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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 09.02.2016, 22:12   #76
Pichilemu
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Pichilemu Pichilemu Pichilemu Pichilemu Pichilemu Pichilemu Pichilemu Pichilemu
Standard AW: Unerlaubter Flaschenbesitz / Zwangspsychiatrisierung

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Was bleibt einem übrig, wenn man nicht mit Menschen kann oder die nicht mit einem.
Zwar wahr, aber trotzdem hält man das auf lange Sicht ohne Psychopharmaka nicht aus. Der Mensch ist ein soziales Tier und nicht dazu gedacht auf längere Zeit alleine zu leben.
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Alt 09.02.2016, 22:25   #77
MissRuhrpott
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MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott
Standard AW: Unerlaubter Flaschenbesitz / Zwangspsychiatrisierung

Ich bin allein und das ist gut so,aber einsam bin ich nicht
__


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Alt 09.02.2016, 23:43   #78
Rübennase
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Rübennase Rübennase Rübennase
Standard AW: Unerlaubter Flaschenbesitz / Zwangspsychiatrisierung

Zitat von Pichilemu Beitrag anzeigen
Zwar wahr, aber trotzdem hält man das auf lange Sicht ohne Psychopharmaka nicht aus..
Es gibt sicher etliche die das ohne Psychopharmaka nicht aushalten. Aber das wird eine Minderheit sein. Die meisten trifft das sicher nicht.
Rübennase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2016, 11:21   #79
MissRuhrpott
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MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott
Standard AW: Unerlaubter Flaschenbesitz / Zwangspsychiatrisierung

Zitat von Pichilemu Beitrag anzeigen
Der Mensch ist ein soziales Tier und nicht dazu gedacht auf längere Zeit alleine zu leben.
Aber auch nur deswegen,weil er gebrechlich und/oder krank wird und dann Hilfe benötigt.
__


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Alt 10.02.2016, 17:14   #80
Muzel
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Beiträge: 11.095
Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel
Standard AW: Unerlaubter Flaschenbesitz / Zwangspsychiatrisierung

http://www.wilhelm-busch-seiten.de/g...e/letzt44.html

"Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut (...)".

Das ist wirklich ein schönes Gedicht von Wilhelm Busch.
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
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Alt 02.04.2016, 23:39   #81
Fra1212
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Fra1212
Idee AW: Unerlaubter Flaschenbesitz / Zwangspsychiatrisierung

Hallo ArmesSchwein,

erst einmal vielen Dank für Deine Offenheit, mit der Du Deinen Post eröffnest. Das ist nicht selbstverständlich, und schon gar nicht, wenn Du die Welt so erlebst, wie Du sie bislang anscheinend erlebst hast (Einsamkeit, Leute, die sich unmöglich Dir gegenüber benehmen, was wohl auf deren miserable Erziehung oder deren miserablen Charakter zurückzuführen). Entsprechend scheint es eine ziemliche Stärke von Dir zu sein, sich davon immer noch nicht komplett unterkriegen zu lassen und trotzdem so offen zu schreiben.

Ich gebe zu, ich habe keine Ahnung, wie ich vom Hundertsten ins Tausendste auf Deinen Post gestoßen bin. Da ich nun aber schon mal hier bin, dachte ich, kann ich auch das rückmelden, was ich zu dem Thema weiß.

Was ich Dir anbieten kann, ist die Sicht eines Psychologen zu ergänzen. Das habe ich vor mehreren Jahren mal studiert, auch wenn ich mich nach dem Studium nicht dazu entschieden habe, die Weiterbildung zu machen, die man braucht, um im gesundheitspsychologischen Bereich zu arbeiten. Was ich also tun kann, ist Dir anzubieten, hier ein paar Punkte aufzuschreiben, die man als Psychologe so lernt und wie man dann mit den Leuten arbeitet. Von meinen früheren Mitkommilitonen gibt es mehrere Leute, die in den gesundheitspsychologischen Bereich gegangen sind, und da gibt es sehr unterschiedliche Ausbildungen und entsprechend unterschiedlich "gute" Maßnahmen je nachdem, mit welchem Thema man sich befasst. Da ich nicht selbst in dem Bereich arbeite, kann Du ggf. schon herauslesen, dass auch ich nicht allem positiv gegenüberstehe und das ein oder andere kritisch betrachte. Was ich also nur machen kann ist, im Folgenden die einzelnen "Richtungen" aufzuführen.

Falls Du über das unten geschriebene hinaus noch Fragen haben solltest, kannst Du mich gerne kontaktieren.

Folgende Punkte stelle ich Dir zur Verfügung, um auf dieser Grundlage für Dich zu entscheiden, ob diese Reha-Maßnahme etwas ist für Dich oder nicht und falls ja, in welche inhaltliche Richtung (nicht alle Maßnahmen sind gleich) es für Dich gehen soll. Du hast zwar vorhin geschrieben, dass Du das eher nicht möchtest - da ich mir viel Mühe bei diesem Beitrag geben, würde ich mich jedoch freuen, wenn Du Dir trotzdem die Zeit zum Durchlesen nimmst und danach entscheidest (ich starte eher allgemein, weiter unten kommen die wesentlichen Entscheidungskriterien - Punkte weiter oben sind aber fürs Verständnis nötig):

- Generell muss man zwischen Psychologen und Psychiatern unterscheiden, letztere sind studierte Ärzte, die nach dem Studium noch eine Weiterbildung gemacht haben. Psychopharmaka können generell nur von Ärzten und somit Psychiatern verschrieben werden. Ein Psychologe studiert und macht danach noch eine mehrjährige Weiterbildung. Sowohl bei Psychiater als auch Psychologe können entsprechende Therapiegespräche mit Dir führen, Psychologen sind aber meines Erachtens noch besser dafür ausgebildet.

- Wenn Dir empfohlen wird, Psychopharmaka zu nehmen, entscheidest Du immer selbst darüber, ob Du das auch möchtest oder nicht.

