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Start > > -> Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?


Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 19.09.2017, 22:42   #26
Zwergin
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Zwergin Zwergin
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Meistens wird man nach dem Rentenantrag noch in eine Reha geschickt, Stichwort Reha vor Rente.
Ich war einmal acht Wochen in Reha und dann nochmal neun Monate. Danach ging es mit dem Rentenantrag recht schnell im Gegensatz zu anderen hier, die nicht in Reha waren.

Die Reha könntest du abwenden, wenn dich ein Arzt als rehaunfähig einstuft und dir das bescheinigt. Wichtig sind aussagekräftige Arztberichte. Um die solltest du dich auf jeden Fall kümmern, ohne die wird es schwierig.

Zitat:
2016 Aufenthalt in Schmerzklinik, dringend Psychotherapie empfohlen
Habe ich aufgrund der Schmerzen nicht begonnen
Du hast also noch garkeine Psychotherapie gemacht? Ich denke, dann wird es schwierig, gerade wenn du dich wegen der Depressionen als erwerbsunfähig siehst. Zumindest wird man versuchen, dich erstmal in eine Reha zu schicken und dort etwas zu "therapieren". Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine sechswöchige Reha mit einer Therapeutenstunde pro Woche nicht sonderlich hilfreich ist. Das dient den Ärzten dort vermutlich erstmal dazu, sich einen Überblick über deine Geschichte zu verschaffen.. Es wäre schon eine langfristige Therapie mit regelmäßigen Sitzungen zu empfehlen.


Zitat:
@all
Bin so aufgeregt.
Würde der 1-2Stunden Job den Rentenantrag gefaehrden?
Dazu haben dir ja schon einige geantwortet. Ich sehe es auch so. Vor allem, wenn du schon schreibst, dass du nichtmal eine Reha schaffen würdest...

Geändert von Zwergin (19.09.2017 um 22:52 Uhr)
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Alt 20.09.2017, 05:07   #27
painfull
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painfull
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

@
Zitat:
zwergin Du hast also noch gar keine Psychotherapie gemacht?
Ich denke, dann wird es schwierig, gerade wenn du dich wegen der Depressionen als erwerbsunfähig siehst.*
Mehr wegen der Dauerschmerzen und der unfallbedingten Einschränkungen. Die Deppri ist Folge der Schmerzen, starke opiade machen mich sehr müde, unkonzentriert das wird aber kaum jemanden interessieren.
painfull ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2017, 14:15   #28
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Hallo painfull,

die Zukunft dürfte für dich wohl mal nicht gerade rosig aussehen, vor allem wenn ich so lese was du bisher unternommen hast.

Du schreibst ja das du seit mitte 2015 AU bist und dich bisher nur so über Wasser hälst, weil du Angst vor einer Verwertung deiner LV/BU hast.

Na was bitte mag das JC an deiner BU Versicherung verwerten? Damit soll doch eine mögliche BU abgesichert werden. Warum bitte hast du die noch noch nicht in Anspruch genommen, wenn wie du ja schreibst

Zitat:
Mehr wegen der Dauerschmerzen und der unfallbedingten Einschränkungen.
Mir scheint, daß du in Unkenntnis der Sachverhalte hier eher Fehler zu deinem / Vaters Nachteil machst.

Wenn du seit Juli 2015 bereits AU bist und keiner Arbeit mehr nachgehst, wer zahlt dann für dich die Rentenbeiträge - wohl keiner, aber die KV (wohl privat) zahlt dein Vater.

Hättest du dich bereits im Sommer 2015 beim JC gemeldet, dann hättest du damit einen kostenlosen KV-versicherungsschutz und zumindest die Zeit ab da wäre dann bei der DRV gemeldet worden, auch wenn es ja dafür keine Beitragszahlungen mehr gibt würde diese Zeit in deinem Rentennachweis auftauchen.

Ob die LV/BU-versicherung tatsächlich zu verwerten wäre, wäre dann auch geklärt worden, was ich mal nicht so einfach glauben mag ob dies so tatsächlich geht.

Zumindest steht bis heute (mehr als 2 Jahre) noch nicht einmal fest, ob du überhaupt eine ausreichende Krankengeschichte hast mit welcher dir die DRV überhaupt eine Rente (Teil-EMR bzw. volle EMR) gewähren würde. Dazu hast du bisher selbst auch noch nichts unternommen, was die DRV dazu überhaupt veranlassen könnte, dies anzunehmen. Es fehlt bisher ein Antrag auf Rehabilitation von einem deiner Fachärzte, denn der MdK käme ja nicht dazu mangels sozialversicherungspflichtiger KV.

Ich frage mich aber auch, was hast du vor Juli 2015 gemacht, denn normaler Weise stünde hier ja ein Arbeitsverhältnis und demzufolge dann ein ALG-I, aus welchem man dann ggf. ins ALG-II rutschen würde.

Wer jedoch ALG.I berechtigt ist, der wäre ja auch in der gesetzlichen KV welche nach längerem Krankheitsverlauf eh den MdK zwecks möglicher Reha schon eingeschatet hätte.

Irgendwie erscheint mir dein ganzer Ablauf merkwürdig!

Aber egal, zurück zu kommen, kann man hier einfach nur beim Rat bleiben, sofort einen ALG-II Antrag abzugeben und parallel dazu am besten gleich den Antrag auf EMR, den auszufüllen ja nicht sonderlich schwer ist. Dem fügt man dann die bisherigen Arztbefunde bei und schickt alles zusammen (incl. Schweigepflichtendbindungen) an die zuständige DRV-Geschäftsstelle. Sollte dir das zu schwer sein, dann kann man sich auch einen Termin dort holen bzw. bei den meisten Rathäusern bzw. KV´s wo die DRV auch Leute sitzen hat (Versichertenberater/Versichertenälteste).

Du solltest nicht vergessen, nur wenn du beim JC deinen Antrag abgegeben hast, hast du einen kostenfreien KV Schutz und entlastest deinen Vater damit.

Da du ja bei ihm kostenlos Wohnst, sollte der mit dir am besten auch einen Untermietervertrag abschließen, damit du auch entsprechende KdU bekommst.

Am Rande wäre es sicherlich auch interessant zu erfahren, ob deine private LV/BU versicherung dir überhaupt eine BU zahlt, denn die würde natürlich beim ALG-II angerechnet werden.

Hinsichtlich deiner Frage nach einem Nebenjob läßt sich aktuell ganz einfach beantworten, laß die Finger davon solange du noch keine Rente seitens der DRV bewilligt bekommen hast.

Im übrigen gibt es bei deinem Jobangebot (von zu Hause) dermaßen viele Fallstricke, die du sicherlich noch nicht festgestellt hast, so das es sich nicht lohnen dürfte (Strom/Steuer/Versicherung/Arbeitsvertrag/Krankheit etc.).

Zitat:
starke opiade machen mich sehr müde, unkonzentriert das wird aber kaum jemanden interessieren
Nun ja das ist ja nichts neues für uns hier. Wer selbst mit Opiaten als Schmerzpatient behandelt wird, der kennt zur genüge deren negative Auswirkungen auf den Körper. Ich z.B. als Schmerzpatient nehme die seit über 10 Jahren. Die Frage ist eben immer wieder, kann man ohne überhaupt mit den Schmerzen irgendwie leben/zurande kommen - ich nicht!

