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Alt 16.02.2007, 17:15   #1
isabel
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isabel
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Standard Das Familienbild der Union stinkt zum Himmel

16.02.2007 – Jörn Wunderlich
Das Familienbild der Union stinkt zum Himmel

„Zur anhaltenden Debatte um einen Ausbau der Kinderbetreuung erklärt der familienpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE., Jörn Wunderlich:

Ich möchte Ministerin von der Leyen darin bestärken, sich weiter für den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen. Das ihr Vorschlag derart umstritten ist, bringt die Bigotterie und Verlogenheit vieler angeblicher "Familienpolitiker" ans Licht. Wer sich hier als Anwalt der Familien oder gar der Frauen aufspielt, möchte in Wahrheit nur darüber hinwegtäuschen, dass er zu den ewig Gestrigen gehört. Um die Wünsche der Menschen geht es jedenfalls nicht.“

Weiter lesen:
http://www.linksfraktion.de/pressemi...kel=1220714083

Ich habe Frau von der Leyen immer sehr geschätzt. Warum bleibt sie bei der CDU ?
Noch ein Zitat:
„Der Vorschlag des Deutschen Familienverbandes, das Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung im zweiten und dritten Lebensjahr des Kindes direkt an die Eltern auszuzahlen, bietet da keinen Ausweg. Wenn der Staat den Eltern das Geld in die Hand gibt ist ihnen auch nicht geholfen, wenn es keine Betreuungseinrichtungen gibt. Die Vorstellung, dass der Markt die Angebote dann in entsprechender Qualität hervorbringt, ist nicht nur lächerlich, sondern auch gefährlich, da dann die öffentliche Aufgabe der Kinderbetreuung und Bildung in die Hand des privaten Marktes gegeben wird.“
Zitatende.

Gruß
Isabell
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Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1 P.1GG

Damit das auch so bleibt:
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,!


Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
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Alt 16.02.2007, 19:59   #2
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annette
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Zitat von isabel Beitrag anzeigen
Ich habe Frau von der Leyen immer sehr geschätzt. Warum bleibt sie bei der CDU ?
Ursula von der Leyen hebt sich zwar angenehm ab von den erzkonservativen Traditionalisten in ihrer Partei, aber sie ist keine Linke. Ihre Motivation sich für den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen, hat vor allem ökonomische Gründe. Sie gehört einer jüngeren Generation von Frauen an, die sehr gut ausgebildet sind (u.a. Studium an der Elite-Uni Stanford) und deren Potential dementsprechend von der Wirtschaft nachgefragt wird. Diese Anforderung lässt sich bekanntlich nicht erfüllen, wenn entsprechende ganztägige Kinderbetreuungsmöglichkeiten fehlen oder diese Frauen bleiben kinderlos, was auch nicht im Sinne des Staates ist. So soll das von ihr eingeführte Elterngeld, das sich ja bekanntlich nach dem letzten Netto-Einkommen richtet, vor allem für Akademikerinnen einen Anreiz bieten, Kinder zu bekommen. Das funktioniert aber nur, wenn im Anschluss entsprechende Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Im Gegenzug hat sich aber mit der Einführung des Elterngeldes die Lage von arbeitslosen Frauen oder Studentinnen, die jetzt Kinder bekommen verschlechtert. Sie bekommen jetzt nur noch 300,- € maximal für ein Jahr + eventuell noch zwei Vätermonate, während es vorher diesen Betrag für zwei Jahre gab oder für ein Jahr den doppelten Betrag. An das Wohl und die Chancengleichheit der Kinder ist hier also nicht gedacht worden, passt also wunderbar zum neuen Profil der Merkel-CDU.

