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Alt 17.05.2017, 09:57   #1
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Standard Quo vadis, SPD?

Die SPD muss wieder Kanzler fähig werden ja es gibt vermutlich in der SPD Genossen die nicht mit der Linkspartei zusammen Politik gestalten möchten. Aber Ziel der SPD muss es sein Wähler für eine alternative Politik zu gewinnen. Denn eine zweite CDU die sich mancher „SPD Genosse“ wünscht ist nicht fähig zur Kanzlerschaft.

Ich habe bereits die Kohl „Ära erlebt und jetzt die Ewigkanzlerin Merkel wobei die Ewigkanzlerin Merkel 2005 und 2013 die Kanzlerin der GROKO war und diese seit 1949 bei Bundestagswahl immer über eine satte Mehrheit verfügt hat. In einer GROKO ist die Ewigkanzlerin Merkel Kanzlerin auf Lebenszeit eine Abwahl durch die Wähler nach menschlichen ermessen so gut wie unmöglich. Wenn das dass Wahlziel der SPD ist dann kann sie auch mit einem Stimmenanteil von unter oder 20 % in die GROKO eintreten soweit weder Schwarz-Gelb noch eine Schwampel die Ewigkanzlerin Merkel im Sattel halten.

Die einzige mögliche Alternative ist ein Linksbündnis von SPD/Linke und Grüne unter Führung eines SPD Kanzlers durch dass die Ewigkanzlerin Merkel durch den Wähler abgewählt wird.

Die SPD muss sich wieder den Fakten stellen und das sind nun einmal ca. 7 Millionen Leistungsempfänger davon rund 4,4 Millionen in Hartz IV sowie viele Millionen Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor, In der Statistik zählt jeder der nur eine Stunde pro Woche beschäftigt ist als Beschäftigter in der Realität ist es diese Person nicht in ausreichender Art und Weise. Die monatlichen Jubelmeldungen vom tollen Arbeitsmarkt und der Rekordbeschäftigung spiegeln eben nicht Realität oder die Lebenswirklichkeit der Wähler wieder. Aufgrund dessen ist eine Distanzierung der SPD von der Agenda 2010 zur Gewinnung neuer Wähler alternativlos.

Die Wähler der „Neuen Mitte“ wird die SPD nie erhalten die wählen lieber das Original der CDU oder FDP die SPD/Linksbündnis kann nur die Beschäftigten die Arbeiterschaft und die sozial Benachteiligten viele Frauen und die Umweltschützer als Wähler gewinnen. Also ein Potential von rund 60 % der Bevölkerung) Sowohl nach der Wahl von 2005 als nach der Wahl von 2013 gab es eine ungenützte Mehrheit von SPD/Linke und Grüne im Bundestag.

Es ist also die Frage welche Politik möchte die SPD umsetzen als Juniorpartner der CDU die Agenda 2010 und Merkels Pippi Langstrumpfs Welt die sie malt so wie sie ihr gefällt.
(Solange sie dazu benötigt wird)

Oder eine Politik die viele Menschen in Deutschland wieder mehr „echte“ Teilhabe an den wirtschaftlichen Erfolg der Wirtschaft vielen Frauen mehr Chancen in ihrem beruflichen Leben und der Umwelt eine Chance ermöglicht?

Das schlimmste was der SPD passieren kann ist das was jetzt in NRW nach einer deutlichen Absage an die Linkspartei passiert ist. Sie verliert die Wahl mit Pauken und Trompeten macht aber dann eine echte Oppositionsarbeit mit alternativen Politikideen.

Der Platz der SPD ist links wer das nicht möchte darf gerne eine andere Partei wählen am Wahlsonntag um 18 Uhr wird es dann das Ergebnis der Prognose zeigen wohin die politische Richtung geht.

In letzter Konsequenz ist die alternative Option eines Bündnisses von SPD, Linke und Grüne ein Zeichen der lebendigen Demokratie in Deutschland. Denn wie gesagt eine SPD/CDU Koalition hatte seit 1949 immer eine Mehrheit im Bundestag.
Sybilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 10:15   #2
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RobbiRob
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen
Die SPD muss wieder Kanzler fähig werden ja es gibt vermutlich in der SPD Genossen die nicht mit der Linkspartei zusammen Politik gestalten ..
Aus gutem Grund!
Soll die SPD sich von der Linken vor sich hertreiben lassen?

Einige wollen auch nichts mit Lafontaine zu tun haben, auch nicht im Hintergrund.

Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen
. .Rekordbeschäftigung spiegeln eben nicht Realität oder die Lebenswirklichkeit der Wähler wieder. Aufgrund dessen ist eine Distanzierung der SPD von der Agenda 2010 zur Gewinnung neuer Wähler alternativlos.
Ich hatte es schon einmal in einem anderen Thread geschrieben:

Hier im Forum ist nicht die Realität bzw. die Mehrheit der Gesellschaft vertreten.
Das wollen leider viele hier nicht wahrnehmen, da schon zu lange im SGB ll-Tunnel?

Die meisten arbeiten immer noch in normalen Beschäftigungsverhältnissen und gehören zur Mitte, auch wenn ich sehe, dass diese schwindet.

Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen
..Die Wähler der „Neuen Mitte“ wird die SPD nie erhalten die wählen lieber das Original der CDU oder FDP die SPD/Linksbündnis kann nur die Beschäftigten die Arbeiterschaft und die sozial Benachteiligten viele Frauen und die Umweltschützer als Wähler gewinnen....
Eben diese Mitte hat Schröder damals zur Kanzlerschaft verholfen.
RobbiRob ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 11:18   #3
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Zitat von RobbiRob Beitrag anzeigen
[...]
Nö das waren die SPD- Wähler die jetzt in Altersarmut leben es waren die ca. 12 Millionen die jetzt im Niedriglohnsektor (Jobboom) beschäftigt sind. Es waren auch die 8 % der Haushalte die heute Transferleistungen zur Grundsicherung benötigen und es waren rund 4,4 Millionen die heute vom Bezug von Hartz IV Leistungen ihre Grundsicherung erhalten.

Ohne diese Millionen wäre Schröder nie Kanzler geworden und ohne diese Wählerstimmen hat er 2005 seine Kanzlerschaft verloren, die "Neue Mitte" ist es die der SPD Wahlergebnisse um 25 % beschert. (Tendenz fallend) Und die "Neue Mitte" hat die SPD in NRW in die Opposition geführt.

Geändert von TazD (17.05.2017 um 14:26 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt. Ein einfaches @tuts oftmals auch
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Alt 17.05.2017, 14:09   #4
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Bonovox
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Wie auch schon im anderen Thread geschrieben. Mag sein, dass du der Meinung bist, dass die Rekordbeschäftigung nicht der Realität entspricht. Allerdings scheint das ein Großteil der Wähler anders zu sehen. Vielen Wählern erschließt sich nun einmal nicht, warum ein Politikwechsel notwendig sein soll. Und warum? Weil es einem Großteil der Menschen eben trotzdem gut geht. Die wirtschaftliche Lage der Wirtschaft ist gut, die große Mehrheit ist mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden, die Arbeitsplätze werden als sicher empfunden. Einzig die hohe Abgabenlast ist immer wieder der Grund dafür, warum ein Großteil der Wähler das System für ungerecht hält. Mich wundert es da nicht, dass da eher CDU/FDP als Alternative gesehen werden. Und solange es einem großen Teil weiterhin gut geht, wird sich die Talfahrt der SPD eher noch fortsetzen.
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Alt 17.05.2017, 15:04   #5
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Ziviler Ungehorsam
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Zitat von Bonovox Beitrag anzeigen
Allerdings scheint das ein Großteil der Wähler anders zu sehen.
Und genau deshalb brauchen wir eine linke Partei, zu der ich die SPD nicht mehr zähle, um die Wählerinnen und Wähler für die soziale Schieflage zu sensibilisieren und immer wieder mit den Realitäten zu konfrontieren.

Zitat:
Vielen Wählern erschließt sich nun einmal nicht, warum ein Politikwechsel notwendig sein soll. Und warum? Weil es einem Großteil der Menschen eben trotzdem gut geht. Die wirtschaftliche Lage der Wirtschaft ist gut, die große Mehrheit ist mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden, die Arbeitsplätze werden als sicher empfunden.
Wenn auf allen Kanälen/Zeitungen ständig das Mantra "Deutschland geht es gut" propagiert wird, glaubt man das auch.

Interessanter Weise zeichnet der von der Bundesregierung beschönigte Armuts- und Reichtumsbericht, der in den Medien kaum größere Resonanz erfuhr, ein gänzlich anderes Bild, welches mit der Darstellung der politischen Linken übereinstimmt, nämlich dass der Lebensstandard in den letzten 20 Jahren für immer mehr Menschen eklatant gesunken ist und sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander entwickelt.

Das musste selbst Fr. Nahles, die mir ihrer SPD maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt ist/war, bei der Vorstellung des Berichtes eingestehen:

"Die unteren 40 Prozent der Beschäftigten haben 2015 real weniger verdient als Mitte der 90er Jahre. Der Bericht zeigt uns, dass es eine verfestigte Ungleichheit bei den Vermögen gibt. Die reichsten zehn Prozent der Haushalte besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens. Die untere Hälfte nur ein Prozent"

Gleichzeitig stieg die Anzahl der Verschuldeten auf 4,17 Millionen Betroffene.

