1. bundesweiter exkrement Streik

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edy

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Erster bundesweiter exkrement-Streik

Mo. 27.4. [11Uhr]
Kundgebung: Für das Geld machen wir den exkrement nicht mehr... weg!!!
Eröffnungskundgebung zum exkrement-Streik vor der Senatsverwaltung für
Integration, Arbeit und Soziales mit kollektiver Versandaktion der ersten
Kotröhrchen, mobilem Klohäuschen und anschliessender Pressekonferenz.
[Veranstaltungsort: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales,
Oranienstr 106, Berlin-Kreuzberg, U8 Moritzplatz]

Als Beschäftigte im Bereich der ambulanten Pflege und persönlichen
Assistenz von Behinderten haben wir genug von ständigen Lohnabsenkungen,
Reallohnverlusten und immer katastrophaleren Arbeitsbedingungen. Es
reicht!

Gegen die anhaltende Abwertung unserer Arbeit wollen wir ein deutliches
Zeichen setzen. Deshalb rufen wir alle in diesem Sektor Beschäftigten dazu
auf:
Beteiligt Euch am exkrement-STREIK I
>>> Aktionszeitraum 27. April bis 27. Mai 2009 >>>

Wir werden den täglich anfallenden exkrement nicht mehr einfach still
schweigend entsorgen, sondern den Scheißefluss unmittelbar zu all den
Akteuren umleiten, die für die zunehmend beschissenen Arbeitsbedingungen
in diesem Sektor verantwortlich sind. Aus diesem Grund versenden wir vom
27. April 2009 einen Monat lang mit Scheiße befüllte Kotröhrchen an
unterschiedliche private und gemeinnützige Pflegedienstanbieter, an die
paritätischen Wohlfahrtsverbände, politischen Entscheidungsträger,
Zeitarbeitsfirmen, Vermittler von ausländischen Billigpflegekräften und
alle anderen, die als einzigartiges Interessenskartell dafür sorgen, den
gesamten Pflegebereich in den Niedriglohnsektor zu drücken.

Mehr Informationen: jenseits des helfersyndroms

Supported by:
Sektion Sozialwesen in der FAU Berlin
Betriebsgruppe ambulante dienste e.V. in der FAU Berlin



--
FAU Berlin:
FAU-IAA : Berlin
 

grottenolm

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Na Klasse.

Ruft auf, Scheisse durch die Gegend zu schicken.

Applaus, Applaus.

Schon mal was von den gesetzlichen Vorschriften und der Strafbarkeit bei Inverkehrbringen gefährlicher bakterieller und gesundheitsfährdender Stoffe gehört? Noch dazu per Post?

Was können denn die Briefträger dafür, daß in der Regierung Mist gemacht wird? Sollen diese Briefträger krank werden, weil Euch Leuten nix besseres einfällt, als Kot durch die Gegend zu schicken???

Dümmer gehts wirklich nicht mehr.

grottenolm
 
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:icon_lol::icon_lol: wer hat Angst um seinen Schreibtisch?


ich denke es wird schon so vorgesorgt sein, dass nichts passieren kann.

Gruß
Zid
 

tunga

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Fresst Scheisse - Millionen Fliegen können nicht irren! :icon_twisted:
 

edy

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Na Klasse.

Ruft auf, Scheisse durch die Gegend zu schicken.

Applaus, Applaus.

Schon mal was von den gesetzlichen Vorschriften und der Strafbarkeit bei Inverkehrbringen gefährlicher bakterieller und gesundheitsfährdender Stoffe gehört? Noch dazu per Post?

Was können denn die Briefträger dafür, daß in der Regierung Mist gemacht wird? Sollen diese Briefträger krank werden, weil Euch Leuten nix besseres einfällt, als Kot durch die Gegend zu schicken???

Dümmer gehts wirklich nicht mehr.

grottenolm
?!:icon_neutral::eek::icon_twisted:
 

tunga

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Scheisse durch die Gegend zu schicken.
Noch dazu per Post?
Sollen diese Briefträger krank werden, weil Euch Leuten nix besseres einfällt, als Kot durch die Gegend zu schicken???
...auch das wird durch die Gegend geschickt, wenn z.B. eine solche Probe vom Arzt zum Labor muss.
 

hartzhasser

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gute idee, ich schicke dann mal einen 6 Pfünder ins Bundeskanzleramt.:icon_twisted::icon_twisted:


lg hartzhasser
 

grottenolm

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...auch das wird durch die Gegend geschickt, wenn z.B. eine solche Probe vom Arzt zum Labor muss.
Stimmt - aber hermetisch verpackt und entsprechend gekennzeichnet.

Das dürfte bei jenen Versendern, die jetzt dazu aufrufen, Politikern Scheiße zu schicken, sicherlich nicht der Fall sein, so daß Briefträger durchaus zu Schaden kommen können.

Gleiches gilt für die MitarbeiterInnen in den Poststellen der Empfänger - auch die sind zumeist schlecht bezahlte arme Säcke, denen man sowas nicht antun sollte.

