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1-Euro-Job: Bitte helft mir!

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Aschenputtel

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#1
Hallo zusammen!

Ich hab am Donnerstag von meiner SB ein Brieflein erhalten. Inhalt:
Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob)
gemäß § 16 Abs. 3 Satz 2 Sozialgesetzbuch - Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II)
Ich dachte, das wird seit Januar 09 als § 16d SGB II geführt? :confused:

Lagerwaltungshelferin
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4 Wochen

Mehr als 3 Jahre Arbeit, von morgens bis abends, habe ich bis jetzt hinter mich gebracht... Immer auf Staatskosten für minimales Geld, weil die AG nix zahlen wollten... Glück hat's mir keins gebracht. Im Gegenteil...
Ich frage mich, wieso mir ausgerechnet dieser 1-Euro-Job meine Chancen zur Eingliederung in den Arbeitsmark verbessern sollte...? Genannten Bereich habe ich ohnehin bereits durch. Außerdem gibt's wohl zahlreiche gelernte Bürokaufleute, die mehr Chancen in diesem Bereich haben werden als ich als gelernte Einzelhandelskauffrau.

Mir reichts... Ich will mich nicht mehr länger ausbeuten lassen!

Ich hab beim Träger der Maßnahme angerufen und versucht, den Träger zu erreichen. Man sagte mir, Frau ... sei in der Zentrale. Ich dachte mir, was interessiert mich das, wo Frau ... ist? Man fragte mich, worum es geht und nach kurzer Wartepause sagte man mir, dass Frau ... nicht im Hause sei und erst wieder am Montag hier ist. Ich sagte, dass die Maßnahme eigentlich am Montag beginnen sollte. Wiederholung: Frau ... ist nicht im Hause bla bla. Hab mich bedankt und Tschüss. Hoffentlich wurde ich nicht verarscht. Diese Person klang sehr "schnappig", als das Wort "1-Euro-Job" ertönte. :icon_laber:

Jetzt muss ich dort morgen, Montag, nochmal anrufen.
Ich will diesen 1-Euro-Job aber NICHT annehmen.

Ich habe meine EGV zur Hand genommen und nochmals studiert. Ich lese ständig etwas von einer "Arbeitsgelegenheit", aber ich bin mir nicht sicher, ob damit der 1-Euro-Job gemeint ist und überhaupt ist mir nicht klar, ob eine "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) in der EGV vereinbart ist. Ich bin verwirrt.

Kann ich denn diesen 1-Euro-Job OHNE Sanktion ablehnen oder nicht? :confused:
Welche Wirkung hat die beigefügte "Rechtsfolgenbelehrung"?

Ich habe Euch meine bereits unterschriebene EGV inklusive Rechtsfolgenbelehrung beigefügt sowie die beigefügte Rechtsfolgenbelehrung des 1-Euro-Jobs. Die Schrift ist sehr klein. Ich hoffe, es ist für alle lesbar.

Bitte helft mir! :frown:

Liebe Grüße,
Euer Aschenputtel

 

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Aschenputtel

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#2
Hilfe. Bitte löschen, falls möglich oder falls nötig.
Mein Browser war abgestürzt und weil ich meinen Beitrag nicht mehr gefunden habe, dachte ich, alles ist weg. Sorry!!! :redface:
Hab alles nochmal neu geschrieben...
 

Seelenstaub

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#3
( Vielleicht verschieben die lieben admins das ding hier ja... deine beiträge findest du auch über die suche oder dein profil....)

Also nochmal : telefonier mit AG und SB und sieh zu ob du an ne weiterbildung rankommst . mach nach Möglichkeit ne neue EGV.
Schön wäre wenn Du noch ein paar Hintergrundinfos einstellen würdest...
(alter etc.) was mich wundert ist , das die egv sich scheinbar auf helferstellen ausrichtet ! warum das , wenn du "gelernt" bist ? kann ich irgendwie nich nachvollziehen.

Gruss Seelenstaub
 
E

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Gast
#4
Kannst du noch den ersten Satz dieser Zuweisung hier eintippen? War das ein "Bescheid" oder lautete er "schlagen wir Ihnen vor", d.h. ein Angebot?

Es gibt kein Patentrezept, um den EEJ sanktionsfrei nicht antreten zu müssen. Ein Amt kann viel probieren; sie kommen damit aber nicht durch. Du müsstest den Job ablehen (um dir zu sagen wie, müsste man den ersten Satz sehen). Im Anschluss kommt entweder nichts, oder aber eine "Anhörung zur Prüfung, ob sanktioniert werden muss". Manchmal kommt danach auch ein Sanktionsbescheid, oder auch nicht. Mit einem Sanktionsbescheid kannst du aber mit einem Beratunsschein zum Anwalt gehen und das einklagen. Du bekommst das Geld zurück, denn der Job ist nicht zusätzlcih. Es ist eben ein mühseliger Weg. Er ist aber immer erfolgreich. Schon allein wegen dem § 16 Abs. 3 Satz 2, den es nicht gibt, haben die keine Chancen. Der EEJ, der in der EGV nicht vereinbart wurde, kann auch seit 1.1.09 nicht mehr ohne weiteres sanktioniert werden.
 
E

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Gast
#5
Kannst du noch den ersten Satz dieser Zuweisung hier eintippen? War das ein "Bescheid" oder lautete er "schlagen wir Ihnen vor", d.h. ein Angebot?

Es gibt kein Patentrezept, um den Ein-Euro-Job sanktionsfrei nicht antreten zu müssen. Ein Amt kann viel probieren; sie kommen damit aber nicht durch. Du müsstest den Job ablehen (um dir zu sagen wie, müsste man den ersten Satz sehen). Im Anschluss kommt entweder nichts, oder aber eine "Anhörung zur Prüfung, ob sanktioniert werden muss". Manchmal kommt danach auch ein Sanktionsbescheid, oder auch nicht. Mit einem Sanktionsbescheid kannst du aber mit einem Beratunsschein zum Anwalt gehen und das einklagen. Du bekommst das Geld zurück, denn der Job ist nicht zusätzlcih. Es ist eben ein mühseliger Weg. Er ist aber immer erfolgreich. Schon allein wegen dem § 16 Abs. 3 Satz 2, den es nicht gibt, haben die keine Chancen. Der Ein-Euro-Job, der in der EGV nicht vereinbart wurde, kann auch seit 1.1.09 nicht mehr ohne weiteres sanktioniert werden.
und da wiedermal Glaskugelomobydick Unfug schreibt mit ablehnen,

Spare Dir schon mal etwas Geld, wenn Du etwas ablehnen willst/sollst, denn es könnten Sanktionen kommen!!!

Bei zwei anderen gings nicht so gut, die haben eine Sanktion wegen Ablehnung bekommen, war auch ein "Rat" von Mobykäppchen.
 

Sissi54

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#6
Und die ganz schlauen regeln absolut nichts telefonisch ! :icon_evil:

Ein Vermittlungsvorschlag, der noch auf den nicht mehr gültigen § 16 Abs.3 Satz 2 hinweist, basiert auf einer falschen Rechtsgrundlage und ist somit für die :icon_tonne: und muss auch nicht abgelehnt werden.

Wie soll ein rechtswidriger Vorschlag abgelehnt werden ! Eigentor ???

In der EGV ist keine Rede von einer AGH (MAE) !
Nur allgemein, keine bestimmte Verpflichtung !

Ein normaler Mensch würde nicht noch einmal eine sofortige Ablehnung empfehlen, nach zwei Sanktionsfällen hier im Forum, die dieser Empfehlung gefolgt sind !
 

zebulon

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#7
Ich hab's vor einer Woche in einer ähnlichen Situation so gemacht, dass ich beim "Vorstellungsgespräch" zur Ein-Euro-Job sofort die Initiative an mich gerissen habe und erklärt habe, das ich hier nicht in freien Stücken bin und das Zustandkommen dieses "Beschäftigungsverhältnisses" zur Not per Verwaltungsakt angeordnet werden kann. Da dies die Rechtslage zu sein scheint, würde ich selbstverständlich die Stelle antreten und meine auferlegten Pflichten korrekt erfüllen, ABER..., fügte ich anschließend hinzu, ich sei Mitglied der Erwerbslosenorganisation Deutschland und als solcher hervorragend vernetzt. Aufgrund der Intransparenz der Ein-Euro-Job's und deren Träger seien wir von der Leitung des ELO angehalten, alle Vorgänge während der Dauer der Tätigkeit genau zu dokumentieren. Es müsse bei Unkorrektheiten damit gerechnet werden, das dies öffentlich gemacht wird und zwar.., fügte ich hinzu, würde ich persönlich dafür sorgen das dabei ihr Name erwähnt wird und vor allen Dingen auch der Name des persönlichen Vorgesetzten. Das hat gereicht. Die Person brach dann das Gespräch ab. Wird man dann abgelehnt, könnte man hinzufügen, dass dies aber jetzt die Entscheidung des Trägers ist, und nicht deine. DU lehnst selbverständlich die Ein-Euro-Job nicht ab. Im Gespräch habe ich auch noch eingeworfen, dass ich prinzipiell nichts gegen kommunale Arbeit hätte, aber diese Bedingungen fände ich nicht richtig und deshalb würde ich im Rahmen meiner gesetzlichen Möglichkeiten dagegen Widerstand leisten. Ein-Euro-Job wurde gecancelt. Bei mir hatte es keine leistungsrechtlichen Konsequenzen, weil ich mich an die gesetzlichen Grundlagen gehalten habe. Erfolgt eine Sperre, ist die widerrechtlich und man klagt dagegen. Das sollten alle machen, finde ich. Dann wäre der Ein-Euro-Job/MAE-Spuk bald zu Ende. Man braucht halt etwas Mut.
 
