1000 Euro brutto für 43 Wochenarbeitsstunden.

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Arbeitsuchend79

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Hallo,

ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag, der im Frühjahr 2016 ausläuft.

Im Vertrag steht, dass ich ein Fixum von 2000 Euro Brutto bekomme zuzüglich Provision.
Es steht auch im Vertrag
Sobald der Minussaldo auf dem Stornokonto größer als 3100 Euro ist, reduziert sich Festvergüstung ab diesem Abrechnungsmonat auf 1000 Euro.
Wochenarbeitszeit 43h.
Die Probezeit ist 6 Monate. Ich bin im 4 Monat.


Bei mir und den anderen neuen Vertriebsmitarbeiter läuft es schlecht. Wir 5 haben alle die Mindestvertriebsziele nicht erreicht.
Wir habe die ersten 4 Monate das Fixum von 2000 Euro Brutto ausbezahlt bekommen. Da wird weniger als die Mindestziele verkauft haben, habe wir zwar das Geld ausbezahlt bekommen, aber das Stornokonto wurde negativ belastet.
Jetzt ist es im nächsten Monat so weit, dann sind -3100 auf dem Stornokonto...
Somit reduziert sich die Fixvergütung auf 1000 Euro brutto für 43 Stunden Wochenarbeitszeit.
Wenn wir mehr verkaufen, müssen wir erst wieder unter 3000 Euro haben, damit wir wieder 2000 Euro brutto ausbezahlt bekommen.

Ich habe jetzt keine Lust, den Arbeitsvertrag sofort auslaufen zu lassen.
Ich möchte 1 Jahr im Lebenslauf auf dieser Position haben.
Es stehen mir noch ARLG 1 für ein paar Monate und ca. 1400 Euro pro Monat zu.

Gibt es eine Möglichkeit, dass ich jetzt mich nicht arbeitslos melde, sondern bis Frühjahr 2016 den Vertrag noch laufen lassen und dann der befristete Vertrag auf meinen Wunsch ausläuft?
Kann ich irgendwo Wohngeld bekommen oder sonst irgendwo nen finanziellen Zuschuss bekommen?
Für 43 Wochenarbeitsstunden und 1000 Euro Brutto -> netto ca. 800€ ist ja weniger als Mindestlohn von 8.5€.
Darf das Unternehmen überhaupt so etwas machen? Ist die Regel nicht verboten?
Wo kann ich finanzielle Unterstützung bekommen?
Ich will die Firma verlassen, aber eben erst im Frühjahr 2016.

Danke für die Hilfe und Tipps.
 

Fritz Fleißig

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Ob die Regelung in deinem Arbeitsvertrag so zulässig ist, solltest du mit der Gewerkschaft (falls du da Mitglied bist) oder einem Anwalt für Arbeitsrecht besprechen.

Als Laie kommt mir diese Regelung aber sehr seltsam vor. "Fixum" heißt üblicherweise, daß dir dieser Betrag unabhängig von der Leistung garantiert wird und ein leistungsbezogener Zuschlag obenauf kommt. Von diesem Fixum kann man dir meiner Meinung nach nicht einfach etwas abziehen. Aber das sollte besser ein Jurist beurteilen.

Wenn du einen befristeten Vertrag hast, kannst du diesen einfach wie vorgesehen auslaufen lassen. Das wäre keine Arbeitsaufgabe. Ein Anschlußvertrag oder eine Vertragsverlängerung wäre formal immer der Abschluß eines neuen Vertrages. Einen verbindlichen Vermittlungsvorschlag kann dir immer nur die Arbeitsagentur machen, aber nicht ein Arbeitgeber.

Denk daran, daß du dich spätestens drei Monate vor dem vorgesehenen Auslauftermin bei der AfA arbeitssuchend melden mußt.
 
E

ExitUser

Gast
An Deiner Stelle würde ich davon ausgehen, daß Du jetzt in der Ferienzeit noch weiter in die Miesen rutschst und dann bis Weihnachten brauchst, um das wieder rauszukratzen - wenn überhaupt. Daher könnte es sein, daß man schon zum Ende der Probezeit mit dem Kopf schüttelt.
 

Hainbuche

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Sobald der Minussaldo auf dem Stornokonto größer als 3100 Euro ist, reduziert sich Festvergüstung ab diesem Abrechnungsmonat auf 1000 Euro.

(...)

Bei mir und den anderen neuen Vertriebsmitarbeiter läuft es schlecht. Wir 5 haben alle die Mindestvertriebsziele nicht erreicht.

(...)

Für 43 Wochenarbeitsstunden und 1000 Euro Brutto -> netto ca. 800€ ist ja weniger als Mindestlohn von 8.5€.
Darf das Unternehmen überhaupt so etwas machen?

Ich vermute, daß das mit dem MiLoG nicht vereinbar ist; vgl. Punkt 3.2.5 in diesem Merkblatt: https://www.der-mindestlohn-wirkt.d...licher-mindestlohn.pdf?__blob=publicationFile

Leider wird nicht ganz klar, was es mit dem Stornokonto und dem Minussaldo auf sich hat. Was wird da saldiert - widerrufene und neu hinzugewonnene Provisionen bzw. widerrufene und neu getätigte Abschlüsse?

Angenommen, es werden neue und widerrufene Abschlüsse saldiert, dann könnte es theoretisch so sein, daß dein Minus dauerhaft unter dem "magischen" Wert liegt und somit laut Vertrag dauerhaft nur 1000 € brutto gezahlt werden - und das geht natürlich nicht.

Denn erstens hätten auch Schlechtleister für die Dauer ihrer Beschäftigung Anspruch auf den Mindestlohn, und zweitens stellen fehlende Abschlüsse noch nicht automatisch eine Schlechtleistung dar; der angestellte Vertriebler ist regelmäßig nur verpflichtet, sich ordnungsgemäß um Abschlüsse zu bemühen, nicht aber, sie zu erreichen.

Letzteres kann schon deshalb nicht in der Verantwortung des Mitarbeiters liegen, weil er über Art, Umfang und Beschaffenheit der zu verkaufenden Leistungen nicht selbst bestimmen kann (Sortiments- und über einen bestimmten Rahmen hinausgehend auch Preisgestaltung liegen üblerweise in der Hoheit des Arbeitgebers) und er deshalb die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Abschlußchancen seines Angebots nur bedingt beeinflussen kann.

Und wenn mehrere Mitarbeiter die gesetzten Ziele nicht erreichen, ist das ein deutliches Indiz dafür, daß die Ziele zu hoch gesetzt sind. Das kann einerseits an mangelnder Wettbewerbsfähigkeit oder mangelndem Bedarf an der angebotenen Leistung liegern; andererseits ist es auch denkbar, daß für eine grundsätzlich durchaus verkäufliche Leistung mit zu geringem Zeitaufwand pro Abschluß kalkuliert wird - auch das fällt aber sowohl in den Aufgabenbereich als auch in das wirtschaftliche Risiko des Arbeitgebers.
 

