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Start > Information > Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente -> Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?


Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme und Rente im Zusammenhang mit Hartz IV

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Alt 12.03.2017, 13:52   #1
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Beiträge: 43
Paul51
Standard Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Hallo,

habe nun am 27.02.2017 einen Widerspruch wegen meiner EM-Rente eingelegt bzw. diesen dann abgesendet, der am 03.03.2017 bei der DRV angekommen ist.
Auch habe ich zum 03.03.2017 einen erneuten Reha-Antrag abgesendet.

Nun kam ein Schreiben von der DRV zurück mit folgendem Wortlaut:

" Sie haben am 03.03.2017 Leistungen zur medizinischen Teilhabe beantragt. Die Entscheidung über Ihren Widerspruch wird bis zum Abschluss des Teilhabeverfahrens zurückgestellt. "

Was bedeutet das?

Ich könnte das so interpretieren, das der Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt wird, bis die Kur beendet ist. Und die erstmal abwarten wollen, was nach der Kur rauskommt, oder ?

Aber trotzdem bleibt der Widerspruch zu meiner EM-Rente gültig, wird nur zurückgestellt. Dadurch ist der Ablehnungsbescheid zur EM-Rente nicht Rechtskräftig, oder?

Gruß Paul51
Paul51 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 14:11   #2
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Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7,700
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Die werden jetzt das REHA-Ergebnis abwarten wollen...

d.h. für dich, dass du während der REHA-Maßnahme für 3 Wochen unter totaler Beobachtung stehst bzgl. Rentenantrag..

jeder wird dich genau beobachten, deinen Bewegungsabläufe (wenn es was orthopädisches ist) Deine Belastbarkeit, deine psychische Gesundheit, dein "soziales Verhalten" in der REHA--einfach alles wird beobachtet werden und fließt dann in die Entscheidung zur REHA-Entlassung ein.
Wenn die REHa-Klinik dann schreibt: erwerbsfähig..Vollzeit..
dann ist deine Rente gelaufen.

Wer hat dir denn geraten im laufenden Rentenantragsverfahren einen REHA-Antrag zu stellen?
Das war nicht gut..
Doppeloma, doppelhexe, Bitas und 1 andere bedanken sich.
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 19:05   #3
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Beiträge: 43
Paul51
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Hallo Anna,

Der Antrag auf EMR wurde von mir im Januar 2017 gestellt und da war noch nicht die Rede von einer Kur.
Ich mußte nochmals in die Uniklinik zur Ambulantenvorstellung, wegen meiner geplanten Operation, im Feb. 2017, die sollte ja mit mir dort besprochen werden. Nun kam aber raus, das die Operation erst im Herbst 2017 stattfinden wird. Weil ich zum Zeitpunkt im Januar 2017 noch nicht Operationsfähig war bzw. bin, auch jetzt noch nicht. Ich muß noch eine Gewichtsreduzierung durchführen um Operationsfähig zu werden.Weil das mein jetziger Gesundheitszustand noch nicht erbringt, diese Operation Komplikationslos zu überstehen. Diese Operation ist kein Zuckerlecken, ist eine schwierige und lang dauernde Operation. Mit einem jetzigen Gewicht, ist die postoperative Nachsorge sehr Risiko voll. Man Rat mir an, ich sollte nochmals eine Reha-Kur machen um unter medizinischer Überwachung diese Gewichtsreduzierung durchzuführen und das kann man nur in einer Kurklinik machen. Weil die da die besten Voraussetzungen haben und alles unter einem Dach ist. Was ich hier zu hause nicht schaffe, trotz Ernährungsberatung, usw. Aber die hiesigen Sportvereine können das nicht abdecken, habe das alles schon ausgeleuchtet. Die nochmalige Reha, ist aus medizinischen sehr Notwendig, davon hängt nachher die Operation von ab.
Da war aber der EMR- Antrag schon in der Bearbeitung sprich und ich bekam dann Mitte Februar schon Bescheid das dieser erstmal abgelehnt wurde. Was ja im ersten Gang immer Abgelehnt wird. Meine Ärztin gab mir im Januar den Tipp, beantrage doch eine EMR, nur zur Sicherheit, wenn Du dann irgendwann Ausgesteuert bist, das Du nicht ins finanzielle Loch fällst. Und die AU wird dann noch bis Ende des Jahres laufen. Da konnte man aber noch nicht wissen das die Operation erst im Herbst 2017 stattfinden soll, wenn ich die erforderliche Gewichtsreduzierung auf der Vorgabe der Chirurgen erreicht habe. Auch eine Sozialberaterin der Gewerkschaft hat mir gesagt, wenn ich über 6 Monate Erwerbsgemindert bin, steht mir eine Teilerwerbsminderungsrente zu. Darum stelle mal vorsorglich einen Antrag auf EM-Rente bzw. Teilerwerbsminderungsrente.

