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Alt 27.06.2017, 20:13   #51
annar
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@Großhändler Der Teufel steckt im Indikativ :-)
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Alt 28.06.2017, 00:05   #52
Zeitkind
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Zitat von Wholesaler Beitrag anzeigen
Wo schreibe ich in der Ich-Form?
Für Aussagen braucht es keine Ich-Form, oder meinst Du das etwa so?:
Zitat von Wholesaler Beitrag anzeigen
... da angeblich in der Praxis nicht umsetzbar. Zudem wäre es eine Ostpartei ...
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Alt 28.06.2017, 09:30   #53
MissRuhrpott
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
Kontex: Niemand darf aufgrund einer Sanktion auf der Straße verhungern.
Genau so sieht's aus.Daher gibt es in Hinblick auf das SGB II auch nur eine wählbare Partei.Da werden die Forderungen wenigstens so hoch angesetzt,daß am Ende auch was dabei herauskommt.
__


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Alt 28.06.2017, 14:22   #54
saurbier
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Nun das die Linken (sind ja ein Zusammenschluss aus ehemaliger PDS und den Linken der SPD) keinen entsprechenden Zulauf haben, dürfte vielleicht auch an ihrem eigenen Wahlkampfauftritten liegen. Hier bei uns habe ich sie bei NRW-Wahlkampf nirgends gesehen - ausser auf Plakaten.

Wer die Bürger heutzutage nicht mehr persönlich anspricht, der verliert sie an die Konkurrenz.

Das die Linkspartei dank der jahrelangen vorsätzlichen falschen Anschuldigungen/Unterstellungen durch die etablierten Parteien (allen voran die CDU/CSU) heute in den Köpfen der Bevölkerung negativ behaftet ist, liegt auch in derem eigenen Verschulden. Warum hat man damals die Spendenaffäre der CDU nicht aufgegriffen und damit zurück geschlagen, warum greift die liebe Sahra Wagenknecht die beschönigenden Vorträge der CDU/CSU dank ihrem exelenten Fachwissen nicht mit konkreten Zahlen an und zeigt so dem Wahlvolk wie es von diesen Politikern mit schön geredeten Zahlen bewusst geblendet wird.

Tja, warum wohl!

Für mich bleibt die Wahrheit der Linken immer noch das kleiner Übel im Verhältnis zu den Lobbyisten Parteien, wo die Herrschaften nur an ihre eigenen Vorteile denken, auch wenn vom Prinzip her alle Politiker ja egoisten sind und wohl auch sein müssen.

Das eine Linkspartei die deutsche Demokratie und damit das aktuelle Wirtschaftswunder mit ihrer Politik einer Umverteilung vor die Wand fahren könnte, ist wohl genauso wenig drin wie das der Mond nachts nichts mehr aufgeht.

Aber solche gräuelmärchen kann Merkel dem Volk leider immer noch glaubhaft rüber bringen.


Grüße saurbier
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Alt 28.06.2017, 15:25   #55
Zeitkind
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
... warum greift die liebe Sahra Wagenknecht die beschönigenden Vorträge der CDU/CSU dank ihrem exelenten Fachwissen nicht mit konkreten Zahlen an
und zeigt so dem Wahlvolk wie es von diesen Politikern mit schön geredeten Zahlen bewusst geblendet wird.
Müssen es denn unbedingt Zahlen sein, oder reichen Fakten nicht aus? Die ´zig Reden auf Youtube such Dir aber selber raus.
Redliche Angriffe auf die Fehlentwicklungen und katastrophale Politik der regierenden Mehrheit gibt es doch wohl genug.
Interessanter ist aber Dein seltsamer Vergleich.
Zitat:
Für mich bleibt die Wahrheit der Linken immer noch das kleiner Übel im Verhältnis zu den Lobbyisten Parteien,
wo die Herrschaften nur an ihre eigenen Vorteile denken, auch wenn vom Prinzip her alle Politiker ja egoisten sind und wohl auch sein müssen.
Was meinst Du denn mit der Wahrheit der Linken und warum ist diese ein Übel? Kommst Du etwa hier auf den Punkt?
Zitat:
Das eine Linkspartei die deutsche Demokratie und damit das aktuelle Wirtschaftswunder
mit ihrer Politik einer Umverteilung vor die Wand fahren könnte, ist wohl genauso wenig drin ...
Ironisch ist das scheinbar nicht gemeint. Oder etwa doch?
Zitat:
Aber solche gräuelmärchen kann Merkel dem Volk leider immer noch glaubhaft rüber bringen.
Was ist damit denn jetzt schon wieder gemeint. Wo ist der Bezug?
Wäre schön, wenn Du Dich unmißverständlicher ausdrücken könntest.
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Alt 28.06.2017, 22:02   #56
Wholesaler
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Mir wirds hier langsam aber sicher zu off-topic. Von daher hat sich für mich das Thema "Die Linke" in diesem Thread erledigt.
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Alt 06.11.2017, 18:14   #57
Tarps
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Paradise Papers!
Es ist an der Zeit, dass die sPD den Sozial-Schmarotzer Gas-Gerd raus schmeißt!
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Alt 04.12.2017, 13:22   #58
avalanche
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Moin zusammen,

die Spezialdemokraten am Scheideweg und es gibt hier nichts zu schreiben?