Arbeitsuchend79

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Die 2000 Euro nennen sich "Provisionsvorschuss" was man bei dem Job bekommt. Da es eine Maklertätigkeit ist.
Mann muss intern eine gewisse Anzahl an Abschlüssen erreichen, damit man die 2000 Euro verdient hat. Erreicht man mehr z.B. genau 10 Abschlüsse im Monat, hat man die 2000 Euro erwirtschaftet. Erreicht man nur 5 Abschlüsse, bekommt man dennoch 2000 Euro, hat geht aber mit 1000 ins Minus.
Erreicht man 15 Abschlüsse, bekommt man 2700 Euro ausbezahlt.
+300 gehen auf den Stornotop und der Rest bekommt man ausbezahlt.
Der Top kann also im Plus und im Minus sein.
Wenn man halt 3000 Euro Minus hat, weil man nicht ausreichend verkauft hat, oder der Vertrag widerrufen wurde, dann bekommt man eine Abzug.

Im Vertrag ist es so geregelt, dass wenn man -3000 Euro im Top hat ( was leider schneller geht als einem recht ist) man monatlich nur 1000 Euro "Provisionszuschuss" berechnet bekommt.

Die Firma mies. Man verpflichtet sich 43 Stunden anwesend zu sein von 10 bis 18 Uhr Kernarbeitszeit. Abends muss man dann die Telefonhistorie schicken usw.... Man hat also auch ne Menge Administrative Tätigkeit zu tun.
Einen Betriebsrat gibt es nicht. Der Arbeitsvertrag ist befristet für 1 Jahr und mit ner Probezeit von 6 Monaten.


Alles im Allem, ich bin den Job eingegangen, weil ich geglaubt habe, dass ich hier Geld verdienen kann und dass er mich weiterbringt.
Nun sehe ich, dass man mal mit Glück hier Geld verdienen kann, in der Regel aber man ehr Stronos bekommt und der Top im Laufe der Zeit ehr negativ als positiv sein wird...
Drum ist der Job nichts für mich. Aber ich werde definitiv 1 Jahr bleiben. Ich kann hier viel lernen.
Drum will ich hier eigentlich unabhängig von dem wenigen Lohn bleiben.
Ich bekomme sogar mehr ARLG1 Restanspruch als die Netto 1300 Euro... Somit hätte es sich von 1 Tag an auch schon gar nicht gelohnt hier zu abrieten.. Aber ich habe viel gelernt.

Sich mit der Firma anzulegen, das bringt nichts. Ich bin ja noch hin der Probezeit. Dann werden die einem einfach raus. Das sind Assis. Das sind schon einige, die es versucht haben, die haben den Kürzeren gezogen und sind gegangen.

Das wahrscheinliche Ziel ist es, den Restanspruch von 4 Monaten ARLG1 und den Bestandhöhensschutz zu nutzen und dann nach dem 12 Monaten befristeten Vertrag wieder auf 6 Monaten neu Arlg1 und 4 Monate alt Arg 1 zu kommen und dann wieder so 1400 Euro für 10 Monate ausbezahlt bekommen.
Dann habe ich in Ruhe Zeit mir nen neuen Job zu suchen.


Gibt es deshalb irgendwie Mittel und wegen, wie ich zusätzlich, sollte ich nur 1000 Euro brutto verdienen, im Monat noch Geld bekomme.
Den ARLG 1 Restanspruch will ich hier definitiv nicht aufbrauchen. In der Regel arbeite ich bei der Firma so 45 bis 50 Stunden. Bisher habe ich nichts viel verkauft. Für 1000 Euro brutto würde ich dann bei den 43h bleiben. Aber 43h zu arbeiten, mich weiter zu bewerben usw. das ist keine Alternative.
Die Arbeitskollegen sind alle sehr nett, die Arbeit macht halbwegs Spass und man lernt viel, der Lohn ist halt mies und bei 1000 Euro unter aller Sau...

Kann ich irgendwo Wohngeld oder so beantragen? Damit ich monatlich ausreichend Geld zum leben habe, aber meinen Restanspruch und die Bestandsschutzhöhre von Arlg1 nicht gefährde und in den 12 Monaten Arbeit erneut 6 neue Monate ARLG1 Anspruch erwerbe.


Danke für die Info
 

UpToNorth

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Hi @Arbeitsuchend79!

Wow! Deine Firma ist ja krass drauf! Verkaufen dir quasi reine Provionsentlohnung als Fixum, wenn es von deiner Leistung abhängig ist, ob du dein "Fixum" von 2.000 Euro brutto überhaupt erreichst.

Und du willst da allen Ernstes echt ein Jahr bleiben? Respekt!

Also, wenn dir wirklich so viel an deinem Job liegt (wobei ich das echt nicht begreifen kann), du aber eben nicht von 1.000 Euro brutto leben kannst, dann geh' doch einfach mal zur Wohngeldstelle deiner Stadt hin, hol dir einen Antrag raus und lasse dann, bei Abgabe vorab prüfen, ob du Wohngeldberechtigt bist.

Ansonsten, frage bei deinem zuständigen JobCenter nach, bzw. stelle einen Antrag zum Aufstocken mit ALG II. Machen ja viele Mindestlöhner heute, um halbwegs über die Runden zu kommen...

Mehr kann ich dir, als Laie, hierzu nicht sagen. Evtl. wissen die Experten hier noch einen besseren Winkelzug.
 

IchHabsSoSatt

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Na hoffentlich steht in dem Vertrag nicht auch noch irgendwo, dass beim Ausscheiden des Mitarbeiters ein Minussaldo ausgeglichen werden muss.


Gr
IchHabsSoSatt
 

Fritz Fleißig

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@Arbeitssuchend79

Ich würde an deiner Stelle so vorgehen:

1. Umgehend Kontakt zu einer Beratungsstelle oder einem Anwalt für Arbeitsrecht aufnehmen, um die komischen Vertragsbestimmungen prüfen zu lassen. Es kann sein, daß das so nicht zulässig ist und dir einiges an Nachzahlungen zusteht. Dies müßtest du dann auch rechtzeitig geltend machen.

2. Wenn die Stelle nicht optimal ist - was hindert dich eigentlich daran, schon jetzt nach einer anderen Beschäftigung zu suchen? Aus einem laufenden Arbeitsverhältnis heraus sich zu bewerben, ist meist vernünftiger, als es als Arbeitsloser zu tun. Wenn du was Besseres findest, kannst du dann innerhalb der Probezeit kurzfristig kündigen. Und wenn du nach der Probezeit was findest, kann der derzeitige Arbeitgeber im Endeffekt auch nicht viel dagegen tun, wenn du vorzeitig wechselst.

Achte in diesem Fall darauf, daß der Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber lückenlos (also tagesgenau) erfolgt, sonst könnte es später Probleme mit der Arbeitsagentur geben.

