1 € Jobs verdrängen Fachkräfte

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edy

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Erziehung zum Schleuderpreis
Ein-Euro-Jobs verdrängen Fachkräfte und drücken die Löhne, klagen Berufsverbände und Arbeitskollektive. Beispiele für den Missbrauch der Arbeitsgelegenheiten gibt es einige
VON GESA SCHÖLGENS

Berufsverbände und Gewerkschaften in Nordrhein-Westfalen befürchten eine massive Verdrängung von Fachkräften durch Ein-Euro-Jobs. Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) beklagt, dass freiwerdende Stellen in Sozialberufen kontinuierlich mit Ein-Euro-Jobbern besetzt werden. Betroffen seien Stellen von Erziehern, Sozialpädagogen und Lehrern, so DBSH-Vorsitzende Hille Gosejacob-Rolf. Zudem sei durch die Ganztagsschulen der Bedarf an pädagogischen Kräften gestiegen. "Diese Stellen werden aber häufig durch qualifizierte Ein-Euro-Kräfte besetzt - also arbeitslose Lehrer und Sozialpädagogen", so DBSH-Sprecher Wilfried Nodes.

Quelle: www.taz.de/pt/2005/09/10/a0034.nf/text
 

Silvia V

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Tja da muß man sich nun über nichts mehr wundern.
Hier werden für qualifizieret Fachkräfte aus dem sozialen Bereich teilweise
Gehälter um die 1.300 € brutto geboten.Aber auch das wird bald Geschichte sein,denn es gibt ja 1 € Sklaven.

Und das makabre daran ist,viele von denen sind glücklich über ein solches
Angebot,oder melden sich freiwillig. :(
 

kyra54

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Ich stelle mir die Frage, was z.B. in einem Kindergarten zusätzlich sein kann. Habe viele Jahre in dem Beruf gearbeitet.

Grundsätzliches:

Für die Erziehungsarbeit ist die Erzieherin zuständig, ergänzend auch die Kinderpflegerin oder Helferin und beide übernehmen meist auch die pflegerischen Tätigkeiten. In Tagesstätten mit Mittagsbetreuung gab es eine Kochfrau. Für die Reinigungsarbeiten war zumindest immer eine Putzfrau zuständig.

Aber oft lief das auch vor Jahren nicht immer perfekt, es standen zum Beispiel für eine dreigruppige Einrichtung nur 2 Zweitkräfte zur Verfügung und mit etwas Glück hatte man dazu dann evtl. eine Jahrespraktikantin (Anerkennungjahr ect.), die aber dann auch nicht ganz umsonst arbeiten mußte.

Hausmeisterarbeiten wurden von einem städtischen Hausmeister erledigt, der halt für verschiedene Einrichtungen zuständig war, also auch ein Angestellter.

Und nun schafft man Jobs des 1. Arbeitsmarktes ab, um sie mit 1 Euro Jobbern zu ersetzen.

Es ist zum ':uebel:'
 

Supimajo

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kyra54 meinte:
Ich stelle mir die Frage, was z.B. in einem Kindergarten zusaetzlich sein kann. Habe viele Jahre in dem Beruf gearbeitet.

Nun, wenn man eine Stelle einfach abschafft, diese eine Weile unbesetzt laesst, dann ist sie auf einmal (oh Wunder) ploetzlich zusaetzlich.
:uebel:
 

Martin Behrsing

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Supimajo meinte:
kyra54 meinte:
Ich stelle mir die Frage, was z.B. in einem Kindergarten zus�tzlich sein kann. Habe viele Jahre in dem Beruf gearbeitet.

Nun, wenn man eine Stelle einfach abschafft, diese eine Weile unbesetzt l��t, dann ist sie auf einmal (oh Wunder) pl�tzlich zus�tzlich.
:uebel:
musst dies leider noch mal übersetzen.
 

privy

Neu hier...
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Supimajo meinte:
Hmpf. Dies blöden Umlaute.
Wie stelle ich den Firefox dauerhaft so ein, daß er nicht immer automatisch auf UTF-8 springt?
Weiß das jemand?

Ansicht--->Zeichenkodierung---->dort automatisch bestimmen "aus".
dann:

Ansicht---->Zeichenkodierung---->Westlich(ISO-8859 -1)

hoffe das hilft.

privy
 

Arania

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Kann dazu jetzt auch etwas sagen!

Ich habe ab dem 15.09. auch einen 1-Euro-Job (nachdem ich denen bei der ARGE die Tür danach eingerannt habe) und zwar in der Verwaltung bei der Caritas (Dateneingabe am PC, Termingestaltung, alles was an EDV so anfällt).
Da ich EDV-erfahren bin und durch meine Behinderung nur sitzende Betätigung machen darf wurde ich dann dort eingesetzt, bei der Vorstellung waren dort noch 20 weitere Leute, die für Hausmeistertätigkeiten, für die Küche etc. eingeteilt wurden. dabei habe ich gehört wie einer Frau gesagt wurde, wenn sie sich da Mühe gibt (Küchen-Kantinenbereich) kann das durchaus nach den 6 Monaten in einen 400-Euro-Job münden.
Für mich ein Indiz dafür das dort "freie" Stellen durch Hartz-IV-Leute besetzt werden, und das heisst für die Caritas alle 6 Monate frische Leute für die sie mindestens 500 Euro im Monat kassieren und dann für 25-30 Stunden in der Woche demjenigen den einen Euro pro Stunde abdrücken, gutes Geschäft! :| :| :|
 
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