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Alt 15.06.2007, 13:33   #51
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wenn Du damit meinst das Du nur über E-Mails schädliches Zeug einfangen kannst, dann ist das leider nicht wahr, das kannst Du Dir bei jeder Seite die Du ansurfst einfangen
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Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 15.06.2007, 13:45   #52
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Arania Arania Arania Arania
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nein auch über Trojaner die Du Dir beim Surfen einfängst, das geht sehr schnell, leider
__

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Alt 15.06.2007, 14:06   #53
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Also, man kann doch schon vorbeugen und nur mit eingeschränkten Rechten ins Netz gehen, da kann sich doch nur sehr schwer etwas installieren lassen, und das gilt auch für Schadprogramme, ob nun per E-mail oder beim surfen...

...und wenn dann mit Firefox und abgeschalteten Javascript gesurft wird, hat man sich schon zu 70/80% abgesichert....rest erledigt Firewall im Router und vernünftiges Antivirenprogramm.

Problem ist nur, wenn sich unerfahrene User schon so einiges eingefangen haben und das System locker konfiguriert ist, dass so aus der Ferne wieder in den Griff zu bekommen ist schwierig, da hilft eigentlich nur vor Ort eine gründliche Formatierung und das System neu aufzusetzen und vernünftig zu konfigurieren.

Und dann mit Ghost, Drive Image oder ähnlichen Programmen das System zu spiegeln, damit der User falls mal was schief läuft mit Hilfe eines Image auf CD einfach den Ursprungszustand wieder herstellen kann....
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Alt 16.06.2007, 17:42   #54
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Andras
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Hallo,
da ich beruflich im IT-Sicherheitsbereich tätig war, möchte ich dazu auch was sagen. Ich lese hier schon lange mit. Ich bin nämlich 59 Jahre jung und aufgrund Alter nun arbeitslos. Der Ton ist hier nicht immer top, aber wir sind ja alle Menschen. Vorweg aber gleich möchte ich sagen, daß ich mich nicht streiten und niemand beleidigen will. Ich äußere nur meine Meinung aufgrund Fachwissen, Ausbildung und Erfahrung.

Zunächst einmal: wirklich kein Computerbetriebsystem ist 100%-ig sicher.

Aber: Windows in allen seinen Versionen kann man überhaupt nicht absichern. Geht ernsthaft nicht. Wer daran glaubt, daß man Windows absichern könne, um auch nur Schutz vor dem Internet zu haben, müßte eigentlich auch noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glauben. Da helfen keine x-beliebigen Anti-Viren-Programme, keine Trojanerjäger, keine Sicherheitshinweise vom BSI und auch keine Firewalls.

Windows ist an sich Spitzenklasse, was die Anwendbarkeit angeht. Leider, leider ist es aber aufgrund seiner Softwarestruktur so anfällig für Schädlinge aller Art. Da sind nicht nur generell und bis heute konsequent handwerkliche Fehler gemacht worden, sondern in Windows ist auch zuviel technische Vergangenheit drin, die bis heute negativ ausgenutzt wird, und woran Microsoft aus purer Sturheit nichts ändern mag. Da Microsoft und vor allem der Windows-Code keinerlei öffentlicher Kontrolle unterliegen, wird sich an der Unsicherheit von Windows auch nichts ändern. Leider.

Wem es also um Sicherheit im Internet geht, sollte wirklich mit einem Apple-Rechner arbeiten, oder eben BSD oder Linux nehmen. Windows auf keinen Fall. Bei meinem vormaligen Arbeitgeber, bei dem ich 30 Jahre lang war, haben wir seit fünf Jahren alle Server über Debian laufen und benutzten einige wenige nötige Windows-Anwendungen nur als Clients in VMware und arbeiten ansonsten auf den Clients mit Linux-Anwendungen unter Mandrake/Mandriva-Linux.

Windows- und Windows-Software, die auf den Clients ohnehin nur unter Mandriva Linux und in nach aussen hin abgeriegelten VMware-Umgebungen laufen, kommen nicht ins Internet, das wir ja brauchen, da die Firma mehrere Auslandsfilialen hat und da viel über das Internet und über abgesicherte Seiten und sichere e-Anwendungen abgewickelt wird.

Der Fairness halber muß man aber auch sagen, daß die Firmenleitung so weitsichtig war, neben guten, Debian-erfahrenen Technikern auch gute Linux-Anwendungsprogrammierer fest und zeitlich unbegrenzt einzustellen, so daß die Firma insgesamt gesehen von kommerzieller Software doch eigentlich unabhängig ist, weil alles nötige im Hause programmiert wird. Dank kompetenter Mitarbeiter und eben Debian Linux als Serversystem und Mandriva-Linux als Client-System (für die Arbeitsstationen) ist auch die Systemsicherheit nahe 100% gewährleistet. Mit Windows wäre dies nicht möglich, was wir in der Firma alles leidvoll durchexerziert haben.

Linux (Debian, Mandriva usw.) ist auch nicht 100%ig sicher, aber es ist 1000%-ig sicherer als Windows.

Ich selber arbeite privat mit Mandriva und Ubuntu Linux und finde beide gut. Man kann das tatsächlich erlernen, damit umzugehen wie mit Windows. Meine Frau ist drei Jahre älter als ich und arbeitet seit zwei Jahren mit Ubuntu Linux und kommt damit bestens klar. Sie war leitende Sekretärin in einem großen Schreibbüro und kannte vorher nur Windows.

Und das beste ist ja, daß so ein Mandriva oder Ubuntu Linux nicht nur für sich selbst genommen völlig kostenlos ist. Auch die Anwendungen, die der Mensch am PC so braucht, sind unzählig und ebenfalls kostenlos. Für mich als vielseitigen PC-Nutzer gibts keinen vernünftigen Grund, mit Windows zu arbeiten oder für Software gar Geld auszugeben. Gut, ich habe das Mandriva Linux-Powerpack gekauft, um die Firma und die Community zu unterstützen, und habe bei Ubuntu gespendet und helfe unentgeltlich anderen Leuten, die zu Linux wollen, aber grundsätzlich kostet Linux außer Einarbeitungsaufwand nichts.

Dann möchte ich mich noch hier für Eure Arbeit in diesem Forum bedanken.

Ich war als gutbezahlter leitender Angesteller auch lange negativer Auffassung über Arbeitslose und gebe zu, im Kollegen- und Verwandtschafts-Kreis auch manchen saudummen Spruch über Arbeitslose gerissen zu haben, zumal mir als langjährigem CDU-Mitglied in den Parteiversammlungen ja auch nichts anderes zu Ohren kam.

Als ich dann selbst betroffen wurde, weil man mich eben als "Opa" mit guter Abfindung aus der Firma haben wollte, und als man mich im Ortsverband der Partei schnitt, weil ich offen sagte, daß ich nun arbeitslos sei, fing ich an, im Internet über Arbeitslosigkeit zu lesen, vor allem auch hier bei Euch.