Trotz Medikamente kann ich so manche Nacht nicht durch schlafen und schleiche dann unruhig durch die Wohnung, mal hier sitzend mal da liegend um dann am nächsten Morgen/Vormittag kaum wach zu werden.

Um die notwenige Fitness für einige Monate wieder zu erlangen, nach langem Opiat gebrauch gibt es natürlich entsprechende Vitamin-Cocktail, nur bekommt man die von keinem Hausarzt - dafür müßte man dann wieder für einige Tage in die stationäre Schmerzabulanz und wer will das schon. Gleichwohl man sowas in jeder Arztpraxis machen könnte (1 Std. am Tropf), aber die KV´s übernehmen die Kosten dafür beim Hausarzt leider nicht.


Grüße saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2017, 15:15   #29
Zwergin
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Zwergin Zwergin
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

@painfull: da ich keine privaten Nachrichten schicken kann, antworte ich dir hier. Es handelte sich um eine mehrmonatige RPK-Maßnahme (berufliche Rehabilitation psychisch Kranker). Das war auf jeden Fall therapeutisch wertvoller als eine "normale" Reha, die normal nur wenige Wochen dauert.

Ob so etwas für dich in Frage kommen könnte, kannst du am besten direkt mit der DRV klären. Ob es so etwas auch in körperlicher Richtung gibt, weiß ich nicht. Damals waren aber auch Patienten dabei, die körperlich beeinträchtigt waren, zusätzlich zu einer psychischen Erkrankung.
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Alt 20.09.2017, 17:16   #30
painfull
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painfull
Standard Aufstockung zur EMR durch Angehörige ?

Stimmt es dass die befristete EMR durch Grundsicherung aufgestockt wird und sofern Angehörige da sind die zahlungspflichtig werden?
Ein Bekannter erzählte mir das heute, er bezieht EMR lebt allein aber die Eltern müssen jetzt die Aufstockung der kdu übernehmen.

Geändert von painfull (20.09.2017 um 17:43 Uhr)
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Alt 20.09.2017, 18:35   #31
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: Aufstockung zur EMR durch Angehörige ?

Zitat von painfull Beitrag anzeigen
Stimmt es dass die befristete EMR durch Grundsicherung aufgestockt wird und sofern Angehörige da sind die zahlungspflichtig werden?

Befristete EM-Rente wird durch Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) aufgestockt. SGBXII Kapitel 3.

Grundsicherung nach Kapitel 4 SGBXII gibt es nur bei unbefristeter EM-Rente. (und bei normaler Altersrente wenn diese nicht reicht)

Und ja, angehörige werden im Kapitel 3 dahingehend überprüft ob diese in der Lage sind Unterhalt zu leisten also müssen diese ihr Einkommen offenlegen.

liesa
__

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Alt 21.09.2017, 06:38   #32
painfull
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painfull
Standard

Zitat von liesa Beitrag anzeigen
Befristete EM-Rente wird durch Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) aufgestockt. SGBXII Kapitel 3.



Und ja, angehörige werden im Kapitel 3 dahingehend überprüft ob diese in der Lage sind Unterhalt zu leisten also müssen diese ihr Einkommen offenlegen.

liesa
Danke !
Auch bei einer Teil EMR? Also wenn Erwerbsfähigkeit von 3-6 Stunden besteht? Oder ist da das JC dann zuständig?
LG Simi
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Alt 21.09.2017, 08:14   #33
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Dann bleibst du beim JC und musst dich unter Berücksichtigung deiner gesundheitlichen Einschränkungen mit deinem Restleistungsvermögen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen.

Meistens wird dann von der DRV die sogenannte Arbeitsmarktrente bewilligt.

Ins SGBXII kommst du nur mit einer vollen Erwerbsminderung/Rente aus rein gesundheitlichen Gründen!

liesa
__

Keine Rechtsberatung! Gebe nur eigene Erfahrungen weiter!
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Alt 21.09.2017, 12:18   #34
Simone17
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Simone17
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Zitat von Zwergin Beitrag anzeigen
Ich war einmal acht Wochen in Reha und dann nochmal neun Monate. Danach ging es mit dem Rentenantrag recht schnell im Gegensatz zu anderen hier, die nicht in Reha waren...
Habe da leider gegenteilige Erfahrungen im Umfeld wenn es um Rente wegen Psyche geht. -
Da wurden von Psychiatern und Therapeuten bestätigte Diagnosen nicht bestätigt und die Leute als gesünder eingestuft als sie waren. -

Würde Reha mit Vorsicht genießen, wenn ambulante Unterstützung und längere psychiatrische Vorgeschichte da ist.

Beim TE schwierige Situation

LG Sim
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Alt 21.09.2017, 12:41   #35
painfull
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painfull
Standard Vitamincoktail und Opiate

@saurbier
Zitat:
Trotz Medikamente kann ich so manche Nacht nicht durch schlafen und schTriche dann unruhig durch die Wohnung, mal hier sitzend mal da liegend um dann am nächsten Morgen/Vormittag kaum wach zu werden
Das kenne ich zu gut ich schlafe KEINE Nacht durch, max. 3 Stunden insgesamt und das liegend weil ich z.zt. kaum sitzen und noch weniger gehen kann.

Zitat:
Um die notwenige Fitness für einige Monate wieder zu erlangen, nach langem Opiat gebrauch gibt es natürlich entsprechende Vitamin-Cocktail, nur bekommt man die von keinem Hausarzt - dafür müßte man dann wieder für einige Tage in die stationäre Schmerzabulanz und wer will das schon. Gleichwohl man sowas in jeder Arztpraxis machen könnte (1 Std. am Tropf), aber die KV´s übernehmen die Kosten dafür beim Hausarzt leider nichtn
War das erfolgreich ? Ggf. wurde ich dafür einen stationären Aufenthalt auf mich nehmen. Mit der "Fitness" daraus ließe sich Vllt einiges besser durchstehen.
Wie heißen solche Präparate ? Hab ich noch nie angeboten bekommen.
Lebe jetzt seit 1,5Jahren mit inzwischen 3x20mg Opiat und seit gut einem 3/4 Jahr verschlimmert sich das ständig.

Geändert von painfull (21.09.2017 um 13:03 Uhr)
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Alt 21.09.2017, 13:53   #36
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Hallo painfull,

[QUOTE]Lebe jetzt seit 1,5Jahren mit inzwischen 3x20mg Opiat [QUOTE]

Also sorry, aber mit dieser Dosis bewgst du dich am unteren Rand.

Wenn du mal auf einer Tagesdosis von 300mg angekommen bist, sieht die Situation schon viel schlimmer aus.

Mich hat der Schmerztherapeut damals auch auf deine aktuelle Dosis innerhalb 10 Tagen in der stationären Behandlung wieder herunter geholt, welche mir von einem anderen Berufskollegen verordnet wurde.

Dort gibt es dann neben der Schmerzpumpe (über Spinalkatheter, was man nicht unterschätzen sollte) auch für die ersten Tage gleich mal den Vitamincocktail um die Patienten wieder psychisch aufzubauen.

Die Schmerzpumpe (fein dosiert) nimmt einem für diesen Zeitraum entlich einmal den kompletten Schmerz, den man ja meist über jahre mit sich herum geschleppt hat. Der Vitamincocktail dazu die ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit, was den Therapeuten dann die Möglichkeit gibt mit leichter Gymnastik wieder in den regulären Bewegungsablauf zu gelangen, weil die Schonhaltung abgebaut wird.

