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Alt 20.02.2007, 00:46   #26
Arwen
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Arwen
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Zitat:
nur wegen der Kinderbetreuung...
...wobei mich sehr interessiert, ob U. von der Leyen auch einmal darüber nachgedacht hat, an der Ausbildung der Erzieherinnen etwas zu ändern:
Zitat:
Die Ausbildung der Erzieher/innen in Europa: Erzieher/innen in der BRD sind in der vorschulischen Erziehung, der Heimerziehung sowie in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit tätig. Sie arbeiten in Kindergärten und Kindertagesstätten. Dort sind sie für die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Zusammenarbeit mit den Eltern verantwortlich. Sie betreuen die Kinder in Gruppen, fördern das soziale Verhalten und das einzelne Kind in seiner Entwicklung. Zu den sozialpädagogischen Aufgaben der Erzieher/innen kommen organisatorische und verwaltungstechnische Arbeiten. Des Weiteren umfasst die Tätigkeit Beratung, Unterstützung und Begleitung von Personensorgeberechtigten sowie die Kooperation mit allen den sozialpädagogischen Bereich tangierenden Institutionen.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und gliedert sich in eine 2jährige schulische Ausbildung und ein 1jähriges Berufspraktikum oder 4 bzw. 5 Jahre und schließt dann die vorherige fachpraktische Tätigkeit ein. Die Zugangsvoraussetzungen sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Es werden der Realschul- oder ein vergleichbarer Abschluss sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein 1- bis 2jähriges Praktikum oder eine 3jährige einschlägige Berufstätigkeit vorausgesetzt. In einigen Bundesländern besteht die Möglichkeit, in so genannten doppelqualifizierenden Bildungsgängen gleichzeitig die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife zu erlangen (vgl. Bundesanstalt für Arbeit, 2000, S. 377f.).

Auf dem formal höchsten Niveau wird in Frankreich ausgebildet (die 2jährige Ausbildung erfolgt erst nach erfolgreichem Abschluss eines 3jährigen Uni-Diploms.)
In Großbritannien wird beispielsweise eine Verkürzung der Ausbildung sowie Verlagerung der Verantwortung für die Ausbildung von den Universitäten in die Praxis diskutiert! Der Trend aber geht in Richtung Anhebung des formalen Bildungsniveaus und einer Verlängerung der Ausbildung.
In Finnland vollzieht sich die Ausbildung der Vorschulpädagog/innen auf universitärem Niveau. Seit 1995 hat die Arbeit und Qualität der Vorschulpädagog/innen einen ähnlichen Stellenwert wie die der Primarschullehrer.
Schweden hat, bezogen auf die Altersgruppe von 0-6 Jahren, das Konzept einer altersübergreifenden Orientierung in Ausbildung und Praxis konsequent umgesetzt. Die Fachkräfte absolvieren eine 3jährige Hochschulausbildung. Seit 1995 kann auch ein internationaler Studiengang für Frühpädagogik belegt werden, in dessen Rahmen ein Jahr im Ausland studiert werden kann.
In Deutschland und Österreich erhalten die Erzieher/innen eine Ausbildung auf dem formal niedrigsten Niveau, dies betrifft auch die Eingangsvoraussetzungen.
http://www.kindergartenpaedagogik.de/831.html

Die hervorgehobenen Staaten bieten nämlich eine gute bis sehr gute Betreuungssituation für berufstätige Mütter. Und irgendwie kommt mir auch gerade die Pisa-Studie in den Sinn und das Ansinnen, dass die Ausbildung der Kinder verbessert werden müsste/könnte, bloß wie und dass dies schon viel früher als zu Schuleintritt geschehen könnte, kommt wohl niemandem in Sinn. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin gegen Frühförderung, die mit Drill und Überforderung daherkommt

