Erwerbslosen Forum Deutschland (Forum)
QR-Code des Forums zum Scannen mit dem Handy und Forenstart mit Handystyle... Mach mit. klick mich....

Start > Information > Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente -> Bitte um Hilfe- es geht vors Sozialgericht- Rentenverfahren- 60% SBH


Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme und Rente im Zusammenhang mit Hartz IV

Hallo Gastleser, Sie können sich hier: kostenfrei registrieren um z. B. diese Werbung auszublenden, weitere Inhalte zu sehen, u.v.m...!


Danke-Struktur1Danke
  • 1 Dank für Posting von Kratos


Antwort

 

LinkBack Themen-Optionen Thema bewerten Ansicht
Alt 15.07.2011, 09:48   #1
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2
Lappi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Bitte um Hilfe- es geht vors Sozialgericht- Rentenverfahren- 60% SBH

Hallo,

Vielleicht könnt Ihr mir und meinem Vater ein wenig helfen.

Hier ein paar Fakten zum Anfang:
- mein Vater hatte vor über 15 Jahren das Angebot bekommen, Frührentner zu werden, jedoch wegen verschiedenen Gründen abgelehnt und weitergearbeitet.
- mein Vater ist seit fast 6 Jahren arbeitslos, seit 4 Jahren bekommt er kein Arbeitslosengeld mehr, da meine Mutter arbeiten geht. Seit 6 Jahren Krank gemeldet und Bescheinigt von der Krankenkasse.
- Seit 4 Jahren läuft sein Verfahren nun vor dem Sozialgericht
- er hat ein Behinderungsgrad von 60%
- ausserdem hat er eine 3 Seitige Liste mit Behinderungen und Krankheiten
- Die Rentenversicherung und das Gericht haben im Laufe des Verfahren ihre Gutachter eingesetzt, die nicht sehr nett mit meinem Vater umgegangen sind und ihm eine Arbeitsfähigkeit von bis zu 6 Stunden geschrieben haben, trotz massiver einschränkungen (nicht im sitzen, im stehen, nicht diese haltung, mehrere Pausen, leichte Tätigkeit etc.)
- Als mein Vater in Berufung ging, hat das Gericht nun einen unabhängigen Neurologischen Gutachter zugelassen der Bestätigte, dass mein Vater zwar 3- 6 Stunden arbeiten könne, jedoch seine Krankheiten sich immer verschlechtern und somit ein Arbeitsleben schwer stämmbar wäre. Nicht für meinen Vater und nicht für den Arbeitgeber.
- Nun hat die Rentenversicherung gegen dieses Gutachten einen Widerspruch mit ihren Gutachtern eingelegt und es geht vor Gericht.

- Ich würde gerne eine eigene "Antwort" auf diesen Widerspruch der Rentenversicherung verfassen, belegen möchte ich es mit Entscheidungen. Damit der Richter noch einen Grund mehr hat. Der Anwalt meines Vaters (seit 4 Jahren) scheint sich auch nicht um vieles zu kümmern, ausser dass er sich Rentenanwalt nennt und nen Luxuswagen fährt.

Ich wollte wissen, ob es Entscheidungen gibt, die auf Krankheiten begründet sind, bzw. Entscheidungen finden, die seine Arbeitsunfähigkeit und seinen Anspruch auf Rente begründen könnten. Entscheidungen, die die Rückschlüsse der Gutachter widerlegen könnten.

Bundessozialgericht habe ich schon geguckt.

Vielen Dank im Voraus für Tips, Hilfen, und Unterstützungen.
Lappi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2011, 11:08   #2
Elo-User/in
 
Registriert seit: 23.12.2010
Beiträge: 232
Kratos Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bitte um Hilfe- es geht vors Sozialgericht- Rentenverfahren- 60% SBH

Hallo Lappie Leider hat sich die Szialpolitik stark verändert. Heute heist es Arbeiten bis zum Umfallen.

Sorry ich kann dir zwar keine Nützlichen Tips geben.

Aber ich verstehe die Situation von deinen Vater voll und ganz ich selber Leide auch an einer Fortschritende Erkrankung.

Aktuell kann ich noch vollschichtig Leichte Tätigkeiten überwiegend Sitzend Arbeiten dass bestreite ich auch nicht.

Nur der Witz ist das ich Stress vermeiden soll da das meine Krankheit verschlimmert also kein Anhaltender Zeit und Leistungsdruck.

Erzähle das mal deinen Chef
Kratos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2011, 13:50   #3
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 08.06.2010
Beiträge: 3,769
nordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenosse
Standard AW: Bitte um Hilfe- es geht vors Sozialgericht- Rentenverfahren- 60% SBH

Zurzeit ist Stand der Dinge Gutachten gegen Gutachten. Kennen wir auch aus dem "normalen" Arztbesuchen. Jeder Arzt = eine neue Krankheit = andere Interpretation.

Das Gericht wird wahrscheinlich einen neutralen Gutachter beauftragen.

