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Start > > -> Bin ich gezwungen,in die Behinderten-Werkstatt zu gehen?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 23.05.2011, 18:52   #26
cosmich
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Standard AW: Bin ich gezwungen,in die Behinderten-Werkstatt zu gehen?

Zitat von Freydis Beitrag anzeigen
Cosmich hat beim Sozialverband einen eigenen Sachbearbeiter. Ich war noch gar nicht beim Sozialverband. Ich nehme an, der war auch behilflich bei der Zusammenstellung der Unterlagen für den Behindertenausweis und hat möglicherweise auch mit Vollmacht von Cosmich den GdB-Antrag gestellt und durchgedrückt. Ich habe selber den Behindertenbescheid beantragt. Auf die Idee brachten mich Kollegen von einer Maßnahme. Jedenfalls ist dieser Sachbearbeiter auch in der pflicht gegebenenfalls darauf zu achten, dass alles rund läuft.

Cosmich, laß Dir von Deiner SB genau erklären weshalb Du nun in diese Werkstatt gehen sollst. Vielleicht ist es ein harmloser Grund. In jedem Fall bedeutet es nicht, dass Du für immer und ewig in einer B-Werkstatt arbeiten mußt.

Erklärt wurde mir das. Die meinen das auch bestimmt gut. Aber das ist nicht richtig. Darum geht es.

Welchen Beruf hast Du eigentlich gelernt? Du schreibst etwas von Büroarbeit, dann von Kindergarten und dann von Fahrradladen.
Vielen Dank erstmal für die Infos!

Ich habe eine Lehre als Rechtsanwaltsgehilfin (ohne Brief) gemacht. Kindergarten ist ja Bürgerarbeit. Und das mit dem Fahrradladen ist meine Chance auf eine unbefristete Arbeitsstelle.
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Alt 23.05.2011, 22:26   #27
Arbeitssuchend
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bin ich gezwungen,in die Behinderten-Werkstatt zu gehen?

Zitat:
Und Probezeit ist ja 6 Monate. Im Vertrag steht keine Probezeit drin, ich denke mal, dass das Gesetzliche dann fasst.
Wenn im Vertrag keine Probezeit drinsteht, gibt es auch keine Probezeit!
Es gelten dann die gesetzlichen Kündigungsfristen gemäß
§ 622 Abs. 1 BGB
d.h. Kündigungsfrist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Monats.

Wenn Du noch keine 6 Monate im Betrieb bist,
hast Du sowieso keinen Kündigungsschutz und die Fa. kann Dir ohne Angabe von Gründen kündigen.

Deshalb:
Ich würde den Aufhebungsvertrag nicht unterschreiben
und die Fa. darauf hinweisen, dass sie Dir ja ordnungsgemäß kündigen kann.

Lass Dich bitte nicht unter Druck setzen!

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 23.05.2011, 23:40   #28
Erolena
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Beiträge: 5.935
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Standard AW: Bin ich gezwungen,in die Behinderten-Werkstatt zu gehen?

Unterschreib den Aufhebungsvertrag nicht. Niemand "muss" einen Aufhebungsvertrag unterschreiben.

Lass dich ganz normal kündigen. Dann gibt es keine Probleme beim ALG 2.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2011, 07:27   #29
cosmich
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Standard AW: Bin ich gezwungen,in die Behinderten-Werkstatt zu gehen?

Ich bin seit 2 Wochen krankgeschrieben.

Reicht es aus, dass ich mind. einen Tag zur Arbeit gehe, und dann wieder am nächsten Tag krank geschrieben werde, damit ich nicht diese 6 Wochen durch habe, als arbeitsunfähig zu gelten und nicht Krankengeld zu bekomme?


Und muss ich zum Gespräch auf der Arbeit zum Besprechnungsraum? Die Chefin hat dann immer eine Mitarbeiterin dabei. Die redet eh nur nach ihrem Mund.
Kann ich dann sagen: "Nein, ich möchte kein Gespräch führen."
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Alt 24.05.2011, 07:36   #30
cosmich
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Standard AW: Bin ich gezwungen,in die Behinderten-Werkstatt zu gehen?

Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen
Deshalb:
Ich würde den Aufhebungsvertrag nicht unterschreiben
und die Fa. darauf hinweisen, dass sie Dir ja ordnungsgemäß kündigen kann.

Lass Dich bitte nicht unter Druck setzen!

Grüße
Arbeitssuchend

Habe vorhin bei der Zentrale angerufen. Die nannte den Aufhebungsvertrag wirklich Kündigungsschreiben. Sie meinte, dass das Kündigungsschreiben keinen Grund braucht. Weil ich ihr sagte, dass ich den Aufhebungsvertrag nicht unterschreiben werde, und schon gar nicht ohne Angabe von Gründen (Rückenleiden und dass die eine brauchen die fit ist).