Gruß, Arwen
Arwen ist offline  
Alt 20.02.2007, 11:54   #27
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annette
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Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Die hervorgehobenen Staaten bieten nämlich eine gute bis sehr gute Betreuungssituation für berufstätige Mütter. Und irgendwie kommt mir auch gerade die Pisa-Studie in den Sinn und das Ansinnen, dass die Ausbildung der Kinder verbessert werden müsste/könnte, bloß wie und dass dies schon viel früher als zu Schuleintritt geschehen könnte, kommt wohl niemandem in Sinn.
Das ist schon immer wieder mal Thema, bloß fehlt hier wohl einfach der politische Wille entsprechend in die Ausbildung der ErzieherInnen zu investieren. Wie Frau von der Leyen dazu persönlich steht, weiß ich nicht, aber ich gehe davon aus, dass die Qualität einer Ganztagsbetreuung auf jeden Fall vergleichbar sein sollte mit der in den Musterländern. Drill und Überforderung ist jedenfalls auch nicht in meinem Sinne, aber sehr wohl eine Frühförderung, die einige Defizite, z.B. sprachliche, ausgleichen kann.
annette ist offline  
Alt 20.02.2007, 12:18   #28
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Dopamin
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Zitat von Arwen
Die hervorgehobenen Staaten bieten nämlich eine gute bis sehr gute Betreuungssituation für berufstätige Mütter. Und irgendwie kommt mir auch gerade die Pisa-Studie in den Sinn und das Ansinnen, dass die Ausbildung der Kinder verbessert werden müsste/könnte, bloß wie und dass dies schon viel früher als zu Schuleintritt geschehen könnte, kommt wohl niemandem in Sinn.
Zitat von annette Beitrag anzeigen
Das ist schon immer wieder mal Thema, bloß fehlt hier wohl einfach der politische Wille entsprechend in die Ausbildung der ErzieherInnen zu investieren. Wie Frau von der Leyen dazu persönlich steht, weiß ich nicht, aber ich gehe davon aus, dass die Qualität einer Ganztagsbetreuung auf jeden Fall vergleichbar sein sollte mit der in den Musterländern. Drill und Überforderung ist jedenfalls auch nicht in meinem Sinne, aber sehr wohl eine Frühförderung, die einige Defizite, z.B. sprachliche, ausgleichen kann.


Hallo Mädels,

ich möchte ja hier nicht die Spassbremse sein, aber seid mal realistisch...

Vernünftige Ausbildung im Schul- und Erziehungswesen halte ich auch für sehr wichtig, dass Kindergärten keine "Kinderverwahranstalten" werden, aber WIE denkt ihr wird die Umsetzung von sowas HIER erfolgen?

Ist nur eine Meinungsäußerung...

Dopamin
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Alt 21.02.2007, 07:37   #29
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sindytomlea
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Standard Meine Gedanken zu den Postings

@ Rounddancer

Tatsache ist doch, daß wir viele Probleme, von der Arbeitslosigkeit, dem Verkehrsstau in der Hauptverkehrszeit, bis hin zur Kinder- und Jugendkriminalität nicht oder nicht in dem Maße hätten, wenn dem traditionellen christlichen (aber auch in anderen Religionen üblichen) Bild von Mensch und Familie entsprechend die Frauen daheim bei Haus- und Familienpflege bleiben könnten, das Einkommen der Väter dazu ausreichte, die Familie zu ernähren und zu bekleiden, die Miete zu bezahlen.

Nimm mir meine Worte jetzt nicht übel - aber wenn ich das schon lese ... traditionelles Bild von Familie Frau hintern Herd - kommt mir mein Kindtaufeessen wieder hoch. Mit welchem Recht muss Frau an den Herd. Unter bestimmte voraussetzungen soll doch der Mann den Herd hüten. Der Mann kann auch pflegen usw. Ich seh es da eher anders - jeder egal ob Mädel oder Jung jeder sollte die gleichen Chancen haben und somit wären in meinen Augen viele Probleme gelöst. Der Knackpuinkt ist doch - Frau will auch lernen - aber merkt schnell wenn der Verdienst beim Job net reichen würde für eine Kinderfrau und kein Kitaplatz da ist - das sie zuhause bleiben muss. Wäre mit einem Aussetzen - für 1-3 Jahre dann der Arbeitsplatz da, ein Kitaplatz würde vielen Frauen die Entscheidung anders aussehen. HInzukommen bei Mann und Frau die Preise für die Kinder ...

Ich habe 3 Kinder - meine beiden Großen sind in die Kita gegangen - und mein alter Arbeitgeber hat nie Rücksicht auf die Kinder der Frauen genommen! Also musste man ganz schön Wirbeln und ich hatte gott sei dank immer meine Eltern umher für den Notfall. Wenn solche kleinen Sachen - nicht jeder kann auf die Eltern zurückgreifen - geregelt wären wäre es einfacher....