Warte mal bitte ab bis Doppeloma wieder da ist. Genau das ist ihr Thema und sie wird Dir sicherlich Tipps geben können.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2011, 14:06   #4
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 15.07.2011
Beiträge: 2
Lappi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bitte um Hilfe- es geht vors Sozialgericht- Rentenverfahren- 60% SBH

Danke.

Das Gericht hat einen unabhängigen Gutachter bestellt, der meinem Vater leichte Tätikeiten von 3-6 Stunden zugeschrieben hat, aber mit Einschränkungen wegen der psychischen Störung (Depression). Wahrscheinlich werde sich das Krankheitsbild verschlechtern.

Nun hat der Gutachter seitens der Rentenversicherung gesagt, dass Sie dieses Gutachten nicht annehmen und dagegen antrag auf klageabweisung stellen.

Und ich will jetzt eine Antwort auf diesen Antrag bei Gericht einreichen.

Der anwalt meines Vaters taugt nichts.
Lappi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2011, 16:54   #5
gurkenaugust
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bitte um Hilfe- es geht vors Sozialgericht- Rentenverfahren- 60% SBH

Zitat von Lappi Beitrag anzeigen
mein Vater hatte vor über 15 Jahren das Angebot bekommen, Frührentner zu werden, jedoch wegen verschiedenen Gründen abgelehnt und weitergearbeitet.
Hier würde interessieren: was war das für ein "Angebot", von wem kam das? Von der Rentenversicherung? Die bietet normalerweise nicht von sich an, jemand solle doch bitte Rentner werden, auch wenn vor 15 Jahren vieles leichter war. Oder war das so eine tolle Idee des Arbeitgebers, um deinen Vater loszuwerden? Der kann viel versprechen ("erstmal kassieren Sie Arbeitslosengeld, und dann gehen Sie in Rente") - aber ob das umsetzbar gewesen wäre, ist eine ganz andere Frage.

Zitat von Lappi Beitrag anzeigen
mein Vater ist seit fast 6 Jahren arbeitslos, seit 4 Jahren bekommt er kein Arbeitslosengeld mehr, da meine Mutter arbeiten geht. Seit 6 Jahren Krank gemeldet und Bescheinigt von der Krankenkasse.
Vermutlich doch Bezugsdauer des ALG (2 Jahre bei Versicherten über 58 Jahre) abgelaufen und keine Bedürftigkeit für ALG II wegen des Einkommens seiner Frau.

Zitat von Lappi Beitrag anzeigen
er hat ein Behinderungsgrad von 60%
Für sich genommen besagt das nichts. Schwerbehinderung und Erwerbsunfähigkeit sind formal zwei verschiedene Dinge.

Zitat von Lappi Beitrag anzeigen
Ich würde gerne eine eigene "Antwort" auf diesen Widerspruch der Rentenversicherung verfassen, belegen möchte ich es mit Entscheidungen. Damit der Richter noch einen Grund mehr hat. Der Anwalt meines Vaters (seit 4 Jahren) scheint sich auch nicht um vieles zu kümmern, ausser dass er sich Rentenanwalt nennt und nen Luxuswagen fährt.
Eine Qualifikation als "Rentenanwalt" gibt es nicht, allenfalls gibt es den "Fachanwalt für Sozialrecht". Ob sich ein Anwalt offiziell "Rentenanwalt" nennen darf, sei mal dahingestellt.

Von einer eigenen Antwort würde ich dir aber eher abraten, und zwar aus folgendem Grund. Wenn ein Kläger durch einen Anwalt vertreten ist, müssen er selbst und der Anwalt koordiniert vorgehen. Man kann nicht einfach Stellungnahmen hinter dem Rücken des Anwalts abgeben. Da wird der Anwalt vergrätzt sein und das Gericht sich eher wundern.

Wenn dein Vater also seinem Anwalt nicht mehr vertraut oder ihn für unfähig hält, würde ich ein offenes Gespräch mit diesem anraten. Ist dann keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit da, kann dein Vater ihm das Mandat entziehen, einen anderen Anwalt anheuern oder sich selbst vertreten. Aber nicht alles durcheinander.

Zur Sache selbst werden dir andere sicher noch mehr schreiben können.
  Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2011, 23:30   #6
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 30.11.2009
Beiträge: 6,320
Doppeloma genießt höchstes Ansehen.Doppeloma genießt höchstes Ansehen.Doppeloma genießt höchstes Ansehen.Doppeloma genießt höchstes Ansehen.Doppeloma genießt höchstes Ansehen.Doppeloma genießt höchstes Ansehen.Doppeloma genießt höchstes Ansehen.Doppeloma genießt höchstes Ansehen.Doppeloma genießt höchstes Ansehen.
Frage AW: Bitte um Hilfe- es geht vors Sozialgericht- Rentenverfahren- 60% SBH

Hallo Lappi,

finde es toll, wie du dich für deinen Vater einsetzen willst, aber überwiegend KANN ich den Vorschreibern NUR zustimmen, DU SELBER kannst /solltest da GAR NICHTS machen.

