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Alt 19.09.2011, 22:59   #1
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Ort: im Datenloch der NSA ;)
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arbeitslos in holland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Lächeln Umstieg auf Linux-howto

Liebe Interessierte,

wenn ihr mit dem gedanken spielt, euer windows mit linux zu erweitern, oder ihr wollt komplett ms-los im net unterwegs sein, dann seid ihr hier richtig

hier soll nach möglicheit kein fach-chinesisch unter experten ausgetauscht werden, sonden nach möglichkeit lösungen aufgezeigt werden, damit neulinge den umstieg wagen. bin selber ein relativer neuling, der aber schon mal in die linux-welt "hineingeschnuppert" hat

wenn die admins eine sinnvolleren ort haben um über linux zu schwandronieren, dann macht mal

nur mut !
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„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 20.09.2011, 09:51   #2
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Registriert seit: 08.02.2010
Beiträge: 119
Merline Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umstieg auf Linux-howto

Super Idee. Es wird auch Zeit, von Windows weg zu kommen. Die Realität sieht leider etwas anders aus....

Dennoch - wer seinen Rechner zum Surfen und für Büroaufgaben benötigt, wer auch noch etwas zocken möchte .... ich helfe gern.

Wer schon länger mit dem Gedanken spielt meine Empfehlung.

Ihr benötigt:

- einen CD-Brenner mit einem Brennprogramm (Die Software bekommt man durch googeln kostenlos, falls sie fehlt.)
- einen Internetzugang
- einen CD-Rohling

Ihr saugt euch das Image von z.B. UBUNTU (finde ich sehr sehr gute Anfänger-Linux-Version!) und brennt es auf die CD.

Nun nur noch von der CD starten. Keine Angst, da wird noch nichts installiert. Schaut euch das Live-System einmal an, ob es euch gefällt.

Installieren könnt ihr später.

Bei Fragen - fragt.

LG Merline
Merline ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2011, 10:37   #3
Demolier
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Beiträge: n/a
Standard AW: Umstieg auf Linux-howto

Nicht zu vergessen ist die Kompatibilität vorher mal zu googeln. Oft genug gibt es keine passenden Treiber für ein und angebaute Hardware.

Ich spreche aus Erfahrung, denn mein Sony Vaio Laptop "kann kein Linux". Das eingebaute DVD Laufwerk wird unter keiner Linuxversion als DVD, sondern nur als CD Laufwerk erkannt. Selbst der Sony-Support konnte keine Lösung anbieten, ausser einem Laufwerkstausch.

Treiber für Peripheriegeräte die noch über die Parallele Schnittstelle betrieben werden, sind oft schwer bis gar nicht zu bekommen. Ich habe z.B. noch einen alten Scanner, der unter Linux nix tut, ausser schweigen.

Zum Schnuppern eignet sich KNOPPIX hervorragend.
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Alt 20.09.2011, 11:26   #4
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lommler ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard AW: Umstieg auf Linux-howto

In Sachen Scanner unter Linux kann ich ein Wörtchen mitreden. Hier musste ich SANE verwenden. Da SANE meinen Scanner nicht fand, musste ich einen Treiber dafür selbst kompilieren. Das war alles Andere als benutzerfreundlich.

Windowsbenutzer als Solche stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Oftmals fängt es ja schon damit an, die Stelle zu finden wo die Dateien eigentlich liegen - "It`s a jungle out there".

Zwar wurden die Linuxdistributionen im Laufe der Zeit wirklich benutzerfreundlicher aber dennoch bedarf es weiterhin an Verbesserungen zu diesem Thema. Verbesserungswürdig finde ich u.A. auch die Hochnäsigkeit des Größten Teils der Linuxgemeinde. Ein Hilferuf in entsprechenden Foren sorgen oftmals für Hohn und Spott und die ständige Verweisung auf die MAN-Pages (sofern diese überhaupt in der jeweiligen Distribution vorhanden sind).
lommler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 00:20   #5
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Benutzerbild von arbeitslos in holland
 
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arbeitslos in holland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umstieg auf Linux-howto

das ist ja alles sehr löblich, hilft aber denen nicht, die gerade den einschaltknopf am computer finden

vorab: bin selber linux-amateuer,odder so

Linux Installation erklärt am Beispiel open suse 11.4 Live-CD KDE


da ich nicht weiss, welches Brennprogramm ihr habt, installiert euch erstmal CdBurner XP(ist sehr klein und ausreichend für unser projekt)

CDBurnerXP - Download - CHIP Online

->auf download drücken
->datei speichern

im downloadordner die datei "cdbxp_setup_4.3.8.2631_minimal.exe" anklicken und das programm auf eurem rechner installieren

so, jetzt könnt ihr euch eine CD mit Linux darauf brennen.

->CdBurnerXP öffnen und folgendes anklicken:

1.) iso-image erstellen->anklicken-ok anklicken
2.) durchsuchen anklicken
3.) -> "openSUSE-11.4-KDE-LiveCD-i686.iso" anklicken(in eurem download-ordner)
4.) -> "medium brennen" anklicken

und ab geht die post

jetzt habt ihr schon eine lauffähige Linux-CD erstellt
klickt auf eure CD:

folgende Daten sollten auf der CD enthalten sein

http://i52.tinypic.com/2e4dnb6.jpg


jetzt müßt ihr in eurem BIOS euer System so einstellen, das das Linux von der CD gestartet werden kann.
ins euer BIOS gelangt ihr, indem ihr entweder die taste F2 oder Entf(DEL)drückt und zwar gleich nach dem einschalten vom computer

also von hier aus:

auf die windowstaskleiste
taste->start
taste->beenden
taste->neu starten

eurer rechner beendet windows, der rechner beginnt neu zu starten
->jetzt F2 oder Entf drücken auf der tastatur(steht auch auf dem bildschirm, wie man ins BIOS kommt->enter BIOS<-)
jetzt müßt ihr im BIOS auf BOOT bzw BOOTOPTIONEN
stellt euer system so ein, das der rechner über CD bootet, nicht mehr über die festplatte -> abspeichern ->BIOS verlassen

da das BIOS und die tasten per hersteller variieren, könnt ihr gerne fragen, wie man bei eurem computer diese einstellungen vornimmt. profis sind hier immer genug
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Alt 21.09.2011, 02:18   #6
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Ein Hartzianer strebt aufwärts...
Standard AW: Umstieg auf Linux-howto

