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Start > Information > Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente -> medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme und Rente im Zusammenhang mit Hartz IV

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Alt 07.02.2011, 19:32   #1
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Standard medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Hallo Leute,
wenn ich zum Md muss und der Grund psychische Probleme sind, was macht der dann?
Werde ich von Kopf bis Fuss untersucht ?Oder wird dann dort auch nur das eigentliche Anliegen/Grund fuer die Zuweisung eines Termins begutachtet?
Also,ich zu meinen Problemen befragt und eine eventuelle Loesung zwecks Therapie angeleihert oder zb. jemand der eine krummen Ruecken hat orthopaedisch begutachtet.
Koennte es sein das ich direkt zu einem psychatrischen Gutachter komme?War schon mal jemand von euch beim Md und hatte Depressionen und wie ist euer Termin gelaufen?
stuu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2011, 19:34   #2
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Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Guckst du hier (in die Anhänge)
http://www.elo-forum.org/alg-ii/4087...tml#post432077
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Moi -

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Paolo_Pinkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2011, 20:01   #3
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nordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenosse
Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

kurz wichtige Info´s

  • nichts beschöningen oder dramtisieren
  • wenn es nicht mehr geht, dann bitte um eine Pause
  • körperliche Untersuchung musst Du nicht zulassen
  • Beistand kann vom Gesetz her dabei sein. meist wird das als Nachteil angesehen, da Du nicht frei reden kannst. Überleg Dir das gut. Es können auch Fragen kommen, dessen Antwort Dir unangenehm im beisein der Begleitung sein könnte. Die Begleitung unterliegt nicht der Schweigepflicht und es gehört eine ordentliche Portion Vertrauen dazu. Ich kann so viel Vertrauen nicht aufbringen. Die Begleitung kann auch vor der Tür warten und erst dazugeholt werden, wenn Du meinst es wäre besser.
  • Du kannst Dich vor dem Termin erkundigen was für ein Arzt Du da hast. Gerade wenn Du Schwierigkeiten mit Mann oder Frau hast, besteht (wenn auch schwer) die Möglichkeit daraufhin einzuwirken.
  • die Ärzte sind nicht alle so schlecht, wie der Ruf ist. Ich habe nach vielen, vielen solcher Termine nur einen ganz wichtigen Tipp: bei der Wahrheit bleiben. Die Ärzte sind wandelnde Lügendetektoren
  • bereite Dich auf den Termin gut vor. Schreibe einen Tag lang auf - was Du machst, wo Du Hilfe benötigst. Achte sehr darauf, auch die Dinge zu benennen, die sich inzwischen als Gewohnheit eingeschlichen haben. Frage Dein Umfeld was denen noch einfällt. Gut wäre nicht nur ein Tages-, sondern ein Wochenprotokoll.
  • Wichtig sind auch die Medikamente und Hilfsmittel.
Irgendwo schwirrt hier ein ganz guter Link rum. Wenn ich den finde, schiebe ich ihn Dir nach.

Was Du immer darfst ist Nein sagen. Manchmal testen die ganz gerne aus, wo Deine Grenzen sind und was Du aushälst.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2011, 20:15   #4
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nordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenossenordlicht22 ist ein wunderbarer Zeitgenosse
Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Zitat von kohldampf Beitrag anzeigen
Nordlicht, es sollte in dem Fall schon ein Beistand des Vertraues sein. Ich wusste in beiden Fällen schon im Vorfeld von den psychischen Problemen, habe aber vorher mit den Klientinnen abgesprochen "wenn eine Frage zu heikel ist, gib mir Zeichen, ich gehe dann raus".