Es ist eine Systemfrage und die allgemein Einstellung zu Kindern.

@ Arania

Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben, und bei Frau x die auch 7 Kinder hat nicht? Die bekommt Hartz IV und gilt als asozial, Frau von der Leyen gilt als Supermutter und fortschrittlich


jepp so ist es ... ich treib es mal spitzer ... schon bei einem Kind - erst die Frage bist in Arbeit und dann je nach dem bekommst die Anwort ... hast wohl als Arbeitsunlust ein Kind bekommen ....



@ Dopamin

"Nicht ALLES in der DDR war schlecht", eine Freundin von ihr hat schon herumgeunkt, dass sie bald wieder auf dem Weg gen Osten sei - nur wegen der Kinderbetreuung...


Logisch ... das Problem hast da nicht in dem Maße weil die alten Häuser z. T. erhalten geblieben sind. Und wenn beide Seiten Eltern + Kita zusammenarbeiten und dabei liegt das Gewicht auf den Eltern dann kann es sehr gut laufen....

Vernünftige Ausbildung im Schul- und Erziehungswesen halte ich auch für sehr wichtig, dass Kindergärten keine "Kinderverwahranstalten" werden, aber WIE denkt ihr wird die Umsetzung von sowas HIER erfolgen?

überdenken in den Ausbildungsplänen ...


sindytomlea
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Alt 21.02.2007, 10:09   #30
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Zitat von sindytomlea Beitrag anzeigen
@ Dopamin

"Nicht ALLES in der DDR war schlecht", eine Freundin von ihr hat schon herumgeunkt, dass sie bald wieder auf dem Weg gen Osten sei - nur wegen der Kinderbetreuung...


Logisch ... das Problem hast da nicht in dem Maße weil die alten Häuser z. T. erhalten geblieben sind. Und wenn beide Seiten Eltern + Kita zusammenarbeiten und dabei liegt das Gewicht auf den Eltern dann kann es sehr gut laufen....

Vernünftige Ausbildung im Schul- und Erziehungswesen halte ich auch für sehr wichtig, dass Kindergärten keine "Kinderverwahranstalten" werden, aber WIE denkt ihr wird die Umsetzung von sowas HIER erfolgen?

überdenken in den Ausbildungsplänen ...


sindytomlea
Hallo Sindy,

SO sollten es vernunftbegabte Menschen regeln, aber es sind POLITIKER beteiligt und DESWEGEN habe ich Zweifel, dass das SO vernüftig umgesetzt wird, wie es für alle Beteiligten am Besten wäre...

Dopamin
__

Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß... Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein... Deswegen lasse ich mich korrigieren.
Solo le pido a Dios que hartz IV no me sea indiferente, es un monstro grande y pisa fuerte ,toda la pobre inocencia de la gente (frei nach Outlandish)
Dopamin ist offline  
Alt 21.02.2007, 17:01   #31
highlander!
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highlander!
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ZITAT:
Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben,




richtigstellung:

soweit meine information geht, hat von der v. Leyen keine 7 kinder
geboren, sie zählt sieben kinder zu ihren haushalt, ein kleiner aber
feiner unterschied. jetzt ist auch zu verstehen, warum v.d. Leyen
für die absetzbarkeit ihrer kosten so streitet.

der highlander!
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Alt 21.02.2007, 17:02   #32
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Wo steht das ?
Arania ist offline  
Alt 21.02.2007, 22:03   #33
Arco
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Zitat:
soweit meine information geht, hat von der v. Leyen keine 7 kinder
geboren, sie zählt sieben kinder zu ihren haushalt, ein kleiner aber
feiner unterschied. jetzt ist auch zu verstehen, warum v.d. Leyen
für die absetzbarkeit ihrer kosten so streitet.
..... wohl alles geschenkt oder gefunden

übrigens die Familie hat auch noch Haustiere im Haushalt
Arco ist offline  
Alt 21.02.2007, 22:51   #34
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Ja, so `ne hässliche Töle...


Zitat:
soweit meine information geht, hat von der v. Leyen keine 7 kinder
geboren, sie zählt sieben kinder zu ihren haushalt, ein kleiner aber
feiner unterschied.

Inwiefer soll das einen Unterschied darstellen?