E

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#8
Und die ganz schlauen regeln absolut nichts telefonisch ! :icon_evil:

Ein Vermittlungsvorschlag, der noch auf den nicht mehr gültigen § 16 Abs.3 Satz 2 hinweist, basiert auf einer falschen Rechtsgrundlage und ist somit für die :icon_tonne: und muss auch nicht abgelehnt werden.

Wie soll ein rechtswidriger Vorschlag abgelehnt werden ! Eigentor ???

In der EGV ist keine Rede von einer AGH (MAE) !
Nur allgemein, keine bestimmte Verpflichtung !

Sag mal, solltest du wegen Querulantentum gem. Forenregeln wegbleiben, wenn ich zuerst poste?
 

Seelenstaub

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#9
Den Job so einfach abzulehnen , seh ich auch als "gefährlich" an. Allerdings
sind benachteilende Bestimmungen und Abmachungen eh nichtig.Gesetzt den Fall das mit dem § stimmt und er ist falsch ( habs jetzt nicht geprüft) bietet das auf jeden Fall klärungsbedarf.

Und dann könnte man a) ne andere EGV machen B) den Job bis zu klärung nicht antreten ( Sanktionsfrei, weil begründbar, denn du bist im rahmen der mitwirkung auch aufgefordert sowas erst zu klären!!!) und c) nach drei erfolglosen jahren kannst du ganz offen nach anderen mitteln verlangen dich wieder einzugliedern bzw. auf ne weiterbildung zu pochen...

bedenke das ein widerspruch immer ne gesetzliche 3 monatsfrist in der berbeitung dauert, wenn du nicht elend lang warten willst, überlege daher ob du nicht über neuantrag zeitlich besser beraten bist.... in sachen untätigkeitsklage fassen die sozialgerichte sowas laut auskunft meines rechtsbeistandes gar nicht vor erst ablauf von 4 monaten an....
soviel zum lägeren hebel sitzen ..... im sinne von lang ....

( und sancho - solche beiträge kannst dir sparen , die helfen keinem, selbst wenn du recht haben solltest.... kann keiner voraussagen wie das A.Amt reagiert)

gruss seelenstaub
 
E

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#10
Sag mal, solltest du wegen Querulantentum gem. Forenregeln wegbleiben, wenn ich zuerst poste?
Solltest Du nicht nach den 2 Sanktionen, die Du mit Deinem Unsinn zu Verantworten hast, nicht mal lernen?

Am Besten wo anders.
 
E

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#11
Den Job so einfach abzulehnen , seh ich auch als "gefährlich" an. Allerdings
sind benachteilende Bestimmungen und Abmachungen eh nichtig.Gesetzt den Fall das mit dem § stimmt und er ist falsch ( habs jetzt nicht geprüft) bietet das auf jeden Fall klärungsbedarf.

Und dann könnte man a) ne andere EGV machen B) den Job bis zu klärung nicht antreten ( Sanktionsfrei, weil begründbar, denn du bist im rahmen der mitwirkung auch aufgefordert sowas erst zu klären!!!) und c) nach drei erfolglosen jahren kannst du ganz offen nach anderen mitteln verlangen dich wieder einzugliedern bzw. auf ne weiterbildung zu pochen...

bedenke das ein widerspruch immer ne gesetzliche 3 monatsfrist in der berbeitung dauert, wenn du nicht elend lang warten willst, überlege daher ob du nicht über neuantrag zeitlich besser beraten bist.... in sachen untätigkeitsklage fassen die sozialgerichte sowas laut auskunft meines rechtsbeistandes gar nicht vor erst ablauf von 4 monaten an....
soviel zum lägeren hebel sitzen ..... im sinne von lang ....

( und sancho - solche beiträge kannst dir sparen , die helfen keinem, selbst wenn du recht haben solltest.... kann keiner voraussagen wie das A.Amt reagiert)

gruss seelenstaub
Welcher Job?
 
E

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#12
Aransancan, du hast hier noch nie etwas Positives beigetragen. Setze dir gerne auch links. Würde an deiner Stelle nicht so großmäulig werden.
 
E

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#13
Aransancan, du hast hier noch nie etwas Positives beigetragen. Setze dir gerne auch links. Würde an deiner Stelle nicht so großmäulig werden.

Siehe anderer Thread, Du verhilfst hier anderen zu Sanktionen, nicht ich.

Es gibt immer zwei Wege und die sollten immer als Auswahl jedem zur Verfügung stehen.

Da aber Frau Superschlau alles, was nicht von ihr kommt, ignoriert, sollten gerade die Neuen, auf die Du Dich immer mit Vorliebe stürzt, auch mal vorgewarnt werden.
 

zebulon

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#14
Ihr habt das gar nicht gelesen, was ich geschrieben habe, gell...:icon_eek:
 

Sissi54

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#16
Doch zebulon !

Leider hilft es in diesem Fall nicht viel weiter !

Wir versuchen hier nur, noch weitere Hilfesuchende vor den Ratschlägen zu einer sofortigen Ablehnung mit Sanktionsfolge zu schützen.

Außer Sancho und mir begreift das leider niemand.
 

zebulon

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#17
Das musst du mir genauer erklären, das verstehe ich nämlich nicht. In der von mir geschilderter Vorgehensweise wird der Job gar nicht abgelehnt und daher gibt es auch keinen Sanktionsgrund.
 

Sissi54

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#18
Musst Du auch nicht verstehen, Zebulon ! :icon_evil:
Wird Dein Auffassungsvermögen gar nicht hergeben ! :icon_twisted:

Beschäftige Dich mal lieber mit Insektenkunde.

Hier brummt weder jemand vor Dummheit, noch ist das Forum ein Schwarm von SCH....hausmücken, wie im Forum Ein-Euro-Job von Dir zu diesem gleichen Thema behauptet.
 

Seelenstaub

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#19
@ Sancho
um auf deine frage zu antworten den 1 euro job bzw die massnahme , what ever....
wie gesagt ( anderer thread) eigene erfahrungen sind realativ - ziemlich unsicher

@Forumsadmins
bitte um zusammenlegung der beiden threads.... wird sonst zu unübersichtlich
 
E

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#20
@ Sancho
um auf deine frage zu antworten den 1 euro job bzw die massnahme , what ever....
wie gesagt ( anderer thread) eigene erfahrungen sind realativ - ziemlich unsicher
Naja, sogar die Auslegungen der Gesetze sind unsicher, deswegen bin ich eher dafür, mehrere Wege aufzuzeigen und dann kann sich der/die Hilfesuchende selbst auswählen, welcher der Günstigste für ihn/sie wäre.

Man kann eben nur Wege zeigen, denn eine juristische Beratung können wir hier nicht geben.
 

zebulon

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#21
Musst Du auch nicht verstehen, Zebulon ! :icon_evil:
Wird Dein Auffassungsvermögen gar nicht hergeben ! :icon_twisted:
Ja, DAS hab' mir gedacht, das sowas jetzt kommen würde. Jetzt hättest du die Gelegenheit gehabt, deine Aussagen zu begründen.

Ihr könnt jetzt weiter hier euren Kriegstanz gegeneinander führen, Sancho, Seelenstaub, Sissi und Mobydick. Was ich zu sagen habe, hab ich gesagt, klinke mich jetzt hier aus.


An ASCHENPUTTEL: Falls mein Vorschlag für dich interessant ist, melde dich bei mir über PN.

Es hat auf jeden Fall funktioniert und daher sind das Infos aus erster Hand.
 
E

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#22
Es war noch nie meine Absicht, einen Kriegstanz zu führen. Wenn man aber von allen Seiten angegriffen wird, wehrt man sich. Es bleibt nicht einmal etwas anderes übrig.
 

Seelenstaub

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#23
Naja , denke eher das das Hauptproblem die Auslegung der Gesetze durch die Sacharbeiter ist , die natürchlich da sanktionieren wo sie können ( auch teilweise schon auf Verdacht ) da sie aus der oberen abteilung feuer kriegen.... und das die sich dann ihrerseits hinter einzelnen § verstecken können - siehe z. B. 3 monate frist bis über nen Widerspruch entschieden werden MUSS - in der blinden Hoffnung das sich nen ALG2er nicht ausreichend wehren kann....

möchte nicht wissen wieviele sich gar nicht erst wehren.....


Gruss Seelenstaub
 
E

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#24
Naja , denke eher das das Hauptproblem die Auslegung der Gesetze durch die Sacharbeiter ist , die natürchlich da sanktionieren wo sie können ( auch teilweise schon auf Verdacht ) da sie aus der oberen abteilung feuer kriegen.... und das die sich dann ihrerseits hinter einzelnen § verstecken können - siehe z. B. 3 monate frist bis über nen Widerspruch entschieden werden MUSS - in der blinden Hoffnung das sich nen ALG2er nicht ausreichend wehren kann....

möchte nicht wissen wieviele sich gar nicht erst wehren.....


Gruss Seelenstaub
wenn man manche Berichte über die Ein-Euro-Jobs liest, gibt es auch nicht allzuviel Gegenwehr von den Jobbern selbst, denn die haben eher Angst um ihr Geld und lassen deswegen auch alles mit sich machen.

Nicht jede(r) ist so fest und kann sich (richtig) wehren und wenn sich die meisten TN nicht trauen, ist der Weg der Gegenwehr umso schwieriger.

Versuchen sollte man es aber auf jeden Fall, auch wenn man selbst TN einer dieser Maßnahmen ist, da klappt manchmal so eine Aufklärung auch ganz gut.
 

Seelenstaub

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#25
ja, hatte ich ja schonmal geschrieben ... mich wundert diese macht die die über die leutz haben....frag mich immer woher die sich das recht nehmen wollen jemanden der alg 2 bezieht rechtlich zu belehren....wenn die noch nicht mal juristisch geschult sind ...
wenn ich meine ablehnungen so anschaue und seh das die § teilweise nicht mal was mit mienen anträgen zu tun haben , da die andere dinge behandeln ...man,man man ...

hauptsache das sieht wichtig aus denk ich da teilweise....

