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Alt 07.03.2007, 23:30   #1
druide65
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Standard Tag einer Arbeitslosen

Die gibt es hier:http://www.frida-magazin.de/html/tag...eitslosen.html
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
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Alt 07.03.2007, 23:47   #2
Ludwigsburg
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Zitat von druide65 Beitrag anzeigen

Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehe...ich hab gar nicht soviel Zeit wie ich etwas Sinnvolles tun könnte!
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Alt 07.03.2007, 23:51   #3
druide65
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Leider kann nicht jeder mal salopp gesagt "Das beste draus machen" und die Zeit sinnvoll nutzen.

Sicher....da hast du Recht.Es gibt eine Menge Sinnvolles zu tun.

Aber viele sehen das nicht...resignieren..
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
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Alt 08.03.2007, 01:57   #4
Ludwigsburg
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Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Leider kann nicht jeder mal salopp gesagt "Das beste draus machen" und die Zeit sinnvoll nutzen.

Sicher....da hast du Recht.Es gibt eine Menge Sinnvolles zu tun.

Aber viele sehen das nicht...resignieren..
Ich glaube aber, daß die das Problem Langeweile auch schon vor Harzt IV gehabt haben...

denn ich hab meinen Elan ja auch nicht erst danach entwickelt...
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Alt 08.03.2007, 10:55   #5
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Schön, wenn ein Mensch nicht ausreichend Zeit hat sinnvolles zu tun...

Andererseits wer definiert WAS sinnvoll ist?

Wer Familie hat, ist schon von Natur aus ganz anders eingespannt wie eine alleinstehende Person. Wenn dann diese alleinstehende Person auch noch das eine oder andere Problem hat bezüglich sozialer Kontakte (da reicht es oft schüchtern zu sein) oder gar Erkrankungen wie z.B. Depressionen (DIE bekommt man oft schneller als man schauen kann!) DANN sieht es ganz düster aus...

Ich kann den Alltag dieser Frau gut nachvollziehen.

Dopamin

__

Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß... Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein... Deswegen lasse ich mich korrigieren.
Solo le pido a Dios que hartz IV no me sea indiferente, es un monstro grande y pisa fuerte ,toda la pobre inocencia de la gente (frei nach Outlandish)
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Alt 08.03.2007, 11:50   #6
Ludwigsburg
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Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Schön, wenn ein Mensch nicht ausreichend Zeit hat sinnvolles zu tun...

Andererseits wer definiert WAS sinnvoll ist?

Wer Familie hat, ist schon von Natur aus ganz anders eingespannt wie eine alleinstehende Person. Wenn dann diese alleinstehende Person auch noch das eine oder andere Problem hat bezüglich sozialer Kontakte (da reicht es oft schüchtern zu sein) oder gar Erkrankungen wie z.B. Depressionen (DIE bekommt man oft schneller als man schauen kann!) DANN sieht es ganz düster aus...

Ich kann den Alltag dieser Frau gut nachvollziehen.

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sinnvoll ist alles, was einen zufrieden macht, für mich z.B. alles,

was anderen hilft...

Da gibt es viele Möglichkeiten - stimmt - solange man gesund ist... aber Gesundheit ist keine Voraussetzung.

Kranke haben es naturgemäß schwerer, aber auch da zeigen viele, daß man selbst wenn man alleine zu Hause ist und kaum noch kann z.B: über Internet Kontakte halten und etwas Sinnvolles tun kann - Langeweile hat für mich einfach wenig mit Arbeitslosigkeit zu tun, es gibt einfach Menschen, diemit ihrer Zeit nichts anzufangen wissen.

Siehe Rentner, die sich davor fürchten, in Rente zu gehen, weil sie außer ihrem Job nichts hatten, was sie beschäftigte.

Du hast Schüchterne angesprochen... das ist es: es liegt in der Person selbst, ob sie neue Wege gehen kann...weniger an der Arbeitslosigkeit.

