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Start > > -> Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 27.05.2014, 07:26   #26
Existenzminimum
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Standard AW: Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

Zitat von Delaode Beitrag anzeigen
und 110kg aufheben ....
Hm, passt nicht ganz zu dem o.a. "nicht extremen Übergewicht" , ich denke mal nicht, das deine Mutter eine 1,95 große Bodybuilderin ist und mindestens 40 Kg zuviel drauf hat. Da brauchts weniger eine Rente, sondern eine gute Gewichtsreduktionsstrategie.
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Alt 27.05.2014, 08:37   #27
Dagegen72
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Standard AW: Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

Die Sorge wegen dem Job verstehe ich nicht, "suchen" kann sie doch ^^

Die vier Bewerbungen dürften mit Internet auch kein Problem sein, erst recht nicht, wenn auf die Infos vom ÄD hingewiesen wird. Hat sie denn nun Internet oder nicht? Dem SB sagte sie, sie hätte Internet ... email-Bewerbungen würden die Auflagen erträglich machen.

Falls es je zu einem Vorstellungsgespräch kommt, weil es mehr Arbeitsstellen wie BewerberInnen gibt, könnte schon beim Ausmachen des Termins auf die Problematik der Busfahrtzeiten hingewiesen werden und ich denke, alle verstehen, dass eine Tochter im Arbeitsverhältnis stehend, keine Chauffeuer-Dienste übernehmen kann.

Weiteres Problem könnte allerdings die (angedrohte ) Maßnahme sein ...

Chauffeurdienste der berufstätigen Tochter müssen doch aber als unzumutbar gelten!

edit: insgesamt fände ich es aber auch gut, wenn deine Mutter für sich selbst versuchen würde, sich gesundheitlich Abhilfe zu verschaffen, damit es ihr etwas besser geht ;) Irgendwie und Schritt für Schritt. Ist aber leichter gesagt als getan.
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:
Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 27.05.2014, 12:37   #28
Marion63
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Standard AW: Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

Zitat von Existenzminimum Beitrag anzeigen
Hm, passt nicht ganz zu dem o.a. "nicht extremen Übergewicht" , ich denke mal nicht, das deine Mutter eine 1,95 große Bodybuilderin ist und mindestens 40 Kg zuviel drauf hat. Da brauchts weniger eine Rente, sondern eine gute Gewichtsreduktionsstrategie.
da gibs noch ganz andere Gewichtskaliber. aber natürlich ist das schon deutliches Übergewicht und sollte reduziert werden.
von den KK gibt es doch auch Abnehmprogramme. es gibt Sportgruppen etc.
und evtl mal an eine Therapie denken. da dürfte viel erlernte Hilflosigkeit im Spiel sein, wenn die TE oder ihr Großvater, wenn die Mutter ü50 ist, wird Opa denn sicher schon ü70 und drüber sein, jedesmal Chauffeurdienste machen müßen.
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Alt 27.05.2014, 13:36   #29
Existenzminimum
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Registriert seit: 27.12.2011
Beiträge: 1.798
Existenzminimum Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

Zitat von Marion63 Beitrag anzeigen
da gibs noch ganz andere Gewichtskaliber. ...
Das ist schon richtig, andererseits kennt man die Grundkonstitution nicht: 110 kg auf 1.60 M oder 1.80 M z.B. ist schon ein Unterschied .. .

Letztlich ist auch das Gesamtbild relevant, es gib Leute die habe einigs zuviel an kilos, sind aber gar nicht so unfit, haben auch keine Erkrankungen und/oder Sypmtome: die machen aber regelmäßig was.

Zitat:
..
von den KK gibt es doch auch Abnehmprogramme. es gibt Sportgruppen etc. ..

Wichtig ist, dass es funktioniert und für den TN handhabbar ist: es nützt der größte Zuschuss nix z.b. für die Walkinggruppe, wenn einer mit walking nix anfangen kann und lieber schwimmen geht oder Rad fährt. Notfalls muss man halt selbst mal etwas in die Tasche greifen: ein vermindertes Herzinfarktrisiko z.B., sollte das wert sein.



Zitat:
und evtl mal an eine Therapie denken. da dürfte viel erlernte Hilflosigkeit im Spiel sein, wenn die TE oder ihr Großvater, wenn die Mutter ü50 ist, wird Opa denn sicher schon ü70 und drüber sein, jedesmal Chauffeurdienste machen müßen.
Ja, sehe ich auch so.
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Alt 27.05.2014, 14:32   #30
saurbier
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 07.03.2013
Beiträge: 2.292
saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

Hallo ihr lieben,

ich finde es äusserst interessant, dass ihr bei der Betroffenen nun alle auf Ihr Gewicht abstellt.

