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Start > > -> Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

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Alt 23.08.2017, 14:56   #26
Doppeloma
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Frage AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Hallo Domino,

mir stellen sich gerade die "Nackenhaare hoch" ...

Zitat:
Ja, aber eine Fristsetzung von zwei Wochen müssten ich denen doch geben, oder?
Dies wird zeitlich sehr knapp werden.
Überlasse das deiner Rechtsvertretung und dem Gericht diese Unterlagen jetzt überall einzufordern.
Als Kläger hast du ohnehin komplette Akten-Einsicht, es ist schließlich DEIN Klage-Verfahren ...

Der Weg sollte jetzt heißen die Klage einzureichen (fristgerecht und nicht erst auf den letzten Drücker) und dann ist sowieso meist erst mal Geduld angesagt.

Das Gericht wird dir einen Fragebogen und eine sehr umfassende Schweigepflicht-Entbindung schicken und dann holen die sich SELBER ALLES was sie für die Klärung deiner Angelegenheit benötigen.

Die DRV rückt jetzt sowieso nichts mehr raus, egal ob mit oder ohne Fristsetzung (das muss die sowieso nicht interessieren), entweder "Hopp" ( Klage einreichen) oder "Topp" (die "Kröte" so schlucken wie sie ist), dann gibt es keinen Grund mehr für "Akteneinsicht".

Habe jetzt nicht alles nachgelesen was dazu noch kam, aber es ist einfach überflüssig wenn du klagen willst, überlasse denen die das besser können die Akteneinsicht (in diesem Falle NUR NOCH bei Gericht) einzufordern und die notwendigen Schritte einzuleiten.

Du kannst bei Gericht (bzw. über deine Rechtsvertretung) jederzeit Einsicht verlangen, die wichtigsten Dinge (Arztberichte z.B., die späteren Gutachten) bekam ich sogar ohne Nachfrage direkt von meinem Anwalt in Kopie.

Für die Klagebegründung hat man auch beim SG dann die notwendige Zeit (oder kann Fristen verlängern lassen) und die besorgen sich inzwischen schon deine Akte von der DRV, dann haben die auch bei der DRV (angeblich ) gar nichts mehr, was sie dir schicken könnten und werden dich an das SG verweisen.

Du wirst ganz sicher noch viel Geduld und Kraft benötigen, beginne nicht jetzt schon das zu verschwenden, ehe es richtig los gehen wird.

Wenn mir / uns damals Jemand gesagt hätte, dass wir (für beide EM-Renten) fast 8 Jahre darum kämpfen müssen ... hätten wir wohl auch gar nicht erst angefangen ...

Aber wer weiß schon, ob wir dann JETZT überhaupt noch am Leben wären und es ganz vorsichtig manchmal sogar wieder genießen können ... DAFÜR hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

MfG Doppeloma
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Alt 23.08.2017, 15:39   #27
Domino
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Liebe Doppeloma,

ich habe lediglich das Gutachten und die Leistungsbeurteilung angefordert.

Alles andere werde ich die Anwältin machen lassen, bei der ich nächste Woche Donnerstag einen Termin habe. Und ich hoffe, dass sie dann schnell die Klage einreicht.

Ich selber traue mich nicht, so ein Klageschreiben zu erstellen.
Ich hatte mal im Internet nach Musterklagen gegen die Ablehnung der EM-Rente gesucht.

Bei den Klagen die ich mir durchlesen konnte, wurde mir bewusst, dass es auf jede Kleinigkeit ankommt.
Und ich selber möchte keinen Fehler machen.

Ich habe das Gutachten und Leistungsbeurteilung angefordert, damit ich der Anwältin auch etwas sagen kann. Gut, dass die Klagebegründung auch später abgegeben werden kann, dass wusste ich bis heute morgen noch nicht.
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Alt 23.08.2017, 15:51   #28
MissRuhrpott
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Zitat von Domino Beitrag anzeigen
Am 31.08 habe ich einen Termin bei einer Anwältin.
Prima,dann läuft die Sache ja zeitnah an,lass die mal machen.

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Du wirst ganz sicher noch viel Geduld und Kraft benötigen, beginne nicht jetzt schon das zu verschwenden, ehe es richtig los gehen wird.
Genau so ist es,wobei der gesamte Post hervorzuheben ist.
__



Geändert von MissRuhrpott (23.08.2017 um 17:00 Uhr)
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Alt 23.08.2017, 15:59   #29
schlaraffenland
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Zur Fristenberechnung schau mal hier => SV-LEX: Fristenrechner - BGB-Frist

Ist ein Fristenrechner.