Ich war entsetzt, was in diesem Land läuft und mit Menschen gemacht wird, die wegen dummer Politik und gieriger Bosse keine Arbeit mehr haben. Meine Frau und meine Gottlob erwachsenen Kinder wollen das alles bis heute noch nicht so recht glauben. Wir diskutieren aber sehr viel, ich drucke viel aus und lege es zur Diskussion vor und deshalb sind sie alle sehr nachdenklich geworden und lesen nun auch vieles im Internet nach und glauben die Märchen aus Fernsehen, Radio und Zeitungen nicht mehr.

Gut, mir und meiner Familie gehts dank Abfindung und gutem ALG I auch ohne Arbeit ganz ordentlich, und ich habe vielleicht sogar die Möglichkeit, beim Berufsbildungswerk des Handwerks als IT-Lehrer unterzukommen und wieder und bis zur Rente Arbeit zu haben.

Jedoch bin ich von dem, was hier bei Euch gemacht wird, felsenfest und positiv überzeugt und würde mich freuen, wenn Ihr trotz aller Probleme und manchen Streits weitermacht und Euch nicht unterkriegen lasst. Ich lese weiterhin mit, da ich von Arbeitslosigkeit und vor allem von dem Hartz4 doch noch zu wenig weiß, um tatsächlich und nützlich mitreden zu können.

Schöne Grüße sendet aus Mainz
der alte Andras


P.S.:
Bevor ich es vergesse: mein Parteibuch habe ich nach 35 Jahren Mitgliedschaft vorige Woche zurückgegeben und bin ausgetreten aus der CDU!
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Alt 16.06.2007, 18:39   #55
Eka
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Eka
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Hallo Andras,

erstmal herzlich Willkommen hier im Forum. :)

Danke dafür, das du sehr sachlich geblieben bist und man auch nicht bzw. ich das Gefühl haben musste, das du weder das eine noch das andere schlecht geredet hast. Ich werde mir jetzt wirklich erstmal versuchen einiges über Ubuntu durchzulesen.

Und leider ist es auch häufig so, das die Menschen sich mit der Arbeitslosigkeit, Thema Hartz4 erst auseinandersetzen, wenn sie es selber werden. Aber im Prinzip kann man diesen Menschen noch nicht mal böse sein, denn sie bekommen es ja von einigen Medien so berichtet was für "arbeitsscheues Gesindel die Arbeitslosen eigentlich sind"..dem natürlich nicht so ist. Und da muss tatsächlich auch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.

LG
Eka
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Alt 16.06.2007, 18:41   #56
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Arania Arania Arania Arania
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Hallo Andras, das was Du erlebt hast haben sicherlich einige hier im Forum auch erlebt und Du wirst viele treffen die aus den etablierten Parteien ausgetreten sind.

Was Du über die Computersysteme schreibst kann ich auch unterstützen und nachvollziehen
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 16.06.2007, 21:38   #57
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Andras
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Hallo,
bitte entschuldigt, daß ich etwas ganz wichtiges vergessen habe. Wir haben zuhause gerade über meinen ersten Beitrag hier diskutiert und dabei eben entdeckt, daß was fehlt.

Ich hatte ja geschrieben, daß der Windows-Code keiner öffentlichen Kontrolle unterliege und auch daher soviele Probleme mit Windows bestehen.

Was nun viele Linux-Neulinge anfangs nicht wissen und ich noch hätte dazu schreiben müssen, ist, daß der Linux-Code und auch der Code für alle für Linux erhältlichen Programme im Gegensatz zum Windows-Code vollständig öffentlich ist. Zigmillionen User in zighundertausend Linux-Communities und natürlich sogenannte Tiger-Teams bei den Linux-Distributoren führen eine ständige, nie endende weltweite Kontrolle des Linux-Codes durch. So haben es auch von daher Programmierer von Schadsoftware extremst schwer, ihre Schädlinge irgendwie in Linux unterzubringen. Es sind einfach zuviele Augen da, die sehen.

Noch ein Grund ist das strenge Rechtesystem von Linux: alles ist unter Linux eine Datei und alles benötigt für jede Aktion Rechte, die nur root, also der Admin eines Linux-Systems, vergeben darf. Das wird größtenteils automatisch erledigt, teils macht das der User des PCs, der oft ja User und Admin gleichzeitig ist.

Von außen her ist es aber aus vorgenannten Gründen sehr schwer, in ein Linux-System überhaupt einzudringen, dann noch, denn ohne das gehts ja nicht, in den root-Bereich zu gelangen und dort dann Rechteänderungen vorzunehmen, um Schadsoftware unterzubringen. Als User hat man unter Linux nur ganz wenige Rechte, z.B. keine Rechte, Dateien ausführbar zu machen mit der Folge, daß in den Linux-PC auch keine ausführbaren Schädlinge durch den Userbereich eindringen können. Das heisst, eindringen könnten sie vielleicht, aber tun können sie nix, weil ihnen niemand dafür Rechte gibt und sie von sich aus keine erlangen können.

Diese ganze User/root-Geschichte ist aber weitaus weniger schwer zu handhaben, als man das glaubt, wenn man Linux noch nicht kennt. Genau genommen kriegt der User davon nur dann was mit, wenn z.B. neue Updates da sind, und er vom System aufgefordert wird, die Updates zu installieren, und dazu das root-Passwort des System einzugeben. Updates kommen übrigens immer von Server aus dem Internet, die auf jedem Linux-PC nach der Installation registriert sind. Das ist auch eine Sicherheitsmaßnahme.

Ein weiteres Thema sind offene Ports. Ubuntu Linux zum Beispiel hat nach der Installation auf einem normalen User-PC ohne Netzwerk, aber mit Internet-Zugang keinerlei Ports offen, denn auch die Ports unterliegen der Rechtefreigabe durch root. Die notwendigen Internet-Programme können zwar durch, aber auch dies nur eingeschränkt. Der normale User merkt von den Einschränkungen nichts, und die Rechteverwaltung läuft bei Linux größtenteils automatisch, denn man arbeitet unter Linux als User mit nur wenigen Rechten und nicht als root oder admin. Nach außen hin zum Internet ist z.B. der Ubuntu-Linux-PC komplett zu, und das ohne Firewall oder Virenscanner.

Wegen dieser, von UNIX herstammenden Sicherheitsschranken, die man Rechteverwaltung nennt, hat niemand von den wirklich guten Leuten aus der Schadsoftware-Szene Interesse, für Linux Schadsoftware zu programmieren oder sich in einen Linux-PC in mühseliger stundenlanger Arbeit ohne jede Gewissheit eines Erfolges reinzuhacken.

Windows aber ist nach der Installation in vielerlei technischer Hinsicht offen wie eine Weide ohne Zäune. Leider. Unter Windows reicht zum Reinhacken meistens ein banales Script eines x-beliebigen Technik-Freaks im Teeniealter. Leider. Die meisten Windows-PCs werden nämlich im Admin-Mode betrieben, d.h. der User ist gleichzeitig auch admin und darf daher alles. Leider. Demzufolge dürfen eindringende Schädlinge ebenfalls alles. Leider. Und das liegt dadran, daß die Leute sich nicht auskennen bzw. auskennen wollen.