Selbst wenn man nicht arbeitslos wär und die Taschen voller Geld hätte und alles machen könnte... auch dann kann einem richtig langweilig sein, weil man eben keinen Spaß an irgendetwas hat und keine Idee, was man für sich Sinnvolles tun könnte.
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Alt 08.03.2007, 12:17   #7
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Ludwigsburg,

sorry, dass ich das jetzt mal SO schreibe, aber DAS
Zitat von Ludwigsburg
Da gibt es viele Möglichkeiten - stimmt - solange man gesund ist... aber Gesundheit ist keine Voraussetzung.
zeigt mir, dass Du von bestimmten Erkrankungen entweder einerseits einfach keine Ahnung hast oder Dich einfach nicht ausreichend mit ihnen beschäftigt, was ich durchaus verstehen kann, wenn man nicht davon betroffen ist... Wenn jemand "nichts mit seiner Zeit anzufangen weiss" hat das nicht unbedingt damit zu tun, dass er rational nicht weiss was er/sie machen könnte - gerade in dem Beitrag wo diese Frau erklärt mit dem laufen gehen, sie hat sich schon am Vortag nicht dazu aufraffen können...


Das eine was der Mensch rational weiss, das andere, wozu er WIRKLICH in der Lage ist... DAS ist keine Faulheit oder Unfähigkeit, dieses Problem heisst DEPRESSION. Glaub mir ich weiß wovon ich schreibe, und es kann JEDEN treffen. Wenn ich nicht über Jahre viel zu eingespannt gewesen wäre, hätte ich vielleicht meine eigene Erkrankung viel früher erkannt.

Dopamin
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Alt 08.03.2007, 12:41   #8
Ludwigsburg
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Dopamin, wir diskutieren hier den Beitrag "Tag einer Arbeitslosen" - und nicht Tag eines Depressiven!"

Was Depressionen angeht, bin ich aufgeklärt genug - als Jugendliche bin ich selbst erkrankt - und ich habe jahrelang mit einem Depressiven, arbeitsunfähigen zusammengelebt, bekomme noch immer mit, wie schwer es ihm fällt, sich zu etwas aufzuraffen... was wochenlang oft gar nicht geht.

Also, laß uns bei Arbeitslosen bleiben, auch bei denen, die zusätzlich mit ner Krankheit zu kämpfen haben... aber Depressive sollten wir ganz raus lassen...

wer in einem schwarzen Loch sitzt... ist wohl einfach nur krank, nicht in erster Linie arbeitslos
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Alt 08.03.2007, 12:45   #9
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Vielleicht kann das eine aber auf das andere folgen, oder warum sind gerade Depressionen bei Arbeitslosen so häufig?
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Alt 08.03.2007, 13:16   #10
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Vielleicht kann das eine aber auf das andere folgen, oder warum sind gerade Depressionen bei Arbeitslosen so häufig?
Arania, Arbeitslose und Depression: ein guter Titel für einen neuen Thread.
Kann gerne jemand eröffnen...

nochmal: hier geht es um den Tagesablauf einer Arbeitslosen...

vieleicht schildert ihr mal, wie euer Tag aussieht?

Ich tue zum Beispiel noch immer dasselbe wie vor der "Arbeitslosigkeit"... nur das bei mir einiges dazu gekommen ist...

z.B. der Kampf gegen die Ungerechtigkeiten durch Hartz IV...
ja, auch bei mir gibt es Tage, wo mir alles zuviel wird... aber das hat nichts mit Depression zu tun, sondern einfach mit Überlastung!
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Alt 08.03.2007, 13:48   #11
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Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Ludwigsburg,

sorry, dass ich das jetzt mal SO schreibe, aber DAS zeigt mir, dass Du von bestimmten Erkrankungen entweder einerseits einfach keine Ahnung hast oder Dich einfach nicht ausreichend mit ihnen beschäftigt, was ich durchaus verstehen kann, wenn man nicht davon betroffen ist... Wenn jemand "nichts mit seiner Zeit anzufangen weiss" hat das nicht unbedingt damit zu tun, dass er rational nicht weiss was er/sie machen könnte -

(...) DAS ist keine Faulheit oder Unfähigkeit, dieses Problem heisst DEPRESSION. Glaub mir ich weiß wovon ich schreibe, und es kann JEDEN treffen.
Zustimmung, auch bei mir war absolute Antriebslosigkeit angesagt. Man kann das vom Erscheinungsbild her bestimmt "Depression" nennen, sollte meiner Meinung nach aber erwähnen, daß es sich dabei nicht um die krankhafte Variante handeln muß. Ich habe dann hinterher auch vereinfachend die Bezeichnung "Alles-Exkrement-Syndrom" verwendet.

