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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 22.04.2014, 17:35   #26
evelyn62
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evelyn62 evelyn62 evelyn62 evelyn62 evelyn62 evelyn62 evelyn62
Standard AW: psychosomatische Reha beantragen

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
übrigen kann auch die AOK Niedersachsen dich beraten..das ist kein Problem..!!
Wollen die nicht. Die nehmen noch nicht mal meine Krankenscheine in Empfang. Sind sie nicht zuständig. Ich muss die jedesmal selbst mit der Post nach Berlin schicken.
__

Der Weg nach innen ist zu schmal für zwei Paar Schuhe.
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Alt 22.04.2014, 20:03   #27
Lilastern
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Standard AW: psychosomatische Reha beantragen

Das ist der Link

http://www.elo-forum.org/schwerbehin...utensuche.html
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Alt 23.04.2014, 00:00   #28
en Jordi
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Standard AW: psychosomatische Reha beantragen

Eine stationäre Psychotherapie wäre hier vielleicht das Mittel der Wahl.

Die sollte mindestens drei kann aber durchaus auch mal sechs Monate dauern. Leider werden heute eher kürzere Behandlungszeiten genehmigt, was die schon geschilderten Probleme aufwirft.

Dafür müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein (Diagnose, Indikation). Das kann dein Psychiater oder Nervenarzt dir alles genauer erklären. Den brauchst du. Ein Hausarzt kann so etwas nicht verordnen.
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Alt 23.04.2014, 00:53   #29
Doppeloma
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Frage AW: psychosomatische Reha beantragen

Hallo evelyn62,

Zitat:
Das Problem ist ja, dass ich ausser meinem Hausarzt und dem soialpsychiatrischen Dienst keinen Ansprechpartner habe.
der sozialpsychiatrische Dienst deiner KK ???
Die arbeiten auch nur im Interesse der KK und da wundert es mich nicht, wenn man dir "wärmstens" eine DRV-Reha ans Herz legt, denn das kostet ja die KK kein Geld ...

Meine Reha damals musste ich auch "auf Wunsch der KK" antreten, ansonsten hätte man mein Krankengeld eingestellt ... ob das schon angebracht war nach 4 Monaten AU hat die gar nicht interessiert ... immerhin zahlt ja während der Reha die DRV Übergangsgeld ...

Trotz "positivem" Verlauf der Reha (jedenfalls lt. Bericht) wurde ich weiterhin AU (auf unbestimmte Zeit) dort entlassen und die KK musste dann leider weiter zahlen bis zur Aussteuerung, denn arbeitsfähig wurde ich nicht mehr ...

Zitat:
Mein Hausarzt hat mir ne Überweisung zur Psychotherapie geschrieben. Das finde ich auch schon merkwürdig, normalerweise kenne ich das aus meinen früheren Erfahrungen in Berlin, dass man erst zum Psychiater muss, der einen untersucht, festlegt was da helfen könnte und dann erst eine Überweisung schreibt.
Das meine ich ja mit meinem Hinweis oben, zunächst muss es mal eine klare (möglichst fachärztliche) Diagnose geben, nicht für jedes psychische Problem ist die gleiche Therapie-Form richtig ... schon von den KK werden 3 verschiedene Arten bezahlt, also muss ja erst mal der Facharzt feststellen was davon dir helfen könnte ...

Zitat:
Das Problem hier ist ja, dass es zwar einige Psychiater gibt, man aber nicht dran kommt. Entweder man wird schon am Telefon abgewimmelt oder spätestens von den Sprechstundenhilfen. Oder noch besser, es gibt erst gar keinen Empfang, "Sprechstunden nach Vereinbarung", die Tür ist immer zu und ans Telefon geht nur der Anrufbeantworter mit dem Hinweis, neue Patienten nehme man nicht dran.
Dann wende dich doch bitte mit diesen Problemen mal an die UPD und/oder an die zuständige Ärztekammer, das ist so nicht in Ordnung, du hast ja sicher die Namen der betreffenden Ärzte aufgeschrieben ...

In meiner nächsten Umgebung (Berliner Umland) gab es genau ZWEI Psychiater, die haben wirklich beide reichlich zu tun ... meine Hausärztin hat mir dann den einen besonders empfohlen und nach einer Woche hatte ich da bereits den ersten Termin (man hat auch am Telefon nicht versucht mich abzuwimmeln) ...

