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Start > > -> »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«


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Alt 29.12.2009, 00:23   #1
Kaleika
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Standard »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Zitat:
Oberster Hartz-IV-Richter


»Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Bundessozialrichter Peter Udsching, Vorsitzender des Hartz-IV-Senats, über höhere Regelsätze für Kinder, einen allgemeinen Mindestlohn und warum 130 Euro im Monat genügen, um sich vernünftig zu ernähren. (...)

Guter Rat Online | Recht - Oberster Hartz-IV-Richter - »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Diese Reform soll für mehr Transparenz und Gerechtigkeit gesorgt haben und von 130 Euro im Monat kann sich ein Erwachsener ausgewogen ernähren, wenn er denn kochen kann und nicht auf Fastfood zurückgreift.
Ja geht denn dieser Richter wohl jemals selbst einkaufen und weiß er, was er dafür wo bezahlen muss?
Das kann ich mir nicht vorstellen und er kommt ja auch noch mit dem tollen Hinweis auf diese unwürdigenden Tafeln....

Kaleika
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Lieber Gruß von Kaleika
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Alt 29.12.2009, 01:43   #2
fritzi->Emailproblem
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fritzi
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Zitat:
Seit die Arbeitsmarktreform im Januar 2005 in Kraft getreten ist, hat sich die Zahl der Klagen zum Arbeitslosengeld mehr als verdreifacht.
Nu, woran das wohl liegt?

Zitat:
Das Bundessozialgericht musste eigens dafür einen neuen Senat schaffen. Vorsitzender dieses neuen Senats ist Professor Peter Udsching.
Und dem wächst die Arbeit anscheinend über den Kopf.

Zitat:
Der Gesetzgeber hat solche Prozentsätze mehr oder weniger willkürlich festgelegt, ohne vorher den tatsächlichen Bedarf oder die Bedürfnisse von Kindern zu ermitteln.
Gut erfaßt, Herr Udsching.

Zitat:
Das halte ich für besser, als den Eltern mehr Geld zu zahlen, von dem man nicht weiß, ob es auch wirklich bei den Kindern ankommt.
Jaa, ja, diese Hartz-IV-beziehenden Eltern, die immer nur saufen und fernsehen wollen ...

Zitat:
Hier hat der Gesetzgeber jedenfalls vorgerechnet, dass es genug Geld ist, um das Existenzminimum zu sichern.
Tja, vielleicht legt der Bundestag ja mal seinen Abakus aus der Hand und schaut ein wenig in die Realität des Lebens ...

Zitat:
Grundlage für diese Leistungshöhe ist das Einkommen der unteren 20 Prozent der Bevölkerung.
Wer ist das? Menschen, die ohnehin schon kaum genug zu einem würdigen Leben haben? Daran möchte Herr Udsching sich orientieren?

Zitat:
Für die Ernährung sind rund 130 Euro im Monat vorgesehen. Reicht das denn?
Ja, das reicht. Wer kochen kann, sollte mit diesen 130 Euro auskommen. Wenn man nicht gelernt hat, mit Nahrungsmitteln umzugehen, ist es natürlich schwierig.
OK. Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt `s an der Badehose oder wer mit diesem Geld nicht klarkommt, ist eben zu dämlich.

Zitat:
Fast Food beispielsweise ist ja richtig teuer! Wer deshalb mit dem Geld nicht klar kommt, hat immer noch die Möglichkeit, sich Nahrungsmittel bei den Tafeln zu beschaffen.
Was meint Herr Udsching denn wohl, was es bei den Tafeln gibt? Den Fraß dürfte kein Schwein fressen - Verzeihung, das heißt ja heute Convenience.

Im übrigen - einiges an Lebensmitteln, auch frisches Gemüse und Obst wird derzeit so billig verkauft, daß ich mich frage, wie das möglich ist. Das hilft einem Regelsatz-Bezieher aber herzlich wenig, weil dieser Regelsatz eben hinten und vorne nicht paßt und ich das, was ich vielleicht mal an einem Kohlkopf spare, für ein neues paar Schuhe oder die gestiegenen Stromkosten zurücklegen muß.