Gruss Seelenstaub
 
E

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#26
ja, hatte ich ja schonmal geschrieben ... mich wundert diese macht die die über die leutz haben....frag mich immer woher die sich das recht nehmen wollen jemanden der alg 2 bezieht rechtlich zu belehren....wenn die noch nicht mal juristisch geschult sind ...
wenn ich meine ablehnungen so anschaue und seh das die § teilweise nicht mal was mit mienen anträgen zu tun haben , da die andere dinge behandeln ...man,man man ...

hauptsache das sieht wichtig aus denk ich da teilweise....

Gruss Seelenstaub
wundert mich bei einigen nicht mehr, die sind teilweise nervlich schon so am Boden, das sie eben keine Kraft mehr zur Gegenwehr haben. Die kann man aber evtl. auch wieder etwas aufbauen. Kann aber je nach Verfassung auch sehr lange dauern.

Manche "Vorgesetzte" maulen, schreien oder machen die Leute aus ihrer schlechten Laune heraus auch nieder, das zehrt an den Nerven und da braucht man eben Starke.

Das es aber immer mehr solcher Leute gibt, liegt eben am System.
 
E

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Gast
#27
wenn man manche Berichte über die Ein-Euro-Jobs liest, gibt es auch nicht allzuviel Gegenwehr von den Jobbern selbst, denn die haben eher Angst um ihr Geld und lassen deswegen auch alles mit sich machen.
Stimmt! Wenn man auf deine Ratschläge zusätzlich noch hören, ist noch weniger Gegenwehr da. Arme Leute!!!
 
E

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#30
Kann nur von einem kommen, der nicht weiss was er Besseres dazu sagen soll.
kann ich, nur wäre das beim einem bockigen Kind wie Dir verschwendete Zeit.

Wenn Du in beiden Threads sowas ... schreibst, wird es auch nicht besser.
 
E

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#31
Das musst du ja nicht mir erklären. Wäre gut, wenn du das überhaupt mal erklärt hättest. Kommt mir aber bitte nicht wieder mit der Geschichte des Widerspruches an, denn dann setze ich dir mal ein paar links.
 
E

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#32
Das musst du ja nicht mir erklären. Wäre gut, wenn du das überhaupt mal erklärt hättest. Kommt mir aber bitte nicht wieder mit der Geschichte des Widerspruches an, denn dann setze ich dir mal ein paar links.
Widerspruch nach den §§ 84 - 86b SGG und das steht über dem SGB. Einige Gerichte haben auch entschieden, das eine Wiederherstellung de3r Aufschiebenden Wirkung nicht nötig ist, weil die schon in Kraft getreten ist.

Du kannst mir viele Links setzen, aber ein Widerspruch ist trotzdem der sinnvollere Weg. Vor allem gibt es keine Sanktionen!!!
 

Sally38

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#33
Lagerwaltungshelferin
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seit wann ist lagerverwaltungshelferin eine zusätzliche arbeitsgelegenheit?
meines erachtung ist dies ein job für den man auch einen vernünftigen arbeitsvertrag bekommt :confused:
damit wird mal wieder ein fester arbeitsplatz in einen ein euro job umgemodelt :icon_neutral:
 

Seelenstaub

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#34
Meist sinds nur die "kl. Lichter" auf dem Amt die die klappe soweit aufreisen und sich vergessen (war bei mir jedenfalls so) die oberste bei mir war dagegen ziemlich übertrieben arrogant
Zitat " sie können ja klagen , wenn Ihnen nicht in den Kram passt"

zum kl. Licht bei mir sei gesagt , die dusselige .... hab ich gleich bei der ersten schreierei stehenlassen und lauthals ausgelacht.....
manche leute sind mir zu eben dumm ... mit denen kann ich dann eben nicht reden....

fragt sich warum die meisten sich nicht an die Vorgesetzten wenden, wenn sie der meinung sind , das da was schief läuft, sondern immer wieder mit der gleichen Person diskutieren im wissen das das nix bringt

gruss Seelenstaub
 
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#35
Meist sinds nur die "kl. Lichter" auf dem Amt die die klappe soweit aufreisen und sich vergessen (war bei mir jedenfalls so) die oberste bei mir war dagegen ziemlich übertrieben arrogant
Zitat " sie können ja klagen , wenn Ihnen nicht in den Kram passt"

zum kl. Licht bei mir sei gesagt , die dusselige .... hab ich gleich bei der ersten schreierei stehenlassen und lauthals ausgelacht.....
manche leute sind mir zu eben dumm ... mit denen kann ich dann eben nicht reden....

fragt sich warum die meisten sich nicht an die Vorgesetzten wenden, wenn sie der meinung sind , das da was schief läuft, sondern immer wieder mit der gleichen Person diskutieren im wissen das das nix bringt

gruss Seelenstaub
weil dann meistens Nachfragen kommen und ohne Beistand steht dann Aussage gegen Aussage.

Ich meinte vorhin aber nicht die ARGE-MA, sondern die "Vorgesetzten" bei manchen Trägern. Da spielen sich wirklich manche auf, wie Herrscher und die TN sind dann die "Sklaven" die sich nicht zu beschweren haben.

Von solchen Trägern haben wir hier auch einen. Die suchen sich aber gezielt diejenigen raus, die eh schon angeschlagen sind.
 
E

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#36
Widerspruch nach den §§ 84 - 86b SGG und das steht über dem SGB. Einige Gerichte haben auch entschieden, das eine Wiederherstellung de3r Aufschiebenden Wirkung nicht nötig ist, weil die schon in Kraft getreten ist.

Du kannst mir viele Links setzen, aber ein Widerspruch ist trotzdem der sinnvollere Weg. Vor allem gibt es keine Sanktionen!!!
Der Widerspruch ist doch gar nicht zulässig bei Angeboten!!! :icon_laber:

Das ist ja dasselbe, als wenn du überhaupt nicht reagiert hättest!!!

Und genau das ist all denjenigen passiert, die deinem Rat folgten. Die mussten den EEJ antreten, weil sie "nichts getan haben". Dazu will ich dir gerne links setzen. Denen habe ich im Anschluss allen helfen müssen, damit sie irgendwie da wieder rauskommen!
 
E

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#37
Der Widerspruch ist doch gar nicht zulässig bei Angeboten!!! :icon_laber:

Das ist ja dasselbe, als wenn du überhaupt nicht reagiert hättest!!!

Und genau das ist all denjenigen passiert, die deinem Rat folgten. Die mussten den Ein-Euro-Job antreten, weil sie "nichts getan haben". Dazu will ich dir gerne links setzen. Denen habe ich im Anschluss allen helfen müssen, damit sie irgendwie da wieder rauskommen!
soviel Blödsinn habe ich auch schon lange nicht gelesen.

Woher hast Du Deine "Erkenntnisse" wieder aus einem anderen Forum?

Ein Widerspruch ist eine Antwort und muss sehr wohl bearbeitet werden. Wird der abgelehnt, kann man Klagen. Einen Sanktionsgrund hat ein Widerspruch im Gegensatz zu einer Weigerung/Ablehnung nicht.
 
E

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#38
Aber natürlich werden die deinen Widerspruch bearbeiten und dir mitteilen, dass er nicht zulässig ist. Dagegen ist keine Klage möglich, weil es nur eine Mitteilung und kein Widerspruchsbescheid ist.

Es ist verschwendete Zeit, einen Widerpsruch zu schreiben wenn er nicht zulässig ist. Darüber freut sich ein Amt sehr, denn in der Zwischenzeit musst du den EEJ machen. Die werden sich für die Mitteilung sogar richtig viel Zeit lassen.

Aransancan, das ist dir alles schon x-mal mitgeteilt worden. Von anderen und von mir auch. Man bekommt es allmählich über, und ich habe viel Geduld.

Ich glaube, du überträgst deine Eigenschaft mit dem "bockig sein" gerne auf andere, damit du dich damit nicht auseinandersetzen musst.
 
E

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#39
Aber natürlich werden die deinen Widerspruch bearbeiten und dir mitteilen, dass er nicht zulässig ist. Dagegen ist keine Klage möglich, weil es nur eine Mitteilung und kein Widerspruchsbescheid ist.

Es ist verschwendete Zeit, einen Widerpsruch zu schreiben wenn er nicht zulässig ist. Darüber freut sich ein Amt sehr, denn in der Zwischenzeit musst du den Ein-Euro-Job machen. Die werden sich für die Mitteilung sogar richtig viel Zeit lassen.

Aransancan, das ist dir alles schon x-mal mitgeteilt worden. Von anderen und von mir auch. Man bekommt es allmählich über, und ich habe viel Geduld.

Ich glaube, du überträgst deine Eigenschaft mit dem "bockig sein" gerne auf andere, damit du dich damit nicht auseinandersetzen musst.

Frau Schlaumeierin, wie wäre es mit lernen?

Du schereibst irgendeinen Glaskugelkäse, belegst ihn nicht und das soll Dir dann abgenommen werden?

Naja, wenn man keine Ahnung hat und sich ihr Wissen von anderen holt, dann kann man auch nichts besseres erwarten.

Vielleicht würde Dir so ein Buch über Verwaltungsvorgänge besser passen, dann hättest Du auch mehr Ahnung.
 
E

ExitUser

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#40
Frau Schlaumeierin, wie wäre es mit lernen?

Du schereibst irgendeinen Glaskugelkäse, belegst ihn nicht und das soll Dir dann abgenommen werden?

Naja, wenn man keine Ahnung hat und sich ihr Wissen von anderen holt, dann kann man auch nichts besseres erwarten.

Vielleicht würde Dir so ein Buch über Verwaltungsvorgänge besser passen, dann hättest Du auch mehr Ahnung.
Und wie belegst du deinen Glaskugelkäse mit dem Widerspruch ohne Rechtsbehelfsbelehrung?

