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Alt 26.06.2014, 08:01   #1
Heiliger Geistl
 
Registriert seit: 23.06.2014
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Standard Eine typisch deutsche Familie

Umfrage : Die Deutschen sind happy wie schon lange nicht mehr - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich das hier:

Zitat:
Das IW nennt als Beispiel die Musterfamilie Fröhlich, eine typische deutsche Familie: Mutter Elke ist Grundschullehrerin, Vater Michael arbeitet bei einem Fernsehsender als Kameramann. Die beiden Kinder Leonie (13) und Max (10) gehen beide aufs Gymnasium, in dem auch Oma Heidi einmal in der Woche nachmittags ehrenamtlich als Hausaufgabenbetreuerin aktiv ist.
..lese, geht mir der Hut hoch.
Was ist eine "typisch deutsche Familie"? Die kann heute auch Öztürk oder Nguyen heissen, übrigens.

Und ich kenne viele "typisch deutsche Familien". Keine ist so wie diese Fantasiefamilie Fröhlich, nicht im Ansatz. Die sind eher alle im Überlebenskampf zwischen Berufsstress, nicht allzuviel Einkommen, oder auch alleinerziehend und so weiter.

Ich bilde mir zumindest ein, dass ich einen relativ repräsentativen Querschnitt kenne.

Zum Auftraggeber dieser "Studie"

Das IW ist einer arbeitgebernahe Lobbyorganisation.

Zitat:
Es wird von Verbänden und Unternehmen der privaten Wirtschaft finanziert. Trägervereine sind die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Bundesverband der Deutschen Industrie.

Das IW fungiert unter anderem als wissenschaftlicher Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, des Roman Herzog Instituts München und der Politik.
Institut der deutschen Wirtschaft ? Wikipedia

So erklären sich dann diese "Ergebnisse", die wieder einmal überall kritiklos und ohne Hinweis auf die Urheber ausgebreitet werden .

Oder aber, wie es ein Kommentar unten beschreibt:" Lächeln ohne Grund, ist ein Anzeichen von Dummheit"

Ich finde das mehr als ärgerlich und sogar schlimm.
Heiliger Geistl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2014, 09:00   #2
Harte Sau
 
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Reden AW: Eine typisch deutsche Familie

Zitat von Heiliger Geistl Beitrag anzeigen

Und ich kenne viele "typisch deutsche Familien". Keine ist so wie diese Fantasiefamilie Fröhlich, nicht im Ansatz. Die sind eher alle im Überlebenskampf zwischen Berufsstress, nicht allzuviel Einkommen, oder auch alleinerziehend und so weiter.
Auch aus deinen Link:

Zitat:
Denn Erwerbstätige geben im Durchschnitt eine um über 20 Prozent höhere Lebenszufriedenheit an als arbeitslos gemeldete Personen.

Ein deutlicher Unterschied bei der Lebenszufriedenheit von Erwerbstätigen und Arbeitslosen bleibt selbst dann bestehen, wenn in beiden Gruppen keine Abweichungen bei Gesundheit, Bildungsabschluss und Einkünften vorliegen.
Das Fettgedruckte kann sogar ich mit meinen 450€ Job bestätigen.

Mal davon abgesehen:
Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast
Harte Sau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2014, 09:36   #3
Heiliger Geistl
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Standard AW: Eine typisch deutsche Familie

Ich denke, es kommt auf den Job an. Ich kann es mir absolut nicht vorstellen, wie zum Beispiel Wachleute, Reinigungskräfte, Zeitarbeiter(!) oder andere Niedriglohnbezieher durch ihren Job glücklicher sein wollen als ALG2 Bezieher.

Das ganze Untersuchungsergebnis stand für die arbeitgebernahen IW Leute wie Michael Hüther doch schon vorn vornherein fest, nur der Weg dahin war "Arbeit".
Heiliger Geistl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2014, 09:41   #4
Snickers
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Standard AW: Eine typisch deutsche Familie

Zitat von Heiliger Geistl Beitrag anzeigen
Ich denke, es kommt auf den Job an. Ich kann es mir absolut nicht vorstellen, wie zum Beispiel Wachleute, Reinigungskräfte, Zeitarbeiter(!) oder andere Niedriglohnbezieher durch ihren Job glücklicher sein wollen als ALG2 Bezieher.

Das ganze Untersuchungsergebnis stand für die arbeitgebernahen IW Leute wie Michael Hüther doch schon vorn vornherein fest, nur der Weg dahin war "Arbeit".
Zumindest die von Dir angesprochene Gruppe, dürfte einen Großteil der Aufstocker ausmachen.

Die glücklichste "Gruppe" dürfte die der leeren Worte sein.........Politiker und Bespaßungsabteilung der Wirtschaft.
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Alt 26.06.2014, 11:23   #5
Caterham
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Standard AW: Eine typisch deutsche Familie

"Gehen aufs Gymnasium", wahrscheinlich zählt in diesem Staat nichts mehr, außer Gymnasium. Wenn ich in der Lokalzeitung lese, immer nur Gymnasium, Gymnasium, Gymnasium. Sinnvolle Projekte, wie Stolpersteine als Erinnerung von Juden usw. scheint es nur dort zu geben. Wahrscheinlich fahren die auch noch so eine Protzkarre, wie Audi A 5 oder BMW X 6 oder wie die heißen. Sowas braucht keiner, können nur rasen und drängeln mit ihren Tageslichtern. Dieser Staat und diese Gesellschaft kotzen mich Tag für Tag immer mehr an.
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Alt 26.06.2014, 12:08   #6
ThisIsTheEnd
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Standard AW: Eine typisch deutsche Familie

Kategorie: Heile-Welt-Propaganda.
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Alt 26.06.2014, 12:30   #7
Heiliger Geistl
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Standard AW: Eine typisch deutsche Familie

Interessant ist indirekt im Zusammenhang mit meinem Ausgangstext, dass wohl immer mehr Kindern von Beziehern des ALG2 gedroht wird, Leistungen einzustellen, falls deren Kinder nicht frühzeitig aufhören mit der Schule, selbst wenn es dazu absolut keine Rechtsgrundlage gibt.

So auch geschehen in meinem Bekanntenkreis.

Davon abgesehen soll es aber kaum noch Helferstellen geben, aber die es gibt, in die werden ALG2 Bezieher reingepresst, gerne auch mit verbaler Gewalt und mit Drohungen.

So findet eine Politik statt, die immer mehr selektiert und ärmeren Menschen keine Chancen lässt.
Heiliger Geistl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2014, 15:20   #8
Harte Sau
 
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Standard AW: Eine typisch deutsche Familie

Zitat von Caterham Beitrag anzeigen
"Gehen aufs Gymnasium", wahrscheinlich zählt in diesem Staat nichts mehr, außer Gymnasium. Wenn ich in der Lokalzeitung lese, immer nur Gymnasium, Gymnasium, Gymnasium.
Ja,die lieben Eltern.
Harte Sau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2014, 15:44   #9
Caterham
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Standard AW: Eine typisch deutsche Familie

Ich habe keine Kinder. Ich habe auch nichts gegen Gymnasiasten, wer das Zeug dafür drauf hat, soll hingehen. Aber es scheint, das die anderen gar nicht mehr zählen, weil immer nur die Gymnasien in den Vordergrund gestellt werden. Außerdem ist die zeitige Trennung ab Klasse 4 bzw. mit 10 Jahren zu überdenken. So ab Klasse 7/8 wäre besser. Und die Kinder mit aller Gewalt aufs Gymnasium zu prügeln, ist Blödsinn.
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