Wenn Ludwigsburg jetzt allerdings von "nichts mit seiner Zeit anzufangen wissen" und "so vielen Möglichkeiten" schreibt, sehe ich dahinter noch nicht "keine Ahnung" oder "nicht ausreichend damit beschäftigt". Wenn nämlich wirklich das "Alles-Exkrement-Syndrom" vorliegt, kann eine Besserung schon aus relativ geringem Anlaß eintreten; beispielsweise dadurch, daß einem die erwähnten Möglichkeiten mal vor Augen geführt werden. Dann wäre der Text von L. aber kein Hinweis auf Merkbefreiung, sondern Ausdruck einer positiven Einstellung, welche viele garantiert selbst gut gebrauchen könnten.

--- Meine Sicht der Dinge aufgrund der eigenen Erfahrung - wie immer kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit. ---
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Alt 08.03.2007, 14:09   #12
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Ich nehme an, diese "heute will ich liegenbleiben"-Tage kennt jeder... Die sind ja auch noch normal...

Die Sache mit dem inneren Schweinehund kennt jeder, aber wenn sich das obige Verhalten verfestigt und der Antrieb flöten geht (Wofür auch beim täglichen Einheitsbrei?) dann ist DAS meiner Meinung nach nicht mehr so normal...

Psychische Erkrankungen haben selten nur EINE Ursache, oft ist es ein Zusammentrefffen verschiedener Faktoren. Wenn jemand aus einer solchen Problematik ohne Hilfe herauskommt, gratuliere ich, DAS schafft nicht jeder. Allerdings kenne ich Fälle, die DIESE Problematik unter den Tisch kehren aus Scham (egal ob ALGII-Last zu tragen ist oder nicht), weil "man könne sich ja zusammenreissen"(Was das Umfeld es von einem erwartet) DAS ist eine ähnlich gelagerte Wahrheit wie "Wer arbeiten will, findet auch nen Job"

Und das ein Satz wie der von mir zitierte vn jemandem kommt der diese Problematik kennt ist wiederum für MICH völlig unverständlich.

Der Titel dieses Threads lautet "Tag einer Arbeitslosen", das Verhalten der handelnden Person zeigt depressive Züge, WARUM soll man es aus der Diskussion rauslassen?

Ich habe schon mehrmals geschrieben, dass ich einer Nebentätigkeit nachgehe. Bin ich deswegen nicht so arbeitslos wie andere? Oder weiß ich nichts "Besseres" mit mir anzufangen, weil dieser Job unter anderem auch für einen zum Teil geregelten Tagesablauf sorgt, der mich davor bewahrt wieder in das Loch zu fallen?

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Alt 08.03.2007, 14:33   #13
Ludwigsburg
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Zitat von TommyHedger Beitrag anzeigen

Wenn Ludwigsburg jetzt allerdings von "nichts mit seiner Zeit anzufangen wissen" und "so vielen Möglichkeiten" schreibt, sehe ich dahinter noch nicht "keine Ahnung" oder "nicht ausreichend damit beschäftigt". ---
Tommy, nochmal: ich rede von Arbeitslosen und nicht von Depressiven... zu lertzteren will ich nicht in diesem Thread diskutieren.

Und wenn du keine Ahnung "siehst" bitte... ich weiß, welche Erfahrungen ich mit Depressiven - auch - mir hatte.