Welches Buch mit Verwaltungsvorgänge willst du mir den schenken? Ich wette, du kennst keins.
 
E

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Gast
#41
Und wie belegst du deinen Glaskugelkäse mit dem Widerspruch ohne Rechtsbehelfsbelehrung?

Lesen!!!! Habe ich schon geschrieben.

Welches Buch mit Verwaltungsvorgänge willst du mir den schenken? Ich wette, du kennst keins.
Ich brauch keins, war in meiner Ausbildung dabei.


Wie lange willst Du noch ablenken?
 

Aschenputtel

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#42
Kannst du noch den ersten Satz dieser Zuweisung hier eintippen? War das ein "Bescheid" oder lautete er "schlagen wir Ihnen vor", d.h. ein Angebot?
Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob)
gemäß § 16 Abs. 3 Satz 2 Sozialgesetzbuch - Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II)

Sehr geehrte Frau ...

im Rahmen einer öffentlich geförderten Beschäftigung schlage ich Ihnen folgende zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende Arbeit vor:

Lagerverwaltungshelferin
Mithilfe bei der Bürotätigkeit bzw. Ausbildung des ehrenamtlichen und hauptamtlichen Personals. Außerdem Tätigkeiten im Lager (keine schweren körperlichen Arbeiten)
Tätigkeitsort: ...
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30 Stunden/Woche
Montag - Freitag jeweils 8:00 - 14:00 Uhr
von 30.03.2009 - 30.04.2009
Maßnahmenummer: ...
Kurzbezeichnung der Maßnahme: ...
Träger der Maßnahme ...

Bitte setzen Sie sich umgehend mit dem Träger der Maßnahme in Verbindung. Wenden Sie sich bei dem oben genannten Träger bitte an: Frau ...

Bitte teilen Sie mir umgehend das Ergebnis des Gesprächs schriftlich, telefonisch oder persönlich mit. Für die schriftliche Mitteilung können Sie die Rückseite dieses Vordruckes verwenden. Bitte teilen Sie mir auch umgehend mit, wenn Sie aus wichtigen Gründen gehindert sein sollten, die Tätigkeit aufzunehmen oder auszuführen.

Beachten Sie bitte die beiliegende Rechtsfolgenbelehrung.

Mit freundlichen Grüßen
bla bla bla
 

Aschenputtel

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#44
Ein Vermittlungsvorschlag, der noch auf den nicht mehr gültigen § 16 Abs.3 Satz 2 hinweist, basiert auf einer falschen Rechtsgrundlage und ist somit für die :icon_tonne: und muss auch nicht abgelehnt werden.

Wie soll ein rechtswidriger Vorschlag abgelehnt werden ! Eigentor ???

In der EGV ist keine Rede von einer AGH (MAE) !
Nur allgemein, keine bestimmte Verpflichtung !
Wenn also meine AGH mit MAE aufgrund der falschen Rechtsgrundlage für die Tonne ist und nicht abgelehnt werden braucht, weil der Vorschlag ja rechtswidrig ist, dann brauch ich den auch nicht anzunehmen. Wenn ich den aber nicht annehme, dann lehne ich den doch hiermit ab. :confused:

Wenn aber die AGH mit MAE rechtswidrig ist, können die mich auch nicht sanktionieren. Wenn ich das meiner SB ins Gesicht sage, ich sie um andere Möglichkeiten zur Eingliederung bitte, sie besteht aber auf den 1-Euro-Job, zwingt mir diesen in einer neu vereinbarten EGV auf, und spätestens nach Ablauf der aktuellen EGV, wenn ich bis dorthin immer noch keine Arbeit habe, wird es wohl so kommen, befürchte ich, dann habe ich dennoch verloren. :frown:

Meine SB kann mir einen 1-Euro-Job nach dem anderen andrehen und wenn ich dann jedes Mal wieder ablehne, bin ich bei NULL und versichert bin ich auch nicht mehr. Es besteht doch jetzt Krankenversicherungspflicht?! Wenn ich aber nix mehr hab, kann ich sie schlecht bezahlen. Komme ich dann in den Knast oder was? :icon_rolleyes:
 
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#46
Wenn also meine AGH mit MAE aufgrund der falschen Rechtsgrundlage für die Tonne ist und nicht abgelehnt werden braucht, weil der Vorschlag ja rechtswidrig ist, dann brauch ich den auch nicht anzunehmen. Wenn ich den aber nicht annehme, dann lehne ich den doch hiermit ab. :confused:

Wenn aber die AGH mit MAE rechtswidrig ist, können die mich auch nicht sanktionieren. Wenn ich das meiner SB ins Gesicht sage, ich sie um andere Möglichkeiten zur Eingliederung bitte, sie besteht aber auf den 1-Euro-Job, zwingt mir diesen in einer neu vereinbarten EGV auf, und spätestens nach Ablauf der aktuellen EGV, wenn ich bis dorthin immer noch keine Arbeit habe, wird es wohl so kommen, befürchte ich, dann habe ich dennoch verloren. :frown:

Meine SB kann mir einen 1-Euro-Job nach dem anderen andrehen und wenn ich dann jedes Mal wieder ablehne, bin ich bei NULL und versichert bin ich auch nicht mehr. Es besteht doch jetzt Krankenversicherungspflicht?! Wenn ich aber nix mehr hab, kann ich sie schlecht bezahlen. Komme ich dann in den Knast oder was? :icon_rolleyes:
so gesehen können die Dir auch AGHs aufs Auge drücken, wenn Du z. B. dort antreten würdest.

Sich nur auf den falschen § zu berufen, dürfte eigentlich auch nicht reichen, denn das ist auch kein triftiger Grund und kann "nachgebessert" werden.
SGB X - Einzelnorm

ebenso wenig eine ungenaue Bestimmung.

Rufe erstmal dort "ganz unverbindlich" dort an und frage genau, was die wollen bzw. was Du genau machen sollst, schreibe Dir das auf und evtl. sage dem Träger auch, das Du Dir die Arbeiten auch mitnotierst.

Wenn Du magst, kannst Du es hier auch reinschreiben.


versuche jetzt erstmal, Dich noch etwas hin zu legen, etwas Schlaf braucht jeder, auch Du. :icon_smile:
 

Aschenputtel

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#47
Danke.
Schlafen, schön wär's, wenn ich es könnte. :frown:
Ich fühle mich machtlos, einfach zu blöd, mich bei diesen Sklaventreibern durchzusetzen. Ich habe einfach zu wenig Ahnung von all den Gesetzen hier. Dies macht mir die ganze Sache umso schwerer.

Auf jeden Fall frage ich, was ich dort genau machen soll.
Aber sagen, dass ich die Arbeit "mitnotiere"? :confused:
Damit sage ich doch automatisch zu? Ich fühle mich wie ein Schwerverbrecher, der im Knast seine Zwangsarbeit erledigen muss. Nein Danke!

Wenn die jeden Mist einfach mal so nachbessern dürfen, um mich zu sanktionieren, dann befürchte ich, werde ich die Sanktion hinnehmen müssen und die Nächste und die Nächste und so weiter.
Ich frage mich, wozu man dann überhaupt noch darauf achten soll, was in der EGV vereinbart wird und was nicht? Wenn der SB was durchsetzen will, was "nicht" in der EGV steht, so wie bei mir die AGH mit MAE "nicht" in der EGV steht, dann wird halt mal schnell nachgebessert. :mad:

Jaha, betrifft auch nur mich, weil ich Idiot einer Änderung zugestimmt habe. Nie im Leben habe ich daran gedacht, obwohl ich es eigentlich hätte wissen müssen. Nun ist es zu spät. :frown:
 
E

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#48
Danke.
Schlafen, schön wär's, wenn ich es könnte. :frown:
Ich fühle mich machtlos, einfach zu blöd, mich bei diesen Sklaventreibern durchzusetzen. Ich habe einfach zu wenig Ahnung von all den Gesetzen hier. Dies macht mir die ganze Sache umso schwerer.

Viele fühlen sich machtlos, besonders weil es an der Aufklärung auch der ARGE mangelt. Deswegen bist Du noch lange nicht "Blöd", unerfahren vielleicht, aber nicht Blöd.

Auf jeden Fall frage ich, was ich dort genau machen soll.
Aber sagen, dass ich die Arbeit "mitnotiere"? :confused:
Damit sage ich doch automatisch zu? Ich fühle mich wie ein Schwerverbrecher, der im Knast seine Zwangsarbeit erledigen muss. Nein Danke!

Nö, denn Du dokumentierst nur, das mit dem sagen war auch nur ein Vorschlag.

Wenn die jeden Mist einfach mal so nachbessern dürfen, um mich zu sanktionieren, dann befürchte ich, werde ich die Sanktion hinnehmen müssen und die Nächste und die Nächste und so weiter.
Ich frage mich, wozu man dann überhaupt noch darauf achten soll, was in der EGV vereinbart wird und was nicht? Wenn der SB was durchsetzen will, was "nicht" in der EGV steht, so wie bei mir die AGH mit MAE "nicht" in der EGV steht, dann wird halt mal schnell nachgebessert.

Hinnehmen musst Du gar nichts!! Aber darauf spekulieren viele ARGEn

Jaha, betrifft auch nur mich, weil ich Idiot einer Änderung zugestimmt habe. Nie im Leben habe ich daran gedacht, obwohl ich es eigentlich hätte wissen müssen. Nun ist es zu spät. :frown:
Auch hier bist Du kein "Idiot"

Ich habe Dir geschrieben, das es immer mehrere Möglichkeiten gibt und zusammen werden wir auch eine finden. :icon_smile:
 

zebulon

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#49
Naja , denke eher das das Hauptproblem die Auslegung der Gesetze durch die Sacharbeiter ist , die natürchlich da sanktionieren wo sie können ( auch teilweise schon auf Verdacht ) da sie aus der oberen abteilung feuer kriegen.... und das die sich dann ihrerseits hinter einzelnen § verstecken können - siehe z. B. 3 monate frist bis über nen Widerspruch entschieden werden MUSS - in der blinden Hoffnung das sich nen ALG2er nicht ausreichend wehren kann....
Das ist eigenlich völlig irrelevant, weil es IMMER vorkommen kann, das Behörden sich nicht an bestehende Gesetze halten. Dann folgt eben Schritt zwei: Klage und Dienst-/ Fachaufsichtsbeschwerde. Folgt man deinem "Argument", ergreift man besser das Hasenspalier, weil sowieso alles sinnlos ist.