Für meinen Teil hoffe ich mal darauf, dass die Basis sich gegen die GroKo entscheidet (wohl am Donnerstag) und die Bundesmutti dann mit ihrer Politik allein darsteht.

Frohen Advent, ave
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Alt 04.12.2017, 19:21   #59
Tica
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Genau meine Meinung.

Ich sehe übrigens keinen Unterschied zwischen Groko oder Tolerierung der CDU durch die SPD. In beiden Fällen würde die SPD Frau Merkel auf den Thron hieven. Für mich wären sie dann so oder so nicht mehr wählbar.

Vermutlich kommen die erst wieder aus dem Tal, wenn sie HartzIV abschaffen.
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Alt 06.12.2017, 13:05   #60
saurbier
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Tja, das Dilemma der SPD.

Hartz IV hat ihr nachhaltig das Gnick gebrochen und die ehemalige Wählerschaft gründlich vergrault.

Trotzdem hält die Partei fest am Hartz IV Konzept und betrachtet es weiterhin als Parteipolitisch erfolgreiches Projekt.

Da sieht man eben, wie realitätsfern unsere Politiker inzwischen Leben.

In einer Wahlsendung konnte man damals Herrn Schulz ja sagen hören - sie müssen uns schon einen Vertrauensvorschuss geben -, die Antwort seiner Gesprächpartnerin war dazu dann auch eindeutig - nein - sie müssen mir erst mal zeigen wie ernst sie es mit ihrer solzialen Politik meinen -. Ich kann dazu nur sagen, recht hat sie.

Genau diese Chance wird der SPD nun auf dem Silbertablett geboten.

Herr Schulz könnte nun in einer geschickten Verhandlung seine soziale Politik umsetzen, wenn er denn geschickt verhandeln würde.

Wie war das mit 12,-€ Mindestlohn, Abschaffung der ständig neuen Befristungen bei den Jobs, gleicher Lohn für gleiche Arbeit bei ZAFs, bessere EMR-Renten, einfrieren der Rente bei mindestens 50%, Mietpreisbremse und Ausbau bei den Sozialwohnungen u.s.w.. Da dürfte die Kette der Wünsche sicherlich noch viel länger sein.

Ich vermute mal, da Frau Merkel nach dieser Wahlperiode eh keine Lust mehr hat, dürfte sie auch zu vielen Zugeständnissen bereit sein, um die letzten 4 Jahre erfolgreich abschließen zu können.

Als gegner dürften da eher gewisse CDU Erlkönige stehen, die immer noch nicht begriffen haben, daß die CDU bei einem neuerlichen Wahlkampf keine bessere Perspektive hätte, denn wir haben nun mal mit der AfD eine weitere Partei im Bundestag womit sich logischer Weise keine Mehrheit so einfach finden wird.

Sollte es wirklich zu Neuwahlen kommen und die SPD echt auf 15% abrutschen, na dann könnte man damit auch keine große Koalition (aus drei Parteien) mehr bilden, dann käme nur wieder ein vierer Bündnis in frage und damit noch mehr Zugeständnisse an die einzelnen Partner.

Jetzt könnte Schulz zeigen, wohin er die SPD steuern will und vor allem was er unter sozialer Gerechtigkeit versteht. Damit stünde die SPD jetzt am Scheideweg für ihre Zukunft.

Findet sie zur ihren Wurzeln (Arbeiterpartei) zurück, oder will sie lieber die wirtschafts freundliche Politik von Schröder fortsetzen.


Grüße saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2017, 20:12   #61
Tarps
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Das ist unser Konzept: Modern und gerecht!
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Alt 08.12.2017, 20:06   #62
hartzerkaese
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hartzerkaese hartzerkaese
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Ich glaube die SPD bleibt wie sie ist. Auch von den Jusos darf man sich nur wenig erhoffen.

Hin und wieder hatte ich Hoffnungen aus dieser Ecke - aber heute nicht mehr. Den Grund findet ihr hier:

Zitat:
Corbyn auf dem Parteitag? NO WAY!