2a. Lernen ist schön und gut, aber auch die finanziellen Rahmenbedingungen müssen stimmen. Und effektiv 45-50 Wochenarbeitsstunden - na ja, das Arbeitszeitgesetz läßt grüßen. Außerdem wirst du in den vier Monaten sicher auch schon einiges gelernt haben, was später für dich von Nutzen sein wird.

3. Da deine Verkaufszahlen, genau wie die deiner Kollegen, anscheinend erheblich hinter den Erwartungen des Arbeitgebers zurückbleiben, könnte es sein, daß sich das Problem der Arbeitssuche auch ohne deinen Willen zum Ende der Probezeit stellen wird. Du solltest dich nicht so sehr darauf verlassen, daß du dort mindestens ein Jahr bleiben kannst.

Ich denke, du solltest dir alles in allem darüber klar werden, wohin die Reise weiter gehen soll, anstatt die Dinge einfach nur so auf dich zukommen zu lassen.
 
E

ExitUser

Gast
Ich sag' mal so:

Die Rücksichtslosigkeit, die man vom Mitarbeiter erwartet gegenüber den Kunden an den Tag zu legen, bestimmt natürlich auch den Umgang mit dem eigenen Personal.
Normalerweise sind die formellen Anforderungen so eines Jobs recht überschaubar. Mit einer niedrigen Zugangsschwelle zu einem Job korrespondiert aber auch eine recht niedrige Hemmschwelle der Chefs, Leute auszutauschen. Das gilt umso mehr, als es beim Vertreterjob auf sogenannte Soft-Skills ankommt, die man eben hat oder nicht. Und das schlägt sich in den Verkaufsstatistiken nieder.
Üblicherweise sagen sich die Chefs dann gegen Ende der Probezeit: "Neuer Versuch, neues Glück. Die Fünfzig Prozent, die Herr X bringt, kriegen wir allemal wieder. Und mit der anderen Hälfte der Chance haben wir jemanden, der besser ist."

Und wenn mehrere Mitarbeiter die gesetzten Ziele nicht erreichen, ist das ein deutliches Indiz dafür, daß die Ziele zu hoch gesetzt sind. Das kann einerseits an mangelnder Wettbewerbsfähigkeit oder mangelndem Bedarf an der angebotenen Leistung liegern; andererseits ist es auch denkbar, daß für eine grundsätzlich durchaus verkäufliche Leistung mit zu geringem Zeitaufwand pro Abschluß kalkuliert wird - auch das fällt aber sowohl in den Aufgabenbereich als auch in das wirtschaftliche Risiko des Arbeitgebers.

Sicher. An der Aufgabe, in einem Gebiet mit mehr als zwanzig Prozent offizieller Arbeitslosigkeit hochpreisige Waren zu verkaufen, scheitern auch bessere Leute. Das ist aber kein Argument, das Cheffe hören will. Irgendwie zu Recht, denn wenn das Gebiet nichts taugt, weil die angebotene Leistung dort nicht marktgerecht wirtschaftlich zu erbringen ist, dann braucht man auch kein Personal, um die Region zu bearbeiten. Auch auf dem Weg kommt man zu dem Punkt, da der Mohr seine Schuldigkeit getan hat. Ob für ihn ein Neuer kommt oder nicht, kann ihm herzlich egal sein.
 

Doppeloma

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Hallo Arbeitsuchend79,

Kann ich irgendwo Wohngeld oder so beantragen? Damit ich monatlich ausreichend Geld zum leben habe,

Möchte mich mal nur zu dieser Frage äußern, denn diese Arbeitsvertrag-Konstellation ist aus meiner Sicht auch nicht wirklich akzeptabel und je mehr Leute sich darauf einlassen (weil sie ja dort so viel lernen können :icon_kinn:) umso mehr macht man sich selbst dabei zu rechtlosen Arbeitssklaven ...

Kein Wunder dass sich solche "Arbeitsverhältnisse" im Graubereich auch immer mehr ausbreiten können ... man schreibt 200 brutto in den Vertrag und der Mitarbeiter sammelt eigentlich nur "Verluste" an ...

Würde mich auch mal interessieren, was dann aus dem restlichen Minus wird wenn das Arbeitsverhältnis endet ...

Für Wohngeld brauchst du allerdings auch einen halbwegs seriösen Arbeitsvertrag, der den realen Einkünften entspricht, dazu deinen Mietvertrag und die Auszüge zu den letzten 3 Mietüberweisungen ...

Dann kannst du das bei deiner zuständigen Wohngeldstelle überprüfen lassen ob du Wohngeld bekommen wirst ... die Anträge findest du auch im Internet und die Adresse deiner zuständigen Wohngeldstelle vermutlich auch (Meine Stadt / Behörden ?) ...

Wie steht es eigentlich um die soziale Absicherung (Krankenkasse / Rentenkasse / AfA) bei deinem AG, zahlt der das auch und auf welcher "Lohnbasis" erfolgen diese Beiträge, es geht ja nicht nur um deinen Anspruch auf ALGI dabei ... ???

MfG Doppeloma
 

Arbeitsuchend79

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Danke für die Antworten
Ich habe mir mal so meine Gedanken gemacht

Wow! Deine Firma ist ja krass drauf! Verkaufen dir quasi reine Provionsentlohnung als Fixum, wenn es von deiner Leistung abhängig ist, ob du dein "Fixum" von 2.000 Euro brutto überhaupt erreichst.

Und du willst da allen Ernstes echt ein Jahr bleiben? Respekt!

Also, wenn dir wirklich so viel an deinem Job liegt (wobei ich das echt nicht begreifen kann), du aber eben nicht von 1.000 Euro brutto leben kannst, dann geh' doch einfach mal zur Wohngeldstelle deiner Stadt hin, hol dir einen Antrag raus und lasse dann, bei Abgabe vorab prüfen, ob du Wohngeldberechtigt bist.

Ja der Arbeitsvertrag ist ja für 1 Jahr befristet. Dann soll der auslaufen.
Ich will 1 Jahr bleiben.
Auch wenn es viele nicht verstehen können. Ich bin nicht der Typ, der jetzt sofort was neues Sucht. Ich will 1 Jahr im Lebenslauf mit diesem Job haben.
Dann bekomme ich 6 Neue neuen Anspruch von ARLG1 und kann 4-5 alte Monate Restanspruch mitnehmen. Die Höhe ist dann auch noch die des letzen hohen gehalten. Dann bin ich wieder für 10-11 Monate versorgt.
Dann kann ich mir die ersten 2 Monate Zeit nehmen zu überlegen was ich mache und intensiv nach stellen suchen und bin wieder wählerisch.
Ich bin kein Jobjobber, der unter einem Jahr den Job verlässt. Lieber trage ich die Nachteile aus einer Arbeitslosigkeit heraus mich bewerben zu müssen und eine erneute Lücke im Lebenslauf zu haben. Die kann ich dann auch gut erklären und ist weniger schlimm

Das ist mein Weg und da soll die Richtung hingehen.