Hier geht es darum, für sich zu entscheiden ob man den Kampf aufnimmt oder nicht. Beides ist mit Unannehmlichkeiten verbunden: Im einen Fall ist man ein Fähnchen im Wind und der Willkür ausgeliefert und das Selbstwertgefühl wird schrittweise von dieser Maschinerie eingestampft. Im anderen Fall hat man Stress, muß Briefe schreiben und gerichtliche Auseinandersetzungen führen. Aber man freut sich auch, wenn man es denen mal gezeigt hat. Aus meiner Erfahrung lassen sie dich dann auch eher in Ruhe, wenn du dich wehrst. Ich empfehle deswegen die zweite Vorgehensweise.
 

galigula

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#50
Doch zebulon !

Leider hilft es in diesem Fall nicht viel weiter !

Wir versuchen hier nur, noch weitere Hilfesuchende vor den Ratschlägen zu einer sofortigen Ablehnung mit Sanktionsfolge zu schützen.

Außer Sancho und mir begreift das leider niemand.
Ich bin rechtlich ein Laie und möchte dich gerne fragen,ob ich deine Abwehrstrategie richtig verstehe.
Man soll also den Ein-Euro-Job antreten,aber gleichzeitig Widerspruch einlegen?
(Ob ein Widerspruch statthaft ist oder nicht,wie Mobby behauptet,lasse ich mal aussen vor)
Nun zur wichtigen Kernfrage.
Wie lange würde es dann bis zur endgültigen Widerspruchentscheidung dauern?
 

ethos07

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#53
Ich bin rechtlich ein Laie und möchte dich gerne fragen,ob ich deine Abwehrstrategie richtig verstehe.
Man soll also den Ein-Euro-Job antreten,aber gleichzeitig Widerspruch einlegen?
(Ob ein Widerspruch statthaft ist oder nicht,wie Mobby behauptet,lasse ich mal aussen vor)
Nun zur wichtigen Kernfrage.
Wie lange würde es dann bis zur endgültigen Widerspruchentscheidung dauern?
Können Sissi u. Sancho hier bitte mal diese wichtige Kernfrage noch beantworten?
 

Sissi54

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#54
Zu Beitrag #50 !

Ich kann mich leider nicht erinnern, jemals empfohlen zu haben, einen Ein-Euro-Job anzutreten und Widerspruch einzulegen. :icon_eek:

Das Thema, ob ein Vermittlungsvorschlag zu einer AGH, ein VA ist, oder nicht, wurde hier auch schon reichlich diskutiert.
Leider ohne Erfolg. Die Tendenz geht mit großer Wahrscheinlichkeit dahin, dass es kein VA ist.

Wenigstens hat im Forum Ein-Euro-Job, zu dem gleichen Thema, außer mir noch jemand begriffen, dass dieser Vorschlag unzulässig ist.

97 Beiträge dazu im Forum Ein-Euro-Job, 54 Beiträge hier !

Macht schön weiter, mit der Verunsicherung der Hilfesuchenden ! :icon_klatsch:

So lange auch die ständigen Einwürfe (Wie hier in Beitrag # 8) und auch in anderen Themen, Zitat s.u., geduldet werden, denkt sowieso jeder Neuling er ist hier im I....haus.
Das gleiche gilt für Beitrag #12 im Forum Ein-Euro-Job, im Thema von Aschenputtel !
Das ist einfach nicht nachvollziehbar, warum so etwas geduldet wird.

Ich werde unter diesem Dach nicht mehr mitwirken.

Sag mal (ohne jemand anzusprechen, Knigge lässt grüssen), solltest Du nicht wegen Querulantentum gem. Forenregeln wegbleiben, wenn ich zuerst poste.
 

zebulon

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#55
Das hier ist sowieso ein Irrenhaus. Das liegt in der Natur dieser beschissenen, undurchschaubaren Gesetzeslage. Man sollte zunächst mal davon Abstand nehmen, sich gegenseitig zu bekriegen und tunlichst Posts zu unterlassen, die nicht der Sache dienen, bitte. Ich hab' den Eindruck, das hier schon länger Fehden im Gange sind, wo einer den anderen bezichtigt, er würde/wolle Hilfesuchende ins Verderben schicken.

Ich versuche jetzt für mich bestimmte Hotspots an denen die Ein-Euro-Job's angreifbar sind 'rauszukristallisieren. Deswegen meine Frage an dich Sissi,

Das Thema, ob ein Vermittlungsvorschlag zu einer AGH, ein VA ist, oder nicht, wurde hier auch schon reichlich diskutiert.
Leider ohne Erfolg. Die Tendenz geht mit großer Wahrscheinlichkeit dahin, dass es kein VA ist.
Als Vermittlungsvorschlag ja nicht, aber wenn die AGH in der EV steht und du die Unterschrift verweigerst (geht ja seit Anfang diesen Jahres ohne Sanktionen befürchten zu müssen) Dann wird sie DOCH mit der EV als Verwaltungsakt erlassen und du kannst Widerspruch dagegen einlegen, oder sehe ich das falsch ?

Wenigstens hat im Forum Ein-Euro-Job, zu dem gleichen Thema, außer mir noch jemand begriffen, dass dieser Vorschlag unzulässig ist.
Meinst du damit, die Praxis, AGH's, Ein-Euro-Job's und MAE's in Form eines Vermittlungsvorschlags zuzustellen, sei generell rechtlich unzulässig ?
 
E

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#56
Es gibt gegensätzliche Urteile, ob ein „Angebot“ für einen Ein-Euro-Job ein „Vermittlungsvorschlag“ oder ein Verwaltungsakt ist. Die ARGE sieht das als Vermittlungsvorschlag (wie ein „Angebot“), weil es ihr so passt. Sie duldet deswegen keinen Widerspruch (ebenfalls weil es ihr so passt). Eigentlich ist es ein Verwaltungsakt, denn du kannst das ja nicht ablehnen und es ist eine Rechtsfolgebelehrung dabei, aber solange kein hohes Urteil darüber vorliegt, kannst du es, wenn überhaupt, nur „ablehnen“, weil die ARGE es als Angebot sieht.

Es gibt mehrere hohe Urteile, dass man ein „Angebot“ ablehnen kann, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Es ist nur eine gute Frage, ob eine ARGE den Grund, den du als wichtig betrachtest, auch als „wichtig“ sieht. Wenn sie nicht ausweichen kann, dann ja. Ansonsten probieren sie es gerne mit einer Sanktion, bei der sie aber nicht durchkommen und im Eilverfahren das Geld zurückzahlen müssen.

Wenn du dich in einer EGV zu einem Ein-Euro-Job verpflichtet hast, hast du schlechtere Karten. Trotzdem muss der Job rechtskonform (gemeinnützig und zusätzlich) sein und der Leistungsempfänger muss wissen, auf was er sich da einlässt. Deshalb soll gem. vielen hohen Urteilen der Job richtig bestimmt sein. Er muss auch gem. anderen Urteilen in die Integration passen und aus gesundheitlichen Gründen kann man ihn, gem. anderen Urteilen, auch ablehnen.

Da kaum ein Ein-Euro-Job rechtskonform ist, lohnt es sich dagegen anzugehen, denn du kannst eigentlich nur gewinnen. Sicher ist das nicht leicht. Tust du es aber nicht, oder wehrst du dich falsch, musst du den Job antreten. Ein Sanktionsversuch lässt sich bei Abwehr nicht immer ausschließen. Das ist natürlich sehr unbequem. Es gibt einige ARGEn – vor allem Kommunen – und einige SBs, die richtig eins auf Kamikaze machen. Kann dir auch nicht sagen was sie davon haben. Manchmal ist es Rache gegen jemand, den sie auf dem Kieker haben, weil er sich wehrt, weil er deckelt, Dienstaufsichtsbeschwerde schrieb die durchfiel, oder einfach unangenehm ist.
 

Aschenputtel

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#57
Hallo zusammen!

Ich bin Euch so dankbar, wie sehr Ihr Euch darum bemüht, mir zu helfen.
Leute, ich hab Bauchschmerzen. Hab heute festgestellt, dass ich einen vor 1 Jahr geplanten Abschluss einer Rechtschutzversicherung liegen gelassen hab. Jetzt steh ich ohne Rechtschutz da. :frown:
Was nun?

Die AGH werde ich NEVER antreten!
Diese 4 Wochen sind meiner Meinung nach nur der Anfang einer miesen Zwangsarbeit-Karriere. Davon bin ich tief überzeugt! Ich meine, auch bereits irgendwo im Netz Berichte gelesen zu haben, in der mehrmonatige AGH mit MAE einem 4-wöchigen Praktikum folgten. Das war gezielt so geplant!

Hätte ich die Kraft und die Gabe dazu, würde ich der AGH zusagen, dorthin gehen und den Träger in die Pfanne hauen.

Ob die AGH nun tatsächlich "zusätzlich" sein müssen, bin ich mir auch nicht mehr sicher. Außerdem meine ich irgendwo auf einen Text drübergestolpert zu sein, wo es hieß, dass 1-Euro-Jobber in "notleidende" Betriebe eingesetzt werden können bzw. wenn mangels an Fachkräften, weil kein Geld dafür da ist, deswegen Arbeiten liegen bleiben...