"Ein Trend, nach dem seit 2006 ein stetiger Anstieg zu verzeichnen ist, setzt sich fort."

Bundesweit gibt es zudem 335.000 Menschen ohne festen Wohnsitz. Damit sei die Zahl der Wohnungslosen laut dem Bericht seit 2006 um rund 80.000 gestiegen.

Mindestens 14,5 Millionen Menschen (von 40 Millionen Erwerbsfähigen) in Deutschland haben seit der Einführung von Hartz IV im Jahr 2005 zumindest einmal Hartz-Leistungen bezogen. (Viele Millionen betroffen: Massenphänomen Hartz IV - Politik - Aktuelle Politik-Nachrichten - Augsburger Allgemeine ). Von einer sozialen Sicherheit kann demnach kann Rede sein, es kann viele treffen.

Fazit: Die Tendenz geht demnach eindeutig in die Richtung, wie sie von der politischen Linken dargestellt und vermittelt wird. Klar kann man diese Tatsache ignorieren, existent ist sie aber dennoch.


Zitat:
Einzig die hohe Abgabenlast ist immer wieder der Grund dafür, warum ein Großteil der Wähler das System für ungerecht hält. Mich wundert es da nicht, dass da eher CDU/FDP als Alternative gesehen werden.
Was gegen jegliche Logik spricht.

CDU/FDP belasten untere und mittlere Einkommen - also die Mehrheit aller Erwerbstätigen - und entlasten die Spitzenverdiener. Warum sollte ich demnach als Durchschnittsverdiener CDU/FDP wählen?
__



"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
Bertold Brecht
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Alt 17.05.2017, 15:38   #6
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Quo vadis SPD? Na, da wo sie mit ihrer neoliberalen Ausrichtung der letzten Jahre hingehört...in die parlamentarische Bedeutungslosigkeit!

Zitat:
Prognose: Schulz-Effekt verfliegt

Ihre derzeitige Prognose für den Wahltag im September: 35 Prozent für die Union, 27,6 Prozent für die SPD. Die Grünen kommen mit 9,6 Prozent auf dem dritten Platz. Die AfD ziehe demnach mit 9,2 Prozent der Stimmen in den Bundestag ein, die Linke komme auf 8,3 Prozent und die FDP auf 5,6 Prozent.

Einer Fortsetzung der Großen Koalition geben die Statistiker derzeit eine Chance von 100 Prozent. Und in der Kanzler-Frage sieht das statistische Modell eine Wahrscheinlichkeit von 33,1 Prozent, dass Herausforderer Martin Schulz Kanzlerin Angela Merkel ablöst. Das Modell soll bis zur Wahl regelmäßig aktualisiert werden.
Wenn sich Martin Schulz und die SPD weiterhin so dämlich anstellen, werden sich die Prognosen bei 20% für die SPD einpendeln. Wer weiss eigentlich wofür Martin Schulz inhaltlich steht? Das wissen wahrscheinlich weder Schulz noch die SPD...

PS.: Wofür die SPD mal 1949 stand ist heute völlig unerheblich! Bei der Bundestagswahl 2017 geht es schließlich nicht um das Rennen von Kurt Schumacher gegen Konrad Adenauer, sondern Schulz vs. Merkel. Schulz hat zwar einen guten Start hingelegt, aber leider ist ihm zwischenzeitlich der Sprit ausgegangen und keiner bei der SPD weiss so recht, was sie ihm jetzt in den Tank füllen sollen...
Andrew Sarchus bedankt sich.
__

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken. (Epikur)

Bedenke stets, daß alles vergänglich ist; dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein. (Sokrates)

Geändert von Vizekanzler (17.05.2017 um 15:53 Uhr)
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Alt 17.05.2017, 16:16   #7
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Dirk B.
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Zitat von Vizekanzler Beitrag anzeigen
Wer weiss eigentlich wofür Martin Schulz inhaltlich steht? Das wissen wahrscheinlich weder Schulz noch die SPD...
Doch :

SSA SSA SICHERHEIT, SSA SSA SICHERHEIT, SSA SSA SICHERHEIT!!!

https://youtu.be/wX_4xX429pQ

Zwei Tage nach der Schlappe in NRW veröffentlicht die SPD den Entwurf für ihr Wahlprogramm: "Null-Toleranz-Politik", Videoüberwachung und 15.000 Polizisten zusätzlich versprechen die Genossen. Heute Gerechtigkeit, morgen Überwachungsstaat - ich dachte, nur Ziggy Gabriel wäre flatterhaft. Na ja, diesem hinter - dem - Wähler - herlaufen kann inhaltlich doch keiner mehr folgen. Und außerdem: Wenn die AfD das Gleiche gefordert hätte, wär in der Presse ordentlich was los gewesen ...