Da ist aber immer wichtig anzugeben ob es ein Ereignisfrist ist oder aber Terminfrist.
Und was ist der Unterschied zwischen einer Ereignisfrist und einer Terminfrist? Bitte Erklärung mit seriöser Quelle belegen, danke.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 23.08.2017, 16:50   #30
Doppeloma
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Lächeln AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Hallo Domino,

Zitat:
Alles andere werde ich die Anwältin machen lassen, bei der ich nächste Woche Donnerstag einen Termin habe. Und ich hoffe, dass sie dann schnell die Klage einreicht.
Das wird sie wohl müssen wenn sie dich dabei vertreten will, dann ist das schon ihre erste und wichtigste Aufgabe die Klagefrist sicher einzuhalten.

1 Monat ab Eingang des Bescheides bei dir ist gesetzlich zwingend, sonst ist das "Ding gelaufen", dabei setzt deine Kenntnisnahme (eigentlich) den Beginn der Frist und nicht das Datum wo der Bescheid erstellt wurde !!!

Es ist aber immer sicherer sich an dieses Datum zu halten, damit es keine Probleme geben KANN.

Zitat:
Ich selber traue mich nicht, so ein Klageschreiben zu erstellen.
Ich hatte mal im Internet nach Musterklagen gegen die Ablehnung der EM-Rente gesucht.
Zunächst mal brauchst du nur die beiden Bescheide (Renten-Ablehnung/ Widerspruchsablehnung) je 2 Mal in Kopie und deine Widerspruchs-Unterlagen (ebenfalls je 2 Kopien), um die Klage fristgerecht einzureichen, die müssen ja zumindest schon mal grob wissen, worum es geht.

Ansonsten genügt es einfach zu schreiben, dass du Klage gegen die Ablehnung deines Antrages auf EM-Rente vom XX einreichen willst (denn das ist ja der eigentliche Grund).
Die ausführliche Klage-Begründung wird nachgereicht.

Wenn das rechtzeitig und nachweislich bei Gericht eingegangen ist bekommst du (recht zügig) das Aktenzeichen unter dem die Klage bei Gericht dann geführt wird und schon ist die Klage auch fristgerecht als eingereicht zu betrachten.

Zitat:
Bei den Klagen die ich mir durchlesen konnte, wurde mir bewusst, dass es auf jede Kleinigkeit ankommt.
Und ich selber möchte keinen Fehler machen.
Das ist korrekt aber die Begründung hat dann wirklich etwas Zeit, in der Regel setzt das Gericht dann eine Frist dafür (die ist aber meist sehr großzügig bemessen).

Die kann auch noch verlängert werden wenn das erforderlich ist, wäre dann schon Angelegenheit deiner Rechtsvertretung darauf zu achten, dass Fristen eingehalten und bei Bedarf verlängert werden..

Zitat:
Ich habe das Gutachten und Leistungsbeurteilung angefordert, damit ich der Anwältin auch etwas sagen kann. Gut, dass die Klagebegründung auch später abgegeben werden kann, dass wusste ich bis heute morgen noch nicht.
Dann ist doch alles erst mal gut soweit, ich habe mal gegen das JC selbst ein Verfahren geführt (ohne Anwalt), da hat das JC schon versucht die Klage als unzulässig abzuweisen, weil sei angeblich zu spät eingereicht wurde ...

Es gab aber bereits ein Aktenzeichen, das bekommt man gar nicht erst wenn die Klage schon zu spät ist ... eigentlich haben die schon versucht das "Gericht zu korrigieren" ...

Für die Begründung musste ich dann um eine längere Pause bitten, weil es mir auch gerade wieder ziemlich schlecht gegangen ist und die Sachlage sehr kompliziert war (viele Bescheid-Berge waren zu sortieren und je 2 Mal zu kopieren).

Ging ganz problemlos, habe einfach schriftlich darum gebeten aus gesundheitlichen Gründen mehr Zeit zu bekommen und angekündigt, dass ich mich bis Monat X spätestens wieder dazu melden werde.

Das nur mal zur Info, in meinem EM-Rentenverfahren hat sich ja mein Anwalt dann um solche Dinge gekümmert und wenn das Gericht direkte Stellungnahmen von mir haben wollte (zu Erwiederungen der DRV), dann hatte ich auch immer einige Wochen Zeit dafür.

Nur dem Vergleich sollte ich dann relativ schnell zustimmen (innerhalb weniger Tage) oder das Angebot ablehnen, dann wäre das Verfahren (Dauer und Ergebnis weiter offen) noch fortgeführt worden.