Keiner weiss genau wie die konstellation aussieht. Nun wenn sie 110kg hat, daneben noch Diabetis und sogar COPD ist dies sicherlich nicht gut, aber es ist nunmal so.

Ich bekomme bei 1,85 und 100kg seit mehr als 18Jahren auch ständig mein Gewicht vorgehalten. In den Rehaberichten stand und steht seitdem Adipös drin. Trotzdem haben meine gesundheitlichen Probleme (LWS-/HWS-Syndrom/Hüft-/Schultergelenke verkalken, Magen-Darm, Auge, Gehör) nichts mit dem Gewicht zu tun (nachgewiesen). Ich kann auch keine 10 Min. ohne erhebliche Schmerzzunahme gehen und wenn ich wie damals in der Reha vom Erdgeschoss in den dritten die Treppe hoch maschierte war mein Puls bei 220 und die Arzthelferin rastete aus.

Mein Herz ist aber dennoch "angeblich" vollkommen gesund.

Viele, leider viel zu viele Menschen hierzulande leiden an Übergewicht, aber kommen ihrer Arbeit dennoch nach.

In meiner Verwandtschaft gab es nicht eine Tante welche nicht extremes Hüftgold mit sich herum schleppte und doch ihre Arbeit machte.

Also beschränken wir uns doch mal auf eine Unterstützung der Betroffenen, damit diese weiter kommt.

Ich bin der Meinung, dass ein Antrag bei der DRV auf EMR auf jedenfall ein Versuch Wert sein sollte. Mehr als ablehnen können die nicht.

Im übrigen gehört es zur Aufgabe der DRV Kranke deren Erwerbsfähigkeit gefärdet ist, wieder fit zu machen so das er Erwerbsminderung verhindert wird.

Unter diesem Gesichtspunkt könnte ich mir gut vorstellen, dass die DRV vor einer EMR zuerst den Versuch einer Reha (Reha vor Rente) unternimmt, vor allem wenn man sich das gesamte Krankheitsbild anschaut.

Eine Reha bei einer knapp 50jährigen mit Hüftgold hätte dann ggf. auch nebenbei den Vorteil, dass diese eine Gewichtsreduktion erzielt (ich hab zumindest bei jeder DRV-Massnahme gut 5kg abgenommen). Schon das wäre doch ein guter Nebeneffekt, der sich wieder positiv auf den Diabetis auswirken dürfte.

Sollte eine Reha nicht ausreichend sein, so könnte ggf. noch das IRINA Programm angeschlossen werden.

Je nach Ergebnis der Reha hätte die Betroffene dann zumindest einen aussagekräftigen medizinischen Befund, entweder für eine Rente oder aber wie man mit ihr beruflich weiter verfahren kann.

P.S. liebe Delaode lass dich nicht von der AfA billig abwimmeln. Wenn deine Mutter nicht laufen kann und auf deinen Fahrservice angewiesen ist, dann müssen die Fahrgeld bezahlen. Übrigens auch deiner Mutter stünde das Fahrgeld zum Jobcenter zu, dafür gibt es extra Anträge.

In dem Fall wäre es allerdings schon von Vorteil, wenn sie einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "G" hätte, siehe dies:
Merkzeichen G

In seiner Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr ist erheblich beeinträchtigt, wer infolge einer Einschränkung des Gehvermögens auch durch innere Leiden oder infolge von Anfällen oder von Störungen der Orientierungsfähigkeit nicht ohne erhebliche Schwierigkeiten oder nicht ohne Gefahren für sich oder andere Wegstrecken im Ortsverkehr zurückzulegen vermag, die üblicherweise noch zu Fuß zurückgelegt werden.
Bei der Prüfung der Frage, ob diese Voraussetzungen vorliegen, kommt es nicht auf die konkreten örtlichen Verhältnisse des Einzelfalles an, sondern darauf, welche Wegstrecken allgemein - d. h. altersunabhängig von Nichtbehinderten - noch zu Fuß zurückgelegt werden.
Nach der Rechtsprechung gilt als ortsübliche Wegstrecke in diesem Sinne eine Strecke von etwa zwei Kilometern, die in etwa einer halben Stunde zurückgelegt wird.

Eine erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr liegt z.B. bei Einschränkungen des Gehvermögens vor, die

- von den unteren Gliedmaßen und/ oder von der Lendenwirbelsäule ausgehen und
- für sich allein mindestens einen GdB von 50 ausmachen.