Entwurf für Wahlprogramm: SPD rüstet bei Innerer Sicherheit auf - Politik - Tagesspiegel

Zudem scheinen mir die Entscheider in der SPD ziemlich dumm zu sein. Wie kann man davon ausgehen, dass man nur durch die Inthronisierung eines neuen Kandidaten eine Wahl gewinnen kann. Man kennt das doch aus der Popkultur zu Genüge: Ist der Hype um eine Person erst mal vorbei, gehts ganz schnell abwärts. Und genau das passiert gerade in der der SPD, spätestens 4 Wochen nach der Wahl redet kein Mensch mehr über Martin Schulz.

Ehrlich gesagt, ich freu mich, denn diesen überflüssigen Kropf braucht kann Mensch. Und ich sage das als Person mit sehr langer Familientradition mit dieser Partei. Bereits meine Urgroßmutter war bereits Mitglied in dem Club.

Geändert von TazD (17.05.2017 um 16:57 Uhr) Grund: Linkfix
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Alt 17.05.2017, 16:34   #8
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Der Link funzt nich!

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Alt 17.05.2017, 16:50   #9
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Zitat von Vizekanzler Beitrag anzeigen
Der Link funzt nich!

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Entwurf für Wahlprogramm: SPD rüstet bei Innerer Sicherheit auf - Politik - Tagesspiegel
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Alt 17.05.2017, 17:28   #10
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Standard AW: Quo vadis? SPD

@RobbiRob: Bedankt!

Jetzt zum Artikel: Ich würde jetzt keinen Eid drauf ablegen, aber ich meine das alles schon mal bei der CDU gehört zu haben.

Wenn die SPD nicht in der Lage ist eigene Ideen entwickeln und auch an den Wähler vermitteln zu können, dann darf sie auch ruhig aus dem Parlament fliegen. Thematisch würde das eh kaum auffallen.

Traurig!
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Alt 17.05.2017, 17:33   #11
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RobbiRob
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Exakt so sehe ich das auch.

Ich mag das nicht, wenn Parteien beliebig werden und Programme und Überzeugungen über Bord werfen, weil Umfragen das fordern.

Die SPD ist nur noch verzweifelt und zu bemitleiden.

Da ist mir ja selbst eine Linke lieber, die bleiben wenigstens bei ihren Überzeugungen, wenn sie einem auch nicht passen.
Andrew Sarchus bedankt sich.
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Alt 17.05.2017, 17:41   #12
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Zitat von RobbiRob Beitrag anzeigen
Da ist mir ja selbst eine Linke lieber, die bleiben wenigstens bei ihren Überzeugungen, wenn sie einem auch nicht passen.
Abgesehen von Gregor Gysi gibt es eigentlich keinen Linken den ich sympathisch finde. Zu mal es auch vom Landesverband der Linken abhängt wie wählbar sie sind. Gerade im Westen haben manche Linke...öhm...etwas verschrobene Ansichten.

Da habe ich politisch trotz allem noch mehr Gemeinsamkeiten mit der SPD. Es würde ja schon reichen, wenn sie mal endlich ihr eigenes Parteiprogramm wieder lesen und auch umsetzen würden.
Andrew Sarchus bedankt sich.
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Alt 17.05.2017, 19:32   #13
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Der Millionär Martin Schulz hat bestimmt noch einen Zukunftsplan in der Schublade.

Rente in der Toscana oder so.
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Alt 17.05.2017, 21:20   #14
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Mit dem Kandidaten Schulz wird das nix! Keine Inhalte, kein Programm. Nur Andeutungen und inhaltsleeres Gesülze.

Wenn man eine große Wahl gewinnen will braucht man ein Programm, nicht erst im Juni. Wer glaubt denn der H-4 Partei noch irgendwas?
__

Meine Beiträge stellen meine nach GG-geschützte private Meinung dar. Meine Tipps, Rat und Empfehlungen sind keine Rechtsberatung.
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Alt 17.05.2017, 21:51   #15
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Standard AW: Quo vadis? SPD

Zitat von RobbiRob Beitrag anzeigen
Einige wollen auch nichts mit Lafontaine zu tun haben, auch nicht im Hintergrund.
Diese Scheuklappenmentalität ist aber für Europa nicht förderlich.