Ich war dann aber froh, dass ein Ende absehbar und die Sache damit endlich ausgestanden war, wenige Wochen danach habe ich dann meinen Bescheid (zunächst noch auf Befristung) von der DRV bekommen.

MfG Doppeloma
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Alt 31.08.2017, 12:37   #31
Domino
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

So, wir waren heute vormittag bei der Gwerkschaft, und eine Arbeitsrechtlerin hat alles aufgenommen.
Die Rechtsabteilung des DGB wird Klage einreichen und Akteneinsicht bei der DRV anfordern.
Es geht jetzt alles seinen Gang.
Klageschrift wird mir auch zugestellt, und für die Klagebegründung wird die Rechtsabteilung noch auf mich zukommen.
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Alt 13.09.2017, 14:33   #32
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Ich habe heute Post von der Rechtsabteilung der Gewerkschaft bekommen.
Klage ist eingereicht, Kopie der Klage war beigefügt, und ebenso eine ausführliche Erklärung zum weiteren Ablauf.

Gleichzeitig hat die Rechtsabteilung die Verwaltungsakte bei der DRV angefordert.
Nach deren Erhalt wird die Klagebegründung erstellt.

Ich halte Euch mal auf dem laufenden.
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Alt 26.09.2017, 02:14   #33
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Gestern habe ich wieder Post von der Gewerkschaft / Sozialgericht bekommen.
Jede Menge zum ausfüllen.
Auch eine sehr umfangreiche Schweigepflichtentbindung, zu der ich allerdings mal eine Frage habe.
Und zwar gilt diese Schweigepflichtentbindung auch fürs Jobcenter.
Da frage ich mich, warum eigentlich?
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Alt 26.09.2017, 02:57   #34
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Ausrufezeichen AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Hallo Domino,

Zitat:
Gestern habe ich wieder Post von der Gewerkschaft / Sozialgericht bekommen.
Jede Menge zum ausfüllen.
Das läuft ja zumindest schon mal recht zügig an bei dir.

Zitat:
Auch eine sehr umfangreiche Schweigepflichtentbindung, zu der ich allerdings mal eine Frage habe.
Und zwar gilt diese Schweigepflichtentbindung auch fürs Jobcenter.
Da frage ich mich, warum eigentlich?
Das Sozialgericht hat eine eigene Ermittlungspflicht (wie der Staatsanwalt) und ich kann dir nur raten, diese Schweigepflichtentbindung ohne Einschränkungen zu unterschreiben, damit die ALLES was erforderlich ist erfragen können, wo immer sie das für nötig halten würden.

Vielleicht will man erstellte Gutachten anfordern, wissen wie lange du schon AU bist und was das JC so (trotzdem) von dir verlangt hat mit welchem Ergebnis, zumindest dem SG habe ich damals voll vertraut, damit keine unzulässigen Dinge anzustellen.

In meinem Falle war dieses Vertrauen auch gerechtfertigt, ich denke du solltest da auch daran denken, dass DU möchtest, dass man was erreichen kann für dich.
Ich denke das JC wird (wenn überhaupt) nur ein "Nebenschauplatz" sein, das Gericht weiß auch, dass man dort keine ernsthaften Entscheidungen zur Erwerbsfähigkeit treffen kann.

Andere JC-Dinge interessieren im Zusammenhang mit deiner Rentenklage das Gericht nicht und spielen dafür auch keine Rolle.

In meinem Falle wurden dann sehr bald ALLE Ärzte angeschrieben, was die DRV vorher nie gemacht hatte, es dürfte sehr viel wichtiger sein, sich nun auf ihre medizinischen Stellungnahmen verlassen zu können.

Wir waren ja auch noch beim JC, ich erinnere mich leider nicht mehr ob das dabei war in der Schweigepflichtentbindung, aber ich habe auch in der ganzen Zeit nie was dazu gelesen, dass die dort je was wissen wollten vom Gericht aus.

Wenn es dich beunruhigt frage (bei deiner Rechtsvertretung) nach wozu das erforderlich ist ... aber mir war das damals schon ziemlich EGAL, das Gericht bekam ALLE nötigen Unterschriften von mir und ich musste es auch nicht bereuen.

Ich hatte ja kein Interesse daran denen die Arbeit unnötig zu erschweren ...

MfG Doppeloma
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Alt 26.09.2017, 03:05   #35
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Ich werde die Schweigepflichtentbindung unterschreiben. Ich vertraue dem SG schon.
Ich hatte mich eben nur gefragt, was das SG wohl vom JC will.