Funzt das vorher Beschriebene, geht es (so es keine Live-CD ist)
ans Installieren:

[Edith:]
An dieser Stelle setze ich voraus, daß vorher eine Datensicherung gemacht wurde !!!
[/Edith]

Mehr oder weniger gleich nach dem Starten erscheint ein Sprachen-Menü.
Wählt hier die Sprache aus, in der das Sys installiert werden soll.

1. Festlegen der Partitionen:
Soll Windoof ganz runter, könnt ihr Linux 3 Patitionen zuweisen.
Die erste bekommt den Einhängepunkt /
Die zweite wird als Auslagerspeicher (swap) genommen
Die dritte nunmehr wird als /home eingehängt.
Soll es ein Dual-Boot werden, muß die Partition für C:
entsprechend verkleinert werden.
Befinden für Win noch mehr Abteilungen auf der Platte,
verkleinert oder löscht die, die am Ende der Platte sitzt/sitzen.

2. Die Partitionsgrößen
Man nehme 20 GB für /
für swap die doppelte Größe des RAM
und den Rest (bei Linux only) für /home.

Die Trennung von / und /home hat den großen Vorteil, daß
bei Distributionswechsel oder neu aufsetzen die selbst erstellten
Dateien und Einstellungen erhalten bleiben.
Im (sehr seltenen) Fall des neu aufsetzens muß /
grundsätzlich formatiert werden. Ohne diese Trennung
wäre /home also gleich mit hinüber.

3. Die Formatierung
Für / und /home kann man jetzt noch die Formatierug auswählen.
Empfehle hier ext3.

4. Die Passwörter
Im Gang der Installation wird nach Passwörtern gefragt.
Diese werden wahlfrei eingegeben und sind unbedingt zu merken !
Achtet dabei auch auf Groß- und Kleinschreibung !

5. Los gehts
Nach erfolgter Installation wird die CD ausgeworfen.
Rechner ohne CD starten und glücklich werden !

Wichtiger Hinweis:
Linux kennt keine Laufwerksbuchstaben.
Hier also nach C:, D: usw. zu suchen, nutzt nichts.
Einhängbare Medien, wie auch Nachbarpartitionen auf der Festplatte
sind bei Ubuntu und anderen Debiangleichen unter
/media zu finden.

Wer detailliertere Info braucht, findet diese hier.
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Geändert von Ein Hartzianer (21.09.2011 um 03:07 Uhr)
Ein Hartzianer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2011, 00:23   #7
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Standard AW: Umstieg auf Linux-howto

Ist ja schon was nettes zusammen gekommen bisher. ISt auch nicht so ganz einfach sich konkret allgemein bei Linux zu halten ohne auf bestimmte Distrubutionen einzugehen. Aber mal schauen was ich noch beisteuern kann.

Erstmal das allgemeine BlaBla zu ein paar Dingen:

Zitat von Akregator Beitrag anzeigen
...Wenn man allerdings nicht lese- und lernbereit ist, sollte man bei Windows bleiben.
LOL - in dem Fall hilft Dir auch kein Windows, eher Computer wegnehmen oder gegen eine simple Spielekonsole tauschen. Ganz ohne lernen und lesen gehts bei keinem Rechner/Betriebssystem. Den Irrglaubn unterliegen halt zuviele - also machen wir das bitte nicht nur auf Win oder Linux oder Mac fest.

Zitat von lommler Beitrag anzeigen
...Verbesserungswürdig finde ich u.A. auch die Hochnäsigkeit des Größten Teils der Linuxgemeinde. Ein Hilferuf in entsprechenden Foren sorgen oftmals für Hohn und Spott und die ständige Verweisung auf die MAN-Pages (sofern diese überhaupt in der jeweiligen Distribution vorhanden sind).
Hast teilweise ja recht damit. Auch ein Problem, aber findet sich leider überall in den Foren. Lieblingssatz ist jedenfalls der Verweis auf Google oder SuFu ohne sonstige Infos (das findet sich bedauerlicherweise auch hier im ELO recht häufig). Andererseits kommt es auch ein wenig auf den ton an der die Musik macht oder wo man Hilfe sucht. Parallel würd ich immer noh zum gutem altem Usenet raten, vor allem in Internationalen Bereichen in englisch :-)

Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
...1. Festlegen der Partitionen:
Soll Windoof ganz runter, könnt ihr Linux 3 Patitionen zuweisen.
Die erste bekommt den Einhängepunkt /
Die zweite wird als Auslagerspeicher (swap) genommen
Die dritte nunmehr wird als /home eingehängt.
Soll es ein Dual-Boot werden, muß die Partition für C:
entsprechend verkleinert werden.
Befinden für Win noch mehr Abteilungen auf der Platte,
verkleinert oder löscht die, die am Ende der Platte sitzt/sitzen...
Ich ergänze das gern ncoh um einen Hardwarekniff. Wer zwei Platten im System hat sollte SWAP und Temporärdaten nebst Daten auf verschiedenen Partitionen auf der Zweitplatte unterbringen. Diese Aufteilung beschleunigt noch einmal den Plattenzugriff da nun System und Datenauslagerung gleichzeitig abläuft statt den Schreib-/Lesekopf über dieselbe Platte hechten zu lassen.