Auf dem kommenden Parteitag unser Mutterpartei geht es nach der enttäuschenden Bundestagswahl und der erfolgreichen Landtagswahl bei uns in Niedersachsen um viele wichtige Richtungsentscheidungen. Aktuell bemühen sich neben einigen Jusos auch linke Sozialdemokrat*innen um einen Auftritt des Vorsitzenden der britischen Labour Party, Jeremy Corbyn. Die britischen Genoss*innen konnten sich in den letzten Monaten über sehr viel Zustimmung erfreuen. Dies spiegelt sich nicht zuletzt auch durch die steigenden Mitgliederzahlen wider. Der Erfolg wird vor allem der Linkswende der Labour Party zugeschrieben. Ein Grund, ihn deswegen auch auf dem Parteitag sprechen zu lassen?

Trotz vieler guten Ansätze sprechen wir uns klar gegen eine Rede Corbyns aus! Gerade seine Haltung zu Israel und den Konfliktparteien im Nahostkonflikt sind nicht nur gruselig: Sie sind realitätsfern und antisemitisch!

Wir sollten uns als Partei fragen:
- Wollen wir jemanden auf dem Parteitag sprechen lassen, der die Hamas und die Hizbollah als Freunde bezeichnet hat? [1]
-Wollen wir jemanden auf dem Parteitag sprechen lassen, der Israel sein Recht auf Selbstverteidigung abspricht? [2]
-Wollen wir jemanden auf dem Parteitag sprechen lassen, der Israel als Apartheidsstaat bezeichnet hat? [3]

Wir sagen klar und deutlich NEIN!
NEIN zu antisemitischer Hetze jeglicher Art!
NEIN zu realitätsfernen Schuldzuweisungen im Nahostkonflikt!
NEIN zu Antizionismus!
Übelste Hetze gegen Corbyn

Quelle: Facebook-Auftritt der Jusos - kann auch ohne Facebookaccount besucht werden.

Viele Kommentare sind da gut - zum Glück noch nicht zensiert:

Zitat:
Von Corbyn lernen hieße siegen lernen! Ihr bei der SPD , ob jung oder alt, habt offenbar nichts aus der Vergangenheit gelernt und nichts verstanden. Der Sozialdemokratie haben die Menschen in Deutschland die Agenda 2010 zu verdanken. Ihr verantwortet die Teilnahme deutscher Soldaten an völkerrechtswidrigen Kriegen, die Ermöglichung von Drohnenmorden via Ramstein, Aufrüstung, Waffenverkäufe in Kriegs- und Krisengebiete, einen massiven Sozialabbau, Alters- und Kinderarmut, prekäre Jobs und einen drastischen Abbau von Arbeitnehmerrechten! Aber das Erste was euch zu Corbyn, einem scharfen Kritiker des Neoliberalismus, einfällt ist das abgegriffene und konstruierte Totschlagargument des Antisemitismus, welches derzeit inflationär gegen all diejenigen eingesetzt wird, die den Neoliberalismus oder NATO/USA Positionen kritisieren! Völlig planlos plappert ihr einen Begriff nach, dessen wahre Bedeutung ihr offensichtlich nicht im Ansatz verstanden habt! Euch ist wirklich nicht mehr zu helfen! Setzen. Sechs.
__

Wir die Arbeitsagenturen und JobCenter sichern unseren Kunden dauerhafte Armut, Ausbeutung und Ausgrenzung zu. Wir lieben es Sie in absoluter Perspektivlosigkeit und Abhängigkeit zu sehen. Unsere Serviceleistungen für Sie sind:

- inkompetente Beratungsmöglichkeiten.
- Vermittlung in Niedriglohnjobs in allen Branchen und in Zeitarbeit.
- Vielfältige sinnlose Maßnahmen wie zum Beispiel - Dequalifizierungsmaßnahmen (nutzlose Umschulungen und nutzlose Weiterbildungen), 1€ Jobs und so weiter.
- Bunte Sanktionsmöglichkeiten zwischen 10%-100%, wenn Sie an Niedriglohnjobs, Maßnahmen oder an Beratungsterminen kein Interesse haben.
hartzerkaese ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2017, 15:31   #63
saurbier
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Hallo hartzerkaese,

hast du denn die Debatten verfolgt - ich ja.

Da war häufig mehr als deutlich zu hören (sehen) wie die Deligierten die Führung angriffen - sie agiere oftmals abgehoben, Volksfern und eher auf die eigene Machtposition ausgerichtet -.

Der Deligierte Bartels aus Bayern z.B. sagte klar und deutlich das sich die Partei wieder ihren Ursprüngen nähern müsse, wenn sie nicht noch weitere Zustimmung verlieren will. Die SPD müsse wieder den Weg zu ihren ureigensten Klientel finden - den Arbeitnehmern - und nicht den Weg des Neokapitalismus anderer Parteien folgen.

