1-€-Job als Schulassistentin (1 Betrachter)

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Claudia61

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Hallo,

hat jemand Erfahrung mit einem 1-€-Job als Schulassistentin oder Schulassistent. Was muß man da machen?

Danke.
 

Claudia61

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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Nee, ich hab noch nix definitiv zugewiesen bekommen, aber es steht jetzt an. Ich kann es mir mehr oder weniger aussuchen, was ich machen will. Meine Freundin meinte, Schulassistentin wäre nicht schlecht. Deswegen frage ich.
 

Sprotte

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Schulassistenten (nicht Verwaltung ) verdienen eigentlich gar nicht so schlecht,je nach Land/Stadt ca. 1500-2600 € ......

....und was macht ein in diesem Beruf arbeitender Mensch :

Die Schulassistentinnen und Schulassistenten unterstützen die Lehrkräfte bei der Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts, entlasten sie von Tätigkeiten, die sonst von Lehrkräften neben der eigentlichen Unterrichtstätigkeit wahrzunehmen sind, und wirken bei schulischen Maßnahmen und Veranstaltungen mit. Sie üben ihre Tätigkeit nach Maßgabe der im Arbeitsvertrag umschriebenen Leistungspflicht und der Aufgabenzuweisung, die sich aus der Arbeitsplatzbeschreibung ergibt, sowie nach näherer Weisung der Schulleitung aus.
Hier ist die (niedersächsische) Quelle : Schulassistentinnen und Schulassistenten sind nach §53 Satz 1 des Nieders. Schulgesetzes Bedienstete des Landes.

......:icon_kinn: ....schaut doch mal in Euren Bundesländern ins Schulgesetz....



Tscha,was soll ich nun zu diesem 1-Euro-Job noch sagen........:icon_pfeiff:
 
E

ExitUser

Gast
Hier würde es sich anbieten, den Ein-Euro-Job anzutreten und dann gleich auf Wertersatz in Höhe des Tariflohns zu klagen. Wenn sie sich da rauswindet, dann sucht sich das JC ein anderes Opfer und zieht es dann über den Tisch. So würde sich vielleicht ein Lerneffekt beim JC einstellen.
 
E

ExitUser

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In der Klasse meines Sohnes waren die Praktikums Wochen und eine Klassenkameradin hatte keine Platz mehr bekommen ...also hat die Schule ihr ein Praktikum als Schulassistentinnen angeboten.

Als die Praktika vorgestellt wurden berichtete sie das es ..Kein Ausbildungsberuf ist ...700€ Brutto Einstiegsgehalt ....sie machte eigentlich alles was der Hausmeister auch machte...Schulhof fegen ...Geräte Raum aufräumen...Bücher sortieren ....Erste Hilfe.....eigentlich Mädchen für alles ...
 
E

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Gast
Nee, ich hab noch nix definitiv zugewiesen bekommen, aber es steht jetzt an. Ich kann es mir mehr oder weniger aussuchen, was ich machen will. Meine Freundin meinte, Schulassistentin wäre nicht schlecht. Deswegen frage ich.
Wenn es für deine Zukunft zielführend sein könnte , und auch die restlichen Bedingungen stimmen , dann kann der 1.€ Job vielleicht hilfreich sein .

Jedoch entsteht hier der Eindruck , das eine Fachkraft wiedermal durch einen 1€ Job ersetzt werden soll .
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Wann fangen die Politiker endlich an zu sparen ? :icon_kotz:
 
F

FrankyBoy

Gast
In der Klasse meines Sohnes waren die Praktikums Wochen und eine Klassenkameradin hatte keine Platz mehr bekommen ...also hat die Schule ihr ein Praktikum als Schulassistentinnen angeboten.

Als die Praktika vorgestellt wurden berichtete sie das es ..Kein Ausbildungsberuf ist ...700€ Brutto Einstiegsgehalt ....sie machte eigentlich alles was der Hausmeister auch machte...Schulhof fegen ...Geräte Raum aufräumen...Bücher sortieren ....Erste Hilfe.....eigentlich Mädchen für alles ...
Nur mal zum Verständnis: Hausmeister sind in der Endgeldgruppe 5 eingestuft, was insgesamt etwa das 3-fache dieser 700,-- € Brutto ausmacht (mit Amtszulagen und Dienstaltersstufe) - das ist doch alles hanebüchend Heut zu Tage!
 

