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Start > > -> Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 29.09.2017, 17:24   #126
beimi
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beimi
Standard AW: Weiterbewilligung der EMR wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Hallo liebe Forum-Mitglieder,
beigefügt meine anonymisierte Schreiben über KdU und Heizkosten:


KdUSeite1.pdf

KdUSeite2.pdf

HeizkSeite1.pdf

HeizkSeite2.pdf
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Alt 04.10.2017, 22:10   #127
beimi
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beimi
Standard AW: Weiterbewilligung der EMR wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Hallo liebe Forum-Mitglieder,
es darf nicht wahr sein, erhalte heute doch nochmal ein Schreiben der DRV.
Kurz nochmal zur Erläuterung:
1) Hatte einen Bescheid für von 05/2014 bis 03/2016 auf volle
Erwerbsminderungsrente aus medizinischen Gründen
2) Habe einen Weiterbewilligungsantrag gestellt.
3) Erhalte Bescheid für von 06/2016 bis 04/2018 als
sogenannte Arbeitsmarktrente
4) Lege gegen diesen Bescheid 06/2016 Widerspruch ein
5) Erhalte die Rentenanpassungen zum 01.07.2016 und zum
01.07.2017 jeweils auch als Bescheid, sodass ich hier
vorsorglich jeweils auch Widerspruch eingelegt habe, da ja
die Grundlage hier ja auch die Arbeitsmarktrente ist.???
Oder nicht???
6) Aufgrund meiner Beschwerde 07/2017 beim Direktorium
erhalte ich 08/2017 einen Bescheid mit der die anfangs
gewährte volle Erwerbsminderungsrente nun rückwirkend auf
Dauer weitergewährt wird. (Endlich nach 14 monatigen
Widerspruchsverfahren).
Heute erhalte ich nun ein Schreiben der DRV:
Zitat
"Widerspruch gegen den Bescheid vom 19.05.2017 (das ist der Rentenanpassungsbescheid zum 01.07.2017)
Sehr geehrte Frau ...
zwischenzeitlich müssten Sie im Besitz unseres Bescheides vom 08/2017 sein.
Wir bitten Sie um Mitteilung bis zum 20.10., ob sich ihr o.g. Widerspruch gegen den Bescheid vom 05/2017 (Rentenan-passung 01.07.2017) damit in seiner Sache ebenfalls erledigt hat oder gegebenenfalls mit welcher weiteren konkreten Begründung Sie Ihren Widerspruch weiterhin aufrechterhalten."

Wollen die mich unbedingt weiter schikanieren?
Jetzt habe ich noch einmal nachgesehen. Im Rentenbescheid vom 08/2017 wo mir die volle EMR rückwirkend auf Dauer gewährt wird, bezieht sich das Direktorium auf meinen eingelegten Widerspruch vom 06.06.2016.
Das heist, dass hier die Rentenanpassungen zum 01.07.2016 und zum 01.07.2017, die ich jeweils als Bescheid erhalten habe noch nicht enthalten waren.
Verlieren diese beiden Bescheide ihre Bestandskraft durch den neuen Bescheid vom 08/2017 automatisch? Oder nicht???
Nun frage ich mich wieso die mich fragen, dass müsste doch die DRV selbst als erledigt betrachten? Oder ist das Widerspruchsverfahren doch nicht erledigt???

Da raucht mir gerade der Kopf. Das ist doch unglaublich, was die machen.
Bitte dringend um Ratschläge.
Liebe Grüße beimi
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Alt 05.10.2017, 13:10   #128
saurbier
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Standard AW: Weiterbewilligung der EMR wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Liebe beimi,

ja die deutschen Behörden. Da weiss mitunter die Linke Hand nicht was die Rechte so macht, aber leider hast du da mit deinen unzähligen Widersprüchen auch kräftig mitgewirkt.

Das muß nun eben Stück für Stück wieder entwirrt werden (Stichhaltigkeit von Widersprüchen).

Also ich würde denen mal Schreiben und um Aufklärung bitten (unter Bezugnahme auf den Bescheid von 08/2017) was die Herrschaften da so treiben.

Irgendwie verstehen könnte ich da ggf., daß man hier wegen deinem Widerspruch gegen den Rentenanpassungsbescheid (19.05.2017) vollkommen irretiert ist.

Eigentlich kann man ja mit solch einem Widerspruch (gegen den Rentenanpassungsbescheid) ja nichts wirklich erreichen, denn die Höhe der Rentenanpassung wird ja vom Bundestag beschlossen.