Auch läuft seit Dezember 2016 ein genehmigtes Verfahren zur LTA, weil man davon ausgegangen ist, das die OP im Februar 2017 stattfinden sollte. Nun im Vorfeld der ganzen Geschichte, ist nun herausgekommen, das ich nach der Operation und nach der Genesung meinen Beruf nicht mehr ausüben kann und darf. Das wurde nun von 4 Ärzte unabhängig voneinander jetzt schon Bestätigt. Und die DRV hat festgestellt nach der ersten Reha, wegen der Vorbereitung der Operation für Feb. 2017, auch Gewichtsreduzierung, das für mich nur ein innerbetrieblicher Arbeitsplatzwechsel in Frage kommt, darum die Genehmigung der LTA. Wurde aus der Kur, als Arbeitsunfähig entlassen.

Darum überschneidet sich da etwas und es sieht alles etwas kompliziert aus bzw. ist kompliziert.

Gruß Paul

Geändert von Paul51 (12.03.2017 um 19:41 Uhr)
Paul51 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 20:11   #4
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Kann man das nicht als Akutbehandlung auf Kosten der KK machen?
Paul51 bedankt sich.
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 20:33   #5
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Paul51
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Hallo Kerstin,

nee das wird nichts, als Akutbehandlung über die KK. Weil die ja immer erstmal Prüfen, wer da zuständig ist. Sprich, DRV = für Erwerbstätige, KK= für Rentner usw.


Gruß Paul
Paul51 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 21:34   #6
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

o,k....da werden sich ja einige schon ihre Gedanken gemacht haben.

Meine persönliche Einschätzung (ich kenne die Krankheitsgeschichte natürlich nicht): eine REHA-Maßnahme durch die Rentenversicherung wird als Vorbeugungsmaßnahme oder als Wiederherstellungsmaßnahme, wenn die Erwerbsfähigkeit bedroht ist, von der DRV durchgeführt.

Hier in diesem Fall geht es aber noch gar nicht um eine Wiederherstellungsmaßnahme, sondern eher um die Vorbereitung zu einer großen Operation...und da ist m.E. die Krankenkasse dran und nicht die DRV.

VErgiss einfach, was ich weiter oben ausgeführt habe...deine nachfolgenden Informationen werfen ein ganz anderes Bild auf die Sachlage.
Doppeloma und Paul51 bedanken sich.
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 21:50   #7
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Paul51
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Hallo Anna,

diese Problematik hatte ich bei der ersten Reha-Kur auch, als es ging wer dafür zuständig ist in dieser Sache. Da wurde mir ganz klar gesagt, das die DRV dafür zuständig ist. Bei der Antragsstellung geht es wie folgt vonstatten . Du gehst zum HA und der stellt einen Antrag für den Antrag auf eine Reha-Kur, glaube Formblatt 61, und das sendet man mit allen Attesten zur KK. Diese prüft dann, wer dafür zuständig ist. Ist die DRV zuständig, bekommt man einen Antrag auf medi. Teilhabe, sprich Reha-Antrag von der DRV. Das gilt für Erwerbstätige bzw. die noch eine Erwerbstätigkeit nachgehen. Wenn die KK zuständig ist, dann wird das dem MDK der KK zur Prüfung vorgelegt und er entscheidet. Das gilt dann für nicht Erwerbstätige= Rentner.