Werde mich jetzt mal an die Arbeit machen.
Und noch mal ein Rat an alle die hier mitlesen, und eventuell auch klagen wollen.

Es ist absolut wichtig, dass Ihr alles an Unterlagen zusammenhaltet. Ärztliche Berichte, Behandlungszeiträume, Krankenhausberichte, Bezug von Krankengeld u.s.w. Einfach alles, was mit der Gesundheit zu tun hat.
Ich habe zum Glück alles in einen Ordner abgeheftet, so dass mir das ausfüllen der Formulare jetzt leicht von der Hand geht.
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Alt 14.11.2017, 17:22   #36
Domino
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Ich habe heute wieder Post von der Rechtsabteilung des DGB bekommen.

Beiliegend die Leistungsbeurteilung der Rentenversicherung.
Ich soll mehrere Fragen dazu beantworten. Unter anderem, welche Beschwerden nicht aufgeführt sind, oder ob Angaben fehlerhaft sind.

Und ja, es sind etliche Beschwerden nicht berücksichtigt worden.
Des Weiteren soll ich meinen Fachärzten die Leistungsbeurteilung vorlegen, und Atteste ausstellen lassen, in dem meine Beschwerden festgehalten sind.
Verlangen die Gerichte immer so etwas?
Denn laut Schreiben der Rechtsabteilung würde das Gericht ohne Atteste auf eine weitere Begutachtung verzichten, und wohl auch nach Aktenlage entscheiden, was laut Rechtsabteilung wohl kein gutes Ende nehmen würde.

Wie schon gesagt, es fehlen etliche Beschwerden, weil zwei bestimmte Erkrankungen von der DRV überhaupt nicht berücksichtigt wurden.

Jetzt habe ich auf jeden Fall Stress um an die Atteste zu kommen, denn die Frist ist ziemlich kurz.

Was kosten solche Atteste in der Regel eigentlich?
Denn laut Schreiben müsste ich diese Kosten selber tragen.
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Alt 15.11.2017, 00:26   #37
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Hallo Domino,

Zitat:
Ich habe heute wieder Post von der Rechtsabteilung des DGB bekommen.
Dann sortiere mal bitte zu unserem Verständnis, was die Rechtsabteilung konkret will und was das Gericht wirklich will ???

Zitat:
Beiliegend die Leistungsbeurteilung der Rentenversicherung.
Ich soll mehrere Fragen dazu beantworten. Unter anderem, welche Beschwerden nicht aufgeführt sind, oder ob Angaben fehlerhaft sind.
Das klingt nach einer Stellungsnahme der DRV (gegenüber dem Gericht), die an das Gericht geschickt wurde und du sollst dazu Stellung nehmen, was davon korrekt ist und was nicht ???

Es ist sehr schwierig das beurteilen zu wollen, wenn man nicht weiß was da nun konkret von wem erfragt wird und welche Unterlagen du da genau bekommen hast.

Zitat:
Und ja, es sind etliche Beschwerden nicht berücksichtigt worden.
Des Weiteren soll ich meinen Fachärzten die Leistungsbeurteilung vorlegen, und Atteste ausstellen lassen, in dem meine Beschwerden festgehalten sind.
Verlangen die Gerichte immer so etwas?
Nach meiner Kenntnis verlangen die Gerichte das NICHT, warum sollst du delbst dafür Kosten tragen müssen, es ist Aufgabe des Sozial-Gerichtes deine Ärzte dazu anzuschreiben und dann werden konkrete Fragen gestellt und bezahlt werden sie dafür auch.

Zitat:
Denn laut Schreiben der Rechtsabteilung würde das Gericht ohne Atteste auf eine weitere Begutachtung verzichten, und wohl auch nach Aktenlage entscheiden, was laut Rechtsabteilung wohl kein gutes Ende nehmen würde.
Kann ich so nicht nachvollziehen, ich brauchte nie Atteste selbst besorgen und bezahlen bei meinen Ärzten, das nimmt die DRV doch sowieso nicht ernst, was die eigenen Ärzte gegen Bezahlung vom Patienten so schreiben würden.

Zitat:
Wie schon gesagt, es fehlen etliche Beschwerden, weil zwei bestimmte Erkrankungen von der DRV überhaupt nicht berücksichtigt wurden.
Es geht für die EM-Rente nicht um bestimmte Erkrankungen sondern um die Auswirkungen auf deine Erwerbsfähigkeit, es gibt durchaus auch Krankheiten die keine (besondere) Bedeutung dafür haben, ob man arbeiten gehen kann oder nicht.