Zu unterstützen ist aber trotzdem, dass überhaupt ein Schritt zu mehr ganztägiger Betreuung von ihr gemacht wird, allerdings sollte das nicht darauf hinauslaufen, dass wieder nur die Besserverdienenden davon profitieren und Alleinerziehende, die häufig nicht über ein solches Spitzeneinkommen verfügen, sich das wieder nicht leisten können. Eine Variante, die in diese Richtung geht, hat nämlich jetzt gerade die Jamaika-Koalition in der Stadt, in der ich wohne, ausgeheckt, so soll nämlich die Kinderbetreuung vormittags für alle kostenfrei werden, aber eine Nachmittagsbetreuung muss sozusagen kostenpflichtig dazu gebucht werden. Auch die Nachmittagsbetreuungen, die von einzelnen Schulen angeboten werden, sind in der Regel kostenpflichtig.
annette ist offline  
Alt 17.02.2007, 01:02   #3
Kaleika
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Familienministerin Ursula von der Leyen ist super verwöhnt. Sie kann sich ihre siebenköpfige Kinderschar plus Politikarriere auch nur wegen mehrerer - für sie - bezahlbarer Kinderfrauen leisten.
Als Tochter vom ehemaligen niedersächsischen Minnisterpräsidenten Ernst Albrecht ist sie in dieses Millieu hineingewachsen.
Welche Normalofrau kann sich das schon leisten?
Kaleika
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Alt 17.02.2007, 14:45   #4
Arco
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tscha wenn mann/frau keine Vorurteile hätte - aber die passen ja so schön ins Klischeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee
Arco ist offline  
Alt 17.02.2007, 14:47   #5
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Na,ja aber da muss ich Kaleika zustimmen, Frau von der Leyen hatte sicher mehr Unterstützung von ihrer Familie und damit erstens einen guten Start ins Berufsleben und auch nun mehr Unterstützung für ihre Kinder als die Normalfrau, das möchtest Du doch sicher nicht abstreiten, oder?
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Alt 17.02.2007, 15:21   #6
Arco
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... und woher wißt IHR das alles ? ? ?

Weiber gegen Weiber sind am schlimmsten ;)

Helau und Alaaaaaaaaaaaf
Arco ist offline  
Alt 17.02.2007, 15:31   #7
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Aus ihrer Biographie weiss man das, Arco, und ausserdem willst Du mir doch nicht wirklich erzählen das man als Tochter eines Ministerpräsidenten nicht mehr Bildungsschancen hat als als Tochter eines Hartz IV-Empfängers, oder?
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Alt 17.02.2007, 15:33   #8
Arwen
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Guckst Du hier:

Die Supermutterpowertochter
http://www.taz.de/pt/2003/03/03/a0121.1/text

oder hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen

zum Beispiel
Arwen ist offline  
Alt 17.02.2007, 17:07   #9
Arco
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... und warum muß sich die "Supermutter" eigentlich nach EURER Meinung jeden Tag entschuldigen das sie nicht als Sozialhilfeempfängerin und/oder linke Socke zur Welt gekommen ist ? ? ?

MANCHE, aber auch nur MANCHE sollten wirklich mal überdenken was sie (klein geschrieben) so von sich geben und welchen Vorurteilen oder "Neidkomplexe" sie (wieder kleingeschríeben) immer und immer wieder kund tun müssen ......

Übrigens, das hat garnichts mit dieser "Supermutter" zu tun - das ist generell hier oft sooooooooo

Nur mal soooooooooooo ;)




Und dies ist nur meine persönliche Meinung und mein Vorurteil ! !
Arco ist offline  
Alt 17.02.2007, 18:40   #10
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Arco, bei allem Verständnis aber das hat jetzt weder etwas mit Neid noch mit linker Socke zu tun, sondern es ist einfach so das Frau von der Leyen eine bessere Ausgangsposition hatte und hat, als Frau Normalo,und das würde auch gelten wenn sie einen linken oder grünen Spitzenpolitiker als Vater gehabt hätte, Deine Verteidigung kann ich da echt nicht nachvollziehen, es geht doch nur darum was sie da für ein Familienbild vorlebt. Und die CDU wacht doch gerade erst auf und stellt fest das es jenseits von Ehe und ehelichen Kindern auch noch etwas anderes in Deutschland gibt, oder nicht?