Das mit dem Provisionsentlohnung war mir auch so klar, drum habe ich den Vertrag auch unterschrieben. Denn nach 1 Jahr kann ich den befristeten Vertrag ohne Stress mit der Arbeitsamt auslaufen lassen.

Ich bin davor ausgegangen, dass die Mindestverkäufe von 2000 Euro brutto halt leicht zu erreichen sind. Das sind die aber nicht. Drum will ich schauen, dass ich idealerweise nicht auf 1000 Euro brutto abstütze, die Ziele noch erreichen und im Grunde genau so lange bleibe, dass ich wieder 12 Monate Arbeitslosengeld zusammen bekomme. Ich glaube dazu muss ich 14 Monate bei der Firma bleiben. Bin mir nicht sicher, die lange mein Restanspruch genau dauert.

Das wäre jetzt sozusagen das optimale. Ich verhindere den Absturz bei der Firma auf 1000 Euro und leben halt von den 2000 Euro brutto.
Dann läuft der befristete Jahresvertrag aus und ich wünsche mir eine Verlängerung so von 2-5 Monaten. Eben exakt die Zeit, damit ich wieder auf 12 Monate ARLG komme (Restanspruch + Neuanspruch)

Bis dahin bin ich mir klaren, welche Job ich als nächstes machen kann. Aktuell besichtige ich den Jobmarkt bzw. die Stellenbörse, bewerbe mich aber auch keine Stelle. Das werde ich dann auch so die ersten 1-2 Monate der Arbeitslosigkeit mehr oder weniger machen. Die Pflichtbewerbungen für Arlg 1 werde ich dann einhalten. Ab dem 3-4 Monate gebe ich dann Vollgas und will wieder einen Job finden.

Der aktuelle Job hatte sich nie für mich gerechnet. Ich bekomme hier trotz 43h Woche sogar 25 Euro weniger Gehalt, als das ich ARLG 1 bekommen würde.



1. Umgehend Kontakt zu einer Beratungsstelle oder einem Anwalt für Arbeitsrecht aufnehmen, um die komischen Vertragsbestimmungen prüfen zu lassen. Es kann sein, daß das so nicht zulässig ist und dir einiges an Nachzahlungen zusteht. Dies müßtest du dann auch rechtzeitig geltend machen.
Im Grunde bin ich mir sicher, dass das nicht rechts ist. Ich habe aktuell aber noch etwas Geld auf der Kante. Ich würde das dann mit den 1000 Euro brutto mal akzeptieren. Im Nachhinein, wenn ich das gute Arbeitszeugnis habe, dann kann ich immer noch mein Geld zurückfordern.
Ich wüsste wie ich das Geld auch auf jeden Fall bekomme, wenn ich der Firma die Karre an die Brust halte. Was ich so mittlerweile rausbekommen habe, könnte ich denen ziemlich viele negative Schlagzeilen bereiten. Da läuft vieles schief, was man petzen könnte, wenn man denn nur wollte.

Aber aktuell entscheide ich mich den Ball flach zu halten, ich habe Angst vor einem schlechten Arbeitszeugnis.


2. Wenn die Stelle nicht optimal ist - was hindert dich eigentlich daran, schon jetzt nach einer anderen Beschäftigung zu suchen? Aus einem laufenden Arbeitsverhältnis heraus sich zu bewerben, ist meist vernünftiger, als es als Arbeitsloser zu tun. Wenn du was Besseres findest, kannst du dann innerhalb der Probezeit kurzfristig kündigen. Und wenn du nach der Probezeit was findest, kann der derzeitige Arbeitgeber im Endeffekt auch nicht viel dagegen tun, wenn du vorzeitig wechselst.
Das ist sicherlich der Weg erster Wahl. Aber das bin nicht ich.
Ich gehe die Dinge anders an. 43h Arbeiten, mich dann ernsthaft nach Stellen umzuschauen, dann ernsthaft Bewerbungen zu machen und auch Vorstellungsgespräche zu haben, das ist nicht mein Weg.
Da ich oftmals auch in der Regel 50h bei der Firma arbeite. Danach hab ich keine Lust mehr auf so was. Ich gehe die Dinge ganz an.
Meiner Meinung hat es noch niemandem geschadet, mal 2-3 Monate den Freizeitvorteil der Arbeitslosigkeit mitzunehmen, sich intensiv mal auf die Dinge zu konzentrieren, die man immer schonmal machen wollte und auch vor allem mental mit dem Kapitel abzuschließen und dann wieder die volle Energie und Power zu haben um erneut in einem Job durchstarten zu können. Das ist halt meine persönlich Einstellung.
Ich kann damit leben, dass es sich aus einer Beschäftigung heraus besser bewerben lässt. Das stimmt, aber so viel schlechter ist es auch nicht, wenn man sofort dem Arbeitgeber zur Verfügung steht. Die Lücke im Lebenslauf bezüglich Arbeitslosigkeit kann ich gut erklären. Wenn man unter 1 Jahr geht, kann man auch negativ angelegt bekommen, dass man selbst schuld war und nen Jobhopper ist... Im Grunde kann einem alles negativ ausgelegt werden.
Ich habe mir da meine Gedanken gemacht und weiss, wo ich hingehe.
Ich bin auch deutschlandweit einsetzbar. Deshalb dann noch nen Umzug zu machen, ist mir alles zu stressig. Lieber dann mal sich bewusst die Auszeit nehmen und während der Arbeitslosigkeit bewusst eine gute Wohnung suchen, als auf die schnelle und Zeitmangel jede Unterkunft zu nehmen, einen Makler eine Provision bezahlen zu müssen usw. nur damit man sofort einen lückenlosen Arbeitgeberwechsel hat. Das regeln ich lieber alles selbst und aller Ruhe.

Achte in diesem Fall darauf, daß der Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber lückenlos (also tagesgenau) erfolgt, sonst könnte es später Probleme mit der Arbeitsagentur geben.
Was kann es da für Probleme geben? Im Grunde genommen will ich auf jeden Fall zwischen dem Arbeitgeberwechsel 1-2 Monate arbeitslos sein.Da habe ich nichts dagegen. Ich muss eventuell ja umziehen usw. Da nehme ich mir die Zeit, die ich brauche. Die Wohnung soll dann ja auch nicht nur eine Wohnung sein, sondern auch in guter Lage zum neuen Arbeitgeber...


