1 Euro Job abwürgen (Eilt)

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Hetman

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Ich bräuchte mal eure hilfe.
ich habe heute bei meinen besuch im jobcenter diese Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (siehe anhang) aufgedrückt bekommen.
ich würde dieses teil gern abwürgen, weil ich der meinung bin, die sachen, die ich dort machen soll, helfen mir nicht wirklich dabei weiter, einen job zu finden (davon abgesehen lehne ich 1 euro jobs generell ab).
ich bin maler & gas-wasser-installateur und habe in beiden berufen erfahrung, muß also nicht in einem "bastelkurs" arbeiten "lernen".
vielleicht könnt ihr mir ja mal dabei helfen, einen widerspruch gegen diesen "vorschlag" zu formulieren.
da ich mich umgehend dort melden soll, ist es also äußerst dringlich.
 

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:eek:

Ich glaub mein Schwein pfeift

An dem Job ist nix "zusätzliches" .

Setz dich auch mal mit der Gewerkschaft in Verbindung.

Die wird das sicherlich interessieren.

Der Job ist nicht rechtsmässig.
 

Kleeblatt

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Habe mir gerade im Net einmal ausgiebig diesen verein angesehen und konnte (bisher) nichts Nachteiliges entdecken. Es wirkt ausgesprochen seriös (was auf den 1. Blick nichts besagen will) und scheint eine Hilfe für Behinderte und Bedürftige zu sein.

Etwas irritiert haben mich diverse Links u.a. auf Seiten, in denen so himmlisch über die Wartung von Grünanlagen gesprochen wird. (Laub sammeln ect.)

Die Angebote aber der Werkstätten, in denen gebrauchte Dinge repariert werden können um sie dann kostenlos abzugeben, finde ich als Grundidee, wenn sie so umgesetzt wird, nicht übel.

Ich gehe davon aus das du mit deinen vielfältigen Erfahrungen dort in einer Werkstatt eingesetzt wirst, in der du u.a. den Anderen zeigen kannst wie die einzelenen Reparaturen vorgenommen werden, also Arbeitsanleitungen geben und Hilfestellung dabei leisten.

Das Aufgabenfeld an sich finde ich nicht schlecht, allerdings finde ich die Bezahlung dafür für dich als Fachmann unterirdisch. Sollte dein Einsatzgebiet meinen hier dargelegten Vorstellungen entsprechen, dann machst du de facto dort den "Ausbilder" bei Anderen und das sollte Reinickendorf mehr wert sein als den lächerlich-anstößigen 1 €. Ein Fachmann ist nicht billig zu haben und dein Wert übersteigt auch hier bei weitem die "Vergütung".
Das sollte grundsätzlich anders gehandhabt werden.
 

Kerstin_K

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Was soll denn das mit dem Schichtbetrieb? Machen die das, damit sie mehr EEJ unterbringen, also mehr Trägerpauschalen kassieren?
 

Hetman

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@ Kleeblatt:
Etwas irritiert haben mich diverse Links u.a. auf Seiten, in denen so himmlisch über die Wartung von Grünanlagen gesprochen wird. (Laub sammeln ect.)
um ehrlich zu sein, das sehe ich nicht gerade als zusätzlich an - ich bin davon überzeugt, das es genug Garten- & Landschaftsbaufirmen gibt, die diese sachen mit handkuss machen würden.
Ich gehe davon aus das du mit deinen vielfältigen Erfahrungen dort in einer Werkstatt eingesetzt wirst, in der du u.a. den Anderen zeigen kannst wie die einzelenen Reparaturen vorgenommen werden, also Arbeitsanleitungen geben und Hilfestellung dabei leisten.
das sehe ich nicht so optimistisch. ich glaube eher, das man dort als billiger "schrauber" eingesetzt wird. wobei ich auch wieder denke, weder das restaurieren alter möbel, noch das aufmöbeln von fahrrädern ist zusätzlich. und auch möbelpacker (die teilnehmer helfen beim aus-& einräumen von möbeln bei renovierungsarbeiten) bin ich nicht wirklich.
bastel- näh - & ausbesserungsarbeiten - bitte, was soll das sein?
mit 50 fühle ich mich zum basteln zu alt (wobei ich mich wieder frage, wie mich das zb. als gas-wasser-heini in meinem beruf fördern soll), nähen kann ich nicht und will ich auch gar nicht können und ausbesserungsarbeiten? gibt es unter garantie firmen für, die bei einer ausschreibung schlange stehen würden, um den auftrag zu bekommen...
Das sollte grundsätzlich anders gehandhabt werden.
gar keine frage - mit einem vollzeitjob zb....
und wenn ich mir den rest in dem "vorschlag" so angucke, der ist auch nicht besser
der punkt: Büroarbeit u. Arbeitsorganisation
hallo - soll ich jetzt einer sekretärin den job wegnehmen?
mal davon abgesehen, das ich 13 jahre lang selbstständig gewesen bin und mich sehr wohl mit büroarbeit und organisation auskenne...
das brauchen die mir nicht mehr beibringen.
oder auch: mobiler reparaturdienst
da frag ich mich wieder - wo ist hier die zusätzlichkeit? es gibt totsicher firmen, die sich auf so etwas spezialisiert haben - denen würde ich mit dieser tätigkeit die arbeit wegnehmen.
@Patrik
An dem Job ist nix "zusätzliches" .
Setz dich auch mal mit der Gewerkschaft in Verbindung.
ich fürchte, dafür fehlt mir die zeit - ich muss mich noch heute, maximal morgen früh dort melden.

