10 Prozent Sanktionen wegen Termin

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GegenHartz4

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Hallo,

ich habe am 27.04.09 meinen Antrag auf Fortzahlung von ALG II eingereicht. Am 29.05.09 und am 08.06.09 habe ich telefonisch nachgefragt wie der stand der Bearbeitung ist...es wurde immer nur gesagt...noch keine bearbeitung, ich solle mich doch gedulden. Am 12.06.09 Stellte ich dann einen Antrag auf Vorschuss per Fax und fragte den Stand der bearbeitung nochmal ab. am 19.06.09 bekam ich dann endlich positiven bescheid. am 22.06.09 war mein ALG II dann auch endlich auf meinem Konto. So nun zu meinem Problem. Ich hatte am 18.06.09 einen Termin wegen berufliche Sittuation und so, den konnte ich nicht wahrnehmen weil ich ja absolut ken Geld hatte. Ein Fahrrad besitze ich nicht und auch sonst konnte niemand mich dort hin fahren. die Arge icht 7 Km entfernt da zu Fuß hinzugehen wäre eine zumutung, Dieses Teilte ich meiner SB auch so mit. Dann kam irgendwann eine Anhörung, da schrieb ich das gleiche nochmal. Samsag hatte ich dann einen Sanktions Bescheid im Briefkasten 3 Monate 10 % weniger weil es angeblich kein wichtiger Grund ist dort nicht zu erscheinen. Was kann ich dafür wenn die nich ausm Tee kommen und mir meine Leistungen ewig nicht bewilligen? das war nicht das erste mal, das es so lange gedauert hat..Nun müsste ich einen Widerspruch schreiben, ich bräuchte da mal eure Hilfe...was kann ich nun dagegen unternehmen?
 

Martin Behrsing

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Dann leg bitte Widerspruch ein und verweise auf den Sachverhalt. Auch wann Du das um welche uhrzeit (bitte ganz genau) dies deiner SB mitgeteilt hättest.

In vielen Fällen schafft die Widerspruchstelle Abhilfe. Ansonsten musst du halt dagegen klagen. 7 km sind zu fuß nun nicht mehr zumutbar.
 

GegenHartz4

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Danke, das sehe ich genauso...wie gesagt, es war meiner SB bekannt..ich hatte mich sogar schriftlich beim Geschäftsführer bescherert wegen der langen bearbeitungsdauer, der wollte das prüfen und entschuldigte sich schriftlich für die lange bearbeitung und er wollte mit den zuständigen mitarbeitern sprechen. Ich habe noch eine Kopie von dem Schreiben, was ich der SB geschickt hatte, da steht alles drin, wie gesagt es war ihr bekannt und in der Anhörung teilte ich den Sachverhalt nochmal mit, mit verweis auf mein erstes schreiben. Also Widerspruch schreiben und nochmal auf den Sachverhalt verweisen?
 

ethos07

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Ja, genau. einfach alles nochmals genau begründen, warum es dir - eh bereits vielleicht geschwächt, nervlich am Ende... ohne Geld nicht möglich war, zu Fuß 7 km zum amt zu kommen.

Die Form eines Widerspruchsschreibens ist frei. Aber du kannst auch mal unter Download verschiedene Widrspruchsbeispiele für andere Angelegenheiten anschauen, um zu sehen, wie in etwa du das formulieren kannst..
 

Til Gung

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Parallel zum Widerspruch würde ich Antrag auf eA beim Sozialgericht stellen. Bei einer Unterschreitung des soziokulturellen Existenzminimums um 10 % liegt ein Anordnungsgrund vor. Zumal du vor dem Termin mitgeteilt hast, kein Fahrgeld -> Wahrnehmung des Termins nicht möglich.
 

Til Gung

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Nein, die kann man auch machen, wenn z.B. die Kdu um 15 € unterschritten wird. Wobei die SGs inzwischen unterschiedlich reagieren einige erkennen bereits 10 € monatlich Fehlbetrag als Anordungsgrund an, andere haben offensichtlich höhere Grenzbeträge.

Aber 10 % des Regelsatzes müssen reichen.
 
L

lupe

Gast
Ja, genau. einfach alles nochmals genau begründen, warum es dir - eh bereits vielleicht geschwächt, nervlich am Ende... ohne Geld nicht möglich war, zu Fuß 7 km zum amt zu kommen.

Na ja, klar, er war ja geschwächt. Geld war nicht pünklich dar, Brot nicht vorhanden, Strom für den Kühlschrank (Butter, Wurst, Käse) konnte dadurch nicht beglichen werden!

Mal abgesehen davon, dass seine Schuhe schon durchgelascht waren. Diese 7 km hätten diesen armen Teufel doch glatt umgebracht. Er hätte die Tafel und das DRK in Anspruch nehmen müssen. NUR, das wollte dieser ehrliche Kerl nicht.

Ich hab da Respekt vor. Dieser Typ ist aus einem besonderem Holz geschnitzt. Da sollten auch Hammerharte SB's mal ein Auge zurdrücken, wie ich meine...
 
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