2a. Lernen ist schön und gut, aber auch die finanziellen Rahmenbedingungen müssen stimmen. Und effektiv 45-50 Wochenarbeitsstunden - na ja, das Arbeitszeitgesetz läßt grüßen. Außerdem wirst du in den vier Monaten sicher auch schon einiges gelernt haben, was später für dich von Nutzen sein wird.
Das stimmt. Das mit dem Arbeitszeitengesetz ist auch ein guter Hinweis. Daran hatte ich auch schon gedacht. Ich kann bei dem neuen Arbeitgeber ne Menge schwarze Schafe aufdecken. Wenn das an die Öffentlichkeit käme, wären sicherlich ein paar Key Account Kunden weg. Die gehen von ganz anderen Dingen aus...


3. Da deine Verkaufszahlen, genau wie die deiner Kollegen, anscheinend erheblich hinter den Erwartungen des Arbeitgebers zurückbleiben, könnte es sein, daß sich das Problem der Arbeitssuche auch ohne deinen Willen zum Ende der Probezeit stellen wird. Du solltest dich nicht so sehr darauf verlassen, daß du dort mindestens ein Jahr bleiben kannst.

Das stimmt leider auch.
Ich habe noch 1 Monat Probezeit. Dann ist es so, dass man mich nicht innerhalb von 2 Wochen kündigen kann, sondern zum Monatsende.
Das kann mir passieren. Damit muss ich wohl immer rechnen.
Das wäre dann wohl schlecht, bezüglich des Restanspruchs.
Denn mein Ziel ist, dass auf jeden Fall ein neuer Anspruch von ARLG 1 entsteht.
Hierzu muss ich ja die 6 Monate "überleben".
Meine Angst. Ich habe die 4-5 Monate beim Arbeitgeber umsonst gearbeitet und bezüglich ARGL diese Verloren, das ich zuerst die restlichen 4-5 Monate Restanspruch von ARLG aufbrauchen muss.
Ich will bezüglich Jobwechsels gerne 10 Monate bzw. idealerweise 1 Jahr Puffer an ARLG 1 haben. Denn sonst komme ich in Geldnot und auch mal realistisch. Innerhalb von 2-3 Monaten ist es nicht so leicht einen Job zu finden.



Ich denke, du solltest dir alles in allem darüber klar werden, wohin die Reise weiter gehen soll, anstatt die Dinge einfach nur so auf dich zukommen zu lassen.

Das habe ich gemacht. Das weiss ich nun definitiv wohin die Reise hingeht.

Kannst du bezüglich meiner Strategie noch was hinzufügen, so potentielle Stolpersteine sind, die meinen Plan vernichten könnten?



Bezüglich Wohngeld.
Wenn ich jetzt unter 1000 Euro komme. Zu welcher Stelle muss ich genau beim Wohngeld gehen? Wie finde ich die zuständige Wohngeldstelle, die zu meiner Polstleitzahl trifft?

Hat der Bezug von Wohngeld usw. Auswirkungen auf den Anspruch von ARLG 1.
Ich werde nur bei der Firma bleiben, wenn ich die zeit in der ich dort auch arbeite vom Arbeitsamt auch angerechnet bekomme, so dass ein neuer Anspruch von ARLG 1 besteht.
Sonst macht es wirklich keinen Sinn mehr bei der Stelle zu bleiben.
Dann würde ich lieber die Reißleine ziehen.
Täglich bei der Firma zu arbeiten kostet mich ja im Grunde schon 25 Euro im Monat. Das ist das Nettogeld, was ich noch vom restlichen ARLG ausbezahlt bekommen würde. Ich würde ja wohlgemerkt 25Euro mehr Geld haben, wenn ich den Job nicht angetreten hätte.
Drum darf nichts passieren, was meine Strategie jetzt das 1 Jahr im Lebenslauf vollzumalen und somit wieder einen erneuten ARLG1 Anspruch zu erhalten ( und zwar in voller Höhe), so dass der alte Bestandsschutz noch gilt und ich dann wieder so 10 Monate 1400Euro an ARLG 1 ausbezahlt bekommen werde.


Hat jemand sonst noch Tips, was ich beachten sollte, wie ich mein Ziel besser erreichen kann oder was halt noch potentielle Gefahren sind, damit mein Plan nicht aufgehen könnte?


Danke für die Rückmeldung
 

Fritz Fleißig

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Wie du weiter vorgehst, ist letzten Endes deine Entscheidung. Nur ein paar Anmerkungen aus meiner persönlichen Sicht zu den von dir angesprochenen Dingen.

1. Es ist sicher sehr ehrenwert, daß du kein "Jobhopper" sein willst und etwas einmal Angefangenes konsequent zu Ende führen willst. Auch verständlich, daß du ein gutes Arbeitszeugnis haben willst. Du hast dir auch schon über verschiedene mögliche Situationen intensiv Gedanken gemacht. Bitte beachte aber, daß zu diesem Plänen immer mindestens zwei gehören: du und dein Arbeitgeber. Wenn die Stelle ohnedies von etwas zweifelhafter Natur ist, kann dir noch vielerlei Überraschendes zustoßen.

2. In der Probezeit (die offenbar vereinbart wurde) kann dir, sofern keine anderen Fristen tarifvertraglich vereinbar sind, bis zu deren Ende mit zweiwöchiger Frist zu jeden beliebigen Termin gekündigt werden, nicht nur zum Monatsende. Es gibt besonders schlaue Arbeitgeber, die dem deshalb dann etwas verdatterten Mitarbeiter die Kündigung persönlich am letzten Arbeitstag innerhalb der Probezeit aushändigen. Das könnte auch dir passieren, auch wenn dir das nicht zu wünschen ist.

3. Überdurchschnittlicher Einsatz und Zurückhaltung bei den Lohnansprüchen ist schön und gut, wenn dem auch eine entsprechende Leistung des Arbeitgebers gegenübersteht. Etwas altmodisch: die Treuepflicht des Arbeitnehmers zum Betrieb geht nur soweit, wie der Arbeitgeber seine Fürsorgepflicht erfüllt. Davon wollen viele Firmen in unserer Zeit aber leider nichts mehr wissen, sondern immer nur nehmen, ohne zu geben.

4. Ob du nach Auslaufen deines Arbeitsvertrages dann in aller Ruhe nach einer Stellung gemäß deinen Wünschen wirst suchen können oder von der AfA nicht mit allerhand Unsinns-Vorschlägen oder tollen Maßnahmen versorgt würdest, muß sich erst noch zeigen.

5. Wenn du jetzt nach weniger als 12 Monaten Beschäftigung ausscheiden würdest, führen deine Beitragszeiten in der AV zwar noch nicht direkt zu einem neuen ALG-Anspruch, sie sind aber nicht verloren. Sie bleiben auf deinem Konto und können mit späteren Beitragszeiten ergänzt werden (mindestens 12 Monate Beitragszeiten innerhalb der letzten zwei Jahre vor Eintritt einer Arbeitslosigkeit werden benötigt, die auch bei verschiedenen Arbeitgebern sein können und sich nicht unmittelbar aneinander anschließen müssen). Der momentan bestehende Restanspruch bleibt dir auf jeden Fall erhalten.

