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Start > Information > Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege -> Von der Uni in die Behindertenwerkstatt


Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV

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Alt 12.09.2013, 23:44   #26
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Registriert seit: 12.09.2013
Beiträge: 36
amho Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat:
du hast uns deine drei Posts nachts geschrieben - von halb drei bis halb vier.

Da kann sich eigentlich niemand konzentrieren.
Dann rate mal durch was eine Schlafstörung kommen.

Zitat:
Ist natürlich ein Dilemma: Das JC will daß Du krank bist, um Dich loszuwerden und die Rentenversicherung will daß Du gesund bist, um Dich loszuwerden. Auf jeden Fall hast Du einiges zu tun.
Hat man doch als Bewerber so oder so. Es geht nicht nach vorne, also muss man nach hinten.

Zitat:
Stimmt absolut, "großartig" brauchst du uns das hier nicht zu erklären. Es reicht völlig aus, wenn du uns das hier erklärst. Also? Warum denkst du, will dich jemand "testen"?

Sobald du dazu ein Schreiben hast, bitte uns allen zeigen und dazu anonymisiert einstellen oder notfalls abtippen.

Und vielleicht wirst du ja irgendwann einmal eine Diagnose in der Hand halten. Ich gehe nämlich davon aus, dass es zur Stunde für dich keine Diagnose gibt.
Die Diagnose gibt es bereits schon. Denen ist es ****** egal, wie meine Meinung ist.

Abtippen tu ich das bestimmt mal nicht. Das Ding ist 6 Seiten lang und immer wieder meinen Namen auszustreichen, da würde plemplem werden. Zumal da sehr viel drinnen steht und ich was übersehen könnte.

Aber ich könnte evtl. Ausschnitte als Beweis zeigen.

Zitat:
Sorry - aber wie wär's mit arbeiten?

Wie man eine ordentliche Bewerbung schreibt:
Hast du überhaupt zugehört, du Krähe.

Wühl mal hier nicht alles auf und bleib mal sachlich.

Die lassen mich nicht arbeiten.

Siehe dazu:
Zitat:
Zusätzlich hatte die Schule mich auch schon in einer Maßnahme für Behinderte angemeldet und mich an eine Behindertenwerkstatt überwiesen.
Und wegen so beschießenen Schreihälsen wie dir, die alle gleich runterziehen habe ich auch keine Chancen mehr arbeiten zu gehen, weil ich einfach entweder richtig autistisch sein muss, so wie man es sich vorstellt oder halt stinknormal.

Manche Leute raffen das halt nun mal nicht, dass es auch Menschen gibt, bei denen nicht alles glatt läuft.

Zitat:
eine Autismusdiagnose, gleich ob nun Asperger oder frühkindlichen Autismus nach Kanner wird nicht so einfach mal schnell vergeben. dazu gibt es Test, Fragebögen, Gespräche und Beobachtungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. mit einem Termin ist das nicht getan.
und wenn es eine Diagnose gibt, dann erstmal ein Verdacht auf eine autistische Störung und sieht sich die weitere Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen an.
Die Diagnose selbst wird auch nur in Kinder-und Jugendpsychiatrien gestellt, die sich mit Autismus befassen.
Der Uniklinik in Frankfurt ist das alles ****** egal. Die machen die Diagnostik so wie sie es für richtig halten.
Zitat der diagnostizierenden Kinder- und Jugendpsychiaterin zu mir:
Zitat:
"Die Diagnostikkriterien überlassen Sie mal schön uns."
Meine 1. Diagnostik war in Freiburg und das war eine Spezialstelle, wo ich auch von einem Erwachsenenpsychiater diagnostiziert wurde.

Da war die Diagnose sozio-kommunikative Probleme ungeklärter Ursache.

Hier wurde ich einmal vorgestellt, Tests wurden wie gesagt nicht gemacht und wupp Diagnose drauf.

Wenn ich das mal behaupten darf, denke ich, dass die Ärztin mit meiner Schulleitung gesprochen hatte und da diese unerlaubterweise behauptet hatte, sie könnte mich aus gesundheitlichen Gründen nicht weiterbeschäftigen, könnte es sein, dass sie da etwas abgesprochen hat, wo doch die Klinik verdächtigerweise die Diagnostik auch noch umsonst gemacht hatte.

Zitat:
Ich würde schauen, dass ein richtiger Facharzt mal Diagnosen stellt und nicht ein laie, der lediglich auf Meinung basiert.
Siehe oben.


Zitat:
Zitat:
Die Botschaft an die Kinder, die sich nicht separieren sollen, lautet im übertragenen Sinne: >Nur wenn du bei mir bleibst, bekommst du, was du brauchst. Wenn du gehst, entziehe ich dir meine Liebe.< Dadurch bekommt das Kind Angst und fühlt sich verlassen, wenn es sich distanziert, da ihm die Unterstützung der Mutter entzogen wird. Es gerät in eine sogenannte Verlassenheits- oder Vernichtungskrise, die mit starken Wut- und Leeregefühlen verbunden ist. Das Kind paßt sich daraufhin der mütterlichen Forderung an, bei ihr zu bleiben, muß dafür aber seine Ablösungstendenzen verleugnen. Sie werden in diesem Alter dann abgespalten und als >böse< etikettiert. Das >gute< Kind paßt sich an und trennt sich nicht, das >böse< ist wütend und will eigenständig werden, riskiert aber dadurch, die mütterliche Unterstützung zu verlieren. ...

Diese Mädchen wehren sich nicht und setzen sich nicht gegenüber der Mutter durch, entweder "weil ihr Wille gebrochen ist" oder um ihre Mutter nicht zu enttäuschen. die sich mit scheinbar selbstloser Liebe und Zuwendung um die Tochter sorgt. Sie, die Mutter, ist in den seltensten Fällen ein Modell für die Tochter in bezug auf Abgrenzung und konstruktive Aggressivität. Sie demonstriert eher das Bild einer angepaßten und von der Meinung anderer abhängigen Frau, die besser weiß, was andere bedürfen, als was sie selbst braucht.
Narzistischer Missbrauch von Kindern durch Mtter
Zitat:
emotionale Abhängigkeit zur Mutter

Vor ca. einem Jahr bin ich mit meinem Freund zusammengezogen. Wir wohnen im selben Haus wie seine Eltern. Ist eine ganz normale abgetrennte Wohnung, mit eigenem Eingang. Natürlich hatte ich am Anfang auch meine Bedenken ob die Kombination gut gehen wird, aber das was hier passiert - damit hab ich wirklich nicht gerechnet.

Die Mutter meines Freundes ist eine äußerst dominante Frau, ich würde sogar sagen sie weißt starke narzistische Züge auf. Schon als wir eingezogen sind, wollte sie die ganze Wohnungseinrichtung bestimmen. Sie ist sogar ins Möbelhaus gefahren und wollte unsere Couch umtauschen, die wir uns zuvor gekauft haben, weil sie ihr nicht gefällt. Schon damals ist mir aufgefallen, dass sich mein Freund über ihr Verhalten nicht wunderte. Sein Kommentar "die ist nunmal so, die kann man nicht mehr ändern." Diese herrschende Art setzt sich in allen Situationen fort, "du musst eine Mütze aufsetzen; du musst eine Jacke anziehen, du musst jeden Tag eine Suppe essen; du musst du musst du musst..." Ich komme mir vor als ob ich mit einem 3-jährigen Kind zusammen wäre. Wenn er dann doch mal was alleine macht, ohne sie zuvor zu fragen, ist das natürlich alles schlecht und er ist blöd und hat nur Fehler gemacht. Ich muss dazu sagen mein Freund ist 33 jahre, Ingenieur und im Beruf auch sehr erfolgreich. Ich habe noch nie gehört dass er gegen sie was gesagt hätte.
emotionale Abhängigkeit zur Mutter
Du triffst es fast auf dem Kopf.
Zitat:
Nur weil die Mutter solche Diagnosen stellt, muss der oder die TE noch lange nicht daran leiden!

Ich würde mir deshalb sogar einen RA nehmen! Was fällt denn überhaupt der Schule ein?
-Der Schule fällt ein, mich wegen 3 schlechten Noten rauszuschmeißen und meine Diagnose zu unterstützen damit ich endgültig aus der Arbeitswelt raus bin und eine Ausländerin, die kaum deutsch spricht und 2 kleine Kinder hat mit einem massiv schlechteren Zeugnis eine neue Chance zu geben.
-Der Schule fällt ein, einem anderem Mädchen eine 3. Chance zu geben, nachdem sie 3 mal die Semsterprüfung vergeigt hat und sich nicht um ihr Pflegepraktikum gekümmert hat, das in dieser Ausbildung Pflicht ist.
-Der Schule fällt ein das Regierungspräsidium zu beExkrementn, weil sie die MTA-APrV missachtet.

Einen RA habe ich mir genommen, gehe morgen wieder hin. Aber er meinte schon, gegen die Diagnose könne ich nichts machen, jedoch solange kein GS für gesichert dahinter steht, müsste ich mir keine großen Sorgen machen, wenn ich mal was zu der Diagnose sagen müsste, da ich noch die Diagnose aus Freiburg habe.

Zitat:
Für den GdB ist das Ausmaß der Anpassungsstörungen ausschlaggebend und oft auch die Tageslaune des Gutachters.
Das ist richtig. Man sagt auch Autismusspektrumsstörung.

Ich versuche nur das zu tun, was mir geraten wurde.
Zitat:
wie schätzt Du Dich selber ein? Ich bin ziemlich Fassungslos, wie bei Dir Diagnosen verteilt werden!
Beim Aspie-Test im Netz bin ich fast nur im neurotypischen Bereich und mein IQ wurde in Freiburg geprüft und ist auch normal.
Zusätzlich verstehe ich Autisten nur schwer bzw. komme schlecht mit ihnen klar.

Zitat:
Das geht gar nicht! Was macht den Deine Mutter beruflich??? Ist sie befugt solche Diagnosen zu stellen?

Ich würde mir einen Plan machen, um das von der Backe zu bekommen! Ist eventuell Deine Mutter psychisch krank?
Sie sitzt im Büro und ist verbeamtet und macht mich nieder, ihre Arbeit sei viel schwieriger als meine in der Diagnostik. Zudem hätte sie die gleiche körperliche Anstrengung wie ich, weil sie auch ein paar mal am Tag zum Drucker rennt. Im Nov. geht sie in Kur.

Psychisch krank ist sie auch. Sie hat chronische Depressionen diagnostiziert bekommen, aber wenn man mich fragt, ist sie auch Hypochonderin und hat Probleme mit Verlusten und kranken Menschen.
Ich glaube am liebsten wäre ihr die Euthanasie.

Zitat:
Abgesehen davon wäre eine solche Werkstatt kein geeigneter Ort für einen hochfunktionalen Autisten.
Das musste ich leider bereits erfahren, aber die meisten Leute wissen leider noch nicht so viel über Autismus und so lande ich immer wieder dort und deshalb dachte ich, wenn ich nichts an der Situation ändern kann und mein Abschluss nichts wert ist, richte ich mich halt dort ein.
Zitat:
Äh - leider nein. Vorsichtig nachgefragt: Wie meinst du das? Ist doch 'n klasse Abschluss ...
Nicht mehr in Hessen. Habe mich schon als Müllfrau beworben und die wollen dafür ABI.
"Mülltrennung kann ja auch ne schwere Sache sein." (Spaß)

Ich kann euch da mal einen Link geben, der die Situation etwas genauer beschreibt. Der ist schon alt, aber es hat sich nichts geändert, im Gegenteil, es wird immer schlimmer.

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...52164340,d.Yms

Wenns nicht klappt, im Google eingeben: Ihr seid nicht ausbildungsreif vom DGB.

Zitat:
Welche Diagnose, fachärztlich? Oder eher bei der Hellseherin?
Nicht fachärztlich, aber ärztlich. Das war eine Kinder- und Jugendpsychiaterin und normalerweise sollten sowas nur Spezialisten diagnostizieren, aber die war nur eine normale Ärztin, also Jugendpsychiaterin.
Und da ich mit meinem Alter schon drüber war, hat natürlich auch die Krankenkasse stunk gemacht.

Zitat:
Habt ihr vielleicht eine familiäre Beziehungsstörung, die bei einer professionellen Familienberatung besprochen werden sollte?
Sie ist einfach eine Person die schnell weint und wenn ich nicht schnell weine, dann ist das für sie eine Störung.
Man nennt solche Leute auch theatralisch.

Eine Beziehungsstörung haben wir jetzt auf jeden Fall.
Ich vermute ein Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom, da sie mich schon früher als krank hingestellt hatte. Als ich das 1. mal meine Periode bekam, war das für sie auch ein Krankheitszeichen.