Abgeklärt werden muß es dennoch, denn du darfst ja deine jetzige volle EMR aus rein gesundheitlichen Gründen auf keinen Fall gefährden.

Du könntest aber genauso einen erfolgten Widerspruch gegen den Rentenanpassungsbescheid zurück ziehen, wenn es denn nur der Rentenanpassungsbescheid war. (wir kennen das Schreiben ja leider nicht - mangels Einstellung hier).

Vom Grunde her dürfte sich ja kein Leistungsunterschied zwischen der jetzigen vollen EMR und der früheren Arbeitsmarktrente ergeben, da sich ja beides auf die volle EMR bezieht.


Grüße saurbier
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Alt 06.10.2017, 14:01   #129
beimi
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beimi
Standard AW: Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Hallo saurbier,
vielen Dank.
Habe inzwischen auch nachgelesen. Die Rentenanpassungsbescheide beziehen sich lediglich auf die Berechnung zur Höhe des Rentenbetrages.
Hat also nichts mit einer medizinischen Sachaufklärung zu tun.
Nun gut hatte ich vorsorglich aus Unkenntnis hier auch ergänzend Widersprüche eingelegt.
Nachdem der Bescheid 08/2017 nun vom Direktorium gekommen ist, hat die Fachabteilung der EMR-Bearbeitung noch einmal ein Schreiben geschickt, indem sie sich rechtfertigen, dass das bei mir alles so hätte sein müssen und sie ja selbst im darauf folgendem Satz sagen, dass meinem Widerspruch in vollem Umfang entsprochen wird.
Schreibe ich diesbezüglich noch einmal kurz zurück.
Ich habe wohl etwas zu ängstlich reagiert. Ist aber auch kein Wunder bei meinen Traumafolgeschädigungen.
Ich habe auch sowas von die Schn.... voll von den Mitarbeitern der DRV.
LG beimi
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Alt 08.10.2017, 15:13   #130
saurbier
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Standard AW: Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt




Grüße saurbier
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Alt 20.10.2017, 13:55   #131
beimi
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beimi
Standard AW: Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Hallo liebe Forum-Mitglieder,
da bei mir in der Vergangenheit (Opferentschädigung, DRV, Schwerbehinderteneigenschaft GdB, Jobcenter) einiges vieles rechtswidrig gelaufen ist und ich inzwischen hiebfeste Beweise erbracht habe, ich zwar den Kampf mit der DRV abhacken kann, aber noch welche vor mir habe, werde ich als verletzte, schwerbehinderte und multiple gewaltgeschädigte Person nach Trauma-Typ II, nun mit anonymen Briefen, die in meinem Briefkasten eingeworfen werden bedrängt.
Darf ich bitten, ob sich jemand die Mühe machen würde diese mal durchzulesen, und was er davon hält.
Sie sind etwas verschleichert geschrieben und ich weis nicht so recht wie ich es verwerten sollte.
Gerne auch per PN.
Wer würde sich die Mühe machen diese auch einmal durchzulesen und mir Ratschläge zu geben.
Die Person die diese Briefe geschrieben hat, weis auf jeden Fall, dass ich in der OEG-Klage bin und Traumatherapie mache. Im zweiten Brief ist ersichtlich, dass diese Person nun auch weis, dass mir die Aufstockung bei der Stadt zum März komplett eingestellt werden soll und spricht darin von Obdachlosigkeit.
Wäre sehr dankbar für Eure Hilfe und Meinungen.
Liebe Grüße beimi
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Alt 20.10.2017, 14:05   #132
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Standard AW: Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Hallo liebe beimi,

sowas sollte man auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.

Nimm die Schreiben und gehe zur Politzei und erstatte Anzeige gegen unbekannt.

Der/die Schreiber müssen ja deine persönlichen Verhältnisse kennen. Wenn du davon ausgehen kannst das dies nicht aus deinem persönlichen Umfeld kommt, dann bliebe eigentlich nur der Weg über eine involvierte Behördenperson.

Zumindest kannst du bei der Polizei sinnvolle Ratschläge erhalten.


Grüße saurbier
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Alt 20.10.2017, 14:25   #133
beimi
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beimi
Standard AW: Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Hallo saurbier,
vielen Dank.
Ne, persönliches Umfeld kann es nicht sein, da ich ja wegen meinen Traumaschädigungen völlig alleine und isoliert lebe.

Gehe wie du auch sagst am besten zur Polizei.

