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Start > > -> EU-Haushalt 2008: Größte Ausgaben für Wachstum und Beschäftigung Lissabon-Strategie


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Alt 04.05.2007, 05:43   #1
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Familienglück
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Standard EU-Haushalt 2008: Größte Ausgaben für Wachstum und Beschäftigung Lissabon-Strategie

Zitat:
EU-Haushalt 2008: Größte Ausgaben für Wachstum und Beschäftigung
Zitat:

Donnerstag, 3. Mai 2007 http://www.bildungsspiegel.de/content/view/2599/262/

Zitat: Zum ersten Mal entfällt der größte Anteil der EU-Ausgaben auf Wachstum und Beschäftigung und nicht auf Landwirtschaft und natürliche Ressourcen. Diese wichtige Feststellung ist den Haushaltsvoranschlägen 2008 zu entnehmen, die von der Kommission heute angenommen wurden. Mit den Verpflichtungsermächtigungen im Umfang von 129,2 Mrd. EUR erhöht sich der Haushalt um 2% gegenüber 2007. Bei den Zahlungsermächtigungen im Gesamtbetrag von 121,6 Mrd. EUR ist eine Steigerungsrate von 5,3% zu verzeichnen.
Dazu noch dies hier:

Zitat:
02/05 20:08 Landwirtschaft erstmals nicht mehr größter Posten im EU-Budget
Zitat:

http://www.euronews.net/index.php?page=europa&article=420095&lng=3

(…)Zitat: Kein Alarmsignal für die Bauern, betont Haushaltskommissarin Grybauskaité:

"Damit kann die Kommission zum erstenmal ihre Pläne einhalten, was Wachstum, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit nach der sogenannten Lissabon-Strategie angeht. Und die zweite gute Nachricht: Die Landwirtschaft ist abgesichert und stabil. Wir setzen kein Politikfeld aufs Spiel, besonders dann nicht, wenn es Teil der vertraglich festgesetzten Gemeinschaftspolitik ist."

Die Ausgaben werden insgesamt knapp ein Prozent der EU-Wirtschaftsleistung erreichen.

Die EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlament müssen den Plänen im Laufe des Jahres noch zustimmen.

Die Haupt kontrahenden zum Thema EU Budget dürften dann durch neues Führungspersonal vertreten sein: Frankreichs Präsident Jacques Chirac und Großbritanniens Premier Tony Blair dürften in den kommenden Wochen ihre Ämter abgeben.
Und dies hier:

Lissabon-Strategie: http://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon-Strategie

Zitat:
Zitat: Kok kritisiert: „Die Europäische Union läuft Gefahr, ihr ehrgeiziges Ziel zu verfehlen, bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischstenWirtschaftsraum in der Welt zu werden, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen“, und fordert verstärkte, koordinierte Reformanstrengungen.
Und dies hier:

Zitat:
Die Lissabon-Strategie ist gescheitert! – Es lebe die Lissabon-Strategie!
Zitat:
• Zu den Ergebnissen des EU-Frühjahrsgipfels Quelle: PDF von der IG Metall Nr. 10 / 11. April 2005
http://www.mayday.igmetall.de/download/europa/wirtschaftspolitische_informationen_0510.pdf

Zitat: Das bekannteste ist das Vorhaben, die EU bis zum Jahre 2010 zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen – einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen.“1

Der erste Teufelskreis besteht darin, dass niedriges und langfristig sinkendes Wachstum unmittelbar dazu führt, dass die Unternehmen Personal entlassen und die Arbeitslosigkeit steigt. Arbeitslose erleiden aber einen massiven Einkommensverlust – der umso höher ausfällt, je stärker die Arbeitslosenunterstützung gekürzt wird. Sie müssen ihren Verbrauch einschränken.

Da die privaten Verbrauchsausgaben aber mit knapp zwei Dritteln den mit Abstand größten Teil der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage ausmachen, geht das Wirtschaftswachstum weiter zurück, die Arbeitslosigkeit nimmt weiter zu usw.

Der zweite Teufelskreis schließt die Einkommensverteilung ein. Hohe Arbeitslosigkeit bringt die Gewerkschaften in die Defensive und macht es immer schwerer, Lohn- und Gehaltssteigerungen durchzusetzen, die ausreichen, den Lebensstandard der Beschäftigten zu halten und die Wirtschaft zu stabilisieren.