Wenn diese Behinderungen der unteren Gliedmaßen sich auf die Gehfähigkeit besonders auswirken, z. B. bei Versteifung des Hüft-, Knie oder Fußgelenks in ungünstiger Stellung oder arteriellen Verschlusskrankheiten, kann eine erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr ab einem GdB von 40 angenommen werden. (In diesem Fall wird ein Ausweis mit dem Merkzeichen "G" selbstverständlich nur dann ausgestellt, wenn der Gesamt-GdB aufgrund zusätzlicher Behinderungen mindestens 50 beträgt.)
Aber auch bei inneren Leiden kann die Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt sein (z.B. bei schweren Herzschäden, dauernder Einschränkung der Lungenfunktion, hirnorganischen Anfällen, Zuckerkranken, die unter häufigen Schocks leiden).
Die Voraussetzung kann auch erfüllt sein , wenn die Orientierungsfähigkeit des Behinderten erheblich gestört ist (z.B. bei Sehbehinderten ab einem GdB von 70, bei Gehörlosen mit Sehbehinderung oder bei erheblich geistig Behinderten.



Gruß saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2014, 16:48   #31
Existenzminimum
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Registriert seit: 27.12.2011
Beiträge: 1.798
Existenzminimum Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Hallo ihr lieben,

ich finde es äusserst interessant, dass ihr bei der Betroffenen nun alle auf Ihr Gewicht abstellt.

Keiner weiss genau wie die konstellation aussieht. Nun wenn sie 110kg hat, daneben noch Diabetis und sogar COPD ist dies sicherlich nicht gut, aber es ist nunmal so.

...

Es ist zwar richtig, dass es viele übergewichtige Menschen gibt, die einer Arbeit nachgehen, es gibt aber eine ganze Menge, die das nicht mehr tun, eben weil sie massiv zugelegt haben. Ist regelmäßig auch auf ELO-Forum zu lesen.

Niemand behauptet, dass Gewichstreduktion alle Probleme löst, aber viele. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Ich weiß auch, dass es oft ein schwieriger, z. T. komplexer Auftrag ist, der manchmal viele Jahre währt. Und ich weiß, das kleinere Reduktionserfolge, obwohl noch weit vom Wunschgewicht entferen, sehr viel bewirken können. 5 oder gar 10 Kilo weniger wirken sich nicht selten enorm aus. (Blutdruck, Insulinmenge, Schmerzen, allgemeines Wohlbefinden, Herzleistung, Atemnot, Blutwerte etc. etc.... .) ich bin überzeugt: der Großteil der o.a. Probleme könnte gelöst werden, mindesten aber deutlich gemindert.

Das kann sich richtig lohnen , das anzugehen: ob die DRV, KK hilft oder wer auch immer ist letztlich auch egal. Aber natürlich sollte man die Möglichkeiten kennen.

Glück auf!
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Alt 30.05.2014, 03:45   #32
Delaode->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 26.11.2009
Beiträge: 27
Delaode
Standard AW: Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

Ähh, also erstmal bin ich keine "sie".

Und mit der Gewichtsreduktion predige ich auch seit
Jahren, glaubt mir...ich hab da auch kein Verständnis
für....leider ändert das alles nichts daran, dass ich
nunmal meist vor der Wahl stehe zu helfen oder sie
einfach hängenzulassen.....

Rente und Behinderung wird sie hoffentlich in der
nächsten Zeit endlich mal angehen.

Mir ist allein schon dadurch geholfen dass ich durch
die Antworten hier, bei Ihrem nächsten Termin, zu dem
ich wenn möglich mitfahren werde, genug Argumente
habe um den SB hoffentlich von einigen hier genannten
Problemen zu überzeugen.
Delaode ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2014, 11:53   #33
Dagegen72
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 11.10.2010
Beiträge: 5.842
Dagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 Enagagiert
Standard AW: Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

hi Herr Delode

du tust das Beste :)

Du denkst aber auch daran, dass deine Mutter für sich selbst verantwortlich ist?

da
Zitat:
ich
nunmal meist vor der Wahl stehe zu helfen oder sie
einfach hängenzulassen.....
sie sich zu sehr auf dich verlassen kann??

Lasse ihr doch mal die Chance, selbst zu agieren? Vielleicht mobilisiert das neue Energie bei ihr, wenn sie sieht, es geht nicht anders, weil du ihr einfach nicht mehr beistehen kannst? Ansonsten könnte man sich ja auch mal nach anderen HelferInnen welcher Art auch immer umsehen?

Ich bin auf jeden Fall für zusammen halten und für Familie .. aber - das gesunde Maß darf man vielleicht auch immer gerne im Auge behalten, oder?