das problem ist, das man so ein ding ja wohl nicht ablehnen kann, ohne sanktioniert zu werden. ich würde es drauf ankommen lassen, möchte denen aber nicht ins offne messer laufen, deswegen frage ich hier, ob mir helfen könnt, eine ablehnung dieses "vorschlags" so gut wie möglich zu begründen.
Was soll denn das mit dem Schichtbetrieb? Machen die das, damit sie mehr Ein-Euro-Job unterbringen, also mehr Trägerpauschalen kassieren?
ist mir auch ein rätsel, was dabei eine schichtarbeit erfordern sollte. kann ich mir nur beim "mobilen reparaturdienst" vorstellen - als g-w-i kann man schon mal nachts gerufen werden, wenn zb das klo verstopft ist...- aber... - wo ist das zusätzlich ??????
 

Martin Behrsing

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Ein paar Strategieen.

1. Gehe zum Vorstellungsgespräch mit genügend Leuten mind. 3
2. Druck diese Sachen aus
Erwerbslosen Forum Deutschland - Checkliste für EEJ
und
Erwerbslosen Forum Deutschland - weitere Informationen zum EEJ
und klpoft die Fragen genaustens ab und immer wieder hinterfragen. Ebenso genausten hinterfragen, wie die Fortbildungen aussehen, wie die Integration in den ersten Arbeitsmarkt aussieht. Ob die verbindlich eine Stelle garantieren können.
3. T-Shirt bei der IG-Matall besorgen mit der Aufschrift "Arm trotz Arbeit" und auch deutlich machen, dass du dies immer trägst; auch während der ARbeit. Jeder sollte sehen, dass der Träger dich für lau beschäftigt er aber genügend Kohle an dir verdient.
4. Deutlich machen, dass du den EEJ machst, aber nur äußerst widerwillig, weil du keine Sanktionen haben willst.

Mals sehen, ob ein Träger dann noch Interesse hat. Ich galube nicht.
 

Mario Nette

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Wieso denn so ein Stress machen? Hier ist doch eindeutig beschrieben, dass der Träger die Auswahl und Einteilung übernimmt. Das ist jedoch überhaupt nicht zu gestatten. Die ARGE muss festlegen, wer wann was wo zu tun hat. Von daher hat die ARGE in Berlin bei der Bewilligung der Maßnahme mal wieder geschlampt. Das ist man dort ja schon gewohnt.

Selbst wenn also die Tätigkeiten als solche nicht zu beanstanden wären, so wäre durch die nicht durch die ARGE zugesicherte Arbeitszuweisung doch wohl vor allem fraglich: Wie will die ARGE denn sicherstellen, dass das Ziel (z. B. aus einer EGV) überhaupt erreicht wird, wenn sie noch nicht mal weiß, was der Leistungsberechtigte überhaupt tut?

Mario Nette
 
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Als ersten Ansatzpunkt würde ich die Unbestimmtheit der Tätigkeitsbeschreibung sehen. Hilfsarbeiter ohne nähere Tätigkeitsangabe genügt da auf keinen Fall. Hier muss eine genaue Auflistung der Tätigkieten her, die Du konkret ausfüren sollst. Auch ist die Arbeitszeit nicht festgelegt sondern nur unbestimmt skizziert. Alle diese Punkte muss, so die Rechtsprechung, der Leistungsträger (ARGE/Jobcenter) verbindlich regeln und darf das nicht dem Maßnahmeträger überlassen. Wenn dies schriftlich fixiert ist kann man auch viel leichter die Zusätzlichkeit der Tätigkeiten abschätzen. Am besten darauf gleich beim "Vorstellungsgespräch" hinweisen und dies ausgiebig diskutieren.
 
