arbeitsplatz wechseln dürfen - je nach dem wo Bedarf ist -.
das kann der in Amiland machen, aber hier sind solchem Treiben Grenzen gesetzt.
 

Onkel Tom

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Wir dürfen wohl anbei nicht ignorieren das sich Tesla bestimmt auch reichlich
Förderknete aus Steuergeldern einstreichen und damit das ganze auch funzt,
muss natürlich "zum Wohle des Volkes" (Der Arbeiter_innenklasse) Honig
dargeboten werden.. Ohne dem würde sich der BA-Organismus kaum dafür
interessieren und kein Wunder, das nun von "Kracher-Gehältern" schwadroniert
wird. Offiziell soll das Werk ohne Förderung aufgebaut werden und was dann ?

Ne Hype, die ausgedient hat, sobald sich die US-Kapitalstruktur eingelebt hat..
Lass den Laden mal 2-4 Jahre so laufen und danach gehört das Jammern der
Bonzenschaft genau so zum Geschäft. Hatte Mister X (S a chsen milch) ja auch
"hervorglänzend" geschafft, am Ende Erwerbslose produziert zu haben und
zusätzlich pro Ex-Mitarbeiter_in ca. 100.000 Euronen vom Staat abgezockt
zu haben. :unsure:
 

saurbier

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Na ja, damals hat doch auch bereits AMD massiv Fördergelder eingestrichen und schrammte trotzdem immer am Rande der Pleite, was sich ja inzwischen glücklicher Weise geändert hat.

Ja ich sag doch auch nicht das 15,-€/Stundenlohn was schlechtes ist.

Nur bitte hör auf mit deinem kindlichen Glauben an unser System. Schau was die Großen hier so treiben - Stichwort Amazon -. Wo interessieren die sich denn für unsere Arbeitskultur, die versuchen z.B. doch alles um den Betriebsrat zu verhindern und falls das nicht klappt schmeißen die dem Knüppel zwischen die Beine. Meinst du wirklich das Tesla da anders agieren wird, hallo wach mal auf. Tesla hat Schulden ohne Ende bei seinen Kapitalgebern, der muß auf Teufel komm raus anfangen massive Gewinne einzufahren, was ihm jetzt anscheinend so langsam gelingt. Nichts desto trotz schafft er es immer noch nicht die Produktionszahlen zu erreichen die er benötigt.

Schau mal hier dann siehst du wie der überall die Hand aufhält und wohl auch fleißig bekommen wird.


Rechne mal die Subventionen auf die Arbeiter runter, dann wirst du dich wundern was uns da jeder Arbeitsplatz so kostet, ha ha.

Und wer sagt dir, daß der liebe Herr nicht später irgend wann genauso kommt wie unser Automobilindustrie, die alle Jahre wieder nach Subventionen schreit und natürlich bekommt weil ja soviel Arbeitsplätze gefährdet sind. Eine Schraube ohne Ende.

Fahren wir in 30 Jahren noch alle unseren Vorzeigewohlstand Auto, oder gibt es dann eine ganz andere Mobilität, wie z.B. selbstfahrende Minibusse per Handyup gerufen. Steuern wir vielleicht wieder auf die Zeiten der fünziger Jahre zurück wo die Leute aus kostengründen eher Roller gefahren sind, ja heute da E-Roller, weil sie kaum Parkplätze brauchen und man damit in den Großstädten viel flotter unterwegs ist. Hallo ich fahre seit 5 Jahren Roller und mein Auto steht in der Garage. Ich bin damit in diesem Jahr ganze 500km gefahren aber einige tausend mit dem Roller, weit sparsammer und genaus schnell aber ohne Parkplatzprobleme in der City.