Niemand ist nur schlecht, wie auch niemand nur gut ist; scheuklappenfreies Ziel muß es sein, aus allen Meinungen die realistischsten, zukunftstauglichsten, bürgerfreundlichsten etc. zum Aufbau und Voranbringen Europas einzusetzen; zum Wohle aller Bürger Europas.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2017, 10:25   #16
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Standard Schwarz-Rot will Einsatz von Staatstrojanern massiv ausweiten

https://www.heise.de/newsticker/meld...n-3716066.html
Zitat: Laut einer "Formulierungshilfe" der Bundesregierung planen CDU/CSU und SPD einen Großangriff auf verschlüsselte Internet-Telefonate und Chats. Sie wollen weitgehende Rechtsgrundlagen für die Quellen-TKÜ und die Online-Durchsuchung für Ermittler schaffen.

Kommentar: Wer redet da noch von Bürgerrechten, Privatsphäre oder gar - Freiheit? Jedenfalls nicht die Parteien und die von uns gewählten Parlamentarier.
Geldwäschegesetz, Abschaffung von Bargeld, Maut, BND, und jetzt alles: Wir brauchen die Ami's nicht, wir haben unsere eigene NSA.
flandry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2017, 14:33   #17
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Bonovox
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Interessant ist die Wahlanalyse der drei Landtagswahlen bei Spiegel Online. Schaut man sich an, welche Themen für den Wähler am wichtigsten für die Wahlentscheidung waren, liegen "Soziale Gerechtigkeit" und "Wirtschaft/Arbeit" mit weitem Abstand vorn.

Und dazu die Wahlergebnisse:

Saarland: CDU +5,5%, SPD -1% (schlechtestes Ergebnis seit 1950), Linke -3,3%
Schleswig-Holstein: CDU +1,2%, SPD -3,2% (zweitschlechtestes Ergebnis ever), FDP: 11,5% Linke 3,8%
NRW: CDU +6,7%, SPD -7,9%, FDP 12,6% Linke 4,9%

Ich fühle mich in meiner These bestätigt, dass der Wähler unter "sozialer Gerechtigkeit" etwas anderes versteht, als SPD und auch Linke darunter verstehen. Wie ich schon in einem vorherigen Beitrag schrieb, hält der größte Teil der Wähler unser System aufgrund der hohen Abgabenlast für ungerecht und nicht, weil ein Teil der Bevölkerung inzwischen abgehängt ist.
RobbiRob bedankt sich.
Bonovox ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2017, 17:05   #18
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Zitat von Bonovox Beitrag anzeigen
Wie ich schon in einem vorherigen Beitrag schrieb, hält der größte Teil der Wähler unser System aufgrund der hohen Abgabenlast für ungerecht und nicht, weil ein Teil der Bevölkerung inzwischen abgehängt ist.
Das ist vollkommen richtig erkannt, dazu ist der Wähler größtenteils eh degeneriert und sediert.
Die Abgehängten und die, die das System durchblickt haben, gehen wohl größtenteils eh nicht mehr zur Wahl. Einziger Lichtblick wäre, wenn die deutsche Exportwirtschaft langsam verreckt, immer mehr tarifbezahlte Beschäftigung verschwindet und der richtige Pöbel dann langsam arbeitslos oder so schlecht bezahlt wird, wie die heutigen schon Abgehängten aufwacht und dann in Wallung gerät. Es muss die krititsche Masse erreicht, dann kann daraus wieder Großes erwachsen und das Konstrukt EU ins Weltall geschossen werden.
Gehatzter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2017, 19:25   #19
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Zitat von Gehatzter Beitrag anzeigen
Das ist vollkommen richtig erkannt, dazu ist der Wähler größtenteils eh degeneriert und sediert.

Es muss die krititsche Masse erreicht, dann kann daraus wieder Großes erwachsen und das Konstrukt EU ins Weltall geschossen werden.
Hallo Gehatzter,

gut erkannt. Aber bei der deutschen Mentalität werden wir das zu unseren Lebzeiten wohl nicht mehr erleben. Leider.

Zitat von Bonovox Beitrag anzeigen
Ich fühle mich in meiner These bestätigt, dass der Wähler unter "sozialer Gerechtigkeit" etwas anderes versteht, als SPD und auch Linke darunter verstehen. Wie ich schon in einem vorherigen Beitrag schrieb, hält der größte Teil der Wähler unser System aufgrund der hohen Abgabenlast für ungerecht und nicht, weil ein Teil der Bevölkerung inzwischen abgehängt ist.
Hallo Bonovox,

genau so ist es. Allerdings kannst du hierbei die SPD herausnehmen, da diese die soziale Gerechtigkeit an der "hart arbeitenden Mitte" festmacht (M. Schulz). Die Abgehängten sind denen auch egal.

