10€ für Umfragen - für Arge ok? ^^

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Seven

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Hallo,

ich habe 10 € bei solch einer Meinunsgumfrageseite verdient.
Wenn ich es nun auf mein Konto schreiben lasse, könnte die Arge mir das wegnehmen? Dachte, 10€ sind nicht ein Betrag, den man mir nimmt aber sicherheitshalber frag ich mal..

hoffe, mir kann jemand helfen!

VLG
 

Seven

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Sorry wenns jetzt blöde klingt aaaber ist das "Nein" auf die Titelfrage bezogen oder auf das gefragte im Thema?
 

Mario Nette

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Du musst ihn der ARGE melden, weil es Einkommen ist. Die ARGE wird ihn aber nicht anrechnen, solange er und diverse andere Kleinstbeträge jährlich 50 € nicht überschreiten.

Mario Nette
 

ladydi12

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Hallo zusammen,

ich frage mich ob die "100€/ Monat- darfst- du-frei- dazuverdienen -ansonsten- wird- es- angerechnet"- Regel inzwischen im Zuge der neustrukturierung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente gekippt hat. Falls ja, ist gut, das zu wissen, denn meiner Meinung nach sollten die 10€ unter die Zuverdienstregel fallen.
Für aufklärende Antworten sag ich vorab schon mal danke.

meint ladydi12

Du musst ihn der ARGE melden, weil es Einkommen ist. Die ARGE wird ihn aber nicht anrechnen, solange er und diverse andere Kleinstbeträge jährlich 50 € nicht überschreiten.

Mario Nette
 

Susannah

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Das [COLOR=blue]Bundesministerium für Arbeit und Soziales[/COLOR] schreibt:

Freibeträge

Damit aber derjenige, der arbeitet, mehr Geld in der Tasche behält als derjenige, der nicht arbeitet, gibt es Freibeträge.
Ein Grundfreibetrag von 100 Euro gilt für alle Einkommen aus Erwerbstätigkeit. Das heißt: Jeder Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld-Bezieher kann 100 Euro verdienen, ohne dass seine Leistung gekürzt wird. Von Bruttoeinkommen, die zwischen 100 Euro und 800 Euro liegen, bleiben dem Arbeitslosengeld-II-Empfänger 20 Prozent (also maximal 140 Euro). Liegt das Einkommen darüber, sind 10 Prozent anrechnungsfrei.
Bei 900 Euro Zuverdienst ergäbe das zum Beispiel einen Freibetrag von: 100 Euro (Grundfreibetrag) plus 140 Euro (20 Prozent von 700 Euro) plus 10 Euro (10 Prozent von 100 Euro), also insgesamt 250 Euro.
Die Obergrenze für die Freibeträge liegt für Hilfebedürftige ohne Kinder bei einem Bruttoeinkommen von 1.200 Euro, für Hilfebedürftigen mit Kindern bei einem Bruttoeinkommen von 1.500 Euro.
Dies ist vom [COLOR=red]14.11.2007[/COLOR].


Mit den 10 EUR liegst du, Seven, auf jeden Fall im Rahmen des anrechnungsfreien Grundfreibetrages.
 
E

ExitUser

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AW: 10€ für Umfragen - für Arge ok? ^^

Das gilt nur für erwerbseinkommen. Hier geht es aber um sonstiges, unregelmäßiges einkommen. Nette hat das schon richtig erklärt.
 
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