- Ob Dir Psychopharmaka angeboten werden, hängt davon ab, womit man es zu tun hat. Dazu steige ich jetzt mal in die physiologischen Zusammenhänge ein, die auch für die Erläuterungen zur Sinnhaftigkeit von Rehamaßnahmen auch bei den späteren Punkten noch mal wichtig sind. Ein Beispiel: Stell Dir einen Schizophrenen vor, der Stimmen hört und sich verfolgt fühlt. D.h. das wäre jemand, bei dem der Körper ihm versehentlich vorgaukelt, dass jemand spricht, obwohl das gar nicht stimmt. In diesem Fall liegt das Stimmenhören an einer Fehlverarbeitung im Gehirn. Etwas stark vereinfacht gesprochen kannst Du Dir die Datenübertragung im Körper wie über Kabel vorstellen und die einzelnen Kabel sind an den jeweiligen Enden mit Übergangsstücken versehen. Und an diesen Übergangsstellen geht dann irgendwo was schief. Diese Übergangsstellen heißen Synapsen. Zwischen den einzelnen "Kabeln" ist also eine Lücke und die Kabelenden sind die Synapsen. Jetzt muss das Signal (beim Kabel der Strom) ja irgendwie von einem Kabel zum nächsten. Bei den Synapsen wird das über Botenstoffe erledigt. Stell Dir das so vor, dass Du mehrere Türöffnungen an einer Synapse hast, aus der Botenstoffe austreten und Türöffnungen an der anderen Synapse hast, an der die Botenstoffe aufgenommen werden. Jetzt ist es so, dass die Menge der Türöffnungen auf abgebender und aufnehmender Seite nicht über die Lebenszeit fest sind, sondern die Menge kann sich verändern. Ebenso ist die Menge der Botenstoffe, die von der abgebenden Synapse zur aufnehmenden geht, variabel. Aus der Kombination all dieser Faktoren kann es jetzt passieren, dass z.B. zu wenig Botenstoffe da sind oder die Botenstoffe hängen zwischen den beiden Türen fest, weil zu wenig Türen zum Aufnehmen da sind. Stell Dir also jemanden vor, bei dem immer zuviele Botenstoffe in zwischen den Türen rumhängen. Jetzt ist der Körper so schlau, und baut zusätzliche Türen auf Empfängerseite ein, damit die Botenstoffe aus der Lücke kommen und alles wieder reguliert wird, weil sonst unklare Signale gesendet werden, ähnlich, wie wenn zuviele Radiosender gleichzeitig laufen. Um eine Regulation dieser ganzen Botenstoffthematik zu unterstützen, kann man Psychopharmaka geben. Es gibt Fälle, wo es notwendig ist und solche, wo es optional ist. Beispiel für notwendig: Ein Schizophrener, der sich verfolgt fühlt, obwohl er nicht verfolgt wird, und bei dem die Gefahr besteht, dass er jemanden, der sich ihm nähern könnte, umbringen würde. Optional wäre es beispielsweise bei jemandem mit einer leichten Depression. Depressive fühlen sich oft so, als ob sie tagelang nicht geschlafen haben und sind entsprechend erschöpft. Das hängt auch an dem Botenstoffungleichgewicht. Psychopharmaka können helfen, das zu regulieren, so dass man wieder wacher ist und sich besser fühlt. Es gibt verschiedene Psychopharmakatypen, je nachdem um welchen Botenstoff (z.B. Serotonin, Dopamin) es sich handelt und je nachdem, was getan werden soll (z.B. Botenstoffkonzentration erhöhen, reduzieren). Das Thema könnte ich noch ziemlich lang weiterführen. Abschließend kann man noch sagen: Es gibt Botenstoffthemen die einfach eine stark erbliche Komponente haben (z.B. Schizophrenie, bipolare Störung mit wechselnd Depression und Manie) und solche, die einen stärkeren Einfluss in der Lebensgeschichte haben. Je stärker die erbliche Komponente, umso eher ist Psychopharmaka angezeigt.

- Was haben jetzt Botenstoffe mit Alkohol zu tun? Durch Alkohol veränderst Du Anzahl der Türen und die Botenstoffkombination. Wenn Du initial anfängst, mehr Alkohol zu trinken, werden mehr Botenstoffe ausgeschüttet (Dopamin --> eine Art "Glücksgefühlbotenstoff). Wenn Du nur ab und zu trinkst, baut sich nichts um. Wenn Du regelmäßig viel trinkst, stellt Dein Körper fest: "Mist, irgendwie hab ich immer zuviel Dopamin zwischen meinen Synapsen" und fängt an, umzubauen. Beispielsweise kann das bedeuten, dass Du, im Vergleich zu jemandem, der nur gelegentlich Alkohol trinkt, mehr Türen am aufnehmenden Ende aufgebaut hast. Das führt aber dazu, dass die Glücksgefühle ausbleiben. Außerdem kann es sein, dass soviele Türen eingebaut wurden, dass Du plötzlich mehr trinken musst und auch nicht mehr weniger trinken kannst, weil Du ansonsten zu wenig Botenstoffe hast (mehr aufnehmende Türen heißt, Du brauchst jetzt plötzlich mehr Botenstoffe, und die kriegst Du nur, wenn Du mehr trinkst). Zusammenfassend hast Du also durch Alkoholtrinken aktuell Deinen Synapsenbauplan und Deine Botenstoffkonzentration gegenüber "normal" verändert. Nehmen wir nun an, dass Du plötzlich auf die Idee kommen würdest, keinen Alkohol mehr zu trinken, dann hättest Du zuerst wahrscheinlich zu Anfang einen Entzug (hängt davon ab, wieviel und wie regelmäßig Du aktuell trinkst). Entzug heißt nichts anders, als dass Dein aktueller "Bauplan" auf was anderes eingestellt ist. Der "Bauplan" ist aber flexibel und baut dann wieder alles um. Was folgt daraus? Im Zusammenhang mit dem Absetzen von Alkohol allein ist kein Psychopharmaka angezeigt. Während des "Umbaus" fühlt sich das natürlich sowohl körperlich als auch psychisch nicht so toll an.

- Zum Thema Alkohol, Entwöhnung, Rückfall gibt es folgende Erfahrungswerte: Der körperliche Entzug ist für die meisten kein Thema, dauert nur wenige Tage. Das psychische Thema ist interessanter, d.h. der Wunsch, auch nach einen Entzug wieder zu trinken. Warum das so ist, dazu in den weiteren Punkten.