Ich befürchte, die "drehn" sich die Gesetze so "zurecht", wie es denen passt. :frown:

1-Euro-Jobs sind laut Gesetz ausschließlich eine Integrationsleistung. Demnach müssen sie die Integration in den Ersten Arbeitsmarkt fördern.
 

Paolo_Pinkel

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#58
Hi,

falls alle Stricke reissen würde ich mal "Doc. Holiday" aufsuchen. Bei deiner jetzigen Konstitution wäre das vielleicht sogar angebracht bevor man sich evtl. noch auf solche dubiosen Sachen einlässt und am Ende noch herblassend behandelt wird. Das ist nämlich nicht selten der Fall.

Gruss

Paolo
 

zebulon

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#59
Hallo Aschenputtel,

jetzt mal nicht verzweifeln. Einen Rechtsschutz habe ich auch nicht. Im Zweifelsfall, wenn du keinen hier aufgezeigten Weg gehen willst, dann mach' es doch so, dass du die Arbeitsbedingungen dort dokumentierst und anschließend auf fehlende Zusätzlichkeit klagst, wenn sich Hinweise dafür finden, was sehr wahrscheinlich ist.
Ob das hier der Anfang für eine Zwangsarbeitskarriere ist liegt ja auch an dir, und daran wie unbequem du für diese Träger wirst. Meiner Meinung nach ist das zu weit in die Zukunft gedacht. Mache einen Schritt nach dem anderen.
 

Aschenputtel

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#60
Hi,

falls alle Stricke reissen würde ich mal "Doc. Holiday" aufsuchen. Bei deiner jetzigen Konstitution wäre das vielleicht sogar angebracht bevor man sich evtl. noch auf solche dubiosen Sachen einlässt und am Ende noch herblassend behandelt wird. Das ist nämlich nicht selten der Fall.

Gruss

Paolo
Hallo Paolo!

Ich habe bereits Zeiten hinter mir, als ich von meiner SB auf schlimmste Art und Weise herablassend behandelt wurde. Es kann gut sein, dass ich wieder mit dem Schlimmsten rechnen muss und sie mich erneut schikaniert.

Doc Holiday mag mich da vielleicht rausreissen, aber:
1. spielt da mein Hausarzt nicht mit
2. ist meine SB nicht dumm. Es fällt ja überhaupt nicht auf und
3. folgt im Anschluss nach meiner Genesung mit Sicherheit die nächste AGH

:frown:
 

Aschenputtel

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#61
Hallo Zebulon!

Ich glaube nicht, dass ICH für den Träger unbequem genug sein kann, aber der Träger kann sehr unbequem für mich werden. Darauf will und kann ich es nicht ankommen lassen.
 

Aschenputtel

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#63
Irgendwas schreiben?
In der Hoffnung, dass sie es sanktionsfrei annimmt.
 
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#65
Also Aschenputtel, zugegebenermaßen sind deine threads hier verdammt dumm gelaufen. Für meinen Anteil kann ich mich hierfür nur bei dir entschuldigen. Ich möchte dir aber helfen:

Es wurden dir tatsächlich einige Wege gezeigt. Den sichersten Weg für das Nicht-antreten, bei dem es nicht einmal eine vorübergehende Sanktion gibt, kann dir für einen Monat nur der Doc bieten. Du musst doch fix und foxi sein, nach der Zuweisung zum Ein-Euro-Job und der Strapaze hier im Forum! Du hast doch sicher Schlafstörungen, Albträume, Angstzustände und bist deprimiert. So etwas vergeht nicht schnell, du brauchst eine längere Erholung.

Lass die SB denken was sie will. Sicher ist sie nicht dumm, aber der gelbe Schein schützt dich. Glaubst du, dass du die erste bist, die krank wird wenn man sie mit Ein-Euro-Jobobs dermaßen unter Druck setzt? Dem Doc erzählst du die Wahrheit! Du bist eine Hartzlerin, man hat dich Hals über Kopf zu einem ungeliebten Ein-Euro-Job zugewiesen und du fühlst dich wie ein Häufchen Elend. Ich kenne keinen Arzt, der inzwischen nicht mit HArtzlern konfrontiert wurde.

Es kann sein, dass du im Anschluss einen weitere Ein-Euro-Job bekommst. Beim nächsten Mal bist du aber dagegen vorbereitet und hast dir schon einen Weg zur Abwehr im voraus ausgedacht. Den packst du dann auch an, auch wenn es dich vielleicht vorübergehend eine Sanktion kostet, die du im Anschluss zurückbekommst. Wenn man einmal erfolgreich da durchgegangen ist, fühlt man sich danach viel stärker und weiss bescheid.

Du brauchst als Hartzlerin auch keine Rechtsschutzversicherung. Du musst nur zum Amtsgericht hin und dir einen Beratungsschein holen. Den bekommst du bei Sanktion in fast allen Kommunen. Ansonsten helfen wir dir hier auch im Forum bei SAnktion mit dem Schreiben von Widerpsruch und Klage. Da der Fachanwalt für Sozialrecht dich mit einem Beratungsschein nur 10 Euros insgesamt kostet, solltest du dir überlegen, ob du den Anwalt bei Sanktion nicht vorziehst, denn in diesem Forum gibt es oft ein Chaos unter den Usern, wenn jemand Hilfe benötigt. Hast du ja gerade erlebt.
 

Aschenputtel

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#66
Hallo Mobydick!

Mein Hausarzt würde mich vielleicht 1 Woche krankschreiben, aber nicht länger. Ich glaube nicht, dass er für meine 1-Euro-Job Situation Verständnis hat. Jetzt mal schnell zu einem ganz anderen Arzt laufen, dazu fehlt mir erstmal das Vertrauen in diesen neuen Arzt. :frown:

Vielleicht hilft es mir, wenn ich meiner SB einfach schreibe, dass die Zuweisung der AGH mit MAE auf falscher Rechtsgrundlage basiert und dass eine AGH mit MAE nicht in der EGV vereinbart ist. Zum Schluss eventuell noch auf vorrangige Möglichkeiten bitten. Es kann ja nicht sein, dass die mir zuerst die Umschulung fördern und nun meinen Abschluss so schnell kaputt machen wollen. :frown:

Wie ich das Ganze formuliere, weiss ich noch nicht. Wie soll ich den Brief am besten verschicken? Als Einschreiben mit Rückschein? Ein Fax-Gerät wegen Sendebericht habe ich keins. :frown: Ich kenne hier auch keinen, der eins hat. Ich könnte zu meiner ehem. Ausbilderin fahren, aber die Fahrtkosten (11 Euro) sind mir zu hoch. Die Monatskarte für diese AGH würde mich 95 Euro kosten, aber das interessiert denen ja nicht.
 
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#67
Hallo Mobydick!

Mein Hausarzt würde mich vielleicht 1 Woche krankschreiben, aber nicht länger. Ich glaube nicht, dass er für meine 1-Euro-Job Situation Verständnis hat. Jetzt mal schnell zu einem ganz anderen Arzt laufen, dazu fehlt mir erstmal das Vertrauen in diesen neuen Arzt. :frown:

Vielleicht hilft es mir, wenn ich meiner SB einfach schreibe, dass die Zuweisung der AGH mit MAE auf falscher Rechtsgrundlage basiert und dass eine AGH mit MAE nicht in der EGV vereinbart ist. Zum Schluss eventuell noch auf vorrangige Möglichkeiten bitten. Es kann ja nicht sein, dass die mir zuerst die Umschulung fördern und nun meinen Abschluss so schnell kaputt machen wollen. :frown:

Wie ich das Ganze formuliere, weiss ich noch nicht. Wie soll ich den Brief am besten verschicken? Als Einschreiben mit Rückschein? Ein Fax-Gerät wegen Sendebericht habe ich keins. :frown: Ich kenne hier auch keinen, der eins hat. Ich könnte zu meiner ehem. Ausbilderin fahren, aber die Fahrtkosten (11 Euro) sind mir zu hoch. Die Monatskarte für diese AGH würde mich 95 Euro kosten, aber das interessiert denen ja nicht.
Du kannst es als Einschreiben machen, oder gegen Empfangsbestätigung direkt bei der ARGE abgeben.

Dein Arzt sollte Dich trotzdem krankschreiben, wenn es geht, denn Du bist bisher anscheinend "unentschuldigt" vom Job fern geblieben. (Ich weis jetzt nicht, wann der Bedinn des Jobs genau sein sollte)
 

Aschenputtel

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#68
Du kannst es als Einschreiben machen, oder gegen Empfangsbestätigung direkt bei der ARGE abgeben.
Danke.

Dein Arzt sollte Dich trotzdem krankschreiben, wenn es geht, denn Du bist bisher anscheinend "unentschuldigt" vom Job fern geblieben. (Ich weis jetzt nicht, wann der Bedinn des Jobs genau sein sollte)
Eigentlich sollte die AGH gestern beginnen, aber der Träger war letzte Woche ja nicht erreichbar, sondern erst ab gestern. Mir blieb somit nicht mal die Möglichkeit, mich rechtzeitig überhaupt über meine Aufgaben dort zu informieren. Das war wohl pure Absicht!
 
E

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#69
Ein Fax-Gerät wegen Sendebericht habe ich keins. :frown:
Hi Aschenputtel,

In jedem Postamt gibt es eine Faxmöglichkeit.
Wenn bei Dir ein Telefonkartenshop, Internetshop in der Nähe sein sollte. Auch die bieten zum Teil das Faxen an. :icon_smile:

LG und alles Gute!
 

Aschenputtel

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#70
Hi Aschenputtel,

In jedem Postamt gibt es eine Faxmöglichkeit.
Wenn bei Dir ein Telefonkartenshop, Internetshop in der Nähe sein sollte. Auch die bieten zum Teil das Faxen an. :icon_smile:

LG und alles Gute!
Hallo Muci!

