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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 18.07.2018, 06:48   #51
Kerstin_K
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 11.06.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 9.356
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Standard AW: Therapiehund

Das sind aber Sachen, die zu einer normalen Hundeausbildung gehören, nichts spezielles für Assistenzhunde.
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Alt 18.07.2018, 06:57   #52
FrauRossi
Elo-User/in
 
Registriert seit: 07.08.2016
Beiträge: 176
FrauRossi
Standard AW: Therapiehund

Ja, das ist richtig.

Aber ist glaube, die Themenstarterin ist nicht körperbehindert.

Ein Assistenzhund ist für Körperbehinderte ausgerichtet und für Tätigkeiten trainiert, die der gehandicapte Besitzer nicht ausüben kann.

Ein Hund für psychisch Erkrankte ( meine sind auch für diesen Bereich trainiert) zeigt sich eher durch eine hohe Belastbarkeit und unendliche Toleranz aus. Das erreicht man durch diese Kurse.

Allerdings, selbst wenn man einen Hund Kauft, der diese Ausbildung hat, dass ist schnell wieder weg, wenn nicht regelmäßig trainiert wird.

Ich verstehe nicht, warum sich die Themenstarterin nicht einfach einen kostenlosen Hund holt, der diese Eigenschaften hat und gut ist.
FrauRossi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2018, 15:01   #53
Caye
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.03.2011
Beiträge: 787
Caye Caye Caye Caye Caye
Standard AW: Therapiehund

Selbst Tante Gugel kann einem sagen, was Assistenzhunde für Menschen mit psychischen Einschränkungen tun können und tun - und das geht ebenso weit über "normalen" Hundegehorsam hinaus wie der Einsatz für Körperbehinderte.
Nur weil ihr euch das vielleicht nicht vorstellen könnt (seid froh drüber!), heißt es nicht, dass das nicht existiert.

Mein geträumter Assistenzhund sollte folgende Dinge können:
- Er stellt sich automatisch, wenn wir irgendwo anhalten, hinter mich, damit ich mich von hinten gesichert fühle.
- Im Kontakt mit anderen Menschen in der Öffentlichkeit stellt er sich bis auf Abruf zwischen mich und die anderen Menschen.
- Er kann mich auf Befehl zum Ausgang eines Supermarktes/Kaufhauses/Veranstaltungshalle usw. führen.
- Er kann mich auf Befehl an einen ruhigen, möglichst menschenleeren Ort bringen.
- Er kann mich auf Befehl nach Hause oder zum Auto bringen.
- Er unterbricht Dissos/Flashbacks zuverlässig und immer.

Natürlich kann man Assistenzhunde jeglicher Art selbst ausbilden, und zumindest zum Teil ist man ohnehin an der Ausbildung beteiligt. Aber man kann von der eingeschränkten Person numal nicht erwarten, dass sie ihrem Hund selbst beibringt, was er tun soll, was sie nicht kann.
Wenn du selbst blind bist, ist es keine gute Idee, dem Hund selbst beibringen zu wollen, am Bordstein anzuhalten. Du siehst ja den Bordstein selbst nicht.
Wenn du als Rollifahrer einen Hund brauchst, der dir hilft, die Socken auszuziehen, kannst du es ihm auch nicht allein beibringen. Wie denn? Indem du mit dem Fuß wackelst, bis der Hund spielerisch die Socke schnappt? Das geht auch so gut, wenn man gelähmt ist. Indem du die Sock mit einem Leckerli verzierst? Wenn du da rankommst, kannste die Socke auch selbst ausziehen.
Überhaupt schon neben einem Rolli laufen will für den Hund gelernt sein. Um ihm da beizubringen, nicht unter die Räder zu kommen, muss man teils beweglicher sein, als es viele Rollifahrer sind.
Wenn du als psychisch kranker Mensch ein Problem mit Menschenmassen hast und dein Hund dich auf Befehl zum Ausgang / an einen ruhigen Ort führen soll, wie willst du dem Hund das beibringen, während du gerade durchdrehst, weil du dich in einer Menschenmasse befindest?