Man hat mich nur darauf aufmerksam gemacht, dass es extrem lange dauern könnte bis ich dran komme, es dauerte dann auch volle 3 Stunden, aber das war mir egal ... in dieser Praxis war und ist es bekanntermaßen immer voll ... aber KEIN Akut-Patient wird dort abgewiesen ... auch wenn er NEU ist nicht ...

Ich weiß nicht in welchem Ort du lebst, dass diese Fachrichtung da massenweise, die psychisch kranken Akutfälle abweist ... darüber solltest du dich dann mal bei den zuständigen Stellen (siehe oben) beschweren ... du wirst nicht voran kommen, wenn du da nur weiter "still vor dich hin leidest" ...

Dieser Arzt hat mich dann rührend fast 4 Jahre begleitet und selber die erforderliche "Gesprächstherapie" bei Bedarf durchgeführt (er ist auch Psychotherapeut und Nervenarzt), trotz "Empfehlung" der Reha-Klinik eine "ambulante Verhaltens-Therapie" zu machen, sind wir unseren Behandlungs-Weg weiter gegangen ...

Ja, in meinem speziellen Fall war das Ziel bald die EM-Rente zu erreichen, denn er hat auch keine dauerhafte Genesung/Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, unter den aktuellen Arbeitsbedingungen in meinem Berufsbereich mehr gesehen ("ich habe schon einige CallCenter-Opfer in Behandlung") ... auch eine Therapie (außerhalb seiner Praxis) hätte das nicht mehr ändern können.

Für seine medizinische /therapeutische Hilfe bin ich ihm sehr dankbar und jetzt am neuen Wohnort (mit EM-Rente auf Dauer) geht es mir langsam auch psychisch wieder gut genug, dass die Behandlung / Betreuung vom Hausarzt und Kardiologen ausreicht.

Auch wenn es schwer fällt, darf man sich nicht "abwimmeln" lassen, in vielen Praxen wird man auch ohne Anmeldung angenommen, wenn man als "Akutfall" frühmorgens in die Praxis kommt und darauf besteht, dass man dort bleibt, bis sich der Arzt drum kümmert ... das gilt auch und gerade für Psychiater ... wer dann trotzdem die Behandlung ablehnt, ist es nicht wert, dass man dort Patient wird ...

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 24.04.2014, 17:47   #30
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Standard AW: psychosomatische Reha beantragen

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Eine stationäre Psychotherapie wäre hier vielleicht das Mittel der Wahl.

Die sollte mindestens drei kann aber durchaus auch mal sechs Monate dauern. Leider werden heute eher kürzere Behandlungszeiten genehmigt, was die schon geschilderten Probleme aufwirft.
Das ist jetzt nicht dein Ernst? Sechs Monate stationär? Warum nicht gleich sechs Jahre? Oder 13, dann kann ich gleich von der Klinik aus in Rente gehen.
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Alt 24.04.2014, 19:24   #31
Lilastern
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Standard AW: psychosomatische Reha beantragen

Zitat:
evelyn62;1645826]Das ist jetzt nicht dein Ernst? Sechs Monate stationär? Warum nicht gleich sechs Jahre? Oder 13, dann kann ich gleich von der Klinik aus in Rente gehen.

Mal so am Rande. Du bekommst hier viele Hilfestellungen. Aber ein Danke schön, das liest man von dir hier nicht.
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Alt 24.04.2014, 20:10   #32
evelyn62
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Standard AW: psychosomatische Reha beantragen

Zitat von Lilastern Beitrag anzeigen
Mal so am Rande. Du bekommst hier viele Hilfestellungen. Aber ein Danke schön, das liest man von dir hier nicht.
Oh ich bitte vielmals um Entschuldigung Lilastern. Ich bedanke mich natürlich explizit bei dir persönlich und natürlich auch bei allen anderen für eure aufopferungsvolle Hilfe.

Auch wenn ich bisher trotz aller Tipps noch nicht weiter bin.


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Alt 25.04.2014, 01:08   #33
Doppeloma
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Frage AW: psychosomatische Reha beantragen

Hallo evelyn62,

Zitat:
Auch wenn ich bisher trotz aller Tipps noch nicht weiter bin.

mag schon sein, aber ich habe auch noch nicht von dir gelesen, dass du die UPD und/oder Ärztekammer mal angefragt /angerufen hättest ... und was die so zu deinen Problemen gesagt hätten ... wie sie dir eventuell weiter helfen könnten ...


Was heiß das, deine KK lehnt die Annahme der AU-Bescheinigungen ab ... haben die keinen Dienstweg für die Post ... bei welcher KK bist du denn, vielleicht solltest du mal über einen Wechsel nachdenken (und das auch mal laut aussprechen bei denen ?) ... vielleicht würde sich eine andere KK auch besser, um die Möglichkeiten deiner psychischen Behandlungen kümmern ...