Damit ist nicht gemeint das andere Parteien es besser machen
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Alt 17.02.2007, 19:10   #11
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annette
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"Supermutter" hin oder her, letztendlich interessien mich die Ergebnisse ihrer Politik, ob die tatsächlich für die Mehrzahl der Frauen, bzw. Familien eine Verbesserung bringen oder ob davon nur wenige Gutverdienerinnen profitieren. Das ist eigentlich die Frage, um die es hier gehen sollte und nicht wieviele Kindermädchen Frau von der Leyen privat beschäftigt.
annette ist offline  
Alt 17.02.2007, 22:24   #12
Arco
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Arco
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:icon_klarsch:

... genau - und ob dies dann positiv ist oder nicht kann dann lang und breit in sachlicher Form diskutiert werden

Und dies gilt für JEDEN und nicht nur für die "Supermutter" ........
Arco ist offline  
Alt 17.02.2007, 23:31   #13
Rounddancer
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Tatsache ist doch, daß wir viele Probleme, von der Arbeitslosigkeit, dem Verkehrsstau in der Hauptverkehrszeit, bis hin zur Kinder- und Jugendkriminalität nicht oder nicht in dem Maße hätten, wenn dem traditionellen christlichen (aber auch in anderen Religionen üblichen) Bild von Mensch und Familie entsprechend die Frauen daheim bei Haus- und Familienpflege bleiben könnten, das Einkommen der Väter dazu ausreichte, die Familie zu ernähren und zu bekleiden, die Miete zu bezahlen.

Doch dieser Idealzustand ist längst von der Wirklichkeit eingeholt worden, was dadurch begann, daß mit den Anforderungen der Wirtschaft sich die Situation veränderte. Nun war es so, daß immer mehr Familien nur existieren konnten, wenn beide Mutter und Vater berufstätig wurden, zum Familieneinkommen beitrugen. Damals, als menschliche Arbeit noch billiger als Maschinenarbeit war, oder es die Maschinen so noch nicht gab. Dann aber gewöhnten sich die Frauen daran, selbst Einkommen haben zu können,- und - weil die Männer unzuverlässiger wurden, auch gewahr zu sein, Kinder und sich allein durchbringen zu müssen. Dann wurde Masc´hinenarbeit und die Transportkosten auf weiten Strecken billiger, Arbeitsplätze wurden abgeschafft, oder verlagert.
Das läßt sich nicht mehr zurückdrehen, daran muß sich die CDU gewöhnen, die Kirche auch. Doch das braucht Zeit, geht nicht so schnell.
Immerhin, es tut sich etwas. Noch vor einigen Jahren wäre es in der CDU unmöglich gewesen, irgendwas zu werden, als Frau, als Nicht-Katholisch, und dann auch noch als Ossi,- und/oder nicht verheiratet oder gar geschieden oder schwul/lesbisch.
Damals hätte unsere heutige Bundeskanzlerin unter dem Namen ihres Mannes antreten müssen, und so bestenfalls lokale Leiterin der CDU-Frauenvereinigung werden können,- aber eher wohl nicht. Ein Schwuler, wie Ole von Beust, hätte nie auch nur Ortsvereinsvorsitzender, geschweige denn Bürgermeister eines Stadtstaates werden können.
Und Frau von der Leyen wäre bei ihren sieben Kindern daheimgeblieben, hätte vielleicht im Kirchenchor mitsingen dürfen.

