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Start > > -> gewerkschaftliche Basis setzt den Protest fort


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Alt 12.12.2006, 09:51   #1
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Standard gewerkschaftliche Basis setzt den Protest fort

und die eigene Führung unter Druck, da


Zitat:
“Viele aktive Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sind allerdings der Meinung, dass ihre hauptamtlichen Funktionäre einen groß angelegten Protest nicht wirklich wollen, weil sie aus Rücksicht auf einen der Koalitionspartner vor einer massiven Auseinandersetzung zurückschrecken oder weil Angriffe auf den Vizekanzler und Arbeitsminister vielerorts immer noch verpönt sind. Es wird immer wieder die Meinung geäußert, man habe an dem Kessel, der inzwischen kurz vor dem Überkochen stand, ein Ventil gelockert und etwas Dampf abgelassen, um dann die ganze Bewegung langsam wieder auslaufen zu lassen. So ähnlich wie es 2004 der Fall war, als es um die Agenda 2010 ging. Doch die Freunde des Arbeitsministers, in Gewerkschaftskreisen auch spöttisch “Franziskaner” genannt, geraten nunmehr zunehmend unter Druck. Und zwar unter den Druck der Basis, der Mitglieder und Vertrauensleute in den Betrieben und Verwaltungen, die sich längst nicht mehr von “oben” vorschreiben lassen wollen, gegen “was” und gegen “wen” sie protestieren dürfen.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=1932

Link zum offenen Brief

http://www.nachdenkseiten.de/upload/...SBK_081206.pdf
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Alt 12.12.2006, 10:21   #2
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ein weiterer Artikel zu den internen Auseinandersetzungen in den Gewerkschaften

Zitat:
Auf drei Mitgliederversammlungen hat ver.di am 20. November seinen Mitgliedern im Klinikum Kassel einen katastrophalen Absenkungstarifvertrag mit durchschnittlich 5,3 Prozent Lohnverzicht bis zum Jahr 2015 präsentiert und zur Abstimmung gestellt. 63 Prozent der ver.di-Mitglieder hätten für den Vertrag gestimmt, so verkündet ver.di. Verschwiegen wird dabei, dass sich nur 200 von 600 Mitgliedern an der Abstimmung beteiligt haben. 126 haben dafür gestimmt, das entspricht 20 Prozent der ver.di-Mitglieder.
Das Kasseler Großklinikum machte vor sechs Jahren bundesweit Schlagzeilen, weil die Betriebsräte und die ötv-Betriebsgruppe einen erfolgreichen Kampf gegen den Verkauf und für die Verteidigung des BAT geführt hatten.
Dass es nach wie vor eine hohe Kampfbereitschaft gibt, wurde bei einer Betriebsversammlung im Dezember 2005 deutlich, als sich von 300 Anwesenden 297 bereit erklärten, gegen Lohnverzicht und Personalabbau zu streiken. Nachdem die Beraterfirma Ernst und Young einen Personalüberhang von 150 bis 300 Stellen errechnete, ging die damaligen ver.di-Vertrauenskörperleitung um Steffi Nitschke und Eckhard Geitz mit einem Fragebogen in die Gegenoffensive. Das Ergebnis war eindeutig: Es gibt nicht zuviel, sondern zu wenig Personal auf den Stationen. 98 Prozent waren nicht bereit, auf Geld zu verzichten und 99 Prozent sprachen sich gegen weiteren Stellenabbau aus.

Neubaufinanzierung durch Lohnverzicht

Im Frühjahr verkündete die Geschäftsleitung einen 150 Millionen Euro teuren Neubau. Auf diesem Weg sollen 300 Stellen wegrationalisiert werden. Und oben drauf sollen die Beschäftigten 80 bis 100 Millionen der Investitionen durch Lohnverzicht finanzieren. Mit dem Tarifvertrag Zukunftssicherung, als Bestandteil des TVöD, wurde den Krankenhausträgern von ver.di das Instrument dafür geliefert.