Es bringt GAR NICHTS (schon gar nicht als Angehöriger des Mandanten) am Anwalt vorbei, was mit dem Gericht oder deren Gutachter regeln zu wollen.
Die Verfahrens-Laufzeit wundert mich schon sehr, WANN (und durch welches Gericht?) wurde denn das Gerichts-Gutachten gemacht

Üblicherweise dauert es dann nicht mehr all zu lange, mit einer Entscheidung oder seid ihr bereits im Berufungs-Verfahren ???

Das kommt etwas durcheinander rüber, wäre aber schon wichtig.
Ich selber habe NUR gewisse Erfahrungen (mit meinem Männe) am Sozialgericht machen MÜSSEN und bin mit meinem EM-Renten-Antrag auch inzwischen am Gericht.

Bei Männe wurde auch ein gerichtliches Gutachten beauftragt, leider hat auch seine Anwältin nicht wirklich eingegriffen, obwohl es auf JEDEN Fall schon die falsche Fachrichtung war.

Allerdings hat sich das Gericht DANACH ausschließlich NUR noch auf dieses Gutachten gestützt, selbst die (nachfolgenden) Berichte fachfremder Kliniken "durfte" der Gerichts-Orthopäde dann für irrelevant erklären.

Die DRV konnte aber mit dem Ergebnis dieses Gutachtens auch sehr zufrieden sein, denn Männe wurde darin für Vollzeit arbeitsfähig erklärt (natürlich auch mit massiven Einschränkungen) und so wurde er dann vom Richter aufgefordert die Klage zurückzunehmen.


Wir haben dann erst mal aufgegeben, denn auch seine Anwältin hat nichts dagegen unternommen /vorgeschlagen und wir hatten einfach (nach rund 3 Jahren Renten- Verfahren) KEINE Kraft mehr alleine weiter zu kämpfen, das war Ende 2009.

Im Frühjahr 2010 war Männe dann erneut in einer der Schmerz-Spezial-Kliniken, deren Berichte (der letzten 2 Jahre) von Gericht und Gutachter ein halbes Jahr zuvor als "unwichtig" abgetan wurden.

Danach haben wir erneut einen EM-Renten-Antrag gestellt und nach einigem weiteren hin- und her bekam er nun (im Februar 2011) rückwirkend ab 2. Antragstellung die VOLLE EM-Rente bewilligt.

Interessanterweise nun sogar OHNE Zeitbegrenzung bis zur Altersrente, wo er doch rund 9 Monate zuvor noch VOLLZEIT arbeiten sollte, es ging wohl NICHT mehr, diese Klinikberichte zu ignorieren

Die Antwort auf die Frage, wer deinem Vater vor 15 Jahren die "Frührente" angeboten hat, würde mich da auch mal brennend interessieren.
Zumindest seit der "Renten-Reform" 2001 ist es ein SEHR harter Kampf für viele Antragsteller "beweisen zu MÜSSEN", dass sie zu krank sind, um zu arbeiten.

Der Erfahrung nach wird es noch schwieriger, wenn man zusätzlich schon lange Zeit arbeitslos ist, da meint die DRV OHNEHIN, dass man den Antrag NUR stellt, weil man überhaupt kein eigenes Geld mehr bekommt.

Mit irgendeiner Erwiederung zum Gutachten wirst du (oder dein Vater) da ganz sicher NICHTS erreichen, und den Anwalt würde ich mir auch abschminken, wenn der da NIX tut, um die Sache voran zu bringen, was sagt DER denn, zu den weiteren Aussichten ???

Es ist NICHT Sache des Mandanten da eventuell passende, einschlägige Urteile zu suchen und als "Druckmittel" beim Gericht anzuwenden, genau AUCH für SOWAS bezahlt man einen Anwalt

Wird der von euch privat bezahlt oder über Rechtsschutz / Sozialverband /Prozesskostenhilfe, umsonst macht der das ja sicher auch nicht, oder...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichworte
hilfe, rentenverfahren, sozialgericht, vors

Themen-Optionen
Ansicht Thema bewerten
Thema bewerten:


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Hilfe FM schikaniert einen regelrecht !!! weiss nicht weiter bitte um hilfe Cyberpunk ALG II 34 24.06.2011 10:24
Klage beim Sozialgericht gegen ARGE - Brauche Hilfe! Catweazzle Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 36 20.12.2009 00:38
Auskunft Rentenverfahren Hotti Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente 4 21.08.2008 13:53
Das Sanktionssystem im SGB II von Klaus Lauterbach, vors. Richter am LSG Halle (Saale Mambo Infos zur Abwehr von Behördenwillkür 0 02.06.2008 19:42
Ohne das Sozialgericht geht es nicht Kira AfA /Jobcenter / Optionskommunen 2 22.11.2007 23:47


Es ist jetzt 02:36 Uhr.


Powered by vBulletin; (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2016, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
ELO-Forum - Web of Trust