Zitat:
Möchtest du uns sagen, wer diese "Diagnose" erstellt hat?

Deine Mutter ist irgendwie im Spiel bei deinem echten oder unechten Autismus bzw. Asperger, damit also eine weibliche Person - daher meine letzte indiskrete Frage: Bist du weiblichen oder männlichen Geschlechts? Musst du uns natürlich nicht sagen.
Ich weiß nicht, ob ich den Namen der Ärztin hier öffentlich nennen darf.

Und ich weiß auch nicht, was mein Geschlecht damit zu tun haben soll, aber ich bin ein Mädchen, wobei ich manchmal daran zweifele.
Ich bin sehr gut in technischen Sachen und bin auch nicht der Kindertyp oder der Betreuungstyp. Ich mag kein Getätschel und keine Schminkereien.
Und dieses schwärmen für Nippes ist widerlich.

Meine Mutter ist der Anfang der Ursache, warum ich diese Diagnose bekommen habe.
Als ich 2010 eine BaE abbrach, weil ich mich nicht wohl fühlte, drängte sie mich zur Psychologin und die schickte mich dann nach Freiburg zur Diagnostik, da war die Diagnose negativ bzw. kein Autismus. Ich war zufrieden, sie nicht.
Nachdem ich meine Ausbildung verlor, hatten wir wieder nur krach und ich musste im Juni wieder eine Autismusdiagnostik machen, nachdem ich nach einmaligem Termin dort und alleiniger Befragung meiner Mutter die Diagnose bekommen habe.

In meinen alten Ausbildungsberuf will mir keiner helfen und was anderes bzw. niedrigeres seh ich nicht ein, da ich schon 3 Semester geschafft hatte.
Deshalb will ich mich zur Ruhe setzen.

Ich kann diese Betrügerei seelisch nicht mehr aushalten.
amho ist offline  
Alt 13.09.2013, 00:34   #27
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Trixi2011 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat:
Deshalb habe ich mich jetzt erstmal für eine Behindertenwerkstatt beworben.
Was für Qualifikationen brauche ich dort?
Die Frage kann ich dir beantworten, weil ich in einer Behindertenwerkstatt bin.

Also du musst intelligent genug sein z.B. irgendwelche Stecker zu stecken, Serviertten einzutüten, Aufkleber auf Verpackungen zu kleben, Wäsche ordentlich zusammen zu legen...

Wenn du Glück hast, musst du wissen, wie man einen Computer anschaltet und auf der Tastatur rum klimpert!

Du musst die Nerven haben, dich gegebenenfalls mit Menschen zu umgeben, die sich nicht artikulieren können, ihre Körperbewegungen nicht kotrollieren können, dich ständig angrinsen oder sogar dich umarmen wollen (Downsyndrom!!!).

JUNGE TUE DIR DAS UM GOTTESWILLEN NICHT AN!!!!!

Ich habe es freiwillig gemacht, weil ich vom JobCenter weg wollte und weil in einen Praktikum von 2 Wochen alles noch recht angenehm ist, aber wenn du das länger machst und nicht wirklich so behindert bist, wie die meisten anderen Menschen dort, dann gehst du echt kaputt.
Snickers, Old Way und Minimina bedanken sich.
__

Meine Biografie ist das beste Beispiel, dass die Karriereleiter nicht immer nur nach oben führt
Realschulabschluss, kaufmännische Ausbildung, Hartz IV, Behindertenwerkstatt, Erwerbsunfähigkeit - ENDE
Trixi2011 ist offline  
Alt 13.09.2013, 00:50   #28
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Registriert seit: 12.09.2013
Beiträge: 36
amho Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Stecker zusammenstecken ist kein Problem. Habe ein ganzes 10-20-System am Patienten angeschlossen und habe Zuhause selber Kabelgewirr.

Serviertten eintüten mach ich täglich, da sie mir immer runter fallen.

Aufkleber aufkleber ist auch kein Problem, es sein den, sie verkleben meine Finger.

Nur Wäsche ordentlich zusammenlegen könnte Probleme machen. Das mache ich nie. Die ist nicht farblich sortiert.

Computer anschalten ist natürlich auch kein Problem, sonst wäre ich ja nicht im Netz unterwegs und Tastatur behersch ich fast auswendig.
Schreibe mit 311 A/Min. mit einer 2% Fehlerquote.


Umarmen, buäääh, das wollte damals schon einer machen, wo ich von der Schule in die Behindertenwerkstatt geschickt wurde und das musste ich auch noch mit mir machen lassen, weil meine Mutter meinte, es sei eine Art Verständigung unter Autisten.

Die Werkstattsleiterin hat damals gemeint, sie könne mir keine Arbeit anbieten.

Mir wird aber immer wieder geraten dahin zu gehen und ich weiß langsam nicht mehr, was ich machen soll.
amho ist offline  
Alt 13.09.2013, 00:55   #29
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amho Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Ich kann mein Profil nicht ändern. Mir ist der Zugang verwehrt und im Off Topic komm ich noch nicht rein. Deshalb schreibe ich es zusätzlich hier rein.
amho ist offline  
Alt 13.09.2013, 06:21   #30
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Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Hallo amho,

herzlich willkommen hier. Da sind einige Fakten zum OT und Profileinstellungen für Neue User.

http://www.elo-forum.org/wichtige-in...r/39619-a.html
nowayhose bedankt sich.
 
Alt 13.09.2013, 08:05   #31
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Marion63 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat von amho Beitrag anzeigen

Umarmen, buäääh, das wollte damals schon einer machen, wo ich von der Schule in die Behindertenwerkstatt geschickt wurde und das musste ich auch noch mit mir machen lassen, weil meine Mutter meinte, es sei eine Art Verständigung unter Autisten.

deine Mutter kennt sich mit Autismus nicht wirklich aus, wie kommt sie auf so eine Aussage. den Grossteil der Autisten sind Umarmungen und Berührungen mehr als nur unangenehm und sie können darauf sehr extrem reagieren.
Marion63 ist offline  
Alt 13.09.2013, 08:11   #32
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Old Way Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Danke, amho, für deine ausführliche Antwort in #26.
Zitat:
Einen RA habe ich mir genommen, gehe morgen wieder hin.
Zum Rechtsanwalt, das würde ich an deiner Stelle auch tun. Du bist auf dem richtigen Weg.
Zitat:
Ich weiß nicht, ob ich den Namen der Ärztin hier öffentlich nennen darf.
Nicht den Namen. Die Ausbildung, die Fachkompetenz. Hast du ja getan: Kinder- und Jugendpsychiaterin.
Zitat:
ich musste im Juni wieder eine Autismusdiagnostik machen
Bist du sicher, dass du das musstest? Hast du dazu etwas Schriftliches?
Zitat:
nachdem ich nach einmaligem Termin dort und alleiniger Befragung meiner Mutter die Diagnose bekommen habe
Deine Mutter erzählt eine Geschichte und du bekommst ein Etikett verpasst?! Sachen gibt's. Diagnose geht anders.
Zitat:
Manche Leute raffen das halt nun mal nicht, dass es auch Menschen gibt, bei denen nicht alles glatt läuft.
Das Leben ist ruppig. Ich würde sogar sagen: je mehr es ruckelt, desto mehr Leben. Einen Menschen, bei dem alles glatt läuft, gibt es nicht.

Wenn bei einem Menschen alles nur richtig geschmeidig und glatt zu Umwelt bzw. Umfeld hin verlaufen würde ... wäre dieser wahrscheinlich auch als Persönlichkeit "glatt" ... glitschig ... "aalglatt". Eher widerlich also.
Zitat:
Sie ist einfach eine Person die schnell weint und wenn ich nicht schnell weine, dann ist das für sie eine Störung.
Man nennt solche Leute auch theatralisch.

Eine Beziehungsstörung haben wir jetzt auf jeden Fall.
Ich finde, dass du lang genug bei deiner Mutter gewohnt hast.
Zitat:
Als ich das 1. mal meine Periode bekam, war das für sie auch ein Krankheitszeichen.
Danke für die Offenheit, genau an so etwas - nämlich deine sozio-sexuelle Rolle deiner Mutter gegenüber Betreffendes - habe ich gedacht, als ich fragte, ob du ein junger Mann oder eine junge Frau bist.

Wenn Kinder unter Liebe leiden. Beziehungsfalle Familie: Amazon.de: Patricia Love, Jo Robinson: Bücher

Menschen sind Mann oder Frau.

Deine Mutter lässt dich nicht Frau sein = deine Mutter lässt dich nicht Mensch sein.

Du brauchst eine eigene Wohnung.
Snickers, amho und Raindrops bedanken sich.
Old Way ist offline  
Alt 13.09.2013, 08:42   #33
Emailadresse berichtigen!
 
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Old Way Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat:
Winterhoff: Nein, das hat sich völlig verändert. Es fängt schon mit der Problemeinsicht an. Noch vor 10 oder 15 Jahren konnten Jugendliche in meiner Praxis klar ausdrücken, warum sie hierhergekommen sind. Die sagten dann etwa: Ich habe Probleme in der Schule. Oder: Meine Eltern kommen nicht mehr mit mir klar. Heute höre ich nur noch Sätze wie: Ich bin hier, weil meine Eltern oder meine Lehrer das so wollen. Für diese Jugendlichen haben nur die Erwachsenen ein Problem. Sie sehen nicht, dass ihr eigenes Verhalten sehr viel damit zu tun haben könnte.
Tatort Familie: "Auf dem Stand eines Zweijährigen" - SPIEGEL ONLINE
Zitat:
Winterhoff: Viele Eltern sind heute tief verunsichert. In der modernen Gesellschaft lösen sich Strukturen auf, Computer und Telekommunikation krempeln unser Leben um, in den Nachrichten ist permanent die Rede von Krisen, bedrohten Arbeitsplätzen, unsicheren Renten. Irgendwann verkraftet unsere Psyche das nicht mehr. Sie sucht sich, unbewusst, eine Kompensation, und dafür bietet sich das Kind an. Die Kinder müssen dann herhalten für unsere Unfähigkeit, im modernen Leben zurechtzukommen.
Tatort Familie: Tiefe Verunsicherung: "Eltern wirken wie willenlose Gegenstände" - SPIEGEL ONLINE
Old Way ist offline  
Alt 13.09.2013, 12:09   #34
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Pinta 12
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Hallo amho,

mir scheint, in deiner Familie wird gern diagnostiziert. Ich schätze, mit 22 wird das nix mit Rente. Willst du denn im Ernst dein Leben auf Sozialhilfeniveau verbringen??? Von einer Abhängigkeit in die nächste?? Oder ewig bei den Eltern leben???

Wenn ich deine Mutter wäre, würde ich sagen: mach irgendeine Ausbildung!!! Ist mir eh nicht ganz einleuchtend, wie man für 3 schlechte Noten gleich rausfliegt. Stehen die im Zeugnis, kann ich mir das eher vorstellen (nicht bestanden). Du bist jung, du bist intelligent - Realschulabschluss ist sehr wohl was wert!! Such dir einen Beruf, der dir einigermaßen Spaß macht. Überall muss man manchmal Dinge tun, die man grad nicht tun will. So ist eben das Leben.

Solltest du eine psychische Erkrankung haben (wer hat keine Macke?), dann lass dich behandeln. Auf jeden Fall aber: stell dich endlich auf eigene Füße!!!!! Wäre ich deine Mutter, würde ich sehr aktiv darauf hinwirken. Ich glaube, ich würde dich u. U. ziemlich unsanft aus deiner Schmollecke holen.

Wovon lebst du eigentlich derzeit????

Nix für ungut.

Gruß P.

http://www.elo-forum.org//piccshare....es/piclogo.png

Pinta 12 ist offline  
Alt 13.09.2013, 12:59   #35
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en Jordi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat von amho Beitrag anzeigen

Meine 1. Diagnostik war in Freiburg und das war eine Spezialstelle, wo ich auch von einem Erwachsenenpsychiater diagnostiziert wurde.
Das solltest du ernst nehmen. Wenn du damals keine Autistin warst, bist du es heute auch nicht.

Jetzt geht es darum, herauszufinden, was es sonst sein könnte und die Einschränkungen in Bezug auf das Arbeitsleben gut zu dokumentieren. Dann musst du dir überlegen, ob du vielleicht noch mal eine Ausbildung im geschützen Rahmen angehst. (Berufsförderungswerk). Dort könntest du auch im Wohnheim leben und wärst weg von deiner Mutter.