So nun zu dem was ich weiter ausführen mag für den Moment:

Die Software und was man so alles jenseits von Linux noch verwenden kann

Vorab, ich versuche nur eine Übersicht zu geben die bei weitem nicht Vollständig sein wird. Ich werd auch ein wenig mit Links geizen um nciht nch länger daran zu schreiben, aber alles ist per Suchmaschinenen aufzufinden. Ich hoffe das es für Umsteiger dennoch ein klein wenig Hilfreich ist.

Jetzt haben wir in den Threads so viel über die Installation lamentiert das wir das hoffentlich hin bekommen. Doch noch immer werden viele wie der Ochs vorm Berg dastehen und nicht Wissen was sie nun damit anfangen können, weil sie die Programme noch gar nicht kennen oder nicht wissen was sie anstelle von den bisherigen Win Programmen nutzen können. Systemtools lasse ich dabei erstmal außen vor und konzentriere mich erstmal auf das für den allgemeinen Anwender.

Klar, man hat so ziemlich alles was man braucht - und da wir heir auch Windows-Umsteiger beglücken wollen, ein paar kleine Hints dazu. Vieles findet sich gleich nach der Installation oder läßt sich per Yast, KPacketmanager, Petmanager, Packagesearch oder wie es sonst je nach Disto heißen mag - nach installieren. Dennoch sollte man sich klar machen, das nicht alles in den Managern frei zu finden ist und man auch ein wenig suchen muß. Neues kommt da nicht immer vor, aber auch Sachen die nicht zwingend von der Distro unterstützt wird. Manchmal finden sich Updates auch auf den Herstellerseiten eher als in den Datenbanken der Managern - also Augen auf und ein wenig stöbern :-)

Im übrigen, eine gute Seite die zwar auch nie eine komplettübersicht bietet, aber Alternativen zu bekannter Software auflisten kann ist:

AlternativeTo - Alternatives To The Applications You Want To Replace

Das sollte auch Windows Umsteigern auf der Suche nach der anstelle auf Linux genutzter Software helfen.

Zu Office: MS Office braucht es nicht einmal unter Windows. OpenOffice gibt es auch dort und noch jede Menge auf dieser Java Office Variante basierender andere Soft.
Libre Office ist ein weiteres Office-PAket unter Linux. Und GNome Office das dritte Große. Jedes von Ihnen kann wenigstens den MS Dateistandard bis Office 2000 lesen und schreiben, bei Textverarbeitung kann res auch Hilfreich sein vorher die Texte noch einmal im Richtext (RTF) Format abzuspeichern. Excell sollte kein Problem sein - lediglich Powerpoint wird ein wenig hakelig. Allerdings gibt es auch einen MS Powerpoint-Viewer unter Linux ohne Wine (Windows Emulator) zu bemühen. Programme zum erstellen von Presentationen gibts in den von mir genannten Office Versionen und auch einige ohne Officeanbindung.

Zettelkästen wie das bekannte MS OneNote oder Everquest finden sich zum Bleistift in den Programmen Basket (KDE) oder Notecase. Notecase selbst ist zwar mitlerweile ein ruhendes Projekt, arbeitet dafür Plattformunsabhängig auch mit einer Winversion und auch auf alten Kisten mit Minimaleren Linux Distros und erfreut sich immer noch großer beliebtheit.
Basket wird zukünftig wohl in der geplanten V2.0 dann auch auf Mac und Win laufen - aber bis die fertig ist dauerts noch ein Weilchen.

In Sachen Browser und eMail Programmen stehen einem alle bekannten der Mozilla und Opera Flotten zur Verfügung und noch so einige mehr. Instant Messenger gibt es auch zuhauf - Pidgin als Multimessenger, Brosix oder QNext zwecks Videokonferenzen, Skype und dergleichen - vieles ist Plattformübergreifend auch extra für Linux vorhanden.

PIM (Personal Management) wie Outlock ersetzt schon Thunderbird/Seamonkey mit eingebundenem Lightning Plugin, ein etwas kleinere Prog mit Kalenderfunktion ist Osomo. KOrganizer ist wieder das Standardprogramm unter KDE. Je nach Desktopsystem oder eigenen Interessen kommen noch andere Programme dazu mit Kalender und Adressverwaltung.

Datenbanken und Lernprogramme gibt es in Massen. GoldenDict ist wohl das beste als Dictionary und Wissensdatenbank. Kexi und Datakiosk sind zwei weiter kleine Datenbank Programme.

eBooks, PDF und sonstioges verwaltet und schaut man sich an per Calibre, FBReader, Foxit (bis hierher auch so manchem Win User bekannt) oder mit Okular.

An Grafikprogrammen wird man ebenfalls nicht vorbei kommen. GIMP ist überall bekannt, der wohl härteste OpenSource Konkurrent zu PaintShop Pro und Photoshop. Diverse Paint Programme und Bildbetrachter sind an sich schon im System vorhanden, aber ein guter Ersatz zu IrfanView wäre da Picasa, GwnView, Gview oder das gute alte XnView. MyPaint ist ein guter Ersatz für jeden, der ein Druckempfindliches Grafiktablett oder einen Tablettrechner sein eigen nennt um keine echten Leinwände mit Pinseln bemalen zu müssen.

Da ich grad Tabletrechner anspreche - auch hierfür ist gesorgt. Cellwriter für Handschrift nach Druckbuchstaben umwandlung, Xournal oder Jarnal als MS Journal Ersatz, MyPaint sowie diverse Bildschirm-Tastaturprogramme erleichetern einen hier das Leben. Mausgesten lassen sich hier ebenfalls, egal ob Stift- oder Fingereingabe, nutzen.