Herzliche Grüße
beimi
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Alt 30.10.2017, 17:30   #134
beimi
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beimi
Standard AW: Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Hallo liebe Forum-Mitglieder,

der Mehrbedarf für den MC wurde durch das Gesundheitsamt befürworte.
Was mich irritiert ist, dass ich darüber einen separaten Bescheid
erhalten habe.???
Der ursprüngliche Bescheid in dem man mir die Leistungen wegen unangemessenen KdU zum März 2018 einstellen will, wurde nicht geändert.
Mit dem Mehrbedarf würde ich, abgesehen von den KdU nicht aus dem Bezug der Leistungen nach SGB XII 4. Kapitel herausfallen.
Der ursprüngliche Bescheid ist aber auch ohne die Berücksichtigung des Mehrbedarfs, ja fehlerhaft.
Was soll diese Aufteilung in zwei Bescheide????
Liebe Grüße beimi
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Alt 30.10.2017, 17:35   #135
beimi
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beimi
Standard AW: Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Hallo liebe Forum-Mitglieder,

habe auch ein Schreiben wegen meines Widerspruches vom Stadtrechtsausschuss erhalten.
In diesem wird aufgeführt, dass das Widerspruchsverfahren kostenpflichtig nach § 15 Abs. 4 Landesgebührengesetz sein soll???
Nach § 64 SGB X sind doch die Widerspruchsverfahren in sozialrechtlichen Angelegenheiten kostenfrei.
Was soll das???

Ferner wartet der Stadtrechtsausschuss auf eine Stellungnahme der zuständigen Abteilung des Sachbearbeiters der meinen Antrag bearbeitet hatte.
Kann ich diese Stellungnahme anfordern???

Liebe Grüße beimi
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Alt 06.11.2017, 03:06   #136
beimi
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beimi
Standard AW: Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Hallo liebe Forum-Mitglieder,
brauche bitte dringend Ratschläge.
Ich habe nun einen neuen Bescheid erhalten (kein Änderungsbescheid). Der Mehrbedarf wurde nun darin berücksichtigt.
Darin heist es nun, dass die vergangenen Bescheide gem. § 44 SGB XII i.V.m. § 48 SGB X aufgehoben wurden.
Das bedeutet wohl das mein Widerspruch zum ersten Bescheid hinfällig geworden ist. Sehe ich das richtigt???
Auffallend ist in allen Bescheiden, dass der neue Regelbedarf ab Januar 2018 von 416,-€ nicht enthalten ist.!!!???
Das bedeutet, dass ich im Januar 2018 wieder einen neuen Bescheid erhalten werde.
Das bedeutet, dass ich wieder einen neuen Widerspruch einlegen muss und die Widerspruchsbearbeitung wieder 3 Monate Zeit in Anspruch nehmen kann.
Verfahrensrechtlich zieht man wohl mein Widerspruchsverfahren damit in die Länge.
Damit werde ich, durch die Kürzung der KdU, mich nicht mehr versorgen können. d.h. ich bin gezwungen zu hungern.
Auf meine Schreiben wegen KdU und Unzumutbarkeit eines Umzuges habe ich noch keine Antwort.
D. h. verfahrensrechtlich kann man mich in diese Notlage bringen.
Kann ich, nachdem ich im Januar 2018, höchstwahrscheinlich wieder einen neuen Widerspruch einlegen muss und das Verfahren am laufen ist, gleichzeitig eine einstweilige Anordnug beim Gericht beantragen??? Oder geht das nicht???
Bitte dringend um Ratschläge.

Am liebsten würde ich ja in ein anderes Bundesland umziehen.
Geht aber aus finanziellen Gründen nicht.
Ich kann höchstens meinen kompletten Haushalt auflösen und in eine Notunterkunft ziehen.
Kennt jemand Adressen für Notunterkünfte???

Bitte um Hilfe und Ratschläge
Herzliche Grüße beimi
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Alt 06.11.2017, 14:02   #137
saurbier
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Standard AW: Weiterbewilligung der Erwerbsminderungsrente wurde auf Arbeitmarktrente abgedrückt

Hallo liebe Beimi,

Zitat:
Ich habe nun einen neuen Bescheid erhalten (kein Änderungsbescheid). Der Mehrbedarf wurde nun darin berücksichtigt.
Darin heist es nun, dass die vergangenen Bescheide gem. § 44 SGB XII i.V.m. § 48 SGB X aufgehoben wurden.
Das wäre doch schon mal als Positiv zu bewerten, man hat also zu deinem Widerspruch Abhilfe geschaffen - du hast Recht bekommen.

