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Start > > -> Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 10.07.2014, 14:01   #26
Don Vittorio
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Ich habe irgendwo gelesen,dass ein Verfassungsrichter die Verfassungsmäßigkeit dieser Rente mit 63 ohne Abschlag bezweifelt.
Ich bin sicher,es wird irgndwann vor dem BVerG landen.
Nur was dann bei einem Urteil gegen das Gesetz mit den Rentnern passiert,die das in Anspruch genommen haben...keine Ahnung.
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Alt 10.07.2014, 14:50   #27
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Siehe auch die dazu entsprechende Berichterstattung von Panorame vom 03.07.2014
==> Rente mit 63: Zu früh gefreut | Das Erste - Panorama - Sendungen - 2014
Dürfte aber verfassungswidrig sein, denn was ist mit den Menschen, die nicht, wie von der Regierung behauptet, 2 Jahre arbeitslos machen, sondern er aufgrund der Marktlage werden. Beispiel: Schlecker, RWE, Eon usw.
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Alt 11.07.2014, 02:11   #28
Doppeloma
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Cool AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Hallo saurbier,

Zitat:
Also eins möchte ich Doppeloma doch entgegnen, wenn ich nicht vorzeitig EMR geworden wäre, dann käme auch ich in den Genuss dieser Rente, denn 45 Beitragsjahre wären möglich gewesen, weil ich noch das Glück hätte fortwährend meinen Arbeitsplatz inne zu haben.Nur hätte ich dann eben ein Jahr länger arbeiten müssen.
Ja mein Guter ... "wenn das Wörtchen WENN nicht wär" ... dann wäre das auch für mich (ohne EM-Rente) kein Problem gewesen, da "hätte" ich sogar noch fast 50 Arbeitsjahre schaffen können ...

Mit 16 habe ich angefangen, war nie lange Zeit arbeitslos und in meiner Firma hätte ich bis zur Rente weiter arbeiten können, das ist ziemlich sicher ... nur wäre das immer noch nicht die gleiche Rentenhöhe geworden, wie man mal (regulär mit 65,5 Jahren) in die hübschen Renten-Informationen geschrieben hat ...

Das gilt für Alle anderen, die das in Anspruch nehmen können genau so ... mir hätten an der (angeblich ungekürzten Rente) diese 2,5 Jahre Beitragszeiten mit den entsprechenden Rentenpunkten gefehlt ... und dir AUCH ... so leid es mir tut ...

Die Rente beträgt dann eben aktuell (mit 63) nicht genau so viel wie "voraussichtlich" mit 65,5 bei Zugang von Beiträgen bis dahin in gleicher Höhe ... wer ab 63 nicht mehr arbeiten geht, der zahlt auch keine Beiträge mehr als würde er arbeiten ... also fällt die (höhere) vorhergesagte Alters-Rentenhöhe auch flach ...

Bereits die Staffelung des möglichen Renten-Eintrittes ab Jahrgang 1952 bewirkt einen "Riesenbeschi**" für die langjährig Versicherten und viele werden das noch nicht mal bemerken ...

denn jeder Monat vor der regulären (also ganz persönlichen) Altersgrenze wird als Abschlag abgezogen mit 0,3% ... bei mir waren es zunächst "glatte 2 Jahre" bis 65 und nun sind es 2,5 Jahre bis ich überhaupt offiziell in Regel-Alters-Rente gehen dürfte ...

Aber die Rente für "langjährig Versicherte" kann ich weiterhin mit glatt 63 einreichen ... wenn ich blöde genug bin mir noch 6 Mal 0,3 % zusätzlich abziehen zu lassen ...

Sonst warte ich lieber (als Betroffener /"Begünstigter" jedenfalls ) bis ich 63,5 bin oder noch etwas länger und verzichte auf die "Gnade der Frührente" zu Gunsten einer mit weniger Abzügen lebenslang.

Ich weiß sowieso nicht, warum man für Krankheit noch extra mit weniger EM-Rente bestraft wird, wenigstens bei der Altersrente sollte diese Strafe doch dann eigentlich "abgesessen" sein, da müsste man diese 10,8% (natürlich des dann aktuellen Rentenbetrages) als Ausgleich oben drauf bekommen ...

Warum ist da eigentlich noch keiner drauf gekommen ... ach ja, weil unsere Politiker alle "auf Diät sind" ...

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 11.07.2014, 11:04   #29
saurbier
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Hallo Doppeloma,

nun ja der rentenbeschiss mit den bei uns 2,5 Jahren dank der damaligen Rentenreform ist natürlich völlig klar.

Unter Schröder drehte man ja nicht grundlos an der Schraube, sollte doch die Versicherungswirtschaft ein weiteres Goldenes Kalb zum Schlachten erhalten und die Freunde von Schröder also die Arbeitgeber dank der Riesterrente ihre Profite weiter ausbauen können, weil nun nur noch die dummen Arbeiter einseitig alles aufbringen müssen.

Wovon, nun ja das fällt der Politik jetzt so langsam auf. Dank Schröder Revoution am Arbeitsmarkt mit dem Ausbau der ZAF`s und eben der Minijobs haben die Menschen jetzt immer weniger übrig und können sich trotz Staatlicher Subvention eben doch kaum die Riesterrente leisten und fallen damit immer mehr in die staatliche Aliementierung.

Ja das mit den 10,8% ist auch so ein tolles Ding, man muss sich dazu nur die Begründung der BVerG bzw. BSG Richter durchlesen und kann nur noch den Kopf schütteln.

Eine aus gesundheitlichen Gründen vorzeitige volle EMR wird ganz einfach in den Köpfen dieser Richter mit einem freiwilligen vorzeitigen Rentenbezug gleich gestellt.

Bei solchen Richter kommt wohl leider dein Vorschlag, dies dann wieder beim Bezug der Altersrente zu korregieren, sicherlich nicht an.

Das jetzt bei der neuerlichen Rentenreform es an allen Ecken und Kanten zu unstimmigkeiten kommt, nun das war mir von Anfang an klar, denn welche Gesetze der letzten Jahre haben schon funktioniert.

Viel interessanter erscheint mir dabei das damalige Versprechen der SPD das man die doch ach so schlecht darstehenden EMR verbessern wollte. Da war nie die Rede davon, dass dies nur für die Zukunft mit der Stichtagsregelung geschehen sollte.

