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Alt 09.10.2009, 16:10   #26
Kerstin_K
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Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

Es kommt ja auch wirklich auf die Aufgabenkreise an. Ich weiss von einem jungen Mann, der auch an Schizophrenie erkrankt ist. Den haben seine Eltern unter Betreuung stellen lassen nur fr die Gesundheitssorge. Das ganze hat einzig und alleine den Hintergrund, dass sie ihn nur auf dem Weg dazu bringen konnten, seine Medikamente regelmäßig zu nehmen.
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Viele Grüße aus Hannover
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Alt 09.10.2009, 16:13   #27
penelope
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penelope
Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Es kommt ja auch wirklich auf die Aufgabenkreise an. Ich weiss von einem jungen Mann, der auch an Schizophrenie erkrankt ist. Den haben seine Eltern unter Betreuung stellen lassen nur fr die Gesundheitssorge. Das ganze hat einzig und alleine den Hintergrund, dass sie ihn nur auf dem Weg dazu bringen konnten, seine Medikamente regelmäßig zu nehmen.
richtig, und genau das wollte ich zum Ausdruck bringen, und vor allem welche Medis
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Alt 09.10.2009, 16:53   #28
Muzel
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Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

Penelope, wenn du unter gesundheitlicher Betreuung gestellt wirst, willigst du nicht mehr selbst in die geplante OP ein, sondern es wird dein Betreuer gefragt. Es gibt keine Betreuung, die nur für die Medikamenteneinnahme zuständig wäre.
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Alt 09.10.2009, 17:28   #29
Kerstin_K
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Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

Aber bei größeren Eingriffen muss der Betreuer zuerst das Gericht informieren. Und der Betreute kann auch selber einwilligen, wenn er dazu in der Lage ist. Einen Einwilligungsvorbehalt durch den Betreuer gibt es nur selten.

Wir haben bei meiner Mutter die Betreuung dazu genutzt, uns von den Ärzten gründlich über den Eingriff, Risiken und Alternativen aufklären zu lasen. Meine Mutter selber hätte das nicht mehr verstanden bzw. letztes Jahr war sie ja nichtmal bei Bewußtsein. Gerade bei Operationen sehe ich in einer Betreuung kaum ein Risiko. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Betreuer seinen Schützling auf diesem Weg zu risikoreichen aber nicht zwingend notwendigen Eingriffen zwingt.

Wir hatten jetzt im Frühjahr und Sommer folgende Situation: Meine Mutter wußte seit 20 Jahren oder so, dass sie Divertikel im Dickdarm hat. Die haben sich aber immr ruhig verhalten, obwohl sie in Sachen Ernährung wenig Rücksicht daruf genommen hat. Dann im Frührjahr die erste Darmentzündung. Ins Krankenhaus. Antibiotikatherapie. Alles wieder okay. 14 Tage nachdem die Antibiotika abgestzt waren, das gleiche Spiel von vorne. Die Ärzte dachten über OP nach. Meine Mutter sagte, dass sie seit vielen Jahren mit den Divertikeln lebt und dass sie keine OP will. Wieder Antibiotika. 14 Tage später das ganze nochmal. Die Ärzte rieten jetzt eindeutig zur OP, aber sie hatte stark abgenommen und war si geschwächt, dass man nicht wirklich sicher war, ob sie diese OP überstehen würde. Auch unser Hausarzt war dagegen. ASLso wieder Antibiotika. Inzwischen konnte ich schon im Voraus im Kalender anstreichen, wann ich wieder den Karnkenwagen bestellen durfte und länger als 10 Minuten brauchten wir für die Krankenhaustasche auch nicht mehr. Ja, und dann wr die OP nicht mehr zu vermeiden. Meine Mutter wurde ertmal aufgepäppelt und wir haben sie ganz behutsam vorbereitet. Das Problem bei so einer Sigmaresektion ist nämlich, dass erst unter der OP entschieden werden kann, ob ein künstlicher Darmausgang zumindest für einen begrenzten Zeitraum gelegt werden muss. Ich wusste, dass für meiner Muter so eine Stomaversorgung eine absolute Horrorvorstellung war. Also mussten wir ihr zwar sagen, dass das passieren kann, aber ihr gleichzeitig die Angst nehmen. Sie selber hätte nur aus diesem Grund, wenn sie ohne Betreuung gewesen wäre, die Op wohl verweigert. Aber es gab wirklich keine Alternative mehr. Und auf Grund Ihrer Demenz hate meine Muter die vielen Krankenhausaufenthalte einfach vergessen, so dass sie eben auch nicht mehr wirklich objektiv entscheiden konnte.