Zitat:
Auffallend ist in allen Bescheiden, dass der neue Regelbedarf ab Januar 2018 von 416,-€ nicht enthalten ist.!!!???
Das bedeutet, dass ich im Januar 2018 wieder einen neuen Bescheid erhalten werde.
Nun bis 2018 und demzufolge einer möglichen Erhöhung des Regelbedarfes ist es doch noch fast 2 Monate hin. Da wirst du wohl erst ab dem 01.01. einen entsprechenden Bescheid zu erhalten.

Zitat:
Das bedeutet, dass ich wieder einen neuen Widerspruch einlegen muss und die Widerspruchsbearbeitung wieder 3 Monate Zeit in Anspruch nehmen kann.
Nun ja, daß kann man doch erst entscheiden, wenn man dir wirklich keinen neuen Bescheid zukommen lassen sollte. Seh das heute mal nicht gleich so negativ, vielleicht läuft es ja jetzt endlich.

Zitat:
Damit werde ich, durch die Kürzung der KdU, mich nicht mehr versorgen können. d.h. ich bin gezwungen zu hungern.
Auf meine Schreiben wegen KdU und Unzumutbarkeit eines Umzuges habe ich noch keine Antwort.
D. h. verfahrensrechtlich kann man mich in diese Notlage bringen.
Nun mit Kürzungen bei den KdU´s hast ja nicht nur du zu kämpfen, davon sind leider sehr viele nach 6 Monaten ALG-II betroffen.

Da bedarf es eben handfester Beweise wie z.B. keinen angemessenen Wohnraum wie gefordert vor Ort zu finden.

In eine Notunterkunft muß man deshalb noch nicht umziehen, vor allem nicht solange grundsätzlich deine jetzige Wohnung noch vorhanden ist.

Aus eigener leidlicher Erfahrung weiß ich z.B., daß man dafür dann Wohnungsangebote aus der Tagespresse/Internet sammeln muß, welche annähernd an die KdU reichen (also Kosten-/ und Wohngröße mässig). Wenn dann die einzigen Ausweichmöglichkeiten teurer sind, dann muß die Kommune deine bisherige Miete weiter übernehmen. Das ist dann eben ein ständiges Hase/Igel spiel - leider.

Auf der Homepage von Harald Thomé gibt es ja dazu viele Hinweise, aber auch im Netz.

Die Frage ist doch auch, wie ist das damals beim ALG-II bei dir gelaufen. Hat da das JC nicht die KdU übernommen? Mit welchem Recht will dann jetzt innerhalb der selben Kommune das Sozialamt davon abweichen.

Zitat:
Auf meine Schreiben wegen KdU und Unzumutbarkeit eines Umzuges habe ich noch keine Antwort.
Nun ja, es gibt ja Verfahrensläufe die ihre Zeit brauchen. Ich vermute mal das man die aufs maximale ausnutzen will.

Zitat:
D. h. verfahrensrechtlich kann man mich in diese Notlage bringen.
Nun, dann bleibt dir leider nichts anderes übrig als an das Sozialgericht zu wenden und zwar mit einer einstweiligen Anordnung in welcher du deine finanzielle Notlage aber auch die Situation darlegst. Gibt es in eurer Kommune keinen angemessenen Wohnraum entsprechend den vorgegebenen KdU´s, /Beweise wie oben geschildert) dann muß das Amt in den auren Apfel beissen und deine KdU weiterhin zahlen. Zur Not geht das eben nur übers Gericht.

Ich würde das ganze dann auch nicht mit ellenlangem Warten auf einen Bescheid hinauszögern lassen. Setzt dem Amt eine Frist nach dessen verstreichen du eben vors Sozialgericht gehst.

In ein anderes Bundesland umziehen bringt auch nichts, denn da dürfte es nicht anders aussehen, genauso wie in eine Notunterkunft einzuziehen. Damit würde lediglich die Kommune Geld sparen, falls es sowas überhaupt bei euch gibt.

Aber mal ehrlich, warum sollte man sich soweit herab würdigen lassen, wir haben einen Rechtsanspruch auf 50m² Wohnraum zu angemessenen Kosten. Wenn die Kommune es nicht schafft sowas zu ermöglichen, dann ist es deren Verschulden im Sozialen Wohnungsbau, dann müssen die Herrschaften eben die teureren Mieten zahlen. Da die Politik der CDU/CSU/FDP ja immer die Marktwirtschaft ist, sollen die Herrschaften auch dafür gerade stehen.