ver.di wird zum Hindernis für Belegschaftsinteressen

Über die Zustimmung zu diesem Lohnverzicht bei gleichzeitigem Stellenabbau kam es zu einer harten innergewerkschaftlichen Auseinandersetzung. Bereits Anfang des Jahres hatten die ehemals durchaus kämpferischen Betriebsräte Peter Metz und Elisabeth König die Seiten gewechselt und Posten im Management angenommen. Die ehemalige ver.di-Sekretärin Birgit Dilchert wurde Arbeitsdirektorin (Jahresgehalt 140.000 Euro). Das bedeutete einen enormen Vertrauensverlust für ver.di und führte zu einer Niederlage der ver.di-Liste bei der Betriebsratswahl im April 2006. Dazu kam, dass die Funktionäre, welche die Seiten wechselten, ihre organisatorischen und persönlichen Verbindungen im Betrieb und im ver.di-Apparat nutzten, um gemeinsam mit der ver.di-Spitze in Hessen einen radikalen Kurswechsel in Richtung Co-Management durchzusetzen.

Stimmung gegen Lohnverzicht

Dass die Stimmung im Betrieb nicht für Lohnverzicht ist, zeigte sich daran, dass KollegInnen einer Station über 900 Unterschriften gegen Lohnverzicht sammelten. Dennoch wurde der Vertrauenskörper mit den Co-Managern „gleichgeschaltet“. Kritische Kolleginnen und Kollegen wurden systematisch isoliert und offen angegriffen. Steffi Nitschke blieb keine andere Wahl als von ihrer Freistellung im Betriebsrat und als Vertrauensleutesprecherin zurückzutreten. Eckhard Geitz erklärte seinen Rücktritt als stellvertretender Vertrauensleutesprecher.

Das Ergebnis...

...ist ein Tarifvertrag, mit dem die Beschäftigten den Neubau einer Klinik zahlen und gleichzeitig das Risiko der DRG-Fallpauschalen voll auf die Beschäftigten abgewälzt wird. ver.di hat alle Tricks angewandt, um die Auswirkungen des Tarifabschlusses zu beschönigen. An vielen Punkten wurden wider besseren Wissens falsche Behauptungen aufgestellt, um die KollegInnen zur Annahme des Absenkungstarifvertrags zu bringen.
http://www.netzwerk-verdi.de/33.0.html
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Alt 14.12.2006, 09:27   #3
Fronk
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...und was lernen wir daraus? ;)
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Alt 14.12.2006, 11:27   #4
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Zitat von Fronk
...und was lernen wir daraus? ;)
.... das viele, sehr viele Gewerkschaftsfunktionäre die BESTEN Arbeitsplatz- und Lohnvernichter sind

VOR ALLEM wie im Klinikum Kassel 3 (DREI) auch aus Geldgründen die Seiten gewechselt haben :( :( :pfeiff: und die ehemaligen lieben Kollegen im Regen stehen lassen. Hauptsache IHRE Geld-Börse und Rentenansprüche etc. sind sicher :twisted: :twisted:

Na ja, bald müssen DIESE Manager und Vorstände ihre Gehälter und sonstigen Vergünstigungen öffentlich machen - mal sehen wie da die ehemaligen AN-Kollegen staunen werden....... :mrgreen:
Arco ist offline  
Alt 15.12.2006, 01:01   #5
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Bin selbst bei der Gewerkschaft an der Basis aktiv. Die Gewerkschaftsbosse spielen bei Aktionen usw. keine Rolle.

Warum glaubt man das von der Basis in Sozialen Bewegungen, wo viele Gruppierungen sich zusammentun, mitwirken und auch wirklich in kleinen Schritten regional etwas bewirken?

Eine Münze besteht auch aus 2 Seiten. Und mich ärgert es nur das man alles nur die oberen Gewerkschaftsetagen sieht, nicht das von der Basis ganz andere Wege gegangen werden.
__

Wann hört die soziale Kälte in Deutschland auf?
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Alt 15.12.2006, 01:29   #6
Arco
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Zitat von Zumutbarkeit
Bin selbst bei der Gewerkschaft an der Basis aktiv. Die Gewerkschaftsbosse spielen bei Aktionen usw. keine Rolle.

Warum glaubt man das von der Basis in Sozialen Bewegungen, wo viele Gruppierungen sich zusammentun, mitwirken und auch wirklich in kleinen Schritten regional etwas bewirken?