- Dazu muss man sich jetzt ansehen, weshalb Menschen zu Alkohol greifen. Ich lasse an dieser Stelle Jugendliche, die cool vor ihren Freunden sein wollen, Genießer, die mal ein Fläschchen Bier trinken u.ä. weg. In den meisten Fällen ist es eine sogenannte Coping-Strategie. "Coping" bedeutet dabei "Lösung". Ich hab also ein Thema/ Problem X und das will ich lösen, dafür nutze ich Mittel Y, um zum Ziel Z zu kommen. Und damit steige ich in die psychologische Therapie ein, die viel interessanter ist und auch den Bezug zwischen den anderen Themen (Einsamkeit etc.), die Du beschrieben hast, herstellt. Ich verkompliziere das Ganze jetzt noch, indem das Thema/ Problem X demjenigen, der es löst, nicht mal bewusst sein muss. In der Therapie geht es also darum, dass man für sich rausfindet: "Was ist eigentlich mein Thema/ Problem X (z.B. mich nicht dazugehörig fühlen, welches dazu führt dass ich Mittel Y (z.B. Alkohol) wähle, um Ziel Z (z.B. mir selbst etwas gutes tun, mich selbst einlullen, mich besser fühle) zu empfinden/ zu erreichen". Bitte beachten, das Beispiel ist rein hypothetisch. Oft sind die "Mittel" solche, deren Ziel es ist, das mit Problem X verbundene, unangenehme Gefühl nicht zu spüren und idealerweise sogar in ein positives Gefühl Y umzuwandeln. Grundsätzlich ist also die Idee, z.B. Alkohol zu trinken, ziemlich clever. Allerdings hat das Ganze auf die Dauer einen Haken: Es eleminiert nicht das Problem X. Wenn das Problem X aber nicht weg ist, wird es einen nicht genauso gut gehen, wie wenn man das Mittel Y langfristig weglässt und ggf. durch ein zielführenderes austauscht. Nachdem also im ersten Schritt der Therapie das Problem X identifiziert wurde, wird im zweiten Schritt der Therapie geschaut, wie das Problem X gelöst werden kann.

- Welche Anteile machen die einzelnen Therapiebestandteile aus: Problem identifizieren und Problem lösen und alternative Mittel nutzen sind der Hauptbestandteil! Alkoholentzug ist lediglich Symptombearbeitung. D.h. wenn man nicht am Problem arbeitet, kommt das Symptom zurück. Um aber am Problem arbeiten zu können, muss die Bereitschaft bestehen, eine Zeitlang auf Mittel Y (bei Dir Alkohol) zu verzichten und mit anderen Mitteln Y zu experimentieren und zu sehen, wie es Dir damit geht.

- Wenn ich "Therapie" für den Laien erklären sollte, geht es letztendlich darum, dass Du Dich selbst besser kennenlernst. Am Ende der Therapie hast Du eine Klarheit darüber: Wann nutze ich Alkohol? Warum? In welchen Situationen möchte ich das weiterhin tun und in welchen nicht? Wo tut es mir eigentlich weh? Und Du hast am Ende der Therapie eine Art Koffer mit vielen neuen Werkzeugen (Mittel Y) die Du, wenn Du Lust hast, alternativ zum Alkohol nutzen kannst. Darüberhinaus wirst Du einen Einblick in den Teil des Problems X bekommen haben, der Dir heute noch nicht bewusst ist. Und darüber kannst Du auch an X arbeiten.

- Wie macht das jetzt so ein Psychologe, damit Du all das bekommst, was ich im Punkt zuvor geschrieben habe? Dazu gibt es viele "Methoden" (Begriff passt hier nicht ganz genau, mir fällt grad kein besserer ein). Ein Psychologe geht von einem humanistischen Weltbild aus, d.h. er wird Dich erst mal so behandeln, wie auch er selbst behandelt werden möchte, dazu zählt z.B. Wertschätzung, zuhören, Dein Anliegen ernst nehmen. Ein ordentlicher Psychologe wird mit Dir auch besprechen, was Du möchtest (also sowas wie Therapieziele). D.h. konkret, Du wirst zwar zu einer Reha wegen Alkohol eingeladen, Du kannst dort aber die Themen anbringen, die Dich umtreiben (z.B. falls Du über das Thema mit der Einsamkeit oder den Erlebnissen mit einigen sehr unangenehmen Zeitgenossen sprechen willst). Ganz wichtig ist, dass Du Dir, falls Du Dich für die Reha + anschließende Therapie entscheiden willst, auch anschaust, dass die Person für Dich passt, d.h. ob Du Vertrauen zu demjenigen aufbauen kannst. In der Reha lernst Du oft mehrere Leute kennen, so dass Du schon ein Gefühl kriegen kannst, was Dir liegt und was nicht. Reha - und da will ich ganz offen sein - reicht allein oft noch nicht aus, denn da bist Du sozusagen mehrere Wochen im "Urlaub" (ich meine das mit dem Urlaub ernst!), und danach kommt der Alltag, d.h. es macht Sinn, sich bereits parallel einen lokalen Psychologen zu suchen.

- Zur Reha selbst: Wie Du aus den o.g. Ausführung siehst, wirst Du, falls für Dich interessant, dort die Möglichkeit haben, Dich genauer kennenzulernen. Dies setzt dann automatisch Dein Einverständnis voraus, sozusagen ein paar Wochen auf Probe zu experimentieren, wie es ohne Alkohol ist. Wenn Du danach zurückkehren willst, kannst Du nach der Reha entscheiden. Reha ist normalerweise so aufgebaut, dass Du Einzelgespräche hast, Veranstaltungen mit anderen in der Reha, denen es ähnlich geht wie Dir (was von vielen Betroffenen als sehr hilfreich beschrieben wird), Sport, Vorträge (oft bei Interesse). Wenn Du Dir noch eine hübsche Rehaklinik aussuchst in den Bergen oder am Meer oder was Dir gefällt, ist das gar keine so unangenehme Sache. Ich kenne einen Herrn, der auch erst nicht zu einer Reha wollte und sich jetzt jedes Jahr bemüht, noch mal gehen zu dürfen. Vor Reha selbst muss man tatsächlich keine Angst haben. Grundsätzlich wird in einer Reha nichts gegen Deinen Willen getan (außer, Du versuchst Dich oder jemand anderes umzubringen oder zu verletzen, das hast Du aber nicht geschrieben ;-)). Wie gesagt kann ich Dir keine Empfehlung geben, ich kann nur sagen, wie ich es vom Ablauf her kenne und wie ich die Rückmeldungen von Leuten kenne, die bereits in der Reha waren.