Bei mir hat all das für etwas mehr als 6 Monate super und dann nochmals weitere 6 Monate gewirkt, bis die Abgeschlagenheit und Mündigkeit durch die Nebenwirkungen der Medikamente wieder kamen.

Im Anschluß an der stationären Schmerztherapie nahm ich noch an einer DRV Rehamaßname für 6 Wochen teil, um die Muskulatur wieder aufzubauen.

In deinem persönlichen Fall ist hier wie ich schon schrieb leider von dir sehr viel falsch angepackt worden, womit es sehr schwer werden dürfte dort wieder einen richtigen Weg rein zu bringen, denn leider hast du dir viele Möglichkeiten (gesetzliche Ansprüche) durch dein Verhalten selbst verbaut (78wochen KG/ALG-I/ALG-II/DRV Ansprüche).

Da dürfte es jetzt schon sehr schwer werden wieder in die richtige Spur des Systems zu gelangen.

Hättest du damals von Anfang an den Weg über die KV und dann mit KG bestritten, selbst wenn der MdK zu einem anderen Ergebnis wie dein behandelnder Arzt gekommen ist, hättest viel Geld gespart. Nun da du dich aus eigener Entscheidung in deine psychische Krankheit hinein (sorry für die Wortwahl) geredet hast, wohl auch wegen der orthopädischen Symtome) dürfte es sehr schwer werden die DRV von einer EMR und da spielt es keine Rolle in welchem Umfang auch immer zu überzeugen.

Ich würde an deiner Stelle aktuell auch keinen Gedanken an einer vollen EMR und wer die dann bezahlt verlieren.

Zuerst einmal müßte bei dir vordergründig geklärt werden, von wem du Geld für deinen Lebensunterhalt erhälst um deinem Vater nicht weiter finanziell zu belasten, so er dann nicht wohlmöglich Millionär ist.

Genauso wäre da mal zu klären, was es mit deinem Unfall auf sich hat und ob da nicht wohlmöglich irgendwelche (nach so langer Zeit) Ansprüche aus deiner LV/BU Versicherung bestehen, so wie grundsätzlich mal eine psychische bzw. psychiatrische Abklärung im Raum stünde, um eine Klärung herbei zu führen ob du nicht in einem Depressiven Zustand befindest, weil du ja offensichtlich alles entgleiten läßt und dich nur noch selbst als so Krank betrachtest.

Dies sollte dann schon seitens des JC im Vorfeld abgeklärt werden, bevor es überhaupt zu einem Angebot kommt.

Es sollte dir - und mich wundert es schon sehr - auch deinem Vater doch sehr merkwürdig vorkommen wie du dich so in deine Krankheit hinein steigerst und die komplette soziale Absicherung fallen läßt.


Grüße saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 14:26   #37
Simone17
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Simone17
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Hallo saurbier,

dieses Sich-um-nix-mehr-kümmern-können und wichtige Dinge verbaddeln ist aber typisch für Depression.

Dass die soziale Absicherung flöten geht, erleben viele Depressive.
Ist für Nicht-Betroffene vielleicht schwer nachzuvollziehen.

LG Sim
Simone17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 14:36   #38
RobbiRob
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RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Da braucht es aufmerksame Angehörige und sehr gute Ärzte, da Depressive häufig mit bürokratischen Dingen überfordert sind.

Das fängt bei der Nachverfolgung von AU an und hört bei Termineinhaltung nicht auf.
RobbiRob ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 14:48   #39
doppelhexe
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doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Zitat:
Lebe jetzt seit 1,5Jahren mit inzwischen 3x20mg Opiat
Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Also sorry, aber mit dieser Dosis bewegst du dich am unteren Rand.

Wenn du mal auf einer Tagesdosis von 300mg angekommen bist, sieht die Situation schon viel schlimmer aus.....
da ist es wieder... dieses unterschwellige: "andere sind viel schlimmer dran, das was du hast ist doch garnichts"

jeder mensch ist anders und jeder mensch reagiert auf schmerz aber auch auf medikamente anders. und opiat ist nicht gleich opiat, auch da gibts unterschiedliche stärken und unterschiedliche mittel. oxycodon zb. ist ein milderes mittel als fentanyl (nur als bsp) und da sind gleiche mengen nicht das selbe...solange ihr nicht das selbe medikament nehmt lässt sich anhand der dosierung schon mal garkein vergleich anstellen.

wenn painfull schon bei 3x20mg opiat (welches auch immer er nimmt) so neben sich steht, dann ist das nur ein zeichen dafür, das sein hirnstoffwechsel auf das medikament viel empfindlicher reagiert. sicher könnte er anhand seiner schmerzen mehr "vertragen/gebrauchen" aber sein körper macht da nicht mit.
was die sache mit den schmerzen nur noch schlimmer macht.

damit wächst die verzweiflung, die man hat, wenn einem keiner helfen kann/will , die hoffnungslosigkeit ins unermessliche und verstärkt den schmerz, führt zu depressionen... bei manchem zum tod

da können einem solche worte

Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Es sollte dir - und mich wundert es schon sehr - auch deinem Vater doch sehr merkwürdig vorkommen wie du dich so in deine Krankheit hinein steigerst und die komplette soziale Absicherung fallen läßt.
noch das genick brechen...
niemand macht sowas mit absicht, erst recht kein kranker mensch.
das du dich trotz deiner schweren erkrankung um dich kümmern konntest ist nicht nur dein verdienst, sondern hat auch mit allen körperlichen voraussetzungen zu tun, die der mensch schon bei seiner zeugung und durch sein leben mitbekommt.

immerhin ist painfull jetzt hier. er erwartet sicher nicht, das ihm jetzt hier zur rosaroten wolke verholfen wird, sondern er bittet um hilfe, vielleicht eine liste zum abarbeiten

jedenfalls nicht um vorwürfe und "hättest du mal" ... und auf keinen fall darum gesagt zu bekommen, er steigere sich in was rein...

da fehlt dir in deinem reha-programm einiges an schulung aus dem programm einer psychosomatischen reha-schwerpunkt schmerz ... dann würdest du sooo nicht reden... auch wenn vieles auf DCH persönlich nicht zutrifft...

ich wünschte mir, das gerade leidensgenossen etwas sensibler miteinander umgehen...
doppelhexe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 15:10   #40
Simone17
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Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Danke Doppelhexe, das war genau das, was ich mit meinem Einwurf auch sagen wollte.

Krank sein ist schlimm genug, aber angeschlagene Psyche und Ämterschikane sind meiner persönlichen Erfahrung nach so eins der schlimmsten Dinge, was einem passieren kann. -

Da kann froh sein, wer ein dickes Fell hat oder gute Unterstützung.

Außerdem Hätte---Hätte---Fahrradkette bringt hinterher eh nix.

LG Sim
Simone17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 20:30   #41
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Sorry,

aber was bitte bringt es, hier jemanden auf die rosa Wolke zu heben und alles wunderschön auszufärben?

Ja - ihr könnt mit euren Worten painfull beistehen und ihm jeden Tag aufs neue erzählen wie schlimm doch seine Depressionen sind, nur was hilft ihm dies.

Ich hab in meinem Leben genügend depressive Menschen erlebt unter anderem meine eigene Mutter die jahrelang in Behandlung war. Was glaubt ihr was ihr geholfen hat. Zugröhnt von Antidepressiva und ständigen wohlgefeiten Sitzungen bei der Psychologin, oder das raue Leben.

