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1 Euro Job umgehen oder aussteigen

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Nicht offen für weitere Antworten.

AndreasK

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#1
hallo ich habe grad ein großes problem.
anfang November nahm ich einen 1 Euro Job an.
Der Typ vom arbeitsamamt hat mich so zugelabert das ich es machen müsste, da ich sonst kein arbeitslosengeld bekommen würde, das ich es unterschrieben habe.
Der 1 euro job findet in einem forstamt mit bürotätigkeiten statt.
und ist befristet vom 12 november bis zum 21 dezember, da ich ab Januar zur Bundeswehr gehe.
Nachdem ich den ersten tag dort war, und schon kein bock mehr hatte, fragte ich nach 2 wochen urlaub welche ich mithilfe einer ausrede auch bekam ( vom 19.11 bis zum 2.12). den rest der woche ließ ich mich dann noch krankschreiben.
und jetzt habe ich das problem das ich übermorgen wieder zur arbeit müsste.
jedoch sagte der typ vom arbeitsamt ganz deutlich wenn ich nochmal krank mache müsste ich zum amtsarzt (so heißt das glaube ich) gehen und es würde geprüft werden ob ich wirklich krank bin.
mein arbeitgeber vom 1 euro job sagte mir, dafür da sich 2 wochen urlaub mache müsste ich den rest ganz tags arbeiten.
ich will zum bund, und habe vor dort eine laufbahn zu machen.
nun meine frage:
wie kann ich mich diese 3 wochen noch vor dem job drücken oder ihn ganz vermeiden?
 

Nimrodel

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#2
hallo ich habe grad ein großes problem.
anfang November nahm ich einen 1 Euro Job an.
Der Typ vom arbeitsamamt hat mich so zugelabert das ich es machen müsste, da ich sonst kein arbeitslosengeld bekommen würde, das ich es unterschrieben habe.
Der 1 euro job findet in einem forstamt mit bürotätigkeiten statt.
und ist befristet vom 12 november bis zum 21 dezember, da ich ab Januar zur Bundeswehr gehe.
Nachdem ich den ersten tag dort war, und schon kein bock mehr hatte, fragte ich nach 2 wochen urlaub welche ich mithilfe einer ausrede auch bekam ( vom 19.11 bis zum 2.12). den rest der woche ließ ich mich dann noch krankschreiben.
und jetzt habe ich das problem das ich übermorgen wieder zur arbeit müsste.
jedoch sagte der typ vom arbeitsamt ganz deutlich wenn ich nochmal krank mache müsste ich zum amtsarzt (so heißt das glaube ich) gehen und es würde geprüft werden ob ich wirklich krank bin.
mein arbeitgeber vom 1 euro job sagte mir, dafür da sich 2 wochen urlaub mache müsste ich den rest ganz tags arbeiten.
ich will zum bund, und habe vor dort eine laufbahn zu machen.
nun meine frage:
wie kann ich mich diese 3 wochen noch vor dem job drücken oder ihn ganz vermeiden?
Also ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber wenn du zum Bund willst, dann wirst du noch viel öfter was machen müssen, wovor du dich am liebsten drücken würdest.
Nimm es schon mal Vorgeschmack auf das was noch auf dich zukommt und zieh die letzten Tage durch.
Wenn du wirklich krank bist, brauchst du den Amtsarzt auch nicht zu scheuen.
Kommt mir grad ein bissl komisch vor die Geschichte.

Nimrodel
 

biddy

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#3
Der 1 euro job findet in einem forstamt mit bürotätigkeiten statt.
Und das kommt mir komisch vor. Liest sich gar nicht wie "zusätzlich", sondern nach Arbeit, die eh schon immer getan werden musste und auch in Zukunft getan werden muss.
 

Curt The Cat

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#4
@Nimrodel & biddy

Da könntet ihr wohl beide Recht haben...