Aber leider und das habe ich dann auch feststellen können, sieht es die Führung eben anders.

Genau das habe ich aber auch schon früher so gesagt. Die Parteiführung ist eben ihrer Macht und damit verbunden ihrem eigenen persönlichen Status (finanziell als auch öffentlich) interessiert. Ist ja auch klar, ein Bezirksvorsteher wird niemals solche Top-Angebote erhalten, wie ein Bundestagsabgeordneter bzw. gar Minister.

Ich behaupte mal, diese ganze Aktion war eher mehr als Schau inziniert worden als das man dort tatsächlich eine ernst zunehmende Zustimmung der Deligierten für Verhandlungen wollte.

Die Führung (Vorstand ist ja auf 45 angewachsen) der SPD will einfach nicht begreifen, daß die Mehrheit der Arbeitnehmerschaft - die wie M. Schulz sicherlich zu recht sagte immer schlechter dar steht - eben nicht mit der Agendapolitik einverstanden war/ist und deshalb kein Vertrauen mehr in deren Politik hat.

Das dies ja begründet ist, kann man ja an der Politik der SPD in den letzten 4 Jahren sehen, wo Nahles zwar einiges gemacht hat, aber was dem Arbeitnehmer im Verhältnis zur Wirtschaft eben wenig bringt:

1.) Mindestlohn, wunderschön und in Anbetracht anderer EU-Länder zu wenig, da a) ein Mindestlohn mit welchem man weiterhin vom Amt abhängig bleibt ist wohl eher was?, b) ein Mindestlohn der bei geschätzten mehr als 1 Million sogar noch ohne rechtliche Konsequenzen unterboten werden darf, ist eher was?, ein Mindestlohn der nach zwei Jahren um lediglich 84 Cent angehoben wird, wenngleich die VW Mitarbeiter eine Lohnsteigerung von um die 5% in zwei Jahren bei weit mehr als guten Löhnen erhalten, ist wohl eher was?

2.) Arbeitnehmer Überlassungsgesetz. Darüber schreibe ich hier mal lieber nicht, denn Prof. Sell schrieb dazu bereits ausführlich, wie hier den Unternehmer zugearbeitet wurde.

3.) Rente, nach ja was die SPD da abgelassen hat, dürfte wohl alle interessierte Tränen in die Augen treiben. a) da stimmt man einer Mütterrente zu, die dann die Rentenkasse mit mehr als 7 Milliarden zahlen (belastet) darf. Das wo dort doch nicht mal genug vorhanden ist und der Staat mit 67 Milliarden jährlich zuschustern muß. Man nimmt den Arbeitnehmer also einfach ihr angespartes Geld weg, daß ist wohl eher was?
b) da schaft man eine Frühverrentung für Menschen die 45 Jahre gearbeitet und das 63. Lebensjahr erreicht haben. Na toll, für die folgenden Jahrgänge wird das ganze dann immer schwieriger diese Rente zu bekommen, denn das Eintrittsalter wird Jahr für Jahr um 2 Monate angehoben. Das ist dann wohl eher was?
c) tja man tat auch was für die EMR, nah klar. Ab Sommer 2014 dürfen sich alle Neuzugänge freuen, sie bekommen 2 Jahre mehr Anrechnungszeit (von 60 auf 62 Jahre), was aktuell ca. 60,-€ mehr Rente bedeutet. Wie sagte doch Frau Nahles oder Frau Schwesig als Vorstandsmitglieder im damaligen Wahlkampf immer wieder - ich weiss von wie wenig eine Frührentner leben muss, mein Vater ist Frührentner, da müssen wir was verbessern -. Tja was wohl hat man für die ca. 1,2 Millionen aktuellen EMR getan, nichts, nada. Das ist dann wohl eher was?

Und so zieht sich die Kette der sozialen Verbesserungen für die Arbeitnehmer seitens der Arbeiterpartei SPD durch.

Und heute, na man will eine Mindestrente einführen, aber toll doch wieder eine Augenwischerei. Wie sagten es einige bei Parteikonvent so richtig, was und vor allem wem bringt das was, wenn die Mindestrente mit der Grundsicherung verrechnet wird, nichts. Aber alle Doppelverdiener (also besser gestellte) bekämen einen tollen Zuschuss zur jetzigen Rente.

So kann und wird die SPD mit Sicherheit keine neuen Wähler motivieren und nach einer neuerlichen großen Koalition wird sie die wohl letzte Lektion ihrer ehemaligen Anhänger als Volkspartei erhalten.


Grüße saurbier
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