Ja, die psychiatrischen Kliniken sind voll von solchen Fällen - ambulant oder stationär. Schaut mal wieviele von da wieder zurück ins normale raue Leben gelangen.

Und schaut euch mal dann den letzten Lebensabschnitt vieler Heimbewohner an (ich erlebe sowas als Betreuer), die mit was wohl für Medikamenten ruhig gestellt werden, nur damit der Arbeitsablauf nicht gestört wird.

Ach wie komisch, bei meiner eigenen Mutter hab ich jahrelang gekämpft damit man sie endlich anständig mit BTM-Medikamenten gegen ihre Schmerzen behandelt , anstatt vom Psychiater immer neue Antidepressiva zu erhalten.

Painfull hat um Rat gefragt, nicht um eine psychotherapie.

Ratschläge die einem weiter bringen sind leider nicht immer rosig, denn zuerst muß man leider mal der Lebensrealität ist Auge schauen.

Im übrigen will ich keine Diskussion über Opiate führen, denn mir ist sehr wohl bekannt das jeder Mensch auf ein Medikament anders reagiert, schon aus eigener Erfahrung heraus.

Allerdings ist eine solche Dosis eher eine Einstiegsdosis, die nach meiner Auffassung eh nur von einem kompetenten Schmerztherapeuten umgesetzt werden sollte.

Und noch eins wollen wir bitte nicht vergessen, Papier ist geduldig - wir kennen weder die Hintergründe noch painfull und noch viel weniger seine Geschichte - allenfalls jetzt einen winzigen Auszug davon.

Wenn ihr mir jetzt einen Vorwurf macht, daß ich hier nicht zaghaft genug vorgegangen bin, dann könnt ihr mir ja gerne erklären welch tolle Ratschläge ihr für ihn habt (ich hab zumindest nichts gelesen), denn eins glaubt ihr doch nicht wirklich ernsthaft - das beim JC oder der DRV jemand behutsam mit ihm umgeht - oder.

Ich warte mal auf eure Hilfstellung, die painfull jetzt endlich weiter bringt - in Arbeit oder in Rente, schauen wir mal.


Grüße saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 21:46   #42
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
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Hallo doppelhexe,

Zitat:
da ist es wieder... dieses unterschwellige: "andere sind viel schlimmer dran, das was du hast ist doch garnichts"
Habe ich mir angemasst zu behaupten, daß painfull nichts hat, wo bitte schön. Frage doch mal einen Schmerztherapeuten als was dieser eine solche Dosierung betrachtet.

Ich kam damals vom Fentanyl-Pflaster zu einem Schmerztherapeuten der mich davon absetzte um mir dann mit irrwietziger Tagesdosis von 800 - 1.200mg Tramadol zu behandeln. Als mein Orthopäde sagte der sei Verrückt, kam ich auf die Idee mich nach einem anderen Schmerztherapeuten umzuschauen.

Welch glück hatte ich noch eine Empfehlung aus meiner letzten Reha und meldete mich dort an. Auch der sagte mir später das sein Wahnsinn gewesen. Eingestiegen bin ich dann mit 3x20mg Opiat. Auf dem Weg dahin hab ich vieles andere probiert wie Valaron etc.. Heute bin ich stabil eingestellt und ich sage zum Glück.

Übrigens zum Thema Pflaster sei angemerkt, nicht jeder Patient verträgt die überhaupt. Bei mir z.B. war binnen 2 Std. der Wirkstoff vom Körper aufgenommen (also viel zu hoch dosiert), weshalb ich nur wie im Delirium herum lief), was auch nicht unbekannt ist. Patienten die zum Schwiten neigen sollten auf Schmerzpflaster verzichten, sagte mir ein Schmerztherapeut.

Zitat:
was die sache mit den schmerzen nur noch schlimmer macht.
Nun ja, so könnte es sein, wenn wir denn überhaupt wüßten was die Ursache für solche Schmerzen ist. Ich kenn sie aber nicht. Nicht zu vergessen jeder betrachtet Schmerz als etwas anderes.

Zitat:
damit wächst die verzweiflung, die man hat, wenn einem keiner helfen kann/will , die hoffnungslosigkeit ins unermessliche und verstärkt den schmerz, führt zu depressionen... bei manchem zum tod
Da mag ich dir zustimmen, die Verzweifelung mag wachsen, wenn einem die Ärzte nicht glauben bzw. nicht weiter helfen können/wollen.

Allerdings muß man hier auch mal offen ran gehen und sich immer fragen wollen die Ärzte nicht oder können sie nicht. Mein Schmerztherapeut z.B. sagt immer wieder, heutzutage braucht kein Mensch mehr mit Schmerzen leben müssen, es gibt unzählige Präparate die auf die unterschiedlichste Art wirken und vor allem helfen, zu guter letzt inzwischen sogar das liebe Hanf.

Ob das Leben dann mit Dauerschmerz und ich rede jetzt mal bewußt nicht von 1,5 Jahren sondern viel mehr (5,6 oder mehr Jahre) zu einer Depression führen mag, mag sicherlich nicht auszuschließen sein. Alleine solch eine dauerhafte Belastung führt mit Sicherheit zu einer psychischen Veränderung, wie Gereiztheit, schlechte Laune, Agressivität etc., was ich nach über 6 Jahren mit allerlei Medikamenten selbst erleben durfte, nachdem ich zum ersten Mal über 10 Tage stationäre Schmerzambulanz ohne jeden Schmerz (wegen Schmerzpumpe mit hochdotierten Medikament) und den Aufbaupräparaten erhielt. Ich war ein ganz anderer Mensch, was auch mein Umfeld sofert bemerkte.

Zitat:
niemand macht sowas mit absicht, erst recht kein kranker mensch.
Da versteh ich leider den Zusammenhang nicht.

Zitat:
das du dich trotz deiner schweren erkrankung um dich kümmern konntest ist nicht nur dein verdienst, sondern hat auch mit allen körperlichen voraussetzungen zu tun, die der mensch schon bei seiner zeugung und durch sein leben mitbekommt.
Nimms mir bitte nicht übel, aber das halte ich mit Verlaub doch etwas sehr weit hergeholt.

Die körperlichen Veraussetzungen in meinem Fall sind leider seit meiner Geburt eher die schlechtesten gewesen. Ich glaube mal die wenigsten hätten da gerne mit mir tauschen wollen, denn die Gene waren eher schlecht. Die heutige Modekrankheit Neurodermitis war bei mir bereits bei meiner Geburt mitgegeben worden und so das ich lediglich 40% wundfreie Hautfläche hatte. Mich hat man die ersten Jahre meines Lebens mit Hochdosiertem Cortision behandelt (50er Jahre), plus aller Nebenwirkungen und dennoch hab ich mich lt. der Kinderärztin die ich noch kennen lernen durfte sehr gut entwickelt.

Bei mir ist es eher der Kampfgeist, der mich noch nie etwas so einfach hat aufgeben lassen.