Will sagen: Es hat sich schon viel gewandelt in der CDU,- und daß von der Leyen die jüngste Mutterschaftsgeld-Reform mit der Begründung, daß ja bisher die Falschen (nämlich die Armen) die Kinder bekämen, initieren mußte, das war verständlich, denn so ist es in der Tat und doch eine Verbeugung an die Wahrer des Traditionellen.
Nur Frauen wie Frau Dr. von der Leyen können da Meilensteine setzen, eben weil sie nicht darauf angewiesen sind, bei der Obrigkeit zu buckeln.
Und Stück für Stück geht auch in der CDU das Lernen weiter, als langsame Anpassung.
Rounddancer ist offline  
Alt 19.02.2007, 03:17   #14
isabel
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isabel
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Zitat von annette Beitrag anzeigen
Ursula von der Leyen hebt sich zwar angenehm ab von den erzkonservativen Traditionalisten in ihrer Partei, aber sie ist keine Linke. Ihre Motivation sich für den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen, hat vor allem ökonomische Gründe. Sie gehört einer jüngeren Generation von Frauen an, die sehr gut ausgebildet sind (u.a. Studium an der Elite-Uni Stanford) und deren Potential dementsprechend von der Wirtschaft nachgefragt wird. Diese Anforderung lässt sich bekanntlich nicht erfüllen, wenn entsprechende ganztägige Kinderbetreuungsmöglichkeiten fehlen oder diese Frauen bleiben kinderlos, was auch nicht im Sinne des Staates ist. So soll das von ihr eingeführte Elterngeld, das sich ja bekanntlich nach dem letzten Netto-Einkommen richtet, vor allem für Akademikerinnen einen Anreiz bieten, Kinder zu bekommen. Das funktioniert aber nur, wenn im Anschluss entsprechende Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Im Gegenzug hat sich aber mit der Einführung des Elterngeldes die Lage von arbeitslosen Frauen oder Studentinnen, die jetzt Kinder bekommen verschlechtert. Sie bekommen jetzt nur noch 300,- € maximal für ein Jahr + eventuell noch zwei Vätermonate, während es vorher diesen Betrag für zwei Jahre gab oder für ein Jahr den doppelten Betrag. An das Wohl und die Chancengleichheit der Kinder ist hier also nicht gedacht worden, passt also wunderbar zum neuen Profil der Merkel-CDU.

Zu unterstützen ist aber trotzdem, dass überhaupt ein Schritt zu mehr ganztägiger Betreuung von ihr gemacht wird, allerdings sollte das nicht darauf hinauslaufen, dass wieder nur die Besserverdienenden davon profitieren und Alleinerziehende, die häufig nicht über ein solches Spitzeneinkommen verfügen, sich das wieder nicht leisten können. Eine Variante, die in diese Richtung geht, hat nämlich jetzt gerade die Jamaika-Koalition in der Stadt, in der ich wohne, ausgeheckt, so soll nämlich die Kinderbetreuung vormittags für alle kostenfrei werden, aber eine Nachmittagsbetreuung muss sozusagen kostenpflichtig dazu gebucht werden. Auch die Nachmittagsbetreuungen, die von einzelnen Schulen angeboten werden, sind in der Regel kostenpflichtig.
Hallo, annette,
in vielen Punkten hast Du recht. Es ist wirklich schade, dass arbeitslose Frauen und Studentinen darunter leiden müssen. Das war mit Sicherheit nicht gut gedacht. Man sollte nachdenken, das Gesetz um entsprechende Punkte zu erweitern. Das liegt leider nicht in unseren Händen. Schade.
Aber, Elterngeld-Gesetz ist schon eine Modernisierung in Gegensatz zu derzeitigen, starren, erzkonservativen und überholten Familienbilder, die leider von allen Gesellschaftsschichten akzeptiert sind.
Vor allem gefallen mir die Vätermonate. Es war für U.v.d.Leyen keine einfache Aufgabe, bei ihrer Partei das durch zu setzen. Sie hat es geschafft. Das nächste ist: ganztägige Kinderbetreuung, was eigentlich allen zu gute kommen soll. Die Jamaika-Koalition in Deiner Stadt ist nicht ausschlaggebend und ich hoffe, U.v.d.Leyen wird sich davon nicht beeindrucken lassen.
Ursula von der Layen ist natürlich keine Linke, schon wegen Familientradition. Sie hat aber selber, obwohl sie sieben Kinder zur Welt gebracht hat, sehr gute Ausbildung gemacht und hat richtige Schlüsse davon gezogen:
Das ist nur möglich, wenn entsprechende Kinderbetreuung vorhanden ist. Und sie kämpft dafür.
Sie sitzt in der CDU und ihre Einstellung geht vielen Genossen wahrlich gegen den Strich, sie lässt sich aber nicht unterdrücken. Und das ist sehr schätzenswert!
Gruß
Isabell
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Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
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isabel ist offline  
Alt 19.02.2007, 03:21   #15
isabel
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isabel
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Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen
Familienministerin Ursula von der Leyen ist super verwöhnt. Sie kann sich ihre siebenköpfige Kinderschar plus Politikarriere auch nur wegen mehrerer - für sie - bezahlbarer Kinderfrauen leisten.
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Kaleika
Hallo, Kaleika,
irgenwie bist Du ungerecht. Viele Politiker haben Kinder, die mit Sicherheit auch sehr verwöhnt sind. Hört man was von denen?
Ursula von der Leyen hat sieben Kinder zu Welt gebracht; alleine das ist eine schätzenswürdige Leistung. Dazu hat sie sehr gute Ausbildung gemacht (kommt, trotzt bekannter Eltern nicht vom Himmel). Finanziell ist sie mit sicherheit gut abgesichert. Warum kämpft sie gegen eigene Partei? Um mehr Ruhm zu haben? Das braucht sie nicht. Sie ist eine Idealistin. Sie hat auch erkannt, was sie in ihrer Position machen kann, nämlich um Emanzipation zu kämpfen. Dazu gehören Vätermonate und Kinderbetreuung für alle. Das sind zumindest erste Schritte in richtige Richtung.
Wenn ich schon alle andere CDU Mitglieder nicht ausstehen kann, sie ist eine Ausname.
Gruß
Isabell
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Alt 19.02.2007, 11:18   #16
nakamura
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Standard Stimmt...