Windows aufzuteilen in Admin- und User mit strengster Rechtetrennung, was Linux schon bei der Installation macht, ist nämlich durchaus möglich und logisch gesehen auch notwendig, aber man muß dann sehr viel über Windows "unter der Haube" wissen und mit vielen Einschränkungen bei der zusätzlichen Anwendungssoftware leben, da viele Anwendungen für Windows eben für die Benutzung im Admin-Mode programmiert werden, anstelle da eine Trennung zu berücksichtigen. Das Computermagazin c't hat dazu einige hochinteressante Berichte veröffentlicht.

Hinzu kommt, daß Windows systembedingt aber auch im Admin-Modus zuviele Lücken hat, um als sicher gelten zu können. Hinzu kommt ferner, daß das ständige Kontrollieren von Windows durch den admin und/oder User, die vielen Kontrollprogramme, die Sicherheit gewähren sollen (Virenscanner, Firewalls usw.) weitaus mehr Arbeit und zudem leider auch den PC nach und nach immer langsamer machen, was unter Linux ja nicht der Fall ist. Denn wie ich schon sagte, ist Windows sehr angenehm in der Anwendung. Ubuntu oder Mandriva Linux aber mittlerweile auch.

So, und dann hat man als Systembetreuer bei Windows noch das Riesenproblem, daß weltweit Unmengen an Windows-PCs mit unzureichend installierten und eingerichteten Windows-Raubkopien laufen, die, weil Microsoft für Updates mittlerweile ein Validierung macht, eben nicht geupdatet werden und daher auch nicht von den Bemühungen Microsofts profitieren, Windows zumindest einigermaßen sicherer zu machen.

Folge ist, daß die Verseuchung mit Schadsoftware gerade auch erst durch die vielen illegalen Windows-Kopien weltweit ermöglicht wird, denn die Leute bei Microsoft sind zwar stur und closed-source-mäßig ausgerichtet, aber sie sind keineswegs blöde und tun mit den Updates schon einiges, um Windows abzusichern.

Wenn aber nun so eine, nicht-geupdatete Raubkopie-Läuseburg allein nur per eMail, womöglich noch mit Outlook, ihre ungewollte Besetzung weiterverbreitet, schadet das durchaus auch legalen Windows-Systemen, die vielleicht sogar auch optimal gewartet sind, und dann aber von solchen Seuchen-Bombern Mails oder Dateianhänge erhalten und dann trotz aller Mühen verseucht werden und die Seuche weiterverteilen, bis das bemerkt wird. Outlook und IE sind zudem auch in ihren neuesten Versionen einfach nur löchrig und ein echtes Risiko. Das kann für einen User, der eine Doktor-Arbeit schreibt, sehr heikel werden. Für Firmen kann es den Ruin bedeuten, mit solchen Risiken IT-technisch leben und diese ggf. erleben zu müssen.

Dazu eine Anekdote: als wir IT-ler in der Firma unserer technisch durchaus nicht unbeleckten Firmenleitung das alles in tagelangen Konferenzen klar gemacht und belegt hatten, fielen die wirklich aus allen Wolken - und starteten eine eigene Recherche zu dem Thema. Sie fanden unsere Bedenken gegen Windows dann voll bestätigt und so kams dann eben vor fünf Jahren binnen Tagen dazu, daß viele Geld investiert wurde, um zunächst mal möglichst schnell Spitzen-Linux-Leute zu headhunten und einzustellen und danach unsere gesamte IT binnen sechs Monaten auf Debian-Linux im Server-Bereich umzustellen, wobei Mandriva Linux als Client zum Zuge kam. Ubuntu gabs damals noch nicht. Wir hatten in der Zeit wenig Schlaf und Urlaubssperre, aber das Ergebnis war die Mühe wert.

Denn unsere Firmenleitung lässt auf unser jetziges Linux-Netzwerk und auf das e-Anwendungsystem des öfteren professionelle, offiziell arbeitende Hacker los, die nachgewiesene Spitzenleute sind und für ihre Arbeit gut bezahlt werden und einen Top-Bonus erhalten, wenn sie in unser Linux-System eindringen können.

Der Bonus mußte bisher noch nie bezahlt werden.

Ok, also das wollte ich noch loswerden. Bitte verzeiht mir, wenn das alles etwas hochgestochen oder vielleicht sogar belehrend klingt, aber ich wollt halte gerne annähernd korrekt wiedergeben, wie sich das alles verhält, ohne dabei aber zu theoretisch zu werden. Belehren will ich auch niemanden. Und wer halt gerne mit ner Windows-Kopie arbeitet und damit zufrieden ist, soll das tun, das ist zwar aus genannten Gründen nicht schön, aber es ist eben so.

Wegen der Firma sei vielleicht noch erläutert, daß ich da immer von "wir" spreche, weil ich zum einen noch nicht lange raus bin und zum anderen bin ich nicht im Streit gegangen, sondern sehr anständig und auch freundlich abgefunden worden. Gearbeitet hätte ich gerne noch weiter dort, aber wenn ich ganz ehrlich bin, muß ich zugeben, daß die Jüngeren heute doch sehr viel schneller denken, verstehen und reagieren, als ich, der ich bald sechzig werde. Das ist sicherlich nicht in allen Arbeitsbereichen so, aber bei uns war das eben doch so, und da muß man, meine zumindest ich, so ehrlich sein, einzugestehen, daß man doch eben alt wird. Oder?

Grüße aus Mainz
vom alten Andras
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Alt 16.06.2007, 22:12   #58
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Andras
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Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Hallo Andras,

erstmal herzlich Willkommen hier im Forum. :)
Danke schön.

Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Danke dafür, das du sehr sachlich geblieben bist und man auch nicht bzw. ich das Gefühl haben musste, das du weder das eine noch das andere schlecht geredet hast.
Weißt Du, ich kann den einen oder anderen Linux-Eiferer und seine Heftigkeit schon irgendwo verstehen, denn als wir noch mit Windows gearbeitet hatten in der Firma, gab es häufig Tage, wo uns IT-lern alle Körperhaare zu Berge standen vor Angst, weil wieder irgend ein Spinner einen Virus programmiert hatte, der extrem gefährlich war. Spionage spielte auch eine Rolle, man denke an die Trojaner-Viren. Manch einer kann sich vielleicht nicht vorstellen, wie das ist, sich als IT-Beauftragter einer Firma bewusst zu sein, daß an einem und an dem Computersystem die Existenz der Firma und letztlich auch das eigene Wohl und Wehe hängt, der Druck, der da mit bei ist, ist immens.

Denn ein Virus oder Trojaner oder anderer Schädling schlägt immer erstmal vielerorts zu, bevor die Hersteller guter (!) Antivirenprogramme überhaupt reagieren können. Die Scheiß-Angst vor sowas hatten wir nicht mehr, als die Umstellung auf Linux durchgezogen war.