Zitat:
Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben, und bei Frau x die auch 7 Kinder hat nicht? Die bekommt Hartz IV und gilt als asozial, Frau von der Leyen gilt als Supermutter und fortschrittlich

Das ist einfach zu erklären:

Sie hat "Karriere" gemacht und muß sich ihre Kinder daher nicht "vom Staat" aushalten. Reiche Menschen dürften eben das, was Proletarier nicht dürfen.
Gerade Frau Leyen ist doch die Verkörperung der urdeutschen Gebärmaschine... wo damals Kinder für den "Führer" geboren wurden, werden sie heute "für Deutschland" geboren. Es hat sich erschreckend wenig geändert.
__

Mitglied in der geheimen DKP-Militärorganisation (aber bitte nicht weitersagen, sonst scheitert die Revolution)!


„Diese Verhältnisse sind nicht die von Individuum zu Individuum, sondern die von Arbeiter zu Kapitalist... streicht diese Verhältnisse, und ihr habt die ganze Gesellschaft aufgehoben.“

(Karl Marx, "Das Elend der Philosophie")
commie ist offline  
Alt 21.02.2007, 22:56   #35
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Zitat:
... und warum muß sich die "Supermutter" eigentlich nach EURER Meinung jeden Tag entschuldigen das sie nicht als Sozialhilfeempfängerin und/oder linke Socke zur Welt gekommen ist ? ? ?

Niemand hat behauptet, daß sich diese Karrieristen entschuldigen MUß. Aber aufzuhören, asoziale Gesetze gegen die von dir genannten Personengruppen zu erlassen, wäre schon mal ein feiner Zug von deiner "Supermutter"!


Im Übrigen mal wieder eine komplette Themaverfehlung; die Frage Aranias war:


Zitat:
Aus ihrer Biographie weiss man das, Arco, und ausserdem willst Du mir doch nicht wirklich erzählen das man als Tochter eines Ministerpräsidenten nicht mehr Bildungsschancen hat als als Tochter eines Hartz IV-Empfängers, oder?

Beantworte die Frage oder geh` mir nicht auf die Nerven mit deinem reaktionären Scheißgefasel.


Aber daß du mal von Arania VON LINKS kritisiert wirst... daß ich das noch erleben darf! Hallelujah!
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Alt 21.02.2007, 23:28   #36
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.... also wenn ICH diese beiden Artikel von Commie mit der Ausdrucksweise so geschrieben hätte

;) dann würde bei MIR aber ganz kräftig mit ROT editiert
Arco ist offline  
Alt 22.02.2007, 10:42   #37
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Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Hallo Highlnder,

jetzt bin ich aber mal irritiert... Die Sache mit der "Supermarkterziehung"...

Wenn das früher auch so war müssten ja alle, die das System in der DDR noch kennegelernt haben voll panne sein, schließlich wurden in der DDR bereits 8 Wochen alte Säuglinge bereits in Krippen untergebracht (Bitte um Korrektur, falls ich mich da irre) DAMIT die Mütter auch weiterhin arbeiten gehen konnten. Ich habe das System nicht kennengelernt, bin zugegebenermassen im Westen groß geworden, irgendwelche Stimmen von "Betroffenen"?

Nenene also SO fällt mir das schwer zu glauben...

Dopamin

das ehemalige system in der DDR, kann ich in gewisser
weise nicht beurteilen, auch wenn ich mir darüber gedanken
gemacht habe über sinn oder unsinn.

aber ich will das mal anders an hand von unseren entwicklung
sehen.
es gab ungefähr in den 70 jahren die ersten hausfrauen, die gezielt
einen stunden job nachgingen, mit der begründung sich zusätzlich
ein taschengeld zu verdienen. im grunde nichts dazu einzuwenden.