Das Gericht hat einen eigenen Ermittlungsauftrag, das sollte eigentlich nicht darin gipfeln den Kläger mit der Besorgung von kostenpflichtigen Attesten zu belasten, die ohnehin keine besondere Bedeutung im weiteren Verfahren haben werden.

Zitat:
Jetzt habe ich auf jeden Fall Stress um an die Atteste zu kommen, denn die Frist ist ziemlich kurz.

Was kosten solche Atteste in der Regel eigentlich?
Die Kosten können unterschiedlich sein (ab 20 € aufwärts) und es ist auch KEIN Arzt verpflichtet solche Atteste auf deinen Wunsch hin auszustellen, eine direkte gerichtliche Anfrage muss aber beantwortet werden ... ich verstehe diese Vorgehensweise überhaupt nicht.

Unsere Ärzte waren NICHT bereit uns Extra-Atteste für die Rentenverfahren auszustellen, sie haben auch immer darauf hingeweisen, dass DRV und Gericht das selbst anfordern können (und sollen) wenn es nötig ist.

Es muss ja laufende Behandlungs-Unterlagen geben, davon kannst du Kopie verlangen aber ich verstehe nicht warum das Gericht deine Ärzte nicht selber anschreibt, das ist der übliche und korrekte Weg dafür.

Die sollen ja prüfen, ob die bisherige Aktenlage komplett ist oder nicht, also kann nicht nach "Aktenlage" geurteilt werden ohne diese Überprüfung erst mal SELBER vorzunehmen und wenn dann noch immer medizinische Unklarheiten bestehen, ist eine gerichtliche Begutachtung zwingend erforderlich.

Zitat:
Denn laut Schreiben müsste ich diese Kosten selber tragen.
Darum frage ich ja wer konkret das verlangt, die Klärung deiner gesundheitlichen Probleme ist aktuell Angelegenheit des SG und nicht deine Sache auch noch auf deine Kosten.

MfG Doppeloma
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Alt 15.11.2017, 04:23   #38
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Hallo Doppeloma,

ich werde das Schreiben gleich mal einstellen.
Geduld bitte

So, ich hänge das Schreiben mal an.
Sie wollten mir Befunde uns Unterlagen schicken, dabei war aber nur die Leistungsbeurteilung der DRV.
Und das die nicht stimmt, weil eben wichtige Beschwerden durch zusätzliche Krankheiten nicht beachtet wurden, steht ausser Frage.

Ich hatte doch alle Adressen meiner Ärzte zur Rechtsabteilung geschickt, deshalb verstehe ich es auch nicht.

Ich habe übrigens alle Unterlagen der Ärzte selber zuhause. Hätte ich die auch mal komplett zur Rechtsabteilung geschickt. Icxh werrde dort heute morgen sowieso erst einmal anrufen.

Sorry für das schiefe einscannen, es ist früh am Morgen.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Rechtsabteilung DGB.pdf (1,15 MB, 45x aufgerufen)

Geändert von axellino (15.11.2017 um 06:25 Uhr)
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Alt 15.11.2017, 08:40   #39
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Guten morgen Domino,

bei mir war der Ablauf der gleiche wie bei Dir.

Nach Erteilung der Schweigepflichtsentbindung wird erstmal die Gegenseite angehört.Nach deren Stellungnahme wird vom SG gefragt,ob die Klage zurückgenommen,oder mit einer Gegendarstellung aufrecht erhalten wird.

Für diese Gegendarstellung verlangte mein Anwalt allerdings keine bezahlten (Gefälligkeits-)Atteste,Befundberichte waren dafür vollkommen ausreichend.
Daß ich zuvor die gegnerische Stellungnahme unter die Lupe nehmen sollte und meinem Anwalt behilflich sein mußte,versteht sich von selbst.Das nur der Vollständigkeit halber,denn ich denke das zweifelst Du selbst ja nicht an.

Das Gericht benötigt jetzt also Deine Erklärung daß die Klage aufrecht erhalten wird,hierzu gehört dann immer auch eine eigene Stellungnahme,diese könnte man sich bei einer Rücknahme sparen.
Erst dann fängt das SG an,gründlich zu ermitteln,und bestellt ggfs einen oder mehrere Gutachter.
Das Gericht kann regelmäßig nicht selbst beurteilen,ob fehlende Erkrankungen mit ihren Auswirkungen relevant sind.Schon deshalb wird dort gründlich ermittelt,und eine Klageabweisung unwahrscheinlich.