Eine Münze besteht auch aus 2 Seiten. Und mich ärgert es nur das man alles nur die oberen Gewerkschaftsetagen sieht, nicht das von der Basis ganz andere Wege gegangen werden.
.... also die hier in Kassel mein lieber Zumutbarkeit waren/sind keine Gewerkschaftsbosse - sondern Aufsteiger aus "normalen" AN-Gewerkschaftsmitgliedern

allerdings mit der Zeit abgehoben und wie würdest Du es warscheinlich sagen " Verräter der Basis " geworden .
Arco ist offline  
Alt 15.12.2006, 02:25   #7
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Ich wollte damit aufzeigen das es anderen Ortes auch anders ist und nur davon, wo es funktioniert kann noch Bewegung reinkommen.

Da wird die Kommunalpolitik miteinbezogen. Obwohl z.B. von der CDU fest am Berlin Kurs festgehalten wird, zeigt die SPD mehr Gesprächsbereitschaft.
__

Wann hört die soziale Kälte in Deutschland auf?
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Alt 15.12.2006, 09:07   #8
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Zitat:
...und was lernen wir daraus?
wobei man die bloße Selbstbestätigung der eigenen Vorurteile nicht mit dem Ergebnis eines Lernprozess verwechseln sollte
redwitch ist offline  
Alt 19.12.2006, 11:18   #9
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Zitat von redwitch
Zitat:
...und was lernen wir daraus?
wobei man die bloße Selbstbestätigung der eigenen Vorurteile nicht mit dem Ergebnis eines Lernprozess verwechseln sollte
Vorurteile?

Der Artikel bestätigt lediglich, was längst gang und gebe ist: mag sich die Basis noch so sehr abstrampeln...spätestens, wenn's die Hierarchieleiter hinaufgeht, ist Schluss mit Basis. Wie sonst könnte sich z.B. ein Bsirske immer noch an der Spitze halten, wenn er nicht von seinesgleichen im Amt bestätigt würde?

Und wenn man eben nicht demokratisch mitentscheiden kann, macht man es halt mit den Füßen...
Fronk ist offline  
Alt 05.02.2007, 14:19   #10
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Zitat:
Der schwierige Abschied der Belegschaft von der „Sozialpartnerschaft"
Was ist passiert: Die Firma Hübner in Kassel (Gummi-Hübner) ist ein Bahntechnik-Hersteller und Automobilzubehör-Lieferant. Dort werden u.a. die Zwischenmanschetten der ICE-Zuge gefertigt. Von den insgesamt ca. 1300 Beschäftigten arbeiten etwa 900 in Kassel in 3 Werken.

Das Management von Hübner, das sich immer seiner „familiären Atmosphäre" gerühmt hat, als „sozialpartnerschaftlicher" Betrieb, hat vor kurzem den „Arbeitgeber"verband verlassen, den Lohntarifvertrag gekündigt, will eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich von 38,5 auf 40 Stunden.

Mir der IC BCE will Hübner nicht einmal mehr über einen Haustarif verhandeln, die Beschäftigten sollen Einzelverträge abschließen.

Dies hat zu zu einem tiefen Riss nicht nur zwischen Beschäftigten und Geschäftsleitung geführt, sondern auch quer durch die Belegschaft und vor allem durch den Betriebsrat. Dieser hat der Mehrarbeit auf der Grundlage einzelvertraglicher Vereinbarungen zwar zugestimmt, allerdings nur mit knapper Mehrheit. (7:6)

Von den 800 betroffenen Beschäftigten hätten nach Unternehmensangaben mittlerweile 620 neue Arbeitsverträge akzeptiert.

....

Im Internet-Forum der Lokalzeitung HNA kommt es zu einer bisher noch nicht erlebten Auseinandersetzung. Über 30 Seiten wird dieses Forum zum Schauplatz der Auseinandersetzung. Das sagt viel über das Klima im Betrieb.

Angesichts deftiger Kritik gibt sich die Betriebsratsvorsitzende Monika Roscher „beleidigt" . Der Vorwurf, der Betriebsrat sei geschmiert, sei absurd und entstamme der "untersten Schublade".

Unternehmenschef Reinhard Hübner bezeichnet die Vorwürfe als "widerlich und verleumderisch" und behält sich rechtliche Schritte gegen die Autoren vor. "Es hat nicht den leisesten Versuch gegeben, den Betriebsrat zu kaufen", sagte er. Auch den Vorwurf der Erpressung weist er entschieden zurück: "Das hat es nicht gegeben."