aber es hatte schwerwiegende folgen für die gesammte wirtschaftliche
entwicklungen.
immer mehr drängten hausfrauen in den arbeitsmarkt und zwar zu
lasten der fachkräften. die handels unternehmen waren die ersten,
die feststellten, das eine ungelernte verkäuferin auch billiger und zeitlich
besser zu handhaben war.
daraus entwickelte sich das, was wir heute haben, selten noch fach-
personal. jeder klagt darüber, aber warum das so ist, darüber macht
sich keiner gedanken.
fatal ist an der ganzen geschichte, heute kommt keine hausfrau mehr
darum herum, das sie zum familieneinkommen beiträgt um den haushalt
zu finanzieren.
was früher mal selbstverwirklichung hies, heiß heute zwang zur selbst-
verwirklichung.
um einen irrtum auszuschlissen, ich bin nicht dagegen, das eine frau
einen beruf erlernt und ausübt, aber ich bin gegen das, was typen
wie die v. d. Lyen suggerieren wollen. nämlich, das die frau frei entscheiden
kann, was sie wirklich will. die meißten frauen können nicht so mir nicht,
dir nichts , so leben wie v. d. leyen, mit dienstwagen, kindermädchen und
viel geld und so weiter. meine frau hat noch nicht mal das ganze babyjahr
geniessen können, weil wir ziele hatten die geld kosteten ( hausbau) .

auch unterstelle ich volksvertreter wie v. d. Lyen, das sie ganz andere
politische ziele mit ihrer forderung verfolgen als sie zu erkennen geben.

das heißt zum beispiel, später wenn das rentenalter kommt, wird es
billiger für den staat, wenn er die rente nicht weiter an die frau zahlen
muß, wenn der partner zum beispiel früher stirb und sie mit der
selbst-erworbene rente auskommen muß. bedenkt man, das frauen, auch
in gleichen berufe weniger verdienen, versteht man ganz schnell worauf
das rausläuft. viele ehemalige ostdeutsche rentnerinnen klagen ja über
zu wenig rente, obwohl sie ja alle " angeblich "lange jahre gearbeitet
haben. "das angeblich beruht auf nicht bewissen" in manchen fällen.
also nicht gleich in der luft gehen, weil ich diese äusserung mache, weil
viele keinen nachweis haben über diese rentenzeit.


der highlander!
highlander! ist offline  
Alt 22.02.2007, 11:53   #38
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Zitat von highlander! Beitrag anzeigen
das ehemalige system in der DDR, kann ich in gewisser
weise nicht beurteilen, auch wenn ich mir darüber gedanken
gemacht habe über sinn oder unsinn.

aber ich will das mal anders an hand von unseren entwicklung
sehen.
es gab ungefähr in den 70 jahren die ersten hausfrauen, die gezielt
einen stunden job nachgingen, mit der begründung sich zusätzlich
ein taschengeld zu verdienen. im grunde nichts dazu einzuwenden.

aber es hatte schwerwiegende folgen für die gesammte wirtschaftliche
entwicklungen.
immer mehr drängten hausfrauen in den arbeitsmarkt und zwar zu
lasten der fachkräften. die handels unternehmen waren die ersten,
die feststellten, das eine ungelernte verkäuferin auch billiger und zeitlich
besser zu handhaben war.
daraus entwickelte sich das, was wir heute haben, selten noch fach-
personal. jeder klagt darüber, aber warum das so ist, darüber macht
sich keiner gedanken.
fatal ist an der ganzen geschichte, heute kommt keine hausfrau mehr
darum herum, das sie zum familieneinkommen beiträgt um den haushalt
zu finanzieren.
was früher mal selbstverwirklichung hies, heiß heute zwang zur selbst-
verwirklichung.
um einen irrtum auszuschlissen, ich bin nicht dagegen, das eine frau
einen beruf erlernt und ausübt, aber ich bin gegen das, was typen
wie die v. d. Lyen suggerieren wollen. nämlich, das die frau frei entscheiden
kann, was sie wirklich will. die meißten frauen können nicht so mir nicht,
dir nichts , so leben wie v. d. leyen, mit dienstwagen, kindermädchen und
viel geld und so weiter. meine frau hat noch nicht mal das ganze babyjahr
geniessen können, weil wir ziele hatten die geld kosteten ( hausbau) .

auch unterstelle ich volksvertreter wie v. d. Lyen, das sie ganz andere
politische ziele mit ihrer forderung verfolgen als sie zu erkennen geben.

das heißt zum beispiel, später wenn das rentenalter kommt, wird es
billiger für den staat, wenn er die rente nicht weiter an die frau zahlen
muß, wenn der partner zum beispiel früher stirb und sie mit der
selbst-erworbene rente auskommen muß. bedenkt man, das frauen, auch
in gleichen berufe weniger verdienen, versteht man ganz schnell worauf
das rausläuft. viele ehemalige ostdeutsche rentnerinnen klagen ja über
zu wenig rente, obwohl sie ja alle " angeblich "lange jahre gearbeitet
haben. "das angeblich beruht auf nicht bewissen" in manchen fällen.
also nicht gleich in der luft gehen, weil ich diese äusserung mache, weil
viele keinen nachweis haben über diese rentenzeit.


der highlander!
Hallo Highlander,

um ehrlich zu sein, solltest Du Dich nicht wundern, wenn Du mit Deinen Beiträgen gerade von der weiblichen Leserschaft "Stoff" bekommst.