@Rounddancer, sieht man von den punktuellen und jetzigen negativen Schlagzeilen mal ab, dann hast du vollkommen recht.
So etwas sollte auch nicht übersehen werden, das auch die CDU, die ewig Gestrigen, die Konservativen überhaupt, von Entwicklungen nicht verschont bleiben. Von daher kann ich Deiner Beschreibung schon gut positives abgewinnen.

MfG,
nakamura
 
Alt 19.02.2007, 12:04   #17
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Tatsache ist doch, daß wir viele Probleme, von der Arbeitslosigkeit, dem Verkehrsstau in der Hauptverkehrszeit, bis hin zur Kinder- und Jugendkriminalität nicht oder nicht in dem Maße hätten, wenn dem traditionellen christlichen (aber auch in anderen Religionen üblichen) Bild von Mensch und Familie entsprechend die Frauen daheim bei Haus- und Familienpflege bleiben könnten, das Einkommen der Väter dazu ausreichte, die Familie zu ernähren und zu bekleiden, die Miete zu bezahlen.

Doch dieser Idealzustand ist längst von der Wirklichkeit eingeholt worden, was dadurch begann, daß mit den Anforderungen der Wirtschaft sich die Situation veränderte. Nun war es so, daß immer mehr Familien nur existieren konnten, wenn beide Mutter und Vater berufstätig wurden, zum Familieneinkommen beitrugen. Damals, als menschliche Arbeit noch billiger als Maschinenarbeit war, oder es die Maschinen so noch nicht gab. Dann aber gewöhnten sich die Frauen daran, selbst Einkommen haben zu können,- und - weil die Männer unzuverlässiger wurden, auch gewahr zu sein, Kinder und sich allein durchbringen zu müssen. Dann wurde Masc´hinenarbeit und die Transportkosten auf weiten Strecken billiger, Arbeitsplätze wurden abgeschafft, oder verlagert.
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Damals hätte unsere heutige Bundeskanzlerin unter dem Namen ihres Mannes antreten müssen, und so bestenfalls lokale Leiterin der CDU-Frauenvereinigung werden können,- aber eher wohl nicht. Ein Schwuler, wie Ole von Beust, hätte nie auch nur Ortsvereinsvorsitzender, geschweige denn Bürgermeister eines Stadtstaates werden können.
Und Frau von der Leyen wäre bei ihren sieben Kindern daheimgeblieben, hätte vielleicht im Kirchenchor mitsingen dürfen.