Da sich schon Klagen häufen, dass Beiträge nicht mehr im Forum übernommen werden oder gelöscht werden vom Moderator, dokumentieren wir hier einen kleinen Teil der Beiträge aus dem Leserforum. Das zeigt auch die Wichtigkeit , dass die LinkeZeitung Platz für solche Auseinandersetzung geben kann, denn eine Lokalzeitung wie die HNA ist abhängig von der Anzeigen der lokalen Kapitalisten und ist schon für die Veröffentlichung von Beiträgen in der aktuellen Auseinandersetzung unter Druck geraten. Im übrigen wurde auch im Druckhaus, in dem die HNA hergestellt wird, Beschäftigte in „Einzelgesprächen bewegt", Arbeitsverträge zu unterschreiben, die vom Tarif abweichen. Auch zur Zeit gibt es dort wieder Auseinandersetzungen.

Bisher hat auch keine der politischen Parteien in Kassel unseres Wissens zu den Vorgängen Stellung bezogen.
http://www.linkezeitung.de/cms/content/view/2063/239/
redwitch ist offline  
Alt 07.02.2007, 09:25   #11
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Zitat:
Das hat es bei Freudenberg in Weinheim (Nordbaden) noch nicht gegeben: Die Belegschaft des Kautschuk Bodenbelagsherstellers Freudenberg Bausysteme KG (FBS KG) wehrte sich geschlossen mit Torblockaden und Demonstrationen gegen eine strategische Entscheidung der Konzernspitze - und das sehr erfolgreich! Am 22. Januar 2007 gab die Unternehmensleitung bekannt, dass die Verhandlungen mit potentiellen Kaufinteressenten nicht fortgesetzt werden. Als Begründung wurde u.a. angegeben, dass der Betriebsfrieden am Standort wiederhergestellt werden solle.
http://www.linkezeitung.de/cms/content/view/2080/36/
redwitch ist offline  
Alt 08.02.2007, 09:25   #12
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Standard Unheilige Allianz mit Konzernen

Zitat:
Das derzeitige Chaos in der Energiebranche führt zu erstaunlichen Ergebnissen: Angestellte von kleinen Stadtwerken gingen gestern Schulter an Schulter mit ihren kommunalen Arbeitgebern und mit Forderungen ihrer privaten Konkurrenten von E.on bis Vattenfall auf die Straße. Auch die für ihre konservative Politik bekannte Industriegewerkschaft Chemie, Bergbau und Energie (IG BCE) wurde gestern von den Rednern herzlich willkommen geheißen.
Was ist geschehen? Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte zur Demonstration aufgerufen, um gegen die deutsche Bundesnetzagentur und die Politik der EU-Kommission mobil zu machen. Beide Institutionen gefährdeten die Arbeitsplätze von Angestellten in kommunalen Energiebetrieben, hieß es. »Wir sind gegen eine Regulierung, die ausschließlich auf Kostensenkung aus ist«, kritisierte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske auf der Kundgebung. Die Regulierungsbehörde nehme weder Rücksicht auf soziale Kriterien noch auf Ausbaukosten der Netzbetreiber für erneuerbare Energien und die Versorgungssicherheit.
Grund für die Missstimmung der Gewerkschaften und des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU) ist die Praxis der 2006 ins Leben gerufenen Bundesnetzagentur, die die Kalkulation der Netznutzungsentgelte überwacht. Die Kostenrechnungen eines Großteils der VKU-Unternehmen wurde von der Behörde Anfang des Jahres um 10 bis 20 Prozent gekürzt. Nun plane das Bundeswirtschaftsministerium – so der Vorwurf der Demonstranten – noch zusätzlich eine »maßlose Anreizregulierung« zu effizienterem Kostenmanagement. »Ein besonderer Schutz von Personalkosten ist dabei nicht vorgesehen«, so Bsirske auf der Demonstration. Angedacht war die Regulierungsbehörde ursprünglich, um überhöhte Netzkosten zu senken und für mehr Wettbewerb zu sorgen. Die Beschäftigten bangen nun – nicht ganz zu unrecht –, dass der Wandel in der Energiewirtschaft auf ihrem Rücken ausgetragen werden könnte.
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=104767&IDC=3
redwitch ist offline  
Alt 09.02.2007, 19:15   #13
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Zitat:
Die Intensität der Proteste verweist auf das Ausmaß der Verunsicherung. Angesichts einer allgegenwärtigen Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes sorgt der Abbau von Leistungen und Schutzrechten für elementare Zukunftsängste. Gerade in der Mitte der Gesellschaft paart sich die Furcht vor dem sozialen Absturz mit einem Gefühl der Ohnmacht gegenüber einem politischen System, das sich zunehmend gegen legitime soziale Erwartungen abschottet. Die weit vorangeschrittene Entfremdung zwischen Gewerkschaftsbasis und Sozialdemokratie tut ein Übriges. Führende Politiker des einstigen Bündnispartners SPD werden als Protagonisten einer politischen Klasse wahrgenommen, in der die Sorge um das Wohl der Bürger immer offensichtlicher dem Willen zum Machterhalt unterworfen ist. Auch deshalb schwindet das Zutrauen in den demokratischen Charakter des politischen Systems wie in dessen Vermögen, Probleme wirklich zu lösen.