Ich habe den Eindruck Du hast die Ursache für viele gesellschaftliche Probleme (wenn nicht gar für ALLE) darin gefunden, dass Frauen arbeiten. Ist Dir schonmal aufgefallen, dass (statistisch) ca. 51% der Weltbevölkerung dem weiblichen Geschlecht angehören (DIESES Phänomen betrifft auch Deutschland). SO viel zum Thema "Ehe und Familie". Mit ein paar Mathematikkenntnissen wird Dir auffallen, dass es allein statistisch UNMÖGLICH ist, ALLE Frauen "unter die Haube zu bekommen"... Was machen die übrigen Frauen? Von anderen Familienmitgliedern abhängig sein? Weil arbeiten, den Eindruck habe ich, dürfen Frauen Deiner Meinung nach ja nicht.

Dass (ich denke mal nicht nur hier in D) Frauen im gleichen Job schlechter bezahlt werden als Männer ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, von der ich nicht weiß WER das lösen kann und wird...

Dopamin
__

Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß... Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein... Deswegen lasse ich mich korrigieren.
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Alt 01.03.2007, 22:21   #39
Arwen
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Arwen
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Jetzt aber:

Zitat:
Männer!
Von den Vätern war im Streit um die Kinderkrippen bisher nicht die Rede – da liegt das Problem.
http://www.zeit.de/2007/10/01-Kinderkrippe
Arwen ist offline  
Alt 01.03.2007, 23:42   #40
Urviech
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Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Jetzt aber:

Zitat:
Männer!
Von den Vätern war im Streit um die Kinderkrippen bisher nicht die Rede – da liegt das Problem.
http://www.zeit.de/2007/10/01-Kinderkrippe

Zitat:
Weißhaarige Greise mit Kruzifix auf der Brust
oder auch "zölibatäre Junggesellen in Frauenkleidern"

Gerade die "Christen" waren und sind die größten Heuchler. Wollen sich in Sachen einmischen, von denen sie keine oder nur wenig Ahnung haben. (wie eigentlich andere Treter auch)
 
Alt 01.03.2007, 23:43   #41
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zumindest die Berufschristen!;)
Arania ist offline  
Alt 02.03.2007, 07:30   #42
Rounddancer
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Hoppla: Längst nicht alle Christen sind katholisch, noch viel weniger leben zöllibatär.
Und von den Katholischen gehen noch die Anhänger und Amtsträger der Altkatholischen Kirche weg,- die haben ganz offen Familien und Kinder; nicht zu vergessen die katholischen Pfarrer, die mit ihren Haushälterinnen häligen Kinder haben.

Und die Väter? Was passiert, wenn man eine von beiden Eltern alternativ zu nehmende, und unter sich aufteilbare Elternzeit einführte, das war doch z.B. in Schweden abzuschauen. Dort, wo es das längst gab, da kümmern sich die Mütter in ihrem Teil der Elternzeit um die Kinder,- die Väter hingegen gingen da segeln...

Vielleicht sollten wir einfach auch jetzt wieder gucken, wie die skandinavischen Völker das Problem lösen/gelöst haben,- sind sie doch uns da ein ganzes Stück voraus.

Wobei uns die Natur halt wirklich in einem festlegt: Nur Frauen können Kinder gebären und stillen. Und das eben auch nur eine gewisse Zeit lang.
Da es aber weit weniger bezahlte Arbeitsplätze als erwerbswillige Menschen gibt, und solange wir Dasein noch immer an das Vorhandensein von bezahlter Erwerbsarbeit klammern, stecken wir weiterhin im Dilemma,- sind versucht, weiterzuwurschteln, und als Volk unterm Strich auszusterben.
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