Und für mich als Beistand (ich mache das nun nicht zum ersten Mal) ist die Schweigepflicht zumindest moralisch bindend.
Alles verständlich und nachvollziehbar - trotzdem gibt es gerade im psych. Bereich oft die Schwierigkeit überhaupt Vertrauen aufbauen zu können. Ich kann Niemanden wirklich vertrauen. Gerade in schlechten Phasen ist es einfach nicht möglich, obwohl der Verstand das als Blödsinn abstempelt - das Gefühl ist dann nicht damit zu beruhigen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2011, 20:36   #5
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Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Nordlicht, dein Problem mit dem mangelnden Vertrauen, kann ich auch gut verstehen, weil es mir ähnlich geht. Ich bin mit nahem Familienangehörigen zum Gutachter gegangen. Wenn man in Begleitung kommt, wirkt man schon von vorn herein hilfsbedürftiger, was möglicherweise Angriffe des Gutachters abmildert.
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Alt 07.02.2011, 20:36   #6
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Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Danke fuer eure Antworten.
Gibt es eigentlich irgendwelche wahrheitsgemaessen Statistiken wie viel Prozent der LE vom MD als gesund eingestuft werden?
Ist es als psychisch Kranker leichter eine Arbeitsunfaehigkeit zu bekommen?
Mein Hausarzt glaubt mir meine psychischen" Beschweren" nicht so ganz(habe zumindest irgendwie das Gefuehl), schreibt mich aber trotzdem immer wieder deswegen krank( kriegt ja ey sein Geld).
Kann es passieren ,dass meine psychischen Probleme(phasenweise Depressionen,Angststoerungen,Kontaktaengste,Minderwertigkeitskomplexe) als nur leichte Einschraenkung eingesehen werden und ich deshalb arbeitsfaehig geschrieben werde?
Was kann man in dem Fall tun?
Und andersrum gefragt, hat man mit Leistungskuerzungen zu rechnen,wenn man eine Therapie nicht durchzieht oder sich weigert in eine Therapieeinrichtung zu gehen?

Geändert von stuu (07.02.2011 um 20:54 Uhr)
stuu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2011, 20:39   #7
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Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Zitat von stuu Beitrag anzeigen
Und andersrum gefragt, hat man mit Leistungskuerzungen zu rechnen,wenn man eine Therapie nicht durchzieht oder sich weigert in eine Therapieeinrichtung zu gehen?

Zitat:
SGB I
§ 63 Heilbehandlung

Wer wegen Krankheit oder Behinderung Sozialleistungen beantragt oder erhält, soll sich auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers einer Heilbehandlung unterziehen, wenn zu erwarten ist, daß sie eine Besserung seines Gesundheitszustands herbeiführen oder eine Verschlechterung verhindern wird.

inwieweit das greift, sollen die "Profis" hier beantworten.
hanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2011, 20:52   #8
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Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Das erwuenscht wird ggf. eine Besserung des Zustandes zu erreichen ist ja klar.Das wuerde ja auch von meiner Seite angestrebt werden.
Ich haette meine Frage etwas genauer ausdruecken sollen.Ist es moeglich das einem zb eine Therapieeinrichtung zugewiesen wird und man dort hingehen muss um weiter Leistungen zu erhalten?Oder gibt es sowas generell nicht und man muss sich selber eine Therapie suchen ,unabhaengig vom Leistungsanspruch?
Die Arbeitsfaehigkeit wuerde dann ja nach 6 Monaten erneut geprueft werden.
stuu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2011, 22:54   #9
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Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Stuu, du solltest nicht deine Frage an Radio Eriwan richten.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2011, 23:13   #10
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Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Stuu, du solltest nicht deine Frage an Radio Eriwan richten.
wer ist Radio Eriwan

@ Stuu
Du wirst ohne Fachärzte nicht weit kommen in der Welt der Bürokraten. Ohne belegbaren Beweis Deiner Einschränkungen hast Du die A*schkarte gezogen. Im eigenen Interesse solltest Du möglichst bald auf die Suche nach einem geeigneten Therapeuten gehen und Dir einen Arzt oder Psychiater suchen, der die Medis verschreibt. Manche hausärzte machen das auch. Erfahrungsgemäß haben die aber eher weniger Ahnung von diesen speziellen Medis.

Meist kommt man alleine nicht raus aus diesem Kreislauf. Eine stationäre Therapie ist manchmal angebracht. Gerade wenn es akute Probleme gibt oder die ambulante Therapie nicht ausreicht. Schau nach einem Verhaltenstherapeuten. Die Wartelisten sind meist endlos, also kümmer Dich schnell drum. In manchen Städten gibt es in Kliniken Beratungen. Andere Möglichkeit ist zur Überbrückung eine Selbsthilfegruppe.
NAKOS
DAG SHG
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2011, 00:33   #11
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gast_ strahlendes Vorbildgast_ strahlendes Vorbildgast_ strahlendes Vorbildgast_ strahlendes Vorbildgast_ strahlendes Vorbildgast_ strahlendes Vorbildgast_ strahlendes Vorbildgast_ strahlendes Vorbildgast_ strahlendes Vorbildgast_ strahlendes Vorbildgast_ strahlendes Vorbild
Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Zitat von kohldampf Beitrag anzeigen
Du kannst übrigens auch da einen Beistand mitnehmen, auch wenn das beim MD nicht gerne gesehen wird.
Richtig.