Wenn dir der technische Bereich liegt, umso besser. Du musst halt wissen, was du machen willst und es dann mit Ausdauer durchsetzen.
__

paranoid querulatorisch
en Jordi ist offline  
Alt 13.09.2013, 15:09   #36
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Schadbär
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Zitat von amho Beitrag anzeigen
...Der Uniklinik in Frankfurt ist das alles ****** egal. Die machen die Diagnostik so wie sie es für richtig halten.
Zitat der diagnostizierenden Kinder- und Jugendpsychiaterin zu mir:

"Die Diagnostikkriterien überlassen Sie mal schön uns." ...
Das ist eine vom harten Schlag, die noch die sogenannte "ärztliche Autorität" beschwört. Null Vertrauensverhältnis zum Patienten herstellen, über seinen Kopf hinweg entscheiden und mit der Anschnauz-Keule kommen, wenn der Patient nur "pieps" sagt. Solche Ärzte schrecken auch nicht davor zurück, dich mithilfe von Mami und diversen Anwälten in die Betreuung zu manövrieren, sprich: "Entmündigung".

Zitat von amho Beitrag anzeigen
...Meine 1. Diagnostik war in Freiburg und das war eine Spezialstelle, wo ich auch von einem Erwachsenenpsychiater diagnostiziert wurde.

Da war die Diagnose sozio-kommunikative Probleme ungeklärter Ursache....
Gegen eine Freiburger Diagnostik in Sachen "Autismus & Asperger" kann eine Uniklinik Frankfurt nicht anstinken. Du brauchst eigentlich nichts zu befürchten.

Zitat von amho Beitrag anzeigen
...Hier wurde ich einmal vorgestellt, Tests wurden wie gesagt nicht gemacht und wupp Diagnose drauf....
Diese Diagnostik ist ungültig, auch "nichtig" genannt. Rechtlich unwirksam, ohne jede Aussagekraft und vertraglich ungeklärt zustande gekommen, also für den Papierkorb geeignet.

Zitat von amho Beitrag anzeigen
......In meinen alten Ausbildungsberuf will mir keiner helfen und was anderes bzw. niedrigeres seh ich nicht ein, da ich schon 3 Semester geschafft hatte.
Deshalb will ich mich zur Ruhe setzen.

Ich kann diese Betrügerei seelisch nicht mehr aushalten.
Reine Trotzreaktion, auch erklärbar mit einer gewissen vorübergehenden Erschöpfung, die anbetracht der Ereignisse verständlich wäre. Komm mal wieder auf den Teppich zurück. Du bist 22 Jahre alt. Aus irgendwelchen Gründen wollte diese Schulleitung dich loswerden und du beharrst weiter auf deinem beruflichen Ziel, siehst es als einzige Möglichkeit und möchtest nichts "niedrigeres" machen, was immer das auch sein soll. Scheinst eine Art Tüftlerin zu sein, verkabelst Technikgeräte, Computer und Patienten. Du kannst auch System-Administrator werden. Such dir Ausbildungsplätze und bewirb dich auf eine Lehre, die deinen Interessen entspricht. Lehrlinge werden gesucht und Eigeninitiative begrüßt. Aber wie ich den Fall einschätze, reicht ein freundlicher Brief von Seiten deines Anwaltes an die Schulleitung, und du darfst die Ausbildung fortführen.
Raindrops bedankt sich.
Schadbär ist offline  
Alt 14.09.2013, 01:46   #37
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amho Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat:
Bist du sicher, dass du das musstest? Hast du dazu etwas Schriftliches?
Das war synomisch gemeint. Musste steht nicht für müssen im übertragenen Sinn, sondern für "musste das schon wieder ertragen", wenn du verstehst was ich meine. Wie wenn man sagt, man muss immer die Laute Musik des Nachbarn ertragen.

Ich bin da hin, weil ich dachte, da ich schon in der 1. Diagnostik negativ getestet wurde, dass das meiner Mutter dort endlich klar gemacht wird und der Streit dann mal aufhört.
Zitat:
Deine Mutter erzählt eine Geschichte und du bekommst ein Etikett verpasst?! Sachen gibt's. Diagnose geht anders.
In dieser Klinik gibt es noch andere Sachen, die eigentlich nicht hierher gehören, aber einige will ich erzählen.

Z.B. als ich die Ausbildung anfing, musste ich mich gegen Hepatitis A und B impfen lassen. B hatte ich schon aus meiner vorherigen Ausbildung.
Jetzt kommt der Knüller.
Die Ärztin meinte, sie impft mich nicht, weil ich nur einen RAS habe und deshalb eh nur Papierkram mache.
Dann musste erst die Schulleitung dort zu diesem unfähigen berufsärztlichen Dienst, damit ich endlich die Pflichtimpfung bekomme.

Dann kann ich euch noch was erzählen, was einige hier sehr erschrecken wird. Es ging darum, dass wir im 3. Sem. das 1. mal Kardiounterricht hatten und noch keine Theorie hatten. Wir kamen sofort in die Praxis.
Ich wurde dort angeschnauzt, was wir dort machen und dann wurde mir von einer unfähigen Arzthelferin gesagt, die mich auch so angemacht hatte, hier hast du die Elektroden, schließ die Patienten an, wir haben keine Zeit euch das zu erklären.
Mir blieb nichts anderes übrig. Ich schlich mich in ein Nebenzimmer, schaute mir das 4 Punkte-System ab und brachte die Elektroden so gut ich konnte an den Patienten an.
Die Kardio bekam massigen Ärger von der Schulleitung.

Ich kann jedem nur abraten, diese Klinik zu betreten.

Zitat:
Das Leben ist ruppig. Ich würde sogar sagen: je mehr es ruckelt, desto mehr Leben. Einen Menschen, bei dem alles glatt läuft, gibt es nicht.

Wenn bei einem Menschen alles nur richtig geschmeidig und glatt zu Umwelt bzw. Umfeld hin verlaufen würde ... wäre dieser wahrscheinlich auch als Persönlichkeit "glatt" ... glitschig ... "aalglatt". Eher widerlich also.
Aber mein Leben ist zu ruppig. Man will mich immer in ein Kastensystem stecken und es klappt nie.

Zitat:
Ich finde, dass du lang genug bei deiner Mutter gewohnt hast.
Wenn ich könnte, würde ich sofort ausziehen. Aber erstmal brauche ich einen Job und da muss ich nah dran wohnen, weil ich gute Verkehrsanbindungen brauche. Konnte mir bisher keinen Führerschein leisten.
Zitat:
nämlich deine sozio-sexuelle Rolle deiner Mutter gegenüber Betreffendes
Sozio-sexuell sind wir etwas altmodisch.
Die Frau macht den Haushalt, den kümmert sich um Kinder und Pflegebedürftige und ernährt die Familie.
Sie gilt alt schwächeres Glied, sowohl körperlich als auch psychisch.

Der Mann ist Erzeuger. Manchmal arbeitet er noch nicht mal.
Zitat:
deine Mutter kennt sich mit Autismus nicht wirklich aus, wie kommt sie auf so eine Aussage. den Grossteil der Autisten sind Umarmungen und Berührungen mehr als nur unangenehm und sie können darauf sehr extrem reagieren.
Was weiß ich. Kenne mich ja auch nur mit den Aspergerautisten aus, aber wenn ich ihr Kind bin, sollte sie sich zumindest mal näher damit beschäftigen und nicht sagen, ich bin so und so, weil Aspergerautisten so und so sind.

Prinzipiell habe ich gegen Umarmungen nichts, wenn ich die Leute kenne.
Es kommt auch auf die Beziehung an.
Mit 3 Jahren sollte ich immer meinen Opa küssen und wollte es nicht, weil wir nicht so eine gute Beziehung hatten. Ich fand es widerlich, als ich jedesmal dazu gewzwungen wurde und das brave, süße Mädchen spielen musste.

Zitat:
Wovon lebst du eigentlich derzeit????
Da ich in meiner Ausbildung nichts verdient habe von 0.
Ich werde momentan durchgefüttert, obwohl das nicht freiwillig ist.
Hätte zu gerne die Ausbildung fortgesetzt, dann wäre ich nächstes Jahr fertig gewesen.
Deine Links funktionieren nicht.

Zitat:
Ist mir eh nicht ganz einleuchtend, wie man für 3 schlechte Noten gleich rausfliegt. Stehen die im Zeugnis, kann ich mir das eher vorstellen (nicht bestanden). Du bist jung, du bist intelligent - Realschulabschluss ist sehr wohl was wert!!

Ohja, am besten Einzelhandelskauffrau, die ich dann entweder abbreche, weil ichs nicht aushalte oder danach sowieso in Hartz 4 rutsche. Zurück zum Ernst der Sache.

Irgendeine Ausbildung zu machen ist dumm. Wenn der Realschulabschluss etwas wert ist, wie du schreibst, habe ich ein Recht darauf aufzubauen.

Das mit den Zeugnisnoten kann ich dir erklären. Du darfst das nicht wie eine normale Berufsschule sehen.
Dies ist eine Berufsfachschule. Ist also trotz des ähnlichen Namens was völlig anderes.
Diese Schulen legen ihre Lernbedingungen selbst fest.
Die Noten entstanden bei uns so.
Du lernst den ganzen Stoff im Semester für jedes Fach. Z.B. alles für Neuro und schreibst im ersten Semster in Neuro eine 2 in der Klausur. Dann hast du im 1. Zeugnis eine 2 in Neuro und darfst weiter, weil keine Note unter 5 ist.
So, dann kommt das 2. Semster. Erstmal lernst du wieder den ganzen Stoff und schreibst dann am Ende die Klausur. Sagen wir mal du hast eine 3.
Nun darfst du diese Noten aber nicht zusammenrechnen. Wie gesagt, wir sind nicht in der normalen Schule. Die Noten sind pro Semster unäbhängig von einander.
Jetzt kommt das 3. Semster und du schreibst eine 5 und bist raus.

Man kann also grob sagen, du hast am Ende in jedem Fach pro Semster eine Abschlussprüfung, die du nicht schlechter als 5 schreiben darfst laut Schulordnung.

Zusätzlich musst du die Schulgebühren bezahlen, weshalb manche noch nebenbei arbeiten und dann zusammenbrechen und du darfst nicht mehr als 60 Fehltage in der gesamten Ausbildung haben.
Und du bist verpflichtet, im 2. Sem. in den Sommerferien ein Pflegepraktikum zu machen.
Das ist gesetzlich in der MTA-APrV festgelegt.

Deshalb kann man unsere Ausbildung auch nicht mit anderen Ausbildungen vergleichen, da wir nicht über das BBiG geführt werden.
Jede Schule kann ihre eigenen Regeln machen und das ist sehr gefährlich.
(Siehe mein Bsp. mit der Kardiologie oben.)
Zitat:
Ich schätze, mit 22 wird das nix mit Rente. Willst du denn im Ernst dein Leben auf Sozialhilfeniveau verbringen??? Von einer Abhängigkeit in die nächste?? Oder ewig bei den Eltern leben???
Du widersprichst dir.
Zitat:
Überall muss man manchmal Dinge tun, die man grad nicht tun will. So ist eben das Leben.
Zitat:
Solltest du eine psychische Erkrankung haben (wer hat keine Macke?), dann lass dich behandeln. Auf jeden Fall aber: stell dich endlich auf eigene Füße!!!!! Wäre ich deine Mutter, würde ich sehr aktiv darauf hinwirken. Ich glaube, ich würde dich u. U. ziemlich unsanft aus deiner Schmollecke holen.
Bitte nicht in diesem Ton. Wir können hier alle ganz normal miteinander kommunizieren.

Asperger-Syndrom

Zitat:
Nicht jedes Asperger-Syndrom besitzt Krankheitswert oder muss behandelt werden.[1] Auch gibt es derzeit gar keine kausal wirksame Therapie. Möglich ist eine symptomatische Therapie, die sich auf verhaltenstherapeutische Ansätze (zum Beispiel TEACCH, ABA) und die Einübung sozialer Fertigkeiten stützt. Mit den Behandlungsgrundsätzen für Menschen mit Asperger haben sich insbesondere Klin und Volkmar beschäftigt.[84] Auch eine Anpassung der äußeren Umgebung an die Schwierigkeiten der Patienten kann sinnvoll sein.[13] Wenn Symptome wie ausgeprägte Hyperaktivität und Unruhe, aggressives Verhalten, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen hinzukommen, werden auch Medikamente eingesetzt.
Ich denke nicht, dass mir eine Therapie helfen würde. Ich war erst letztens bei einer Psychologin und die sagte mir ja, es gibt nichts an mir, was man so therapieren könnte. Heilbar ist das Aspergersyndrom sowieso nicht.