Ich hab Jahre davor mal live miterlebt auf einem Seminar, wie ein in ein Windows-Netz, damals noch Windows 2000, absichtlich zu Demo-Zwecken eingeschleuster aktiver Virus binnen Minuten das gesamte System zerstörte, indem er alles durcheinander brachte, Registries teillöschte, und Festplatten zumindest teillöschte oder ganz formatierte.

Wenn Du sowas mal live gesehen hast, geht Dir die Angst in die Knochen, kannste mir glauben. Wir haben in der Firma zwar professionelle Backups auf Bänder und externe Platten usw. gemacht und hatten auch Images, um schnell weiter machen zu können, aber wie gesagt, die Angst davor, daß was in die Hose geht und danach Land unter ist, war immer da. Bei uns und unserer Firmenleitung. Images machen wir auch heute unter Linux weiter, das ist State of the Art bei der IT, aber der Druck wegen Viren ist weg. Ok, bei mir jetzt sowieso, wo ich raus bin, aber ich fühle halt mit allen, die beruflich sowas machen.

Jedenfalls verstehe ich heute engagierte Linuxler, denn da sind manche drunter, die von Windows-Netzwerken her kommen, als Techniker so einen Viren-Befall erlebt haben und Schaden dadurch hatten. Sowas prägt, und wenn es sehr heftig war, ist es auch nachvollziehbar, wenn jemand sauer reagiert auf Leute, die bzgl. Windows immer noch ihre Träume haben.

Wie gesagt: Windows ist ein echt schönes Ding. Gut gemacht, was die Anwendung und auch das drumherum angeht. Leider ist es unsicher. Leider!

Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Und leider ist es auch häufig so, das die Menschen sich mit der Arbeitslosigkeit, Thema Hartz4 erst auseinandersetzen, wenn sie es selber werden. Aber im Prinzip kann man diesen Menschen noch nicht mal böse sein, denn sie bekommen es ja von einigen Medien so berichtet was für "arbeitsscheues Gesindel die Arbeitslosen eigentlich sind"..dem natürlich nicht so ist. Und da muss tatsächlich auch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.
Ehrlich: ich schäme mich, daß ich, der ich mich nie für einen Ignoranten gehalten habe, tatsächlich bezüglich sozialer Fragen so ein Idiot gewesen bin. Das macht mir zu schaffen, denn ich wollte immer einigermaßen gerecht durchs Leben gehen. Wenn ich dran denke, was ich auch öfter mal über Arbeitslose abgelästert habe, kann ich mich, nachdem ich nun Bescheid weiß, nur schämen und um Entschuldigung bitten.

Das Gelabere in den Medien kann dafür jedenfalls nicht als Rechtfertigung für die soziale Ignoranz und Dummheit herhalten, die ich mir geleistet habe. Und nicht nur ich. Mit mir sind mehrere ältere Kollegen gegangen, und einige von denen laufen nun auch mit offeneren Augen durchs Leben, und die waren, als sie erfuhren, was wirklich geschieht, genauso geschockt wie meine Familie und ich.

Wir alle hätten uns dank solcher Foren wie dem Euren hier viel eher informieren sollen und können. Hat heute mein Ältester beim Kaffee genau so gesagt.
Andras ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2007, 22:50   #59
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Hallo Andras,

du hast ja völlig Recht das Linux und einige andere Systeme sicherer als Windows sind, vorallem in einer Firma, ich kann mir garnicht vorstellen das da überhaupt noch mit Windows gearbeitet wird....

...mir geht es hauptsächlich um die Windows Anwender die eh schon mit PC und Technik überfordert sind zu unterstützen, da nützt es den Leuten auch nix wenn ich denen sage steigt auf Linux um dann habt ihr keine Probleme mehr, meine Erfahrung hat mir gezeigt das die Leute dann erstrecht überfordert sind.

Da gebe ich lieber Tips wie man zumindest die Gefahren etwas eindämmen kann, zum Beispiel mit einem Live System CD von Linux, mit der man schonmal ziemlich sicher surfen kann und gleichzeitig das Linuxsystem kennen lernen kann, oder nie mit Adminrechten ins Netz zu gehen.

Ich denke die Leute die sich eh schon länger und intensiver mit PC und Internet befassen, werden sich eh schon mit Linux beschäftigt haben.

Mir geht es hier halt um die nicht so bewanderten Leute die aktuell unterstützung brauchen, vorallem wenn man bedenkt, das ein Ungeschützter PC (ok, so gut wie möglich halt) ja auch andere PC's infizieren kann, ist es mir schon wichtig das andere sich auch schützen mit den vorhandenden Mitteln um mich davor zu schützen wenn ich mit Windows unterwegs bin.

Und vor Ort kann ich den Leuten auch helfen und unterstützen wenn sie auf Linux umsteigen möchten, aber hier im Forum ist das wohl auch etwas schwieriger, zumal bei den meisten andere Probleme primär vorrangig sind...

Aber du hast natürlich recht, wenn Microsoft vernünftig wäre brauchte man wohl auch keine Antivirenprogramme und ähnliches und könnte ganz enspannt arbeiten, man könnte Windows schon einen Virtuellen Zirkelschluss nennen....

Aber es hängt einfach zu viel Kohle dran, als das sich Linux vollkommen durchsetzen wird, dafür werden schon einige Leutchen für sorgen....

Grüsse Libero
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Alt 17.06.2007, 00:14   #60
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Andras
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Hallo Libero,

da will ich grad ins Bett und sehe Deine Mitteilung. ;)

Zitat von Libero Beitrag anzeigen
...mir geht es hauptsächlich um die Windows Anwender die eh schon mit PC und Technik überfordert sind zu unterstützen, da nützt es den Leuten auch nix wenn ich denen sage steigt auf Linux um dann habt ihr keine Probleme mehr, meine Erfahrung hat mir gezeigt das die Leute dann erstrecht überfordert sind.
Da muß ich hier dem einen User zustimmen, der fordert, daß die Leute lernen müssen, mit dem PC umzugehen. Das ist bei Windows genauso, wie bei Linux. Leider ist es auffällig, daß sehr viele Leute einen PC wie einen besseren Schreibautomaten ansehen und sich nicht drum scheren. Ich finde das nicht gut. Schließlich sind es eben auch die PCs grad solcher Leute, die meinen, nichts über den PC wissen zu müssen, von denen dann aber die Besetzung (so haben wir das mit den Viren usw. immer in der Firma genannt, wenn wir mal Galgenhumor hatten) munter auf andere PCs über Netze aller Art verteilt wird, sogar über portable Medien, also Disketten, CDs und DVDs.

Denn wenn sie schon über Windows nichts wissen, werden ihnen Deine gutgemeinten und begründeten Tips auch nicht weiterhelfen. Es gibt so einen bösen Begriff in der IT: den DAU, den Dümmsten Anzunehmenden User. Ich habe das immer als eine Beleidigung diesen Menschen gegenüber empfunden. Ganz unberechtigt aber ist der Begriff nicht.