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Der Job ist hier eindeutig nicht beschrieben und die Arbeitszuteilung wird dem Träger überlassen. Ich würde diesen Job mit folgendem Schrieb ablehnen:

Ablehnung Ihrer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung...

Begründung: Der Job wird nicht bezeichnet und meine Integration wird einem Träger überlassen. Gem. einem Beschluss des Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, L 10 B 445/08 AS ER vom 14.03.2008 muss der Ein Euro-Job hinreichend bestimmt sein. Es muss zumindest Ort, Art und Zeitliche Ausgestaltung genannt werden. Ein Amt kann sich nicht darauf berufen, dass Einzelheiten mit dem Träger abgestimmt werden. Für eine Überleitung von Entscheidungsbefugnissen auf den Träger ist keine gesetzliche Grundlage vorhanden.

Mit freundlichen Grüßen

Und immer schön nachweislich abgeben.

Ansonsten hast du noch die Möglichkeit, einen Vorstellungstermin zu vereinbaren und dabei hoffen,d ass man dich nicht "einstellt".

Und bitte schreibe eine "Ablehnung" und kein "Widerpsruch", denn das ist kein Bescheid, sondern ein "Angebot". Eine EA wegen aufschiebender Wirkung ist deshalb auch nicht erforderlich.

Sollte eine Anhörung zur Prüfung, ob die Leistung gesenkt werden muss, kommen, schreibst du dasselbe Urteil da nochmal rein. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass die trotzdem noch sanktionieren, denn eine Klage gewinnst du locker.
 

Marco*

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So ein Ein-Euro-Job-Angebot enthält auch immer die Prognose, dass der 1. Arbeitsmarkt für denjenigen verschlossen ist. Die müsste auch erstmal begründet sein.

Übrigens: Direkt ablehnen halte ich für ungeschickt, ebenso wie "hingehen (und sich daneben benehmen)".
 

Hetman

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Übrigens: Direkt ablehnen halte ich für ungeschickt, ebenso wie "hingehen (und sich daneben benehmen)".
die ablehnung ist raus - per einschreiben mit rückschein. warten wir ab, was da kommt...
 

Marco*

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Ich tippe auf: Neuer Vorschlag, der dann eventuell Dank deiner Aufklärung mit Angabe des LSG-Beschlusses genauer sein wird als der vorige. Außerdem vielleicht Anhörung und/oder Vorladung zum Termin.
Übrigens: Einwurf am Hausbriefkasten reicht; wenn du dich mit einem Einschreiben in Unkosten stürzen willst, musst du genauso beweisen können, was in dem Umschlag drin war.
 

Hetman

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Ich tippe auf: Neuer Vorschlag, der dann eventuell Dank deiner Aufklärung mit Angabe des LSG-Beschlusses genauer sein wird als der vorige. Außerdem vielleicht Anhörung und/oder Vorladung zum Termin.
jap, damit rechne ich auch, aber dann geht es weiter... - noch ist das pulver nicht verschossen.
Übrigens: Einwurf am Hausbriefkasten reicht; wenn du dich mit einem Einschreiben in Unkosten stürzen willst, musst du genauso beweisen können, was in dem Umschlag drin war.
dem hausbriefkasten kann trauen wer will - ich nicht.
da ist es einfach zu behaupten, da wäre nichts drin gewesen.
und ich kann beweisen, was im umschlag war - 2 zeugen...
 

Marco*

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jap, damit rechne ich auch, aber dann geht es weiter... - noch ist das pulver nicht verschossen.
dem hausbriefkasten kann trauen wer will - ich nicht.
da ist es einfach zu behaupten, da wäre nichts drin gewesen.
und ich kann beweisen, was im umschlag war - 2 zeugen...
Du musst ja nicht beweisen, dass du den EEJ ablehnst, das sehen sie ja daran, dass du nicht hingehst. :biggrin:
Explizit hinschreiben, dass man ablehnt ist doch - mit Verlaub - völliger Blödsinn. Da hättest du den Vorschlag auch ignorieren und warten können, bis die Anhörung kommt.

Was den Hausbriefkasten angeht: Dem musst du nicht "trauen", du musst nur nachweisen können, dass und was du eingeworfen hast. Du kannst ansonsten auch das Schreiben am Schalter abgeben und abstempeln lassen.
 