Auf diesen Gleichklang von Sozial- und Demokratieabbau muss eine gesellschaftliche Opposition angemessen reagieren und den Kampf um das Soziale mit dem um das Demokratische verbinden. Den Gewerkschaften könnten hier neue Aufgaben zuwachsen - und neue Chancen, sich politisch zu revitalisieren. Während sie als Bewegung der abhängigen Arbeit die materiellen Interessen der Bevölkerung relativ professionell vertreten, wirkt ihr Umgang mit der demokratiepolitischen Aufgabe mitunter reichlich unentschlossen. Das hat nachvollziehbare Gründe: Im Kapitalmarkt-Kapitalismus ist der Kampf um Standorte, Tarifstandards und Arbeitsplätze allgegenwärtig. Der Schutz der Beschäftigten vor den immer aggressiveren Verteilungsansprüchen der Shareholder bindet gewerkschaftliche Kraft und Ressourcen.

Doch so unverzichtbar die Kämpfe an der Tariffront sind, ein gänzlicher Rückzug auf das Kerngeschäft wäre fatal. Nicht der Abschied vom politischen Mandat gehört auf die gewerkschaftliche Agenda, sondern dessen Erneuerung. Eine Strategie, die sozialstaatliche Rechte verteidigt und dies mit dem Kampf um den Rückgewinn realen Einflusses auf politische Entscheidungen verbindet, würde auch gesellschaftliche Gruppen erreichen, die den Gewerkschaften bisher eher skeptisch gegenüber stehen.

Soll es gelingen, die politische Klasse wieder an die Bedürfnisse der Gesellschaft zu binden, und wollen die Gewerkschaften hier eine aktive Rolle spielen, setzt das ihre Autonomie gegenüber Staat und Parteien sowie Offenheit gegenüber zivilgesellschaftlichen Partnern voraus. Letztlich geht es um eine Bürgerbewegung für Sozialstaat und Demokratie, die nicht nur den Protest bündelt, sondern sehr viel mehr erledigt. Es ginge um neue Formen der direkten Demokratie, um die Abschottung des politischen Systems zu durchbrechen; es ginge um solidarische Reformalternativen zum Sozialabbau - letztlich um eine Strategie für einen anderen, solidarischeren Entwicklungspfad insgesamt. Dies könnte nicht nur, aber eben auch bei den Gewerkschaften neue Lebensgeister wecken.
http://www.freitag.de/2007/06/07060101.php
redwitch ist offline  
Alt 11.02.2007, 15:46   #14
highlander!
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highlander!
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Reden

hauptamtlichen funktionäre haben schon lange nicht
mehr das wohl der belegschaft im auge, sondern
ausschlisslich ihr persönliches wohlbefinden. die basis
hat fast keine handlungsfreiheit. die basis muß ihre
aktionen nach oben melden und freigeben lassen, das
ist tatsache. oder glaubt jemand inm ernst, das ein
funktionär von einen kleinen betriebsratsmitglied ans bein
pinkeln läßt, weil der ansonsten seinen posten gefährdet
sieht. nee, nee die basis hat nichts zu sagen, sie ist nur
stimmvieh.