Danke.
Ich muss mal nachfragen, ob die Postagentur bei uns ein Fax hat, aber ich glaub's fast nicht. Die ist in einem Supermarkt. Telefonkartenshop oder Internetshop haben wir hier keins.
 
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#71
Hallo Mobydick!

Mein Hausarzt würde mich vielleicht 1 Woche krankschreiben, aber nicht länger. Ich glaube nicht, dass er für meine 1-Euro-Job Situation Verständnis hat. Jetzt mal schnell zu einem ganz anderen Arzt laufen, dazu fehlt mir erstmal das Vertrauen in diesen neuen Arzt. :frown:

Vielleicht hilft es mir, wenn ich meiner SB einfach schreibe, dass die Zuweisung der AGH mit MAE auf falscher Rechtsgrundlage basiert und dass eine AGH mit MAE nicht in der EGV vereinbart ist. Zum Schluss eventuell noch auf vorrangige Möglichkeiten bitten. Es kann ja nicht sein, dass die mir zuerst die Umschulung fördern und nun meinen Abschluss so schnell kaputt machen wollen. :frown:

Wie ich das Ganze formuliere, weiss ich noch nicht. Wie soll ich den Brief am besten verschicken? Als Einschreiben mit Rückschein? Ein Fax-Gerät wegen Sendebericht habe ich keins. :frown: Ich kenne hier auch keinen, der eins hat. Ich könnte zu meiner ehem. Ausbilderin fahren, aber die Fahrtkosten (11 Euro) sind mir zu hoch. Die Monatskarte für diese AGH würde mich 95 Euro kosten, aber das interessiert denen ja nicht.
Jetzt lass dich doch morgen erstmal gleich krankschreiben. Auch wenn es nur für eine Woche ist. Danach kannst du ja nochmal den Doc aufsuchen und ihm sagen, dass es dir nicht besser geht. Was soll er dir denn sagen? Nein, Sie sind gesund und gehen sofort zum ungeliebten EEJ? Jetzt glaube bitte nicht immer an das was sein könnte.
 

Aschenputtel

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#72
Jetzt lass dich doch morgen erstmal gleich krankschreiben. Auch wenn es nur für eine Woche ist. Danach kannst du ja nochmal den Doc aufsuchen und ihm sagen, dass es dir nicht besser geht. Was soll er dir denn sagen? Nein, Sie sind gesund und gehen sofort zum ungeliebten Ein-Euro-Job? Jetzt glaube bitte nicht immer an das was sein könnte.
Ok, ich versuch's, aber:
Heute ist Mittwoch. :frown:
Meine Vertrauensärztin ist erst am Donnerstag wieder da.
Ich weiss nicht, was sie sagt. Vielleicht, dass dies keine Lösung ist. Die SB kann mir die AGH schießlich danach wieder und wieder zuweisen.
Das wird heute wieder eine schlaflose Nacht.

Ich versuch jetzt mal den Brief an meine SB zu erfassen.
Soll ich da auch die Paragraphen angeben?
 

Paolo_Pinkel

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#73
Hallo Paolo!

Ich habe bereits Zeiten hinter mir, als ich von meiner SB auf schlimmste Art und Weise herablassend behandelt wurde. Es kann gut sein, dass ich wieder mit dem Schlimmsten rechnen muss und sie mich erneut schikaniert.

Sicher ist das kein Patentrezept. Aber man könnte die Zeit - in der man sich erst mal Luft verschafft hat - nutzen um das weitere Vorgehen zu erläutern.

Zu Punkt 1. Es gibt nicht nur einen Arzt da wo du wohnst.
Zu Punkt 2. Ich denke schon. Außnahme bestätigen aber die Regel. Was soll denn auffallen? Das du krank wirst? Das du darunter leidest? Sowas löst nun mal Krankheiten aus.
Zu Punkt 3. Sicher wird es weiter gehen aber wie bereits eingangs geschrieben kannst du die Zeit nutzen um dich schlau zu machen so das du beim nächsten "Angriff" nicht schutzlos dastehst.


Doc Holiday mag mich da vielleicht rausreissen, aber:
1. spielt da mein Hausarzt nicht mit
2. ist meine SB nicht dumm. Es fällt ja überhaupt nicht auf und
3. folgt im Anschluss nach meiner Genesung mit Sicherheit die nächste AGH

:frown:
Gruss

Paolo
 

Aschenputtel

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#75
Sind denn Vermittlungsgutscheine für private Arbeitsvermittler vorrangig? :confused:
Dieser Vermittlungsgutschein ist Teil der Leistungen aus meiner alten EGV vom letzten Jahr, aber sowas habe ich nie erhalten.

Mein Brief sieht aktuell so aus:

Arbeitsgelegenheit im Rahmen einer öffentlich geförderten Beschäftigung als Lagerverwaltungshelferin


Sehr geehrte Frau ...,

der von Ihnen zugewiesene Vorschlag einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) als Lagerverwaltungshelferin beim folgenden Maßnahme-Träger

...

weist auf den nicht mehr gültigen § 16 Abs. 3 Satz 2 (SGB II) hin und basiert somit auf einer falschen Rechtsgrundlage.

Außerdem habe ich mich in der Eingliederungsvereinbarung zu keiner Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandentschädigung (Zusatzjob) verpflichtet.

Ich möchte Sie um folgende vorrangige Leistung zur Integration bitten:


  • Aushändigung eines Vermittlungsgutscheins für die Inanspruchnahme eines privaten Arbeitsvermittlers

Mit freundlichen Grüßen
...

Was meint Ihr dazu? :icon_sad:
 
G

Gast1

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#76
Hallo zusammen!

Ich bin Euch so dankbar, wie sehr Ihr Euch darum bemüht, mir zu helfen.
Leute, ich hab Bauchschmerzen. Hab heute festgestellt, dass ich einen vor 1 Jahr geplanten Abschluss einer Rechtschutzversicherung liegen gelassen hab. Jetzt steh ich ohne Rechtschutz da. :frown:
Was nun?
Einen Beratungsgutschein für einen RA holen:

http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/10096-beratungsschein-ra-immer.html

Die genauen gesetzlichen Bestimmungen für den Anspruch auf so einen Schein kenne ich aber nicht. Falls Du ihn hast: nicht abwimmeln lassen bei der ausstellenden Stelle, am Besten mit einem Beistand da hingehen.
 
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#79
Das kannst du so machen; du gewinnst vermutlich ein paar Tage Zeit dabei, denn die wird den Paragrapehn ändern und das nochmal schicken.

Bitte lass das mit der EGV weg, denn die erstellt dir sonst eine neue und die müsste dann abgeblockt werden.

Den Vermittlungsgutschein würde ich auch weglassen. Der sollte nicht Teil eines Ablehnugnsscheibens sein. Den müsstest du dir bei der nächsten EGV aushandeln.

Sind denn Vermittlungsgutscheine für private Arbeitsvermittler vorrangig? :confused:
Dieser Vermittlungsgutschein ist Teil der Leistungen aus meiner alten EGV vom letzten Jahr, aber sowas habe ich nie erhalten.

Mein Brief sieht aktuell so aus:

Arbeitsgelegenheit im Rahmen einer öffentlich geförderten Beschäftigung als Lagerverwaltungshelferin


Sehr geehrte Frau ...,

der von Ihnen zugewiesene Vorschlag einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) als Lagerverwaltungshelferin beim folgenden Maßnahme-Träger

...

weist auf den nicht mehr gültigen § 16 Abs. 3 Satz 2 (SGB II) hin und basiert somit auf einer falschen Rechtsgrundlage.

Außerdem habe ich mich in der Eingliederungsvereinbarung zu keiner Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandentschädigung (Zusatzjob) verpflichtet.

Ich möchte Sie um folgende vorrangige Leistung zur Integration bitten:


  • Aushändigung eines Vermittlungsgutscheins für die Inanspruchnahme eines privaten Arbeitsvermittlers

Mit freundlichen Grüßen
...

Was meint Ihr dazu? :icon_sad:
 

Aschenputtel

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#80
Einen Beratungsgutschein für einen RA holen:

http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/10096-beratungsschein-ra-immer.html

Die genauen gesetzlichen Bestimmungen für den Anspruch auf so einen Schein kenne ich aber nicht. Falls Du ihn hast: nicht abwimmeln lassen bei der ausstellenden Stelle, am Besten mit einem Beistand da hingehen.
Danke, Schlaraffenland! Sollte es soweit kommen, werde ich mir so einen Beratungsgutschein holen.


@ Gereckstein
Danke ebenfalls!
 

Aschenputtel

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#81
Das kannst du so machen; du gewinnst vermutlich ein paar Tage Zeit dabei, denn die wird den Paragrapehn ändern und das nochmal schicken.

Bitte lass das mit der EGV weg, denn die erstellt dir sonst eine neue und die müsste dann abgeblockt werden.

Den Vermittlungsgutschein würde ich auch weglassen. Der sollte nicht Teil eines Ablehnugnsscheibens sein. Den müsstest du dir bei der nächsten EGV aushandeln.
Danke, Mobydick! Hab ich gemacht.

Alles was ich nun doch nicht gemacht habe ist, mich vom Arzt krankschreiben zu lassen.
 

tom1tom

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#82
Kannst du noch den ersten Satz dieser Zuweisung hier eintippen? War das ein "Bescheid" oder lautete er "schlagen wir Ihnen vor", d.h. ein Angebot?