Dateimanager gibt es ebenfalls viele. Der Windows Explorer wird auch unter Win durch so einiges Ersetzt. Der Norton Commander ist jedem aus alten DOS Tagen sicher noch bekannt, der Midnight Commander ist auch als Linux Variante verfügbar. Thunar, Dolphin oder emlFM2 sind die nächsten unter Linux meist benutzten Filemanager.

Videovidergabe - da gibt es viel, aber am verbreitetsten und am besten ist immer noch VLC. Kaffeine unter KDE leistet ebenfalls einen guten dienst und steuert auch TV Hardware. mPlayer oder besser noch SMPlayer kommen dem am nächsten, was den Windows Media Player ausmacht - in der klassischen Ansicht.
Amarok und Banshee sind zwei der besten Mediatheken für so ziemlich alles, wer dennoch auf Songbird steht kann auch das nutzen oder von Win aus mitnehmen. XMMS oder QMMS sind die beiden Pendaten die WinAMP am nächsten kommen. Oder man nutzt es etwas minimalistischer in Sachen Songs mit Aqualung.

So, wem hier noch Anwendungen fehlen - da komm ich zu den nächsten Schritt: was gibt es jenseits von Linux Programmen?

Site Specific Browser zum Beispiel. Mozilla hat dafür das Prism Projekt ins leben gerufen um einen Minimalistischen Firefox mit speziellen Links wie eine Desktopanwendung aufrufen zu können. Das ist für so manches sicher nicht unpraktisch, aber die herkömmlichen Lesezeichen/Favoriten tun es auch. Nur das hier der komplette Browser jedesmal gestartet wird. Auch MS hat dazu ein eigenes Projekt, das ausschließlich mit dem IE und nur unter Win arbeitet - Bubbles.

Dann kommen noch die Java-Programme dazu, die völlig Betriebssystemunabhängig lediglich mit der Java-Runtime Umgebung laufen. Hier finden sich auch so ein paar Schätze, mit denen man gut arbeiten kann. Wer eien Fritzbox zuhause hat wird sich über das Opensource-Projekt jFritz freuen, mit denen sich auch die Adressbücher udn die Anrufüberwachung meistern läßt ohne die AVM Treiber udn Software zu benötigen. Jarnal hatte ich oben schon erwähnt, wer seien Linksammlung etwas anders verwalten möchte wird mit jBoom glücklich. Und auch CAD Designer werden sich freuen über Sweet Home 3D um ihre Wohnung dreidimensional zu planen. Man muß nur ein wenig suchen, dann finden sich hier olft Plattformübergreifend auch die Dinge, die einen sonst noch fehlen.

DOSbox und Wine - die Sparte um nicht komplett auf Windows und DOS verzichten zu müssen. Programme die es nun wirklich nicht mehr gibt unter Linux und Java könne hier "vieleicht" genutzt werden. Das ich vieleicht schreibe leigt daran, das eien Emulation nie alles mitmacht als das reine Betriebssystem. Etliches wird, so gut diese beiden Virtual Machines auch arbeiten, so nicht zum laufen zu bringen sein. Die Kompatibilitätslisten auf den jeweiligen Projekt-seiten geben mehr Aufschluß darüber zu den bekannte Programmen oder Tips wie es dennoch gehen könnte.

Nun zu was ganz anderem: Spiele und Linux
Nun, die alten DOS und Windowsgames laufen ggf. auch unter den beiden emulatoren DOSbox und Wine, hier gelten auch die schon erwähnten Probleme und Parallelinstallationen der Betriebssysteme werden sicher nciht ausbleiben wer Wert darauf legt. Aber Linux bringt auch eine Menge eigener Spiele, Clones und Freie Ausführbare Interpreter für die Daten aus den Original DOS/Win Welten. Vilee Spiel auch Plattformübergreifend und das Linux eigene braucht sich vor nichts zu verstecken. An Genres ist für jeden so ziemlich alles enthalten - Logi, Karten und Brettspiele sowieso.

Onlinegames in Form von JAVA (Online und auch lokal auf dem Rechner), JavaScript und Flashgames machen an sich keine Probleme. Lediglich Shockwave läuft nicht, da Adobe dies für Linux nicht unterstützt. Aber damit kann man leben.
Und Silverlight? Ist zum großen Teil auch nicht das große Problem, ein eigenes Pendant für Linux als Moonlight ist zum dazu installieren ebenfalls vorhanden für alle, die sich die MS NetFramework C# Erweiterung für Browser tatsächlch antun wollen. Die Seiten dafür sind zwar rar gesäht, aber man weiß ja nie wen das auch bei den Windowsnutzern interessiert.

Und nun das letzte in Sachen Spiele - die Emulatoren. Es gibt so ziemlich für alles vom Atari, Nintendo bis hin zur Playstation, Dreamcast und den C64 oder Amiga Emulatoren auch für Linux. Und das was nicht dort zu finden ist kann man mittels DOSbox oder Wine meist ebenfalls zum laufen bringen oder findet sogar eine Emulator auf Java Basis. Ich erspar es mir, das alles im einzelnen aufzuzählen - da entdeckt jeder seine eigenen Vorlieben oder braucht es gar nicht. Aber allgemein zur Anwendung dieser Emulatoren bedarf es der ROMs für die Spieleprogramme und den evt. SystemROMs um das zum laufen zu bringen. Einiges ist in den Paketmanagern installierbar, aber auch hier muß man suchen. Eine gute Übersicht für Emulationen (auch für andere Betriebssysteme) findet man auf der Seite:

Zophar's Domain
Emulators - PC Games Video Games Cheats Demos Xbox 360 PS3 Wii Trainers Fixes News | MegaGames
MAME | Multiple Arcade Machine Emulator
ScummVM :: Home
UAE Amiga Emulator

Oder eine speziell dafür ausgelegte Linux Distrubution:
ScottJarvis.com: Puppy Arcade 10
ScottJarvis.com: Puppeee Arcade

Damit beende ich erstmal diese Kleine Software Umstiegs-Verlgeichs Anwendungs Übersicht für Linux-Newbis. Wer noch was spezielleres wissen möchte, scheut Euch nicht zu fragen.
__

LG aus Regensburg
Klaus

---
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Geändert von ShankyTMW (26.09.2011 um 01:23 Uhr)
ShankyTMW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 03:25   #8
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ShankyTMW äußerte:
Zitat:
Ich ergänze das gern ncoh um einen Hardwarekniff. Wer zwei Platten im System hat sollte SWAP und Temporärdaten nebst Daten auf verschiedenen Partitionen auf der Zweitplatte unterbringen. Diese Aufteilung beschleunigt noch einmal den Plattenzugriff da nun System und Datenauslagerung gleichzeitig abläuft statt den Schreib-/Lesekopf über dieselbe Platte hechten zu lassen.
Das zerpflück' ich nun doch mal:
In meiner Schrankwand laufen nun auch 2 Scheiben.
Allerdings hab ich / und swap auf der ersten Platte und /home
liegt auf der Zweiten.
Vorteil: /home ist damit wechselbar !

Zitat:
XMMS oder QMMS sind die beiden Pendaten die WinAMP am nächsten kommen.
XMMS findet man mittlerweile unter dem Namen "Audacious".

Zitat:
Onlinegames in Form von JAVA (Online und auch lokal auf dem Rechner), JavaScript und Flashgames machen an sich keine Probleme. Lediglich Shockwave läuft nicht, da Adobe dies für Linux nicht unterstützt.
Öhm... Meinst du Dateien mit der Endung .swf ?
Wenn Flash installiert ist, öffne diese Dateien mit dem Feuerfuchs.
Ist Flash nicht installiert, hole es mit dem Paket
"flashplayer-nonfree" nach. Übrigens kann man .flv
(Flash-Video) dann auch mit einem Mediaplayer der Wahl abspielen.
Einige Versuche mit z.B. Gnash helfen mitunter auch weiter.

[Edith:]
Hänge mal 2 mit der Paketverwaltung (Synaptic)
einlesbare Paketlisten an. Bitte benutzt nur eine davon, sonst habt ihr doppelte Vormerkungen.
In beiden Listen befindet sich so ziemlich alles, was für einen (Ubuntu) Betrieb das Leben schöner macht.
Allerdings sollte vor dem Einlesen eine kleine Änderung der
Paketquellen vorgenommen werden.
Fragen dazu beantworte ich natürlich gern. Hier oder via PN.
[/Edith]

Angehängte Dateien
Dateityp: zip Paketlisten#.zip (19.1 KB, 146x aufgerufen)
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Geändert von Ein Hartzianer (30.09.2011 um 04:01 Uhr)
Ein Hartzianer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 13:14   #9
- TROLL in Behandlung -
 
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darkcity ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Zitat von ShankyTMW Beitrag anzeigen
I

Hast teilweise ja recht damit. Auch ein Problem, aber findet sich leider überall in den Foren. Lieblingssatz ist jedenfalls der Verweis auf Google oder SuFu ohne sonstige Infos (das findet sich bedauerlicherweise auch hier im ELO recht häufig). Andererseits kommt es auch ein wenig auf den ton an der die Musik macht oder wo man Hilfe sucht. Parallel würd ich immer noh zum gutem altem Usenet raten, vor allem in Internationalen Bereichen in englisch :-)
.
Jede distribution hat einen oder mehrer irc support channel, der bei den mitinstallierten irc clients meistens schon als default eingestellt ist ( leider meist engl, aber dort kann man dann nach de channel fragen )
die kennen dort auch schon die meisten newbie fragen und man bekommt entweder individuelle Beratung oder einen Link wo man die infos dann findet.
Bevor dort ein RTFM kommt muß man schon erheblich rumnerven
darkcity ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 15:49   #10
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Praktisch alle Distros bieten auch ein recht umfangreiches Wiki.
Weiter oben hatte ich ja schon auf eins verlinkt.
Die dort enthaltene Info ist weitgehend allgemeingültig,
wenn man also nicht grade Paketquellen oder so verändern
will (Die Links zu den Paketquellen sind Distrospezifisch),
sondern eher Allgemeinfragen hat ist man dort gut bedient.
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Alt 30.09.2011, 16:30   #11
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Für Anfänger ist auch Wubi interessant.

Darüber lässt sich Ubuntu über Windows installieren.

Es wird eine virtuelle Festplatte eingerichtet und diese vorbereitet. Beim nächsten Start kann man dann in einem Bootmenu Ubuntu auswählen und dann wird bei der ersten verwendung Ubuntu installiert.

Wenn man Ubuntu nicht mehr möchte, kann man es dann unter Windows deinstallieren.

Wubi - Download - CHIP Online
blinky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 18:22   #12
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Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
ShankyTMW äußerte:
Das zerpflück' ich nun doch mal:
In meiner Schrankwand laufen nun auch 2 Scheiben.
Allerdings hab ich / und swap auf der ersten Platte und /home
liegt auf der Zweiten.
Vorteil: /home ist damit wechselbar !
Nur ob man das nun braucht....als Newbie erstmal sowieso weniger...