Ich sagte ihr, dass ich einen Aufhebungsvertrag von einem Kündigungsschreiben unterscheiden kann.

Die halten mich wohl für blöd, oder die sind völlig blöd, oder warum will sie mir den Aufheb-V als ein K-Schreiben verkaufen?
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Alt 24.05.2011, 20:19   #31
Arbeitssuchend
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Standard AW: Bin ich gezwungen,in die Behinderten-Werkstatt zu gehen?

Zitat von cosmich Beitrag anzeigen
Ich bin seit 2 Wochen krankgeschrieben.
Reicht es aus, dass ich mind. einen Tag zur Arbeit gehe, und dann wieder am nächsten Tag krank geschrieben werde, damit ich nicht diese 6 Wochen durch habe, als arbeitsunfähig zu gelten und nicht Krankengeld zu bekomme?
Nein, wenn Du wieder auf dieselbe Erkrankung krank geschrieben wirst, zählen die 6 Wochen weiter.
Wieso willst Du kein Krankengeld?
Wenn Du das Arbeitsverhältnis beendet ist und Du weiter Krankengeld bekommst, liegst Du finanziell günstiger, da das Krankengeld höher ist als das ALG.

Zitat von cosmich Beitrag anzeigen
Und muss ich zum Gespräch auf der Arbeit zum Besprechnungsraum? Die Chefin hat dann immer eine Mitarbeiterin dabei. Die redet eh nur nach ihrem Mund.
Kann ich dann sagen: "Nein, ich möchte kein Gespräch führen."
Du könntest darauf bestehen, dass Du einen Zeugen zum Gespräch mitnimmst, z.B. ein Mitglied des Betriebsrates (falls Euer Betrieb einen BR hat). Oder sonst halt einen anderen Kollegen.
Sozusagen als "Gleichgewicht der Kräfte".
Ansonsten würde ich das Gespräch verweigern und darum bitten, dass die Dir ihr Anliegen schriftlich mitteilen.

Meine Begründung bei so was ist dann immer: Um Missverständnisse bei der Kommunikation zu vermeiden

- - - -

Nicht dort anrufen - alles schriftlich bitte!
Es stimmt, dass eine Kündigung ohne Angabe von Gründen erfolgen kann.
Innerhalb der ersten 6 Monate eines Beschäftigungsverhältnisses sowieso.
Bei Kleinbetrieben bis zu 10 Mitarbeitern kann auch später die Kündigung ohne Angabe von Gründen erfolgen.

Logisch, dass die Dir den Aufhebungsvertrag als Kündigung verkaufen wollen. Denn wenn die Dir kündigen, kannst Du gegen die Kündigung vorgehen. Wobei Du bei einer Kündigung innerhalb der Probezeit im Grunde sowieso keine Chance hast.

Falls die absolut auf einer Unterschrift bestehen, könntest Du über Deine Unterschrift schreiben:
"gelesen"
(das heißt nämlich dann nicht, dass Du mit dem Inhalt des Schreibens einverstanden bist).

Aber sicherer bist Du imho, wenn Du nichts unterschreibst.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 24.05.2011, 20:46   #32
Erolena
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Standard AW: Bin ich gezwungen,in die Behinderten-Werkstatt zu gehen?

Ich schreibe nirgendwo drunter "gelesen: Unterschrift".
Denn von so einem Vertrags-Exemplar mache ich dir in 5 Minuten eine Farbkopie, auf der das Wörtchen "gelesen" verschwunden ist und nur noch die Unterschrift übrig geblieben ist.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2011, 20:54   #33
Arbeitssuchend
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bin ich gezwungen,in die Behinderten-Werkstatt zu gehen?

Hallo,

dann könnte notfalls vor Gericht nachgewiesen werden, dass es eine Kopie ist und nicht die Original-Unterschrift.
Man könnte das Formular mit der Original-Unterschrift zur Vorlage verlangen, auf dem dann das "gelesen" steht.
Ist natürlich wieder Aufwand.

Allerdings wäre der Ersteller der Farbkopie dann strafrechtlich dran.
Denn das was der gemacht hat wäre Urkundenfälschung.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 25.05.2011, 07:28   #34
cosmich
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bin ich gezwungen,in die Behinderten-Werkstatt zu gehen?

Ich war gestern beim Sozialverband Deutschland. Die meinten, dass ich den Aufhebungsvertrag ruhig ohne Sorgen unterschreiben kann. Das habe ich dann auch getan.

Habe dann anschließend den Aufhebungsvertrag bei der Chefin abgegeben und die meinte, dass jetzt ein Kündigungsverfahren im Gange wäre, weil ich ein Kündigungsschreiben wollte. Und der Betriebsrat würde sich auch noch bei mir melden.

JC weiss Bescheid, mit dem Aufhebungsvertrag und den gesundheitlichen Gründen etc. und ich würde ab Juni weiterhin Geldleistungen bekommen.
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