Zitat:
da fehlt dir in deinem reha-programm einiges an schulung aus dem programm einer psychosomatischen reha-schwerpunkt schmerz ... dann würdest du sooo nicht reden... auch wenn vieles auf DCH persönlich nicht zutrifft...
Na ja, in eine psychosomatische Reha wollte mich die DRV als auch ein MdK Arzt viel zu gerne sehen, nur sehe ich mich mit all meinen Befundberichten basierend auf C`t, MRT, Sintigramme und was immer noch keineswegs als vom Kopf her leident, sondern weil meine Knochen kaputt sind. Vor zwei Wochen erst zeigte ich meinem Hausarzt mal wie meine Unterschenkelknochen (Fibula) sich immer weiter heraus schieben (inzwischen stehen sie gut 1cm über der Kniescheibe heraus). Meine Spianlausgänge schließen sich immer mehr durch Verkalkungen, in meinen Schultergelenken wurde bereits der Spalt gefräßt und meine Hüftgelenke sind nicht besser dran.

Meine Schmerzen kommen also überwiegend von der Psyche (psycho somatoform), ich red sie mir ein.

Da sag ich nur sorry, aber hier wird eine aus Amerika rüber geschwappte Mode aufgegriffen, die es vielen Ärzten (MdK etc.) schlicht gesagt viel zu einfach macht. hat man kein Fachwissen und berufliche ausreichende Kenntnis, schiebt man es einfach als psycho somatoform auf den Patienten ab.

Ja manchen bringt solch eine Therapie selbstverständlich etwas, wer will sowas schon bestreiten, steht im Forderung doch der Erfolg und weniger der Weg dahin. Aber bitte nicht alle über einen Kamm scheren, nur weil es der leichtere Weg ist.

Zitat:
ich wünschte mir, das gerade leidensgenossen etwas sensibler miteinander umgehen...
Auch hier muß ich leider SORRY sagen, denn ich gehöre leider zu denen, die nur dann so sensibel mit jemanden umgehen können, wenn ich die komplette Hintergrundgeschichte der Person auch kenne. Das wäre dann eher jemand aus meinem Umfeld, oder jemand wo ich mich aus seiner Geschichte heraus hinein versetzen kann.

Das ist dann im Endeffekt ja nichts anderes als das was man hier immer wieder den Gutachtern so gerne vorwirft. Die kennen auch selten die komplette Hintergrundgeschichte (mangels aller bisherigen Arztbefunde) und erwartet dann das man die Rente zu bekommen hat, oder was auch immer.

Wenn man hier ließt, daß z.B. Simone17 oder du gleich auf den Zug der Depression aufgesprungen sind (ich mag mir nicht anmaßen dies zu bewzeifeln), darf ich doch fragen, woher ihr das so genommen hab.

Painfull schreibt das er seit Juli 2015 AU ist und wohl seitdem auch nichts mehr unternommen hat außer mal anzufragen wie es mit der Verrechnung seiner LV/BU Versicherung so läuft. Die Diagnose Depressionen soll erstmals 2014 getroffen worden sein und er wurde offensichtlich vom Psychiater 2015 gesund geschrieben (wohl weil der keine Lust mehr hatte?). 2017 erhielt er jetzt vom Schmerztherapeuten eine Überweisung für einen Neurologen wegen akuter Depressionen. Er kann weder lange sitzen, noch stehen 1 Stunde circa. Ist völlig erschöpft, kann sich nicht konzentrieren, schläft kaum und leidet sehr unter den
Zitat:
Nebenwirkungen der Opiate
.

Ist der Schmerztherapeuten wirklich gut? Also ich hab bisher die Erfahrung machen können, daß Ärzte ein passendes Medikament suchen, wo man nicht unter Nebenwirkungen leiden muß, so zumindest mein Schmerztherapeut. Wenngleich bekannt ist das Opiate a) abhängig machen, b) Auswirkungen auf den Stoffwechsel/Stuhl haben und c) Müdigkeit/Abgeschlagenheit mit einher gehen kann.

Letztendlich war die Frage von Painfull ihm einen Weg aufzuzeigen.
Zitat:
Gibt es Tips was ich tun könnte um die EM- Rente zu bekommen ?
Nichts weiter habe ich versucht.


Grüße saurbier
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Alt 21.09.2017, 22:09   #43
painfull
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painfull
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Lebe jetzt seit 1,5Jahren mit inzwischen 3x20mg Opiat
,
Zitat:
sorry, aber mit dieser Dosis bewgst du dich am unteren Rand.

Wenn du mal auf einer Tagesdosis von 300mg angekommen bist, sieht die Situation schon viel schlimmer aus.
Welches Präparat /Wirkstoff nimmst Du ?

Die zugelassene HOECHSTDOSIS dieses Opiats liegt bei 80mg, also nicht unten angesiedelt. Ich nehme " nur" 60mg da der Arzt sagt sonst bin ich noch mehr neben mir. Ich spreche sehr sensible auf Medikamente an. Leider reicht es mir zur annähernd Schmerzfreiheit lang nicht aus. Vielleicht ist es ja der falsche Wirkstoff und Deins hilft evtl. besser ?
für Anregungen bin ich dankbar.

Übrigens sind da auch Depressionen als Nebenwirkungen gelistet.


Erzähl mal bitte von dem Vitamincoktail, ich hab heute einen Arzt gefragt der sagte Vitamine per Infusion gaebe es nicht diese müssen über den Magen oder Muskel (spritze) aufgenommen werden um resorbierbar zu sein.

Zitat:
Die Schmerzpumpe (fein dosiert) nimmt einem für diesen Zeitraum entlich einmal dieser kompletten Schmerzen.
Für Rückengeschichten sicher tolle Sache wurde ich auch gerne haben wollen. Bei mir betrifft es aber überwiegend anderd Körperteile dier durch pumpe nicht erreichbar sind.

Zitat:
In deinem persönlichen Fall ist hier wie ich schon schrieb leider von dir sehr viel falsch angepackt worden, womit es sehr schwer werden dürfte dort wieder einen richtigen Weg rein zu bringen, denn leider hast du dir viele Möglichkeiten (gesetzliche Ansprüche) durch dein Verhalten selbst verbaut (78wochen KG/ALG-I/ALG-II/DRV Ansprüche).
Das weiß ich JETZT auch, zum damaligen Zeitpunkt war mir das nicht richtig bewusst.Ich habe sogar auf Schmerzensgeld verzichtet Unfallversicherung, .. Ich litt u.a. unter einer Postraumatischen Belastungsstoerung, Panikattacken, Angststoerung, dazu die Depression NEBEN den orthopädischen Sachen. Ich wollte einfach mal RUHE haben um zu gesunden, das kann man sich Volt. Nicht vorstellen wenn man nicht von den Symptomen betroffen ist.

Da dürfte es jetzt schon sehr schwer werden wieder in die richtige Spur des Systems zu gelangen. Absolut.

Zitat:
Hättest du damals von Anfang an den Weg über die KV und dann mit KG bestritten, selbst wenn der MdK zu einem anderen Ergebnis wie dein behandelnder Arzt gekommen ist, hättest viel Geld gespart.
Gebe ich Dir recht, DAS wäre wichtig gewesen.

Zitat:
Nun da du dich aus eigener Entscheidung in deine psychische Krankheit hinein (sorry für die Wortwahl) geredet hast, wohl auch wegen der orthopädischen Symtome) dürfte es sehr schwer werden die DRV von einer EMR und da spielt es keine Rolle in welchem Umfang auch immer zu überzeugen.
SORRY ich habe mich da nicht HINEINGEREDET , wenn Du plötzlich nichts mehr lachen kannst, einen Druck im Brustkorb spürst, Angst und Panik aufsteigen, der Puls beschleunigt, man Schweisausbrueche bekommt usw.
sowas redet man sich nicht ein , dazu ENTSCHEIDET man sich auch nicht.. GENAU da ist ein Problem der Depression ENTSCHEIDUNG EN fallen unheimlich schwer. Esse ich ein Jogurt oder Nudeln kann da schon Kopfzerbrechen bede
Etwas überspitzt gesagt. Hat man das nichts erlebt versteht man es nicht.