Dies nur mal in Kürze....Doppeloma wird Dir dazu sicher noch wesentlich fundierter antworten.
__


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Alt 15.11.2017, 14:35   #40
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Hallo Domino,

also ich muß hier den Ausführungen von Doppeloma mal wieder voll zustimmen.

In meinem BU-Rentenverfahren vor dem SG u. in folge vor dem LSG wurden von mir keinerlei Atteste (noch viel weniger kostenpflichtige) verlangt.

Ich wurde damals lediglich vom SG aufgefordert eine Schweigepflichterklärung vorzulegen.

Seitens des Gerichtes wurde dann unmittelbar im Anschluss an meine Klage (hab alle Klageschriftsätze selbst verfasst und lediglich über einen Fachanwalt korrektur lesen lassen um sie dann auf dem Anwaltsbriefpapier abzuschicken, was der DRV natürlich richtig Geld gekostet hat), seitens des SG ein Gerichtsgutachter eingeschaltet.

Zu guter Letzt hat sich dann das SG voll dem Gerichtsgutachter angeschlossen u. als man dann seitens der DRV versuchte mich in minderwertige Jobs (Pfördner, Telefonist etc.) abzuschieben, legte ich dem Gericht noch ein Schreiben meines letzten Arbeitgebers vor, aus welchem der Richter dann entnehmen konnte wie hoch qualifiziert meine Tätigkeit war. Damit kam für den Richter auch kein Billigjob (Pförtner, Telefonist etc.) mehr in Betracht.

Das Urteil lautete dann BU-Rente ab dem Entlassungstag aus der Rehabilitation.


Wenn ich mir jetzt deinen DGB-Brief so durchlese, dann schwant mir leider nicht viel gutes.

Das hört sich für mich eher so an - wie wenn du nichts neues negatives beweisbar (Attest) vortragen kannst - wäre es wohl besser die Klage zurück zu nehmen.

Ich entnehme dies z.B. folgenden Aussagen im Schreiben:
Zitat:
Hält Ihr Arzt allerdings die Unterlagen, vor allem die Einschätzung zum Leistungsvermögen, für zutreffend, sollten Sie überlegen, ob das Verfahren fortgeführt werden soll.
Das Gericht wird mangels abweichend medizinischer Erkenntnisse keine weiteren Ermittlungen (Gutachten) mehr durchführen und seiner Entscheidung den ermittelten medizinischen Sachverhalt zugrunde legen. Mit einer positiven Entscheidung ist dann nicht zu rechnen. In diesem Fall bitten wir Sie, die anliegende Rücknahmeerklärung zu unterschreiben.
Um so verwunderlicher ist schon der Umstand, daß das Gericht offenbar keinen eigenen Gutachter einzuschalten bereits ist.

Aber das kannst du eher besser beurteilen, weil du ja mit der Anwältin persönlich gesprochen hast und da wird dir die liebe Dame ja sicherlich auch eine Erfolgsprognose mitgegeben haben - hoffe ich zumindest mal.


Grüße saurbier
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Alt 15.11.2017, 14:44   #41
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Och, ich habe noch genug zum vortragen.
Morgen nachmittag habe ich ein Gespräch mit der Anwältin.

Ich habe ehrlich gesagt im Moment auch die Schnauze so dermaßen voll.

Die Kur musste abgebrochen werden, weil eine andere Krankheit sich dort so verschlimmert hatte, so dass es einfach nicht mehr ging.
Empfohlen wurde mir dort auch, dass ich dringend eine Psychotherapie brauche.

Das weiß ich auch, und was ist jetzt? Meine Psychotherapeutin lässt mich heute im Stich.
Ich wollte einen Termin ausmachen, aber sie verweigerte einen Termin.
Sie so lange die sozialrechtlichen Angelegenheiten bei mir nicht abgeschlossen sind, würde eine Therapie nichts bringen.
Das es mir sehr schlecht geht, scheint ihr egal zu sein.

Sorry wenn ich es so sagen muss, aber im Moment kotzt mich alles nur noch an.
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Alt 15.11.2017, 15:03   #42
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Hallo Domino,

Zitat:
Och, ich habe noch genug zum vortragen.
Nun gut, daß was du zum Vortragen hast, muss aber auch medizinisch relevantes sein und vor allem etwas was deine Leistungsfähigkeit nachhaltig beeinträchtigt.

Du weisst ja auch, daß da nicht deine persönliche Einschätzung ausreichend ist, sondern nur die harte Fakten von behandelnden Ärzten zählen, welche dich eben mit den Erkrankungen nicht mehr Leistungsfähig (3-6 Std./tägl. bzw. <3 Std./tägl.) in deinem aktuellen Beruf sehen.