Ohne Lernen geht es nirgends auf der Welt, und wenn sie jetzt mit dem Lernen anfangen, könnten sie es ja durchaus mit Linux versuchen, also dahingehend haben die Linux-Verfechter nämlich recht. Soltlen die Leute bei Windows bleiben, sollten sie sich erst mal legal machen, indem sie es kaufen und neu installieren und dann alle Updates reinfahren, tja, und dann loslegen und lernen. Es gibt echt klasse Windows-Foren im Internet, wo man diesbezüglich Hilfe bekommt, eins ist z.B. www.wintotal.de und es gibt viele, viele andere. Man muß ja kein Buch kaufen, aber man muß lesen, lesen und lesen, wenn man schon Internet hat.

Zitat von Eka Beitrag anzeigen
...oder nie mit Adminrechten ins Netz zu gehen.
Oje, Adminrechte. Stimmt. Aber Du weisst auch, daß von 100 Windows-Usern 112 dauerhaft mit vollen Adminrechten arbeiten und damit auch munter im Internet umherwandeln, nicht wahr?

Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Ich denke die Leute die sich eh schon länger und intensiver mit PC und Internet befassen, werden sich eh schon mit Linux beschäftigt haben.
Richtig. Aber die haben doch auch irgendwann man angefangen, das zu erlernen, und zum Lernen ist es nie zu spät. Bin ich jedenfalls voll überzeugt davon. Ok, ich bin nun auch schon fast Rentner, und die jungen Leute von heute hören ebensowenig gern auf unser Reden, wie wir früher nur ungern auf unsere Eltern gehört haben.

Als das in der Firma mit der Gedankenfindung bezgl. Umstellung lief, schaute einer meiner Chefs abends fernsehen und bekam mit, daß da jemand wegen einem Trojaner Probleme mit e...y bekam, das war das Ding mit dem angeblich ersteigerten Flugzeug. Morgens darauf war er dann unüblich früh in der Firma und kam gleich zu uns, spendierte Frühstück und ließ sich haarklein erklären, wie sowas möglich ist. Dann verschwand er wieder in seinem Büro, rief die anderen Chefs zu sich, erklärte ihnen, was er gesehen und gehört hatte und dann gings ein-zwei Tage später los mit dem Einstellen von Debian-Fachleuten. Werd ich nie vergessen. Der Mann war dermaßen erschrocken, daß soetwas möglich ist, daß da wirklich ein radikales Umdenken stattfand.

Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Und vor Ort kann ich den Leuten auch helfen und unterstützen wenn sie auf Linux umsteigen möchten, aber hier im Forum ist das wohl auch etwas schwieriger, zumal bei den meisten andere Probleme primär vorrangig sind...
Ja, das ist richtig, wenn der Kühlschrank leer ist wegen diesem unglaublich niedrigen Hartz IV, dann hat man keine Lust, über den PC nachzudenken. Weißt Du, ich bin Christ und war deshalb in der CDU, weil es hieß, sie wäre eine christliche Partei. Wo bitte sind die noch christlich, wenn sie die Leute verhungern lassen, vor allem die Kinder, mit diesem Hartz-IV? Das ist dermaßen unglaublich, daß mir die Worte im Halse bleiben. Ich habe mich, ehrlich gesagt, noch nicht viel mit Hartz-IV direkt befasst, weil ich mich darüber furchtbar aufrege, denn es ist Unrecht.

Auch hat es mir die Lust am PC schon ein paar Mal verhagelt, wenn ich hier über das Hartz-IV mitgelesen habe. Meine Frau ist da härter, aber sie grübelt dann auch viel länger und es lässt ihr keine Ruhe, das sowas in Deutschland nochmal möglich ist, da wollen sie ja bei einer Arge junge Menschen unter 25 einlagern, fast wie früher beim Hitler die Juden nach dem Motto, Arbeit macht frei, oder wie soll man das verstehen? Wir können es nicht, und wir haben, als wir heranwuchsen, ja von unseren Eltern und in der Kirche sehr viel über die Verbrechen der Nazis gehört. Und das soll jetzt wiederkommen?

Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Aber du hast natürlich recht, wenn Microsoft vernünftig wäre brauchte man wohl auch keine Antivirenprogramme und ähnliches und könnte ganz enspannt arbeiten, man könnte Windows schon einen Virtuellen Zirkelschluss nennen....
Ganz ehrlich: es wäre, wie man heute sagt, echt geil! Ein Windows mit diesem ganzen Komfort, das so sicher wie Linux ist. Das wäre es. Oder nee, das gibt es schon mit dem Apple, nicht war? Ich hab ehrlich noch nie ne Apple-Kiste live gesehen, muß ich unbedingt mal nachholen. Sind aber arg teuer, die Dinger und die Software ebenfalls, dagegen ist Windows XP direkt billig.

Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Aber es hängt einfach zu viel Kohle dran, als das sich Linux vollkommen durchsetzen wird, dafür werden schon einige Leutchen für sorgen....
Du, das glaub ich so nicht. Man schaue sich mal an, was Mandriva trotz all der Probleme, die die aktuell wieder haben, mit dem neuen Mandriva 2007 geleistet hat. Bei Ubuntu Linux ist es genauso. Das sind etwas anders aussehende, riechende, klingende ;) Betriebsysteme im Vergleich zu Windows, aber sie sind alle Klasse, diese Linuxe, wenn man bereit ist, sich auf sie einzulassen.

Warum sonst, wenn nicht aus Besorgnis über das Linux-Wachstum, wedelt Microsoft wegen abgeblicher Copyright-Verletzungen bei Linux mit seinen Anwälten und schließt dann Abkommen mit Linux-Distributoren wie Suse/Novell, Xandros und Linspire ab?

Die haben in Redmond, Virginia, USA gewaltige Angst vor Linux. Vielleicht sorgt aber diese Angst endlich dafür, daß der Nachfolger von Windows Vista wieder erstens ein stabiles und ordentliches Windows wird, und vielleicht zweitens endlich auch ein sicheres Windows. Wer weiß? Wenn das passieren würde, und ich erlebe es noch ;) würd ich sogar wieder zurückgehen. Aber nur dann, wenns sicher ist.

So, aber jetzt muß ich ins Bett.