Und ehrlich, langsam habe ich die Schnauze voll von Psychologen.
Ich war schon seit ich Kind bin bei mehr als 15 Psychologen. Ich habe keine Lust mehr.
Ich will keine Therapien, nur weil andere meinen, dass es gut für mich ist. Ich will nur dann Therapien, wenn ich selber finde, dass sie gut für mich sind.
Momentan sehe ich keinen Sinn darin, zumal mein Aspergersyndrom in Freiburg ja als negativ getestet wurde und eine psychologische Therapie mich damals schon gelangweilt hat. Es gab keinen Erfolg, weil nichts behandelt wurde bzw. es nichts zu behandeln gab.

Menschen sind so, wie sie sind. Den Willen eines Menschen kann man nicht umtherapieren.

[/QUOTE]

Das solltest du ernst nehmen. Wenn du damals keine Autistin warst, bist du es heute auch nicht.
Zitat:
Jetzt geht es darum, herauszufinden, was es sonst sein könnte und die Einschränkungen in Bezug auf das Arbeitsleben gut zu dokumentieren. Dann musst du dir überlegen, ob du vielleicht noch mal eine Ausbildung im geschützen Rahmen angehst. (Berufsförderungswerk). Dort könntest du auch im Wohnheim leben und wärst weg von deiner Mutter.

Wenn dir der technische Bereich liegt, umso besser. Du musst halt wissen, was du machen willst und es dann mit Ausdauer durchsetzen.
Nein, jetzt geht es darum, mich endlich mal leben zu lassen und nicht immer zu sagen, geh doch mal zum Psychologen.
Der hat nichts gefunden, der wird auch jetzt nichts finden.

Ich habe meine Ausbildung sehr gut alleine hinbekommen. Nur weil ich jetzt schlecht war im Semster, weil ich einige Sachen nicht verstanden habe, soll das als Behinderung gedeutet werden?
Wo leben wir eigentlich? Im 3. Reich, wo man sagte:"Das musst du als guter Deutscher können"?

Zitat:
nichts "niedrigeres" machen, was immer das auch sein soll.
Nichts niedrigeres machen heißt so etwas, wo ich im Endeffekt nur 1000 Euro Brutto raus bekomme.
Ich brauche eine Ausbildung, die sich auch rentiert.
Als MTA hat man ein Bruttoeinkommen von anfangs 2000 Euro. Ist klinik- und gebietsabhängig.
In der Schweiz kriegt man sogar 4000 Euro Brutto und hat dort einen akademischen Grad. (In Deutschland nicht anerkannt.)
Und für die 3 Semster die ich geleistet habe, steige ich nicht so tief runter.
Lieber sterbe ich und das ist mein Ernst.

Zitat:
Scheinst eine Art Tüftlerin zu sein, verkabelst Technikgeräte, Computer und Patienten.
Ich verkabele nicht nur, ich repariere auch Kleinigkeiten und erfinde manche praktische Methode.
Als MTA arbeitet man je nach Fachrichung immer technisch. Steht ja auch in der Berufsbezeichnung.
Die Fs sind für EKG,EEG,SEP,MEP,VEP,AEP,Hörtests in mehreren Varianten, EKG in mehreren Varianten, Spirometrie, Bodyphletysmographie, BGA und noch vieles anderes Zeugs zuständig.

Als MTA darf man sich auch selbstständig machen mit eigener Praxis, man darf jedoch keine Diagnosen stellen, sondern nur diagnostizieren. Wie im Labor. Man bekommt nur die Probe bzw. den Patieten und schickt die Ergebnisse zum behandelnden Arzt.

Zitat:
Du kannst auch System-Administrator werden. Such dir Ausbildungsplätze und bewirb dich auf eine Lehre, die deinen Interessen entspricht. Lehrlinge werden gesucht und Eigeninitiative begrüßt. Aber wie ich den Fall einschätze, reicht ein freundlicher Brief von Seiten deines Anwaltes an die Schulleitung, und du darfst die Ausbildung fortführen.
System-Administrator hört sich gut an, aber in Hessen werde ich keine Chance haben, wollte aber sowieso nach NRW ziehen.
Der Anwalt meinte, ich hätte fast keine Chance mehr auf eine Ausbildung.
Sollte lieber in einer Zeitarbeitsfirma als Hilfskraft arbeiten.
Aber das habe ich schon versucht. Die wollen nur ausgebildete Kräfte und das Beste vom Besten.
Ein weiterer Grund, Hessen zu verlassen.

Meine Ausbildung kann ich nicht fortsetzen, zumindest nicht an dieser Schule. Der Anwalt kann da auch nichts machen, da es eine Berufsfachschule und keine Berufsschule ist.
Zudem regelt das weiterkommen die Schulleitung. Hab ja bereits geschrieben, dass man laut Schulordnung bereits nach einer 5 rausfliegen kann.
Ich habe mich nach einer 5 in Physik auf eine 6 gesteigert.
Dann habe ich durch Aufregung, weil mich die Lehrerin auf den Kikker hatte auch noch die praktischen Prüfungen in Neuro vergeigt und mangels Klassenzusammenhalt Stoff durch eine Grippe verpasst, was mir die nächste 5 einbrachte.
Ein Schutz bei Krankheit besteht nicht. Daher ist man selbst verantwortlich, wenn man krank wird und Stoff verpasst.
Jetzt hab ich nen Tinnitus auf beiden Ohren, weil ich mit voller Grippe in die Schule damals bin.

War heute ja nochmal beim Anwalt und er meinte, auch zeugnistechnisch könne er nichts für mich tun. Ich wäre sogar dazu verpflichtet, die schlechten Beurteilungen überall mitzuschicken, was so viel heißt, dass ich mich eigentlich nicht mehr zu bewerben brauche.
Aber er meinte auch, dass in dem Bericht Sachen nicht zusammenpassen, wie ungenügende Leitungen im Fach Audiometrie, obwohl ich eine 3 geschrieben habe. Leider nützt mir das Trostpflaster nichts, den die Arbeitgeber bzw. Ausbilder werden das anderster sehen.

Darum bleibt mir nur noch die Behindertenwerkstatt, falls mich überhaupt eine nimmt.
Muss halt selbstständig werden.
Alles weitere wird wahrscheinlich sowieso nicht klappen.

Zitat:
Das ist eine vom harten Schlag, die noch die sogenannte "ärztliche Autorität" beschwört. Null Vertrauensverhältnis zum Patienten herstellen, über seinen Kopf hinweg entscheiden und mit der Anschnauz-Keule kommen, wenn der Patient nur "pieps" sagt. Solche Ärzte schrecken auch nicht davor zurück, dich mithilfe von Mami und diversen Anwälten in die Betreuung zu manövrieren, sprich: "Entmündigung".
:danke:

Das habe ich mir auch sofort gedacht. Und glaube mir, wenn sies gekonnt hätte, hätte sie mich eingewiesen, warum auch immer. Sie hat gleich gefragt, ob ich mich selber verletze und das öfters. Dann wollte sie mich auch noch zu einem Gentest drängen. Das wäre dann so abgelaufen. Da ich da bereits die Diagnose hatte und sie meinem Vater auch noch gleich eine geben wollte, hätte man einfach uns Blutproben entnommen, gemeinsame Gene bestimmt und einfach gesagt, dass irgendeins davon das Aspergergen wäre.

DIESES KRANKENHAUS BZW. DIESE KLINIK IST UNMÖGLICH!
amho ist offline  
Alt 14.09.2013, 09:46   #38
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Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Was ich machen würde:

Eine Ausbildung in der dir das was du schon alles kannst zugute kommt. In einem anderen Bundesland!
Bafög beantragen.....................

Sofort mit den Bewerbungen beginnen.

Wenn Du gefragt wirst weshalb du das machst, denke dir was aus. z.B. weil du belästigt wurdest (stimmt ja auch)...........deshalb auch die räumliche Trennung vom alten Wohnort.

Aufgeben, paßt das deiner Meinung nach zu Dir? Gehen wir mal davon aus und wir haben Glück und wir haben nur dieses eine Leben.
Dann kannst du es nicht so leben wie Deine Mutter es möchte! Oder Deine Lehrer oder Nachbarn.
Du mußt es Leben wie du es leben möchtest. Denn dieses Leben lebst nur du!

LG

Wünsche Dir kluge Gedanken und Besonnenheit.
Snickers ist offline  
Alt 14.09.2013, 13:17   #39
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Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat von Snickers Beitrag anzeigen
Was ich machen würde:

Eine Ausbildung in der dir das was du schon alles kannst zugute kommt. In einem anderen Bundesland!
Bafög beantragen.....................

Sofort mit den Bewerbungen beginnen.

Wenn Du gefragt wirst weshalb du das machst, denke dir was aus. z.B. weil du belästigt wurdest (stimmt ja auch)...........deshalb auch die räumliche Trennung vom alten Wohnort.

Aufgeben, paßt das deiner Meinung nach zu Dir? Gehen wir mal davon aus und wir haben Glück und wir haben nur dieses eine Leben.
Dann kannst du es nicht so leben wie Deine Mutter es möchte! Oder Deine Lehrer oder Nachbarn.
Du mußt es Leben wie du es leben möchtest. Denn dieses Leben lebst nur du!

LG

Wünsche Dir kluge Gedanken und Besonnenheit.
Ihr eigener Anwalt hatte ihr diesbezüglich ja sämtlichen Wind aus den Segeln genommen. Dass das ein Schrott-Anwalt ist, war mir bereits klar, als er im Erstgespräch anmerkte, er könne gegen die Diagnose nichts tun. Ein Schlaffi sozusagen.

@amho: Lass dich nicht entmutigen. Erst mal gut, dass du nicht auf den Vorschlag der Ärztin, einen Gentest machen zu lassen, eingegangen bist. Man kann Asperger nicht per Gentest feststellen und ich vermute, da es sich um eine Uniklinik handelt, dass deine Gene zu Forschungszwecken missbraucht werden sollten. Weiter würde ich Agentur für Arbeit und Jobcenter nicht all zu negativ sehen. Viele berichten hier über Schwierigkeiten, aber ich möchte darauf aufmerksam machen, dass z. B. im Erstfragebogen der Agentur für Arbeit auch gefragt wird, ob ein Arbeitsplatzverlust durch Ärztepfusch verursacht wurde. Die sind also nicht immer gut auf Ärzte zu sprechen, denn die sozialen und arbeitsbedingten Probleme, die durch Ärzte- oder Diagnose-Pfusch verursacht werden, bleiben dann an denen kleben und sie zahlen sich dumm und dämlich dafür.

Es ist durchaus möglich, dass bei einem Berufseignungstest der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters deine Qualitäten erkannt werden. Ebenso sind natürlich auch Bewerbertrainings sinnvoll, so lange sie nicht dauernd wiederholt und für Maßnahmeträger missbraucht werden. Ich würde jetzt nicht gleich davon ausgehen, dass man dort der "Diagnostik" dieser Ärztin folgt, zudem hast du die Freiburger Einschätzung, die mehr wiegt als diejenige der Frankfurter Ärztin.

Versuch mal einen guten Draht zum Jobcenter oder zur Bundesagentur für Arbeit zu finden. Auch mit BAföG kennen die sich aus, wie von Snickers vorgeschlagen. Mir hatte die Bundesagentur für Arbeit einst mit einer sehr guten Umschulung geholfen. Gibt dich nicht auf!
Schadbär ist offline  
Alt 14.09.2013, 14:47   #40
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amho Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat:
Eine Ausbildung in der dir das was du schon alles kannst zugute kommt. In einem anderen Bundesland!
Bafög beantragen.....................
Gibt es nicht. Die Ausbildung ist deutschlandweit einzigartig. (Also nicht vom Lehrplan, sondern von ihren Tätigkeiten.) Die Schule meinte zwar, ich könnte in der Altenpflege daran anknüpfen.
Aber 1. hat eine MTA ja mal Null mit Altenpflege zu tun und 2. haben die mich selber rausgeschmießen, weil ich angeblich nicht mit Patienten könnte.

Zitat:
Wenn Du gefragt wirst weshalb du das machst, denke dir was aus. z.B. weil du belästigt wurdest (stimmt ja auch)...........deshalb auch die räumliche Trennung vom alten Wohnort.
Das ist ein Problem, weil viele Arbeitgeber das Schreiben nicht lesen, sondern sich nur für Noten und Lebenslauf interessieren.
Musste ich mehrmals erfahren.
Zitat:
Aufgeben, paßt das deiner Meinung nach zu Dir? Gehen wir mal davon aus und wir haben Glück und wir haben nur dieses eine Leben.
Dann kannst du es nicht so leben wie Deine Mutter es möchte! Oder Deine Lehrer oder Nachbarn.
Du mußt es Leben wie du es leben möchtest. Denn dieses Leben lebst nur du!
Könnte man so sagen. Früher habe ich genauso gedacht, wie du. Aber jetzt habe ich keine Kraft mehr für einen 5. Neustart.
Und ständig eine neue Ausbildung, ehrlich, ist kacke. Ich würde gerne das, was ich ganz legal und bis zum 3. Semester ohne große Schwierigkeiten gemacht habe, zu Ende machen.
Wenn ich keine Schule finde, kann man immernoch sagen, ok, ich such was anderes, aber ständig wechseln, dafür hab ich keine Nerven mehr.