:icon_wink:


 

Nimrodel

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#5
Und das kommt mir komisch vor. Liest sich gar nicht wie "zusätzlich", sondern nach Arbeit, die eh schon immer getan werden musste und auch in Zukunft getan werden muss.
Das sind doch die meisten 1-Euro-Jobs...nicht zusätzlich. Das ist doch mittlerweile Mode.
Was mich stutzig macht ist die Fragestellung, wie er sich vor dem Job drücken kann und dass er schon nach ein paar Tagen mal eben 2 Wochen, dank einer Ausrede Urlaub bekommt und anschließend krank macht und immer noch nicht gefeuert wurde:cool:
 

AndreasK

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#6
ich war doch nur den ersten tag bei der arbeit und den rest der woche krank.
dann nahm ich 2 wochen urlaub mit der begründung meine oma würde aus russland zu besuch kommen und ich müsste zu meinen eltern.
könnte bitte jemand meine fragen beantworten? son 1 euro job ist harte zeitverschwendung und ich hab genug andere sachen bis zu meiner bundeswehrzeit zu tun.:cool:
 

biddy

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#7
Nimrodel,

Du hörst Dich glatt so an, als würdest Du EEJs befürworten - und zwar mit genau dem Argument, das auch das SGB vorgibt:

"Arbeitsunwillige an einen geregelten Tagesablauf gewöhnen blablablabla... " oder so ähnlich...

Es ist doch egal, warum, wieso, weshalb jemand den Sklaven-Job nicht machen möchte - der gehört sich einfach nicht gemacht für 1 Euro!
 

Nimrodel

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#8
Nimrodel,

Du hörst Dich glatt so an, als würdest Du Ein-Euro-Jobs befürworten - und zwar mit genau dem Argument, das auch das SGB vorgibt:

"Arbeitsunwillige an einen geregelten Tagesablauf gewöhnen blablablabla... " oder so ähnlich...

Es ist doch egal, warum, wieso, weshalb jemand den Sklaven-Job nicht machen möchte - der gehört sich einfach nicht gemacht für 1 Euro!

Nein nein nein....um Himmels willen. So war das nicht gemeint.
Ich meinte das eher ironisch, dass das schon in Mode ist.
Ich werde niemals 1-Euro-Jobs befürworten.
Das hast du völlig falsch verstanden, bzw. ich habe mich nicht verständlich genug ausgedrückt...sorry.
 

AndreasK

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#9
Nein nein nein....um Himmels willen. So war das nicht gemeint.
Ich meinte das eher ironisch, dass das schon in Mode ist.
Ich werde niemals 1-Euro-Jobs befürworten.
Das hast du völlig falsch verstanden, bzw. ich habe mich nicht verständlich genug ausgedrückt...sorry.
kannst du mir vielleicht helfen und sagen was ich am besten machen sollte?
 

Nimrodel

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#10
kannst du mir vielleicht helfen und sagen was ich am besten machen sollte?
Hab ich doch schon geschrieben. Die drei Wochen noch durchziehen (auch wenn ich diese Art von Arbeit überhaupt nich gut heiße) oder zum Amtsarzt gehen.
 

biddy

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#11
@Nimrodel

Dann ist es falsch bei mir angekommen - ein Empfängerproblem :icon_pfeiff:

Sorry dann in dem Fall von mir :icon_stern:
 
E

ExitUser

Gast
#13
Zieh die drei Wochen durch ansonsten bist du bei einer Bundeswehrlaufbahn nicht am richtigen Platz.

In der Bundeswehr mußt du noch öfter Sachen machen die dir gegen den Strich gehen.

Also, entscheide erstmal für dich selbst was du eigentlich willst.
 

Bruna

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#15
Wir - Zivildienstveteranen 1972/1973 - haben uns köstlich über deinen Beitrag amüsiert.
Willst du bei der Ausbildung zum "Kriegsdienst" auch eine Auszeit nehmen
wenn man mit dir den Wald fegt ??
Viel Vergnügen für später am Hindukusch od. sonstwo.

Bruna
 

Robinson

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#16
Warte nur, bis du eines Tages mal zur Armee kommst...oh weh. Aber da seh ich für dich schwarz. Dunkelschwarz sogar.
 
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#17
In diesem Forum wird ja nur noch scheisse gelabert.