In diesem Zusammenhang erscheint es mir dann auch interessant, warum man die Mütterrente rückwirkend um einen Eckpunkt erhöht, nicht aber die EMR.

Wenn das eine legitim ist, warum nicht das andere. Vielleicht sollte man dort einmal ansetzen.

Das selbe gilt ja auch für die letzten zwei Jahre vor Rentenbezug im Falle der Arbeitslosigkeit, welche nicht angerechnet werden soll. Was ist da, wenn der Betroffene plötzlich wegen Insolvenz seine Arbeit unverschuldet verliert.

Die ganze rentenreform wurde so schnell durchgeschoben, dass mit Sicherheit haufenweise Fehler vorhanden sind, nur wer hat von uns das Geld hier bis zum BVerG zu Klagen.

Für uns ginge es jetzt vordergründig um besagte 7,2% der Rente welche man uns im Gegensatz zu den EM- Neurentnern jetzt Lebenslang vorenthält, was bei 1.000,-€ immerhin 72,-€/mtl. sind. Geld das unsereins sicherlich dringend gebrauchen könnte.

Der Witz an der Sache ist dann ja auch der, dass bei dem Personenkreis der dank der geringen EMR auch noch in die Grundsicherung fällt, dies vom Staat aufgefangen wird und damit wieder nur ein kleiner Teil der EMR (Besserverdiener) damit benachteiligt wird, im besonderen wenn man bedenkt das die Durchschnitts EMR bei ca. 700,-€/mtl. liegt.


Gruss saurbier
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Alt 11.07.2014, 11:13   #30
saurbier
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Hallo schweitzer,

Zitat:
Ich freue mich jetzt schon auf den Tag wenn die Linke im Herbst bei den Landtagswahlen in Thüringen den Minsterpräsident stellen.Da werden wir ja alle sehen wie ehrlich es diese Partei meint.Aber die werden sich genauso verändern wie die Grünen als sie an die Regierung kamen.
Nun ja, alle Parteien haben sich bisher zuerst um sich persönlich und die eigenen Genossen gekümmert, da wird die Linke keine Ausnahme darstellen.

Die Frage ist aber, ob sie ihre Ideale verraten werden und eher für die Wirtschaft und die Reichen im Lande Politik machen oder doch lieber fürs kleine Volk.

Zumindest bisher hat die Linke auf Bundesebene immer scharf für einen ausgewogenen Sozialstaat gestritten und die Reichensteuer sowie höhere Unternehmenssteuer sowie bessere Rente und die Abschaffung von Hartz IV gefordert.

Nun gut, fordern kann man viel, wenn man nicht regiert. Also warten wir alle gespannt ab.

Sollte die Linke wirklich Kurs halten, könnte sich dies zumindest bei der nächsten Bundestagswahl (2017) vorteilhaft auswirken. Vielleicht käme sie dann vor der SPD ins Ziel, womit Rot/Rot/Grün möglich wäre.


Gruss saurbier
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Alt 11.07.2014, 19:25   #31
Doppeloma
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Frage AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Hallo saurbier,

Zitat:
In diesem Zusammenhang erscheint es mir dann auch interessant, warum man die Mütterrente rückwirkend um einen Eckpunkt erhöht, nicht aber die EMR.
so ganz blickst du aber auch nicht durch bei den Änderungen und die "Mütterrente" liegt dir dabei ganz besonders "im Magen" ... kann es sein, dass es aus deiner Sicht nicht notwendig ist, auch da für so was wie (eine geringe) Gerechtigkeit zu sorgen ???

Diese Rentenpunkte wurden schon seit längerem den Müttern "gutgeschrieben" (für die zukünftige Rente), die ihre Kinder nach 1992 bekommen haben und die "blöden alten Mütter" (die vor 1992) oft mehr Kinder hatten und dabei noch arbeiten gegangen sind) gingen bisher leer aus, wenn es in die Altersrente (oder EM-Rente) ging ...

Der Staat will doch (angeblich) dass wir Kinder bekommen, auch wenn deren Schicksal den Staat meist auch nicht mehr besonders interessiert, wenn sie erst mal da sind ... die "christliche Nächstenliebe" hält nur solange vor, wie man "auf andere Gedanken kommen könnte", um sich vielleicht nicht mit Kindern UND Beruf zu belasten ...

Du stellst das alles gerne so dar, als wären Kinder ein reines Privatvergnügen und auch deine Annahme von rückwirkenden Rentenpunkten ist falsch ... wie kommst du darauf ... diese Rentenpunkte gelten erst für die Zukunft (bei ALLEN Müttern, allerdings auch die bereits in Rente sind) und bisher keine Rentenpunkte für Kinder bekamen, die vor 1992 geboren wurden ...

Eine "Nachzahlung" seit jeweiligem Rentenbeginn dafür würde die BRD wohl ruinieren, die jammern ja jetzt schon, dass es ein teurer "Spaß" wird, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen ...

Wirkung zeigt diese Regelung (finanziell gesehen für die betroffenen Frauen) auch erst ab dem 01.07.2014 und für die zukünftigen Rentenzahlungen ... die schon das "Zeitliche gesegnet haben" inzwischen, bekommen davon auch nichts mehr ab, überlege mal selber wie alt da Viele schon wären mit Kindern VOR 1992 geboren ...

Meine Schwiegermutter hatte 7 Kinder, meine Mutter hatte 5 (beide leben längst nicht mehr, bekommen also auch keine "Mütterrente mehr") ... da kommen die doch mit meiner Generation noch ganz günstig weg, da haben viele überhaupt keine Kinder mehr bekommen oder höchstens noch 1 - 2 ...

Ein wenig "ungerecht" empfinde ich das für Frauen, die sich freiwillig entschieden haben nicht berufstätig zu sein (Hausfrau und Mutter zu sein, aus "Berufung"), denn die Belastungen mit Berufstätigkeit waren wohl damit nicht vergleichbar ... für diese Frauen sollte das dann tatsächlich (meiner Meinung nach) aus anderen Töpfen kommen ...