Man steigt ja auch nicht an jedem Bahnhof aus und in einen anderen Zug ein, wenn man irgendwo hin will.

Mir ist da zur Not noch die Ausbildung als Rettungsassistent in Betracht gekommen, aber hier braucht man einen Führerschein.
Ansonsten wäre da noch Rettungssanitäter. Für diese Ausbildung braucht man keinen Abschluss und sie dauert nur 9 Monate.

Bitte die beiden Berufe nicht verwechseln. Der Rettungsassistent ist nochmal eine Stufe höher als der Rettungssanitäter und darf weitaus mehr, z.B. Medikamente geben.

Zitat:
Ihr eigener Anwalt hatte ihr diesbezüglich ja sämtlichen Wind aus den Segeln genommen. Dass das ein Schrott-Anwalt ist, war mir bereits klar, als er im Erstgespräch anmerkte, er könne gegen die Diagnose nichts tun. Ein Schlaffi sozusagen.
Er ist Anwalt für Arbeitsrecht, daher weiß ich nicht, wie er über Fehldiagnosen bescheid wissen muss. Das er in 1. Linie nichts tun kann, erklärt sich daraus, dass nur ein anderer Arzt die Diagnose wiederlegen kann. Ist in diesem Falle durch Freiburg schon geschehen.
Was ******* ist, dass er nichts gegen das Schreiben von der Schule machen konnte.

Jetzt bin ich bewerbungsunfähig, weil die Schreiben mich so negativ darstellen, dass ich nicht mal in einer Behindertenwerkstatt arbeiten kann. Das ist nicht synomisch so gemeint.

Es steht kein einziger Lob in dem Schreiben.
Und ich bin verpflichtet es mitzuschicken. Damit brauch ich mich nirgends mehr zu bewerben.
1. Will so einen langen Text kein Arbeitgeber lesen und 2. wirkt sich das sowas von negativ auf mich aus. Zudem ist mein Zeugnis wie Sau geschrieben und es liegt keine Erklärung bei.

Wie ich Pinta als Bsp. nennen darf, sind viele Arbeitgeber verwirrt von dem Notensystem und ich werde als faul dargestellt, weil die Klausur nicht so gut gelaufen ist.

Zitat:
Man kann Asperger nicht per Gentest feststellen und ich vermute, da es sich um eine Uniklinik handelt, dass deine Gene zu Forschungszwecken missbraucht werden sollten.
Sollten sie auch. Hat sie ja zugegeben. Normalerweise bin ich auch für sowas, aber da ich es meiner Meinung nach nicht habe, hätte man einfach gesagt, das ist das Aspergergen, weil eine 100% Übereinstimmung vorhanden ist.
Und schon sind wir wieder bei dem Thema Nationalsozialismus. Da war genau dieselbe GenetikExkrement mal mit Euthanasie und Verhinderung erbkranken Nachwuchses.
Zitat:
Weiter würde ich Agentur für Arbeit und Jobcenter nicht all zu negativ sehen. Viele berichten hier über Schwierigkeiten, aber ich möchte darauf aufmerksam machen, dass z. B. im Erstfragebogen der Agentur für Arbeit auch gefragt wird, ob ein Arbeitsplatzverlust durch Ärztepfusch verursacht wurde.
Gibt es bei der Ausbildungsplatzsuche nicht. Da geht es nur nach Notensystem und wenn du nur die mittlere Reife hast, die aus welchen Gründen auch immer damals schlecht ausgefallen ist, wirst du nur noch in Maßnahmen vermittelt, wo du nur ausgebeutet wirst.

Man muss halt vorsichtig mit dem Chaotenverein sein.

Zitat:
Auch mit BAföG kennen die sich aus, wie von Snickers vorgeschlagen.
Da hab ich keinen Anspruch darauf. Hab ich schonmal versucht. Meine Mutter verdient zu viel und ist verbeamtet.
amho ist offline  
Alt 14.09.2013, 17:06   #41
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Schadbär
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat von amho Beitrag anzeigen
...Er ist Anwalt für Arbeitsrecht, daher weiß ich nicht, wie er über Fehldiagnosen bescheid wissen muss. Das er in 1. Linie nichts tun kann, erklärt sich daraus, dass nur ein anderer Arzt die Diagnose wiederlegen kann. Ist in diesem Falle durch Freiburg schon geschehen....
Das ist leider ein Gerücht, das sich in Deutschland aus unerfindlichen Gründen seit Jahren hartnäckig hält. Tatsächlich aber war deine Ärztin nicht als Gutachterin bestellt worden, schon gar nicht von Seiten eines Gerichts. Es geht also nicht um ein fachärztliches Gutachten, sondern um eine Diagnose irgendeiner Ärztin, die an irgendeiner Klinik angestellt ist. Punkt. Wenn sie nicht das Mindestmaß der Anforderungen an die psychiatrische Diagnostik erfüllte (längeres persönliches Gespräch, körperliche Untersuchung, diverse Tests, etc.), ist ihre "Diagnose" ohne jede Aussage und hat keinerlei Gültigkeit. Du kannst aufstehen und dieser Ärztin den Rücken kehren und sie natürlich verklagen, wenn sie irgendeine Behauptung ("Autismus") an Privatpersonen, Behörden und Schulleitungen, etc. weiterreicht, die sie zwar "Diagnose" nennt, die aber nicht einmal eine Diagnose ist, noch weniger ein "Gutachten".

Damit ein Anwalt dich ordentlich vertritt, darf er nicht verlangen oder erwarten, dass du wegen irgendeines Mülls, den irgendeine Ärztin schriftlich von sich gibt, eine "Gegendiagnose" einholst, was immer das auch sein soll. Sonst sind wir eines Tages so weit, dass irgendein Arzt in irgendeinem Kaff am anderen Ende der Welt eine diagnostische Behauptung über dich aufstellt, ohne dich je gesehen zu haben, geschweige denn, mit dir gesprochen zu haben, damit du dir die Füße für eine Gegenbehauptung ("Gegendiagnose") wund rennen musst. Und das wollen wir doch alle nicht.

Leider wissen das auch die wenigsten Anwälte (außer die Patientenanwälte) und kneifen, bevor sie ihren guten Ruf riskieren, denn jeder Anwalt, der einen "Geisteskranken" vertritt, befürchtet, deswegen seinen guten Ruf zu verlieren. Da hält man sich vorsichtig zurück und lässt den Mandanten lieber mal einen weiteren Arzt aufsuchen. Und genau das ist falsch wie überflüssig.

Wenn deine Mutter eine Aspergerstörung bei dir vermutet und entsprechend von ihr beauftragte Ärzte sämtliche Kriterien zur Diagnostik missachten, du dich aber für gesund und arbeitsfähig hältst, musst nicht du deine Gesundheit beweisen, sondern deine Mutter und ihre herangezogenen Ärzte müssen deine Krankheit beweisen. Und dieser "Beweis" einer Krankheit basiert auf gründlichster Diagnostik, die sämtlichen gutachterlichen Kriterien wie Richtlinien zu entsprechen hat. Entfällt diese Form der gründlichen Diagnostik, dann entfällt automatisch die Beweiskraft der behaupteten Erkrankung.

Insofern bin ich mir nicht sicher, ob du nicht besser ein Fall für einen Patientenanwalt wärst.

Zitat von amho Beitrag anzeigen
....Was ******* ist, dass er nichts gegen das Schreiben von der Schule machen konnte.

Jetzt bin ich bewerbungsunfähig, weil die Schreiben mich so negativ darstellen, dass ich nicht mal in einer Behindertenwerkstatt arbeiten kann. Das ist nicht synomisch so gemeint.

Es steht kein einziger Lob in dem Schreiben.
Und ich bin verpflichtet es mitzuschicken. Damit brauch ich mich nirgends mehr zu bewerben.
1. Will so einen langen Text kein Arbeitgeber lesen und 2. wirkt sich das sowas von negativ auf mich aus. Zudem ist meiWie ich Pinta als Bsp. nennen darf, sind viele Arbeitgeber n Zeugnis wie Sau geschrieben und es liegt keine Erklärung bei....
"Bewerbungsunfähig" gibt es nicht! In diesen Schlammassel hat dich dein unfähiger Anwalt hinein manövriert, indem er behauptet, du müsstest die schlechte Bewertung bei jeder Bewerbung einreichen und indem er offensichtlich keinen Finger krumm macht, um deine schlechte Bewertung arbeitsrechtlich anzufechten! Kapierst du eigentlich nicht, dass du mit diesem Kerl schlecht beraten warst? Du musst keine schlechten Bewertungen bei einer Bewerbung offenlegen. Die kann man gerichtlich anfechten, ja sogar ändern lassen, bis am Ende ein Top-Zeugnis über dich geschrieben wird! Und so lange ein Verfahren läuft, musst du diese schlechten Zeugnisse und Bewertungen auch nicht bei neuen Ausbildern einreichen! Weiter gibt es für solche Fälle qualifizierte Bewerbertrainings. So etwas kann man kaschieren, verschweigen, überdecken, etc. Dein Anwalt scheint nicht besonders arbeitnehmerfreundlich zu sein, gleichzeitig scheinst du nicht besonders motiviert zu sein, an deiner Situation etwas zu verbessern.
Schadbär ist offline  
Alt 14.09.2013, 19:00   #42
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Pinta 12
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Hallo Amho,


ich muss mich hier doch nochmal zu Wort melden. Ich habe nie behauptet, du seist faul. Das kann ich gar nicht beurteilen. Ich glaube aber, aus deinen Postings rauszulesen, dass du dich derzeit auf eine die-Welt-ist-schlecht-und-alle-sind-gegen-mich-Position zurückgezogen hast und da z. Zt. nicht unbedingt raus willst/kannst. Klar, mehrfaches Scheitern macht Angst. Lässt einen am eigenen Können zweifeln. Du scheinst das damit zu kompensieren, dass du alle Leute, die nicht deiner Meinung sind, als unfähig, blöde oder gar bösartig bezeichnest. Diese Haltung wird dich nicht weiter bringen.


Ich denke, ich kann dich ein Stück weit verstehen. Ich selbst bin auch schon als Jugendliche zu Psychologen geschleppt worden und man wollte mir irgendeine Behinderung aufkleben. Hat mich auch nicht glücklich gemacht. Zeitweise wollte ich auch alles hinschmeißen und gar nix mehr machen. Aber: es ist ein Unterschied ob man mit dem Hintern im Warmen sitzt, oder ob man selbigen bewegen muss um es warm zu haben. Will sagen: zu gute Versorgung von Seiten der Eltern ist nicht immer gut. Manchmal ist es gut, dem Kind aus Liebe einen Schubs ins Leben zu geben.


Deine Mutter scheint das nicht zu tun. Also musst du selbst aktiv werden. Du hast ja anscheinend schon eine Menge Energie – bloß momentan keine Richtung drin.


Meine Vorschreiber haben schon alles zu deinem Anwalt und deinen „Diagnosen“ gesagt. Papier ist geduldig!!!!! Wichtig ist in erster Linie DEINE Einschätzung und DEIN Berufswunsch. Wenn deine Mutter gut verdient – um so besser!! Sie muss dir Unterhalt zahlen, wenn du irgendwo eine Ausbildung machst. Ich glaube nicht, dass du in einer Behindertenwerkstatt glücklich wärst. Dazu hast du zu viel Grips in der Birne (entschuldige die Diagnose).


Übrigens: ich hab erst eine Ausbildung geschafft nachdem ich raus bin bei meinen Eltern. Manchmal braucht der Mensch Ruhe und Abstand um zu Verstand zu kommen.


Viele Grüße
Pinta

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Pinta 12 ist offline  
Alt 14.09.2013, 19:01   #43
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Pinta 12
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Nochmal ich. Wo kommen diese Links denn her???? Wie krieg ich die wieder weg????

Sorry
Pinta

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Pinta 12 ist offline  
Alt 15.09.2013, 01:38   #44
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amho Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat:
Insofern bin ich mir nicht sicher, ob du nicht besser ein Fall für einen Patientenanwalt wärst.
Das kommt darauf an, in wie weit mir die Diagnose schaden oder nutzen kann. Der Anwalt meinte, ich solle es als Chance sehen.
Das verwirrt mich.

Wenn ich einen neuen Anwalt bräuchte, bräuchte ich auch wieder einen Beratungsschein und den bekomm ich im Moment nicht.