Nochmal: Thema Arbeitslosigkeit und Depression... gerne in einem anderen Thread... in diesem gehts für mich nur um den Tagesablauf von Arbeitslosen - denn zuerst muß man mal klären, wovon man redet... Depression ist nich gleich Depression... Ärzte weigern sich heutzutage schon, eine genaue Diagnose zu stellen.

Mir hat der Psychiater meines Mannes gut erklärt, warum... aber das Thema Depresion gehört hier nicxht hin, heißt ja nicht Tagesablauf eines Depressiven!
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Alt 08.03.2007, 14:55   #14
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Ludwigsburg LIEST Du auch mal die Sachen durch oder antwortest Du nur? Tommy hat Dich doch in Schutz genommen und Dir sogar Kompetenz zugesprochen!
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Alt 08.03.2007, 14:58   #15
Ludwigsburg
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Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Ich nehme an, diese "heute will ich liegenbleiben"-Tage kennt jeder... Die sind ja auch noch normal...

Die Sache mit dem inneren Schweinehund kennt jeder, aber wenn sich das obige Verhalten verfestigt und der Antrieb flöten geht (Wofür auch beim täglichen Einheitsbrei?) dann ist DAS meiner Meinung nach nicht mehr so normal...

Psychische Erkrankungen haben selten nur EINE Ursache, oft ist es ein Zusammentrefffen verschiedener Faktoren. Wenn jemand aus einer solchen Problematik ohne Hilfe herauskommt, gratuliere ich, DAS schafft nicht jeder.


Bis hierher stimme ich dir zu.


Allerdings kenne ich Fälle, die DIESE Problematik unter den Tisch kehren aus Scham (egal ob ALGII-Last zu tragen ist oder nicht), weil "man könne sich ja zusammenreissen"(Was das Umfeld es von einem erwartet) DAS ist eine ähnlich gelagerte Wahrheit wie "Wer arbeiten will, findet auch nen Job"

Was hat das mit dem Tag eines normalen Arbeitslosen zu tun? Das sind wohl eher Einzelfälle...

Und das ein Satz wie der von mir zitierte vn jemandem kommt der diese Problematik kennt ist wiederum für MICH völlig unverständlich.

Du hast mich einfach nicht verstanden!



Der Titel dieses Threads lautet "Tag einer Arbeitslosen", das Verhalten der handelnden Person zeigt depressive Züge, WARUM soll man es aus der Diskussion rauslassen?

Muß man nicht... aber mnur weil es vielleicht so aussieht daß die betreffende Person depressive Züge zeigt darf sich nicht die ganze SDiskussion um wirklich depressive drehen, es geht bei: Tag einer Arbeitslosen in erster Linie um Arbeitslose - nicht um Depressive!

Ich habe schon mehrmals geschrieben, dass ich einer Nebentätigkeit nachgehe. Bin ich deswegen nicht so arbeitslos wie andere?

Was hat das nun wieder mit dem Thema zu tun? Ich verstehe dich offenbar auch nicht! Möchte ich aber auch nicht vertiefen...

Oder weiß ich nichts "Besseres" mit mir anzufangen, weil dieser Job unter anderem auch für einen zum Teil geregelten Tagesablauf sorgt, der mich davor bewahrt wieder in das Loch zu fallen?

Er gibt deinem Leben einen Sinn...du tust damit etwas, was dir gut tut, vermute ich mal. Was du mit dieser Frage sagen willst, versteh ich nicht.
Dein Posting liest sich wie ein "Angriff "...
schlecht wen man diskutieren will.
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Alt 08.03.2007, 15:11   #16
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Na ja....nicht jeder Arbeitslose ist depressiv und nicht jeder Depressive ist arbeitslos.

Aber eine Verbindung besteht schon.
Depressionen sind auf dem besten Wege die Volkskrankheit Nr.1 zu werden.