- Zur Auswahl der Reha sowie der anschließenden Therapie: Es gibt unterschiedliche Therapierichtungen. Entsprechend Deiner Schilderungen empfehle ich Dir speziell die Verhaltenstherapie. Verhaltenstherapie hat sich über die Jahre weiterentwickelt, d.h. es ist gut, wenn Du jemanden hast, der innerhalb der Verhaltenstherapie auch die Schematherapie beherrscht. Ich spreche die Schematherapie speziell an, weil sich das, was Du geschildert hast, sich nach einigen Themen anhört, für die die Schematherapie sehr gut geeignet ist. Es würde den Rahmen der Darstellung sprengen, bei Interesse kannst Du ja mal googlen und mehr über die einzelnen Schemata lesen und schauen, ob Du Dich darin ggf. irgendwo wiedererkennst. Generell ist auch gut, wenn ein Psychologe zusätzlich systemisch ausgebildet ist oder als Coach. Beides wird nicht von den Kassen bezahlt, ist also nur "ergänzend" im Profil eines Verhaltenstherapeuts sinnvoll. Manche Verhaltenstherapeuten arbeiten auch mit der Akzeptanz- und Commitment-Therapie. Ebenfalls sehr zu empfehlen. Dabei geht es darum, dass Du darüber entscheidest: Was ist mir eigentlich wichtig im Leben? Und dann im nächsten Schritt schaust, wie Du dahin kommen kannst.

- Bitte unterschiede generell zwischen "Reha" (worum es bei Dir geht) und "Zwangspsychatrisierung". Letzteres existiert nur, wenn Du Dich oder andere für Leib und Leben gefährden würdest, vgl. Beispiele oben. Das ist nicht der Fall. Wenn Du zur "Reha" gehst, dann, weil Du willst. Wenn Du entscheidest, zur "Reha" zu gehen, und neugierig zu sein und zu entscheiden, ob das was für Dich ist oder nicht, hast Du sozusagen ein Experiment gemacht. Dann liegt die Entscheidungshoheit bei Dir, wie es danach weitergeht. Das wäre lt. Definition Selbstverantwortung und kann Dir ermöglichen, dass es Dir während der Reha gut geht. Wenn Du Dich dafür entscheidest, zur Reha zu gehen, obwohl Du nicht hingehen und auch nicht mitarbeiten willst, um Deine Ansprüche zu behalten, wirst Du Dich voraussichtlich eher durchgehend schlecht fühlen, weil Du etwas tust, was Du nicht willst und damit Deine Überzeugungen verrätst. Rein psychologisch gesehen wäre das negativ für Selbstwertgefühl. Bei diesem Punkt geht es also eher darum, mit welcher Einstellung Du hingehen willst, wenn Du hingehst.

So, ich hoffe, das hilft Dir für Deine Einschätzung weiter. Würde mich freuen zu hören, wie Du Dich entschieden hast.

Aufgrund der Länge des Text habe ich jetzt nicht noch mal alles Korrektur gelesen und hoffe, das ist alles so verständlich.
Fra1212 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2016, 01:41   #82
Fra1212
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Fra1212
Standard AW: Unerlaubter Flaschenbesitz / Zwangspsychiatrisierung

Zitat von ArmesSchwein Beitrag anzeigen
Den Satz Reha vor Rente habe ich ja nun zu Genüge gelesen. Dies setzt freilich voraus, dass jedes Gebrechen rehabilitierbar ist, bzw. es für alles die passende Reha gibt. Das gilt es zumindest anzuzweifeln. Es mag Fälle geben, wo eine Reha gut und sinnvoll ist, in meinem Fall sehe ich den Sinn jedoch überhaupt nicht.
Und jetzt antworte ich als neunmalkluger Psychologe doch noch mal: Ich sehe den Sinn in Deinem Fall absolut - vgl. mein vorheriger Post dazu. Ist denke ich eher die Frage, ob man es auf einen Versuch ankommen lassen will und danach vielleicht sieht, ok, hat mehr gebracht als ich vielleicht gedacht habe. Denn, was hast Du zu verlieren?

Zitat von ArmesSchwein Beitrag anzeigen
Ich finde man muss sich von dem Zwangsgedanken lösen, jedem Menschen helfen zu können. Ähnlich wie in der Palliativmedizin, wo es nicht darum geht, den Patienten an Maschinen anzuschließen und mit aller Gewalt am Leben zu erhalten. Sondern darum, ihm seine verbliebenen Tage so angenehm wie möglich zu gestalten. Wo es um Lebensqualität, nicht um Quantität an Lebensjahren geht.
Ne, es geht um was anderes: Es geht um eine Entscheidung: Will ich für mich selbst verantwortlich sein oder nicht? Und im Moment triffst Du ggf. die Entscheidung, nicht für Dich verantwortlich sein zu wollen. Versteh mich nicht falsch, das ist natürlich Dein gutes Recht und jeder trifft die Entscheidungen, die er will. Aber man trägt dann halt auch die damit verbundenen Konsequenzen. Es gibt in jeder Lebenssituation genau 3 Möglichkeiten, sich zu entscheiden: Love it, Change it, Leave it. Ich nehme es so an wie es ist und akzeptiere es, ich verändere es innerhalb der gleichen Situation für mich zum für mich besseren oder ich geh aus einer unangenehmen Situation in eine andere.

Zitat von ArmesSchwein Beitrag anzeigen
Das Problem ist, dass mir keine Hilfe angeboten wird, die für mich eine Option darstellt. Alkoholentzug ist keine Option. Psychopharmaka sind keine Option. Aber wie wäre es mit einer gruppendynamischen Therapie, wo mir beigebracht wird, auf Mobbing-Attacken von Frauen, die sich mal wieder über mein Aussehen lustig machen, adäquat zu reagieren? Da wär ich sofort dabei. Bloß hat man mir sowas noch nie angeboten.
Echt jetzt? Das was Du als gruppendynamische Therapie bezeichnest, ist STANDARD im Bereich psychologischer und psychosomatischer Reha sowie in der ambulanten Therapie. Heißt halt z.T. anders. Aber Du willst ja nicht in Reha, dann kriegst Du das auch nicht ;-) Manchen Reha-Einrichtungen haben gute Internetauftritte, da wird das z.T. erklärt, was die an Angeboten haben. Ggf. kann Dir auch ein Arzt Deines Vertrauens mehr dazu sagen. Oder halt mal wieder die große Suchmaschine im Internet.