Zitat:
(längeres persönliches Gespräch, körperliche Untersuchung, diverse Tests, etc.)
längeres persönliches Gespräch = was heißt persönlich, wie gesagt, richtig gesprochen wurde nur mit meiner Mutter und mir wurde nur gesagt, ich habe die Diagnose bekommen, weil ich so und so sei. In Freiburg habe ich mit dem Arzt dagegen allein gesprochen.
körperliche Untersuchung = gab keine, bei Asperger kann man auch nichts körperlich feststellen.
diverse Tests = Frankfurt nein, Freiburg mehrere, unter anderem IQ-Test, Psychologische Tests uns spez. Aspergertests.
Zitat:
Du kannst aufstehen und dieser Ärztin den Rücken kehren und sie natürlich verklagen, wenn sie irgendeine Behauptung ("Autismus") an Privatpersonen, Behörden und Schulleitungen, etc. weiterreicht, die sie zwar "Diagnose" nennt, die aber nicht einmal eine Diagnose ist, noch weniger ein "Gutachten".
So weit lehnt sie sich dann doch nicht aus dem Fenster. Hab ja gesagt, hinter der Diagnose steht kein GS für gesichert. Das heißt, die Diagnose wäre bestätigt, jetzt ist sie eher ein diagnostiziert, aber nicht sicher diagnostiziert. Die Dame ist ja nicht blöd.

Zitat:
der einen "Geisteskranken" vertritt
Also bitte, geisteskrank und psychisch krank sind 2 unterschiedliche Dinge.

Zitat:
Die kann man gerichtlich anfechten, ja sogar ändern lassen, bis am Ende ein Top-Zeugnis über dich geschrieben wird!
Ein Zeugnis nicht, aber die Beurteilung über mich. Und die ist halt *******, wobei das Zeugnis mit der chaotischen Ordnung nicht besser ist.
Die sollen ja nicht die Noten fälschen, die sollen das doch nur ordentlich ordnen und das Notensystem erklären und der Anwalt meinte, darauf hätte ich kein Recht.

Stellt euch mal vor, ich würde Fahrpläne für Züge ausgeben, aber dort wären alle Zeiten durcheinander und der Fahrplan wäre nach Zugnummern sortiert, die kein Fahrgast interessiert. (Ich meine nicht die ICE-Nummer, sonder z.B. RE50 usw.)
Den würdet mit Sicherheit in die Tonne kloppen und so ist das auch mit meinem Zeugnis.
Nur das da noch eine Erklärung zum Notensystem fehlt, weil man das wie ich anhand von Pinta gezeigt habe, schnell mit dem Schulsystem verwechseln kann und einen völlig falschen Eindruck bekommt.

Zitat:
Weiter gibt es für solche Fälle qualifizierte Bewerbertrainings. So etwas kann man kaschieren, verschweigen, überdecken, etc.
Nicht für Azubis, zumindest nicht hier. Hier gibt es nur Maßnahmen die was versprechen und die Realität sieht dann doch anders aus. Ich war mal in einer Maßnahme, wo Unterricht und Bewerbungstraining angeboten wurde und in Wahrheit wurde gar nichts gemacht, sondern man hat im wahrsten Sinne des Wortes rumgegammelt und war halt nur aus der Statistik raus.

Ich trau dem Laden nicht.
Zitat:
gleichzeitig scheinst du nicht besonders motiviert zu sein, an deiner Situation etwas zu verbessern.
Wir sind nicht auf einer Wellenlänge. Nicht motiviert sein und sich nicht auskennen in Sachen Recht sind 2 paar Schuhe.
Es ist der Job des Anwalts mich in Sachen Recht zu beraten, dafür kriegt er ja auch Geld, also verlass ich mich auf das, was er sagt.

Zitat:
Dein Anwalt scheint nicht besonders arbeitnehmerfreundlich zu sein
Er ist nicht besonders Realschülerfreundlich, wenn man das so sagen darf. Die Anwaltskanzlei, insg. sind dort 3 Anwälte, hat momentan eine Azubine mit Abitur.

Habe mich kurz mit ihm über Ausbildung unterhalten, weil wir ins Gespräch kamen und ich habe ihm gleich gesagt, dass er mich nicht einstellen würde, schon allein, weil viele meinen anhand des Abschlusses den IQ und den Charakter eines Menschen zu erkennen.
Da musste er erstmal schlucken.

Und ich hatte Recht.

Zitat:
ich muss mich hier doch nochmal zu Wort melden. Ich habe nie behauptet, du seist faul. Das kann ich gar nicht beurteilen.
Das habe ich auch nicht geschrieben, dass du das behauptest hast. Ich schrieb, wenn die Arbeitgeber mein Zeugnis sehen und die Noten mit dem Schulsystem verwechseln, dass diese denken könnten ich sei faul.

Da hast du was falsch verstanden.
Zitat:
Ich glaube aber, aus deinen Postings rauszulesen, dass du dich derzeit auf eine die-Welt-ist-schlecht-und-alle-sind-gegen-mich-Position zurückgezogen hast und da z. Zt. nicht unbedingt raus willst/kannst.
Ich sehe keine andere Möglichkeit mehr als die Behindertenwerkstatt und mich durch die gewonnene Zeit selbstständig zu machen.

Durch Asperger kann man ja auch einen Behinderenausweis bekommen, aber keiner konnte mir bisher die Vor- und Nachteile erklären.
Im Autistenforum wurde ich immer wieder auf die Behindertenwerkstatt verwiesen, also geh ich da jetzt ein 2. mal hin.

Zitat:
Du scheinst das damit zu kompensieren, dass du alle Leute, die nicht deiner Meinung sind, als unfähig, blöde oder gar bösartig bezeichnest.
Das hast du jetzt behauptet. Ich habe nie so etwas geschrieben. Ich habe nur darum gebeten, dass hier in dem Thread in einem anständigen Ton mitteinander umgegangen wird.
Zitat:
Manchmal ist es gut, dem Kind aus Liebe einen Schubs ins Leben zu geben.
Der Schubs hat in der Schule prima geklappt. Ich habe es mit Tabletten versucht und hätte fast meine Leber abgeschossen.

Seitdem wirkt der Alkohol doppelt so stark.

Du kannst vielleicht eine frische Schulabgängerin in irgendwas abschieben, aber nicht eine erfahrene junge "Berufsanfängerin".
Zitat:
Du hast ja anscheinend schon eine Menge Energie – bloß momentan keine Richtung drin.
Da könntest du Recht haben. Man hat das Lied "This girl is on fire." auf mich bezogen.
Eine Richtung weiß ich momentan nicht.

Stell dir vor, du bist auf der Autobahn mit einem super Auto und einem vollen Tank und du suchst ein Motel.
Aber alle Motels sind bereits voll und haben kein Benzin mehr, weil gerade die grüne Woche ist. Irgendwann ist der Tank leer, dass weißt du. Deshalb überlegst du genau, wo du hinfährst, um nicht sinnlos herumzutruddeln und auf der Strecke zu bleiben.

Zitat:
Wichtig ist in erster Linie DEINE Einschätzung und DEIN Berufswunsch.
Habe ich den nicht genannt?
Siehe:
Zitat:
Ich würde gerne das, was ich ganz legal und bis zum 3. Semester ohne große Schwierigkeiten gemacht habe, zu Ende machen.
Wenn ich keine Schule finde, kann man immernoch sagen, ok, ich such was anderes, aber ständig wechseln, dafür hab ich keine Nerven mehr.
Zitat:
Sie muss dir Unterhalt zahlen, wenn du irgendwo eine Ausbildung machst.
Aber nur einen bestimmten Betrag. Da kenne ich mich nicht so aus.
Zitat:
Ich glaube nicht, dass du in einer Behindertenwerkstatt glücklich wärst.
Glücklich war ich bisher nur 2x im Leben und das war 1. in der Ausbildung zur MTAL und dann in der Ausbildung zur MTAF, die ich beide abbrechen musste bzw. nicht geschafft hatte.

Ich hatte etwas gefunden, was mein Leben erfüllt und das ist nun mal meine Arbeit, die ich ausüben möchte, bis ich sterbe oder zumindest solange ich noch kann.
Wo ist egal. Der Beruf ist entscheidend.

Zitat:
Dazu hast du zu viel Grips in der Birne (entschuldige die Diagnose).
Ich weiß nicht, ob viele Menschen meinen ich sei schlau oder ob sie meinen, ich sei schlau, weil ich einen RAS habe und alle HAS als dumm bezeichnet werden.

Ich habe einen IQ-Test gemacht und ein Ergebnis von 115-120 bekommen, dass aufgrund von Aufmerksamkeitsproblemen und der Schwierigkeit, dass es mehr Mathe- als Sprachaufgaben gab, nicht sicher ausgewertet werden konnte.
Und trotzdem nützt mir der Zettel nichts, weil man erst ab 130 was gilt.

Zitat:
Übrigens: ich hab erst eine Ausbildung geschafft nachdem ich raus bin bei meinen Eltern. Manchmal braucht der Mensch Ruhe und Abstand um zu Verstand zu kommen.
Ruhe gibt es zu bestimmten Zeiten. Nachts. Also habe ich bis 3 Uhr nachts gelernt und tagsüber die vorgegebenen Haushaltszeiten eingehalten, weil es ansonsten wieder nur Krach gegeben hätte, weil man sich ständig die Quere kommt.

Und so ist es auch jetzt. Ich nehme Tabletten, damit ich die Leistungen die ich mir selber vorgenommen habe auch schaffe und gleichzeitig die Zeiten einhalte, die vorbestimmt sind.

Meine Mutter hat jetzt schon nach Weihnachten gefragt und wo ich da bin.
Da es einmal so eskaliert ist, dass ich weggelaufen bin, als ich Freunde eingeladen hatte und ihr erst 2 Wochen vorher bescheid gesagt hatte, habe ich mich dazu entschieden, fast niemanden mehr einzuladen und wenn dann ein bestimmtes Zeitraster einzuhalten.
Zudem habe ich mich dazu entschieden, an Weihnachten und Silvester bei meinem Freund zu sein, weil ihr das Feiern zu stressig ist.
Sie wollte letztes Jahr schon Silvester "ausfallen" lassen.
amho ist offline  
Alt 15.09.2013, 03:46   #45
pillepalle
Gast
 
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Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Ich muss gestehen, dass ich Deine ganzen Probleme nur so halb verstehe.

Das spielt doch keine Rolle, ob irgendeine Trulla meint, Du hättest das Asperger-Syndrom. Deshalb musst Du doch jetzt nicht gleich in die Behindertenwerkstatt! Bevor es soweit käm, würden erst mal - wenn Du das nicht freiwillig machen willst - noch ein paar andere Ärzte untersuchen, wie krank Du wirklich bist. Du würdest wohl auch zu Maßnahmen geschickt, die Deine Eignung für bestimmte Berufe feststellen etc. (Ich bin psychisch krank und mir wollte man auch die Behindertenwerkstatt schmackhaft machen, aber direkt nach dem ersten Test, kam man dann zur Besinnung, dass das doch so gar nicht das Richtige für mich wäre) Wie hier schon jemand schrieb: tu Dir das nicht an aus Trotz! Jeder halbwegs Gesunde geht da kaputt! Solche Werkstätten sind nur sinnvoll für Menschen, die wirklich schwere geistige Behinderungen haben.

Ich denke, Du solltest einfach versuchen, Dein Leben in die Hand zu nehmen. Dass Du bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz Schwierigkeiten haben wirst, ist zwar nicht zu leugnen, aber dennoch ist es ja nicht aussichtslos! Oder Du könntest auch, wenn Du da Lust zu hast, erst mal Dein Abi machen. Und dann vielleicht irgendwann studieren. In Deinem Alter stehen Dir eigentlich noch alle Möglichkeiten offen.

Ich muss aber gestehen, dass ich nicht ganz weiß, was der Anwalt ausrichten soll. Gegen die Diagnose kann er nichts machen, denn die spielt auch keine Rolle! Ich hatte auch schon die merkwürdigsten Diagnosen an der Backe und dachte mir dann anschließend nur: was ein Spinner! Du bist ja nicht verpflichtet, diese Diagnose irgendwo anzugeben!