Zitat:
...XMMS findet man mittlerweile unter dem Namen "Audacious"...
Ups stimmt, alte Namensgewohnheiten

Zitat:
Öhm... Meinst du Dateien mit der Endung .swf ?
Ja und nein - Flash und Shockwave sind zwei ganz verschiedene paar Schuhe obwohl vor allem als Webanwendung oft die gleiche Dateiendung verwendet wird (SWF) und man das gern deswegen in einen Topf wirft. Shockwave/Macromedia hat normalerweise DCR als Endung.

Flash sind CS3 Anwendungen als quasi Frontends für Webanwendungen. Ds läuft überall Super. Adobe hat auch einen eigenen Standalone Player (Projector genanntfür Win/Mac und Linux neben den Browserplugins. Das ist das was du beschrieben hast. Das einzige was Flash mit Shockwave gemein hat ist die Dateikomprimierung der SWF Anwendung.

Aber Shockwave sind Macromedia Anwendungen und kommen oft als Games daher - vor allem auf 3D Basis fluten die in letzter Zeit ins Internet. Und genau das läuft nicht auf Linux, nur Win und Mac.

Adobe - Adobe Shockwave Player

Über die Unterschiede zwischen den beiden kannst Du gern hier nachlesen:
Adobe - Adobe Flash Player: Häufig gestellte Fragen
der Unterschied zwischen Shockwave und Flash

Falls Dus gern selbst unter Linux probieren magst - Flash Seiten gibts ja genug - allein YouTube reicht da schon. Aber hier mal was mit mit aktueller Shockwave:

Freestyle Skate - Free online game on Shockwave-Games.net

Nur so nebenbei: es gab mal einen Third-Party Shockwave Player, der auch von Mozilla weiterempfohlen wurde. Der ist aber so weit "Out of Date" das er mit aktuellen Shockwave Anwendungen auch nix mehr anfangen kann.

Die einzige Möglichkeit das unter Linux sauber zum laufen zu bringen wäre der Umweg über Wine, einen Windowsbrowser und darüber dann das Windows Shockwave-Plugin instgallieren. Ist mir persönlich aber zu umständlich und zu viel Aufwand (Gut, das kann jeder selbst für sich entscheiden).

Ergänzend noch für meine kleine Übersicht zum Thema Browser:
Nicht das sich die Google Chrome Fans vergessen fühlen, den gibts latürnich auch für Linux - aber man findet den eher unter den Begriff "Chromium" statt Chrome.
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Alt 01.10.2011, 14:23   #13
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Nur zu meinem Post über Software: Ich fass später mal einige Links dazu zu den verschiedenen Dingen zusammen, wenn ich Zeit dafür finde.

Das Thema aktuelle Spiele ist hier in einen anderen Thread schonmal angeschnitten worden. Wem das nicht reicht was er so im Linux Universum vorfindet, der sollte sich auch in dem Blender-Universum umschauen.

Blender ist eine OpenSource 3D Modelling, Animation und Game Engine. Wer sich damit befassen mag, der hat hier ein Phantastisches Werkzeug für lau.

Der ein oder andere Kurzfilm mit dem Programm - unter anderem Big Buck Bunny oder Sintel sind absolute Spitze und zeigen was das Programm drauf hat. Aber auch als 3D Game Engine vom Plattformspiel bis hin zum FirstPerson Shooter finden sich Sachen, die Kommerziellen Spielen in nichts nach stehen. Die meisten Spiele sind für Win, Mac und Linux zu haben. Einiges auch für iOS (iPAD).
Blender selbst arbeitet ebenfalls auf all diesen Plattformen - und die Gemeinde wächst. hier noch ein paar Links dazu für alle Film oder Spieleinteressierten oder 3D Modellierer - und auch egal ob für Win oder Linux:

blender.org - Home
Blender Artists
Blender Games | A showcase of Blender games

P.S.: ein Manko haben die Blender Programme - es benötigt schon einen etwas stärkeren Rechenknecht, ist also nichts für die ältesten Rechner. Abolutes Minimum ist bei 1GHz CPU Single Core, ich würd aber erst bei 1,5GHz das Minimum ansetzen plus 1 bis 2GB RAM.
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Alt 01.10.2011, 16:29   #14
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@ShankyTMW: Erstmal ein kleines Dankeschön für die Abhandlung über Flash Anwendungen. Was nun /home als Standalone betrifft, so ist es grade für etwas betagtere Läppis ganz praktisch, deren Festplatten nun auch kein Platzwunder sind. Natürlich sollte man mit einem so gestrickten System auch recht umsichtig sein. Ist unter /home kein Datenträger verfügbar, gibts gerne mal eine Fehlermeldung.
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Alt 02.10.2011, 00:30   #15
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Zitat von Demolier Beitrag anzeigen
Nicht zu vergessen ist die Kompatibilität vorher mal zu googeln. Oft genug gibt es keine passenden Treiber für ein und angebaute Hardware.

Ich spreche aus Erfahrung, denn mein Sony Vaio Laptop "kann kein Linux". Das eingebaute DVD Laufwerk wird unter keiner Linuxversion als DVD, sondern nur als CD Laufwerk erkannt. Selbst der Sony-Support konnte keine Lösung anbieten, ausser einem Laufwerkstausch.

Treiber für Peripheriegeräte die noch über die Parallele Schnittstelle betrieben werden, sind oft schwer bis gar nicht zu bekommen. Ich habe z.B. noch einen alten Scanner, der unter Linux nix tut, ausser schweigen.

Zum Schnuppern eignet sich KNOPPIX hervorragend.
Super danke habe mich gestern gewundert warum das bei dem sony vaio nicht funktioniert.
heisst das knoppix läuft darauf? und was ist mit puppy?
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Alt 02.10.2011, 02:59   #16
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Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
@ShankyTMW:...Was nun /home als Standalone betrifft, so ist es grade für etwas betagtere Läppis ganz praktisch, deren Festplatten nun auch kein Platzwunder sind.
Das ersch.ließt sich mir nun wirklich nicht...