Zitat von ArmesSchwein Beitrag anzeigen
Ich möchte auch kein gutbürgerliches Leben führen. Ziel einer jeden Therapie ist die Reintegration in die Gesellschaft.
Falsch. Ziel einer Therapie ist es, die Therapieziele zu erreichen, die DU Dir in der Therapie ausgesucht hast. Der Job des Therapeuten ist es, Dich dabei zu unterstützen. Solange Du Dir nicht als Ziel setzt, Du willst Dich umbringen oder ähnliches und der Therapeut soll Dich dabei unterstützten, d.h. solange es positive Ziele sind, kriegest Du volle Unterstützung. Und es kann immer nur soviel erreicht werden, wie Du zulässt. Wenn Du also viel ausprobieren und experimentieren willst, was für Dich sinnvoll ist, kannst Du viel ändern, wenn Du weniger ausprobieren willst, eben ggf. weniger. Das kann für Dich aber niemand entscheiden, auch kein Therapeut.

Ich nenne Dir mal ein paar typische Therapiethemen, die ich so mitkriege, die sich Leute setzen: Mich selbst mehr mögen und akzeptieren, anderen vertrauen, mehr auf andere zugehen können, mich besser gegen Angriffe wehren können, meine Fehler mehr akzeptieren, nicht mehr so sensibel sein, nicht mehr alles so persönlich nehmen, meine Rolle als Mann/ Frau klären, mich eher verstanden fühlen, mich wohlfühlen, zufriedener sein, glücklich sein, selbstbewusst sein, Entscheidungen treffen, mich besser entscheiden können, mein Leben nach meinen Vorstellungen leben, besser kommunizieren können, mehr an meine Fähigkeiten glauben .... Hört sich eigentlich nicht wirklich krank an, oder?

Und ich verrate Dir noch was: Die o.g. Themen findest Du nicht bestimmten "Diagnosen" zugeordnet. Das können Themen von Anorektikern sein, von Depressiven, von Alkoholikern, von....

Ich will Dich echt nicht desillusionieren, das liegt mir fern. Du hast alles Recht der Welt, die Augen zuzulassen, wenn Du das willst. Was ich lediglich sage ist, dass ich Dich so wahrnehme, dass Du viele Themen ansprichst, die sehr viele Menschen in Therapie bewegen und mir bislang kein Punkt, den Du beschreibst, noch nicht begegnet ist. Ggf. gefällt es Dir auch nicht zu hören, dass es entsprechend eine Menge Gemeinsamkeiten zwischen Dir und vielen anderen Menschen gibt. Ich denke auch nicht, dass Du jemand für die Rente bist, sondern jemand, der sich noch nicht entschieden hat, an seinen Themen zu arbeiten. Aber wie gesagt, meine subjektive Sicht.

Wie gesagt, es gibt immer nur love it, change it, leave it. Und in jedem Fall die damit verbundenen Konsequenzen zu akzeptieren.

Zitat von ArmesSchwein Beitrag anzeigen
Ich wurde nicht nur in der Schule gemobbt, eigentlich ist Mobbing eine Konstante, die sich durch mein gesamtes Leben zieht...
Auch hier kann ich Dir nur sagen, was ich als Psychologe dazu sagen kann: Mobbing, gerade wenn wiederholt, hinterlässt meistens ordentliche Spuren. Mobbing führt leider dazu, dass man sich isoliert vorkommt, unverstanden, nicht mehr dazugehörig. Manche Leute werden sogar richtig verbittert. Was bei solchen Erfahrungen schwierig sein kann ist, wenn man sich nicht ordentlich hat wehren können, dann gibt es manchmal noch eine ordentliche Wut - die der Mobbing-Betroffene dann leider gegen sich selbst richtet.

Zitat von ArmesSchwein Beitrag anzeigen
Einfach mal aufhören, alles und jeden zu bewerten. Das würde sehr zur Bildung einer gesunden Vertrauensbasis beitragen.
Hier kann ich Dich 100% verstehen. Leider ist das nicht die Realität. Es gibt einfach Menschen, die sich einem gegenüber komplett unmöglich verhalten. Hierzu muss man sich bewusst machen, dass das im Allgemeinen Leute sind, die von sich selbst nicht viel halten und versuchen, sich künstlich aufzuwerten, indem sie es an anderen auslassen. Nur wer schon unten ist, kann versuchen, jemand anderen runterzuziehen. Leider trifft es dann häufig Leute, die irgendwie "anders" erscheinen, z.B. der einzige Rothaarige, der Intelligenteste, der Sensible, der sich niemals ein solches Verhalten erlauben würde, und deshalb selbst nicht mit so einem Verhalten rechnet. Man bedenke immer: Das Problem hat der Mobber! Andere kann man nicht ändern. Man kann nur ändern, was man für sich damit tun möchte. Das kann sein, dass man sehr miesepetrige Leute meidet, sich ein dickeres Fell zulegt, sich ordentlich abgrenzt, dem anderen Paroli bietet usw.. Für jeden ist die Lösung anders. Ach so: Diese Lösungen kann man übrigens auch in der Reha + Therapie erarbeiten und die notwendigen Fähigkeiten, z.B. sich besser gegen Angriffe abgrenzen, erlernen.
Fra1212 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2016, 01:58   #83
hierheute
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Standard AW: Unerlaubter Flaschenbesitz / Zwangspsychiatrisierung

Zitat:
Aufgrund der Länge des Text habe ich jetzt nicht noch mal alles Korrektur gelesen und hoffe, das ist alles so verständlich.
Nein, ist es leider für mich so nicht. Und ich glaube kaum, dass irgendjemand das so lesen und verstehen kann.

Du kannst Tonnenweise an Text irgendwo reinknallen. Letztendlich überwiegt die Qualität vor der Quantität, das müsstest du eigentlich selbst am Besten wissen, nachdem was du uns hier von DIR präsentiert hast

...also, ohne Absätze zwischen ein paar vermeintlich von dir gedachten Gedankengängen geht da garnüscht, das kann ja nicht so schwer sein
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Alt 03.04.2016, 02:14   #84
AndreasB
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Standard AW: Unerlaubter Flaschenbesitz / Zwangspsychiatrisierung

@Fra1212
Du bist Dir schon im Klaren, dass ArmesSchwein seit Anfang Februar nicht mehr eingeloggt war und ihn Deine Tipps vermutlich gar nicht erreichen?