6. Die angesprochene Sache mit dem "lückenlosen Wechsel" in eine neue Beschäftigung ist nur dann wichtig, wenn du aufgrund Eigenkündigung ausscheiden würdest.

7. Wohngeldbezug hat keinen Einfluß auf das ALG.

8. Zusammenfassend entsteht bei mir ein bißchen der - möglicherweise falsche - Eindruck, daß du dich auf "Option A" versteift hast und diese unbedingt durchführen willst, so daß du dich selbst unter Druck setzt und letztlich vom Arbeitgeber abhängig machst. Meine Erfahrung, ganz allgemeiner Natur, ist, daß man sich immer Optionen B und C offenhalten und auch laufend überprüfen muß, ob die erste Wahl die richtige war oder ob man nicht besser einen anderen Plan verfolgen sollte.

Wie auch immer, deine Entscheidung. Alles Gute!
 

Anna B.

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Mich würde mal deine Gehaltsabrechnung interessieren..welche Beiträge werden von welchem Sozialversicherungspflichtigem Entgelt abgeführt?

spätestens anhand dieser Abrechnung kannst du doch sehen, dass du da in eine Falle getappt bist..

wie sieht es aus, bei Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall...welches Entgelt wird als Grundlage dafür genommen?...du mußt eigentlich 1.583,33 Euro Brutto monatlich bekommen...bei 8,50 und 186,33 Stunden im Monat...darunter ist nich....Unbedingt Anwalt für Arbeitsrecht einschalten...

seh zu, dass du da raus kommst...
 

Arbeitsuchend79

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So, nun ist es passiert, was ich so nicht berechnet habe.
Ich hatte gedacht, dass ich hier mindestens bis zum Ende der 6 Monatigen Probezeit oder bis zum Ende des befristeten Vertrages bleiben kann.
Dem ist aber nicht so.
Hätte nicht gedacht, dass man so schnell rausgeworfen wird. Aber ist auch logisch und wurde hier auch geschrieben. Aber dass es so schnell gehen kann, hätte ich nicht Gedacht. Da war meine alte Firma echt "sozial". Die haben mich immerhin noch 3-4 Monaten bezahlt obwohl es keine Arbeit gab. Und da da ging es nicht um 1000 bzw. 2000 Euro brutto. Da sind 4000 Euro monatlich an Geld in die Tasche geflossen.
Geteiltes Leid ist halbes Leid...
Heute wurden 4-7 Vertriebsmitarbeiter freundlich rausgeworfen. Die Zahlen stimmen nicht, da sind wir uns einig. Einige haben auch geweint, dass sie den Drecksnob verlieren. Der "Moor" hat es nicht mehr getan, wir mussten alle "abtanzen...."
Die Zahlen haben nicht gestimmt, das sehe ich auch so.Es war auch keine Besserung in Sicht.
Im Vertrag steht, dass man in der 6 Monatigen Probezeit nach 2 Wochen gehen kann.
Fakt ist, ist bin nun freigestellt. Ich durfte heute meine Sachen zusammenpacken mit den andren. 10 Minuten hatte es mir kurz der Vorgesetzt gesagt. Das war ein kurzes Gespräch. Natürlich wurde mir die Freistellung toll verkauft... Wäre besser für mich als 1000 Euro... Ob das rechtlich richtig war, ist fraglich. War mir aber auch egal. Hier haben ich keinen Traumjob zu verlieren.
Fakt ist, dass ich morgen muss ich nicht mehr kommen muss. Die hätten mir jetzt ja noch dumm beschäftigen können... Das finde ich gut, bei dem Sommerwetter gibts besseres als im Büro zu sitzen... Die Kündigung wird mir per Post zugeschickt und erhalte ich in den nächsten 2-3 Tagen.
Die Schlüssel durfte ich heute auch schon abgeben.

Das überrascht mich, aber irgendwie bin ich nun auch froh, denn gepasst hatte es nicht und für 1000 Euro brutto hätte ich auch nicht wirklich gerne arbeiten wollen.
Exkrement für den Lebenslauf, Exkrement für die Urlaubsplanung (ich hätte in 4 Wochen 3 Wochen Urlaub gehabt) Bisher habe ich übrigens noch keinen Tag Urlaub genommen! Da steht mir sicherlich eigentlich noch so 10 Tage zu.
Somit ist die Freistellung wohl auch ehr Zwangsurlaub. Werde ich ja auf der Lohnabrechnung sehen. Aber ich streite mich hier nicht um Kleinbeträge...
Wichtig ist, dass ich ein gutes Arbeitszeugnis bekomme! Dafür streite ich mich dann schon, falls notwendig.
Die Urlaubsreise ist gebucht, der Urlaub war ja lange schon von der Firma genehmigt. Da nun nichts mehr storniert. Hoffentlich akzeptiert das Arbeitsamt.

Wie auch immer. Jetzt ist folgende Situation.
War heute große Tauschplatzstimmung. Die alten Vertriebsmitarbeiter gehen, neue werden in den Platz eingeführt.

Ich habe noch einen Restanspruch von ARLG 1 von ca. 4-5 Monaten von dem alten Arbeitsverhältnis. Jetzt bekomme ich sogar so 40 Euro wieder monatlich mehr Geld und das obwohl ich NICHT arbeite! Fühlt sich komisch an, das zu schreiben.
Ich habe nun so ca. 5 Monaten bei der neuen Firma gearbeitet.

Die exakten Zeit auf den Tag genau weiss ich nicht. Finde ich aber heraus.
1.) Weiss jemand, wie sich das jetzt verhält?

Idealerweise hätte ich jetzt gerne so 4-5 Monate den alten Anspruch in der alten höhe verlängert um die ca. 2,5 Monate des neuen Anspruches... Dann habe ich auch so 6,5 bis 7,5 Monate Zeit um was neues zu suchen. Zuerst mal Urlaub machen, Kopf freibekommen, überlegen was ich wo will und dann in 3-4 Monaten mich Vollgas mit vollem Elan auf die Bewerbungen konzentrieren, das ist so mein Ziel.

Ich bin jetzt mündlich freigestellt vom Vorgesetzen, habe meine Unterlagen zusammengepackt und bin gegangen. Der Chef meinte, dass ich in den nächsten Tagen Post mit der Kündigung bekommen werde zur Monatsmitte.
Auch wenn es mir eigentlich jetzt gar nicht passt, das kann ich nun nicht mehr ändern.
Ich habe gebeten mich in eine anderen Abteilung einstellen bzw. zu wechseln. Der Vorgesetzt will es prüfen. (Hier will ich auch nur bleiben um 1 oder 1,5 Jahre Jahr im Lebenslauf voll zu bekommen)
Das wäre eine option, wenn man die Kündigung aufheben könnte, ich den befristeten Vertrag einfach weiterlaufen lassen könnte, dann aber halt die Ableitung wechseln kann. Aber vor 1 Woche bekomme ich da nicht bescheid.