Also wird das Prozedere auch wieder über die DRV gehen, da ich ja noch Erwerbstätig bin.

Ja, darum habe ich etwas noch ausführlicher über den ganzen Werdegang berichtet, um mal darzustellen, wie das Abgelaufen ist. Ich könnte auch Ausführlich hier über meine Krankengeschichte schreiben, aber ob das hier so relevant ist, keine Ahnung.

Gruß Paul



.
Paul51 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 22:07   #8
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Hallo Paul,

ich glaube dir ja, bezweifel aber, das das so richtig ist.

Die KK, die möglicherweise keine Lust hat, die Kosten aufzubringen?, verweist dich an einen anderen Leistungsträger?

im übrigen habe ich bis vor einigen Jahren bei einer KK gearbeitet..insgesamt über 40 Jahre.

Aber, da dein Antrag bereits so weit bearbeitet ist, dass die Bewilligung bereits ins Haus steht..

die REHA-Klinik wird daraufhin arbeiten, dich trotz deines Gewichts, wieder arbeitsfähig zu bekommen..

also OP-Vorbereitung werden sie es möglicherweise wohl nicht sehen..
Doppeloma und Paul51 bedanken sich.
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 22:32   #9
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Paul51
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Hallo Anna,

ich habe das im Vorigen jahr durch, da ging es laufend hin und her zwischen KK und DRV. bis man mir sagte, das die DRV dafür zuständig ist.

Die Chefärztin in der Reha-Klinik ist da speziell auf dem Gebiet meiner Erkrankung die Spezialistin, Gastroenterologie und Stoffwechselkrankheit. Die hat selber gesagt, das ich weiterhin AU bleibe und auch aus der Reha als AU weiterhin entlassen werde. Das wird jetzt auch so sein, wenn diese überhaupt nochmals genehmigt wird. Weil ich mit dieser Erkrankung nicht Arbeiten gehen kann. Nur mal zur Info, ist ein größerer Leistenbruch, darum die AU und die Gewichtsreduzierung wegen der Operationsfähigkeit und was danach passiert. Ist nicht so eine einfache Routine- Operation wie beim normalen Leistenbruch.

Gruß Paul
Anna B. bedankt sich.
Paul51 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2017, 22:12   #10
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Paul51
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Hallo Paul,

ich glaube dir ja, bezweifel aber, das das so richtig ist.

....

die REHA-Klinik wird daraufhin arbeiten, dich trotz deines Gewichts, wieder arbeitsfähig zu bekommen..

also OP-Vorbereitung werden sie es möglicherweise wohl nicht sehen..

Glaube nicht, das die mich arbeitsfähig machen werden, den ich werde ja weiterhin AU bleiben, bis die OP im Herbst stattgefunden hat. Da wird der AG schon nicht mitspielen. Die Betriebsärztin hat es jetzt auch Bestätigt, als ich da war zur Untersuchung, das dieses erstmal repariert werden muß. Bis dahin bleibe ich AU, so sehen das die anderen Ärzte auch, sprich Hausärztin und die Chirurgen in der Uniklinik. Übrigens die Reha-Kur wurde jetzt genehmigt. Weiß aber noch nicht wann es los geht, vielleicht nach Ostern.

Geändert von Doppeloma (19.03.2017 um 22:55 Uhr) Grund: Das geht auch in Schwarz zu schreiben, zudem ist ein Vollzitat überflüssig
Paul51 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2017, 23:21   #11
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Ausrufezeichen AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Hallo Paul51,

Zitat:
Glaube nicht, das die mich arbeitsfähig machen werden, den ich werde ja weiterhin AU bleiben, bis die OP im Herbst stattgefunden hat.
So war das auch sicher nicht zu verstehen, die DRV-Reha-Klinik wird dich aber versuchen "Erwerbsfähig" zu erhalten und wenn du noch eine OP vor dir hast, wird dein EM-Renten-Antrag weiter "auf Eis liegen", bis klar ist ob du danach nicht doch (in absehbarer Zeit) wieder arbeiten kannst.