Ansonsten erschließt es sich mir nicht wirklich, warum ein Psychologe besser für Therapiegespräche ausgebildet sein soll als ein Psychiater. Letztere haben Psychotherapie schon seit Jahren (1994) als Bestandteil ihrer Facharztausbildung (Benötigen also im Gegensatz zum Psychologen keine Weiterbildung zum Psychotherapeuten).
AndreasB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2016, 02:20   #85
hierheute
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Standard AW: Unerlaubter Flaschenbesitz / Zwangspsychiatrisierung

Zitat:
Was ich Dir anbieten kann, ist die Sicht eines Psychologen zu ergänzen. Das habe ich vor mehreren Jahren mal studiert, auch wenn ich mich nach dem Studium nicht dazu entschieden habe, die Weiterbildung zu machen, die man braucht, um im gesundheitspsychologischen Bereich zu arbeiten. Was ich also tun kann, ist Dir anzubieten, hier ein paar Punkte aufzuschreiben, die man als Psychologe so lernt und wie man dann mit den Leuten arbeitet. Von meinen früheren Mitkommilitonen gibt es mehrere Leute, die in den gesundheitspsychologischen Bereich gegangen sind, und da gibt es sehr unterschiedliche Ausbildungen und entsprechend unterschiedlich "gute" Maßnahmen je nachdem, mit welchem Thema man sich befasst. Da ich nicht selbst in dem Bereich arbeite, kann Du ggf. schon herauslesen, dass auch ich nicht allem positiv gegenüberstehe und das ein oder andere kritisch betrachte. Was ich also nur machen kann ist, im Folgenden die einzelnen "Richtungen" aufzuführen.
Fra1212 LASS es doch einfach. Du brauchst hier niemandem zu erzählen, was da evtl. Leute dir mal erzählt haben. Das braucht kein Mensch. Gehe mit deinen gehörten Weisheiten zu Gala oder zur Bild oder zu deinem örtlichen Käsblatt.
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Alt 03.04.2016, 03:44   #86
notebook20000
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Zitat von Fra1212 Beitrag anzeigen
Und jetzt antworte ich als neunmalkluger Psychologe doch noch mal: Ich sehe den Sinn in Deinem Fall absolut - vgl. mein vorheriger Post dazu. Ist denke ich eher die Frage, ob man es auf einen Versuch ankommen lassen will und danach vielleicht sieht, ok, hat mehr gebracht als ich vielleicht gedacht habe. Denn, was hast Du zu verlieren?
Bei mir war es genau umgekehrt. Positiv in die REHA, alles mitgemacht, sogar viel mehr als ich selbst für möglich gehalten habe. Am Ende dümmliches Ergebnis erhalten von den inkompetenten Ärzten, dann entsprechend nicht mehr mitgemacht die letzten Tage und dann die Rache der Psychologen bekommen. Man hat dann wohl kein Geld mehr mit mir verdient oder war auch sonst an der eigenen Überheblichkeit angekratzt. Diese Leute sollten mal erst nachdenken, wer die ganze Party wirklich finanziert und sollten auch mal zu ihren eigenen Leitsätzen stehen. Ich kriege heute noch nen Hals, wenn ich dieses arrogante Verhalten von denen wieder in Erinnerung bringe. Aber ich habe schon genug Erfahrungen mit Ärzten machen müssen. So das z.B. mir über 30 Jahre erzählt wurde: SIe haben nix, alles ok oder das was sie da beschreiben hat jeder mal, nix schlimmes und dann nach 30 Jahren hatte dann mal ein Arzt ein neues Spezialgerät und ups, das stimmt ja was sie uns erzählt haben:P( Wäre ja alles nicht ganz so schlimm, wenn diese Leute nicht mit ihren Gutachten mich weiter in die Hölle schicken, nur weil sie selbst sagen: "Was der Arzt nicht kennt, das gibt es nicht" oder war der Spruch nicht mit Bauern ? Egal, passt jedenfalls auch.





Zitat von Fra1212 Beitrag anzeigen
Ne, es geht um was anderes: Es geht um eine Entscheidung: Will ich für mich selbst verantwortlich sein oder nicht? Und im Moment triffst Du ggf. die Entscheidung, nicht für Dich verantwortlich sein zu wollen. Versteh mich nicht falsch, das ist natürlich Dein gutes Recht und jeder trifft die Entscheidungen, die er will. Aber man trägt dann halt auch die damit verbundenen Konsequenzen. Es gibt in jeder Lebenssituation genau 3 Möglichkeiten, sich zu entscheiden: Love it, Change it, Leave it. Ich nehme es so an wie es ist und akzeptiere es, ich verändere es innerhalb der gleichen Situation für mich zum für mich besseren oder ich geh aus einer unangenehmen Situation in eine andere.
Weil er eine andere Vorstellung hat, übernimmt er keine Verantwortung? Komische Idee, die du da hast:D

Zitat von Fra1212 Beitrag anzeigen
Echt jetzt? Das was Du als gruppendynamische Therapie bezeichnest, ist STANDARD im Bereich psychologischer und psychosomatischer Reha sowie in der ambulanten Therapie. Heißt halt z.T. anders. Aber Du willst ja nicht in Reha, dann kriegst Du das auch nicht ;-) Manchen Reha-Einrichtungen haben gute Internetauftritte, da wird das z.T. erklärt, was die an Angeboten haben. Ggf. kann Dir auch ein Arzt Deines Vertrauens mehr dazu sagen. Oder halt mal wieder die große Suchmaschine im Internet.
Warum eigentlich nicht? Warum nur in Form einer REHA? Wenne r es ohen REHA will,d ann hat er doch eien Entscheidung getroffen und "Verantwortung" übernommen

Zitat von Fra1212 Beitrag anzeigen
Falsch. Ziel einer Therapie ist es, die Therapieziele zu erreichen, die DU Dir in der Therapie ausgesucht hast. Der Job des Therapeuten ist es, Dich dabei zu unterstützen. Solange Du Dir nicht als Ziel setzt, Du willst Dich umbringen oder ähnliches und der Therapeut soll Dich dabei unterstützten, d.h. solange es positive Ziele sind, kriegest Du volle Unterstützung. Und es kann immer nur soviel erreicht werden, wie Du zulässt. Wenn Du also viel ausprobieren und experimentieren willst, was für Dich sinnvoll ist, kannst Du viel ändern, wenn Du weniger ausprobieren willst, eben ggf. weniger. Das kann für Dich aber niemand entscheiden, auch kein Therapeut.
Mein Ziel war es am Schluss mir von Ärzten nix mehr gefallen zu lassen. As fanden die aber kein gutes Ziel;) Was nun? Bin so verwirrt;)

