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Gesichter der Armut

Soziale Politik / politisches Zeitgeschehen

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Alt 15.11.2007, 09:23   #1
wolliohne
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Standard Gesichter der Armut

Claudia Hangen 04.11.2007

Das globale Phänomen der neuen Armut trifft besonders auch das wiedervereinigte Deutschland. Mit Armut verbunden ist häufig Obdachlosigkeit.
Viele Odachlose kommen aus den neuen Bundesländern, aber auch aus den ehemaligen Gus-Staaten. Die Hamburger Behörden sind ohnmächtig, die Bürger ebenso. Hilfe zur Selbsthilfe gibt nur in den seltensten Fällen.



http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26429/1.html
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 15.11.2007, 19:24   #2
Kaleika
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Zitat:
(…) Die Behörde schätzt, dass in Hamburg bis zu 1.500 Obdachlose wegen persönlicher Schicksalschläge, psychischer und materieller Not direkt auf der Straße leben. Weitere Gründe für Obdachlosigkeit in Deutschland sind nach Ansicht der Hamburger Behörde für Soziales die Massenarbeitslosigkeit, die zunehmende Verschuldung und kaum vorhandener, preiswerter Wohnraum. Bis zu 3000 Personen schlafen in Hamburg in kostenlosen Not- und Wohnunterkünften der Stadt. "Auf der Straße lebende Menschen gehören zu einer Personengruppe, über die wenig fundiertes Wissen vorhanden ist", erklärt die Senatorin für Soziales und Familie Birgit Schnieber-Jastram. Eigentlich gibt es die auf der Straße lebenden Menschen offiziell gar nicht mehr, weil ihr Name in keiner Behördenstatistik geführt wird. Nur im Pass steht noch der Name sowie die Stadt, in der sie sich aufhalten, jedoch mit dem Zusatz ofW (ohne festen Wohnsitz). Einsamkeit macht krank und süchtig Die Pressesprecherin der Hinz & Kunzt-Redaktion Sybille Arendt begegnet täglich den Menschen, die hier im Vorraum für eine Stunde Wärme, Sicherheit und schützende Hilfe im Haus suchen. "Ist man erst mal aus der Gesellschaft ausgestiegen, bleibt man für den Rest seines Lebens ein Außenseiter. Die Menschen müssen täglich die Einsamkeit ertragen. Es gibt kaum Glück. Sie haben keine Freunde, keine Privatsphäre. Viele trinken, um ihren Schmerz nicht zu spüren. Die Depression, das viele Trinken, macht ein bisschen verrückt und bricht etwas in der Seele der Menschen", erklärt sie.(…)
Ich mag es mir gar nicht vorstellen, wie viel unermessliches, tiefes persönliches Leid es in diesem Lande gibt, wenn die Hamburger Zahlen auf ganz Deutschland hochgerechnet würden!
Es ist schon Berechnung, dass es keine offiziellen Zahlen über die Anzahl der Obdachlosen mehr gibt!
Hartz IV macht so viel möglich!
Kaleika
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Alt 15.11.2007, 22:46   #3
Emily
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Zitat:
kaum vorhandener, preiswerter Wohnraum.
Von "gewinnorientierten" Erbglücklichen maximal verteuerter Wohnraum, dürfte für manche Stadt wohl eher zu treffen. Hier würde ich zu gerne mal unser gutes GG Art. 14 Abs. 2 "Eigentum verpflichtet" umgesetzt sehen.

Und bei dieser kurzen Suche stolpere ich doch glatt über Artikel 18:
Zitat:
Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit , die Vereinigungsfreiheit , das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis , das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.
Da müssten wohl einige ihre Grundrechte verwirkt haben in letzter Zeit. Nur wie kriegt man das BVerfG dazu, das und das Ausmaß auszusprechen?





Emily
 
Alt 15.11.2007, 22:55   #4
Kaleika
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So traurig das auch klingt, aber inzwischen "verpflichtet" Eigentum wohl nur noch zur ausschließlich profitorientierten Vermehrung!
Kaleika
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Alt 19.11.2007, 16:10   #5
papier
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Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen
So traurig das auch klingt, aber inzwischen "verpflichtet" Eigentum wohl nur noch zur ausschließlich profitorientierten Vermehrung!
Kaleika
Was hat das jetzt mit der Obdachlosigkeit und die Statistik zu tun?

Genauso das
Von "gewinnorientierten" Erbglücklichen von Emily

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