Gute Nacht!
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Alt 19.06.2007, 01:37   #61
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Beiträge: 17
feddi
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Hallo.. Ich möchte mich jetzt mal bedanken für die vielen nützlichen Tipps die hier im Forum gegeben werden, im allgemeinen, und jetzt auch ganz speziell in Bezug auf Internet/Sicherheit. :-)
Hab meinen ersten PC seit Mai und selbst versucht, alle Sicherheitseinstellungen so optimal wie möglich zu gestalten. Was für mich, mit null Ahnung in Sachen Konfiguration, natürlich nicht einfach war.
Und natürlich weiss ich auch nicht, ob ich alles richtig gemacht habe, denn viele Fragen blieben noch offen. Diese Fragen wurden jetzt z.T. hier im Forum durch Tipps u Hinweise geklärt.
Letzten Dienstag habe ich ja leider auch Bekanntschaft mit dem Hacker gemacht und eigentlich dachte ich, dass ich mir definitv was eingefangen habe. Als ich nämlich die elo Seit angeklickt habe, erschien neben dem Fuchs eine Meldung wie.. "Fatal error main 0..warning main.. failed opening required/includes joomla...etc" Und ich wurde in einem Fenster dazu aufgefordert, ein active x steuerelement auf der webseite auszuführen.
Ich wollte so schnell wie möglich da raus und hab x angeklickt, um das Fenster zu schliessen! Im selben Moment hab ich gemerkt, wie etwas versucht hat, von meinem Rechner sozusagen "Besitz" zu ergreifen. Hab schnell als letzte Rettung den Netzstecker vom router gezogen, da ich den pc nicht auf normalem Weg runterfahren konnte.
Was jetzt aber merkwürdig ist.. Ich kann keinenTrojaner oder ähnliches finden.. Hab erst mit Symanthec eine Sicherheitsprüfung und Virencheck gemacht. Alles ok. Dann mit Avira antivir alles gescannt. Kein Fund. Es kam allerdings eine Warnung, dass 2 Dateien nicht geöfnet werden könnten.. Dann hab ich noch zu guter letzt spybot search u destroy installiert u einen Suchlauf durchgeführt. Nix! Scheint ales ok zu sein. Ist mir aber trotzdem nicht geheuer und ich bin ziemlich verunsichert. Möchte nicht, dass irgendwer in meinen Sachen herumspioniert. Sollte ich nun weitersuchen oder bin ich doch noch mal davongekommen und kann jetzt relaxen?
LG Freddi
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Alt 19.06.2007, 10:28   #62
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Zitat:
Was nun viele Linux-Neulinge anfangs nicht wissen und ich noch hätte dazu schreiben müssen, ist, daß der Linux-Code und auch der Code für alle für Linux erhältlichen Programme im Gegensatz zum Windows-Code vollständig öffentlich ist. Zigmillionen User in zighundertausend Linux-Communities und natürlich sogenannte Tiger-Teams bei den Linux-Distributoren führen eine ständige, nie endende weltweite Kontrolle des Linux-Codes durch. So haben es auch von daher Programmierer von Schadsoftware extremst schwer, ihre Schädlinge irgendwie in Linux unterzubringen. Es sind einfach zuviele Augen da, die sehen.
Und da liegt die Krux.Wer sind diese Programmierer?Jemand dabei der heimlich sein "Ding" in den Quellcode packt?

Ein Linux Freak hat mir mal gezeigt wie einfach es ist einen Linux PC zu hacken wenn man sich erst mal mit der Materie des Quellcodes auseinandergesetzt hat.
Bis dato war ich auch in der Annahme ,Linux wäre sicher.
Ein gefährlicher Trugschluss...

Ob Windows oder Linux....jedes System lässt sich hacken.Deswegen sollte man immer die Augen aufhalten.

Oder mein Leitsatz als grauer IT´ler....."Jedes System ist so sicher wie sein Admin"
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
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Alt 19.06.2007, 10:33   #63
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Oh, der Quellcode ist öffentlich ja! Aber man sollte den Linux Kernel eben ausschliesslich aus der offiziellen Quelle nehmen, oder wenn denn dann einen angepassten, den seiner Distribution.

Der Linux Kernel wird umfassend (!!!) geprüft, alle Quellcodebeiträge, egal ob von offiziellen Mitgliedern des Kernelteams oder von ausserhalb, werden erst x mal gegengelesen, dann umfassend intern getestet und kommen dann erstmal als "unstabile" Version raus die dann von einer grossen Masse Menschen getestet wird.. Wer also einen Linuxkernel, markiert als "stabil" aus der offiziellen Quelle benutzt brauchst sich da wenig sorgen um seine Sicherheit machen.

http://www.kernel.org

x
x Alex
x
__

Aegroti salus suprema lex.

Man möge sich dieses zu Herzen nehmen :)

---

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Alt 19.06.2007, 11:22   #64
Eka
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Hallo Andras,

Dein letztes Posting waren Zitate von Libero nicht von mir. :-)


Gruß
Eka
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Alt 19.06.2007, 11:25   #65
Eka
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Zitat von feddi Beitrag anzeigen
Was jetzt aber merkwürdig ist.. Ich kann keinenTrojaner oder ähnliches finden.. Hab erst mit Symanthec eine Sicherheitsprüfung und Virencheck gemacht. Alles ok. Dann mit Avira antivir alles gescannt. Kein Fund. Es kam allerdings eine Warnung, dass 2 Dateien nicht geöfnet werden könnten.. Dann hab ich noch zu guter letzt spybot search u destroy installiert u einen Suchlauf durchgeführt. Nix! Scheint ales ok zu sein. Ist mir aber trotzdem nicht geheuer und ich bin ziemlich verunsichert. Möchte nicht, dass irgendwer in meinen Sachen herumspioniert. Sollte ich nun weitersuchen oder bin ich doch noch mal davongekommen und kann jetzt relaxen?
LG Freddi
Hmm, das weiß ich leider auch nicht, aber vielleicht andere hier. ;-)

Gruß
Eka
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Alt 19.06.2007, 12:17   #66
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wenn nichts gefunden wurde, ist es doch okay, bei mir hatte der Trojaner auch keine Chance, wurde sofort entsorgt
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 19.06.2007, 14:19   #67
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hallo feddi,

falls du Lust und Zeit hast, kannst du dir Boot-Cd's erstellen, mit dem du das System untersuchen kannst einmal eine Live CD und einmal eine Boot CD mit diversen Tools zum testen und wo auch einige Antiverenprogramme sind dabei.

Es ist eh am besten, wenn man ganz sicher sein möchte, wenn man z.B. das System von einer CD aus bootet und nur die relevanten Systemdateien ladet, wenn man nach Viren oder anderen Schadprogrammen sucht, weil es ja sein könnte das ein Schadprogramm getarnt als wichtige Systemdatei, sich schon eingenistet hat, und so leichter unentdeckt bliebe, aber durch das starten mit der CD ist es wahrscheinlicher das man das Schadprogramm, wenn man die aktuellste Virendefinetion benutzt auch aufstöbert.

Also, beschäftige dich ein wenig damit und schaue ob das was für dich ist, aber teste und benutze nur Programme wenn du dich schlau gemacht hast, was passiert wenn du sie benutzt.

Live-CD: ist sowas wie ein zweites Windows mit dem man das System testen und auch ohne Risiko surfen kann...
Lese dir auch bitte die Artikel dazu durch die du auf der Seite findest!
http://www.pcwelt.de/index.cfm?pid=1...&opv=1&dl=1710

Boot-CD: Viele Tools zum testen
http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_13010773.html
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Alt 19.06.2007, 15:19   #68
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Andras
Standard Windows und was echt Nützliches für die Sicherheit

Hallo,

also wer von Euch gerne als Privatanwender bei Windows bleiben möchte, aber sich doch weitestgehend möglich absichern will, sollte sich folgenden Artikel aus Wikipedia anschauen und dann die Links abarbeiten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bart_PE

Dort geht es um ein hervorragendes Tool namens BartPE, mit dem man sich unter Zuhilfenahme der eigenen Windows-XP-CD ein von CD bootbares Windows XP basteln kann, in das man dann Virenscanner und Spybot-Sucher und alles mögliche sonst an Tools (mit Aktualisierung) einbauen kann.