Wenn du die aufgezeigten Möglichkeiten nicht nutzt/versuchst, weil "es deiner Meinung nach sowieso nichts bringt", dann kannst du auch nicht wirklich weiter kommen ... was davon hast du denn bisher umgesetzt ... mit welchem Ergebnis ...


Hier strampeln sich freiwillig Menschen ab, um dir irgendwie weiter zu helfen, aber du siehst alles nur "als sinnlos an", ohne überhaupt was davon zu probieren ...


Dann ist dir leider nicht zu helfen ...


MfG Doppeloma
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Alt 25.04.2014, 08:04   #34
evelyn62
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Standard AW: psychosomatische Reha beantragen

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo evelyn62,




mag schon sein, aber ich habe auch noch nicht von dir gelesen, dass du die UPD und/oder Ärztekammer mal angefragt /angerufen hättest ... und was die so zu deinen Problemen gesagt hätten ... wie sie dir eventuell weiter helfen könnten ...
angefragt habe ich bisher bei meiner KK, ob sie mir bei der Arzt/Therapeutensuche helfen können. Da kam leider nur die Antwort, sie hätten wohl Listen, allerdings nur für Berlin/Brandenburg und MV, was ja das Einzugsgebiet für die AOK Nord-Ost ist. Da ich ja in Niedersachsen wohne hilft mir das nicht wirklich.
Hier in Niedersachsen/Hamburger Weichgebiet habe ich mittlerweile alles durch was man so erreichen kann. Über verschiedene Portale, Psych-info, jameda, gelbe Seiten, auch über den sozialpsychiatrischen Dienst. Nichts zu machen. Und auf lange Sicht muss ich auch dran denken, dass ich mir nicht jemanden suchen kann wo ich für jeden Termin 50-70 km fahren muss. Was nutzt mir ein Therapeut,wo ich vielleicht zweimal die Woche 20-25 Euro spritgeld ausgebe und jedesmal fast den halben Tag opfere? Im Moment geht das alles noch, aber ich muss auch daran denken, dass ich ja nicht ewig ALG 1 bekommen. Und so üppig ist das auch nicht.
Was ich jetzt noch machen will, mich einfach persönlich zu Anfang der Sprechstunde bei den hier ansässigen Psychiatern einzufinden. Ich bin gestern abend schon mal mit dem Fahrrad alle Praxen abgefahren und hab mir die Sprechzeiten notiert. Ab nächste Woche nehme ich das dann in Angriff. Wenn ich mich das traue, das weiss ich nämlich heute noch nicht. Ich habe ja schon beim telefonieren grosse Angst. Wie das dann ist, wenn ich da in der Praxis stehe weiss ich noch nicht. Ich werd sehen. U. U. brauche ich mehrere Anläufe. Also nicht gleich nachher sauer sein. weil ich noch nicht alles in Sack und Tüten habe.
Zitat:
Was heiß das, deine KK lehnt die Annahme der AU-Bescheinigungen ab ... haben die keinen Dienstweg für die Post ... bei welcher KK bist du denn, vielleicht solltest du mal über einen Wechsel nachdenken (und das auch mal laut aussprechen bei denen ?) ... vielleicht würde sich eine andere KK auch besser, um die Möglichkeiten deiner psychischen Behandlungen kümmern ...
Wie gesagt, AOK-Nordost. Zuständig für Berlin/Brandenburg/MV. Da ich die AU-Bescheinigungen von meinem Arzt immer mitbekomme, weil der die eben auch nicht weiterleiten will, das macht er nur für in Niedersachsen beheimatete Kassen, muss ich die Scheine immer selbst einschicken.
Die AOK Niedersachsen hat hier eine Filiale. Gleich bei mir um die Ecke. Als ich dort aufschlug um die Scheine abzugeben sagte man mir, ich müsse die selbst nach Berlin bzw. Potsdam schicken, sie wären nicht zuständig. Und da ich sicher gehen will dass die Scheine auch ankommen mach ich das lieber auch. Die Scheine einfach in einen Umschlag zu tun und bei denen in den Hausbriefkasten zu werfen, in der Hoffnung, dass die das schon richtig machen ist mir zu heikel. Nachher sind sie weg und bei den ganzen Spitzfindigkeiten die ich hier schon über KKs gelesen habe, wie sie sich um die Zahlungen von Krankengeld drücken wollen, kann und will ich mir das nicht leisten.