Meist haben sie sich auf das Einkommen des Gatten verlassen und dass sie finanziell immer gut "versorgt" sein werden, warum erwarten/bekommen sie nun Geld aus einer Kasse, wo man eigentlich Beiträge einzahlen muss ...

Ich habe immer auch eingezahlt, also sehe ich das auch als gerechtfertigt an, dass meine komplette Rente aus dieser Kasse kommt ... was stellst du dir so vor, wo man das dann wieder extra beantragen sollte, weil du die DRV nicht als zuständig siehst ...

Immerhin nehmen die auch ganz gerne die Beiträge meiner Kinder jetzt in Anspruch, um die laufenden Renten zahlen zu können, was die mal zu erwarten haben, im Alter steht sowieso "in den Sternen" ... ob meiner Tochter da die "Renten-Pünktchen" für ihre 2 (nach 1992) geborenen Kinder wirklich hilfreich sein werden ...

Bis dahin kann und wird es wohl noch die eine oder andere "umwerfende" Rentenreform" geben und wirklich besser ist danach noch nie was geworden ...

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 11.07.2014, 22:43   #32
ikarus
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ikarus ikarus ikarus ikarus ikarus
Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Hallo Doppeloma,
so gern ich dir in vielen Dingen Recht gebe, aber die Frauen die sich "nur" um
Haushalt und Kinder gekümmert haben und Frauen die gearbeitet und Kinder groß gezogen
haben aus unterschiedlichen Töpfen zu zahlen fände ich auch nicht zielführend!
Haben doch die meisten Frauen 10 bis 15 Jahre auch in die Rentenkassen eingezahlt.
Und sich dann später um die Kinder gekümmert!
Viele konnten es sich auch nicht aussuchen ob Arbeit oder Kinder!
Außerdem war es damals gar nicht üblich das Frauen arbeiten!
Das die eigenen Geschlechtsgenossinen (Frauen) sich selber in zwei Klassen
( Arbeit oder Kinder oder Arbeit und Kinder )einteilen finde ich als Mann immer sehr verwunderlich!
M.M.n. würde die Gleichberechtigung viel weiter sein, wenn Frauen sich in diesen
politischen Nebenschauplätzen nicht verwickeln würden, wenn man die Lebensplanung ob Arbeit oder Kinder als gleichberechtigtes Nebeneinander akzeptieren würde, wenn es eine
eigene, selbstbestimmte Zukunftsplanung ist.
Wobei ich die zwei Kinderpunkte auch ungerecht finde.
Ist denn das Kind/ die Frau weniger Wert weil vor einem Stichtag (1992) geboren?

Wobei ich bei dieser Arbeitsteilung ( Beruf/Hausfrau) an die Frauen -West denke!
__

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Alt 12.07.2014, 00:16   #33
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Wir waren 2 Kinder. (wobei ich an die Frauen-Ost denke...!)

Meine Mutter hatte fast genauso viele Arbeitsjahre wie mein Vater.

Ohne Probleme konnte man im "Osten" (ich war mit meinem Bruder erst im Kindergarten, dann ab der Schule im "Hort" bis 10 Jahre, wenn man so denn wollte gab es schon noch eher die Kindergrippe das wollte meine Mutter nicht)
als Frau ebenfalls wie der Mann eine Berufstätigkeit ausüben.

Die Doppelbelastung durch Beruf und Hauswirtschaft war allerdings immens...!

1989 waren fast 92 % der Frauen in der DDR berufstätig!

Das dichte Netz aus Kindergrippen, Kindergarten und Hortplätzen war dafür Voraussetzung und die allermeisten Frauen arbeiteten im Osten im zweiten Jahr nach der Geburt wieder und erzielten ein Einkommen....


liesa
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Alt 12.07.2014, 00:34   #34
Doppeloma
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Blinzeln AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Hallo Ikarus,

Zitat:
so gern ich dir in vielen Dingen Recht gebe, aber die Frauen die sich "nur" um
Haushalt und Kinder gekümmert haben und Frauen die gearbeitet und Kinder groß gezogen
haben aus unterschiedlichen Töpfen zu zahlen fände ich auch nicht zielführend!
mir liegt nicht viel daran "Recht" und Zustimmung dafür zu bekommen und wenn man es genau nimmt ist diese Überlegung (die "Mütterrente soll aus einem anderen Topf kommen") nicht wirklich meine Idee gewesen ... ich habe diese Vorstellung nur etwas gedanklich erweitert.

Ich habe auch nichts gegen "Hausfrauen und Mütter" generell einzuwenden aber wenn man es genau betrachtet werden sie letztlich ohnehin mehr Geld aus den Sozialsystemen benötigen, als sie mal aus der Rentenkasse bekommen könnten ... Kinder-renten-punkte hin /Kinder-renten-punkte her ...

Von den paar Euro die sich da mal als (eigene) Rente ergeben werden kann doch auch keine (fast) "nur Mutter" der Altersarmut entrinnen ...

Ein wenig schmunzeln musste ich über "es war nicht üblich, dass die Frauen arbeiten gehen" ... nein, "man hatte es nicht nötig, weil der Mann genug verdiente um seine Familie alleine zu ernähren" ... und zum Thema Gleichberechtigung fällt mir ein, dass man als "Westfrau" bis Anfang der 70er Jahre die Erlaubnis des Ehemannes brauchte ... um überhaupt eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen ...

Unter diesen Bedingungen hätte ich allerdings (vielleicht) auch Probleme gehabt so viele Arbeitsjahre zusammen zu bekommen ... zum Glück durfte ich immer schon selbst entscheiden ob ich arbeiten gehe oder nicht ... jedenfalls seit ich Volljährig war (mit 18, nicht erst mit 21 ...) soviel zu den Auswirkungen von Gleichberechtigung (im politischen Sinne) und "unterschiedlichen Rechtskreisen" ... in unterschiedlichen Gesellschaftssystemen ...

Eine wirkliche "Renten-Gerechtigkeit" für alle (egal ob Mütter oder Väter, ob Ost oder West) wird es wohl für unsere Generation nicht mehr geben, es wird ja ständig nur alles "verschlimmbessert" ...

