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1000 Erntehelfer verlassen nach Unruhen süditalienische Stadt

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wolliohne

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#1
Nach Straßenschlachten mit Bewohnern und Polizisten haben mehr als 1000 Immigranten Rosarno verlassen. Die meisten wurden in Notunterkünfte in andere Städte gebracht, einige flohen ohne Lohnauszahlung. Die Erntehelfer hatten unter oft unwürdigen Bedingungen in der süditalienischen Stadt gearbeitet. [tagesschau.de]
 
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Gast
#2
hallole ihr lieben,

seit berluscconi zeigt italien wieder ganz offiziell seine faschistische gesinnung und ist damit in europa auch noch hoffähig. anscheinend hat sich seit mousolini nicht viel geändert, nur das man es wieder ganz legetim ausleben darf.

schon das römische reich konnt nur auf dem sklavensystem bestehen....:icon_kotz:

liebe grüße von barbara
 
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Gast
#3
Mal sehen, wann es in Almeria (Spanien) soweit ist. Dort leben die die Sklaven öhm Erntehelfer teilweise direkt an den Feldern unter den Plastikplanen unter katastrophalen menschlichen und hygienischen Bedingungen.
 

Mario Nette

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#4
@Demolier
Daran dachte ich auch spontan. Es soll dort aber "auch" Holz- und Wellblechhütten geben ... In den Gewächshäusern bis zu 50 ° C ...

Mario Nette
 

ethos07

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#5
Hier noch zwei (drei) Videos aus Rosarno.

Reise nach Rosarno in das Inferno der Immigranten

In diesem Video sieht man eine Hilfsaktion, die bereits am 13. Dezember von
Ärzte ohne Grenzen in der von den Immigranten übernommenen ehemaligen Fabriklagerhalle machen . Heute ist das eher ein Slum, ein Lager.
Die dortigen Lebensumstände , wo über 100O Landarbeiter leben werden gezeigt..... Der eine interviewte schwarze Einwanderer erzählt, dass er seit 6 Jahren dort so lebt und arbeitet. Zur Zeit ist offenbar gerade Hochsaison für die Orangen- und Mandarinenernte. Er sieht keine andere Chance für sich. Er spricht sehr gut italienisch.
Die ganze erbärmliche Lebenssituation der Immigranten hier auch nochmals viel ausführlicher:

In Rosarnon unter den Immigranten mit den Ärzten ohne Grenzen
****

Rosarno, die Stimmen der Einheimischen und jene der Immigranten

Bei diesem Video finde ich eindrücklich, dass man sieht, dass hier vermutlich zwei verschiedene Armutsbevölkerungen aufeinander losgelassen werden. Auch die einheimische Bewohnerschaft scheint eher arm.
Und beide Gruppen müssen wohl einem Mafiazweig Schutzgelder zahlen - was die Immigranten teilweise nicht konnten und daher von der Mafia mit Luftgewehrschüssen zu ihrem Zerstörungszug gereizt wurden...

So schaukelt man die Prekären gegeneinander auf. Das ist wohl von Berlusconis Eliten geduldet und dies ist nicht nur in Italien ein beliebtes Muster sich die Armen gefügig zu halten.
 
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