Will sagen: Es hat sich schon viel gewandelt in der CDU,- und daß von der Leyen die jüngste Mutterschaftsgeld-Reform mit der Begründung, daß ja bisher die Falschen (nämlich die Armen) die Kinder bekämen, initieren mußte, das war verständlich, denn so ist es in der Tat und doch eine Verbeugung an die Wahrer des Traditionellen.
Nur Frauen wie Frau Dr. von der Leyen können da Meilensteine setzen, eben weil sie nicht darauf angewiesen sind, bei der Obrigkeit zu buckeln.
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Guten Morgen Rounddancer,

danke für dieses Gefühl der Übelkeit am frühen Morgen...

WARUM bekommen die ARMEN die Kinder? Weil sie UNGEBILDET sind und keine andere Perspektive haben!? Okay, DAS habe ich nun ein wenig überzogen ausgedrückt, aber es ist ja leider so, auch global... VIELE Projekte in Schwellenländern und Entwicklungsländern, deren Ziel war FRAUEN auszubilden, hatten zur Folge, dass die Frauen FREIWILLIG Verhütungsmittel anwendeten, um nicht weitere Kinder zu gebären...

Nun erfahre ich aus aktuellem Anlass, dass für sozial schwache Frauen (außer in regionalen Ausnahmefällen) KEINE Mittel bereitstehen um ihnen die Kosten für Verhütung abzunehmen. Ist doch eine Milchmädchenrechnung derer die DIESE Politik beschlossen haben!!!

Also ob DAS so gewollt ist? Oder haben die "Volksvertreter" jeglicher Couleur in ihrem Elfenbeinturm den Bezug zum "wirklichen" Leben verloren? Diesen Eindruck habe ich mittlerweile... Sogar die Grünen entdecken das Wählerpotential der HartzIV-Empfänger... Fällt mir nix mehr zu ein...

Boah ich könnte nun noch ganz andere Dinge schreiben, weil mich SOWAS echt aufregt...

Dopamin
Dopamin ist offline  
Alt 19.02.2007, 12:48   #18
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annette
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Zitat von isabel Beitrag anzeigen
Warum kämpft sie gegen eigene Partei? Um mehr Ruhm zu haben? Das braucht sie nicht. Sie ist eine Idealistin.
Hallo Isabell, so hoch würde ich das nicht hängen, dass sie jetzt das Elterngeld incl. Vätermonate eingeführt hat und sich jetzt für mehr Ganztagsbetreuung einsetzt. Sie ist einfach eine Frau unserer Generation, die in der gesellschaftlichen Realität des Jahres 2007 angekommen ist, im Gegensatz zu einer großen Anzahl ihrer Parteigenossen. Und das sie Familienministerin wurde, hat sie wohl Angela Merkel zu verdanken, die zwar nicht offensiv feministisch auftritt, aber sich wohl auch dessen bewusst ist, dass sich auf diesem Gebiet etwas ändern muss. Davon abgesehen, finde ich Frau von der Leyens Politik gar nicht so revolutionär, denn Deutschland hinkt bekanntlich in der Frage den meisten anderen westeuropäischen Ländern meilenweit hinterher. Das sie jetzt deswegen einen so schweren Stand in ihrer Partei hat, zeigt nur welch eine konservative Familienideologie hier immer noch in den Köpfen vieler Männer herumspuckt.
annette ist offline  
Alt 19.02.2007, 14:08   #19
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Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben, und bei Frau x die auch 7 Kinder hat nicht? Die bekommt Hartz IV und gilt als asozial, Frau von der Leyen gilt als Supermutter und fortschrittlich
Arania ist offline  
Alt 19.02.2007, 15:07   #20
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben, und bei Frau x die auch 7 Kinder hat nicht? Die bekommt Hartz IV und gilt als asozial, Frau von der Leyen gilt als Supermutter und fortschrittlich
Hallo Arania,

eine gute Frage....