der highlander!
highlander! ist offline  
Alt 11.02.2007, 22:44   #15
Urviech
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Zitat von highlander! Beitrag anzeigen
hauptamtlichen funktionäre haben schon lange nicht
mehr das wohl der belegschaft im auge, sondern
ausschlisslich ihr persönliches wohlbefinden. die basis
hat fast keine handlungsfreiheit. die basis muß ihre
aktionen nach oben melden und freigeben lassen, das
ist tatsache. oder glaubt jemand inm ernst, das ein
funktionär von einen kleinen betriebsratsmitglied ans bein
pinkeln läßt, weil der ansonsten seinen posten gefährdet
sieht. nee, nee die basis hat nichts zu sagen, sie ist nur
stimmvieh.



der highlander!
Dann kann ich ja froh sein, das ich weder in einer Gewerkschaft, noch in einer Partei bin. Besonders bei denen, die ja "Basisdemokratisch" handeln wollen.

Bei manchen "Oberen" frage ich mich auch, wie sie zu dem Posten gekommen sind, denn durch Einsatz oder "basisarbeit" wird wohl kaum einer die Leiter hochsteigen können, die brauchen nämlich alle "dummen" die sich um Mitgliederwerbung bzw. -betreuung kümmern, damit die "Oberen" dann weiter meist "dummes Zeug" labern können.
 
Alt 11.02.2007, 22:54   #16
Arco
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Arco
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Zitat:
Bei manchen "Oberen" frage ich mich auch, wie sie zu dem Posten gekommen sind, denn durch Einsatz oder "basisarbeit" wird wohl kaum einer die Leiter hochsteigen können, die brauchen nämlich alle "dummen" die sich um Mitgliederwerbung bzw. -betreuung kümmern, damit die "Oberen" dann weiter meist "dummes Zeug" labern können.
... die Frage wie manche "Oberen" so zu seinem Posten kommt

in einem anderen Forum (soll es geben) habe ich folgenden Beitrag geschrieben:

Zitat:
... nur mal so zu dem Thema als SOLCHES


(bei uns in Kassel am Samstag in der Zeitung gelesen)

Ein 29jähriger soll Vorsitzender des DGB in Nordhessen werden ........ eigentlich nichts Schlimmes - Jugend nach VORNE ??

Der Lebenslauf dieses Kandidaten für den Funktionärsvorsitz eines DGB-Verbandes;

Abitur und Studium (dipl. Verwaltungswissenschaftlers) und Eintritt während des Studium in die Gewerkschaft Ver.di - alles nichts Schlimmes

Nach dem Studium 2 Auslandaufenthalte (auch nichts Schlimmes) und zur Zeit beschäftigt in der internationalen Abteilung der italienischen Gewerkschaft CGIL in Bologna - auch nichts Schlimmes

Und jetzt soll ER oberster Arbeitnehmervertreter des DGB in Nordhessen werden und bestimmt später immer höher in der Gewerkschaft aufsteigen - der Sommer wird ja auch nicht ewig Boss bleiben wollen

NUUUUUR - bestimmt nicht böse gemeint, aber hat dieser Arbeitnehmerfunktionär in seinem Leben schon einmal "GEARBEITET" ? ? ?

Nur mal soooooo
.... das ist ein Beispiel bei den Gewerkschaften - gilt aber z.B. auch für Parteien und und und
Arco ist offline  
Alt 11.02.2007, 23:02   #17
Arania->Emailproblem
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Das gilt zum Beispiel für alle Bundestagsabgeordneten aus unserem Kreis, alles Leute die noch nie gearbeitet haben;)
Arania ist offline  
Alt 11.02.2007, 23:03   #18
Urviech
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Och, dann schau Dir doch mal einige Lebensläufe von "Experten" im BT an, besonders die jungen "Experten" haben kaum gearbeitet und nennen sich jetzt auch "Arbeitsmarktexperten", "Sozialexperten" usw.

Nur, kennen die oder auch die "Oberen" in Gewerkschaften, Parteien usw. die kaum oder nur ein paar Tage "zwangsweise" gearbeitet haben den Unterschied zwischen Theorie und Praxis?