Dass man dich (wahrscheinlich) weiter AU entlassen wird aus der Reha bedeutet ja nicht, dass man dich deswegen auch für Erwerbsgemindert halten muss und das entsprechend im Reha-Bericht erwähnen wird.

Zitat:
Da wird der AG schon nicht mitspielen. Die Betriebsärztin hat es jetzt auch Bestätigt, als ich da war zur Untersuchung, das dieses erstmal repariert werden muß. Bis dahin bleibe ich AU, so sehen das die anderen Ärzte auch, sprich Hausärztin und die Chirurgen in der Uniklinik.
Das bestreitet ja hier auch Niemand, dass man dich nicht Arbeits-FÄHIG schreiben wird ehe du deine OP gut überstanden hast, das hat aber bei der DRV KEINE besondere Bedeutung deinen Antrag auf EM-Rente betreffend.

Für die Beurteilung deiner gesamten Erwerbsfähigkeit (im Bezug auf den Rentenantrag) wird sich die DRV allerdings dann sehr gerne auch den Reha-Bericht zu Nutze machen.

Das haben die ganz sicher nicht ohne Hintergedanken so schnell bewilligt, obwohl es eigentlich um eine Leistung der KK gehen würde als notwendige Vorbereitung für deine vorgesehene und notwendige OP.

Zitat:
Übrigens die Reha-Kur wurde jetzt genehmigt. Weiß aber noch nicht wann es los geht, vielleicht nach Ostern.
Kommt ja drauf an, ob du dir selbst eine Klinik ausgewählt hast, in der es vielleicht etwas dauert bis zur Aufnahme, ansonsten (Klinik-Zuweisung von der DRV) kann es auch genau zu Ostern passen (für die DRV und die Klinik), weil da meist genug Betten frei sind in den Reha-Kliniken.

MfG Doppeloma
ZynHH und Paul51 bedanken sich.
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!
Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2017, 11:45   #12
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Zitat:
das die mich arbeitsfähig machen werden, den ich werde ja weiterhin AU bleiben,
Wie Doppeloma schon geschrieben hat, gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen Erwerbsfähig/ ErwerbsUnfähig und Arbeitsfähig bzw. ArbeitsUnfähig.

AU heißt ja nicht, das du auch ErwerbsUnfähig bist. DAS ist aber für die DRV das wichtige.
Paul51 bedankt sich.
__

Mahalo


Ich würde mir wünschen, die Sendung holocaust würde mehrmals pro Jahr wiederholt....
ZynHH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 17:31   #13
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Paul51
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Habe jetzt meine Begründung zum Widerspruch für die EMR abgesendet, mit zwei Ärztlichen Attesten. Die DRV wollten ja von meiner Hausärztin nochmals eine genau ärztliche Stellungnahme. Das hat gut gepasst, so ads ich dann jetzt alles zur DRV gesendet habe.
Aber so wie ich das hier schon raus gelesen habe, wird das wieso erstmal alles auf " Eis " gelegt. Die wollen ja erstmal die Reha abwarten und auch die dann vielleicht im Herbst durchgeführte OP. Der OP- Termin steht ja noch nicht genau fest, das hängt ja davon ab, wann ich das optimale Operationsgewicht erlangt habe.

Gruß Paul
Doppeloma bedankt sich.
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Alt 08.04.2017, 19:44   #14
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Paul51
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Hallo,

heute habe ich den Bescheid bekommen vom Versorgungsamt von meinem Antrag auf GdB. Dieser wurde bewilligt und ich habe ein GdB von 30 % erhalten.

Nun werde ich nächste Woche ein Gleichstellungsantrag bei der AfA stellen.

Welche Auswirkungen hat das alles auf meine Verfahren?