MfG Doppeloma
__

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Alt 12.07.2014, 09:56   #35
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Hallo,

ich muß dazu sagen, dass ich heute noch meiner Schwiegermutter dankbar bin, dass sie sich um unser Kind gekümmert hat.

bin mit 17 in die Lehre gegangen...meine Mutter legte auch schon Anfang der 70er Jahre (meine ältere Schwester hat 1960 eine Lehre begonnen..und erfolgreich beendet..als Schuh-Fach-Verkäuferin..damals schon .!!)....
viel Wert darauf, dass alle ihre Kinder (6) eine Ausbildung absolvieren.

Ich durfte sogar zur weiterführenden Schule gehen (obwohl die Busfahrkarte...damals 48 DM..1970)...recht teuer war. Meine Eltern haben mir sogar eine Schreibmaschine gekauft....178 DM...Olivetti....Luxus-Gegenstand...

nur damit ich die Schule ordentlich zu Ende bringen konnte...

also 1972 in die Ausbildung...1975 Kind bekommen...wat nun?...Schwiegermutter war eine von den "Hausfrau, 1 Kind" - Frauen, die dann angeboten hat, sich um das Baby zu kümmern...

man hat die Nase gerümpft...man hat mir direkt und auch hinter meine Rücken vorgehalten, dass ich ja wohl eine Rabenmutter wäre..wie könne ich das Kind nur allein lassen...dabei war das nicht allein...Oma war zu Hause und Opa war schon "Früh-Rentner"...der Kleine lebte wie im paradies und wir hatten die Oberwohnung in dem Haus...

aber nein, es nutzte alles nichts, ich war den Leuten im Dorf nicht geheuer....geht arbeiten und läßt das Kind bei der Oma...Kopfschüttel..unglaublich...

und nun?..Nun bekomme ich nach 40 Jahren durchgehender Tätigkeit, langsam und sicher war ich ja auch beruflich aufgestiegen, eine tolle Pension, Altersversorgung des Unternehmens...

die gleichen Leute, die mir damals vorgeworfen haben, ich wäre eine Rabenmutter. mokieren sich nun: jahaaa..duuu mit deiner dicken Rente..du kannst dir ja alles erlauben (was natürlich so nicht stimmt..aber ich lasse sie alle gern in dem Glauben)....

diese gleichen Leute sind nun wieder neidisch, weil ich Geld bekomme...
diese gleichen Leute waren damals eigentlich nur neidisch, weil ich arbeiten gehen konnte und sie sich dem "Mainstream" unterworfen haben..Kind? dann nicht mehr arbeiten...mit dem Satz: hach, mein Mann verdient ja sehr gut, ich hab es nicht nötig zu arbeiten...

ich bin für Gerechtigkeit..aber ich kann es nicht leiden, wenn Leute die Hand aufhalten, die nie in die Sozialsysteme eingezahlt haben...

das ist, als wenn Mitglieder eines Vereins 10 Jahre für eine tolle Reise sparen und dann kommt ein Neuer hinzu und will gleich, natülrich ohne zu bezahlen, mitfahren...das geht nicht..
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2014, 10:51   #36
ikarus
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ikarus ikarus ikarus ikarus ikarus
Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Naja ich will hier keinen Emanzipationsthread auf machen, jedoch ein paar nachdenkliche Worte seien mir erlaubt.
Außerdem sieht das wohl jeder aus seiner Froschperspektive, d.h. ob auf dem Lande oder in der Stadt oder in Ost oder West groß geworden.
Ich kann hier nur für West sprechen!

Zitat:
Ein wenig schmunzeln musste ich über "es war nicht üblich, dass die Frauen arbeiten gehen" ... nein, "man hatte es nicht nötig, weil der Mann genug verdiente um seine Familie alleine zu ernähren" ... und zum Thema Gleichberechtigung fällt mir ein, dass man als "Westfrau" bis Anfang der 70er Jahre die Erlaubnis des Ehemannes brauchte ... um überhaupt eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen ...
Naja, da ich 1977 geheiratet habe, war das nicht mehr meine Zeit und mein Verständnis!
Außerdem war die Arbeitslosigkeit hier im Ruhrgebiet durch Schließung der Großindustrie sehr hoch und man brauchte da schon zwei Einkommen, von Ausnahmen abgesehen.
Für meine Mutter galt das noch, aber auch nur noch zum Teil.
Wobei ich da in dieser Übergangszeit (zumindest hier im Ruhrgebiet, bei den Bergleuten und Stahlarbeitern) sagen muss, dass es als Schande für den Mann galt wenn er seine Frau arbeiten schicken musste.... weil er angeblich seine Familie nicht ernähren konnte. War halt eine ganz andere Zeit!

Zitat:
Eine wirkliche "Renten-Gerechtigkeit" für alle (egal ob Mütter oder Väter, ob Ost oder West) wird es wohl für unsere Generation nicht mehr geben, es wird ja ständig nur alles "verschlimmbessert" ...
Da hast du wohl Recht.

Zitat:
@ Anna....man hat die Nase gerümpft...man hat mir direkt und auch hinter meine Rücken vorgehalten, dass ich ja wohl eine Rabenmutter wäre..wie könne ich das Kind nur allein lassen...dabei war das nicht allein...Oma war zu Hause und Opa war schon "Früh-Rentner"...der Kleine lebte wie im Paradies und wir hatten die Oberwohnung in dem Haus...
Komischerweise, kenne ich das auch. Jedoch und das gebe ich zu bedenken waren das meist die Mütter und Frauen die noch am alten Zopf hingen.
Für mich und meinen männlichen Freunden und Bekannten galt das schon lange nicht mehr.
Vielleicht musste man da auch auf dem Dorf wohnen?????

Zitat:
diese gleichen Leute sind nun wieder neidisch, weil ich Geld bekomme...
diese gleichen Leute waren damals eigentlich nur neidisch, weil ich arbeiten gehen konnte und sie sich dem "Mainstream" unterworfen haben..Kind? dann nicht mehr arbeiten...mit dem Satz: hach, mein Mann verdient ja sehr gut, ich hab es nicht nötig zu arbeiten...
Tja, der Neid.....ist wohl nicht auszurotten!