Rosarot

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:icon_kinn:
Eine Bekannte von mir arbeitet als Schulassistentin an einer Schule in der Nachbarstadt (NRW), ein 20 Stunden - Job. Und sie macht das, was in der Beschreibung von Sprotte steht. Für die 20 Stunden erhält sie 1.000 Euro brutto.
Das wäre schon eine Sauerei, diese Jobs durch Ein-Euro-Jobs zu ersetzen... :icon_kotz:
 
E

ExitUser

Gast
In der Klasse meines Sohnes waren die Praktikums Wochen und eine Klassenkameradin hatte keine Platz mehr bekommen ...also hat die Schule ihr ein Praktikum als Schulassistentinnen angeboten.

Als die Praktika vorgestellt wurden berichtete sie das es ..Kein Ausbildungsberuf ist ...700€ Brutto Einstiegsgehalt ....sie machte eigentlich alles was der Hausmeister auch machte...Schulhof fegen ...Geräte Raum aufräumen...Bücher sortieren ....Erste Hilfe.....eigentlich Mädchen für alles ...
Schulassistent und Hausmeister sind aber zwei regulär bezahlte Jobs und ganz sicher kein 700 Euro Brutto Einstiegsgehalt (für Vollzeit? :eek:) - da wurde ihr das blaue vom Himmel gelogen.

Wenn es für deine Zukunft zielführend sein könnte , und auch die restlichen Bedingungen stimmen , dann kann der 1.€ Job vielleicht hilfreich sein .

Jedoch entsteht hier der Eindruck , das eine Fachkraft wiedermal durch einen 1€ Job ersetzt werden soll .
Sehe ich auch so. Deshalb vielleicht doch klagen, wenn man den Job angefangen hat auf Tariflohn?

Ist ja dasselbe wie mit Schulbibliothek. Angeblich gibts da auch keine Fachkräfte, sondern es werden 1 Euro Jobber genommen, die Bibliothekar spielen dürfen. :icon_kotz:

Schulassistentin: nicht zusätzlich
Hausmeister: nicht zusätzlich
 
R

Rounddancer

Gast
Eine mir bekannte Callerin aus dem Großraum Leipzig mußte auch für einen Euro/Stunde in einer Grundschule helfen,- den Erstkläßlern z.B. in die Anoraks und aus ihnen heraus und solche Hilfstätigkeiten. Sie hat das gerne gemacht, es kann sein, daß sie das noch immer macht. Als Minijob fährt sie mittlerweile für 4,50 oder so (plus evtl. Trinkgeld) Pizza, etc. aus.

Aber wenn die von den anderen Schreibern geschilderten Tätigkeiten für den einen Euro gemacht werden sollen, da sollte schon der Personalrat der Schule dagegen sein,- denn solche Arbeiten gehören m.E. mit mindestens TVöD 6 entlohnt.
 
E

ExitUser

Gast
Aber wenn die von den anderen Schreibern geschilderten Tätigkeiten für den einen Euro gemacht werden sollen, da sollte schon der Personalrat der Schule dagegen sein,- denn solche Arbeiten gehören m.E. mit mindestens TVöD 6 entlohnt.
Richtig, die Betonung liegt auf "sollte". In der Realität sieht das aber meistens so aus, dass der Personalrat bestenfalls den Kopf in den Sand steckt, häufig jedoch daneben steht, applaudiert und stolz darauf ist, "etwas Gutes" getan zu haben, weil der arme ALG II-Empfänger sich jetzt auch etwas "dazuverdienen" darf.
 
E

ExitUser

Gast
Eine mir bekannte Callerin aus dem Großraum Leipzig mußte auch für einen Euro/Stunde in einer Grundschule helfen,- den Erstkläßlern z.B. in die Anoraks und aus ihnen heraus und solche Hilfstätigkeiten.

Also wenn da wirklich noch Kinder mit Schwierigkeiten haben, ist dies Aufgabe der Lehrer.

Sie hat das gerne gemacht, es kann sein, daß sie das noch immer macht. Als Minijob fährt sie mittlerweile für 4,50 oder so (plus evtl. Trinkgeld) Pizza, etc. aus.

Ohne Worte.


Aber wenn die von den anderen Schreibern geschilderten Tätigkeiten für den einen Euro gemacht werden sollen, da sollte schon der Personalrat der Schule dagegen sein,- denn solche Arbeiten gehören m.E. mit mindestens TVöD 6 entlohnt.
Die haben doch eh nichts zu sagen.
 
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