Falls sie wirklich jemals Praxis hautnah erlebt hätten, wären manche Entschlüsse oder Gesetze auch ganz anders ausgefallen, aber ihr theoretisches Wissen, das sie irgendwann mal studiert haben wird wohl mehr zur "Expertise".

Wann kommt endlich mal eine Partei oder ähnliches, die wirklich aus dem Leben gelernt haben und es auch wirklichkeitsnah umsetzen wollen, was sie sich vorgenommen haben?

Lügner, Betrüger und Abzocker haben wir schon zur Genüge, es wird endlich mal Zeit für anständige Politiker
 
Alt 12.02.2007, 10:09   #19
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Zitat von Urviech Beitrag anzeigen
Och, dann schau Dir doch mal einige Lebensläufe von "Experten" im BT an, besonders die jungen "Experten" haben kaum gearbeitet und nennen sich jetzt auch "Arbeitsmarktexperten", "Sozialexperten" usw.

Nur, kennen die oder auch die "Oberen" in Gewerkschaften, Parteien usw. die kaum oder nur ein paar Tage "zwangsweise" gearbeitet haben den Unterschied zwischen Theorie und Praxis?

Falls sie wirklich jemals Praxis hautnah erlebt hätten, wären manche Entschlüsse oder Gesetze auch ganz anders ausgefallen, aber ihr theoretisches Wissen, das sie irgendwann mal studiert haben wird wohl mehr zur "Expertise".

Wann kommt endlich mal eine Partei oder ähnliches, die wirklich aus dem Leben gelernt haben und es auch wirklichkeitsnah umsetzen wollen, was sie sich vorgenommen haben?

Lügner, Betrüger und Abzocker haben wir schon zur Genüge, es wird endlich mal Zeit für anständige Politiker
Guten Morgen Urviech,

bei mir rennst Du DAMIT offene Türen ein. Ich habe mir seit ungefähr Anfang des Jahres vorgenommen, mal die Lebensläufe der derzeitigen "Volksvertreter" im BT zu recherchieren, nicht unbedingt im Bezug auf deren Arbeitsleben, aber um mal zu schauen, ob DAVON auch nur EINER mal am unteren Einkommesende lag...

Zugegeben, ich habe noch nicht mal ansatzweise damit angefangen auch nur die derzeitigen Volksvertreter zusammenzustellen, geschweige denn deren Lebensläufe zu erforschen, ich habe halt auch noch ein Leben...

Dopamin
Dopamin ist offline  
Alt 12.02.2007, 10:27   #20
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Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Zugegeben, ich habe noch nicht mal ansatzweise damit angefangen auch nur die derzeitigen Volksvertreter zusammenzustellen, geschweige denn deren Lebensläufe zu erforschen, ich habe halt auch noch ein Leben...

Dopamin
da braucht man nicht lange zu forschen.

http://www.bundestag.de/mdb/alphabet/index.html
__

************************************

Die einen wollen FRIEDEN ,
die anderen KEINEN KRIEG .
Soetwas erzeugt natürlich Spannungen.
************************************

alles geschriebene gibt lediglich meine meinung bzw. meinen heutigen kenntnisstand wieder.
es stellt keine beratung dar und darf auch so nicht verstanden werden.
egjowe ist offline  
Alt 12.02.2007, 10:45   #21
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oder auch hier

http://www.abgeordnetenwatch.de/
redwitch ist offline  
Alt 12.02.2007, 12:40   #22
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Dopamin
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Hallo Leute,

danke für die Links, in den Favoriten habe ich sie schon, und drauf war ich auch schonmal... Aber mir fehlte, bisher zumindest, der Antrieb an dieses Projekt WIRKLICH ranzugehen...

Ich wollte die Lebensläufe mal generell abklopfen ob da gewisse "Erfahrungswerte" bei den Volksvertretern vorliegen können, nicht nur im Bezug auf Hilfebedürftigkeit bei Arbeitslosigkeit, etc. pp...

Ich weiß, dass ich ein echt nerviger Mensch sein kann, wenn mir etwas wichtig ist. Mein Plan ist, mal ALLE Parlamentarier anzumailen und sie bitten, sich zu bestimmten Themen zu äußern, ob sie DA Erfahrungswerte besitzen (z.B. ob sie jemals mit 345 Euronen auskommen mussten). Gut, ich rechne nicht damit, dass da eine große Resonanz kommt, ich bin ja nur ein kleines Bürgerchen. Aber ich denke, mit einem Nebensatz, dass DIESE Mail auch an die anderen Parlamentskollegen geschickt wurde, und ich die Ergebnisse (huch neue Idee) ja auch mal öffentlich machen könnte... Wer weiß, gibt bestimmt auch im Parlament gute und schlechte Vertreter...