Solch eine Beurteilung wird ja zumeist nicht umsonst im Reha-Entlassungsbericht näher ausgeführt.

Zitat:
Ich habe ehrlich gesagt im Moment auch die Schnauze so dermaßen voll.
Nun ja, daß ist doch nicht neues für uns hier. Da mußten wir alle mal durch und der Kampf kann sehr sehr lang werden, wie Doppeloma ja schon ausgeführt hat. Bei mir dauerte er ganze 5 Jahre.

Zitat:
Die Kur musste abgebrochen werden, weil eine andere Krankheit sich dort so verschlimmert hatte, so dass es einfach nicht mehr ging.
Empfohlen wurde mir dort auch, dass ich dringend eine Psychotherapie brauche.
Also zu erst einmal, eine Kur ist etwas ganz anderes als eine Rehabilitationsmaßnahme durch die DRV.

Letztere dient lediglich dem Zweck, deine Leistungsfähigkeit für den allgemeinen Arbeitsmarkt wieder herzustellen, damit die DRV eben keine Rente zahlen muss.

Eine Kur dient hingegen eher deinem Wohlbefinden um sich ggf. vom Alltagsstress zu erholen und damit verbunden körperliche Verspannungen durch physiotherapeutische Maßnahmen abzubauen.

Wenn dir damals bereits zu einer Psychotherapie geraten wurde, hoffe ich mal das du die auch angegangen bist. Dann würde mich allerdings deine Aussage irretieren, daß du heute keinen Termin mehr bekommst - denn du müßtest ja eigentlich in einer laufenden Behandlung sein - merkwürdig.


Grüße saurbier
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Alt 15.11.2017, 15:27   #43
Zerberus X
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Zitat von Domino Beitrag anzeigen
Och, ich habe noch genug zum vortragen.
Verstehe dann aber nicht das Du Sachen zurückhälst,und nicht bei
DRV alle Karten auf dem Tisch legst.Du willst doch was von denen.
__

Installiere Winter.
█████████░░░░░░░░░░░░ 39 % fertig
Installation fehlgeschlagen!
404 Fehler: Winter wurde nicht gefunden.
Versuche es bitte später nochmal.
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Alt 15.11.2017, 16:48   #44
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Zitat von Zerberus X Beitrag anzeigen
Verstehe dann aber nicht das Du Sachen zurückhälst,und nicht bei
DRV alle Karten auf dem Tisch legst.Du willst doch was von denen.
Ich habe selber nichts zurückgehalten.
Das Gericht wollte alle Adressen meiner Fachärzte, die haben sie auch bekommen.
Nur zweifel ich im Moment daran, dass das Gericht auch alle Befunde und Berichte angefordert hat, sind nämlich eine ganze Menge.

Aber das werde ich ja morgen von meiner Anwältin erfahren.
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Alt 15.11.2017, 17:35   #45
Domino
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Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Wenn dir damals bereits zu einer Psychotherapie geraten wurde, hoffe ich mal das du die auch angegangen bist. Dann würde mich allerdings deine Aussage irretieren, daß du heute keinen Termin mehr bekommst - denn du müßtest ja eigentlich in einer laufenden Behandlung sein - merkwürdig.
Ich hatte bis jetzt zwei termine bei ihr, wo meine momentane Lage und meine Verfassung besprochen wurde.
Sie meinte, dass eine Therapie nötig wäre, es aber nichts bringen würde, so lange die sozialrechtlichen Verfahren noch laufen würden.

Die Ärztin in der Kur konnte gar nicht verstehen, was so eine Aussage von der Psychotherapeutin überhaupt solle. Wenn es mir schlecht ginge, müsste mir sofort geholfen werden.
Und als ich heute einen erneuten Termin haben wollte, wurde ich abgewiesen, weil eben die Verfahren bei mir noch laufen.

Und jetzt sage mir mal bitte, wie ich auf der Schnelle an einen neuen Therapeuten kommen soll.
Ich habe heute schon bei der Krankenkasse angerufen, die mir eine Nummer zur Terminvergabe bei Ärzten und Fachärzten sowie Therapeuten gegeben haben. Dort werde ich morgen versuchen auf der schnelle einen Termin bei jemand andereds zu bekomen.
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Alt 15.11.2017, 17:47   #46
doppelhexe
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Zitat von Domino Beitrag anzeigen
... Sie meinte, dass eine Therapie nötig wäre, es aber nichts bringen würde, so lange die sozialrechtlichen Verfahren noch laufen würden....
das habe ich in den letzten 2 jahren schon öfters von betroffenen gehört...