LG
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:
Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2014, 13:59   #34
P123
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

Zitat von Delaode Beitrag anzeigen
Nun, leider hat meine Mutter die EGV wohl nach der Vorstellung
beim Amtsarzt unterschrieben, wie gesagt...sie lässt sich sehr leicht
einschüchtern und will eigentlich die Termine nur ohne viel Tara
hinter sich bringen.
Nun ja, wenn Du Dir auch nicht alles gemerkkt hast, ist es doch nicht unwahrscheinlich, daß Deine Mutter die Tragweite des Gutachtens nicht erfassen konnte. Also wäre es recht sinnvoll - wie bereits vorgeschlagen - das Gutachten anzufordern (notfalls spendet Ihr dafür einem Anwalt mal ein paar Euros für das Aufsetzen der Anschreiben) und dann mit diesen Zetteln zum Hausarzt zu gehen und sich den Inhalt eingehend erläutern zu lassen. Ihr - Deine Mutter und Du - seid ja keine Mediziner. Und wenn Ihr das Gutachten letztlich erklärt bekommen und dann auch verstanden habt, wird sich möglicherweise herausstellen, daß die EGV völlig daneben ist. Und das ist dann für Deine Mutter der Anlaß, die EGV zu kündigen.

Zitat von Delaode Beitrag anzeigen
Grund für die Maßnahme wäre wohl einfach eine Aktivierung, also damit
sie mal wieder vor die Tür kommt......
Vielleicht gibt es ja bei Euch einen Sportverein, in dem ältere Mitglieder regelmäßig spazieren gehn. Dann hat sie das auch.

Zitat von Delaode Beitrag anzeigen
Edit: Grad nochmal kurz telefoniert, Fahrtkosten werden wohl lt. meiner
Mutter aus dem Grund nicht übernommen weil ich sie fahre, nur Buskosten
wären wohl einforderbar o_O
Euch ist aber schon mal aufgefallen, daß Ihr dort dreist angelogen werdet? Man kann ja im JC nicht mal nach der Uhrzeit fragen. Der Kilometersatz für Fahrten mit dem PKW beträgt 0,20 Euro je Kilometer. Einen solchen brauchte es nicht, wenn man tatsächlich nur Fahrkarten ersetzen würde.

Zitat von Delaode Beitrag anzeigen
Das Arbeitsamt sieht also nicht ein, daß meine Mutter nicht mit dem Bus fahren kann. Wie gesagt wohnen wir hier sehr ländlich, zum Amtsarzt waren es über 40km mit dem Auto. Die Busverbindungen sind extrem spärlich ...
... und der SB im JC ist mit Sicherheit nicht so helle, die Zeiten der Einladungen mit dem Busfahrplan abzustimmen. Hebt man sich die Einladungen auf, läßt sich das nachweisen, wenn man das Fahrgeld dann mal einklagt.

Zitat von Delaode Beitrag anzeigen
Weiterhin handelt es sich bei der
Maßnahme wohl um so eine Art Haushaltsdienst, wo man für andere Leute
wäsche wäscht usw....unglaublich
Es gibt hier im Forum einige sehr brauchbare Ratschläge zum Umgang mit Maßnahmezuweisungen und -trägern.
  Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2014, 12:13   #35
Dagegen72
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Registriert seit: 11.10.2010
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Zitat:
Zitat von Delaode]
Edit: Grad nochmal kurz telefoniert, Fahrtkosten werden wohl lt. meiner
Mutter aus dem Grund nicht übernommen weil ich sie fahre, nur Buskosten
wären wohl einforderbar o_O
Zitat P123:
Zitat:
Euch ist aber schon mal aufgefallen, daß Ihr dort dreist angelogen werdet? Man kann ja im JC nicht mal nach der Uhrzeit fragen. Der Kilometersatz für Fahrten mit dem PKW beträgt 0,20 Euro je Kilometer. Einen solchen brauchte es nicht, wenn man tatsächlich nur Fahrkarten ersetzen würde.


Sogar wenn ich mit dem Fahrrad zu Arbeit fahre (oder zu Fuß??? ) hat man steuergesetzlich Anspruch auf die Pendlerpauschale. Aber: steuergesetzlich = JC-gesetzlich?????


Zitat:
Den Weg zur Arbeit subventioniert der Gesetzgeber in Form einer Pauschale: Für Ihre Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte können Sie eine Entfernungspauschale in Höhe von 0,30 Euro für jeden vollen Entfernungskilometer als Werbungskosten von der Steuer absetzen - unabhängig davon, wie Sie zur Arbeit und wieder nach Hause gelangen. Dadurch sinken Ihr zu versteuerndes Einkommen und Ihre Steuerlast.
Mehr hierzu bei: Pendlerpauschale / Entfernungspauschale / Kilometergeld / Fahrtkosten zur Arbeit - Finanztip



@ Delode: du musst dem JC klar machen, dass du aus eigenberuflichen Gründen keine Chauffeurdienste tätigen kannst.



Also ich hatte mal den Fahrtkosten-Ärger: wenn ich vor unterschreiben eines Arbeitsvertrages einen Fahrtkosten-Antrag gestellt hätte, hätte ich was bekommen, da aber schon unterschrieben, dann also nicht!!!!! ><
__


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