Wenn ich zusammenfasse, muss - sollte man wohl sagen, dass wir uns im Großen und Ganzen über diese Generation (wenn keine üblen Lebensläufe oder Scheidungen da waren) keine großen Gedanken machen müssen, da auch die Witwenrenten, zumindest bei meiner Müttergeneration, schon noch ganz gut waren!
Zumindest in meiner Familie.
Wenn ich daran denke das meine Schwiegermutter als Witwe ca. 1400€ Nettorente bekommt, wobei der Schwiegervater ( kriegsbedingt) ein Ungelernter Stahlarbeiter war.

Ich würde meinen das die Frauen aus den 80iger Jahren und später die "nur" Kinder groß gezogen haben, in großem Maße unter Altersarmut leiden werden. Da hier die beruflichen Lebensläufe mit vielen Unterbrechungen und Arbeitslosigkeit bestückt sind.
Und diese Generation wird jetzt langsam ins Rentenalter kommen und mit Minirenten auskommen müssen.
Das ist m.E. die betrogene Generation.
Siehe Blüm in den 90igern........die Rente ist sicher..........
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ikarus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2014, 11:02   #37
Cerberus
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Zitat:
die Rente ist sicher..........
Das war das staatliche Rentensystem auch seit Kaisers Zeiten, bis es zugunsten privater Versicherungskonzerne u. Arbeitgeber total amputiert wurde.
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Alt 13.07.2014, 22:45   #38
Muzel
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Was ist denn mit meinem Mm.die ausführliche Begründung stand in Großschrift.
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
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Alt 15.07.2014, 11:36   #39
Hamilkar
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Hamilkar
Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Zitat von ikarus Beitrag anzeigen
Wenn ich daran denke das meine Schwiegermutter als Witwe ca. 1400€ Nettorente bekommt, wobei der Schwiegervater ( kriegsbedingt) ein Ungelernter Stahlarbeiter war.
biste dir da sicher?

Witwenrente alt = 60% aus der Rente des Verstorbenen, netto 1.400 wären brutto ca. 1.550, wären Rente des Verstorbenen 2.583 Euro. dafür muss man (heute) rund 90 Entgeltpunkte haben. vmtl. läuft die Rente schon eine Weile...dennoch müsste der Schwiegervater 40-50 Jahre immer BBG verdient haben.
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Alt 15.07.2014, 11:55   #40
Hamilkar
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Eine wirkliche "Renten-Gerechtigkeit" für alle (egal ob Mütter oder Väter, ob Ost oder West) wird es wohl für unsere Generation nicht mehr geben, es wird ja ständig nur alles "verschlimmbessert" ...

was mE auch Absicht seitens der Politiker ist.

"früher", also sagen wir bis zur Jahrtausendwende und den anschließenden Reformen durch rot-grün gab es sowas wie ne halbwegs Gerechtigkeit in der Rente.

da wurdne Schulzeiten ordentlich bewertet, da gab es vorgezogene Altersrenten für EU-/BU-Leute, für Schwerbehinderte, für langjährig Versicherte, alles ohne Abschläge und gesellschaftlich anerkannt/respketiert.

sukzessive hat man, um insbesondere Lohnkosten der Arbeitgeber zu drücken und Riester und Rüruprenten zu fördern, alsp Private, Leistungen zum Nachteil der Versicherten, z.T heimlich, daür massiv, verschlechtert.

die Rente mit 63 ist jetzt auch so ne false flag zur weiteren Rentenkürzung, haben nur die wenigsten begriffen. profitieren tun nur sehr wenige, ab Jahrgang 1964 gar nicht mehr. zahlen tun dafür alle.

und wenn ich das lese, riesiger Ansturm, 12.000 Anträge, so ein Blödsinn. die RV hat aktuell einen Bestand von 1,5 Mio. Rentnern als langjährig Versicherte. 2013 gab es 92.500 Rentenneuzugänge für langjährig Versicherte. also was soll das alles?


vollkommen ausgeblendet wird beim Thema Rente übrigens die weiterhin üppige Pensionsversorgung der Beamten. die ahben weiter ihre Mindestversorgung von rund 1.400 Euro, auch bei Dienstunfähigkeit, automatische Pensionsanpassungen, weiter die Reglung Pension nach letztem Verdienst etc. pp. da hat sich kaum wa sverändetr udnw ird schön unter der Decke gehalten. die jucken über die Beihilfe auch keine Änderungen der GKV.
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Alt 15.07.2014, 11:58   #41
Cerberus
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Zitat:
und wenn ich das lese, riesiger Ansturm, 12.000 Anträge, so ein Blödsinn. die RV hat aktuell einen Bestand von 1,5 Mio. Rentnern als langjährig Versicherte. 2013 gab es 92.500 Rentenneuzugänge für langjährig Versicherte. also was soll das alles?
:danke:
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Alt 16.07.2014, 11:21   #42
saurbier
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Liebe Doppeloma,

ich liebe Gerechtigkeit, wenns denn mal so wäre.


Zitat:
so ganz blickst du aber auch nicht durch bei den Änderungen und die "Mütterrente" liegt dir dabei ganz besonders "im Magen" ... kann es sein, dass es aus deiner Sicht nicht notwendig ist, auch da für so was wie (eine geringe) Gerechtigkeit zu sorgen ???
Ganz im Gegenteil.

Aber eben nicht aus einer Kassenleistung, welche für sowas noch nie vorgesehen wurde. Die DRV sollte und soll ihre Mitglieder nach Beitragszahlung eben für die Altersrente und eben EMR absichern.

Wenn du nun eine sicherlich für die Leistung gerechtfertigte Mütterrente willst (ich auch), dann kann und muss dies eben durch alle Einkommenserzieler ganz gleich welcher Art erfolgen, denn Kinder sichern nicht nur die Zukunft der Rentner (Eltern) sondern auch der deutschen Wirtschaft mittels ihrer zukünftigen Arbeitskraft.

Also bitte, warum soll eine Rentenversicherung welche ihre Beitragszahler für die Arbeitsunfähigkeit/Altersrente absichern soll, für die Kindererziehungszeiten missbraucht werden.

Nicht zu vergessen, hier handelt es sich um eine Versicherungsleistung, in welche Beitragszahler für einen ganz bestimmten Zweck zwangs Gesetz einzahlen.