Geändert von Curt The Cat (18.05.2017 um 20:04 Uhr)
Gollum1964 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2017, 19:28   #20
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Zitat von Gehatzter Beitrag anzeigen
Einziger Lichtblick wäre, wenn die deutsche Exportwirtschaft langsam verreckt,
Also sollten alle AfD wählen. Die schaffen das.



Und nein, das ist nicht ironisch gemeint.
Mori bedankt sich.
dagobert1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2017, 14:06   #21
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Zitat:
Allerdings kannst du hierbei die SPD herausnehmen, da diese die soziale Gerechtigkeit an der "hart arbeitenden Mitte" festmacht (M. Schulz). Die Abgehängten sind denen auch egal.
So scheint es tatsächlich zu sein.

Das zeigt sich doch auch daran, daß die SPD bis heute keine konkreten Pläne vorlegt und immer noch nebulös auftritt.

Das werden im Hinterzimmer große Diskussionen über das Rentensystem und eventueller Verbesserungen (für wenn nur ist die Frage - Staat oder betroffene Bürger) debatiert, nur an die altfälle - tja daran will keiner rütteln.

Für Schulz ist es die Mittelschicht der geholfen werden soll. Ja nur wer wird von den Herrschaften der SPD denn als Mittelschicht angesehen.

Unter Brandt und Schmidt waren es die Facharbeiter/Meister, aber die Verdienen heutzutage dank dem Zerfall der Gewerkschaften und der Politik von Schröder und nachfolgend Merkel mit der Öffnung des Arbeitsmarktes hin zu ZAF´s und Werkverträgen und der daraus resultierenden Lohnkonkurrenz sicherlich keine 50/60tausend Euro im Jahr mehr. Ich kenne inzwischen leider zu Hauf Menschen die sich heute mit einem Stundenlohn von 12,-€ begnügen müssen - anstatt einen Tariflohn von gut 30% mehr zu erhalten.

Nicht anders machen es doch auch die Konzerne, welche nur noch der alten Stammbelegschaft gute Löhne mit Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld ja mitunter sogar Jahresprämien auszahlen. Daneben dürfen dann die ZAF´s und Werkvertragsmitarbeiter trotz selbiger Arbeit mit dem Hungerlohn nach Hause gehen. Wei sagt die CDU doch immer so schön, Arbeit ist besser als keine Arbeit. Vielleicht sollte man diesen Politikern auch mal ihr Abgeornetengehalt um 30% kürzen - mal schauen was sie dazu dann sagen.

Für die SPD sehe ich zumindest keine rosigen Aussichten bei dieser Wahl, denn zuviele Menschen fallen da durch den Rost, wenngleich bei diesen Gerechtigkeit sicherlich sinnvoll wäre.

Zum Forum passend wäre da eben die aktuelle Rentendiskussion - z.B. warum müssen die 10,8% Abzüge bei der EMR sein, oder warum muß die Rente auf 42% sinken, wozu brauchen wir einen privaten Anteil den man teuer bei den privaten Versicherungen Versicherungen erkaufen muß.

Als dies sind Subventionen für die Privatwirtschaft und damit Lobbyarbeit. Zum einen um deren Profite zu erhöhen durch Kostensenkung bei den Löhnen und zum anderen um weiter Verträge und damit Einnahmen zu gernerieren mit welchen dann auch die Gewinne wieder steigen. 2030 kommt dann der große Knall, wenn die nächste Generation mit lediglich 42% Rente in den Ruhestand geht und der Staat diese Menschen mit wieder staatlichen Mittel unterstützen muß - nur dann sind es nicht wie heute ein paar tausend, nein dann geht es in die hundert tausende und wird dem Staatssäckel Milliarden kosten.

Die von Schulz angesprochene Paritätische Krankenversicherung ist dagegen ein Witz, geht es dabei doch lediglich um aktuell max. 1,5%, hingegen bei der Rentenversicherung macht die mal locker bis zu 4% aus und damit wird die Absenkung auf 42% von ehemals 55% noch nicht einmal aufgefangen - wie auch.

Meine Stimme bekommt so eine Partei bestimmt nicht!

Hört euch doch nur mal all die Debatten an wo Herr Oppermann sitz und seine ach so tollen Reden schwingt. Platitüden und viel gelaber, aber keinerlei konkrete antworten - einzig das die CDU ja alles so schlimm macht. Fakten gleich Null.


