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1.900€ brutto und trotzdem nur Mini-Rente?

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Michelle H

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#1
Vielleicht mag sich jemand diesen Artikel einmal durchlesen, der auch als TV-Beitrag ausgestrahlt wurde. Ich versteh's einfach nicht.

Sparen für den Staat: Für wen sich private Altersvorsoge nicht lohnt | Fernsehen | hr

Demnach verdient ein Altenpfleger 1.900 € brutto im Monat, hat aber am Ende nur einen Rentenanspruch, der unter der Grundsicherung liegt. Das Verbrauchermagazin rät daher also, gar nicht erst privat vorzusorgen, weil man eine Grundsicherung ohnehin bekommt.

Was ich halt nicht verstehe ist, warum jemand mit einem doch nicht allzu schlechten Einkommen nur so eine kümmerliche Rente bekommen soll???:confused:
 

Rounddancer

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#2
Das kommt, weil, nachdem Lafontaine weg war, Schröder/Fischer die Rentenformel verhunzt haben.
Früher gab es ca. 67 Prozent vom letzten Netto,-
dann kamen Schröder/Fischer, machten die Rente steuerpflichtig, gingen von der alten Rentenformel weg auf 40 Prozent vom letzten Netto und gaben einen Teil des so den Rentenversicherungsbeitragszahlern veruntreuten Geldes als Bonuszahlungen an die, die Riester-Verträge abschlossen.

Wenn Du nun rechnest: 1900 EUR brutto, das sind geschätzt 1250 EUR netto,- und davon 40 Prozent,- das gibt gerademal so 600 EUR Rente,- die Grundsicherung liegt m.W. so ca. bei 680 EUR ...
 

Woodruff

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#3
Dazu kommt, dass auch Ein-Euro-Jobs in die Rentenberechnung einfließen, obwohl es sich dabei um gar keine Arbeitsverhältnisse handelt. Das verstehe wer will :icon_neutral:

Guckst Du hier: Ein-Euro-Jobs: Hartz-Reform schröpft Rentner - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Es ist politisch gewollt, das Rentenniveau zu senken, da die Bevölkerung nach einer Berechnung des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2003 bis zum Jahr 2050 rapide abnehmen soll und damit das System ohne private Vorsorge (die steuerlich gefördert wird) angeblich nicht mehr bezahlbar sein wird.

Dabei stellt sich allerdings die Frage, wie verlässlich Prognosen sind, die sich auf einen Zeitraum von 47 Jahren beziehen. Man stelle sich vor, jemand hätte z.B. im Jahr 1913 die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 1960 vorausberechnet (zwei Weltkriege dazwischen), oder im Jahr 1930 die für 1977 (ein Weltkrieg und der Pillenknick).

Den Vogel abgeschossen mit solchen gewagten Prognosen hat allerdings der sog. Rentenexperte Meinhard Miegel (ein Lobbyist, der Versicherungsbranche), der vorausberechnet hat, wieviel Rente ein im Jahr 2040 geborener Mann im Jahr 2107 bekommt. Er ist dabei auf 89 Euro gekommen. Da hilft nur privates Vorsorgen :cool:

Meiner Meinung nach geht es dabei einzig und allein darum, den Versicherungen auf Kosten der Rentner und Steuerzahler Geschenke in Milliardenhöhe zu machen.
 

Rounddancer

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#4
Nun, bei den Aussagen und Prognosen von Leuten, die die die Gesetzliche Rentenversicherung so miesmachen, muß man immer erst in das Profil des Schreibers gucken, meist sind die nämlich Lobbyisten der privaten Rentenversicherung.
 

Woodruff

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#5
Stimmt, im Fernsehen und der Presse werden Leute wie Miegel und Raffelhüschen jedoch stets als Rentenexperten präsentiert.
 

mercator

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#6
Mal wieder eine Volksverarsche, an der die SPD tatkräftig mitgewirkt hat. Was für ein Drecksverein, 23% sind wirklich noch zuviel.
 

scullers

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#7
Nun, bei den Aussagen und Prognosen von Leuten, die die die Gesetzliche Rentenversicherung so miesmachen, muß man immer erst in das Profil des Schreibers gucken, meist sind die nämlich Lobbyisten der privaten Rentenversicherung.

Zudem muss die Kohlsche Zuwanderungspolitik " Heim ins Reich " finanziert werden - 8,6 millionen , zumeist erwerbsunfähige Spätaussiedler hängen am Tropf - da wird die Rente für alle umgelegt recht knapp...........!
 

scullers

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#8
Zudem lebt es sich ingesamt und privat versichert doch erheblich besser - wozu andere Lebensformen mitfinanzieren ?
Und noch gesetzlich abgesichert , die Nummer - prima Rendite und nicht wie ein **** mit geringen Einkommen entmündigt und Pflichversichert !
 
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