Kinder und damit verbunden Kindererziehungszeiten sind eben für den Staat generell existenziell wichtig, also gehört sowas auch von allen bezahlt und nicht nur von den dummen Arbeitern, dessen Lasten nun auf deren Rentenkasse abgewälst wurde und damit zwangsweise die Rentenleistung weiter kürzen. Sowas sollte man nicht nur einseitig Emotionell diskutieren.

Zitat:
Diese Rentenpunkte wurden schon seit längerem den Müttern "gutgeschrieben" (für die zukünftige Rente), die ihre Kinder nach 1992 bekommen haben und die "blöden alten Mütter" (die vor 1992) oft mehr Kinder hatten und dabei noch arbeiten gegangen sind) gingen bisher leer aus, wenn es in die Altersrente (oder EM-Rente) ging ...
Irgendwie komisch.

Meine Mama bekommt seit Ihrer eigenen Rente bereits 2 Kinderpunkte und das bereits seit 1998.

Nach dem jetzt neuen Gesetz (steht in ihrem aktuellen Rentenbescheid) wird dies demnächst um je einen Punkt erweitert.

Also bekommen doch bereits aktuell die Mütter eine sogenannte Mütterrente für Kindererziehung.

Zitat:
Der Staat will doch (angeblich) dass wir Kinder bekommen, auch wenn deren Schicksal den Staat meist auch nicht mehr besonders interessiert, wenn sie erst mal da sind ... die "christliche Nächstenliebe" hält nur solange vor, wie man "auf andere Gedanken kommen könnte", um sich vielleicht nicht mit Kindern UND Beruf zu belasten ...
Bitte entschuldige, aber dies ist ein äusserst Emotionales Gebiet auf das ich hier nicht einzugehen bereit bin, weil es zu erheblichen Verwerfungen bei einer Diskution führen kann.

Zitat:
Du stellst das alles gerne so dar, als wären Kinder ein reines Privatvergnügen
Ja bitte, was sind sie denn anderes. Mir ist bisher kein Gesetz hierzulande bekannt, welches es vorschreibt das man Kinder Zeugen müsste. Das ist natürlich jetzt ganz nüchtern betrachtet. Erst wenn Kinder da sind, schreibt der Staat alles mögliche vor.

Zitat:
und auch deine Annahme von rückwirkenden Rentenpunkten ist falsch ... wie kommst du darauf ... diese Rentenpunkte gelten erst für die Zukunft (bei ALLEN Müttern, allerdings auch die bereits in Rente sind) und bisher keine Rentenpunkte für Kinder bekamen, die vor 1992 geboren wurden ...
Nun gegenfrage, wie kommst du darauf, dass es bisher keine Rentenpunkte für Kinder gab.

Wie oben schon geschrieben erhält meine Mama bereits seit ihrer eigenen Renten (hat bis 1958 gearbeitet) seit 1998 bereits für mich und meinen Bruder je einen Rentenpunkt (gehe ich mal von aus da ich die Berechnung nicht kenne) extra, eben für die Kindererziehung. Dieser Umstand war ja auch Streitpunkt bei der jetzigen Reform, wonach neuerlich gar 3 Punkte angerechnet werden, hingegen die älteren Bezieher eben nur einen weiteren Punkt ab diesen Sommer erhalten.


Gruss saurbier
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Alt 16.07.2014, 11:28   #43
saurbier
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Hallo Hamilkar,

schön schön.

Zitat:
und wenn ich das lese, riesiger Ansturm, 12.000 Anträge, so ein Blödsinn. die RV hat aktuell einen Bestand von 1,5 Mio. Rentnern als langjährig Versicherte. 2013 gab es 92.500 Rentenneuzugänge für langjährig Versicherte. also was soll das alles?
Wo nimst du die Zahl 1,5 Millionen her.

Das sind keine Rentenneuzugänge, sondern die von der Regierung oder besser gesagt vom Arbeitsministerium geschätzte Zahl derer, welche die Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren jetzt in Anspruch nehmen könnten.


Zitat:
vollkommen ausgeblendet wird beim Thema Rente übrigens die weiterhin üppige Pensionsversorgung der Beamten. die ahben weiter ihre Mindestversorgung von rund 1.400 Euro, auch bei Dienstunfähigkeit, automatische Pensionsanpassungen, weiter die Reglung Pension nach letztem Verdienst etc. pp. da hat sich kaum wa sverändetr udnw ird schön unter der Decke gehalten. die jucken über die Beihilfe auch keine Änderungen der GKV.
Nun ja, das ist hier bekannt.

Aber da ist aber keiner bereit vor Gericht zu ziehen, leider.


Gruss saurbier
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Alt 19.07.2014, 13:16   #44
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Zitat von Hamilkar Beitrag anzeigen
biste dir da sicher?

Witwenrente alt = 60% aus der Rente des Verstorbenen, netto 1.400 wären brutto ca. 1.550, wären Rente des Verstorbenen 2.583 Euro. dafür muss man (heute) rund 90 Entgeltpunkte haben. vmtl. läuft die Rente schon eine Weile...dennoch müsste der Schwiegervater 40-50 Jahre immer BBG verdient haben.
Entschuldige,
ich muss hinzufügen das sie nicht allein durch die staatl. Witwenrente die 1400€ bekommt,
sondern inklusive einer guten Betriebsrente des Verstorbenen!
Sie ist da natürlich privilegiert!
Also wohl nur für Witwen deren Männer in einem Großbetrieb gearbeitet haben!
__

Es werden nur Erfahrungen weitergegeben und keine Rechtsberatung.
Wen meine Schreibfehler jucken darf sich selber kratzen!
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Alt 22.07.2014, 12:38   #45
saurbier
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Hallo Ikarus,

zu deiner Aussage

Die Renten sind sicher / N. Blüm,

möchte ich anmerken, ja sie wären auch weiterhin sicher, wenn nicht Schröders Politik zugunsten der Wirtschaftsgewinne dort eingegriffen hätte.

Heute haben wir exorbitante Wirtschaftsgewinne und die Vermögen explodieren nahezu seit Schröder.

Fällt eigentlich niemanden auf, auf welche Kosten dies alles geschieht.

Geld gibt es eben nur einmal und es verschwindet nicht, sondern wandert nur in andere Taschen.

Schröder kam auf die Idee den Arbeitsmarkt zu revolutinieren indem er an der Lohnschraube drehte mittels ZAf´s und zwangsarbeit mittelts Jobcenter.