Zitat von Fra1212 Beitrag anzeigen
Ich nenne Dir mal ein paar typische Therapiethemen, die ich so mitkriege, die sich Leute setzen: Mich selbst mehr mögen und akzeptieren, anderen vertrauen, mehr auf andere zugehen können, mich besser gegen Angriffe wehren können, meine Fehler mehr akzeptieren, nicht mehr so sensibel sein, nicht mehr alles so persönlich nehmen, meine Rolle als Mann/ Frau klären, mich eher verstanden fühlen, mich wohlfühlen, zufriedener sein, glücklich sein, selbstbewusst sein, Entscheidungen treffen, mich besser entscheiden können, mein Leben nach meinen Vorstellungen leben, besser kommunizieren können, mehr an meine Fähigkeiten glauben .... Hört sich eigentlich nicht wirklich krank an, oder?
Komisch, warum nehmen dann gerade Psychologen so viel persönlich und warum verlangen sie etwas von den Patienten an Dingen/Zielen, die sie selbst nicht mal annähernd selbst umsetzen wollen ?

Zitat von Fra1212 Beitrag anzeigen
Wie gesagt, es gibt immer nur love it, change it, leave it. Und in jedem Fall die damit verbundenen Konsequenzen zu akzeptieren.

Nö . Das beste vergisst du : Fight it! Bekämpfe es!! :P Oder etwas weniger aggressiv: Lass Dir nix mehr gefallen! Dazu musst du nix lieben, ändern oder belassen :P

Zitat von Fra1212 Beitrag anzeigen
Auch hier kann ich Dir nur sagen, was ich als Psychologe dazu sagen kann: Mobbing, gerade wenn wiederholt, hinterlässt meistens ordentliche Spuren. Mobbing führt leider dazu, dass man sich isoliert vorkommt, unverstanden, nicht mehr dazugehörig. Manche Leute werden sogar richtig verbittert. Was bei solchen Erfahrungen schwierig sein kann ist, wenn man sich nicht ordentlich hat wehren können, dann gibt es manchmal noch eine ordentliche Wut - die der Mobbing-Betroffene dann leider gegen sich selbst richtet.
Ob man sich wehren kann ist auch eine Frage der Position und wenn man u.a. auch von Ärzten mit Fehldiagnosen und Co übersät wird, dann hast du keine Chance. Im Job ist es eh noch was anderes. Also du solltest Deine Simplifizierung echt überdenken und ich hoffe nicht, das du das wirklich sgtudiert hast,w as du da gerade erzählst.


Zitat von Fra1212 Beitrag anzeigen
Hier kann ich Dich 100% verstehen. Leider ist das nicht die Realität. Es gibt einfach Menschen, die sich einem gegenüber komplett unmöglich verhalten. Hierzu muss man sich bewusst machen, dass das im Allgemeinen Leute sind, die von sich selbst nicht viel halten und versuchen, sich künstlich aufzuwerten, indem sie es an anderen auslassen. Nur wer schon unten ist, kann versuchen, jemand anderen runterzuziehen. Leider trifft es dann häufig Leute, die irgendwie "anders" erscheinen, z.B. der einzige Rothaarige, der Intelligenteste, der Sensible, der sich niemals ein solches Verhalten erlauben würde, und deshalb selbst nicht mit so einem Verhalten rechnet. Man bedenke immer: Das Problem hat der Mobber!
Oh je, der Mobber ist aber vielleicht Dein Chef, Vorgesetzter oder eben Liebling vom wem auch immer und der hat kein Problem , der kriegt seine Gehaltserhöhung, hat seinen Job sicher u.s.w.. Von der Realität hast du nicht wirklich Ahnung , oder?


Zitat von Fra1212 Beitrag anzeigen
Andere kann man nicht ändern. Man kann nur ändern, was man für sich damit tun möchte. Das kann sein, dass man sehr miesepetrige Leute meidet, sich ein dickeres Fell zulegt, sich ordentlich abgrenzt, dem anderen Paroli bietet usw.. Für jeden ist die Lösung anders. Ach so: Diese Lösungen kann man übrigens auch in der Reha + Therapie erarbeiten und die notwendigen Fähigkeiten, z.B. sich besser gegen Angriffe abgrenzen, erlernen.
Natürlich kann man andere ändern. Geh mal raus in die normale Jobwelt, wie da Menschen verändert oder besser gesagt "verbogen" werden. Aber auch außerhalb der Jobwelt wimmelt es nur so von Manipulationsversuchen und die sogar recht oft mit Erfolg gelingen.

Gerade das es Mobbingopfer gibt, ist doch der Beweis , das man andere manipulierne kann und verändern kann. Sonst würde das Mobbingopfer ja kein Opfer sein.
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Alt 03.04.2016, 04:16   #87
hierheute
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Zitat von notebook20000
Gerade das es Mobbingopfer gibt, ist doch der Beweis , das man andere manipulierne kann und verändern kann. Sonst würde das Mobbingopfer ja kein Opfer sein.
nanana nu red dich mal nicht um Kopp und Kragen :))

und hauptsächlich lass dich nicht dummreden von jemandem, der/die evtl. gut labern kann aber sonst NÜSCHT in der Tüte vorzuweisen hat!!! Absolutely nothing.

Der angeblichen Dr., mit dem Fra1212 hier ständig überall hausieren geht, liegt jedenfalls mit NULL im psycho-Bereich. Im Sozialen auch nicht. Und im naturwissenschaftlichen Bereich EBENFALLS nicht. Im JURISTISCHEN Bereich genausowenig wie im MUSISCH-KÜnstlerischen Bereich.

Was bleibt da noch übrig... meine Güte, vllt. irgendwie Dr. Bundeswehr ö....
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Alt 03.04.2016, 04:24   #88
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hierheute, pass besser auf, dass Du Dich nicht selber dequalifizierst.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 03.04.2016, 04:41   #89
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Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
hierheute, pass besser auf, dass Du Dich nicht selber dequalifizierst.
schlaraffenland, wie meinst´n dette? Ich brüste mich hier im Forum nicht mit irgendwelchen Dr.-Graden noch mit irgendwelchem vermeintlichen Fachwissen. Ich laber die Leute auch nicht zu. Naja obwohl zugegeben, manchmal schreibe ich schon relativ viel, da ist was dran.... aber ich schreibe selten schei*s!