Ich habe mich mit Frau von der Leyens Herkunft nicht beschäftigt, halte es auch für relativ vernachlässigenswert (NEIN ich weiß auch, dass gute Bildung in der Regel nur in finanziell abgesichterten Verhältnissen stattfindet). Fakt ist, beide Elternteile DIESER Familie stehen in (wahrscheinlich) gutbezahlten Beschäftigungsverhältnissen und DESWEGEN ist die Lösung der Kinderbetreuung ganz anders möglich als bei Famile "Normalverbraucher"... Glück hat, wer Grosseltern zur Hand hat die unterstützend wirken (können). Wie es vor Jahrzehnten oft der Fall war...

Noch ein Fakt ist, die gesamte Gesellschaft ist, aus vielerlei Gründen, nicht mehr so wie vor 50 Jahren. Ich habe zweimal die Erfarung gemacht, dass ein Mann, wenn er "Familienveratwortung" trägt, diese Machtposition (ist ja schließlich SEIN Geld von dem man lebt) auch ausnutzt... Gut ich habe mir diese Männer ausgesucht und es sind nicht alle gleich...

Schon meine Mutter (Jahrgang 1934) hat uns Mädels gepredigt, uns bloss kein "Klotz ans Bein zu hängen" sondern lieber im Beruf zu bleiben. Damit meinte sie Mann und Kind. Hat sie uns falsch erzogen? Oder hatte sie Weitblick? Ich habe zwei Kinder in diese Welt gesetzt und stand erst mit einem fast 10 Jahre lang alleine da, dann mit zweien und bin letztendlich an dieser Belastung gescheitert... Unterstützung? Woher nehmen und nicht stehlen? Rund um die Uhr, sieben Tage die Woche allein für die Kinder da zu sein ist ARBEIT!!! Mein Respekt wer DAS hinbekommt ohne langfristig auf der Strecke zu bleiben...

Schön, dass die Konservativen endlich gemerkt haben, dass Frauen keine Kinder bekommen, wenn danach das Berufsleben passee ist (WOZU hat Frau denn eine Ausbildung?) Wäre schön wenn sie auch endlich merken würden, dass das konservative Familienbild schon lange ein schönes Ideal ist, in der Realität nur noch selten anzutreffen...

Dopamin
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Alt 19.02.2007, 21:40   #21
highlander!
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Ursula von der Leyen hebt sich zwar angenehm ab von den erzkonservativen Traditionalisten in ihrer Partei, aber sie ist keine Linke. Ihre Motivation sich für den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen, hat vor allem ökonomische Gründe. Sie gehört einer jüngeren Generation von Frauen an, die sehr gut ausgebildet sind (u.a. Studium an der Elite-Uni Stanford) und deren Potential dementsprechend von der Wirtschaft nachgefragt wird.


von der Leyen hat nur ihre eigene elite klasse im kopf,
ich unterstelle ihr reine profilierungssucht und sonst nichts.

nur wer das nöchtige kleingeld hat, kann sich ein
kindermädchen, köchin, und nachhilfelehrer leisten. ein normal-
verdienender bürger der arbeiten geht, brauch das geld um seine
miete, strom , telepfon, heizkosten, vorsorge in form von rente,
auto, kinderkleidung und ernährung und schulbildung und viles
mehr zu bezahlen. ich gehe doch nicht arbeiten um auch noch
kinder-grippen kosten zu tragen, den sie werden nicht auf dauer
umsonst zu haben sein. auserdem glaube ich nicht, das kinder
auf dauer dies schadlos überstehen, für die gesellschaft.
familie ist familie, alles andere ist masserziehung a la supermakt
ob da auf dauer eine soziale struktur entsteht bezweifel ich
stark. unsere politiker leben uns ihre soziale struktur ja vor und
die ist gelinde gesagt sch....ß..


der highlander!
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Alt 19.02.2007, 22:48   #22
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben, und bei Frau x die auch 7 Kinder hat nicht? Die bekommt Hartz IV und gilt als asozial, Frau von der Leyen gilt als Supermutter und fortschrittlich
Jou, und bei Amtsantritt hat sie sich gleich noch einen zusätzlichen Staatssekretär geleistet. Naja, nicht nur sie.