Und übrigens es ist doch Elon Musk der selbst gesagt hat, daß er flexible Arbeiter einstellen will, die auch bei den Arbeitszeiten flexibel sind genauso wie beim Arbeitsplatz. Na was glaubst du mit wem er sowas am besten kann, genau mit den Langzeitarbeitslosen, die dann froh sind endlich vom JC weg zu kommen. Was glaubst du wieviele alleine aus Angst wieder arbeitslos zu werden da liebend gerne auf die Gewerkschaften verzichten. Sorry aber mir scheint dir fehlen die Jahre an beruflicher Lebenserfahrung, wo du derartige Situationen mal selbst am Arbeitsplatz miterlebt hast.

Ich hab z.B. neben meiner EMR gut 5 Jahre im Minijob bei einer eher vernünftigen Chefin gearbeitet (Fahrzeugpflege/Überführungsfahrten von Luxuslimosinen zu Vertragspartnern ins EU-Ausland etc.), keine Stechuhr keine Kontrollen alles beruhte auf Vertrauen und die Zahlungen erfolgten pünktlich, ja auch sie zahlte keinen Urlaub (sprich Lohnfortzahlung bei Urlaub) aber dafür hatte ich meine Ruhe mit einer echt leichten aber dennoch interessanten Arbeit in Eigenverantwortung die ich gesundheitlich noch packe. Als sie aus dem Arbeitsvertrag mit ihrem Auftraggeber (großes Autohaus) raus flog folgte ein anderer Chef wo ich weiter machte. Ja ja wie dumm ich doch war, anfangs lief es ruhig weiter um dann von Monat für Monat immer mehr Forderungen zu stellen, zu langsam, nicht gut genug, kostenlos länger arbeiten, bis mir dann der Kragen platze weil ich jeden Monat meinem Geld (man überlege mal 450,-€/mtl.) hinterher laufen mußte. Verlangen stand ganz groß auf seiner Stirn, nur pünktlich seine Mitarbeiter bezahlen warfür ihn ein Fremdwort. Zu guter letzt kam er damit das er die Löhne schlicht nicht zahlen könne, tolles Märchen hat er sich ein Jahr zuvor eine 400m² Villa gekauft und seiner Frau zu Weihnachten noch einen X1 Jahreswagen geschenkt und prallte damit - hallo. Als ich dort aufhörte war schon der nächste Landsmann von ihm (Iraner) da und übernahm meinen Job, schön für ihn und viel freude. Als ich dann nach einigen Wochen mal in dem Betrieb vorbei kam um mit den Meistern ein paar Worte zu wechseln haben sie sich bei mir regelrecht ausgeheult was da jetzt für ein totales Chaos herscht, soviel das die Betriebsleitung in Erwägung zieht ihn raus zu schmeißen.
 

Harzfünfer

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z.B. doch alles um den Betriebsrat zu verhindern und falls das nicht klappt schmeißen die dem Knüppel zwischen die Beine.
Das ist aber nun kein Alleinstellungsmerkmal amerikanischstämmiger Firmen, keinen Betriebsrat dulden zu wollen.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

wie z.B. selbstfahrende Minibusse per Handyup gerufen.
eher selbstfahrene Mini-PKWs...
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Hallo ich fahre seit 5 Jahren Roller
Also einen E-Roller meinst du?
Ich weiß wirklich nicht, wofür diese Dinger gut sein sollen außer den Verkehr noch chaotischer zu machen.
Da kann man doch noch nicht mal richtig was mitnehmen. Vielleicht einen Rucksack auf dem Rücken, aber ein richtiger Einkauf lässt sich wohl kaum mit den Dingern machen.

Ist wohl ein typischer Fall des Subunternehmer-Unfugs.
Aber in der Tat ein etwas ungewöhnlicher Minijob. Meist handelt es sich ja um Putzstellen oder Einzelhandel.
 