Meine Mutter hat die 5-Stündige OP übrigens inzwischen gut überstanden und sie brauchte keinen künstlichen Darmausgang. Sie kam anschleißend in die Reha und ist seit Mitte September wieder zu Hause. Sie ist zwar noch recht wackelig auf den Beinen, aber da arbeiten die Physitherapeuten mit ihr dran. Das Kuzzeitgedächtnis ist das größte Problem, aber dafür bin ich ja da.
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Viele Grüße aus Hannover
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Alt 09.10.2009, 18:06   #30
Muzel
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Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

Ich habe einen minderjährigen Sohn und da muss ich auch entscheiden, ob er operiert werden darf oder nicht, vom Einwilligungsvorbehalt einmal abgesehen. Er möchte sich gern einem Eingriff unterziehen. Aktuelle Beschwerden oder Schmerzen hat er nicht. Wenn er das unbedingt machen will, würde ich einwilligen. Mir wäre es lieber, wenn er das auf eigene Verantwortung macht. Diese Möglichkeit steht natürlich bei einer dementen Frau kaum zur Verfügung.
Ich bin selbst wegen einer psychischen Behinderung schwer behindert und möchte gern selbst entscheiden, ob ich operiert werden will oder nicht. Ich möchte auch das Recht behalten mich gegen ärztlichen Rat zu verhalten.
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Alt 09.10.2009, 18:28   #31
Kerstin_K
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Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

Zitat:
Ich möchte auch das Recht behalten mich gegen ärztlichen Rat zu verhalten.
Muzel, dass kann ich sehr gut verstehen. Auch für den Betreuer, der dann die Entscheidung treffen muss, ist das manchmal nicht leicht.

Die Grenze ist für mich da, wo eine Entscheidung gegen den ärztlichen Rat Lebensgefahr bedeutet. Bei miner Mutter wr da ja wirklich kein Zustand mehr. Bei so einer Darmentzündung hat sie jedes mal ganz plötzlich starke Schmerzen gehabt, hohes Fieber, Erbrechen selbst von klarem Wasser, alles kam entweder oben oder unten flüssig wieder raus. Dann dehydriert man ganz schnell und dann muss man unbedingt Flüssigkeit über den Tropf zuführen.

Sicher war die OP ein goßes Risiko aber ohne die Op, das hätte meine Mutter auch nicht mehr lange durchgehalten, das stand fest. Wir haben es ja immer wieder versucht.

Ich hätte es auch nicht akzeptiert, wenn meine Mutter die OP nur wegen der eventuellen Stomaversorgung abgelehnt hätte. Sicher ist das nicht schön, aber es gibt sclimmeres und ich wusste halt auch, dass sie das nur von ganz früher vor dreissig Jahgren oder so kannte und heutzutage ist das ja ganz anders versorgt sowas. Da hätte ich allles getan, um sie überzeugen.

Wenn sie heute manchmal nen Bock hat, weil sie halt grundsätzlich gegen Tabletten ist, dann lasse ich das auch nicht durchgehen. Sie nimmt drei Stück am Tag (Betablocker, was gegen hohen Blutdruck und ASS). Die Dinger haben keine Nebenwirkungen, aber ohne, das währe lebensgefährlich. Meine Schwester sagt oft: "In mancher Hinsicht muss man mit dementen Menschen umgehen wie mit dreijährigen. Da hat sie nicht Unrecht, denn Dein Kind würdest Du es auch nicht durchgehen lassen, wenn es ein lebenswichtiges Medikament nehmen müste und es dieverweigert, weil das Zeug nicht schmeckt.