Wenn die Lohnquote aber sinkt, kommt es zu weiteren Ausfällen bei der privaten Konsumnachfrage. Sie werden umso größer, je weniger die Politik gegensteuert und die ärmeren Schichten durch Sozialleistungen stützt. Die hierdurch entstehende Lücke wird nicht durch zusätzliche Staatsausgaben geschlossen. Das drückt das Wachstum nach unten, die Arbeitslosigkeit nach oben und die Gewerkschaften weiter in die Defensive.

Diese theoretischen Überlegungen werden durch die tatsächliche Entwicklung in beeindruckender Weise bestätigt. Quelle: PDF von der IG Metall Nr. 10 / 11. April 2005
http://www.mayday.igmetall.de/download/europa/wirtschaftspolitische_informationen_0510.pdf
Also wenn ich das richtig verstehe, wird der Wohlstand, der Konsum im Inland weiter zurückgehen, die Arbeitslosigkeit steigen, und noch mehr Menschen von Sozialhilfe bzw. Arbeitslosengeld 2 abhängig werden ?

Um wettbewerbsfähig für den Export zu bleiben, könnte ich mir ganz gut dieses Konzept hier vorstellen ?

Aktivierende Sozialhilfe http://de.wikipedia.org/wiki/Aktivierende_Sozialhilfe

Zitat:
Hartz I bis IV ist nicht genug im Januar 2006 (…)Im Prinzip muss das System also alsnegative Einkommensteuer ausgestaltet werden. (…) Fazit: Einanhaltendes Hindernis fur mehr Beschaftigung gering Qualifizierter, die in Deutschland in besonderem Mase von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit betroffen sind,ist das aktuelle System existenzsichernder Sozialleistungen. Grund dafur sind, trotz der seit 2002 erfolgten Reformen, die relativ hohen Leistungen an erwerbsfahige Personen, die weiterhin arbeitslos sind, und die hohen Transferentzugsraten, die die Aufnahme einer regularen Beschaftigung bestrafen. Unter den derzeit vorliegenden Vorschlagen, dies durch eine Umstrukturierung der staatlichen Lohnersatzleistungen zu Kombilohnen zu andern, eroffnet allein das vom ifo Institut entwickelte Modell der Aktivierenden Sozialhilfe einen gangbaren Ausweg aus dieser Situation. Das auf breiter Basis wirksame Kombilohn-Element dieses Vorschlags beseitigt das derzeitige Konkurrenzverhaltnis zwischen Sozialstaat und privaten Arbeitgebern und ermoglicht damit eineAnpassung der deutschen Lohnstruktur, speziell der Lohne fur gering Qualifizierte, an gegenuber der Vergangenheit stark gewandelte Gegebenheiten der internationalen Lohnkonkurrenz. Quelle: PDF Dateihttp://www.cesifo-group.de/pls/portal/docs/PAGE/IFOCONTENT/NEUESEITEN/PUBL/ZEITSCHRIFTEN/ZS-SD/ZS-SD-ABSTRACTS-CONTAINER/IFO_SCHNELLDIENST_2006/IFOSD_02_2006_KOMBILOHN.PDF
Dazu könnte auch noch dieses hier passen ?

Zitat: „Haben die rot-grünen Reformen mit HARTZ-IV den Aufschwung begünstigt?“
http://www.elo-forum.org/haben-die-rot-gruenen-reformen-mit-hartz-iv-den-aufschwung-beguenstigt-t10556.html

und Zitat: „Ifo-Präsident (Prof. Sinn) wirft Merkel Versagen vor“
http://www.elo-forum.org/neues-von-prof-sinn-ifo-praesident-wirft-merkel-versagen-vor-t10359.html

Oder seh ich etwas falsch ? Gibt es andere Ideen was und wie ?

Wie geht es nun weiter ??? Vor allem wie geht es vor und nach der Sommerpause weiter ?

Was bedeutet das genau: für die Zukunft des „kleinen Mannes“ und der „kleinen Frau“ ???

Gruß Heike
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2008, ausgaben, beschaeftigung, beschäftigung, euhaushalt, groesste, größte, lissabonstrategie, wachstum

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