Zitat:
Man müsste mit attraktiven Gehältern qualifizierte Leute suchen.
Ich bin sicher, unter den Millionen an Arbeitslosen werden sich genügend finden.

Zitat:
Die Mitarbeiter der Jobcenter sind oft überfordert.
*Hüstel*

Zitat:
Will heißen, wenn man dem jeweiligen Sachbearbeiter auf die Nerven ging, war er vielleicht eher bereit, die Hilfe zu bewilligen.
Oder jetzt den Bundessozialrichtern .
fritzi ist offline  
Alt 29.12.2009, 07:21   #3
Archibald
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen

Ja geht denn dieser Richter wohl jemals selbst einkaufen und weiß er, was er dafür wo bezahlen muss?
Das kann ich mir nicht vorstellen und er kommt ja auch noch mit dem tollen Hinweis auf diese unwürdigenden Tafeln....

Kaleika
Dass der Richter aus einer gut situierten Position über Dinge "sinn"iert die er in vollem Umfang überhaut nicht nachvollziehen kann zeigt auch, dass es den Meisten überhaupt nicht möglich sein dürfte täglich, auch mehrmals, den Herd anzuwerfen, wenn man den Regelsatzanteil für Strom/Energie und die aktuellen Energiepreise mit in seine "Rechnung" mit einbezieht.

"...sollen sie doch Kuchen essen wenn sie kein Brot haben..."

Was "Lustiges" am Rande.
Gerade hat RTL wieder einmal vorgerechnet wie sich auch HartzIV-Empfänger ein mehrgängiges Luxus-Menü für 7Euro leisten können.
Was die bei AK-RTL "übersehen: Das ist a) nur eine Mahlzeit, die dazu b) auch noch weit mehr kostet als einem im Regelsatz für Nahrung, für den ganzen Tag zugestanden wird.

"Was solls", sowohl der Richter, als auch die Medien erreichen ihr eigentliches Ziel mittels halbwahrer Aussagen beim Normalbürger den Eindruck zu festigen "den Hartzlern" geht es doch bestens, da kann man noch was sparen. Dass sich da höchste Richter involvieren lassen hat eine ganz besondere "Qualität".

Da scheint wohl wieder eine Kampagne anzulaufen bzw. aufgewärmt zu werden, damit die Steuersenkungen von CSU/FDP, über Kürzungen bei den Ärmsten, refinanziert werden können.

LG, Archibald
__

"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
Politiker und Juristen meinen, es ist doch nicht schlimm, wenn man gezwungen wird zu bulgarischen Löhnen zu arbeiten, aber deutsche Preise und Gebühren bezahlen muss. Man kann ja noch immer völlig selbstbestimmt und sozial verträglich ableben. Man bekommt immerhin nicht gleich direkt die Kugel! Sie machen aus Opfern wieder Täter...
Litanei der "Ehre" für SPD und Grüne
Archibald ist offline  
Alt 29.12.2009, 09:48   #4
Master of Desaster
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Ein treuer Diener seines Herren.
Angepasst, unkritisch, allein den Buchstaben des bestehenden Gesetztes verpflichtet. Bekämen Leistungsempfänger garnichts, hätte er auch dafür die passenden Argumente. Sein Parteibuch würde mich interessieren.
Master of Desaster ist offline  
Alt 29.12.2009, 14:37   #5
Sancho
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Wie schön das solche Richter nicht auch unter Lohndumping und aufstockendem Hartz IV "leiden" müssen, denn die werden aus den Kassen des BMAS bezahlt..

 
Alt 29.12.2009, 14:48   #6
spin
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Einfach nur krank. Die deutsche Gesellschaft ist krank in den Herzen und den Köpfen. Kürzlich habe ich hier eine Umfrage einer Zeitung aufgerufen, da haben sich angeblich 41% dafür ausgesprochen, die Regelsätze um 30% zu kürzen und die Hinzuverdienstgrenzen zu erhöhen.

Schon die Inquisition, das braune Regime und die DDR litt vor allen Dingen an Eines, dem Realitätsverlust. Das ist schlichtweg als Demenz zu bezeichnen.