Zitat:
Wenn du die aufgezeigten Möglichkeiten nicht nutzt/versuchst, weil "es deiner Meinung nach sowieso nichts bringt", dann kannst du auch nicht wirklich weiter kommen ... was davon hast du denn bisher umgesetzt ... mit welchem Ergebnis ...
Das Problem in Foren ist, dass nach einer Anfrage immer innerhalb von Stunden schon Erfolgsmeldungen erwartet werden.
Wenn einer nachts um eins anfragt kommt manchmal die Antwort schon um halb drei und wenn man sich dann morgens um acht meldet wird man schon angepampt warum man nicht schon alles in die Wege geleitet hat und warum um alles in der Welt noch keine Erfolge da sind. ich weiss nicht was ihr alle für KKs und andere Stellen habt, die euch innerhalb von Stunden bzw. eines Tages schon alles zufriedenstellend beantworten können.

Zitat:
Hier strampeln sich freiwillig Menschen ab, um dir irgendwie weiter zu helfen, aber du siehst alles nur "als sinnlos an", ohne überhaupt was davon zu probieren ...


Dann ist dir leider nicht zu helfen ...


MfG Doppeloma
Das liegt in der Natur der Sache, wenn jemand psychische Probleme hat. Da neigt man schnell dazu alles negativ zu sehen. Und wenn ich meinen Depritag habe dann geht auch mal nix, dann kommen nur Tränen. Andere kriegen Angstzustände oder hyperventilieren, wieder andere fallen gleich um. Manche saufen oder kippen anderes Zeug in sich hinein. Ich fang an zu heulen. Und schäm mich dann dafür.

Trotzdem will ich was machen. Das geht mir schon zu lange. Aber hat es solange gedauert, bis ich da überhaupt mal angekommen bin mir Hilfe zu suchen, dann geht das auch nicht alles von jetzt auf gleich mit einem Fingerschnippsen. Ich weiss nicht, könnt ihr innerhalb einer Stunde eine Liste von 50 Therapeuten durchtelefonieren und noch sämtliche Hilfsorganisationen dazu und vor allen Dingen dann auch noch brauchbare Ergebnisse erzielen? Habt ihr soviel Durchsetzungsvermögen? Also ich nicht. Hätte ich das, bräuchte ich wohl auch keinen Psychiater.

Und was noch ganz wichtig ist: Ich will wieder arbeiten. Vielleicht nicht heute, nicht morgen, aber auf lange Sicht schon. Und dazu suche ich Hilfe. Ich hab noch 13 Jahre bis zur regulären Altersrente. Ich will nicht alle Energie darein stecken nun möglichst nicht mehr arbeiten zu müssen. Ich verurteile niemanden, der sich das als einziges Ziel gesetzt hat. Aber für mich gelten (noch) andere Prämissen.
Und deshalb erschrecken mich so Vorschläge doch für drei bis sechs Monate, vielleicht auch für ein Jahr in stationäre Behandlung zu gehen.
Ich wollte ja eigentlich Tipps, wie man an so eine reha drankommt. Da bin ich noch nicht wirklich weiter. Hier kamen ja eher Meinungen, dass Reha nichts bringt, ja eher schädlich ist und dass ich doch alles andere machen soll, nur keine reha.
Trotzdem danke ich euch allen noch mal für eure Hilfe.
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Alt 02.06.2014, 11:02   #35
evelyn62
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Standard AW: psychosomatische Reha beantragen

So, wollte nur mal Rückmeldung geben. ich habe am Freitag die Nachricht der DRV Nord bekommen, dass ich vier Wochen psychosomatische Reha in Aukrug bewilligt bekomme.
Ohne dass ich dafür noch mal begutachtet werden musste, ich musste nicht zum Psychiater, der Antrag meines Hausarztes hat gereicht.
Allerdings kann sich das noch um einige Wochen hinziehen. Ich habe eben in der Klinik angerufen, in vier bis acht Wochen kann ich damit rechnen, dass sich jemand wegens des Termins meldet, der dann aber auch erst in einem halben Jahr sein kann. Also stelle ich mich mal darauf ein, dass ich vielleicht dieses Jahr Weihnachten zur Kur darf.
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Alt 02.06.2014, 11:08   #36
gelibeh
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Standard AW: psychosomatische Reha beantragen

Ich war damals über die Jahreswende in einer Klinik. Weihnachten sind die Leute, die wollten, nach Hause gefahren. Für den Rest wurde aber einiges geboten.
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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