Grund: viele Schadprogramme sind in der Lage, sich zu tarnen, so daß der auf der Festplatte befindliche Virenscanner oder Spybot-Sucher gar nicht alles finden kann.

Mit der über BartPE erstellten Windows-XP-Boot-CD, auf die ja, weil die fertig gebrannte CD nicht beschreibar ist, kein Schadprogramm mehr zugreifen kann, kann man aber, zudem losgelöst vom auf Festplatte installierten Windows und somit auch losgelöst von jedweder Tarnung, gründlich "nachscannen" und nahezu alles finden. Klar sollte allerdings sein, daß man diese CD auf einem frisch mit Windows installierten PC brennt, der also noch nicht im Internet war, und dessen Festplatte vorher wirklich gesäubert wurde.

Die Aktualisierung der Suchalgorithmen der Suchprogramme auf der CD ist dabei deshalb möglich, weil die Boot-CD nach dem Booten ein RAM-Laufwerk erzeugt und darein ihre Nutz-Dateien legt. Da der PC frisch gebootet ist, können auch in dieses RAM-Laufwerk keine Schadprogramme eindringen.

Diese Sache ist für Euch Privatanwender interessant, in Firmen aber deshalb nicht, weil es dort keinen Sinn macht, ein löchriges Betriebssystem wie Windows zu betreiben.

Ein Kollege schreibt hier, ihm habe ein Linuxler gezeigt, wie leicht man Linux knacken könne. Tut mir leid, lieber Freund, ohne Dir nahetreten zu wollen, aber das kann ich als jemand, der IT in einer großen Firma mitbetreut hat, getrost ins Reich der Sagen und Mythen verweisen. Oder aber Dein Bekannter wollte sich Dir gegenüber dicke tun und hat nur so getan, als ob er etwas "geknackt" habe.

Wie ich schon schrieb, werden bei meinem ehemaligen Arbeitgeber regelmäßig nachweislich hochprofessionelle, gewerblich tätige Hacker-Teams aus der ganzen Welt engagiert, um zu versuchen, auf die Debian-Server in der Firma zuzugreifen. Bisher ist es keinem Team gelungen, so daß allein schon das ausreicht, um Behauptungen, Linux sei unsicher, zu relativieren.

Professionelle Admins, die in der Firma arbeiten (und entsprechend top bezahlt werden) updaten Debian ohnehin nur aus den offiziellen Quellen und verwenden ausschließlich die Stable-Variante, derzeit also die Debian-Version Etch.

In vielen, eigentlich vie zu vielen Firmen wird aber die Administration der firmen-eigenen IT nicht etwa in professionelle Hände gelegt, sondern da stellt man entweder jemanden aus dem vorhandenen Mitarbeiterstab hin, der zuhause nen PC hat, oder aber die Leitung solcher Firmen stellt Leute ein, die übers Arbeitsamt irgendwelche sehr schrägen Lehrgänge gemacht haben, und deshalb in der Praxis auch nichts leisten können.

Ich weiß das daher, weil ich an der Sichtung der Bewerbungsunterlagen beteiligt war, und wir diese "Arbeitsamts"-Schulen, die solche IT-Maßnahmen (MCSE usw.) abgehalten haben, überprüften und zu dem Thema im Internet etliches nachgelesen haben. Da kam rundweg nur Schlechtes dabei heraus, so daß wir Bewerber mit solchen "Abschlüssen" sogleich ablehnten.

Da Windows und somit MCSEs ohnehin kein Thema mehr waren und sind, arbeiten bei meinem ehemaligen Arbeitgeber direkt am System nur Leute, die sämtliche Linux-Admin-Prüfungen (LPI, Redhat usw.) mit Erfolg und Bestnoten absolviert und allerbeste, nachprüfbare Referenzen hatten. Profis eben. Echte Profis. Insofern ist die hier gefallene Aussage, daß die Sicherheit eines Computersystems auch von dem/den Admin/s abhängt, so gesehen richtig.

Aber wie auch immer: wessen Seele an Windows hängt, sollte sich zumindest mit BartPE vertraut und sich eine Super-Tool-CD machen, um mit Windows im Internet so sicher wie nur irgend möglich zu sein. Ich kann sowas aus langjähriger Erfahrung mit nützlichen IT-Werkzeugen allen wirklich nur empfehlen. Hinweis: Norton Antivirus und auch gDATA Antivirus sind nicht dafür geeignet, weil beide Programme wenig finden, aber das System extrem ausbremsen. Viele Leute nehmen leider Norton, weils dem gekauften PC beiliegt (allein daran sieht man schon, daß es nix taugt, weil es verhökert wird), anstelle sich nen guten Virenscanner, z.B. Avira oder Kaspersky, zu kaufen und dann damit zu arbeiten. Die Testberichte in Computer-Zeitschriften sind insoweit fragwürdig, je niedriger das Niveau der Zeitschrift ist. Also Vorsicht. Gut sind c't, Computerbild, PC-Welt, wobei bei den beiden letzteren ja auch immer ne gewissen Rolle spielen soll, welcher Hersteller gerade welche Anzeigen in diesen Zeitschriften schaltet.

Für die, die mit Linux liebäugeln, sei erwähnt, daß ich zum Bleistift in den nächsten Tagen von Mandriva und Ubuntu auf dessen Urvater, Debian Linux wechsele, das ist die Königsdisziplin bei Linux, und werd damit ne Menge Spaß haben, denn Ubuntu und Mandriva sind mir persönlich mittlerweile viel zu vorgefertigt, als daß es für mich noch interessant wäre.

Linux macht nämlich Spaß, Leute. ;)
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Alt 19.06.2007, 20:30   #69
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Andras
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Hallo,
für die Windows-User unter uns wichtig wäre folgender aktueller Pressetext aus dem Spiegelonline:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...489530,00.html
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Alt 20.06.2007, 04:24   #70
Kaffeeline
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Und,was meinst du damit?Mit dem bericht?

Gruss Kaffeeline
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Alt 20.06.2007, 05:08   #71
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Zitat:
In vielen, eigentlich vie zu vielen Firmen wird aber die Administration der firmen-eigenen IT nicht etwa in professionelle Hände gelegt, sondern da stellt man entweder jemanden aus dem vorhandenen Mitarbeiterstab hin, der zuhause nen PC hat, oder aber die Leitung solcher Firmen stellt Leute ein, die übers Arbeitsamt irgendwelche sehr schrägen Lehrgänge gemacht haben, und deshalb in der Praxis auch nichts leisten können.