Ich glaube schon lange nicht mehr, daß unser System Interesse an Bildung und Intelligenz besitzt, denn dann würde es durchschaut werden. Es läuft auch ein Angriff auf die Intelligenz. Wir sollen gezielt verblödet werden.
__

Sanktionen sind verfassungswidrig, Widerspruchs- und Klagebegründung
Diskussion
„Der Klassenkampf ist ein historischer Fakt, er wird von meiner Klasse, der Klasse der Reichen geführt und wir sind dabei, ihn zu gewinnen“ (Warren Buffet)
spin ist offline  
Alt 29.12.2009, 15:51   #7
holly8
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holly8
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Wenn wir alle angeblich nicht kochen können, dann her mit den Kochkursen. Besser als andere und sinnlose Maßnahmen.
holly8 ist offline  
Alt 29.12.2009, 18:01   #8
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Guten Abend.
Zitat:
Wer deshalb mit dem Geld nicht klar kommt, hat immer noch die Möglichkeit, sich Nahrungsmittel bei den Tafeln zu beschaffen.
Ich weiß ja nicht wie dieser Herr sich die Tafel so vorstellt, oder wie die Tafeln in anderen Städten organisiert sind, aber in Berlin Prenzlauer Berg habe ich häufig das nehmen müssen, was in den Beutel gesteckt wurde. Das hat nichts von einem Supermarkt, wo man mit einem Wagen durch die Gegend spaziert und nach belieben die Wunschartikel in den Wagen packt.

Liebe Grüße - jimmy!
jimmy ist offline  
Alt 29.12.2009, 18:18   #9
gelibeh
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Zitat:
Hier hat der Gesetzgeber jedenfalls vorgerechnet, dass es genug Geld ist, um das Existenzminimum zu sichern.
Und genau das bezweifel ich.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 29.12.2009, 18:48   #10
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Tamina Tamina Tamina
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Zitat:
Wer deshalb mit dem Geld nicht klar kommt, hat immer noch die Möglichkeit, sich Nahrungsmittel bei den Tafeln zu beschaffen.
Wenn man Glück hat, vielleicht.
Denn:
1. Es gibt nur bei der Tafel das was auch da ist und nicht das, was ich gerade brauche. Z.B. nach Weihnachten gibts reichlich Saisonnaschwerk aber kaum Brot und Kartoffeln.

Was koche ich dann? Schokoladensuppe? Lebkuchensoße?

2. Es gibt nur begrenzt Ware. Stehen viele an, gehen die letzten leer aus und können dann zu Hause am Fensterkitt lutschen.

3. Hier in der (Groß)Stadt verteilt die Tafel an Einzelpersonen nur alles 14 Tage Ware; nur Einrichtungen für Obdachlose, teils auch Kindergärten oder das Kolpinghaus werden regelmässig in kurzen Abständen beliefert.

Unter den genannten Umständen soll mit der werte Herr doch mal sagen, wie ich mir da Nahrungsmittel "beschaffen" soll.
Vordrängeln?
Stehlen?
Erpressen?
Oder wie sonst?
__

- nicht pflegeleicht -
***
"Früher hat man in Not geratenen Menschen geholfen, heute bedroht man sie." (Tamina im Mai 2010)
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Alt 29.12.2009, 19:03   #11
tunga
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Ich weiss gar nicht was ihr alle habt - den Clown den der zum Frühstück hatte, den habe ich immer - und zwar von der duften Tafel, wo ich alle 2 Wochen mal hin könnte, wenn ich denn das Fahrgeld hätte.
Macht bei 2 Personen ja gerade mal schlappe 9,20 €

Ach und ausser saufen rauchen randalieren lasss ich immer das Wasser anbrennen - ich brauch bitte dringend einen Kochkurs!!!
__

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Alt 29.12.2009, 21:32   #12
ryan
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

90 Dosen Erbsensuppe reichen doch im Monat? oder nicht?
 
Alt 29.12.2009, 23:42   #13
Volker
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Ist doch alles Käse, was ihr dazu meint.