Da muss also eindeutig Hilfe her, und mehr Hilfe als nur das übliche Gehorsamstraining an einer Hundeschule. Es braucht einiges an Privattraining für den Hund, teils mit dem Halter.
Und das kann eine 08/15-Hundeschule gar nicht leisten.
Vielleicht schaffen die es noch, dem Hund den Trick mit den Socken beizubringen. Aber der Hundetrainer muss auch mit dem Halter umgehen können. Einen Krampfanfall kann man einem Trainer vielleicht noch zumuten, während er dem Hund gerade beibringt, diese vorher anzuzeigen, aber die Betreuung eines schwer psychisch erkrankten Menschen während eines belastenden und anstrengenden Trainings mit dem Hund... Vergiss es.
Caye ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2018, 16:44   #54
FrauRossi
Elo-User/in
 
Registriert seit: 07.08.2016
Beiträge: 176
FrauRossi
Standard AW: Therapiehund

Und wer hat die Anschaffung und Ausbildung deines Hundes jetzt gezahlt?
Bei welchen Verein hast du den Hund ausbilden lassen?
FrauRossi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2018, 18:07   #55
Caye
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.03.2011
Beiträge: 787
Caye Caye Caye Caye Caye
Standard AW: Therapiehund

Ich träume noch nur von dem Hund. Ich habe hier einen Stubentiger, der Hunde ganz ganz furchtbar findet, so lange ich noch Mitbewohnerin dieses Stubentigers bin, wird hier kein Hund einziehen können.

Die Kosten für Anschaffung und Ausbildung würden wahrscheinlich über den Fonds sexueller Missbrauch laufen (sofern ich das Budget bis dahin nicht anders aufgebraucht habe), die laufenden Kosten lägen bei mir.
Ich würde tatsächlich ein Ausbildungsmodell wählen, in der der Hund in einer Pflegefamilie sozialisiert wird, da ich ihn nicht so sozialisieren könnte, wie es für einen belastbaren, ausdauernden Hund nötig ist. Der Hund muss ja damit klarkommen können, dass ich als sein Frauchen zeitweise nicht stark und sein Alphatier sein kann, sondern unsicher, verängstigt, vielleicht sogar panisch bin, und er sich um mich kümmern muss. Das würde ich einem Junghund nicht zumuten wollen.
Grundgehorsam würde der Hund auch dort lernen, das könnte und würde ich dann selbst in der "Hundeschule nebenan" vertiefen.
Die eigentliche Assistenzsausbildung sollte dann schon bei und mit mir (und meinem Mann) stattfinden.
Ich würde also einen "halbfertigen" Hund bekommen, den ein Trainer dann mit meiner Mitarbeit weiter ausbildet.

Aber da mein Stubentiger hoffentlich noch einige Jahre lebt, sind meine Träume da nicht so konkret, dass ich mich schon für einen Verein/Trainer entschieden hätte.
Caye ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2018, 19:27   #56
Muzel
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Registriert seit: 15.12.2008
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Standard AW: Therapiehund

Nach meinem Fersenbruch habe ich ohne Probleme Einlegesohlen in beide Schuhe bewilligt bekommen, obwohl ich nur eine Ferse gebrochen hatte. Leider habe ich nach ein paar Tagen festgestellt, dass sie gedrückt haben. Jetzt liegen sie im Schrank.
Ich bin psychisch und auch körperbehindert.
Außerdem weiß ich, dass man als Behinderter selbst den Hund nach einer Grundausbildung mit ausbilden muss. Das ist bei einem Blindenhund auch nicht anders.
Ich bin Schlafwandlerin und habe ich habe mir mehrfach deshalb die Knochen gebrochen und unkontrolliert Pillen geschluckt. Ich hoffe, dass da ein Hund aufpasst. Das ist bei mir nur eine Baustelle.
__

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Muzel ist offline   Mit Zitat antworten

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