Hetman

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Du musst ja nicht beweisen, dass du den Ein-Euro-Job ablehnst, das sehen sie ja daran, dass du nicht hingehst.
Explizit hinschreiben, dass man ablehnt ist doch - mit Verlaub - völliger Blödsinn. Da hättest du den Vorschlag auch ignorieren und warten können, bis die Anhörung kommt.
oder ich kann zusehen, das ich den kram hinter mich bringe...
ich würde sagen, jeder so wie er will und es für richtig hält.
Was den Hausbriefkasten angeht: Dem musst du nicht "trauen", du musst nur nachweisen können, dass und was du eingeworfen hast. Du kannst ansonsten auch das Schreiben am Schalter abgeben und abstempeln lassen.
hm, also habe ich die wahl, ob ich mit meinen beiden zeugen in den bus steige, zum jobcenter fahre (fahrgeldkosten für alle drei 13,80€), dann dort vor ihren augen den brief eintüte und einwerfe , oder ob ich zum jobcenter fahre, mich dort stundenlang anstelle, mich mit den leuten da rumstreite weil ich einen stempel will ODER ich schicke das per einschreiben mit rückschein, spare zeit (bei möglichkeit eins sogar noch geld), habe keinen stress und das teil ist trotzdem da. *g*
also, wenn ich ehrlich bin, da fällt mir die wahl nicht schwer...*g*
 
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@ Kleeblatt: um ehrlich zu sein, das sehe ich nicht gerade als zusätzlich an - ich bin davon überzeugt, das es genug Garten- & Landschaftsbaufirmen gibt, die diese sachen mit handkuss machen würden.
Du sprichst mir aus der Seele. Mein Bruder hat so eine kleine GaLa-Klitsche mit zwei Angestellten, einer davon ist mein Sohn, und kämpft hart mit der Ein-Euro-Job-Konkurrenz, die ihnen mehr und mehr die Aufträge wegschnappt.
Nun haben sie angefangen Wohnungen zu entrümpeln, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Na, und da tummeln sich natürlich auch diese Trägergesellschaften mit ihrem unschlagbar günstigen "Ein-Euro-Personal".
Eine Zeit war es so schlecht mit Aufträgen, dass mein Bruder sich als Subunternehmer anheuern ließ und nächtelang Schutt aus einem U-Bahn-Schacht abtrug. Meinen Sohn behielt er als seinen Angestellten, damit der nicht wieder auf die Arge musste. Und so hangeln und angeln sich die zwei von Auftrag zu Auftrag und kämpfen gegen eine übermächtige, unschlagbar billige Konkurrenz. :icon_sad:

LG
 

Marco*

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warpcorebreach

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Du sprichst mir aus der Seele. Mein Bruder hat so eine kleine GaLa-Klitsche mit zwei Angestellten, einer davon ist mein Sohn, und kämpft hart mit der Ein-Euro-Job-Konkurrenz, die ihnen mehr und mehr die Aufträge wegschnappt.
Nun haben sie angefangen Wohnungen zu entrümpeln, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Na, und da tummeln sich natürlich auch diese Trägergesellschaften mit ihrem unschlagbar günstigen "Ein-Euro-Personal".
Eine Zeit war es so schlecht mit Aufträgen, dass mein Bruder sich als Subunternehmer anheuern ließ und nächtelang Schutt aus einem U-Bahn-Schacht abtrug. Meinen Sohn behielt er als seinen Angestellten, damit der nicht wieder auf die Arge musste. Und so hangeln und angeln sich die zwei von Auftrag zu Auftrag und kämpfen gegen eine übermächtige, unschlagbar billige Konkurrenz. :icon_sad:

LG
das bringt mich grade spontan zu der frage: gibt es für firmen eigentlich keine möglichkeit gegen 1 euro jobber (mehr oder weniger) vorzugehen ? oder hatt vieleicht noch nie jemand ernsthaft drüber nachgedacht. ich meine was wäre denn jetz wenn eine firma klagt die nachweislich ihre aufträge dadurch verloren hatt ???
 
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das bringt mich grade spontan zu der frage: gibt es für firmen eigentlich keine möglichkeit gegen 1 euro jobber (mehr oder weniger) vorzugehen ? oder hatt vieleicht noch nie jemand ernsthaft drüber nachgedacht. ich meine was wäre denn jetz wenn eine firma klagt die nachweislich ihre aufträge dadurch verloren hatt ???
Ich befürchte, dass in den Trägergesellschaften ein derartiges Ansinnen von ihren Rechtsabteilungen auseinandergepflückt würde. Hinzu kommt, dass eine Firma den Nachweis erbringen müsste, dass genau diese Trägergesellschft mit diesem konkreten Angebot, echte Arbeitsplätze vernichtet hätte....
Und das können die kleinen 08/15-Firmen gar nicht leisten. Weder personell noch finanziell. Von dem zeitlichen Aufwand ganz abgesehen.
Dennoch ist deine Überlegung nicht verkehrt, dass Firmen wirklich mal in die Öffentlichkeit gehen sollten, um darzustellen, wie die Träger ihre Existenz zerstören!

LG
 
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