Ich kann nur jedem empfehlen, bei Zeiten eine Vorsorgevollmacht aufzusetzen, in der festgelegt wird, wer entsscheiden soll, wenn man selber nicht mehr dazu in der Lage ist. Ausserdem eine Patientenverfügung, woe drinsteht, was man auf keinen Fall möchte, z. B. bestimmte lebenserhaltende Maßnahmen. Das ist auch für den Betreuer eine große Entlastung.

Das man in diese Situation kommt, dass kann ganz ganz schnell gehen und dann haben die Angehörigen ja auch noch mit den eigenen Gefühlen zu kämpfen.
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Viele Grüße aus Hannover
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Alt 09.10.2009, 19:38   #32
Muzel
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Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

Kerstin, ich wüsste gar nicht, was ich in so eine Patientenverfügung schreiben sollte, denn ich wäre für den Krankheitsfall nicht mehr in der Entscheidungsverantwortung. Bei meiner Mutter ist die Angelegenheit ganz einfach. Sie hat Alzheimer und sie sagt zu allem "ja" und "amen", was mein Vater sagt. Das hat sie aber immer so gemacht.
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Alt 09.10.2009, 19:52   #33
penelope
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Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

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Penelope, wenn du unter gesundheitlicher Betreuung gestellt wirst, willigst du nicht mehr selbst in die geplante OP ein, sondern es wird dein Betreuer gefragt. Es gibt keine Betreuung, die nur für die Medikamenteneinnahme zuständig wäre.

nein Muzel, ich will möchte und brauche kein Betreuer, nur EU Antrag
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Alt 09.10.2009, 20:17   #34
Muzel
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Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

Penelope, mach dich nicht verrückt. Du bist VdK-Mitglied. Besprich die Angelegenheit mit dem Verein.
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Alt 09.10.2009, 20:20   #35
penelope
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Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Penelope, mach dich nicht verrückt. Du bist VdK-Mitglied. Besprich die Angelegenheit mit dem Verein.
ich bin nicht der Treadsteller
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Alt 09.10.2009, 20:35   #36
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Penelope! Ich halte dir alle Daumen!
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Alt 09.10.2009, 20:44   #37
penelope
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Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

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Penelope! Ich halte dir alle Daumen!

Danke nett von dir
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Alt 11.10.2009, 19:35   #38
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Kerstin, ich wüsste gar nicht, was ich in so eine Patientenverfügung schreiben sollte, denn ich wäre für den Krankheitsfall nicht mehr in der Entscheidungsverantwortung. Bei meiner Mutter ist die Angelegenheit ganz einfach. Sie hat Alzheimer und sie sagt zu allem "ja" und "amen", was mein Vater sagt. Das hat sie aber immer so gemacht.
Hallo Muzel,

Dir ist abe schon klar, dass das Problem damit nur verschoben ist. Dein Vater muss jetzt für Deine Mutter entscheiden und damit steht er unter Umständen vor einem Gewssenskonflikt.