Es läuft ein Widerspruchsverfahren wegen EMR. Es wurde jetzt nochmals eine med. Reha genehmigt, die ich am 19.04. beginnen werde. Parallel ist eine genehmigte LTA am laufen. Nach der Reha werde ich dann in einem BfW ein Berufsfindungsseminar bzw- test absolvieren, das ich endlich meine Weiterbildungslehrgänge machen kann, in meiner Berufsbranche.

Gruß Paul
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Alt 09.04.2017, 02:03   #15
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Frage AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Hallo Paul51,

Zitat:
heute habe ich den Bescheid bekommen vom Versorgungsamt von meinem Antrag auf GdB. Dieser wurde bewilligt und ich habe ein GdB von 30 % erhalten.
Das ist einfach ein Grad der Behinderung von 30 (GdB 30), Prozente gibt es da schon lange nicht mehr.

Zitat:
Nun werde ich nächste Woche ein Gleichstellungsantrag bei der AfA stellen.
Wenn du noch in Beschäftigung bist (habe ich gerade vergessen) dann macht das Sinn, ansonsten bewilligt die AfA keine Gleichstellung, die bringt ja nur den höheren Kündigungsschutz wie bei Schwerbehinderten, der nützt dir ja nichts ohne vorhandenen Arbeitsplatz.

Zudem musst du trotz deiner Behinderungen noch in der Lage sein eine Tätigkeit bei deiner Firma auszuüben, entweder am bisherigen Arbeitsplatz oder an einem anderen der "leidensgerecht" wäre.

Ich denke mal das macht aktuell überhaupt wenig Sinn die Gleichstellung zu beantragen, weil sich ja durch deine OP wieder Einiges ändern könnte, an der Einschätzung deiner gesamten Erwerbsfähigkeit.

Zitat:
Welche Auswirkungen hat das alles auf meine Verfahren?
Genau genommen hat ein GdB 30 darauf überhaupt KEINE besonderen Auswirkungen.

Zitat:
Es läuft ein Widerspruchsverfahren wegen EMR.
Das "ruht" vorerst weiter, egal ob mit oder ohne GdB ... das hat auf die Entscheidungen zur EM-Rente sowieso keinen Einfluss.

Zitat:
Es wurde jetzt nochmals eine med. Reha genehmigt, die ich am 19.04. beginnen werde.
Dann solltest du vor weiteren Entscheidungen und Anträgen erst mal das Reha-Ergebnis abwarten und sehen, dass deine notwendige OP dann bald möglich wird ...
Irgendwie gehst du gerade viele Dinge völlig "planlos" an, die eigentlich sehr voneinander abhängen ...

Zitat:
Parallel ist eine genehmigte LTA am laufen. Nach der Reha werde ich dann in einem BfW ein Berufsfindungsseminar bzw- test absolvieren, das ich endlich meine Weiterbildungslehrgänge machen kann, in meiner Berufsbranche.
Wenn die DRV dann bereit ist dir deine Weiterbildungen zu finenzieren kannst du die EM-Rente zurück nehmen, wer LTA bezahlt bekommt, dem wird doch keine EM-Rente mehr bewilligt, jedenfalls vorerst ganz sicher nicht mehr ...

Die zahlen dir doch keine Leistungen zur Teilhabe, wenn du eigentlich EM-Rente haben willst ... musst dich mal langsam entscheiden was du überhaupt willst ... wozu bitte soll man dich im Beruf weiterbilden (wollen), wenn du dann (eigentlich) in EM-Rente gehen wirst / willst ... wie auch immer.

Deine OP verlierst du dabei offenbar auch gerade aus den Augen, ob und was du noch arbeiten kannst, wird sich doch (vermutlich) auch daraus ergeben, wie du diese OP dann überstehst.

Der GdB hat für das ALLES (und die Entscheidungen dazu) überhaupt KEINE besondere Bedeutung (von der eventuell möglichen Gleichstellung mal abgesehen) ... man wird natürlich immer mal nachfragen, ob du einen Behindertengrad hast und das "registrieren" aber GdB 30 ist ansonsten eigentlich für NIX wirklich brauchbar.