Unabhängig davon ob arbeitslos oder nicht.
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Alt 08.03.2007, 15:14   #17
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Danke, Arania. ;)

@Ludwigsburg: Wir sprachen btw. alle von Arbeitslosen.
TommyHedger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2007, 15:32   #18
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Zitat von Ludwigsburg
Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehe...ich hab gar nicht soviel Zeit wie ich etwas Sinnvolles tun könnte!
Hierauf habe ich mich von Anfang an bezogen. Ja, ich bin bin provokant, mal mehr mal weniger. Nachdem ich den Quelltext gelesen habe, habe ich angenommen, dass sich diese zwei Sätze einfach auf mangelnde Sachkenntnis begründen. Daher der Text meines ersten Beitrags in diesem Thread.

Ich weiß jetzt zwar nicht genau, warum du Dich von mir angegriffen fühlst, aber offensichtlich habe ich einen wunden Punkt berührt. Dem nachzugehen ist zum Glück nicht MEINE Baustelle.

Ich könnte, aber ich denke ich lasse es besser... Du hast schon genug auf dem Zettel nehme ich an. Aber Du wirst wissen, was gut für Dich ist.

Eins nur, ICH lese aus deinem ersten Beitrag NICHTS positives für die, denen es ähnlich geht wie der Protagonistin. Und mit dem Wissen von JETZT macht es mich noch betoffener, wie Du mit diesem Thema umgehst.

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Alt 08.03.2007, 15:38   #19
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Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Na ja....nicht jeder Arbeitslose ist depressiv und nicht jeder Depressive ist arbeitslos.

Aber eine Verbindung besteht schon.
Depressionen sind auf dem besten Wege die Volkskrankheit Nr.1 zu werden.

Unabhängig davon ob arbeitslos oder nicht.
Sehr richtig!
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Alt 08.03.2007, 15:45   #20
Ludwigsburg
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Zitat von TommyHedger Beitrag anzeigen
Danke, Arania. ;)

@Ludwigsburg: Wir sprachen btw. alle von Arbeitslosen.
Tommy, das sit eine Definitionssache.

Wenn jemand arbeitslos ist ud vielleicht auch manchmal Depressive Verstimmungen hat - ja, dann sprech ich von Arbeitslosen.

Wenn aber jemand den Status arbeitslos hat... und durch Depressionen weder einen Tagesablauf gestalten kann noch arbeitsfähig ist, dann spreche ich nicht mehr über einen Arbeitslosen, sondern über einen Kranken...

ist das so schwer zu verstehen?

Dein Satz: wir sprechen alle über Arbeitslose stimmt so nicht ganz... schaust du dir alle Beiträge noch mal genauer an - wirst es auch sehen, schätz ich :-)
  Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2007, 15:58   #21
Ludwigsburg
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Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Hierauf habe ich mich von Anfang an bezogen. Ja, ich bin bin provokant, mal mehr mal weniger. Nachdem ich den Quelltext gelesen habe, habe ich angenommen, dass sich diese zwei Sätze einfach auf mangelnde Sachkenntnis begründen. Daher der Text meines ersten Beitrags in diesem Thread.

Und genau das hasse ich, wenn Leute sich nicht die Mühe machen alles zu lesen und einfach annehmen....so hab ich keine Lust mehjr mit dem Betreffenden zu diskutieren...


Ich weiß jetzt zwar nicht genau, warum du Dich von mir angegriffen fühlst, aber offensichtlich habe ich einen wunden Punkt berührt.

Einen wunden Punkt? Nein... nur ich weiß, daß diese persönlichen Wertungen jede gute Diskussion kaputt machen!

Dem nachzugehen ist zum Glück nicht MEINE Baustelle.

Ich könnte, aber ich denke ich lasse es besser... Du hast schon genug auf dem Zettel nehme ich an. Aber Du wirst wissen, was gut für Dich ist.

Was hat sowas in einer Diskussion zum Thema "Alltag eines Arbeitslosen" zu suchen Das wär ein Thema, das man in einer PN klären könnte...

Eins nur, ICH lese aus deinem ersten Beitrag NICHTS positives für die, denen es ähnlich geht wie der Protagonistin.

Und mit dem Wissen von JETZT macht es mich noch betoffener, wie Du mit diesem Thema umgehst.