Zitat:
Ich würde an deiner Stelle aktuell auch keinen Gedanken an einer vollen EMR und wer die dann bezahlt verlieren.
Zuerst einmal müßte bei dir vordergründig geklärt werden, von wem du Geld für deinen Lebensunterhalt erhälst um deinem Vater nicht weiter finanziell zu belasten.
Was schlägst Du dazu vor ?
Im Fall einer vollen EMR wuerde ich ihn ja erst recht wieder belasten !???

Genauso wäre da mal zu klären, was es mit deinem Unfall auf sich hat und ob da nicht wohlmöglich irgendwelche (nach so langer Zeit) Ansprüche aus deiner LV/BU Versicherung bestehen, so wie grundsätzlich mal eine psychische bzw. psychiatrische Abklärung im Raum stünde, um eine Klärung herbei zu führen ob du nicht in einem Depressiven Zustand befindest, weil du ja offensichtlich alles entgleiten läßt und dich nur noch selbst als so Krank betrachtest.[/QUOTE]

LV/BU habe ich den Schein angefordert, genau hier liegt schon wieder viel Gefahr etwas falsch zu machen. Geht ich mit ihr jetzt zum jc geht sie Volt. In Verwertung, umwandeln geht nicht sonst evtl. Ansprüche weg....ich will nichts entgleiten lassen, dieFrage ist WIE am Besten vorgehen ohne WEITERE Fehler zu begehen.
mach ich kein heel draus dass eine Depression da ist trotzdem WILL iCh was tun, deshalb bin ich ja hier und bin dankbar fuer jede Hilfe, Vorwürfe tun dies nicht.
Ich wuerde gerne mal für 1 Stunden dir körperlichen und psychischen Empfindungen mit Dir tauschen ;)

Zitat:
Dies sollte dann schon seitens des JC im Vorfeld abgeklärt werden, bevor es überhaupt zu einem Angebot kommt.
Wie meinst Du das ? Was soll vom Jobcenter abgeklärt werden ???

Zitat:
Es sollte dir - und mich wundert es schon sehr - auch deinem Vater doch sehr merkwürdig vorkommen wie du dich so in deine Krankheit [I]hinein steigerst und die komplette soziale Absicherung fallen läßt.
Ich steigere mich in nichts hinein das mal vorweg, es kostet sehr viel kraft, bis hierher schrieb ich nun ueber eine Stunde muehsam am Handy .
Waere toll Erläuterungen zu den o.g. Fragen zu bekommen.
Konstruktive Vorschläge wären gerade JETZT sehr hilfreich.
Grüße Simi

Geändert von painfull (21.09.2017 um 23:39 Uhr)
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Alt 21.09.2017, 22:34   #44
doppelhexe
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doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

deine ausführungen sind alle richtig, aber eben auch nur eine seite der medaille...

die andere ist folgende...

jemand der dauerhaft unter starken schmerzen leidet, weil er eben, wie du selbst auch feststellst, nicht richtig eingestellt ist, der steigert sich nicht bewusst in den schmerz hinein. der schmerz überrollt einen irgendwann wenn man nicht richtig behandlet wird, nicht lernt mit ihm umzugehen... dann ist der schmerz derjenige, der das leben bestimmt...
da hilft ein "du steigerst dich rein" nichts... im gegenteil

ein medikament "opiat" gibt es nicht, mach doch butter bei die fische wenn du hier unbedingt beweisen musst, das du ja viel mehr als andere nimmst und deshalb viel schlimmer dran bist...

schmerz wird immer dann schlimmer, wenn man nichts dagegen tun kann (weil nicht/falsch behandelt wird und auch nichts gelehrt wird, was man selber tun kann und sollte... verzweiflung und hoffnungslosigkeit verstärkt schmerz, da ist die ursache erst mal völlig egal...

ob die ärzte nicht wollen oder nicht können ist dabei dann auch erst mal irrelevant... es gibt keine hilfe, egal aus welchem grund, das lässt verzweifeln und den schmerz stärker werden/stärker empfunden werden

den zusammenhang nicht verstehen? niemand der unter starken oder chronischen schmerzen leidet entscheidet sich bewusst dafür und steigert sich rein (was ein bewusster vorgang wäre)

was ich mit den voraussetzungen bereits bei der zeugung meinte ist die tatsache (und das ist wissenschaftlich erwiesen) das zb.
die schmerzempfindlichkeit schon in den genen festgelegt ist. das menschen auf gleiche schmerzreize mit unterschiedlichem schmerzempfinden reagieren.
das die art, wie mit schmerzen umgegangen wird stark von der psychischen stabilität/belastbarkeit abhängig ist. diese ist ebenfalls bereits in den genen festgelegt und KANN (muss aber nicht) durch die erfahrungen im leben beeinflusst werden.

das du seit geburt schon schwer krank warst heisst doch nicht, das du in sachen schmerzverarbeitung auch schlecht abgeschnitten hast. du kannst scheinbar trotz stärkster schmerzen dein leben noch (halbwegs) wuppen, andere bei weit weniger schmerzen aber nicht mal mehr ihre hütte in ordnung halten...

sei dankbar und mach anderen keinen vorwurf (dein wie kann man nur... ist ein vorwurf, auch wenn du es nicht so siehst), das sie von den genen her weniger gut bestückt wurden.

somatoform hat nichts mit sich etwas einreden zu tun, der schmerz ist wirklich da, auch ohne organische gründe... wenn man mal vereinfacht davon ausgeht, das die psyche kein organ ist. wenn die psyche krank ist können daraus sehr wohl schmerzen resultieren. dies sollte aber eine reine ausschlussdiagnose sein.
leider ist es modern geworden alles auf die psyche zu schieben, was man bei 3 noch nicht gefunden/diagnostiziert hat.

davon kann ich ein leid singen, hab JETZT nach 10 jahren eine größere bauch-OP bekommen, die meinen "psycho-darm" repariert
10 jahre hat man die ursache für meine probleme nicht gefunden, sich lieber daran aufgehängt, das ich ja an depressionen leide. weil man die ursache nicht fand, nicht danach suchte, mir nicht glaubte ...

ich kann also sehr wohl nachfühlen wie es ist, als psycho mit stärksten schmerzen (und anderen problemen) zu leben, obwohl eine organische ursache vorhanden ist. was ich den ärzten der letzten jahre gerne antun würde darf ich hier leider nicht schreiben...

meine therapieklinik in sachen schmerz hab ich mir selber gesucht, sie hat alles NICHTS von den kliniken, die ich bis dahin erleben durfte. deshalb schere ich auch nicht alle über einen kamm....
aber in dieser klinik habe ich gelernt, was schmerz ist, wie er entsteht, wie er sich verstärkt, wie man mit ihm umgehen kann, das man sich selbst psychosomatischen schmerz nicht einbildet (wo selbst die meisten ärzte psychosomatik nicht von einbildung unterscheiden können oder wollen)

keine hat gesagt, das du painfull streicheln sollst, aber "sich in etwas reinsteigern" ist wie gesagt eine bewusste entscheidung... und mit sowas sollte man vorsichtig sein.
allein am lesen hab ich gemerkt das er verzweifelt ist, da kloppt man nicht noch drauf.
natürlich war das, was er alles nicht unternommen hat, nicht gut, aber hat er das bewusst unterlassen? oder war er einfach nicht in der lage?
du siehst nur dich, der sich nicht unterkriegen lässt, der kämpft... ander sind nicht so stark, andere haben eben nicht deine voraussetzungen.