Ich sitze hier im Landeshauptdorf, ich schätz mal die Parteizentralen des Landes sind hier konzentriert, und die nächste Wahl hier ist die Landtagswahl in Hedwich-Holzbein. Könnte man ja mal die Vertreter die Werbung für die Partei machen fragen: "WARUM sollte ich SIE wählen?" Kommunal- und Bundespolitik sind zwei Paar Schuhe, ich weiß, aber ich frage IMMER wieder: WER wenn nicht WIR kann/können DAS ändern.

Dopamin
Dopamin ist offline  
Alt 13.02.2007, 10:14   #23
egjowe->Emailproblem
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Registriert seit: 16.10.2005
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egjowe
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@ dopamin

ich war im letzten jahr mit mail-kontakt so vorgegangen:

abgeordnete in der näheren umgebeung (waklkreise).
arbeitsmarktpolitische sprecher der parteien und fraktionen.
mitglieder der entsprechenden arbeitsgruppen und ausschüsse im bundestag.
partei- und fraktionsvorsitzende.

hinzu kamen bestimmte sender und deren redaktionen und redakteure wie z.b. monitor, frontal21, panaorama etc.
ich wünsche dir viel erfolg.
wenn andere ähnliches täten, würde es die wirkung sicherlich erhöhen.

denn viele von denjenigen, die über unser schicksal mit abgestimmt haben, scheinen gar nicht zu wissen,
was genau in den papieren stand, die sie mit ihrer stimme abgesegneten.
zumindest haben sie deren tragweite (wohl bis heute) nicht erkannt.
das habe ich aus den antworten, die ich erhalten habe, lesen und erkennen können.
(meine subjektive interpretation)
__

************************************

Die einen wollen FRIEDEN ,
die anderen KEINEN KRIEG .
Soetwas erzeugt natürlich Spannungen.
************************************

alles geschriebene gibt lediglich meine meinung bzw. meinen heutigen kenntnisstand wieder.
es stellt keine beratung dar und darf auch so nicht verstanden werden.
egjowe ist offline  
Alt 13.02.2007, 10:49   #24
Arania->Emailproblem
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Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Wenn ich Ex-Kollegen von der Partei treffe gibt es nur zwei Sorten Antworten: entweder: ach das ist alles doch nicht so schlimm, es trifft nur Einzelschicksale besonders hart oder: Ich habe an dem Gesetz nicht mitgewirkt und war schon immer dagegen.

In einem längeren Gespräch werden dann allerdings die Gesichter immer länger und es wird meistens nach Ausflüchten gesucht.
Arania ist offline  
Alt 13.02.2007, 18:05   #25
Urviech
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Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Guten Morgen Urviech,

bei mir rennst Du DAMIT offene Türen ein. Ich habe mir seit ungefähr Anfang des Jahres vorgenommen, mal die Lebensläufe der derzeitigen "Volksvertreter" im BT zu recherchieren, nicht unbedingt im Bezug auf deren Arbeitsleben, aber um mal zu schauen, ob DAVON auch nur EINER mal am unteren Einkommesende lag...

Zugegeben, ich habe noch nicht mal ansatzweise damit angefangen auch nur die derzeitigen Volksvertreter zusammenzustellen, geschweige denn deren Lebensläufe zu erforschen, ich habe halt auch noch ein Leben...

Dopamin
Hallo :)

Fang einfach mal an, die Abgeordneten aus Deinem Bundesland zu durchforsten (es sei denn Du bist aus NRW, dann kann es etwas dauern ;) )

Bei manchen Lebensläufen kann man sich nur über diesen "kometenhaften Aufstieg" wundern (Schule, Studium, evtl ein paar Jahre gearbeitet und schwupps im BT)

Oder Du nimmst Dir mal die Ausschüsse durch, auch recht interessant, was unsere "Experten" schon "gearbeitet" haben.

;) ;)
 
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