Ich hab drüber nachgedacht und würde die Idee etwas umwandeln: schickt ihnen Scheiße - in Form eines Scheißhaufens aus Knete, oder in Form von in ein Röhrchen gepackter brauner Knete mit dem Aufdruck: "Hier könnte Scheiße oder was Schlimmeres" drin sein.

Dann habt Ihr Euren Effekt, Euren Protest, aber es kommt niemand von denen zu Schaden, die unschuldig sind an der ganzen Scheiße in diesem Lande...

grottenolm
 

edy

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Schon seit Tausenden von Jahren und natuerlich heute auch
Werden Unschuldige schuldlos als Suendenbock missbraucht
Geschieht im Leben eines Menschen ein verdriesslich Missgeschick
Ist die spontane Reaktion meist ein faekaler Kraftausdruck.
Doch macht niemand sich Gedanken, was er da eigentlich benutzt
Wessen Namen er damit beschmutzt
Die arme Scheisse ist das Opfer
Denn es ist SIE, die wir verschrei'n
Wenn wir ihren guten Namen
Allem Schlechten hier verleih'n.

weiter


so in etwa @Atlantis

Das ist von JBO
Endlich mal KLARTEXT!:icon_wink:
 

edy

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Für das Geld machen wir den exkrement nicht mehr... weg!!!

a) Keine Arbeit mehr für »exkrement«-Geld : Pflegebeschäftigte begannen
Arbeitskampf der besonderen Art

„Die Toilettenhäuschen, die am Montagvormittag vor der Senatsverwaltung
Integration, Arbeit und Soziales aufgebaut waren, solltenn für
Aufmerksamkeit sorgen. Daneben hatten sich ca. 50 Beschäftigten aus dem
ambulanten Pflege- und Assistenzbereich, die sich dort versammelt.
Schließlich war die Aktion der Auftakt eines ungewöhnlichen
Arbeitskonflikts. Am 27. April begann der bundesweit erste Scheissstreik.
Einen Monat lang, bis zum 27. Mai, werden bundesweit Beschäftigte aus dem
Pflege- und Assistenzbereich den bei ihrer Arbeit anfallenden Kot in
luftdicht verschließbare Röhrchen füllen und an die ihrer Meinung nach für
die soziale Misere Bereich Verantwortlichen schicken. Die Berliner
Senatsstelle wurde ausgewählt, weil im nächsten Jahr Budget-Verhandlungen
mit den Paritätischen Wohlfahrtsverbänden anstehen, bei denen die
Interessen der Beschäftigten bisher zu wenig berücksichtigt worden sind.
Auf der Kampagnenhomepage jenseits des helfersyndroms sind
neben politischen Entscheidungsträgern, auch Zeitarbeitsfirmen, kirchliche
Träger, Zeitarbeitsfirmen, Arbeitsagenturen und Krankenkassen als
potentielle Adressaten der Kotröhrchen aufgeführt...“Artikel von Peter
Nowak, zuerst erschienen im Neues Deutschland vom 28.04.2009
Peter Nowak: Keine Arbeit mehr für »exkrement«-Geld : Pflegebeschäftigte begannen Arbeitskampf der besonderen Art

b) SCHEISS_STREIK: Mit Stuhlproben gegen Dumping

Heute wurde in Berlin der erste bundesweite exkrement-Streik gegen
Dumpinglöhne in der ambulanten Pflege und Assistenz mit einer Kundgebung
eröffnet. Beitrag von Sandra Selbstlos auf Indymedia vom 27.04.2009
de.indymedia.org | SCHEISS_STREIK: Mit Stuhlproben gegen Dumping

c) Für das Geld machen wir den exkrement nicht mehr... weg!!!

„Als Beschäftigte im Bereich der ambulanten Pflege und persönlichen
Assistenz von Behinderten haben wir genug von ständigen Lohnabsenkungen,
Reallohnverlusten und immer katastrophaleren Arbeitsbedingungen. Es
reicht! Heißt es in dem Aufruf von den Organisatoren von exkrement-Streik.
Nächste Woche will man den Verantwortlichen der unterschiedlichen privaten
und gemeinnützigen Pflegedienstanbieter, den paritätischen
Wohlfahrtsverbänden, politischen Entscheidungsträgern, Zeitarbeitsfirmen,
Vermittlern von ausländischen Billigpflegekräften und alle anderen, die
als einzigartiges Interessenskartell dafür sorgen, den gesamten
Pflegebereich in den Niedriglohnsektor zu drücken, ein Denkzeichen
verpassen. Mit Hilfe von Kotröhrchen...“ Ein Radio-Interview mit einem der
Organisatoren auf Radio Corax, Halle
FRN: Für das Geld machen wir den exkrement nicht mehr... weg!!!
 
E

ExitUser

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@ Redaktion:

Könnte man diesen und den "Kackthread" nicht mal zusammenführen? :biggrin:
 
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