Sind ja nur noch 3 Wochen, und da Du ja dann zur Bundeswehr gehst gehörst Du ja eigentlich auch nicht zur EEJ Zielgruppe.

Ich kann Dir zwar menen Standardtipp geben, aber bis der beantwortet wurde sind die 3 Wochen schon rum.

=>
Teile dem Arbeitsamt schriftlich mit das Du (unter Fristsetzung; 10 Tage) ...

- Übersenden Sie mir unverzüglich Kopien meines Profilings und Eingliederungskonzeptes.

Ausserdem teilen Sie mir mit über welche Qualifikation Sie verfügen, die sie qualifiziert sachgerechte Profilings und Eingliederungskonzepte zu erstellen.
Ich weise Sie daraufhin das das Fehlen einer ausreichenden Qualifikation Ihrerseits einen wichtigen Grund darstellen kann eine Mitwirkung meinerseits zu verweigern.

- Ich erwarte Auskunft darüber, weshalb diese Tätigkeit nicht als ABM oder als Arbeitsgelegenheit in der Entgeltvariante ausgeführt werden kann. ABM ist die Regelförderung für im öffentlichen Interesse liegende zusätzliche Arbeiten. Diese Frage ist substantiiert von Ihnen zu beantworten.

- Eine unkonkrete/abstrakte Tätigkeitsbeschreibung werde ich nicht akzeptieren.
=> Teilen Sie mir auch mit, welche Tätigkeiten unter "usw. bzw. etc." fallen.

- Gesetzlich vorgeschriebene Kerntätigkeiten, wie z.B. Reinigungsarbeiten im Küchenbereich, Essensausgabe oder -zubereitung werde ich nicht ausführen, da diese regelmäßig nicht zusätzlich sind.

- Ich bin nicht gewillt einen EEJ 30 Stunden in der Woche oder mehr auszuführen (15-20 Stunden/Woche maximal).

- Ich werde mich nicht an strafbaren Handlungen Dritter (SchwarzArbG) beteiligen.

- Ich fordere Sie hiermit auf meine Telefonnummern und eMail-Adressen aus allen Akten unverzüglich zu entfernen.

- Persönliche Meinungen Ihrerseits kann ich leider nicht berücksichtigen und muss auf einer in jedem Punkt substantiierten Argumentation bestehen.

- Sofern die fristgerechte Beantwortung aller dieser Fragen von Ihnen nicht eingehalten wird, gehe ich davon aus den EEJ sanktionslos, wegen Rechtswidrigkeit, abbrechen zu dürfen bzw. gar nicht erst antreten zu müssen.

- Im übrigen behalte ich mir das Recht vor einen Rechtsanwalt mit der Angelegenheit zu betrauen, der erforderlichenfalls den mir tariflichen bzw. ortsüblichen Lohn für den rechtswidrig zugewiesenen EEJ gegenüber Ihnen, dem Leistungsträger, einzuklagen.

Auch mal durchlesen:
http://www.harald-thome.de/media/files/Arbeitsmaterialien/SGB_II_Folien_27-09-2007.pdf

==========================================================
 

wolliohne

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#18
Rechtsverdreher

bitte sachlich bleiben !

Ausserdem ist alles gesagt,entscheiden muss AndreasK selbst.
 
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#19
und da Du ja dann zur Bundeswehr gehst gehörst Du ja eigentlich auch nicht zur Ein-Euro-Job Zielgruppe.
Das ist es was mich dabei am meisten verwundert.
Warum steckt man ihn so kurz vor dem eh stattfindenden Wegfall der Leistung noch in solch eine Maßnahme.
Eigenartig.
 

Eka

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#21
Also ich weiß nicht warum sich einige hier über gewisse Aussagen amüsieren.

Klar werden die beim Bund irgendwann ins Kriegsgebiet geschickt und auch werden sie erstmal kuschen müssen etc. Trotzdem kann man beim Bund verschiedene Ausbildungen machen und studieren wenn man gut ist.

Vergleicht doch nicht immer den Bund wie der vor 20 oder 30 Jahren war. Was jetzt nicht heißt, das ich den gut finde.



Gruß
Eka
 
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