Erst mal viel Erfolg in der Reha, danach kannst und solltest du vielleicht erst weiter planen ... ?

MfG Doppeloma
timilu bedankt sich.
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Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2017, 14:39   #16
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Beiträge: 1,759
saurbier Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

Hallo Paul51,

irgendwie muß ich mich da doch wieder Doppeloma anschließen.

Du bist jetzt in einem Alter und vor allem einer Situation, wo du dir doch mal ernsthafte Gedanken über dein weiteres Leben machen solltest.

Was bitte willst du denn ernsthaft mit einer LTA noch reissen. Was bitte versprichst du dir von eine längeren Fortbildungsmaßname, wenn dich doch dein alter Arbeitgeber schon keine leichtere Arbeit anbietet. Glaubst du ernsthaft das ein anderer Arbeitgeber hierzulande parat steht einen auf die 60 (wenn ich mich recht erinnere) zugehenden Arbeitnehmer noch einzustellen.

Mein letzter Arbeitgeber ist in die Insolvenz gegangen, hab mich als hochqualifizierter Facharbeiter bei unzähligen ZAF´s im Umkreis beworben und was glaubst du was dabei heraus kam - nichts rein gar nichts. Als die im Gespräch von mir erfuhren, daß ich bereits BU-Rentner bin der eh nur noch halbtags arbeiten kann und dazu auch noch 30% (damals) hatte, kam immer wieder der Satz, dann müssen wir bei unserem Kunden mal nachfragen. Das wars dann auch schon. Heute verlangt man Überstunden, Schicht- und Wochenendarbeit. Willst du das und vor allem kannst du das gesundheitlich auf dauer durchstehen?

Du kommst doch aus einem fast gleichwertigen Berufsumfeld wie ich, mit welcher Fortbildung glaubst du denn aus der Knochenarbeit heraus zu kommen, als Vorarbeiter wohl nicht, als Meister eher schon aber die Ausbildung dauert mindestens 2 Jahre Vollzeit. Alle anderen Fortbildungen dienen doch eher einer etwas besseren Qualifikation, die aber bringt dich nicht weg von der Knochenarbeit und erst recht nicht vom schweren Heben (deinem Bruch zu schonen), denn in unseren Jobs sind 15kg peanuts - da geht es um 20-30kg und mehr.

Ich bin da eher der Meinung das es gesundheitlich für die Zukunft nicht mehr so rosig aussieht, auch wenn die DRV das natürlich liebend gerne ganz anders beurteilt.

Bei mir z.B. steht aktuell die Verlängerung der Arbeitsmarktrente an, den Antrag hab ich schon vor 3 Wochen abgeschickt, und letzte Woche durfte ich mal wieder zum Hausarzt zwecks seiner medizischen Beurteilung dazu. Na da leuteten plötzlich bei allen Arzthelferinen die Alarmglocken als die bei mir einen Blutdruck von 220 feststellten. Ich bin alle ca. alle drei Wochen beim Doc wegen meiner Medikamente nur eben kommt es so gut wie nie vor das mal der Blutdruck geprüft wird oder Massagen verordnet werden. Ich bin jetzt mal gespannt wie lange sich die DRV mit ihrer Entscheidung Zeit lassen wird und ob die nicht doch noch in einer plötzlichen Wunderheilung endet (Aufhebung der vollen EM-Arbeitsmarktrente und Fortführung der BU-Rente), weil ja überall alte Fachkräfte händeringend gesucht werden.

Glaubst du ernsthaft, daß es für mich jetzt nach fast 5 Jahren Arbeitsmarktrente und fast 60 irgendeine neue Arbeitsstelle in Teilzeit gibt - ich nicht! Da mag allenfalls noch die DRV einen warmen Traum haben.

Ich würde an deiner Stelle zuerst mal abwarten was die OP für ein Ergebnis bringt um dann ggf. an eine Fortbildung bzw. Umschulung zu denken. Wer weiß schon heute wie die OP abläuft.



Grüße saurbier
und ein frohes Osterfest
Bitas bedankt sich.
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