Alles was ich hier schreibe, ist echt und stammt aus mir selbst heraus. Und wird fachgerecht zitiert, falls ich irgendwelche Sachen wiedergebe, die nicht auf meinem Mist gewachsen sind.
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Alt 03.04.2016, 04:47   #90
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hierheute, wenn dieser Thread hier sich mit meinen absolvierten Studienfächern beschäftigen würde, würde ich auch viel schreiben. Obwohl, ich habe mittlerweile viel aus meinem Studium vergessen.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 03.04.2016, 04:57   #91
hierheute
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dito ich verstehe was du meinst. Bestimmte Grundlagen sind aber drinne und verlieren sich nicht. Das ist wie Fahrradfahren. Da hast du auch ein Gespür dafür, auch wenn deine Beine amputiert sind.
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Alt 03.04.2016, 16:49   #92
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Zitat von AndreasB Beitrag anzeigen

Ansonsten erschließt es sich mir nicht wirklich, warum ein Psychologe besser für Therapiegespräche ausgebildet sein soll als ein Psychiater. Letztere haben Psychotherapie schon seit Jahren (1994) als Bestandteil ihrer Facharztausbildung (Benötigen also im Gegensatz zum Psychologen keine Weiterbildung zum Psychotherapeuten).
Holla-die-Waldfee! Das sind die nächtlichen Diskussionen bei Leerlauf oder wie?

Lieber AndreasB!
Solltest Du eine Therapie anstreben, würdest Du gern Deine Seele der Pharmaindustrie verkaufen?
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Alt 03.04.2016, 17:01   #93
Pichilemu
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Psychiater haben meist gar keine Zeit um Psychotherapie durchzuführen. Deswegen geht man dort in der Regel nur hin wenn es um Medikamente geht.

Ich hab das mit der Psychotherapie aber aufgegeben, das bringt bei mir gar nichts. Ich hoffe bloß dass die Medikamente besser wirken.
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Alt 03.04.2016, 17:05   #94
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Zitat von hierheute Beitrag anzeigen
nanana nu red dich mal nicht um Kopp und Kragen :))

und hauptsächlich lass dich nicht dummreden von jemandem, der/die evtl. gut labern kann aber sonst NÜSCHT in der Tüte vorzuweisen hat!!! Absolutely nothing.

Der angeblichen Dr., mit dem Fra1212 hier ständig überall hausieren geht, liegt jedenfalls mit NULL im psycho-Bereich. Im Sozialen auch nicht. Und im naturwissenschaftlichen Bereich EBENFALLS nicht. Im JURISTISCHEN Bereich genausowenig wie im MUSISCH-KÜnstlerischen Bereich.

Was bleibt da noch übrig... meine Güte, vllt. irgendwie Dr. Bundeswehr ö....
Ich rede mich um Kopf und Kragen? Ups, willst du mich mobben und manipulieren ? ;)

Naja und wenn ein Psychologe/Psychater sagt: "Du/man kann andere nicht verändern, du kannst Dich nur selbst veränder"

Also ehrlich, spätestens da müsste doch jeder Psychater/Psychologe doch sofort seinen Job an den Nagel hängen;) Er gesteht damit ja quasi ein, das sein Job nicht funktioniert;)
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Alt 03.04.2016, 17:40   #95
Muzel
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Meinen Mann ging es extrem dreckig, was ich nicht mit ansehen konnte. Er hatte Todesangst. Da haben ihm Pillen geholfen mit denen er nun viele Jahre über die Runden kommt. Ich nehme auch Pillen.
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
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Alt 03.04.2016, 17:41   #96
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Zitat von Pichilemu Beitrag anzeigen
...
Ich hab das mit der Psychotherapie aber aufgegeben, das bringt bei mir gar nichts. Ich hoffe bloß dass die Medikamente besser wirken.
Ich habe x Jahre bei verschiedenen psychologischen Psychotherapeuten gesessen. Und das war bitter nötig. Heute gehe ich nur noch alle 6 Wochen in die Psychiatrische Ambulanz. Habe dort Sitzungen mit einer gesprächstherapeutisch ausgebildeten Krankenschwester. Und wenn die mal wieder Mist baut (was so selten gar nicht vorkommt), dann guck ich die nur an und mach das evtl. das nächste Mal zum Thema. Aber klar, da muss man erstmal hilfreich von nicht hilfreich unterscheiden können.

Ich würde mich an Deiner Stelle nicht auf die Medikamente verlassen. Mehr als Krücke können die nicht sein. Die eigentliche Arbeit liegt mit Dir. Dafür sind die Errungenschaften dann dauerhaft.
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Alt 03.04.2016, 18:39   #97
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Mein Mann hat sich nicht mal um einen Psychotherapeuten bemüht. Bei mir waren die Bemühungen einen Schuss in den Ofen. Mein Mann konnte mit den Pillen noch bis zur Rente arbeiten und Auto fahren. Das waren keine Globuli sondern Alprazolam.
__

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Alt 03.04.2016, 18:53   #98
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Ich weiss, Männer tun sich generell schwerer mit Psychotherapie. In meinen Yoga-Kursen waren Männer auch die Ausnahme. Aber Therapeuten und Yogalehrer wollen sie alle gern sein.

Warum bei Dir Schuss in den Ofen? Hattest Du jemanden, und er konnte Dir nichts passendes anbieten?
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Alt 03.04.2016, 19:16   #99
Muzel
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Sie haben meine Behandlung allesamt abgelehnt. Wie ich ich mich gefühlt habe, war den meisten egal. Psychotherapeuten, die nicht an Herzverhärtung gelitten haben, haben mir einen Therapiehund empfohlen. Den habe ich bis heute nicht. Da muss ich wohl noch länger kämpfen.
__

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Alt 03.04.2016, 19:40   #100
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Man erlebt die unglaublichsten Dinge. Mir hat meine langjährige Therapeutin, die mich mehrere Jahre nicht gesehen hat, erklärt, in akuten Depressionen sei man nicht behandlungsfähig. Und mich weggeschickt.

Ein kleiner Hund, der einem liebevoll durchs Gesicht schleckt, ersetzt jeden Psychiater (habe ich irgendwo gelesen)
Tut es aber leider bei schwereren Störungen doch nicht. Ist meine Erfahrung.

Ja, ohne Kampf passiert nix.
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