Zitat:
...Natürlich sollte man mit einem so gestrickten System auch recht umsichtig sein. Ist unter /home kein Datenträger verfügbar, gibts gerne mal eine Fehlermeldung.
Gerade deswegen und nebenbei hast Du in den meisten Laps nciht einmal Platz für 2 Festplatten - und per USB oder Firewire immer ein extra Laufwerk mit schleppen, nur damit das Lap auch unterwegs funktioniert...???
Ein HDD Austausch zu etwas größerem wäre da sinnvoller. Wobei es darauf ankommt was Du mit Linux alles anstellen magst - rein zum texte schreiben und Internet reicht eine Plattengröße von 10 bis 15GB allemal (in dieser Hinsicht ist Windows gieriger), Daten auf USB Stick oder externe Festplatte ohne die umständlich unter Home einzubinden - die finden sich dann (im x-buntu Style) dann unter Media.

Zitat von überflüssig44 Beitrag anzeigen
Super danke habe mich gestern gewundert warum das bei dem sony vaio nicht funktioniert.
heisst das knoppix läuft darauf? und was ist mit puppy?
Schwierig zu sagen, noch dazu: welches Sony Vaio Modell hast du?

In Sachen Laptops und Linux hilft Dir evt. die Seiten weiter:

Linux on Laptops
TuxMobil: Linux Laptop & Notebook Installation Guides

Was die Live-CDs angeht, probiere es erstmal aus. Wenn zumindest als CD Laufwerk erkannt sollten die CD Formate schonmal soweit funktionieren, bzw. Du kannst über den Weg selbst feststellen welche Hardware im Rechner Probleme macht.

Knoppix und Kanotix laufen eigentlich auf den meisten Rechnern, zunindest so weit das du die HW durch checken kannst.

Puppy zum austesten sollte auch wenig Probleme machen und läuft auch auf einigen Vaios - eine Übersicht findest Du hier:

PuppyLinux: Puppy On Laptops

wobei die sicher nicht vollständig ist. CD/DVD Probleme gibts hier und da beim brennen, aber das ist Laufwerkstyp abhängig (NEC machen zum Bleistift quer durch die Bank immer Probleme damit).

Du kannst ja gern mal Deine Eindrücke dazu schreiben wie und mit welchem Linux Dein Vaio zurecht kommt.
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Alt 02.10.2011, 04:34   #17
überflüssig44
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habe jetzt dann doch eine cd gebrannt mit dem neuesten ubuntu. die oberfläche und bedienung ist so ähnlich wie beim apple. wäre also für apple user einfach sich dort zurechtzufinden. colle bedienungsstruktur, erscheint mir einfach als windoof.
könnte mir vorstellen. das ubuntu einfacher ist für neueinsteiger im computer.. sprich 60+. ich zeigs mal meiner mutter, ob sie das einfacher versteht.

mit puppy versuch ich mal deinen link...die installation ging wirklich supereinfach und unter ubuntu war wlan erkennung super easy. den lap habe ich geschenkt bekommen muss mal nachschauen welcher das ist. älteres modell auf jeden fall.

bei dem xp was installiert war habe ich wlan nicht installieren können, obwohl ich im netzwerk installieren ganz gut bin und alle tricks dazu kenne.. keine ahnung was falsch war. das war ein firmenrechner und war mit irgendeinem firmennetzwerk verbunden. die hatte ich aber deinstalliert usw.

bin froh das jetzt alles funktioniert..tja windoof ist zu schwerfällig..ich teste jetzt das mal weiter... sony Typ VAIO PGC-7A1M ist das modell

Geändert von überflüssig44 (02.10.2011 um 04:52 Uhr)
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Alt 02.10.2011, 13:52   #18
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@überrflüssig44
Stimmt schon, die x-buntu Familie (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu) hat mit ihrem Installationsverhalten gewisse Maßstäbe gesetzt.Puppy für älter Rechner hat erst für sich allein ähnloche Wege für alte Kisten eingeschlagen und arbeitet beim Support und mit den ein oder anderen Programmen recht eng mit der Ubuntu Lucid Gemeinde zusammen.

Ein Tip zu Puppy: die Distro ist komplett in englisch, aber eine deutsche Variante gibt es davon auch:

Puppy Linux Discussion Forum :: View topic - Puppy 431 in Deutsch mit XFCE/Opera/Pwidgets

Ist allerdings in der Version 4 stecken geblieben. Eine Übersicht und Installationshilfe in de findet sich hier:
PuppyLinux: 1 Kurze Beschreibung von Puppy Linux

Puppy handhabt sich ein wenig anders als Ubuntu, auch wegen des anderen Desktop-Managers JWM oder IceWM (Windowssystem), aber mit pWidgets schaut es Win Vista/7 nicht unähnlich und vom Mac her gibts quer durch die Bank einige Docking Leisten (CairoDock zum Bleistift) für Linux.
Puppy werkelt am besten mit seiner eigenen Variante namens wBar - mit der Combo hast du auf alten Kisten ein Desktopsystem das den aktuellen Mac und Win Systemen kaum in was nachsteht.

Ein Mac Designed Puppy findest Du hier:
Puppy Linux Discussion Forum :: View topic - Macpup 511

Das werkelt mit iBar als Dock.
iBox und Cairo (ist etwas komplizierter zu installieren) funzen ebenfalls unter Puppy - es sitz also wandlungsfähig. An Windowsmanagern geht auch einiges - JWM/IceWM lassen sich ersetzen durch KDE, xfce, Fluxbox etc - eigene Puppy Spezial Pupplets (Varianten) gibt es auch dafür.