Grüße saurbier
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Alt 06.11.2017, 20:56   #138
beimi
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beimi
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Herzlichen Dank saurbier,
für Deine beruhigenden Worte.
neben meinen anderen Verfahren, stresst das ungemein, dass ich nun schon wieder wegen einer Zuflucht/Whg. kämpfen muss.
Das ist mit meinen Traumabelastungen alles andere als einfach.
Die seelischen Wunden können einfach nicht vernarben und man gibt mir durch den ständigen Behördenstress auch nicht die Möglichkeit und Ruhe dazu.
Seit ich eben wegen den damaligen Morddrohungen des Täters auf anraten der Kripo in ein anderes Bundesland umgezogen bin, um eben eine Zuflucht finden zu können, werde ich hier dauernd wegen den KdU und Sonstigem schikaniert. Selbst als ich 2012 frisch aus dem Krankenhaus entlassen worden bin und man mir absolute Schonung verordnet hatte, bekam ich darauf folgend, weil ich wieder mit dem Jobcenter am kämpfen war, die Aufforderung zum Zwangsumzug.
Ich habe nun mal die ganzen Jahre, die Erfahrung gemacht, dass wenn es mir gesundheitlich schlechter geht, ich erst recht Druck von den Behörden abbekomme.
Deshalb denke ich wohl schnell negativ.
Habe eine neue Unzumutbarkeitsbescheinigung bezüglich Umzug von meiner Therapeutin, die ich denen schicken werde.
Die alte Unzumutbarkeitsbescheinigung durch das Gesundheitsamt geht nur bis Feb. 2018.

Jetzt haben die auch noch meinen Wasserverbrauch moniert. Dazu habe ich die durchschnittlichen Verbrauchswerte unserer Stadtwerke gefunden, und liege weitaus darunter.
Und dann ist es eben mit MC nicht einfach Wasser zu sparen.
Ich kann in anderen Bereichen sparsam umgehen, aber nicht mit den Toilettengängen und den Folgen.

Man fühlt sich wie vor einem Strafgericht, erklären, erläutern, widersprechen, beantragen, Beweise sammeln, darf man gar nichts mehr.
Grundsicherungsleistungen beantragen erscheint mir, wie offener Strafvollzug.
Obwohl doch die Sozialgesetzgebung ein Fürsorgegesetz ist und eben für die Sicherstellung des notwendigen Lebensunterhaltes zuständig ist.
Die suchen ja dauernd nur danach, wie sie einem dies streitig machen können. Die arbeiten also genau in die Gegenrichtung.
Bin für heute ziemlich fertig.
Ich danke Dir für Deine Antworten.
Herzliche Grüße beimi
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Alt 06.11.2017, 21:12   #139
beimi
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beimi
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Hallo,

bezüglich der KdU, die haben es hier doch tatsächlich geschafft, bei steigenden Mieten von der Mietstufe III auf die Mietstufe II zu kommen.
Das ist natürlich für alle die Wohngeld beziehen nicht erfreulich.

Ich mache soweit wie möglich Ausdrucke aus dem Internet, da wird so schnell nichts anderes kommen, außer "ihre Anfrage ergab null Treffer." Keine Angebote vorhanden usw.
In der Tagespresse ist es auch nicht anders.
Allerdings treffen die Richtlinien hier vor Ort auf andere Gemeinden mit der Mietstufe II zu, da wäre es möglich eine Whg. finden zu können, mit diesem Richtwert.

Eine Whg. in der Tageszeitung ergab einen Treffer, aber die wäre dann sehr klein, 30 qm und im Dachgeschoss. Muss man sowas in Kauf nehmen? Meine ist 53qm und ebenerdig und für meine Erkrankungen und für meine Katzen geeignet.

Liebe Grüße beimi
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Alt 08.11.2017, 15:06   #140
saurbier
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Hallo beimi,

Zitat:
bezüglich der KdU, die haben es hier doch tatsächlich geschafft, bei steigenden Mieten von der Mietstufe III auf die Mietstufe II zu kommen.
Das ist natürlich für alle die Wohngeld beziehen nicht erfreulich.
Wie bitte schön soll sowas geschehen.

Hab ihr bei euch denn kein schlüssiges Konzept für KdU.

Übrigens noch eins, es gibt ja einen Unterschied zwischen Wohngeld und KdU.