die therapeuten meinen, das die patienten bewusst oder unterbewusst alle therapieversuche blockieren, nur um ja krank genug für eine rente zu sein... und sich eben erst wirklich auf die therapie einlassen, wenn die rente durch ist...

mag sein, das sowas manchmal passiert, aber wer wirklich einen hohen leidensdruck hat, der will nur seine grausamen gedanken und gefühle loswerden und ich finde es dann schon frech, das die patienten dann garnicht erst angenommen werden.
liegt aber vielleicht auch an den langen wartezeiten auf eine therapie...

viel erfolg bei deiner suche nach einem therapeuten, der nicht so denkt...

LG
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Alt 15.11.2017, 18:07   #47
MissRuhrpott
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MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott
Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Ich weiß nicht ob das immer wichtig und relevant ist,aber mein Anwalt hatte auch - entweder schon in der Klagebegründung oder der Gegendarstellung - die Einholung eines gerichtlichen Gutachtens angeregt.
Wir haben uns vor allen wichtigen Schriftsätzen besprochen,so wußte ich immer was als nächstes passiert,und konnte auch Fragen stellen und selbst Anregungen geben.

Wenn fehlende Tatbestände weder von der DRV berücksichtigt,noch dem Anwalt bekannt und weitergeleitet worden sind,kann das dem SG zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht bekannt sein.
Die fangen erst wirklich an zu arbeiten,wenn denen die Erklärung zur Klagefortführung vorliegt.
Es gibt ja tausend Gründe,warum die jemand vielleicht doch zurückziehen möchte.
So manch einer überlegt es sich zwischen Klagebegründung und Stellungnahme noch einmal anders....
Wenn die aber einmal anfangen,dann richtig.Dann werden alle Unterlagen von den Adressen in der Schweigepflichtsentbindung eingeholt und (ein) Gutachter bestellt.

Mach Dich nicht kirre,wenn ich das auch gut nachvollziehen kann,es geht alles seinen normalen Weg.

Mich machen nur die verlangten Atteste stutzig,aber ich bin sicher,das wird sich auch noch klären.

Die Abweisung der Therapeutin ist natürlich alles andere als nett,tatsächlich gehen auch die meisten Schmerztherapeuten so vor,das ist leider gar nicht selten.
Im Schmerzfragebogen ist immer auch die Frage nach Rentenverfahren.....ich wünsche Dir auch viel Erfolg bei der Suche!
__



Geändert von MissRuhrpott (15.11.2017 um 18:22 Uhr)
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Alt 15.11.2017, 18:11   #48
pepe
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Hallo Zerberus X,

bitte nicht verwechseln:

Das Schreiben kommt von seiner "Anwältin" - vertrten durch Rechtsschutzsekretariat.

Hier möchte die "Anwältin" wissen, ob die von der DRV angegebenen Unterlagen vollständig sind, oder ob in der Beurteilung >>> Widerspruch abgelehnt<<< Krankheiten fehlen, die nicht berücksichtigt wurden.

Der Hausarzt soll lediglich bestätigen, dass Krankheizten fehlen.
Für den Fall, dass keine Arztberichte etc. dazu vorliegen, soll er es kostenpflichtig attestieren.

Wenn keine weiteren Krankheiten belegt werden können, dann wird keine Klage eingereicht, weil die Argumente fehlen.

Dies ist meine persönliche Einschätzung und die kann falsch sein.

LG
pepe
__

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Alt 15.11.2017, 18:30   #49
pepe
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Hallo Domino,

bitte nicht DGB mit DRV verwechseln.

Die Rechtsschutzabteilung DGB wird von sich aus keinen Deiner Ärzte anschreiben.

Wenn die was für Dich tun sollen, hast Du eine Bringschuld:
Du musst sie mit Informationen versorgen, damit sie Deine Interessen auch fundiert begründen können.

LG
pepe
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Alt 15.11.2017, 19:11   #50
Domino
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Standard AW: Widerspruch durch die DRV abgewiesen. Klagen oder nach einem Jahr ein neuer Antrag? Ich bin mir nicht sicher.

Verwechselt habe ich nichts.

Alle ärztliche Unterlagen sind in Kopie bei der DRV. Der DGB sagte, dass sie die Verwaltungsakte bei der DRV anfordern, und somit ach die ärztlichen Berichte zur Einsicht bekommen.
Und die Berichte, die später erstellt wurden, die habe ich per Post direkt zur Anwältin geschickt.

Morgen weiß ich auf jeden Fall mehr.
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