Wichtig ist, daß alles zur Sprache kommt, am besten was Schriftliches mitnehmen, was man auch abgeben kann.

stuu, wenn dich ein pschiater krank schreibt, dann zählt das... er kann dir sogar ein Attestausstellen, daß du nicht zum SB darfst, wenn das deinen Zustand verschlimmert.

Ob das Amt von dir eine Behandlung mitmachen fordern darf, kann man erst besprechen, wenn man weiß, was genau gefordert wird.

Z.B. Antidepressiva: Dem einen helfen sie, dem anderen nicht. Ich würd es probieren: bringts nichts, kann dich niemand dazu zwingen, Versuchskaninchen zu spielen...alle Medikamente durch zu testen.

Geändert von gast_ (08.02.2011 um 00:39 Uhr)
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Alt 08.02.2011, 09:00   #12
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Myri Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Der MD sollte Dich sowohl befragen als auch körperlich untersuchen, sonst sind neurologische Ursachen schwer festzustellen. Untersuchen lassen mußt Du Dich, das gehört zu Deinen Mitwirkungspflichten. Du kannst einzelne Ärzte ablehnen.

Behandeln lassen mußt Du Dich allerdings nicht, eine Zwangsbehandlung ohne richterliche Anordnung wäre eine Straftat, die Aufforderung dazu ebenfalls.

bye Myri
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Alt 08.02.2011, 10:20   #13
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Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Zitat von Myri Beitrag anzeigen
Der MD sollte Dich sowohl befragen als auch körperlich untersuchen, sonst sind neurologische Ursachen schwer festzustellen. Untersuchen lassen mußt Du Dich, das gehört zu Deinen Mitwirkungspflichten. Du kannst einzelne Ärzte ablehnen.

Behandeln lassen mußt Du Dich allerdings nicht, eine Zwangsbehandlung ohne richterliche Anordnung wäre eine Straftat, die Aufforderung dazu ebenfalls.

bye Myri
Mensch Myri

NIEMAND mus sich untersuchen lassen und schon gar nicht körperlich. Liegen keine körperlichen Beschwerden vor noch weniger.

Verunsichere die Leute doch nicht

Grundsätzlich kann Jeder selbst über sich und seinen Körper bestimmen. Es gibt keine Zwangsuntersuchungen und auch keine Zwangsbehandlungen. Einzig die freie Arztwahl ist bei diesen Untersuchungen eingeschränkt, aber auch da kann man auf viel Entgegenkommen hoffen.

Die Mitwirkungspflichten sind ja schön und gut, aber eben auch nicht für alles einzusetzen - auch wenn die SB´s das gerne so hätten.
Zitat:
§ 65 SGB I Grenzen der Mitwirkung

(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit 1.ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder
2.ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder
3.der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.

(2) Behandlungen und Untersuchungen, 1.bei denen im Einzelfall ein Schaden für Leben oder Gesundheit nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann,
2.die mit erheblichen Schmerzen verbunden sind oder
3.die einen erheblichen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit bedeuten,
können abgelehnt werden.
(3) Angaben, die dem Antragsteller, dem Leistungsberechtigten oder ihnen nahestehende Personen (§ 383 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Zivilprozeßordnung) die Gefahr zuziehen würden, wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden, können verweigert werden.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2011, 11:47   #14
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Myri Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
NIEMAND mus sich untersuchen lassen und schon gar nicht körperlich.
Quatsch, Du liest ja nichtmal was Du selbst zitierst ...
Myri ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2011, 12:02   #15
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Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Mensch Myri

NIEMAND mus sich untersuchen lassen und schon gar nicht körperlich. Liegen keine körperlichen Beschwerden vor noch weniger.

Verunsichere die Leute doch nicht

Grundsätzlich kann Jeder selbst über sich und seinen Körper bestimmen. Es gibt keine Zwangsuntersuchungen und auch keine Zwangsbehandlungen. Einzig die freie Arztwahl ist bei diesen Untersuchungen eingeschränkt, aber auch da kann man auf viel Entgegenkommen hoffen.

