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Alt 08.04.2013, 13:04   #26
saurbier
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Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Hallo Esox,

Ich hab ja schon einiges zu deinem Thema geschrieben und Doppeloma auch.

Das dir dein AG jetzt was geschrieben hat, ist ja schön und gut, aber das bringt dir leider nichts.

Der ganze Facharbeiterschutz zieht eh nur bei vor 1961 geborene und dann auch nur wenn man dort den Nachweis bringt das man selbst als gehobener Facharbeiter eingesetzt war (zumindest lief es in meinem damaligen Prozess so ab), womit eine Verweisungstätigkeit ausgeschlossen wurde.

In deinem Fall ist das ganze jetzt aber schon vor das LSG gegangen und auch dort hat man keine gesundheitlichen Einschränkungen als so gravierend gesehen, dass du zumindest eine Teil-EMR (50% Rente) erhalten könntest. Das wäre dann mal der Einstieg und schon der wurde dir verwehrt.

Was bitte schön möchtest du denn jetzt mit der Feststellung
Zitat:
Es hilft auch nichts gegen den Beschluss, aber ich kann sagen das ich die Wahrheit vor Gericht gesprochen habe, aber für mich ist es enorm wichtig.
erreichen.

Noch viel mehr mit dieser Aussage.
Zitat:
Ich werde einen neuen Antrag stellen, werde auch gleich einen Anwalt hinzuziehen, meine gesundheitlichen Einschränkungen sind ja auch nicht besser geworden, eher schlechter,....und dann werden wir sehen.
Du hast doch erst vor kurzem eine Rentenablehnung durch das LSG erhalten.

Nun gut, du kannst natürlich einen neuen Rentenantrag wegen Verschlechterung deines Gesundheitszustandes stellen, aber so kurz nach einer Ablehnung.

Warum lässt du nicht erst etwas Zeit ins Land gehen und versuchst es mit einem Job der den Vorgaben des ÄD vom jobcenter entspricht.

Wie du ja schreibst, hat dich die dortige Ärztin für 3h - 6h arbeitsfähig eingestuft, sicherlich dann auch nur für ein gewisses Tätigkeitsfeld.

Wenn dort dann nichts läuft, wovon ich mal ausgehen möchte, dann kannst du dir ja immer noch einen Rechtsanwalt suchen der auf dem Gebiet firm ist und einen neuerlichen Antrag auf EMR stellen. Wobei ich dann aber darauf achten würde, dass seitens des Gerichtes auch ein Sachverständigen Gutachten erstellt wird. Nicht mit Gutachten der DR-Nord oder so. Entweder vom Gericht oder von dir, alles andere ist eh nur für die Gegenseite.

Dabei solltest du aber keinesfalls vergessen, dass solch ein Anwalt einiges kostet und wenn der noch ein Gutachten als Beweis haben will, kostet dir das auch nochmals richtig Geld. O.K. es gäbe da ggf. die Prozesskostenhilfe, aber ich weiß nicht wie viel Zeit da zwischen der Ablehnung des LSG Verfahrens und einem neuerlichen liegen muss.

Oder willst du jetzt selbst in die Berufung vor das BSG ziehen.

Es ist halt eine schwere Entscheidung, die dir leider keiner abnehmen kann, denn nur du weist es am besten wie es um deine Gesundheit steht.


Gruß saurbier
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Alt 08.04.2013, 20:25   #27
Muzel
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Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel
Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

"Ich würde wenn überhaupt, nur noch den weiteren Rechtsweg als Sinnvoll erachten, also auf zur nächsten rechts Instanz, sofern dies vom LSG nicht verbaut wurde."
§ 160a SGG - Sozialgerichtsgesetz -
Damit kommt man vor das BSG . Allerdings gilt vor dem BSG Anwaltszwang. Sollten alle Anwälte kneifen, muss dir das BSG einen Anwalt nennen. Das habe ich herausbekommen, als ich beim VG in die Berufung wollte und keinen Anwalt gefunden habe.
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Alt 09.04.2013, 09:39   #28
saurbier
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Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

@Muzel

Weiter Klagen o.K., aber es bleibt damit die Frage offen wie bezahlen.

Ich kann mir nicht vorstellen das da so einfach Prozesskostenhilfe gegeben wäre, immer vorausgesetzt man muss die überhaupt in Anspruch nehmen weil man eben über keinen Rechtschutz verfügt.

Dazu kommt dann noch das Risiko, ob das BSG hier nicht auf den Weg des LSG einschwenkt.

Was mir allerdings vollkommen unverständlich ist, ist die Tatsache das hier seitens der Gerichte bisher kein eigenes Gutachten angefordert wurde. Bei mir war es das erste was das SG machte.

Die ganze Entscheidung des LSG beruht doch nur auf ein privat ärztliches Gutachten der DR-Nord, was mehr als verwunderlich ist. Warum wurde da nicht ein weiteres eigenes Gutachten gegen gestellt.

Sehr merkwürdig.


Gruß saurbier
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