Jetzt geht der Lohn immer weiter nach unten und damit natürlich auch die Renten, eben weil die daran gekoppelt sind. Hinzu kam dann Herr Riester welcher mit einem weiteren freundlichen Hernn aus Niedersachsen (Maschmeyer) in einer Partierunde darauf kam wie man noch mehr Versicherungsgeschäfte vertickern kann, die Riesterrente.

Hierzu musste man dann nur einen guten Grund finden, die an den Mann zu bringen und da half der von der Versicherungswirtschaft bezahlte Herr Raffelhüschen indem er die Rente kaputt rechnetet.

The Winner sind, die Versicherungswirtschaft mit ihren tausenden von Vertretern, im besonderen die Aktionäre, die Wirtschaft weil ein Teil der Sozialabgaben jetzt alleine von den AN zu bezahlen sind, die ZAF´s weil es sich gut an den Mitabeitern verdienen lässt (bis zu 50% vom Lohn).

Verlierer sind, die Arbeitnehmer dessen Renten immer weiter sinken und deren Löhne unter dem Druck der ZAF´s stehen, die Arbeitslosen die in jede Arbeit gezwungen werden dürfen.

So sieht es eben aktuell hierzulande aus und alle dulden es, weil 2013 war Merkels Politik die beste, weil ja wieder die Mehrheit bei der Wahl.



Grus saurbier
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Alt 23.07.2014, 18:31   #46
ikarus
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Hallo Ikarus,

zu deiner Aussage

Die Renten sind sicher / N. Blüm,

möchte ich anmerken, ja sie wären auch weiterhin sicher, wenn nicht Schröders Politik zugunsten der Wirtschaftsgewinne dort eingegriffen hätte.

Heute haben wir exorbitante Wirtschaftsgewinne und die Vermögen explodieren nahezu seit Schröder.

Fällt eigentlich niemanden auf, auf welche Kosten dies alles geschieht.

Geld gibt es eben nur einmal und es verschwindet nicht, sondern wandert nur in andere Taschen.

Schröder kam auf die Idee den Arbeitsmarkt zu revolutinieren indem er an der Lohnschraube drehte mittels ZAf´s und zwangsarbeit mittelts Jobcenter.

Jetzt geht der Lohn immer weiter nach unten und damit natürlich auch die Renten, eben weil die daran gekoppelt sind. Hinzu kam dann Herr Riester welcher mit einem weiteren freundlichen Hernn aus Niedersachsen (Maschmeyer) in einer Partierunde darauf kam wie man noch mehr Versicherungsgeschäfte vertickern kann, die Riesterrente.

Hierzu musste man dann nur einen guten Grund finden, die an den Mann zu bringen und da half der von der Versicherungswirtschaft bezahlte Herr Raffelhüschen indem er die Rente kaputt rechnetet.

The Winner sind, die Versicherungswirtschaft mit ihren tausenden von Vertretern, im besonderen die Aktionäre, die Wirtschaft weil ein Teil der Sozialabgaben jetzt alleine von den AN zu bezahlen sind, die ZAF´s weil es sich gut an den Mitabeitern verdienen lässt (bis zu 50% vom Lohn).

Verlierer sind, die Arbeitnehmer dessen Renten immer weiter sinken und deren Löhne unter dem Druck der ZAF´s stehen, die Arbeitslosen die in jede Arbeit gezwungen werden dürfen.

So sieht es eben aktuell hierzulande aus und alle dulden es, weil 2013 war Merkels Politik die beste, weil ja wieder die Mehrheit bei der Wahl.



Grus saurbier

Genauso ist es!


Aber nicht nur die,

auch Kirchen, Sozialverbände, Gewerkschaften usw. usw. haben fleißig geholfen.

Für das einfache Volk wurden damals ein paar Demonstrationen organisiert, die man
dann aber sehr schnell einschlafen ließ!
Schröder wurde auf Gewerkschaftstagen mit "eisigem Schweigen" begrüßt, war selbst dabei.
Hinterher hieß es wir diskutieren die Hartzgesetze und Rentengesetze jetzt kommt es,
" in den Betrieben."
Damit war der Widerstand gebrochen und, ich sage es so laut es nur geht, da haben diese
Organisationen am Verbrechen und an der Mißhandlung der Arbeitslosen und Rentner kräftig
mitgeholfen!
Anstatt sich für ihre Klientel, also uns einzusetzen, haben diese Organisationen für uns
den Deckel auf den Sarg gemacht!
Wer es nicht glauben will der soll sich doch mal umschauen!
Niedriglöhner, Eineurojober, Weiterbildungsgesellschaften.
Wer betreibt diese denn, genau Kirchen, Gewerkschaften mit ihren sog.
Bildungszentren, AWO, DRK, Diakonie, Caritas usw. usw.
Die machen entgegen ihren Sonntagsreden noch Geschäfte mit den
Ärmsten. Einfach nur perfide! ( Auch hier könnte ich noch eine andrere Wortwahl finden).
Wir gesagt Sonntags die Augen senken und alles bedauern und ab Montag
die Ärmsten ausquetschen!
Von den Arbeitgeber Verbänden und den IHK braucht man gar nicht reden
da weiß man schon vorab das die sich freuen!
Also von den Oberen in der BRD brauchen wir keine Hilfe zu erwarten!
Ich kann nur hoffen das sich das Volk mal gegen diese soziale Schieflage
erhebt!
Ich wäre dabei!
__

Es werden nur Erfahrungen weitergegeben und keine Rechtsberatung.
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ikarus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2014, 11:27   #47
saurbier
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Standard AW: Riesiger Ansturm auf Rente mit 63.

Hallo ikarus,

fällt es dir erst jetzt auf, dass selbst die Gewerkschaften bei dem ganzen Spiel mitgemacht haben. Traurig.

Mir ist das schon von Anfang an bewusst gewesen.

Schon vor vielen Jahren noch bevor Schröder das neue Gesetz auf uns los liess, gab es mal einen Bericht im Fernsehen, wo man sehen konnte wie die Gewerkschaften dank der leiben Frau Engelen-Käfer damals im Beirat der BA die Arbeitslosen geschickt in die Fortbildungsstätten ihrer Genossen drängten.