Grüße saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2017, 14:37   #22
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Zitat von 0zymandias Beitrag anzeigen
Der Millionär Martin Schulz hat bestimmt noch einen Zukunftsplan in der Schublade.

Rente in der Toscana oder so.
Toscana? Wie vulgär!!! Der SPD-Radischen-Genosse von heute verbringt seine Freizeit auf dem parteieigenem Kreuzfahrtschiff.

Apropos, hart arbeitende Mitte; was macht eigentlich der Martin Schulz zurzeit? Man hört und sieht ihn nur, wenn er mal wieder bekannt geben muss, dass die SPD mal wieder in irgendeinem Bundesland grottenschlecht abgeschnitten hat.

Warum ist der eigentlich noch Kanzlerkandidat der SPD?
Andrew Sarchus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2017, 16:34   #23
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Zitat von Andrew Sarchus Beitrag anzeigen
Apropos, hart arbeitende Mitte; was macht eigentlich der Martin Schulz zurzeit?
Der erkundigt sich, ob sein Büro in Brüssel noch frei ist.
dagobert1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2017, 11:10   #24
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Auf welcher Ausgangsbasis befindet sich die SPD am Beginn des heißen Bundestagswahlkampf?

Die Medienmächtigen verkünden das Credo der Kanzlerin“Deutschland (uns) geht es gut“

Auf viele Bevölkerungsgruppen trifft das natürlich zu.

Personen die Ihr Auskommen in der Politik verdienen geht es gut
Personen die die Ihr Auskommen bei den GEZ und „Qualitäts“ Medien verdienen geht es gut
Personen die Ihr Auskommen in der Wissenschaft verdienen geht es gut.
Personen die Ihr Auskommen durch Vermietung von Wohnraum verdienen geht es gut.
Personen die Ihr Auskommen durch Kapitaleinkünfte und Aktien verdienen geht es gut.
Personen die Ihr Auskommen als Beamte im gehobenen Dienst verdienen geht es gut.
Personen die in der Wirtschaft im mittleren oder gehobenen Management verdienen geht es gut.
Personen die erfolgreich einen Handwerksbetrieb leiten geht es gut.
Personen die als Arzt/Ärztin oder im Justizbereich tätig sind geht es gut.
Personen die in Profi- Fußballbereich Ihr Auskommen verdienen geht es gut.
……

Ja rund 40 % der Bevölkerung in Deutschland geht es gut.

Wer gehört Bevölkerungsgruppen an die nicht zu (uns) geht es gut gehören.

Alle Personen die sich bei rund 10.000 Tafeln im Bundesgebiet Essen abholen müssen ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Rund 4,4 Millionen Personen in rund 8 % aller Haushalte die Grundsicherungsleistungen benötigen ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut (Deutsches Kinderhilfswerk) ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Armutsbericht 2017 Die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent angestiegen, so der Befund des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Armutsbericht 2017
Vielen Personen die für Ihren Wohnraum exorbitant hohe Mieten erbringen müssen ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Rund 12 Millionen Beschäftige im Niedriglohnsektor ihnen geht es offensichtlich nicht so gut.
Personen die im die Ihr Auskommen als Beamte in einfachen Dienst verdienen kann es nicht gut gehen. Personen die Ihr Auskommen im Pflege und Gesundheitsbereich verdienen kann es nicht gut gehen.
Personen in Altersarmut geht es offensichtlich nicht so gut.

Viele behaupten in Deutschland gibt es schon einen hohen Grad von Gerechtigkeit.
Darüber lässt sich nicht streiten, wer die bestehenden Verhältnisse zwischen den einzelnen Personengruppen als subjektiv gerecht betrachtet vertritt eben die Meinung weiter so alles läuft super.

Aufgabe der SPD ist zum einen die Feststellung des es in Deutschland sehr viele Personen ich schätze ca. 60 % der Bevölkerung in Deutschland nicht so gut geht wie es eine gerechte Verteilung des wirtschaftlichen Erfolgs und eine soziale Politik ermöglichen könnte.

Die SPD sollte nicht auf jene hören die sie in die Agenda 2010 Politik gequatscht haben.
Denn aufgrund der Agenda 2010 hat die SPD nicht nur die Kanzlerschaft 2005 verloren sondern auch rund 20 % ihrer Wähler und viele Parteimitglieder.

Die SPD sollte eine Agenda 2020 als Wahlprogramm vorstellen in der die Bevölkerungsgruppen denen es nicht so geht eine Perspektive erkennen können dass die SPD die Gerechtigkeitslüge der Agenda 2010 Politik schließen möchte.