Als Empfänger einer Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) steht dir doch gar kein Wohngeld zu. Da müsstest du doch KdU bekommen. Der Wohngeldbereich ist ja einschränkt.

Wohngeldrechner - kostenlose Wohngeld Berechnung 2017

Dafür müsste deine Kommune ja einen Mietspiegel haben bzw. ein schlüssiges Konzept zur Miethöhe dessen Anforderungen ja bereits über das BSG geregelt sind.


Also ich kann mir bei denn allgemein steigenden Mieten gar nicht vorstellen, daß eine Kommune da ohne weiteres den Mietspiegel senken kann. Das bedeutet aber nicht, das es möglich wäre - da kommt es eben auf das Konzept zur Berechnung des Mietspiegels an, was man sich eben ganz genau anschauen muss. Ein solches zu haben, ist ja nicht gleichbedeutend damit das es auch rechtlich korrekt ist.

Zitat:
Ich mache soweit wie möglich Ausdrucke aus dem Internet, da wird so schnell nichts anderes kommen, außer "ihre Anfrage ergab null Treffer." Keine Angebote vorhanden usw.
In der Tagespresse ist es auch nicht anders.
Nun ja, dann hättest du ja schon mal handfeste Beweise, die dein Amt dazu zwingen die bisherigen Kosten auch weiterhin (Abseits der 6-Monatsfrist) zu übernehmen.

Zitat:
Allerdings treffen die Richtlinien hier vor Ort auf andere Gemeinden mit der Mietstufe II zu, da wäre es möglich eine Whg. finden zu können, mit diesem Richtwert.
Na ja, was in anderen Gemeinden gilt, daß hat dich aber nicht zu interessieren, es sein denn du willst aus dem Zuständigkeitsbereich deines zuständigen Sozialamtes raus.

Für dich gilt nur der Zuständigkeitsbereich deines Amtes.

Im übrigens hab ich doch irgendwo hier gelesen, daß du aktuell gar nicht in der Lage bist umzuziehen, stimmt das.

In dem Fall weiss ich ehrlich gesagt überhaupt nicht, wie dein SB auf die Idee kommt deine Mietkosten nicht voll zu übernehmen. Wenn du diesen ja wohl gesundheitlichen Hinderungsgrund hast, dann ist das der beste Beweis fürs Gericht. Da kann man keine Kürzung der damals schon einmal gewährten KdU mehr vornehmen, da hättest du Bestandsschutz solange, bis das du aus gesundheitlichen Gründen wieder in der Lage wärst umzuziehen.

Klar das könnte ein streitiges Unterfangen werden, wohlmöglich wieder mit Gutachter, aber was solls, das kostet der Gemeinde/Sozialamt dann eben noch mehr Geld.

Zitat:
Eine Whg. in der Tageszeitung ergab einen Treffer, aber die wäre dann sehr klein, 30 qm und im Dachgeschoss. Muss man sowas in Kauf nehmen? Meine ist 53qm und ebenerdig und für meine Erkrankungen und für meine Katzen geeignet.
Nun wenn du eine 53m² Wohnung aktuell bewohnst, dann musst du da nicht raus, nur weil es für dich als Frührentnerin nun die Möglichkeit gäbe in eine 30m² Dachwohnung einzuziehen.

Im übrigen ist eine Wohnung ja kein Angebot. Wenn die gut ist, ist die schneller weg, als das du da zu einer Besichtigung kommen kannst.

Hier must du dann auch knallhart deinen Gesundheitszustand in den Vordergrund stellen der ja zur Frühverrentung geführt hat. 1.) du kannst schlecht Treppen steigen? 2.) die Temperaturschwankungen in einer Dachwohnung (im Sommer brütend warm - im Winter ***** kalt plus der dazu noch höheren Heizkosten) macht dein Kreislauf nicht mit, 3.) schwere Einkäufe kannst du nicht die vielen Treppen hoch tragen, u.s.w.. Positiv für deinen Gesundheitszustand ist die jetzige Erdgeschosswohnung eben weil ... und auch wegen dem schnellen Zugang für Rettungspersonal im Notfall. Bedenke auch deine Medikamente.

Ich weiss zwar noch von deinem MC und den traumata aber sonst weiss ich leider nicht mehr viel von deinen körperlichen Gesundheitseinschränkungen (habs inzwischen wieder vergessen). Sollten da aber welche vorliegen, musst du sie hervor heben.

Grüße saurbier
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