Natürlich reichen 130 € dicke...Ich koche grade einen Cent...

Volker
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Alt 29.12.2009, 23:55   #14
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fritzi
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Zitat von Volker Beitrag anzeigen
...Ich koche grade einen Cent...
Aba nimm vorm Eschen die Prothesche rausch, sonscht wird `sch heftisch beim Gauen .
fritzi ist offline  
Alt 29.12.2009, 23:57   #15
Sparks
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Zitat von Volker Beitrag anzeigen
Ist doch alles Käse, was ihr dazu meint.

Natürlich reichen 130 € dicke...Ich koche grade einen Cent...

Volker
Den kann man übrigens auch braten ...
 
Alt 30.12.2009, 00:24   #16
tunga
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

...den Cent aber bitte vorher mit Hammer schön platt schlagen - dann hat man länger davon, weil er in der Grössse enorm zunimmt - wie heissts so schön: wer den Cent nicht ehrt....
__

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SB: geh und spiel mit was Giftigem!!!



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Alt 30.12.2009, 00:44   #17
Sancho
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Könnte man doch eigentlich auch anders herum sehen.


"Wer für 130 Euro im Monat kochen kann, dem langt auch ein Gehalt von 500€"



Darauf wird es wahrscheinlich über kurz oder lang hinauslaufen.
 
Alt 30.12.2009, 13:55   #18
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wuseline
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Hallo,

auch wenn ich jetzt gelyncht werde ich denke das man damit hin kommen kann. Das einzigste Problem was ich da sehe ist das man eine Gefriertruhe braucht. Wenn ich mal schaue wenn ich einem Laden eine Packung Bratwurst hole sind da immer 4-5 drin. Davon muss ich ja was einfrieren können. Und ist bei den anderen Packungen genauso. Ich darf natürlich keine Ansprüche stellen und muss nach Angeboten gucken. Und zum Frühstück und Abendbrot gibt es nur Brot und eine Wurst. Aber ich denke trotzdem das es machbar ist. Obwohl ich denke das es für einen Alleinstehenden schwieriger ist als für mehrere Personen.

Gruss wuseline
wuseline ist offline  
Alt 30.12.2009, 14:06   #19
Kaleika
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Zitat von wuseline Beitrag anzeigen
Hallo,

auch wenn ich jetzt gelyncht werde ich denke das man damit hin kommen kann. Das einzigste Problem was ich da sehe ist das man eine Gefriertruhe braucht. Wenn ich mal schaue wenn ich einem Laden eine Packung Bratwurst hole sind da immer 4-5 drin. Davon muss ich ja was einfrieren können. Und ist bei den anderen Packungen genauso. Ich darf natürlich keine Ansprüche stellen und muss nach Angeboten gucken. Und zum Frühstück und Abendbrot gibt es nur Brot und eine Wurst. Aber ich denke trotzdem das es machbar ist. Obwohl ich denke das es für einen Alleinstehenden schwieriger ist als für mehrere Personen.

Gruss wuseline
Wovon ernährst Du Dich denn?
Ich bin nicht bereit, immer nur labberige Weismehlnudeln mit Tomatensoße oder Senf zu kochen oder geschälten, garantiert geschmacksfreien Reis in Salzwasser.
Ich bin es gewohnt, mich gesund zu ernähren und dazu gehört echtes Vollkornbrot, frisches Gemüse der Saison, Obst, das ich auch noch LECKER zuzubereiten gedenke!
Dazu brauche ich Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch, saure Sahne, OLivenöl, Kräuter usw.
Nee, mit 130 Euro komme ich nicht weit!
Bedenke auch mal, dass von diesem kargen Geld ganze Lebensläufe gedeckt werden sollen!
Für Kinder prozentual entsprechend noch weniger!
Nee, wo denkst Du bloß hin?