Hättest du dich anders mit mir auseinander gesetzt, ich würds gern versuchen es dir zu erklären.



Dopamin
Aber darin sehe ich nun keinen Sinn mehr... provozier du weiter, und ich versuch es zu ignorieren :-)
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Alt 08.03.2007, 16:24   #22
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Ludwigsburg,

ich bin entsetzt, überrascht, erstaunt (was hier steht es trifft nicht wirklich) wie meine Meinung hier von Dir abgebügelt wird.

Nun denn, mach die Augen zu, solange es geht.

Wir haben alle unser Päckchen zu tragen.

Dopamin
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Alt 08.03.2007, 22:41   #23
Kaleika
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Hallo Leute,
habt Ihr mal versucht - jede(r) für sich zu klären, worum es bei diesen - teilweise sehr persönlichen Angriffen und Verteidigungshaltungen für Euch jeweils geht? Vielleicht ließe sich dadurch die jeweils eigene Betroffenheit erklären, die so vom Thema "Tag einer Arbeitslosen" abweichen muss.

Im Moment bin ich eine viel beschäftigte Arbeitslose, die noch nicht mal in der Statistik auftaucht und über derart viel Zeitüberfluss nicht klagen kann.
Doch habe ich auch andere Zeiten erlebt, kenne von anderen und auch mir persönlich tiefe Depression und wie es sich anfühlt, Löcher in die Zeit zu starren und nicht zu wissen wohin mit mir, meiner Alleinsamkeit, dem brennenden Kontaktbedürfnis, der Scham darüber, der daraus resultierenden Unfähigkeit, mich für mich einzusetzen....Ich habe mir damals professionelle Hilfe geholt, weil ich - nach dem Scheitern einer Beziehung - befürchtete dass ich meine Kinder nicht mehr anständig würde versorgen können, weiß doch, in welche Gleichgültigkeit schwer Depressive verfallen können.
Da wollte ich nicht hin kommen.

Der Tag dieser Arbeitslosen ist tendenziell depressiv, weil sie sich überflüssig fühlt, nichts mit ihrem neuen Freiraum anzufangen weiß.
Es erinnert mich an meine plötzlichen Freiräume, nachdem ich sie mir beim Vater meiner Kinder erkämpft hatte und wie ich damit anfangs gar nichts konkretes anzufangen wusste. Der Übergang von fast nur für die Kinder bis zu Zeit ganz für mich war zu groß. Ich musste dies erst wieder lernen.
Dasselbe trifft auf die frische Arbeitslose zu.
Irgendwie gefällt es mir nicht, dass jene sich am Ende der Geschichte ihr erstes Bier öffnet. Es ist so klischeehaft. Andererseits, warum sollen Arbeitslose nicht auch ein erstes Bier trinken dürfen, nur weil ein Thomas G. diese als Hartz IV-Stelzen bezeichnet hat?
Kaleika
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Alt 08.03.2007, 23:01   #24
Urviech
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Ist doch immer wieder Interessant, was unsere "Redakteure" und "Vereinsmeier" soooo alles erlebt, erfahren und erzählt bekommen haben, jede(r) hat "natürlich" soooo viele Erfahrungen und zu jedem Thema was zu schreiben, allerdings ob das alles auch glaubwürdig ist .................?

;)
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Alt 08.03.2007, 23:09   #25
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Standard Tag einer Arbeitslosen

Zitat von Urviech Beitrag anzeigen
Ist doch immer wieder Interessant, was unsere "Redakteure" und "Vereinsmeier" soooo alles erlebt, erfahren und erzählt bekommen haben, jede(r) hat "natürlich" soooo viele Erfahrungen und zu jedem Thema was zu schreiben, allerdings ob das alles auch glaubwürdig ist .................?

;)
Urviech,
werde doch bitte konkreter.
FALLS Dein Beitrag meinen betrifft, so lass Dir sagen, dass alles davon glaubwürdig ist, schlicht weil es so war. Ich bin Ich, brauche mich nicht erfinden!
Kaleika
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