Die Mitwirkungspflichten sind ja schön und gut, aber eben auch nicht für alles einzusetzen - auch wenn die SB´s das gerne so hätten.

naja, es wird ja maximal ne Psychotherapie empfohlen, keine Lobotomie.
Ist das nicht auch im eigenen Interesse?

Und sich auf ne Warteliste bei Therapeuten setzen lassen, heißt ja noch lange nicht, daß man dann am nächsten Tag dort antanzen muß
hanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2011, 12:56   #16
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Es geht doch darum, dass Myri hier behauptet man muss diese Untersuchungen über sich ergehen lassen. Das stimmt einfach nicht.

Ihr geht nur von Euch aus und das Euch so ne Untersuchung ja nichts ausmacht. Schön wenn es so ist, aber ich kenne einige Betroffenen die eine Retraumatisierung durch solche geduldeten Untersuchungen bekamen. Gerade in einem Fall war die Folge einer "brav" ertragenen körperlichen Untersuchung tötlich.

Zumindest sollte dieser Ausweg aufgezeigt werden, das es eben kein Zwang ist und auch keine neg. Folgen hat. Die Wahl hat jeder Mensch. Ich entscheide wer mich anfassen darf und wer nicht. Wer ebenfalls ein Problem mit solchen Untersuchungen hat wird ein Attest beibringen können.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2011, 20:18   #17
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Der Sender Eriwan hat politische Witze verbreitet:
"Ist es als psychisch Kranker leichter eine Arbeitsunfaehigkeit zu bekommen?"

Antwort des Senders: Im Prinzip, "Ja! Aber psychische Erkrankungen sind in unserer Leistungsgesellschaft nicht vorgesehen."
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2011, 19:54   #18
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naja, ich musste meine ( psychischen) probleme niederschreiben und diverse krankheiten mit ja o. nein beantworten.
wenn als hauptgrund des besuches bei den aerzten aber die psyche ersichtlich wird, kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen das man dort zu zig aerzten geschickt wird( nur weil man angekreuzt hat man haette allergien oder asthma).habe natuerlich ja angekreuzt, da ich asthma, allergien.. habe, aber besuche beim hauseigenen psychater,hautarzt und lungenarzt, wuerden ja nen halben tag dauern.
habe irgendwo gelesen , dass man dort gemessen und gewogen wird.Wozu sollte das gut sein, wenn man nicht gerade ersichtlich uebergewichtig oder stark untergewichtig ist?
stuu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2011, 21:34   #19
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ro2967 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: medizinischer dienst- psychisch krank- was passiert da?

Die machen sicher eine Standard voll Untersuchung mit Enbindung der Schweigepflicht, danach machst du sicher ein Psychotest.Dann stellt sich raus das man Depressionen hat oder nicht das können die Irgendwie feststellen.Danach bekommste vielleicht ne schöne Liste fürn Psychologen. Im Prinzip ist das gegenstandlos ob man krank ist oder.So mir hat man gesagt"Mit Depressionen kann man ruhig arbeiten gehen" Also es interessiert niemand.Ob du was mit den Rücken hast ist auch egal,im lager darf ich arbeiter aber kein Stapler fahren wegen rücken egal ich hab ja so ein schein

Wenn man arbeiten geht interessiert nur ob man die arbeiten macht ansonsten kann man gehen und ist arbeitslos.Dann geht der ärger mit aLG2 los. nunja... Selbst wenn du Pillen nimmst kannste arbeiten gehen..schon lustig sieht man nur noch lustiges und über § sehen dann nur noch so aus

Solltest du nen ALG Problem haben dann höre mal lieber damit auf nehmen sogar evt.Blut ab und machen Drogentest.

Geändert von ro2967 (11.02.2011 um 21:48 Uhr)
ro2967 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2011, 21:50   #20
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Nun mach dir mal nicht so einen Kopf . Ich musste auch so einen langen Bogen ausfüllen. Aber es ist schlecht, wenn man ihn nicht ausfüllt. Wenn du Probleme mit einzelnen Fragen hast, helfen wir gern. Mit einem leeren Bogen aufzukreuzen halte ich für unklug.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
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dienst, krank, medizinischer, psychisch

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