Und was das Zeugnis angeht. Nun ja, Du solltest vielleicht, statt die Schuld bei anderen zu suchen, einfach mal Dir eingestehen, dass Du in 3 Fächern eine 5 hattest - oder sogar in einem eine 6? Und in keiner Schule werden die Noten aus den Vorjahren dazu gerechnet und dann addiert man: 5+3= 8, 8:2= 4, also bestanden. Ich verstehe natürlich nicht, warum nicht die Möglichkeit bestand, das Semester zu wiederholen. In der Schule bleibt man da üblicherweise sitzen. An der Uni besteht die Möglichkeit, die Prüfung ein paar Wochen später noch mal zu machen, wenn man sich das zutraut. Ansonsten muss man auch da den Kurs einfach noch mal besuchen. Bei keiner Schule hätte man mit solchen Noten einfach normal weiter machen können. Und in der normalen Schule hat man natürlich mehrere Prüfungen im Halbjahr, wo die Ergebnisse dann zu einer Gesamtnote zusammengerechnet werden. Aber an der Uni ist es auch so, dass man am Ende des Semesters eine einzige Prüfung hat - und wenn das ne 5 ist, dann fliegt man zwar nicht von der Uni, aber man hat noch 2 Versuche, aus der 5 eine bessere Note zu machen.

Evtl. könnte Dein Anwalt dafür sorgen, dass man Dich die Prüfungen wiederholen lässt? Aber dass Du natürlich mit solchen Noten nicht einfach so weiter machen kannst, finde ich logisch und normal. Wie Deine Noten in den Semestern vorher waren, spielt da keine Rolle.

Auch wenn Du bei mir jetzt auch bemängeln wirst, dass mein Ton falsch ist. Ich meine das nicht böse, aber es kommt irgendwie nicht sehr sympathisch rüber von Dir, wenn Du immer schreibst, dass Du mit "niedrigeren" Ausbildungen nichts anfangen kannst, aber diese "höhere" Ausbildung schlicht und ergreifend nicht geschafft hast. Und dann suchst Du die Schuld nur bei anderen.
 
Alt 15.09.2013, 12:00   #46
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Pinta 12
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Hallo Amho,

bezügl. des IQ übertreibst du aber gewaltig!!! Wenn hier deine Einschätzung stimmen würde, wären über 90% der Bevölkerung nix wert. Das kann nicht sein!!! Außerdem sagt der IQ alleine nix über den Wert eines Menschen aus. Es gibt hochintelligente Menschen, die sich nicht alleine die Schuhe binden können. Und geistig behinderte Menschen haben oft künstlerische und soziale Fähigkeiten. NIEMAND ist wertlos!!!!

Wenn du gern deine Ausbildung beenden möchtest, dann solltest du das versuchen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man eine verhauene Prüfung nicht wiederholen kann. Die Schulen wollen doch ihre Studenten erfolgreich ausbilden. Normalerweise.

Mein Vorschreiber sagt ganz richtig: es kommt unsympathisch rüber, wenn du von "niedrigen" Berufen bzw. Ausbildungen sprichst. Für jede Tätigkeit braucht man Fähigkeiten, die man wertschätzen sollte.

Gruß Pinta
Domino, Ollunddoll und Snickers bedanken sich.
Pinta 12 ist offline  
Alt 15.09.2013, 14:01   #47
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Schadbär
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat von amho Beitrag anzeigen
... Also bitte, geisteskrank und psychisch krank sind 2 unterschiedliche Dinge....
Ist es nicht. Es ist ein- und dasselbe, wobei der Begriff "geisteskrank" gerne von gewissen gesellschaftlichen Schichten angewendet wird, insbesondere denjenigen, die am längeren Hebel sitzen (Anwälte, rechtslastige Politiker und Nichtpolitiker wie Arbeitgeber und Arbeitgeberverbände), und meist in arrogant-abfälliger Form gemeint. Versuch, in einem Lebenslauf einen Psychiatrie-Aufenthalt zu erwähnen und du hast weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt als jemand, der im Knast gelandet war. So sind die Fakten, ich habe sie nicht geschaffen und befürworte sie auch nicht.

Zitat von amho Beitrag anzeigen
... Es ist der Job des Anwalts mich in Sachen Recht zu beraten, dafür kriegt er ja auch Geld, also verlass ich mich auf das, was er sagt....
Ich stelle fest, dass ich zu wenig Fakten weiß, um dir weiterhelfen zu können. Beispielsweise frage ich mich, wie du an den Anwalt gekommen bist. Es ist sicher kein Anwalt, der von Seiten einer Gewerkschaft gestellt wurde. Ich vermute, du hast im Telefonbuch nach Anwälten gesucht, die "Arbeitsrecht" ausüben und weißt dabei nicht, dass Anwälte, die Arbeitsrecht ausüben, oft (bis fast immer) ausschließlich die Arbeitgeber und Konzerne (Zeitarbeit, Schulleitungen, etc.) vertreten. Entsprechend falsch würde er dich beraten und sich innerlich dabei eines grinsen, womöglich im Anschluss noch mit der Schulleitung und deiner Mutter telefonieren.

Weiter stelle ich fest, dass du an einem Berufswunsch festhältst, aber hier einen Anwalt verteidigst, der nicht einmal in der Lage ist, bei deiner Schulleitung als Mediator aufzutreten und für dich zu werben, egal, was die Schulordnung sagt, damit du deine Ausbildung dort weitermachen kannst.

Du hast momentan drei Möglichkeiten:

Die erste ist, an deinem Berufswunsch unverrückbar festzuhalten und dafür zu sorgen, dass du wieder in diese Schule zurück kannst, dies mithilfe ordentlicher Anwälte und / oder Mediatoren.

Die zweite Möglichkeit ist, dafür zu sorgen, dass wenigstens die Beurteilung der Schule zu deinen Gunsten verändert wird (die Noten kann man natürlich nicht ändern), dann beim Arbeitsamt gezielt nach einem Bewerbertraining zu fragen, damit man dir hilft, deinen Lebenslauf aufzumotzen, mit dir neue Ausbildungsmöglichkeiten zu suchen, usw. Oder aber das alles alleine machen, wobei erwähnt werden muss: Wenn du aufgibst und mit einem schlechten Zeugnis wie Schulverweis ins Leben geworfen wirst, ohne dagegen anzugehen, bist du nicht verpflichtet, in irgendeiner Bewerbung zu erwähnen, dass du je überhaupt an dieser Schule warst. Du kannst die dadurch entstandene Lücke im Lebenslauf kaschieren, das macht jeder.

Die dritte Möglichkeit ist, wie von dir geplant, die Behindertenwerkstatt aufzusuchen. Ich würde dich davon nicht abhalten. Wenn du meinst, dass es erst einmal der richtige Weg ist, um nachzudenken und durchzuatmen, dann mach das. Auch dort gibt es nette kompetente Berater, die du kennenlernen kannst und die dir für die berufliche Zukunft helfen können. Ich wünsche dir viel Erfolg im Berufsleben und ich bin sicher, du schaffst das. Ein wenig mehr gesundes Misstrauen gegenüber Anwälten würde ich dir für den weiteren Lebensweg noch gönnen, aber dafür braucht's eben Erfahrung, die du eigentlich derzeit schon schmerzhaft durchmachst. Merkst du nicht, dass der dich total hängen lässt? Aber gut, darüber diskutiere ich nicht weiter. Viel Erfolg! ---> und wech.
Schadbär ist offline  
Alt 16.09.2013, 04:00   #48
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amho Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat:
(Ich bin psychisch krank und mir wollte man auch die Behindertenwerkstatt schmackhaft machen, aber direkt nach dem ersten Test, kam man dann zur Besinnung, dass das doch so gar nicht das Richtige für mich wäre)
Das meinte ich doch die ganze Zeit. Man meinte zu mir, dass ich dort was erreichen könnte, also sind wir erstmal zur Behindertenwerkstatt um uns das mal anzuschauen.
Das die Leute dort unter meinem Niveau sind, also die Behinderten, glaub ich euch ja aufs Wort, aber ich dachte, dort könnte ich was erreichen.
Zitat:
Oder Du könntest auch, wenn Du da Lust zu hast, erst mal Dein Abi machen.
Hier haben wir einen Teufelskreis. In Hessen ist es so, dass man entweder im Schulabgangszeugnis einen Durchschitt von 3,0 braucht (hab ich nicht) oder eine abgeschlossene Ausbildung.
Für mich würde letzteres nur das 2. in Frage kommen, aber zum einen, wollen die meisten Ausbildungen, die den Weg zur FHR/ABI eröffnen selbst ABI oder FHR und zum anderen sind Ausbildungen eine wackelige Angelegenheit, wie ich schon oft merken musste. Deshalb mache ich keine Ausbildung nach dem Larifari Prinzip.
Das ist etwas für frische unerfahrene Schulabgänger.

Was ich höchstens machen könnte und was ich auch mehrfach bereits erwähnt habe, ist mein ABI in anderen Bundesländern zu machen oder ins Ausland zu gehen.
Ich habe ebenfalls mehrfach erwähnt, dass ich da gerade dran bin, aber nichts garantieren kann.

Zitat:
Nun ja, Du solltest vielleicht, statt die Schuld bei anderen zu suchen, einfach mal Dir eingestehen, dass Du in 3 Fächern eine 5 hattest - oder sogar in einem eine 6?
Verdrehe nicht die Fakten. Darum geht es nicht. Wo bitte habe ich behauptet, ich würde meine Noten nicht eingestehen.

Ich habe geschrieben, ich habe eine schlechte Beurteilung. Wenn man von der Schule abgeht bekommt man ein Zeugnis mit den Noten und eine Beurteilung, die rein gar nichts mit den Noten zu tun hat, sondern einfach beschreibt, wie der Schüler war und sich im Unterricht gegeben hat.
Und bei mir stehen da schön nach Mobbingprinzip ein paar dazugedichtete Sachen dazu.

Einige kann ich wiederlegen, andere leider nicht.
Zitat:
Ich verstehe natürlich nicht, warum nicht die Möglichkeit bestand, das Semester zu wiederholen. In der Schule bleibt man da üblicherweise sitzen. An der Uni besteht die Möglichkeit, die Prüfung ein paar Wochen später noch mal zu machen, wenn man sich das zutraut. Ansonsten muss man auch da den Kurs einfach noch mal besuchen.
Die Möglichkeit 2 Semster zu wiederholen besteht, wenn es die Schule erlaubt. Der Schüler hat da keinen Einfluss drauf und kein Bestimmrecht.
(Anmerkung:Man muss immer 2 Semster wiederholen, weil es immer nur gerade oder ungerade Semster gibt, da im Winter die ungeraden Semester sind und im Sommer die Geraden. z.B. fängst du im Okt. 2014 die Lehre an, bist du im Sommer im 2. Semester und im Okt. 2015 Pate für die neuen Erstsemester.)

Die Prüfung wiederholen geht auch, allerdings nicht nach ein paar Wochen, sondern erst im nächsten Semester wieder. Ich habe Physik wiederholt und habe es wieder nicht geschafft. Das gebe ich offen zu.

Aber es gab auch schon Schüler, die Physik 2 mal nachgeschrieben haben oder sogar ohne bestandene Physikprüfung die Ausbildung erfolgreich beendet haben, weil im Examen nicht alle Nebenfächer bestanden werden müssen. Man kann sie ausgleichen, war zumindest bei uns so.
Wichtig sind nur die Hauptfächer im Examen und die hätte ich auch bestanden. In Neuro hätte ich in der Praxis nur etwas mehr Übung gebraucht, aber da haben wir wieder den Schlamassel, dass jede Schule ihre eigenen Regeln macht.
Es war nämlich so, dass wir immer in 2er Gruppen eingeteilt waren und dann für die Praxis auf Station waren, aber die Stundenanzahl war unterschiedlich verteilt.
Manche hatten mehr Kardio wie wir, andere viel Neuro.
Ich und meine Mitschülerin hatten sehr wenig Neuro, aber Kardio bis zum umfallen, wo wir nichts gelernt haben, weil die Station unfähig war.
Bsp. steht im letzten Thread.

Zitat:
Und in der normalen Schule hat man natürlich mehrere Prüfungen im Halbjahr, wo die Ergebnisse dann zu einer Gesamtnote zusammengerechnet werden. Aber an der Uni ist es auch so, dass man am Ende des Semesters eine einzige Prüfung hat - und wenn das ne 5 ist, dann fliegt man zwar nicht von der Uni, aber man hat noch 2 Versuche, aus der 5 eine bessere Note zu machen.
Halbjahre gibt es bei uns nicht, da ein Semster ein Halbjahr ist. Bei uns läuft das System wie auf der Uni, es ist ja auch eine studienähnliche Ausbildung.
Allerdings hatte ich keine 2 Versuche die Prüfung zu wiederholen.
Ich schrieb ja bereits, wie das mit Physik war.