saurbier

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Also ich glaube mal du hast noch keinen E-Roller gefahren, insbesondere nicht die der größeren Klasse. Ich hab damals meinen Führerschein glaich für PKW und Motorrad gemacht (da war es noch billig) und bin in den letzten Jahren (bis zur volle EMR) auch regelmäßig beides gefahren bis hin zu 2-rädigen Sportmaschinen. O.k. nach der vollen EMR bin ich dann erst recht aus Kostengründen auf einen Motorroller umgestiegen und hab die Vorzüge schlicht zu schätzen gelernt. Eben mal schnell zum einkaufen um die Ecke, oder zur täglichen Fahrt zum Minijob zumal bei dem schönen immer wärmeren Wetter der letzten Jahre. So wie ich gerade noch gelesen haben dürften ja wohl spätestens 2025 schwere Zeiten auf die Autofahrer zukommen - die EU will die Verbrenner (neue Fahrzeuge) verbieten -. Da wird über kurz oder lang auch der Nachschub auf dem Gebrauchtwagenmarkt schwinden und die neue Generation der E-Autos da dürfte sehr fraglich sein ob deren Batterien 20-30 Jahre durchhalten. Nur was machen dann die Leute die sich kein Auto für 20.000,-€ und plus leisten können, oder einen gebrauchten mit der hälfte vom Preis bevor dort die Batteriekosten für zig tausende Euros entstehen - vielleicht Fahrrad fahren.

Und ja mein Minijob hob sich schon ab, von den ansonsten ja massenhaft angebotenen. Nur wer sagt denn das ich mich auf jeden Minijob bewerben soll/muß, wohl keiner. Bevor mich jetzt der blöde Unfall ereignete hatte ich bereits ein neues absolut spitzenmäßiges Minijob-Angebot mit mehr als leichter Arbeit bei guter Bezahlung und zudem auch noch einem gutem Arbeitsklima, was nun leider obsolet ist was beide seiten sehr bedauern. Aber nun ja, arbeit muß einem auch spaß machen, wenn das nicht gegeben ist wird man wohl eher nie was passendes finden und ich hab mir in meinem Leben immer sowas gesucht.
 

Harzfünfer

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Diese E-Roller sind ja nicht wie Motorroller. Die ähneln eher den Kinder-Tretrollern.
 

HermineL

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Diese E-Roller sind ja nicht wie Motorroller. Die ähneln eher den Kinder-Tretrollern.
Komisch irgendwie sehen die gar nicht so aus wie Tretroller.
Du scheinst hier irgendwie E-Scooter mit E-Rollern zu verwechseln.
 

Harzfünfer

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Ach so, ja, dann sind das anscheinend die E-Scooter, welche man bei uns rumfahren sieht. :oops:
 

serg

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Und das nicht zwingend Fachkräfte genommen werden, nun das dürfte dem amerikanischen System geschuldet sein, denn dort kann jeder ja so gut wie alles und muß seine Befähigung ja nicht wir hierzulande mit allen möglichen Prüfungszeugnissen nachweisen. Da kommst es schlicht auf die Leistungsfähigkeit an. Nichts anderes kann man z.B. bei Amazon ja sehen. Als Einstieg und für fleißige sicherlich Aufstiegsmöglichkeit im Unternehmen sicherlich nicht schlecht, wenn man denn auch bereit sich stets etwas mehr zu leisten, seinen Urlaub auch mal im Interesse der Firma kurzfristig zu verschieben oder an Feiertagen/Nachts zu arbeiten.
Also in USA braucht man Lizenzen fürs Arbeiten. Man muss eine Lizenz kaufen um arbeiten zu dürfen. Alle Ausbildungen dort kosten Geld. Ganz zu schweigen von Studium. Die Aussicht auf ein Job danach ist auch nicht sonderlich gut.
 

Tom410

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Der dritte Teil ist online:

Kritik, Demonstrationen, die Haltung des DGB und die (Selbst)Zerstörung der SPD​



Gerhard Schröder, der ehemalige Juso-Chef, hat in seiner "Agenda 2010" Sozialpolitik als Waffe genutzt, um mit einer massiven Verarmung der lohnabhängig Beschäftigten den Wirtschaftsstandort Deutschland neu konkurrenzfähig zu machen. Seitdem bedeutet der Begriff "Reform" nicht mehr irgendeine Art von "Verbesserung", die mit positiven Erwartungen verbunden ist, sondern signalisiert einen Angriff, vor dem man sich fürchten muss.
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