Und wenn Arco sie nicht verteidigen würde, wäre er ein schlechter Parteikollege.
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Alt 19.02.2007, 23:57   #23
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Zitat von highlander! Beitrag anzeigen
Ursula von der Leyen hebt sich zwar angenehm ab von den erzkonservativen Traditionalisten in ihrer Partei, aber sie ist keine Linke. Ihre Motivation sich für den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen, hat vor allem ökonomische Gründe. Sie gehört einer jüngeren Generation von Frauen an, die sehr gut ausgebildet sind (u.a. Studium an der Elite-Uni Stanford) und deren Potential dementsprechend von der Wirtschaft nachgefragt wird.


von der Leyen hat nur ihre eigene elite klasse im kopf,
ich unterstelle ihr reine profilierungssucht und sonst nichts.

nur wer das nöchtige kleingeld hat, kann sich ein
kindermädchen, köchin, und nachhilfelehrer leisten. ein normal-
verdienender bürger der arbeiten geht, brauch das geld um seine
miete, strom , telepfon, heizkosten, vorsorge in form von rente,
auto, kinderkleidung und ernährung und schulbildung und viles
mehr zu bezahlen. ich gehe doch nicht arbeiten um auch noch
kinder-grippen kosten zu tragen, den sie werden nicht auf dauer
umsonst zu haben sein. auserdem glaube ich nicht, das kinder
auf dauer dies schadlos überstehen, für die gesellschaft.
familie ist familie, alles andere ist masserziehung a la supermakt
ob da auf dauer eine soziale struktur entsteht bezweifel ich
stark. unsere politiker leben uns ihre soziale struktur ja vor und
die ist gelinde gesagt sch....ß..


der highlander!
Hallo Highlnder,

jetzt bin ich aber mal irritiert... Die Sache mit der "Supermarkterziehung"...

Wenn das früher auch so war müssten ja alle, die das System in der DDR noch kennegelernt haben voll panne sein, schließlich wurden in der DDR bereits 8 Wochen alte Säuglinge bereits in Krippen untergebracht (Bitte um Korrektur, falls ich mich da irre) DAMIT die Mütter auch weiterhin arbeiten gehen konnten. Ich habe das System nicht kennengelernt, bin zugegebenermassen im Westen groß geworden, irgendwelche Stimmen von "Betroffenen"?

Nenene also SO fällt mir das schwer zu glauben...

Dopamin
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Alt 20.02.2007, 00:02   #24
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Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Hallo Highlnder,

jetzt bin ich aber mal irritiert... Die Sache mit der "Supermarkterziehung"...

Wenn das früher auch so war müssten ja alle, die das System in der DDR noch kennegelernt haben voll panne sein, schließlich wurden in der DDR bereits 8 Wochen alte Säuglinge bereits in Krippen untergebracht (Bitte um Korrektur, falls ich mich da irre) DAMIT die Mütter auch weiterhin arbeiten gehen konnten. Ich habe das System nicht kennengelernt, bin zugegebenermassen im Westen groß geworden, irgendwelche Stimmen von "Betroffenen"?

Nenene also SO fällt mir das schwer zu glauben...

Dopamin
Irrtum, dort gab es auch das Babyjahr. Danach sind sie wieder arbeiten gegangen. Der Arbeitsplatz ist ihnen ja geblieben.
Heiko1961 ist offline  
Alt 20.02.2007, 00:21   #25
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Zitat von Heiko1961 Beitrag anzeigen
Irrtum, dort gab es auch das Babyjahr. Danach sind sie wieder arbeiten gegangen. Der Arbeitsplatz ist ihnen ja geblieben.
Hallo Heiko,

danke für die Info. Eine Bekannte von mir aus Brandenburg, ließ mal irgendwann den Satz fallen: "Nicht ALLES in der DDR war schlecht", eine Freundin von ihr hat schon herumgeunkt, dass sie bald wieder auf dem Weg gen Osten sei - nur wegen der Kinderbetreuung...

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