Kaleika
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Lieber Gruß von Kaleika
Kaleika ist offline  
Alt 30.12.2009, 14:08   #20
galigula
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Zitat von wuseline Beitrag anzeigen
Hallo,

auch wenn ich jetzt gelyncht werde ich denke das man damit hin kommen kann. Das einzigste Problem was ich da sehe ist das man eine Gefriertruhe braucht. Wenn ich mal schaue wenn ich einem Laden eine Packung Bratwurst hole sind da immer 4-5 drin. Davon muss ich ja was einfrieren können. Und ist bei den anderen Packungen genauso. Ich darf natürlich keine Ansprüche stellen und muss nach Angeboten gucken. Und zum Frühstück und Abendbrot gibt es nur Brot und eine Wurst. Aber ich denke trotzdem das es machbar ist. Obwohl ich denke das es für einen Alleinstehenden schwieriger ist als für mehrere Personen.

Gruss wuseline
Ich frage mich,ob du jemals eine schmackhafte Mahlzeit
zu dir genommen hast.
galigula ist offline  
Alt 30.12.2009, 14:20   #21
Donauwelle
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Donauwelle Donauwelle
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Nun - Wuselines Aussage stimmt doch. Wenn man tiefgefrieren kann - und - keine großen Ansprüche stellt (und ich ergänze es noch darum, dass man einen Discounter in erreichbarer Nähe hat), dann kann man satt werden und mit dem Geld auskommen.

Salami für 95 Cent, Mortadella für 65, Bratwurst und Hackfleisch für unter 2 EUR, Billigbrot oder Toastbrot, Gemüse der Saison, Tiefkühlpizza und -baguettes der billigsten Sorte - Mehl-/Milchspeisen und Nudeln mit Soße als Hauptspeise - dann klappt das sogar.

Nur - was machen ohne Tiefkühler, was ohne erreichbaren Tiefkühler - oder - was wenn man wirklich noch ans Essen Ansprüche stellt...
Donauwelle ist offline  
Alt 30.12.2009, 14:27   #22
hajoma
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Standard AW: »Wer kochen kann, dem reichen 130 Euro«

Ich muß mich fragen, wie der Herr Bundessozialrichter Peter Udsching nur solch eine menschenverachtende Äußerung tun kann?
Ich vermute mal, daß dieser "Herr" sich in einer gehobenen Gehaltsklasse befindet, ein nettes Haus sein eigen nennt, wohl auch Haushaltshilfen beschäftigt, die ihm sein üppiges Essen zubereiten.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß dieser "Mensch" bei Aldi und Co. einkauft bzw. jemals selbst eingekauft hat oder am eigenen Herd gestanden hat. Wer es sich leisten kann, täglich in Restaurants zu speisen, kann es sich sicher leisten, "nur" 130 € für das monatliche Essen daheim auszugeben. Dabei meine ich nur das Frühstück, denn der Rest der Mahlzeiten wird ja in der Kantine am Gericht oder in Gaststätten eingenommen. Solche Kosten rechnet diese "ehrenwerte" Mensch aber nicht ein, genau wie Getränke, wie teuren Wein, Cognac und anderes.
Wenn ich nur die geringste Chance sehen würde, das ein Schreiben von mir diesen Menschen erreicht, würde ich ihm mal anraten, zu versuchen, einen Monat lang mit 130 € seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber, dieses käme für den "Menschen" niemals in Frage, denn dann müßte er sich ja eingestehen, das er ausgemachten Blödsinn von sich gegeben hat.
Was noch gar nicht erwähnt wurde, ist die Tatsache, daß eine Menge an Fahrgeld für den Bus alleine dafür drauf gehen, wenn man alle Sonderangebote in den einzelnen Geschäften wahrnehmen will. Kommt dann eine Ersparnis zustande?
Zudem, ich glaube nicht, das dieser "erhenwerte" Herr Bundessozialrichter Peter Udsching Geschmack an Linsen-Erbsensuppen von Aldi und Co für knapp unter einem € je Dose, munden würde. Auch Ravioli und Nudeln mit Tomatensoße steht wohl nicht auf dessen Speiseplanvon billigerem altbackenem Brot ganz zu schweigen.