Des Weiteren sollte die Agenda 2020 Ideen enthalten wie man die Bevölkerungsgruppe die in kürze durch die Digitalisierung aus der Bevölkerungsgruppe der es gut geht in die Bevölkerungsgruppe der es nicht so gut geht abzurutschen droht, Perspektive eröffnen wie sie auch weiterhin ihre Lebensplanung weiter leben können, Ideen die Ihnen die Angst vor dem Abstieg nehmen.


Wer nun sagt ohne die neue Mitte wird die SPD keine Möglichkeit einer Koalition zur Kanzlermehrheit erhalten hat vielleicht recht aber ohne die klassischen Wähler der SPD reicht es vielleicht nur zu ca. 20 – 25 % und das sieht bei dieser Wahl nach Opposition aus.
1998 gab es einen Wahlwerbespot in dem Gerhard Schröder die Stammwähler der SPD (Rentner, Arbeiter, Menschen im Sozialtransfer) erreichte und er gewann die Wahl.
Allerdings hat er diesen Erfolg den er 2002 noch einmal wiederholen konnte durch die Agenda 2010 Politik verstolpert. Die Agenda 2010 hat 40 % der Bevölkerung in Deutschland geholfen die Lohn und Lohnstückkosten sind gesunken die Gewinne in exorbitant hohe Höhen gestiegen die Aktien und Kapitaleinkünfte erreichen traumhafte Profite zumindest bis 2008 aber es läuft dank des billigen EZB Geld weiterhin auf hohen Niveau. Die Verlierer der Agenda 2010 sind die vergessenen und übersehenen die schon lange aus der medialen Wahrnehmung verschwunden sind. Das Problem der SPD ist das es diese Personen in der Realität gibt und sie wählen keine SPD Politik einer großen Koalition. Leider wenden sich viele in eine total gefährliche politische Richtung und wählen enttäuscht und wütend AFD sowie in NRW und in den östlichen Bundesländern.

Weitere Themen sind innere Sicherheit, Umwelt- Flächenverbrauch, Erhaltung der Lebensqualität, bezahlbarer Wohnraum, Bildung, und Ausbau der Kinderbetreuung soweit diese von den Eltern gewünscht wird……

Mal ganz ehrlich die Bevölkerungsgruppe der es gut geht sind in ihrer Mehrheit klassische Wähler der Union und FDP die SPD wird in dieser Bevölkerungsgruppe nur mäßige Erfolge erzielen wie die letzten Landtagswahlen zeigen. Große Koalition bedeuten zwar
Machtteilhabe engen aber die Gestaltung der Politik enorm ein. Wie die letzten vier Jahre offenbaren.



Die Frage ob es einer Person „gut geht“ oder ob sie sich gut fühlt ist schon eine andere.

Es ist durchaus möglich das bei einer Befragung im Tafelladen viele Abholer die Frage ob es Ihnen gut geht mit ja beantworten ich bin mit dieser Einrichtung zufrieden ich bekomme mein täglich Brot von den Spendern auf den Tisch gestellt. Allerdings ist diese Befragung für eine objektive Beurteilung ob es Personen gut geht, die im Tafelladen für sich gespendete Lebensmittel abholen müssen, nicht geeignet. Arme Menschen sind in der Regel mit sehr Konsumgüter weniger zufrieden als Personen denen es „gut geht“ weil sie ein hohes Einkommen erzielen.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es eine Grundsicherung zu definieren in der es keine Tafelläden benötigt. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für die armen Menschen und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es eine Grundsicherung zu definieren in der alle Kinder echte und gleiche Bildungschancen erhalten. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für Kinder in armen Familien und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es einen Mindestlohn zu definieren in der Personen die Teilnahme am soziokulturellen Leben der Gesellschaft ermöglicht. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für die Personen in prekärer Beschäftigung und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Aufgabe einer sozialen Politik ist es ein Rentenniveau zu definieren das den Rentner/innen die bis zum Renteneintritt gewohnte Lebensführung ermöglicht. Das wäre ein echter sozialer Gewinn für Personen in Altersarmut und würde ihnen ein Stück Würde zurückgeben.

Das subjektive Empfinden des einzelnen was gerecht ist nicht Maßstab einer sozialen Politik die sich an objektiven Kriterien des allgemeinen Gerechtigkeitsempfindens orientieren sollte.
Sybilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2017, 23:13   #25
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Standard AW: Quo vadis, SPD?

Und nie vergessen: CDU/CSU - FDP - Grüne haben den Hartz-Gesetzen zugestimmt!

Die Grünen haben auch die Probleme die die SPD hat, weil sie mit denen regiert haben und mit nach unten gezogen werden.
XxMikexX bedankt sich.
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