Das ganze System fand sie sogar richtig gut, denn damit werden die armen Arbeitslosen ja für den Arbeitsmarkt Fit gemacht. Das die Gewerkschaften damit Milliarden verdienen ohne einen besonders grossen Effekt, na das wollte sie natürlich nicht wahr haben.

Nein, schau doch wo Gewerkschaftler und im besonderen der Herr Sommer überall Auftritt, dass sagt bereits alles.

Bis jetzt waren die Gewerkschaften gegen einen Mindestlohn, den die Genossen rund um in der EU schon lange durchgekämpft haben, warum nur.

Vielleicht weil man dann mit einer Gewerkschaft weniger erreichen kann, also aus Angst um die eigenen gut dotierten Posten.

Ich bleibe dabei, das Volk will einfach nicht begreifen, dass die aktuelle Regierungspolitik (Schwarz/Rot und selbst Grün) nur darauf ausgerichtet ist den Wohlstand einiger weniger hierzulande zu erhalten bzw. sogar zu vermehren. Einzig die Linken fordern seit 2000 das System wieder so zu reformieren wie es vor Schröder war. Weg mit Riesterrente, weg mit Hartz IV und vor allem eine Rente auf einem Niveau das man davon auch leben kann.

Und wenn die Konzerne und Grossunternehmen immer mehr auf Roboter setzten als auf Menschen, dann muss halt die alte Gewerkschaftsforderung wieder her, wonach für jeden Roboter auch Sozialabgaben (Maschienensteuer) gezahlt werden müssen, als Ausgleich - weil damit ein Mensch seinen Job verliert- .

Aber nun ja, keiner will ja die Linken an der Macht, weil deren Väter mal an den Komunismus glaubten und deshalb morgen die Welt untergeht.


Gruss saurbier
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Alt 24.07.2014, 11:40   #48
hartz5
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Zitat:
Die Renten sind sicher / N. Blüm,
Das Zitat ist übrigens falsch. Blüm sagte:
"Die Rente ist sicher".

Und die Rente WAR zum damaligen Zeitpunkt sicher. Erst die politischen Entscheidungen NACH dieser Aussage haben das Zitat für den heutigen Zustand unwahr gemacht.....(das ist kein Inschutznehmen von Blüm....nur eine Feststellung, da Zitate nicht automatisch Gültigkeit für alle Ewigkeit haben...)

Deshalb gibt es die Rente ab 63 auch erst jetzt....wird in Zukunft eh nicht mehr viele betreffen.....
__



Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









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Alt 24.07.2014, 22:00   #49
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Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Hallo ikarus,
es dir erst jetzt auf, dass selbst die Gewerkschaften bei dem ganzen Spiel mitgemacht haben. Traurig.

Mir ist das schon von Anfang an bewusst gewesen.

Schon vor vielen Jahren noch bevor Schröder das neue Gesetz auf uns los liess, gab es mal einen Bericht im Fernsehen, wo man sehen konnte wie die Gewerkschaften dank der leiben Frau Engelen-Käfer damals im Beirat der BA die Arbeitslosen geschickt in die Fortbildungsstätten ihrer Genossen drängten.

Das ganze System fand sie sogar richtig gut, denn damit werden die armen Arbeitslosen ja für den Arbeitsmarkt Fit gemacht. Das die Gewerkschaften damit Milliarden verdienen ohne einen besonders grossen Effekt, na das wollte sie natürlich nicht wahr haben.

Nein, schau doch wo Gewerkschaftler und im besonderen der Herr Sommer überall Auftritt, dass sagt bereits alles.

Bis jetzt waren die Gewerkschaften gegen einen Mindestlohn, den die Genossen rund um in der EU schon lange durchgekämpft haben, warum nur.

Vielleicht weil man dann mit einer Gewerkschaft weniger erreichen kann, also aus Angst um die eigenen gut dotierten Posten.

Ich bleibe dabei, das Volk will einfach nicht begreifen, dass die aktuelle Regierungspolitik (Schwarz/Rot und selbst Grün) nur darauf ausgerichtet ist den Wohlstand einiger weniger hierzulande zu erhalten bzw. sogar zu vermehren. Einzig die Linken fordern seit 2000 das System wieder so zu reformieren wie es vor Schröder war. Weg mit Riesterrente, weg mit Hartz IV und vor allem eine Rente auf einem Niveau das man davon auch leben kann.

Und wenn die Konzerne und Grossunternehmen immer mehr auf Roboter setzten als auf Menschen, dann muss halt die alte Gewerkschaftsforderung wieder her, wonach für jeden Roboter auch Sozialabgaben (Maschienensteuer) gezahlt werden müssen, als Ausgleich - weil damit ein Mensch seinen Job verliert- .

Aber nun ja, keiner will ja die Linken an der Macht, weil deren Väter mal an den Komunismus glaubten und deshalb morgen die Welt untergeht.


Gruss saurbier
Der richtige Spruch auf dem Wahlplakat war.....

.....denn eines ist sicher. Die Rente.


Wenn schon berichtigen lieber Hartz 5 ...dann richtig!


Hallo saurbier, natürlich war mir das vorher schon bekannt!
Man muss mit Beispielen arbeiten und mit Beweisen, ich kann
das Beweisen. Habe die damaligen Schriftstücke schön aufbewahrt!

Und zu der Linken, wenn man sich die Mitglieder anschaut haben die jetzigen
Mitglieder zum größten Teil schon aus Altersgründen nie etwas mit der früheren SED zu tun gehabt!
Ansonsten hast du mit allem Recht!
__

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Alt 25.07.2014, 07:35   #50
hartz5
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Zitat von ikarus Beitrag anzeigen
Der richtige Spruch auf dem Wahlplakat war.....

.....denn eines ist sicher. Die Rente.


Wenn schon berichtigen lieber Hartz 5 ...dann richtig!

Das Wahlplakat und das Zitat von Blüm sind zwei verschiedene Dinge. Gesagt hat Blüm nicht das, was auf dem Plakat stand. Das von mir erwähnte Zitat ist das Original, das Wahlplakat kam weitaus später und ist eine ABWANDLUNG des urprünglich gesagtem...

Ich bin kein lieber Hartz5....wenn schon persönliche Ansprache, dann richtig.....
__



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