Nun, ich mache mir nach dieser Aussage keine Hoffnung mehr, daß das Bundessozialgericht auch nur annähernd auf die Belange der Hartz IV-Empfänger eingeht und zugibt, daß der Regelsatz, nicht nur für Kinder, viel zu niedrig ist.
Denn mittlerweile sollte jedem klar sein, das es bei den Gerichten schon lange nicht mehr um soziale Gerechtigkeit geht, sondern das diese Richter ihr Augenmerk nur noch auf Einsparungen und Knechtungen der armen Bevölkerungsschichten sehen, so wie es von der Politik und der Wirschaft gefordert und auch sicher gut bezahlt wird.

Was ist nur aus dieser einst so schönen Welt geworden? Kaltherzigkeit, Gier und Unterdrückung ist die Maxime unserer Regierung und wir werden in den nächsten 2 bis 3 Jahren noch schmerzhaft zu spüren bekommen, was diese "Menschen" sich für das Volk ausgedacht haben.
Bekanntlich hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus und wenn denn doch mal einer dieser auffällt, wird ein Deal mit Justizia geschlossen, daß Typen, die Millionen hinterziehen, mit einer Bewährung davonkommen und sich dann in Italien ins Fäustchen lachen ob der blöden Deutschen.
 
Alt 30.12.2009, 14:40   #23
Archibald
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Zitat von Donauwelle Beitrag anzeigen
...

Nur - was machen ohne Tiefkühler, was ohne erreichbaren Tiefkühler - oder - was wenn man wirklich noch ans Essen Ansprüche stellt...
Ja, ja. Der Teufel steckt im Detail.
Was machen die mit Kühltruhe und zu hohen Stromkosten.

LG, Archibald
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Alt 30.12.2009, 14:56   #24
HajoDF
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Nun, was soll Herr Udsching denn anderes sagen?
Er ist genauso besorgt um seinen Arbeitsplatz, wie Millionen anderer "Arbeitsplatzbesitzer".
Zudem dürfte er Beamtenstatus haben, ist also diesem Staat verpflichtet (wess' Brot ich ess, dess' Lied ich sing). Gerade die verbeamtete Juristerei hat sich schon immer als staatsgehorsam gebärdet und wurde dafür auch nie zur Verantwortung gezogen, selbst im Dritten Reich nicht, bzw. danach.

Erschreckend hier, dass dieser Richter eine Idee zweier durchgeknallter "Leipziger Hobbyköche", die selbst "Hartz 4er" waren und sich mit ihrem Armenkochbuch aus der Sozialhilfe "befreiten", kritiklos übernimmt.
Das lässt am Geisteszustand dieses Richters Zweifel aufkommen.
HajoDF ist offline  
Alt 30.12.2009, 15:13   #25
Gavroche
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Zitat von holly8 Beitrag anzeigen
Wenn wir alle angeblich nicht kochen können, dann her mit den Kochkursen. Besser als andere und sinnlose Maßnahmen.
Du musst ihn nur beantragen. Wenn Du das nötige Gewicht mitbringst, dürfte (D)einer erfolgreichen Teilnahme nichts mehr im Wege stehen. Am Ende wartet evtl. sogar ein Zertifikat als hübsche Referenz auf Dich.

Jobcenter Flensburg: Ein-Euro-Job für Dicke | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft

Oder der hier ist auch nicht schlecht, vorausgesetzt, man hat neun Euro zusätzlich übrig:

Zitat:
...Sein "Hartz-IV-Kochkurs: Viel Geschmack für wenig Geld" ist für ihn ein Zuschussgeschäft. Ganze neun Euro kostet es, sich von ihm zeigen zu lassen, wie man eine billige, aber gute und gesunde Mahlzeit zubereitet. Schneider hat das einmal monatlich im Lehrangebot: Rund vier Stunden über Mittag, Getränke sind extra zu bezahlen. Der Kurs hat sich zu einem echten Renner entwickelt. Auch bei Arbeitslosen, sicher. Beliebt ist die Schulung aber auch bei Beratern, Sozialhelfern, Fernsehleuten, Reportern...
Hartz-IV-Kochkurs: Wo Schmalhans zum Gourmetkoch wird - Nachrichten Lifestyle - WELT ONLINE

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