2.) Wie muss ich mich jetzt am besten verhalten?


Schriftlich habe ich noch nichts erhalten. Wann muss ich zum Arbeitsamt gehen bzw. wie muss ich es regeln?
Kann ich noch was an Kohle aus der Firma rausschlagen, ohne das ich mich mit dem Cheffe verkrache? Der Cheffe ist auch nur das Sprachroh des Vertriebsleiters der eben auf die Zahlen schaut.
2 Wochen Freistellung finde ich etwas wenig.
Ich fordere natürlich ein gutes Arbeitszeugnis ein. Da lasse ich es auch ankommen.

3.) Gibt es jetzt einen typischen Fehler, de ich in meiner Situation machen könnte?


Ich plane jetzt erstmals abzuwarten bis ich das Kündigungsschreiben in der Hand habe. Dann rufe ich mal über die Rechtsschutzversicherung eine Rechtsberatung an und möchte ml den Vertrag prüfen lassen und die Kündigung.
Dann sobald ich die Kündigung erhalten habe, werde ich telefonisch das Arbeitsamt anrufen und ihnen die Kündigung geben. Zur Arbeit gehe ich nicht mehr, da ich zwar nur mündlich Freigestellt bin, aber im Grunde genommen auch nicht weitermachen möchte und man mir auch keine Aufgaben geben würde. Mein Platz ist ja schon besetzt mit einem neuen Vertriebsmitarbeiter. Sinnvoller wäre es gewesen, einfach den Laden dicht zu machen, oder längerfristig in die Mitarbeiter zu investieren...

Besten Dank für die Tipps
 

Neudenkender

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Die Freistelllung absichern. Sofort Schriftliches verlangen oder selbst nachweissicher bestätigen, z. B. per Fax mit qualifiziertem Sendebericht.

Ich könnte dir zu solchen Nummern Einiges erzählen. In jedem Fall ist es ziemlich unprofihaft von dir, dass du dir die Freistellung nicht schriftlich hast geben lassen. Dito Empfangsbestätigung für den Schlüssel, oder hast du die? (Wäre später ein Beleg ...). Hast du die anderen Freigestellten als Zeugen?

Dass du hier auf gut Freund machen willst, um ein gutes Zeugnis oder gar eine Versetzung zu bekommen, kann dir auf die Füße fallen. Gerade Vertriebsfirmen sind abgezockt und hinterfotzig phne Ende, also pass ein bisschen auf. "Bosstypen" sind in der Sache knallhart und lassen sich nicht f*****. Deshalb darfst DU jetzt ja auch gehen ...

Nur meine Meinung/Erfahrung, keine Rechtsberatung.
 
E

ExitUser

Gast
Du musst dich mit Bekanntgabe der Kündigung - ob mündlich oder schriflich - arbeitsuchend melden, sonst riskierst du eine Sperre.

p.s. Ein Anwalt ist sicher eine gute Idee. Die Urlaubstage müssten ausgezahlt werden.
 

Anna B.

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mich würde ja mal interessieren, was das für ein Produkt ist, welches ihr verkaufen sollt...

scheint ja nicht so prall zu sein....oder machen die diesen "Personalwechsel" öfter?

achja..ich würde den AG jetzt rückwirkend, auf Zahlung von Mindestlohn verklagen...ca. 1.500 Euro Brutto hätten dir zugestanden....
 

Fritz Fleißig

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@Arbeitssuchend

Ja, nun ist das passiert, was zuvor schon erwähnt wurde. Du solltest schon aus Gründen des Selbstrespekts jetzt einen klaren Schlußstrich für dich ziehen und nicht noch um eine Alternativbeschäftigung bei dieser Firma betteln.

Zu weiteren Aspekten:

1. Da es im Arbeitsrecht keine mündlichen Kündigungen gibt, wird eine Kündigung erst mit Zugang einer entsprechenden Schriftstücks bei dir rechtswirksam, das vom Chef oder sonst wem mit Personalverantwortung eigenhändig unterzeichnet sein muß. Momentan bist du im Rechtssinne noch gar nicht gekündigt, und du brauchst dich deshalb erst mit Zugang eines Kündigungsschreibens bei der AfA zu melden. Kontrolliere, ob dieses angekündigte Schreiben bei dir fristgerecht eingeht.

1a. Ich würde auch nicht bei der Arbeitsagentur anrufen und ihnen den Erhalt einer Kündigung mitteilen, sondern dich - nach Erhalt des Kündigungsschreibens - persönlich arbeitslos melden. Das steht so oder so in Kürze an.

2. Freistellungen können mündlich ausgesprochen werden. Aber aus den schon geschilderten Gründen wäre es besser gewesen, wenn auch das schriftlich geregelt worden wäre. Ein Fax mit einer Zusammenfassung des mündlich Gesagten durch dich wäre wirklich sinnvoll - nicht daß man dir noch so etwas wie "unerlaubte Abwesenheit vom Arbeitsplatz" anhängt.

3. Dein Urlaubsanspruch wird vermutlich mit der Freistellungszeit verrechnet werden, was auch zulässig ist. Das muß so in der Kündigung stehen. Ein eventueller Rest muß ausgezahlt werden. Rechne hier genau nach.

4. Gegen die Kündigung an sich, sofern sie in Schriftform noch innerhalb der ersten sechs Monate bei dir ankommt, wird nichts zu machen sein. Den Rest des Vertrages solltest du unbedingt anwaltlich prüfen lassen. Das willst du aber sowieso tun.

5. Dir steht ALG nur aufgrund deines Restanspruchs zu, und auch in alter Höhe. Ein Neuanspruch ist noch nicht enstanden, da du keine 12 Monate neu beschäftigt warst.
 
E

ExitUser

Gast
Aber dass es so schnell gehen kann, hätte ich nicht gedacht.

Hatte man Dir hier aber schon auf's Brot gestrichen. Nun, daß die Firma das handhabt wie ein Ferienhausvermieter und generelle "Bettenwechseltermine" hat, spricht zwar für sich. Aber jetzt hast auch Du diese Erfahrung gemacht.

Die Kündigung wird mir per Post zugeschickt und erhalte ich in den nächsten 2-3 Tagen. Die Schlüssel durfte ich heute auch schon abgeben.

Und wenn Du dafür keine Quittung hast, zieht man Dir den und das übrige Geraffel dann noch vom letzten Lohn ab.

Exkrement für den Lebenslauf, ...

Eigentlich nicht, denn die Branche ist für ihr flott drehendes Personalkarussell bekannt. Freilich ist das eine gute Gelegenheit für einen Personaler, den potentiellen Kandidaten gleich am ersten Tag zu zeigen, in welche Tretmühle er sich da zu begeben gedenkt ...

Exkrement für die Urlaubsplanung (ich hätte in 4 Wochen 3 Wochen Urlaub gehabt) Bisher habe ich übrigens noch keinen Tag Urlaub genommen! Da steht mir sicherlich eigentlich noch so 10 Tage zu.