Ich weiß das daher, weil ich an der Sichtung der Bewerbungsunterlagen beteiligt war, und wir diese "Arbeitsamts"-Schulen, die solche IT-Maßnahmen (MCSE usw.) abgehalten haben, überprüften und zu dem Thema im Internet etliches nachgelesen haben. Da kam rundweg nur Schlechtes dabei heraus, so daß wir Bewerber mit solchen "Abschlüssen" sogleich ablehnten.
Klar, jetzt weis ich auch warum erwerbslose Leute aus dem IT Bereich keinen Job bekommen, die sind einfach zu blöd?!

Warum hast du eigentlich meinen letzten Beitrag ignoriert und hast versucht das gleiche zu sagen, was ich verkürzt schon vor dir beschrieben habe? ....war das deiner Meinung nach nicht würdig genug, oder warum musstest du das nochmal wiederholen?...oder habe ich mich nicht professionell genug ausgedrückt?
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Alt 20.06.2007, 16:09   #72
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Andras
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Zitat von Kaffeeline Beitrag anzeigen
Und,was meinst du damit?Mit dem bericht?

Gruss Kaffeeline
Was ich meine, spielt doch keine Rolle. Das, was im Bericht steht, spricht für sich selbst.
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Alt 20.06.2007, 16:16   #73
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Andras
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Hallo libero,

Zitat von Libero Beitrag anzeigen
Klar, jetzt weis ich auch warum erwerbslose Leute aus dem IT Bereich keinen Job bekommen, die sind einfach zu blöd?!
Das hat doch nichts mit erwerbslosen Leuten oder zu blöd zu tun, sondern damit, daß diese IT-Bildungsmaßnahmen der Arbeitsämter nichts taugten, denn dort bestand der Untericht gerade bei den MCSE-Trainings hauptsächlich daraus, daß die Teilnehmer die Fragen für die MCSE-Prüfungen auswendig lernen mußten.

Praktische Arbeit fand mangels Hardware nur sehr selten statt, und das zeigte sich dann auch, wenn die Leute bei uns in der Firma getestet wurden. Wir hatten Bewerber aus ganz Deutschland da, aber die MCSE-Leute davon waren einfach nicht fit genug, während die LPI-Leute es genauso drauf hatten, wie wir es haben wollten, und darüber hinaus.

Zitat von Libero Beitrag anzeigen
Warum hast du eigentlich meinen letzten Beitrag ignoriert und hast versucht das gleiche zu sagen, was ich verkürzt schon vor dir beschrieben habe?
Oh, da fehlte mir einfach noch einiges. Du hast das zwar gut beschrieben, aber für Leute, die sich auskennen. Ich habe versucht, das auch für Laien verständlich zu machen. Ob es mir gelungen ist weiß ich nicht, aber es war nicht gegen Dich gerichtet, Libero, sondern nur als Ergänzung gedacht.

Nichts für ungut und schöne Grüße
Andras
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Alt 20.06.2007, 17:06   #74
Anselm Querolant
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Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Und da liegt die Krux.Wer sind diese Programmierer?Jemand dabei der heimlich sein "Ding" in den Quellcode packt?
Welchen Quellcode? In den vom Kernel? Wie bekommt der "Hacker" den Kernel dann auf den Rechner des Ziel-Users ohne dass direkten Zugang zum entsprechenden PC hat? Wie wechselt er den aktuellen Kernel gegen den Neuen aus? ;)


Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Ein Linux Freak hat mir mal gezeigt wie einfach es ist einen Linux PC zu hacken wenn man sich erst mal mit der Materie des Quellcodes auseinandergesetzt hat.
Der bezügliche "Hacker" hat Dir die Demo wahrscheinlich am eigenen PC vorgeführt. Hmm, was für ein "Kunststück".

Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Bis dato war ich auch in der Annahme ,Linux wäre sicher.
Ein gefährlicher Trugschluss...

Ob Windows oder Linux....jedes System lässt sich hacken.Deswegen sollte man immer die Augen aufhalten.

Oder mein Leitsatz als grauer IT´ler....."Jedes System ist so sicher wie sein Admin"
Da bin ich Deiner Meinung, ich schlafe (und Arbeite) aber mit Linux wesentlich ruhiger. :)

Wenn ich eine (relativ einfach gehaltene) Empfehlung an User geben sollte, ich würde das erstellen von 3 Laufwerken auf einer Platte empfehlen. Auf das erste Laufwerk Windows unter NTFS, das Betriebssystem installieren und voll Updaten, dann ein Image ziehen. Laufwerk Nr2 als Datenlaufwerk mit Fat32 als FS, alle Windowsanwendungen speichern ihre Daten (z.B. "Eigene ...") auf diesem Laufwerk, in einem Unterverzeichnis. Windows bekommt sämtliche Netzwerkfähigkeiten abgenommen. Fors Internet gibt es Knoppix auf CD, das seine Einstellungen (Internet...) auf Laufwerk 3 (ReiserFS) speichert, alle Dokumente, etc. was mit Knoppix und Windows genutzt werden soll, wird auf Laufwerk 2 in einem EXTRA Unterverzeichnis gespeichert. Knoppix wird die NTFS-Fähigkeit "abgenommen", somit kein Zugriff auf Win.

So, nun viel Spaß den "Hackern", die CD ist Readonly und selbst wenn ein "Hacker" verseuchte Dokumente per Knoppix einschleust, die dann mit Windows "bearbeitet" werden, nutzt das dem "Hacker" nicht das Geringste, denn Win hat kein "Mundwerk" mehr und Knopix ist -- selbst wenn der "Hacker" es schaffte dieses temporär zu kompromitieren -- nach dem Neustart wieder wie eine Jungfrau. :)

Das einzurichten ist für den willigen User mit etwas Info aus dem Internet kein Problem. Hiermit hat man es zwar nicht mehr so Bequem, der normale User hat jedoch die Vorteile beider Plattformen und das weit sicherer als alle sonstigen Userrelevanten Lösungen die ich kenne, und ich kenne viele. :}

"Desktopfirewall" Pruuust! ;) Ich habe es bei Vista noch nicht getestet, aber bis XP konnte ich jede dieser "Firewalls" programmiertechnisch unter dem "Deckmantel" Internetexplorer umgehen. Firewallfrage an den User. "Möchten Sie dem Internetexplorer .... gestatten?", User. "Klar darf der Internetexplorer...", "Immer zulassen X" - Klick


Gruß, Anselm
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Alt 20.06.2007, 19:02   #75
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Zitat:
Welchen Quellcode? In den vom Kernel? Wie bekommt der "Hacker" den Kernel dann auf den Rechner des Ziel-Users ohne dass direkten Zugang zum entsprechenden PC hat? Wie wechselt er den aktuellen Kernel gegen den Neuen aus? ;)
Das meinte ich nicht.Man kann im Kernel durchaus eine paar nette "Spielereien "einbauen.

Zitat:
Der bezügliche "Hacker" hat Dir die Demo wahrscheinlich am eigenen PC vorgeführt. Hmm, was für ein "Kunststück".
Öhh nee...war ein fremder PC.
__

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