und painfull hat nicht in sachen schmerztherapie um hilfe gebeten, sondern in sachen ämterwahnsinn.. was übrigends auch erst mal vorrangig in angriff genommen werden sollte...
das andere kann er hinterher angehen, ich hab ihm da auch schon ein paar adressen per pn zukommen lassen, kann er sich mal durcharbeiten und drüber nachdenken...
ich glaube, sehr wenig menschen in deutschland (prozentual gesehen) bekommen eine angemessene schmerztherapie geschweige denn, das wirklich gute ursachenforschung betrieben wird... aber das ist ein anderes feld und kann von uns kaum beeinflusst werden...

vielleicht in einem anderen faden anderer kategorie, wo man sich mal austauschen könnte...

ich hoffe, ich konnte dir diesmal verständlich machen, was ich meinte, das WIR ein wenig sensibler mit uns umgehen sollten...
doppelhexe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2017, 22:37   #45
Zwergin
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Zwergin Zwergin
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Zitat:
Habe da leider gegenteilige Erfahrungen im Umfeld wenn es um Rente wegen Psyche geht. -
Da wurden von Psychiatern und Therapeuten bestätigte Diagnosen nicht bestätigt und die Leute als gesünder eingestuft als sie waren. -
In der "normalen" Reha hatte ich da auch den Eindruck, da war auch so ziemlich die erste Frage, ob ich beabsichtige, einen Rentenantrag zu stellen

Bei der neunmonatigen Maßnahme lief es da ganz anders ab, da hat man richtig gemerkt, wie Ärzte und Therapeuten sich für ihre Patienten einsetzen. Aber das ist wahrscheinlich wieder von Einrichtung zu Einrichtung verschieden und hängt auch davon ab, wie bereit der Patient ist, Hilfe anzunehmen.

In den neun Monaten dort habe ich nur einen Patienten miterlebt, der vorzeitig abgebrochen hat. Alle anderen waren froh, dass sie dort waren und haben das therapeutische Angebot versucht, bestmöglich zu nutzen und einige wären auch gerne nach der Maximaldauer noch länger geblieben, weil der Aufenthalt ihnen dort so gut tat.
Zwergin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2017, 00:27   #46
painfull
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painfull
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

@sauerbier
Zitat:
Die Diagnose Depressionen soll erstmals 2014 getroffen worden sein und er wurde offensichtlichen vom Psychiater 2015 gesund geschrieben (wohl weil der keine Lust mehr hatte?).
Möchte ich richtig stellen.
Also mal nebenbei ich bin weiblich :)
Stimmt so nicht.
Ja ab 2014 AU mit Unfallfolgen orthopaedisches und PTBS !
Depression kam als Diagnose im März 2015 DURCH Mdk Aerztin dazu.
Juli hatte ich dann ersten Termin bei Neurologen ders auch Psychiater ist. Vordergrund prüfte er sie Leitfähigkeit eines verletzten beinnerves. Es War Freitag mittag ich letzter Patient, dasTelefon klingelte und es wurde treffen zum schwimmen vereinbart...er fragte ob sich diese missempfindung etwas gebessert hat ich bejahte. Ich sprach die Depression an schaute er mich an fragte mich ob ich arbeitslos sei, deswegen haben viele depri stand auf klopfte mir auf die Schulter und meinte ER haette selbst öfters Depressionen das sei nicht schlimm !!! Nahm das schreiben aus meiner Akte steckte es in seinen Rucksack und meinte: er würde dem überweisenden Orthopäden und dem MDk was schreiben sagte Schöne s WE Und ging '!
Ich hatte gar keine Gelegenheit vom Unfall, Todesfall usw. Zu erzählen.
Ich ging zum Hausarzt der schrieb mich gleich bis 09/2015 au, aber eine Woche später kam Post der Krankenkasse KG wird eeingestellt mein Gesundheit zustands haette sich verbessert.
DA begannen meine Fehler...
painfull ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2017, 08:48   #47
Simone17
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Beiträge: 31
Simone17
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Hallo sauerbier,

painfull hat im Eingangspost Depression als Diagnose genannt.


Zitat:
Ich hab in meinem Leben genügend depressive Menschen erlebt unter anderem meine eigene Mutter die jahrelang in Behandlung war. Was glaubt ihr was ihr geholfen hat. Zugröhnt von Antidepressiva und ständigen wohlgefeiten Sitzungen bei der Psychologin, oder das raue Leben.

Ja, die psychiatrischen Kliniken sind voll von solchen Fällen - ambulant oder stationär. Schaut mal wieviele von da wieder zurück ins normale raue Leben gelangen.

Und schaut euch mal dann den letzten Lebensabschnitt vieler Heimbewohner an (ich erlebe sowas als Betreuer), die mit was wohl für Medikamenten ruhig gestellt werden, nur damit der Arbeitsablauf nicht gestört wird.
....
Painfull hat um Rat gefragt, nicht um eine psychotherapie.

Ratschläge die einem weiter bringen sind leider nicht immer rosig, denn zuerst muß man leider mal der Lebensrealität ist Auge schauen.
Offensichtlich hast Du ja auch nur mit einem bestimmten Kreis depressiver Menschen zu tun, nämlich die, die eine Betreuung benötigen und bist dadurch wohl etwas betriebsblind gworden.
Außerdem bist Du Angehöriger einer Patientin und leider haben Angehörige selten einen neutralen Standpunkt, sondern meinen häufig, ihre Sicht der Dinge als Nicht-Betroffene, wäre die einzig wahre.

Die depressiven Menschen, die dank Therapie und Medikamenten ein eingenständiges Leben führen können und teils voll im Berufsleben stehen, wirst Du gar nicht kennenlernen und wieso sollte jemand mit einem Menschen mit solchen Vorurteilen, wie Du sie hast, freiwillig mit Dir darüber reden, dass er psychische Probleme hat.

Normalerweise sind Therapie und Medikamente nicht der Gegensatz zum "rauen Leben", wie Du es nennst, sondern Hilfen, wieder mit der Realität klar zu kommen und seinen Alltag zu bewältigen.

Oder meinst Du empathieloses Rumstochern in dem, was nicht mehr zu ändern ist, ist hilfreicher als freundliches Feedback?
Es ist übrigens auch kein Rat, wenn Du schreibst, Zukunft wird nicht rosig u.ä. oder Dosis ist fast gar nichts...
Das ist einfach nur sinnfrei jemanden runterputzen und weit weg von Hilfe oder gutem Rat. -

Wenn Du mit den kränksten x% der Depressiven zu tun hast, heißt das noch lange nicht, dass Du Dir ein Urteil über die Mehrheit erlauben kannst, die keinen Betreuer brauchen und sich gegen verständnislose Angehörige noch wehren können. -

Das tut sich nämlich keiner an, der nicht muß und es reicht völlig, wenn einem seitens der Ämter entsprechend begegnet wird.