Solltest Du genau ausrechnen und dann schauen, ob die Gehaltsabrechnung stimmt.

Hoffentlich akzeptiert das das Arbeitsamt.

Vielleicht, vielleicht erwartet Dich auch ein Äquivalent zum sogenannten "Sofortangebot".

1.) Weiss jemand, wie sich das jetzt verhält?

Idealerweise hätte ich jetzt gerne so 4-5 Monate den alten Anspruch in der alten Höhe verlängert um die ca. 2,5 Monate des neuen Anspruches...

So läuft das aber nicht. Gerechnet vom ersten Tag dieser "Beschäftigung" mußt Du innerhalb der darauf folgenden 24 Monate noch die 12 Monate voll bekommen, um einen neuen Anspruch zu haben. Nicht nur, weil Dir ein paar Tage an die sechs Monate fehlen, sondern auch weil Dein Betteljob nicht kurz befristet war, erfüllst Du die Voraussetzungen für die kurze Anwartschaftszeit nicht:
Anwartschaftszeit - www.arbeitsagentur.de

2.) Wie muss ich mich jetzt am besten verhalten?

Schriftlich habe ich noch nichts erhalten. Wann muss ich zum Arbeitsamt gehen

Am besten heute. Morgen hat der Laden zu, am Donnerstag ist der letzte der drei Tage zur persönlichen Meldung. Du weißt, daß Du da rausfliegen wirst, daher läuft die Eieruhr jetzt schon.

Kann ich noch was an Kohle aus der Firma rausschlagen, ohne das ich mich mit dem Cheffe verkrache?

Wie soll das funktionieren? Und, wenn der nicht Dein Gartennachbar ist: Was interessiert Dich der Mann?

2 Wochen Freistellung finde ich etwas wenig.

Stimmt. Denn die Kündigungsfrist läuft erst ab dem Zugang des Kündigungsschreibens bei Dir. Die Zeit, die der Personaler zum Schreiben und für den Weg zum Briefkasten braucht, kostet den Laden Geld. So einfach ist das.


3.) Gibt es jetzt einen typischen Fehler, de ich in meiner Situation machen könnte?

Die abgegebenen Sachen nicht quittieren lassen, nicht sofort (fristgerecht) zum Arbeitsamt gehn ...
 

Arbeitsuchend79

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Ich könnte dir zu solchen Nummern Einiges erzählen. In jedem Fall ist es ziemlich unprofihaft von dir, dass du dir die Freistellung nicht schriftlich hast geben lassen. Dito Empfangsbestätigung für den Schlüssel, oder hast du die? (Wäre später ein Beleg ...). Hast du die anderen Freigestellten als Zeugen?

Das ganze kam mir auch leichenhaft vor. Man wolle mir aus der Hauptzentrale die Kündigung schreiben und ich solle sie in 2-3 Tagen erhalten.
Ich habe die Schlüssel abgeben müssen. Da habe ich ein Protokoll.
Danke für den Hinweis. Wie sollte man sich denn in Zukunft bei einer Freistellung am besten verhalten? Da ich gesehen habe, dass das schneller geht, werde ich zukünftig immer eine art Freistellungsvorlage in einem Emailfach haben. Wenn es zukünftig so weit kommt, dann sende ich mir die Email, füge das Datum ein und drucke sie aus und lasse sie unterschreiben... Ich habe keine Zeugen.


Bezüglich Email. Ich könnte ja heute eine Email an die Sekretärin schrieben.
Hallo Frau X.
Bezüglich der gestrigen Freistellung, möchte ich bitte ein qualifiziertes Arbeitszeugnis beantragen und fragen, wann die Kündigung voraussichtlich bei mir eingehen wird.

Sie wird dann den Cheffe fragen.
Dann habe ich es ja erwähnt und Sie muss mir was schriftliches Antworten.
Das gilt dann nachträglich als Beweis. Oder fällt euch noch was besseres ein?
 

Arbeitsuchend79

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5. Dir steht ALG nur aufgrund deines Restanspruchs zu, und auch in alter Höhe. Ein Neuanspruch ist noch nicht enstanden, da du keine 12 Monate neu beschäftigt warst
Mein Weg ist nun "klarer" Ich werde jetzt die Kündigung akzeptieren, alles mich bei der ARGE melden, sobald ich das Kündigungsschreiben erhalten habe und dann hoffen, dass ich erstmals in "Ruhe" gelassen werde. Dann werde ich im September die geplanten 3 Wochen Urlaub machen (ist ja schon alles mit Freunden gebucht und geplant). Ebenso habe ich Ende November schon einen Urlaub gebucht und bezahlt. Hier abzusagen würde ich auch mit Freundeskreis mir sehr großen Ärger einfangen. Wir habe ja alles schon verbindlich gebucht.
Ich hoffe die ARGE "spielt" da so halbwegs mit.

Ich werde dann die Zeit bis Ende November nutzen um persönliche Gedanken zu machen. Nach durchschnittlich 50 bis 55 Stunden Wochen, bin ich auch mal wieder ganz froh, etwas Auszeit und Ruhe zu haben.
Ab November werde ich mich dann intensiv bewerben und hoffen,dass ich im Januar einen Job finde. Sonst werde ich wohl Hartzer werden, wenn die neuen 2,5 Monate Anspruch noch nicht greifen.
Bis dahin sollte ich mit dem Restlichen ARLG1 Anspruch über die Runden kommen.

Wie verhält es sich denn genau mit den neuen 2,5 Monaten ARLG 1 Anspruch?
Wann bekomme ich die? Wie werden angerechnet? Wann gehen die verloren?


Danke für die Info
 
E

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Gast
Mein Weg ist nun "klarer" Ich werde jetzt die Kündigung akzeptieren, alles mich bei der ARGE melden, sobald ich das Kündigungsschreiben erhalten habe ...

Liest Du überhaupt, was man Dir antwortet? Weshalb willst Du Dir unbedingt eine Sperrfrist für verspätete persönliche Meldung einhandeln?

Wie verhält es sich denn genau mit den neuen 2,5 Monaten ARLG 1 Anspruch?
Wann bekomme ich die? Wie werden angerechnet? Wann gehen die verloren?

Nochmal:
Liest Du überhaupt, was man Dir antwortet?
 

Fritz Fleißig

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Die Beschäftigungszeit in deiner (jetzt beendeten) Stellung wird erst dann zu einem neuen ALG-Anspruch führen, wenn weitere Beschäftigungszeiten bei anderen Arbeitgebern hinzukommen. Du brauchst mindestens 12 Monate neue Versicherungszeiten innerhalb der letzten 24 Monate vor Beginn einer Arbeitslosigkeit.

Verloren gehen wird diese Zeit nur, wenn sie aus dem 24-Monats-Zeitraum herausfallen sollte.
 
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