Da ich grad über Puppy philosophiere - mein Nostalgierechner werkelt übrigens damit, noch ein hinweis zum Syystemupdate:
Automatiken ähnlich wie bei Win oder x-ubuntu die das aus dem Internet ziehen findet man hier so nicht. Hier heißt es - Neue Version runter laden, als Scheibe brennen und den Rechner mit dieser dann Starten. Dann per Installationsmenü auf Update gehen und bei reiner Festplatteninstallation findet man dann das aktualisierte Puppy vor ohne groß was verändern zu müssen. Abgesehen von diesen kleinen Umstand geht das also recht unkompliziert bei kleinen Updates. Bei Hauptversionsupdates sollte man dennoch vorher nachlesen was sich alles ändert bevor man den Wechsel (aktuell von Version 5.irgendwas auf demnächst 6) durchführt. Das Motto: "Never change a running System" aus alten Tagen ist bei Computern auch heute noch aktuell ;-)
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Alt 02.10.2011, 18:39   #19
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Zitat von ShankyTMW Beitrag anzeigen
@überrflüssig44
Stimmt schon, die x-buntu Familie (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu) hat mit ihrem Installationsverhalten gewisse Maßstäbe gesetzt.Puppy für älter Rechner hat erst für sich allein ähnloche Wege für alte Kisten eingeschlagen und arbeitet beim Support und mit den ein oder anderen Programmen recht eng mit der Ubuntu Lucid Gemeinde zusammen.

Ein Tip zu Puppy: die Distro ist komplett in englisch, aber eine deutsche Variante gibt es davon auch:

Puppy Linux Discussion Forum :: View topic - Puppy 431 in Deutsch mit XFCE/Opera/Pwidgets

Ist allerdings in der Version 4 stecken geblieben. Eine Übersicht und Installationshilfe in de findet sich hier:
PuppyLinux: 1 Kurze Beschreibung von Puppy Linux

Puppy handhabt sich ein wenig anders als Ubuntu, auch wegen des anderen Desktop-Managers JWM oder IceWM (Windowssystem), aber mit pWidgets schaut es Win Vista/7 nicht unähnlich und vom Mac her gibts quer durch die Bank einige Docking Leisten (CairoDock zum Bleistift) für Linux.
Puppy werkelt am besten mit seiner eigenen Variante namens wBar - mit der Combo hast du auf alten Kisten ein Desktopsystem das den aktuellen Mac und Win Systemen kaum in was nachsteht.

Ein Mac Designed Puppy findest Du hier:
Puppy Linux Discussion Forum :: View topic - Macpup 511

Das werkelt mit iBar als Dock.
iBox und Cairo (ist etwas komplizierter zu installieren) funzen ebenfalls unter Puppy - es sitz also wandlungsfähig. An Windowsmanagern geht auch einiges - JWM/IceWM lassen sich ersetzen durch KDE, xfce, Fluxbox etc - eigene Puppy Spezial Pupplets (Varianten) gibt es auch dafür.

Da ich grad über Puppy philosophiere - mein Nostalgierechner werkelt übrigens damit, noch ein hinweis zum Syystemupdate:
Automatiken ähnlich wie bei Win oder x-ubuntu die das aus dem Internet ziehen findet man hier so nicht. Hier heißt es - Neue Version runter laden, als Scheibe brennen und den Rechner mit dieser dann Starten. Dann per Installationsmenü auf Update gehen und bei reiner Festplatteninstallation findet man dann das aktualisierte Puppy vor ohne groß was verändern zu müssen. Abgesehen von diesen kleinen Umstand geht das also recht unkompliziert bei kleinen Updates. Bei Hauptversionsupdates sollte man dennoch vorher nachlesen was sich alles ändert bevor man den Wechsel (aktuell von Version 5.irgendwas auf demnächst 6) durchführt. Das Motto: "Never change a running System" aus alten Tagen ist bei Computern auch heute noch aktuell ;-)

JA never change.. ist richtig, mache ich auch so bei meinem PC, aber lappi ist ja geschenkt worden und hatte sowieso nur reines XP drauf. Iso image brennen und so weiter ist bei mir auch kein problem auch in Englisch installieren, das ist auch einfach für mich.. ich hatte mal vor paar Jahren puppy ausprobiert am PC.. aber xp läuft hier rund und schnittprogramme die ich habe auch.. Adobe creative suite usw. Aber den lappi will ich auf linux haben.. bei ubuntu 10.4 ist mir jetzt paar mal der lappi hängengeblieben, ob das daran liegt das ich nur 512 mb Ram habe?? Beim Sony kann man bis 2 GB installieren. Frage mich ob das denn notwendig ist mit dem lappi will ich nur internet, musik, oder gelegentlich im blog schreiben.. deshalb eine kleine software installieren ??

Es gab mal eine seite, wo man sich aussuchen konnte, welches puppy man installieren kann, für anwendungen die man nutzt, inkl. download servern..
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Alt 02.10.2011, 18:40   #20
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maroosha Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von ShankyTMW Beitrag anzeigen

Da ich grad über Puppy philosophiere - mein Nostalgierechner werkelt übrigens damit, ...
auf der puppy-site steht auch daß man ältere versionen sich ziehen kann - haste erfahrung mit so alten kisten mit 64 mb ram und weniger wo üblicherweise früher win 11 / win 95 und win 98 liefen?

teilweise haben diese dinger ja auch schon usb - kannste sagen inwieweit vllt. neure hardware damit angeschlossen werden könnte und aktuelle browser vllt. damit nutzbar sind?

ist vllt. etwas schwammig und vage ausgedrückt - aber vllt. fallen dir ja interessante beispiele und kombinationen ein die du nennen kannst
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