Gruß Sim
Simone17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2017, 09:52   #48
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Hallo Simone17,

zuerst mal grundsätzliches, wir befinden uns hier nicht in einem Forenbereich wo es um Ratschläge für Kranke/Depressive geht, sondern um SchwerB/Rente/Gesundheit/Pflege im Umgang mit Behörden.

Wenn mein empathieloses Rumstochern nicht bringt, dann verkennst du vielleicht den Zusammenhang.

Leider sind von dir bisher keinerlei sachliche Vorschläge unterbreitet worden, wie Painfull aus seiner Situation kommt, freundliches Feedback hin oder her.

Zitat:
Es ist übrigens auch kein Rat, wenn Du schreibst, Zukunft wird nicht rosig u.ä. oder Dosis ist fast gar nichts...
Es ist spassig und das bringt Painfull unheimlich viel, eine mehr oder wenig banale Äußerung gleich so hoch aufzuhängen.

Zitat:
Wenn Du mit den kränksten x% der Depressiven zu tun hast, heißt das noch lange nicht, dass Du Dir ein Urteil über die Mehrheit erlauben kannst, die keinen Betreuer brauchen und sich gegen verständnislose Angehörige noch wehren können. -
Ich glaube mal das du hier so einiges massiv verkennst. ich masse mir kein Urteil über die Krankheiten anderer an - ganz im Gegenteil, ich versuche eher neutral an die Sache ran zu gehen und betrachte dabei immer beide Seiten des Tisches.

Mir scheint in dem Satz dann wohl heraus zu hören, daß du etwas gegen verständnislose Angehörige hast, weshalb wohl.

Zitat:
Das tut sich nämlich keiner an, der nicht muß und es reicht völlig, wenn einem seitens der Ämter entsprechend begegnet wird.
Ein wunderbarer Satz, zeigt er doch "dein" Verständnis zu der Situation.

Und hier wiederhole ich mich, leider kam bisher keinerlei Konstuktive Hilfe für Painfull, außer langatmige Angriffe gegen meine Person der Gestalt das ich mich nicht emotional sanft mit den Depressionen von Painfull auseinander gesetzt habe.

Vielleicht kannst du mir dazu dann ja mal erläutern was sowas jetzt Painfull für ihre Zukunft bringen wird, ohne natürlich nicht zu vergessen das man alles emotional sanft ausführen muß.

Auch wenn ich mich jetzt bei so manchem sicherlich sehr unbeliebt machen werde, aber offensichtlich habt ihr die rauhe Welt in die wir uns immer mehr hinein begeben noch nicht so richtig verstanden. Die Zukunft unseres Arbeitsmarktes und mit dem bestreiten wir immerhin unseren Lebensunterhalt (von Luft und Liebe kann man halt nicht leben, außer man lebt auf kosten anderer) wird immer egoistischer und vor allem härter. Arbeit 4.0 bedeutet das nur noch wenige Hochqualifizierte eine Arbeit haben werden (schon heute geschätzt ca. 40%) und der Rest wird was machen ?. Er wird kämpfen um irgendwie über die Runden zu kommen.

Begebe dich mal in eine geschlossene Gerontologie und du wirst dich wundern was du da so erleben darfst.

Ich mag jetzt aber auch nicht mehr weiter abschweifen, denn das hilft Painfull noch viel weniger.


Grüße saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2017, 10:21   #49
saurbier
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Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

Hallo painfull,

Zitat:
Ja ab 2014 AU mit Unfallfolgen orthopaedisches und PTBS !
Du schreibst jetzt was von PTBS, war dies denn eine Folge deines Unfalles?

Vor allem ergaben sich denn aus dem Unfall Folgeschäden, welche ggf. von deiner LV/BU-Verischerung abgedeckt gewesen wären und hast du dies dann auch der Versicherung mitgeteilt.

Zitat:
Depression kam als Diagnose im März 2015 DURCH Mdk Aerztin dazu.
Ergaben sich daraus Schlussfolgerungen bzw. eine Empfehlung für eine Weiterbehandlung durch einen entsprechenden Facharzt für Psychotherapie/Psychiatrie.

Zitat:
Juli hatte ich dann ersten Termin bei Neurologen ders auch Psychiater ist. Vordergrund prüfte er sie Leitfähigkeit eines verletzten beinnerves.
Na ja, du warst jetzt zu einem Termin bei einem Psychiater/Neurologen aber der dürfte sich doch vordergründig mit deinem Problem des Beines befast haben und weniger mit deinen Depressionen, oder hab ich deine Ausführungen falsch verstanden.

Nun gut, die weiteren Äußerungen des Arztes lassen wir mal dahin gestellt, denn ich kann von hier natürlich nicht beurteilen ob er überhaupt einen Auftrag zur Behandlung deiner Depressionen hatte (Aussage fehlt), selbst wenn sein Kommentar und seine Handlung unter aller S... waren.

Zitat:
Ich ging zum Hausarzt der schrieb mich gleich bis 09/2015 au, aber eine Woche später kam Post der Krankenkasse KG wird eeingestellt mein Gesundheit zustands haette sich verbessert.
Na ja, mir scheint ab da begannen tatsächlich die Fehler.

Klar der KV kam dieser MdK Bericht zu pass, sah man ihn doch als Ausweg dich gleich mal aus dem KG raus zu kegeln, was ja inzwischen nichts ungewöhnliches mehr ist.

Hier hätte dein behandelnder Arzt gleich eine Gegendarstellung verfassen müßen und du hättest in Widerspruch gehen müßen, vor allem wenn dich dein Arzt weiterhin für AU betrachtet.

Die Frage ist ja da schon, weshalb sah dich dein Arzt weiter AU, wegen der Unfallfolgen oder wegen der Depressionen.

Auch hast du denn da auch mal eine Überweisung für einen Facharzt für Psychotherapie/Psychiatrie erhalten und dir einen solchen Arzt gesucht, oder hast du es einfach laufen lassen.

Du bist jetzt ja in der KV privat versichert.

Was behandelt den dein Arzt jetzt aktuell bei dir, woraufhin schreibt er dich den AU.

hast du denn inzwischen mal nachgeschaut, ob deine LV/BU-Versicherung überhaupt für den Unfall mit seinen Folgen überhaupt Leistungspflichtig wäre. Wenn ja hast du den Leistungsfall mal gemeldet, zumindest damit mal eine Prüfung stattfinden kann, oder ist da schon die Verjährung abgelaufen (siehe mal in den Vertrag).

Leistungsfälle sind ja grundsätzlich unverzüglich zu melden, aber es gibt auch die Möglichkeit dies noch nachzuholen, sowas steht dann im kleingedruckten.

Du solltest dabei dann nicht vergessen, wenn die BU leisten muß, dann wäre eine Verwertung durchs JC wegen des Leistungsfalles nicht mehr möglich, bzw. nicht mehr so einfach möglich. Dann könntest du beruhigt ALG-II beantragen und hättest so a) kostenlosen KV-Schutz und b) deinen Lebensunterhalt auf Grundsicherungsniveau gesichert, wenngleich man da mal schauen müßte wie es sich mit dem Wohnen beim Vater verhält (BG oder nicht).

Dies erst mal zu ersten Abklärung.


Grüße saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2017, 10:46   #50
Simone17
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Simone17
Standard AW: Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

@ sauerbier,

Was ich momentan beitragen kann, habe ich geschrieben.

Schön, dass Du meine Kritik jetzt meinen Angehörigen andichtest, mit Deiner Art zu schreiben kann´s ja nix zu tun haben


Gruß
Sim
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