Und die eine Prüfung in Neuro + die praktischen Neuroprüfungen konnte ich nicht wiederholen.
Mir wurde keine Chance gegeben.
Ich habe die Schulleitung gefragt, aber die eine Lehrerin hat mich so fertig gemacht dort, dass ich keine Chance hatte.
Sie hat Sachen erzählt, die ich wie gesagt habe, teils wiederlegen kann, teils nicht.
Ein Gespräch mit ihr über die Probleme mit mir hat nie wirklich stattgefunden. Ich wurde nur mal zur Schulleitung bestellt und mir wurde gesagt, es gebe Probleme, aber es wurde kein genauer Punkt angesprochen bzw. es wurden Sachen von dieser Lehrerin behauptet, die nicht wahr sind, die ich aber auch nicht wiederlegen kann.
Deshalb habe ich auch so ein Problem mit der Beurteilung. Das Zeugnis ist schlecht, da geb ich euch Recht, aber es hat nur randmäßig mit der Beurteilung zu tun.

Zitat:
Evtl. könnte Dein Anwalt dafür sorgen, dass man Dich die Prüfungen wiederholen lässt?
Er hat schon gemeint, dass kann er nicht machen, da es Entscheidung der Schule ist.
Bei einer Uni könnte ich da evtl. was machen, aber nicht bei einer Berufssschule.
Das ist das Problem.
Wir lernen wie Studenten, sind aber keine und haben deshalb auch nicht die selben Rechte.

Zitat:
Auch wenn Du bei mir jetzt auch bemängeln wirst, dass mein Ton falsch ist.
Dein Ton ist nicht falsch. Du hast nur etwas falsch verstanden.

Zitat:
Ich meine das nicht böse, aber es kommt irgendwie nicht sehr sympathisch rüber von Dir, wenn Du immer schreibst, dass Du mit "niedrigeren" Ausbildungen nichts anfangen kannst, aber diese "höhere" Ausbildung schlicht und ergreifend nicht geschafft hast.
Zitat:
Für jede Tätigkeit braucht man Fähigkeiten, die man wertschätzen sollte.
Mit niedrigen Ausbildungen meine ich Ausbildungen, die keine Zukunft haben, also höchst wahrscheinlich in Hartz 4 führen bzw. in die Arbeitslosigkeit oder einen schlechten Verdienst haben, dass man davon selbst noch Hartz 4 beantragen muss.
Die Fähigkeiten und Wertschätzung sind mir egal.
Wenn man als Müllfrau 2000 Euro Brutto bekommen würde, würde ich auch das machen, aber ich will etwas mit Zukunft.

Für alles andere war ich nicht auf der Uni, wenn auch nur ausbildungstechnisch bzw. Uniausbildungsmischmaschtechnisch und habe keinen Realschulabschluss gemacht.

Zitat:
bezügl. des IQ übertreibst du aber gewaltig!!! Wenn hier deine Einschätzung stimmen würde, wären über 90% der Bevölkerung nix wert. Das kann nicht sein!!!
Ich übertreibe nicht, ich habe ein med. Gutachten davon. Also reiß hier mal nicht so die große Klappe auf.
Und da steht halt nun mal drinnen 120. Du hast Recht, dass das allein nichts über den Menschen aussagt, aber es sagt aus, wie man lernt und denkt.
Wobei der IQ natürlich trainierbar ist.

Ebenso habe ich nichts gesagt, dass man mit einem niedrigeren IQ nichts wert ist. Ich habe nur geschrieben, dass ich keine niedrigen Ausbildungen mit meinen Eignungen mache. Wie ich niedrigere Ausbildungen definiere, steht oben.

Zitat:
NIEMAND ist wertlos!!!!
Das meinte ich mit Tonfall. Du schreibst sehr aggressiv und provozierend.

Man hätte auch schreiben können, auch Menschen mit niedrigenrem IQ sind nicht wertlos. Ganz normal ohne tausend!!!!!! und OHNE GROßSCHREIBUNG.


Zitat:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man eine verhauene Prüfung nicht wiederholen kann. Die Schulen wollen doch ihre Studenten erfolgreich ausbilden. Normalerweise.
Ich denke, hier liegt eine Lehrer-Schüler-Mobbinggeschichte vor. Wie gesagt, es gab sogar Schüler, die 3 mal das Examen wiederholt haben und Physik nicht bestehen mussten.
Und im 3. Semester fliegt man normalerweise nicht mehr so leicht heraus.

Ich unterstreiche die Mobbingvermutung zudem damit, dass man mich gleich in eine Behindertenwerkstatt vermittelt hat und mich ohne meine Zustimmung in eine Maßnahme für Behinderte angemeldet hat, ohne sich vorher über die Erkrankung/das Syndrom zu informieren.

Man hat mich gleich als nicht arbeitsfähig hingestellt und dem Arbeitsamt auch noch geschrieben, ich könne aufgrund der Erkrankung die Ausbildung nicht fortsetzen.
Es gibt aber auch Asperger, die Ärzte werden, also kann ich die Ausbildung sehr wohl fortsetzen.
Soll ich mich jetzt in Quarantäne isolieren oder was.

Zitat:
Ich vermute, du hast im Telefonbuch nach Anwälten gesucht, die "Arbeitsrecht" ausüben und weißt dabei nicht, dass Anwälte, die Arbeitsrecht ausüben, oft (bis fast immer) ausschließlich die Arbeitgeber und Konzerne (Zeitarbeit, Schulleitungen, etc.) vertreten.
Ja, so war es.
Wüsste aber auch nicht, wo ich sonst hingehen soll und dem Anwalt kanns doch egal sein, wenn er vertritt.
Der kriegt doch so oder so sein Geld und ich glaube auch nicht, dass die Schule ihn aufsuchen würde, um Schüler los zu werden.
Das ist für die doch ein Leichtes, wie man an mir sieht.

Zitat:
womöglich im Anschluss noch mit der Schulleitung und deiner Mutter telefonieren.
Darf er nicht, aufgrund des Stillschweigens/der Schweigepflicht.

Zitat:
Weiter stelle ich fest, dass du an einem Berufswunsch festhältst, aber hier einen Anwalt verteidigst, der nicht einmal in der Lage ist, bei deiner Schulleitung als Mediator aufzutreten und für dich zu werben, egal, was die Schulordnung sagt, damit du deine Ausbildung dort weitermachen kannst.
Ich verteide nicht, ich gebe den Inhalt sachlich wieder.
Verteidigung wäre, wenn ich darauf behaaren würde, dass es ein guter Anwalt ist.
Aber ich sage lediglich, was war und wie es ist.

Zitat:
Die erste ist, an deinem Berufswunsch unverrückbar festzuhalten und dafür zu sorgen, dass du wieder in diese Schule zurück kannst, dies mithilfe ordentlicher Anwälte und / oder Mediatoren.
Ich wäre so verrückt und würde es versuchen, aber da würde ich echte Bedenken mit der Lehrerin haben, sobald diese mich wieder prüft.
Die hat mich schon schief angeschaut, wenn ich eine Mitschülerin nur mal was gefragt habe.

Zitat:
Die zweite Möglichkeit ist, dafür zu sorgen, dass wenigstens die Beurteilung der Schule zu deinen Gunsten verändert wird (die Noten kann man natürlich nicht ändern), dann beim Arbeitsamt gezielt nach einem Bewerbertraining zu fragen, damit man dir hilft, deinen Lebenslauf aufzumotzen, mit dir neue Ausbildungsmöglichkeiten zu suchen, usw.
Das wollte ich ja machen, aber das hat wohl nicht geklappt. Die Noten stehen nicht in der Beurteilung, sondern im Zeugnis. Das sind 2 getrennte Sachen. Zeugnis gibts im jeden Semster. Beurteilung nur, wenn man die Schule vorzeitig verlässt. Meistens stehen dann die Gründe drinnen.
Viele Schüler hatten schon Probleme damit, dass ist bekannt.

Zitat:
Oder aber das alles alleine machen, wobei erwähnt werden muss: Wenn du aufgibst und mit einem schlechten Zeugnis wie Schulverweis ins Leben geworfen wirst, ohne dagegen anzugehen, bist du nicht verpflichtet, in irgendeiner Bewerbung zu erwähnen, dass du je überhaupt an dieser Schule warst.
Ich habe keinen Schulverweis. Schulverweis hieße, ich darf die Schule noch nicht mal besuchen. Darf ich aber. Es wurde lediglich mein Ausbildungsverhältnis beendet.

Es nicht zu erwähnen ist auch doof, weil ich dann eine große Lücke hätte.
Und ich habe ein Recht darauf zu erwähnen, was ich kann und schon geleistet habe.
Ich lasse mich nicht als faul darstellen, nur weil mir die Schule "die Fensterscheiben meines Hauses mit Steinen einwirft."

Zitat:
Die dritte Möglichkeit ist, wie von dir geplant, die Behindertenwerkstatt aufzusuchen. Ich würde dich davon nicht abhalten. Wenn du meinst, dass es erst einmal der richtige Weg ist, um nachzudenken und durchzuatmen, dann mach das. Auch dort gibt es nette kompetente Berater, die du kennenlernen kannst und die dir für die berufliche Zukunft helfen können.
Ich denke, dass muss ich erstmal versuchen, da einfach zu viele Missverständnisse bei mir auftauchen. Ich schrieb ja, wenns nicht nach oben geht, muss man nach unten gehen.

Evtl. finde ich dort andere Aspergerpatienten die mir helfen können oder Leute, die sich da besser auskennen und mich evtl. verteidigen können.
Zitat:
Ein wenig mehr gesundes Misstrauen gegenüber Anwälten würde ich dir für den weiteren Lebensweg noch gönnen, aber dafür braucht's eben Erfahrung, die du eigentlich derzeit schon schmerzhaft durchmachst.
Die Erfahrung wächst nicht auf Bäumen. Ich bin 22 und hatte eigentlich was anderes im Leben geplant als ständig Psychiater aufzusuchen und beim Anwalt für Arbeitsrecht zu landen.
Snickers bedankt sich.
amho ist offline  
Alt 16.09.2013, 09:37   #49
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Pinta 12
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Hallo Amho,

ich finde, du bist ganz schön unverschämt. Du bemängelst bei anderen Leuten den Ton, dabei siehst du deinen eigenen anscheinend nicht.

Wenn du doch sooooo intelligent bist, wie du glaubst - warum fällst du bei Prüfungen immer wieder durch????

Deine hohen Ansprüche haben mit deiner Realität rein nix zu tun. Mit deinem Sozialverhalten wirst du auch in einer Behindertenwerkstatt auf Schwierigkeiten stoßen. Das ist nicht aggressiv, das ist Lebenserfahrung.

Ich habe den Eindruck gewonnen, du spielst das alte Ja-Aber-Spiel. Du schreist nach Ratschlägen - aber bei jedem einzelnen Ratschlag: ABER!!! Wenn du auf diesem Trip bleibst, wirst du todsicher in Harzt4 landen. Spätestens wenn deine Mutter keine Lust mehr hat, dich durchzufüttern.

beinahe freundliche Grüße
Pinta

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Ollunddoll bedankt sich.
Pinta 12 ist offline  
Alt 16.09.2013, 13:50   #50
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Beiträge: 204
Schadbär
Standard AW: Von der Uni in die Behindertenwerkstatt

Zitat von Pinta 12 Beitrag anzeigen
Hallo Amho, ich finde, du bist ganz schön unverschämt. Du bemängelst bei anderen Leuten den Ton, dabei siehst du deinen eigenen anscheinend nicht.

Typisch Asperger

Nee, jetzt mal Ernst: Sie gibt sich doch alle Mühe, unsere vielen Fragen zu beantworten. Das ist alles nicht so einfach, man bedenke vor allem die psychische Belastung solcher Ereignisse. Dass amho hier die Coole heraus hängt, ist verständlich, ihr Stolz wurde zur Genüge angekratzt.

Also, amho: Dann gab es keinen Schulverweis, sondern du darfst nur die Ausbildung nicht weiter machen. Sorry, da hatte ich mich in der Eile falsch ausgedrückt. Natürlich hast du keine Lust, dein Leben lang Anwälte oder Psychiater aufzusuchen, verstehe ich sehr gut. Zudem vermutest du Lehrer-Schüler-Mobbing. Somit hast du dich entschieden, der Schule den Rücken zu kehren und gerichtliche Klagen zu vermeiden. Die große Lücke im Lebenslauf könnte man übrigens kaschieren, sagte ich bereits. Beispiel: Motorradunfall, Komplikationen, mehrere Monate mit mehreren Klinikaufenthalten. Anderes Beispiel: Auslandaufenthalt bei einem Lover, Familienplanung, Pflege der kranken Mutter, Cousine, etc.

Naja, alles weitere können dir Leute vor Ort empfehlen. Die Behindertenwerkstatt ist sicher nicht das Schlechteste. Dort knüpfst du Kontakte, wie du schon erwähnt hast, und guckst nach vorne. Nochmals viel Erfolg, ich bin sicher, du schaffst das alles.
Schadbär ist offline  
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