Es gibt kein Patentrezept, um den Ein-Euro-Job sanktionsfrei nicht antreten zu müssen. Ein Amt kann viel probieren; sie kommen damit aber nicht durch. Du müsstest den Job ablehen (um dir zu sagen wie, müsste man den ersten Satz sehen). Im Anschluss kommt entweder nichts, oder aber eine "Anhörung zur Prüfung, ob sanktioniert werden muss". Manchmal kommt danach auch ein Sanktionsbescheid, oder auch nicht. Mit einem Sanktionsbescheid kannst du aber mit einem Beratunsschein zum Anwalt gehen und das einklagen. Du bekommst das Geld zurück, denn der Job ist nicht zusätzlcih. Es ist eben ein mühseliger Weg. Er ist aber immer erfolgreich. Schon allein wegen dem § 16 Abs. 3 Satz 2, den es nicht gibt, haben die keine Chancen. Der Ein-Euro-Job, der in der EGV nicht vereinbart wurde, kann auch seit 1.1.09 nicht mehr ohne weiteres sanktioniert werden.

Hallo,

sollte man trotzdem zum Vorstellungsgespräch für den Ein-Euro-Job gehen ?
Bei mir ist es das ARABISCHE KULTURINSTITUT ! Und ich Habe da so meine Probleme mit der Sprache ^^

Oder brauche ich nicht hinzugehen zum Vorstellungsgespräch und schreibe dieses auf dem Beiblatt wo man schreibt ob oder ob nicht und ab wann man dort anfängt ??
Sollte ich dieses noch mit einfügen "§ 16 Abs. 3 Satz 2, den es nicht gibt"

Mfg Thomas
 

zebulon

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#83
Tomtom schrieb:

Hallo,
sollte man trotzdem zum Vorstellungsgespräch für den Ein-Euro-Job gehen ?
das würde ich auf jeden Fall machen. Dabei vergibst du dir ja nichts.
Schau mal hier, wie ich es gemacht habe #7
Ich weiß nicht, ob das für dich eine Lösung ist, aber bei mir hat es funktioniert.
 
E

ExitUser

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#84
Probiere erstmal, ob man dich "nicht einstellt". Das ist erstmal die einfachste Lösung. Ein Beispiel hast du ja bekommen.

Danach kannst du auf diesen falschen Paragraphen hinweisen. Es wird dir einen kleinen Aufschub bringen, denn die werden es korrigieren und nochmal schicken. Ich würde mit Gesetzeslücken auch vorsichtig sein.
 

Aschenputtel

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#85
Es wird dir einen kleinen Aufschub bringen, denn die werden es korrigieren und nochmal schicken.
Genau das befürchte ich in meinem Fall.
Vielleicht liegt das korrigierte Brieflein ja sogar schon morgen in meinem Briefkasten. :frown:

Ich würde dann einen neuen Brief schreiben, indem ich darauf hinweise, dass ich mich in der EGV zu keiner Arbeitsgelegenheit mit MAE verpflichtet habe. Aber wie sieht es mit folgendem Satz aus, der in der Rechtsfolgenbelehrung der EGV steht?

...Sie sind verpflichtet, sich selbstständig zu bemühen, Ihre Hilfebedüftigkeit zu beenden und aktiv an allen Maßnahmen mitzuwirken, die dieses Ziel unterstützen...
Habe ich mich dadurch nun trotzdem zum 1-Euro-Job in der EGV verpflichtet? Soviel ich weiss, steht dieser Satz grundsätzlich immer in der Rechtsfolgenbelehrung!

Mir ist bewusst, dass ich auf o.g. Hinweis, dann wahrscheinlich eine Einladung für eine neue EGV erhalten werde... Wenn es soweit kommt, würde ich meine eigene Version von der EGV vorlegen...

Ich hab erst jetzt hier im Forum von den "drei Arbeitsschritten" vor Abschluss einer EGV erfahren. Ein sogenanntes Profiling habe sie angeblich erstellt. Sie hatte mir dazu berufsbezogene kurze Fragen gestellt. Eigentlich waren es keine Fragen, sondern lediglich einzelne Begriffe, welche ich beantworten musste, ob ich darüber Kenntnisse verfüge oder nicht und die hatte da nur wie bescheuert auf der Tastatur rumgehämmert. Ich habe keine Ahnung, was die da tatsächlich eingetippt hat.

Chancen- und Risiken-Abwägung sowie Feststellung des beruflichen Standortes, gab es durch "Beratung" NIE. Es stand von einer Sekunde auf die andere fest, dass "kein Führerschein" vorhanden ist sowie fehlende Berufserfahrung. Diese sind in den Augen meiner SB ein hoffnungsloser Fall.

Nach eigener Aussage meiner SB - Sie weiss nicht, was sie mit mir machen soll!
 

zebulon

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#86
Ich habe keine Ahnung, was die da tatsächlich eingetippt hat.
Lass' dir das doch einfach zeigen.
Nach eigener Aussage meiner SB - Sie weiss nicht, was sie mit mir machen soll!
Das ist ihr Problem. Du kannst ja auch nichts für die Lage auf dem Arbeitsmarkt.

Es stand von einer Sekunde auf die andere fest, dass "kein Führerschein" vorhanden ist sowie fehlende Berufserfahrung. Diese sind in den Augen meiner SB ein hoffnungsloser Fall.
Tja, würde man mehr Geld in Ausbildung und Weiterbildungen für Arbeitnehmer, statt in ein zusammenbrechendes Bankensystem stecken.

Ich wäre an deiner Stelle so unbequem wie möglich.
 
E

ExitUser

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#87
...Sie sind verpflichtet, sich selbstständig zu bemühen, Ihre Hilfebedüftigkeit zu beenden und aktiv an allen Maßnahmen mitzuwirken, die dieses Ziel unterstützen...
Habe ich mich dadurch nun trotzdem zum 1-Euro-Job in der EGV verpflichtet? Soviel ich weiss, steht dieser Satz grundsätzlich immer in der Rechtsfolgenbelehrung!

Mir ist bewusst, dass ich auf o.g. Hinweis, dann wahrscheinlich eine Einladung für eine neue EGV erhalten werde... Wenn es soweit kommt, würde ich meine eigene Version von der EGV vorlegen...

Ich hab erst jetzt hier im Forum von den "drei Arbeitsschritten" vor Abschluss einer EGV erfahren. Ein sogenanntes Profiling habe sie angeblich erstellt. Sie hatte mir dazu berufsbezogene kurze Fragen gestellt. Eigentlich waren es keine Fragen, sondern lediglich einzelne Begriffe, welche ich beantworten musste, ob ich darüber Kenntnisse verfüge oder nicht und die hatte da nur wie bescheuert auf der Tastatur rumgehämmert. Ich habe keine Ahnung, was die da tatsächlich eingetippt hat.

Chancen- und Risiken-Abwägung sowie Feststellung des beruflichen Standortes, gab es durch "Beratung" NIE. Es stand von einer Sekunde auf die andere fest, dass "kein Führerschein" vorhanden ist sowie fehlende Berufserfahrung. Diese sind in den Augen meiner SB ein hoffnungsloser Fall.

Nach eigener Aussage meiner SB - Sie weiss nicht, was sie mit mir machen soll!
Die legen es aber so aus, obwohl es schon dutzende Male bewiesen wurde, das es nichts bringt für den Hartzi. Ebenso "die Aufnahme ins Bewerberpool der Agenturseiten".

Frag doch mal, was in den Profiling drinnen steht und lese es mal durch.
 

Aschenputtel

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#88
Dank Euch beiden.
Ich werde beim nächsten Mal nach dem Profiling fragen und um Ausdruck bitten.
 
E

ExitUser

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#89
Zebulons "Technik" ist hervorragend geeignet, 1-E-Jobs abzuwehren. Einige Parts könnten etwas übertrieben sein (ev. Nötigung), der Stil ist jedoch großartig und funktioniert auch. Es gehört allerdings auch Persönlichkeit (Standfestigkeit) dazu, sich so durchzusetzen. Mit dem "Kopf unter dem Arm" funktioniert das nicht; Selbstvertrauen wird benötigt.

Ich halte es für am wichtigsten, den "Arbeitgeber" darauf hinzuweisen, daß man ihn als Sklavenhalter sieht und den Job nur unter Zwang ausüben würde. Man kann ihn vielleicht noch fragen, ob er § 233 StGB kennt.
 

zebulon

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#90
Genauso ist es, in allen Punkten. Danke, Selbstdenker.

Deswegen liegt meiner Meinung die Lösung auch nicht so sehr in Austüfteln von juristischen Spitzfindigkeiten, obwohl auch das einen hohen Stellenwert hat. Meinen Dank an alle, die sich diese Mühe machen. Das ist eine wichtige, nervenzermürbende Arbeit.

Das Problem liegt oft eher darin, das die Betroffenen für sich eine Entscheidung treffen müssen: "Es reicht mir jetzt und ich werde mich zukünftig zur Wehr setzen". Man sieht halt oft, das die Leute sich nicht dazu entscheiden können. Das ist eine mentale Sache. Wenn diese Entscheidung nicht fällt, nützen alle Hilfestellungen nichts.

Noch ein Vorteil von meiner Methode: Die ELO wird gestärkt und man fühlt mit der Zeit selber die Kraft, die davon ausgeht, wenn man eine Organisation hinter sich weiß.
 

Aschenputtel

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Ich halte es für am wichtigsten, den "Arbeitgeber" darauf hinzuweisen, daß man ihn als Sklavenhalter sieht und den Job nur unter Zwang ausüben würde. Man kann ihn vielleicht noch fragen, ob er § 233 StGB kennt.
Die 1-Euro-Zwangsarbeit sind aber auch Gesetz. :frown:
 

zebulon

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Nachtrag:

Um keine Probleme wegen möglicher Nötigung zu bekommen, kann
man den Passus mit der Erwähnung des Namens bzw. des Vorgesetzten, weglassen. Dann ist es auch politisch korrekt. :biggrin:
 

Aschenputtel

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Tja, morgen fährt mein Beistand für 5 Tage weg. :frown:
Habe eben eine Wasserflasche vom Tisch gekippt.
Alles in nur 1 Woche. Zuerst flog das Wasser, als nächstes flog das Futter, dann ein leeres Trinkglas und nun die Flasche.
Ich bin reif für die Insel...
 
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