Ich habe jedenfalls durch die Ereignisse rund um meine Mutter einige Mitglieder meiner Familie ganz anders als vorher kennenegelernt. Und ich weiss ganz genau, wen ich im Ernstfall keinesfalls als Betreuer haben will. Meine Wunschkandidatin lebt leider ganz am anderen Ende de Republik. Das ist praktisch dann einfach nicht umsetztbar. Ich ahbe mich mit dieser Person aber genau abgesprochen, was ich will und was nicht und das aben wir auch schriftlich fixiert. Sie würde dann alles notwendige einleiten, damit bestimmte Leute keinesfalls meine Betreuer werden.
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Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online  
Alt 11.10.2009, 20:28   #39
Muzel
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Weißt du Kerstin, eine über Patientenverfügung kann man verschiedener Ansicht sein. Ich halte davon nicht viel. Was immer die kranke Person verfügt hat, als Betreuer muss man dies umsetzen und ich finde das im konkreten Fall sehr hart.
Mein Vater hat nie selbstständig ein persönliche Entscheidung getroffen. Er ist immer zu einer Autoritätsperson gegangen, die für ihn entschieden hat. Damit war immer für ihn der Fall erledigt. Meine Eltern haben die goldene Hochzeit lange hinter sich.
Muzel ist offline  
Alt 11.10.2009, 20:32   #40
HajoDF
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Hajo, wieso meinst du, dass die behandelnden Ärzte oder Therapeuten an den Amtsarztbefund kommen könnten? Micci ist doch vom Sozialamt dort hin geschickt worden.
Welche Ärzte man dem Versorgungsamt bekannt gibt und entsprechend von der Schweigepflicht entbindet, dass bleibt doch einem selbst überlassen. Wenn du da mehr weißt, warte ich auf Nachricht.
Zitat:
2.4 Durchbrechung der ärztlichen Schweigepflicht

Eine Durchbrechung der ärztlichen Schweigepflicht ist zulässig, wenn gesetzliche Vorschriften dem Arzt eine Pflicht oder ein Recht zur Offenbarung auferlegen bzw. geben. Der Arzt ist des Weiteren berechtigt, Informationen weiterzugeben, wenn der Patient seine Einwilligung ausdrücklich oder konkludent erteilt hat. Eine konkludente bzw. stillschweigende Einwilligung liegt immer dann vor, wenn der Patient aufgrund der Umstände von einer Informationsweitergabe durch den Arzt an Dritte ausgehen muss. Eine Offenbarungsbefugnis kann sich darüber hinaus auch aus der sog. mutmaßlichen Einwilligung ergeben, wenn der Patient seine Einwilligung nicht erklären kann, beispielsweise weil er ohne Bewusstsein ist. Die mutmaßliche Einwilligung ist gegeben, wenn der Arzt davon ausgehen kann, dass der Patient im Fall seiner Befragung mit der Offenbarung einverstanden wäre, oder wenn offenkundig ist, dass der Patient auf eine Befragung keinen Wert legt.
Bundesärztekammer - Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis
Außerdem sollte man hierbei nicht "rumkrücken", das macht überhaupt keinen Sinn.
HajoDF ist offline  
Alt 11.10.2009, 20:57   #41
Kerstin_K
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Weißt du Kerstin, eine über Patientenverfügung kann man verschiedener Ansicht sein. Ich halte davon nicht viel. Was immer die kranke Person verfügt hat, als Betreuer muss man dies umsetzen und ich finde das im konkreten Fall sehr hart.
Mein Vater hat nie selbstständig ein persönliche Entscheidung getroffen. Er ist immer zu einer Autoritätsperson gegangen, die für ihn entschieden hat. Damit war immer für ihn der Fall erledigt. Meine Eltern haben die goldene Hochzeit lange hinter sich.
Hallo Muci,

mit der Einstellung kann man sich dann die Patienten verfügung wirklich sparen. Aber dann muss man halt auch damit leben, dass im Ernstfall fremde Leute Entscheiden. Ich würd das nicht wollen. Ich habe da im letzten Jahr Dinge erlebt, de mich dazu gebracht haben ganz eindeutig zu sagen, was ich nicht will.

Als Breuer eine Patientenverfügng umzusetzene ist im Einzelfall sicher nicht leicht, aber als Btreuer zu entscheiden ohne eine Vorgabe, was der Betroffene gewollt hätte, wie er entschieden hätte, ist sicher auch nicht leichter. Im Fall meiner Mutter gab es z. B. eine Ärztin, die am liebsten die Betmungsmaschine abgestellt hätte, als meine Mutter im Koma lag. Und dann ist sie nach vier Wochen wieder aufgewacht und heute hat sie gerade mal ne Pflegestufe 1. Gut, ganz alleine könnte sie nicht mehr leben, aber mit Unterstützung ist das kein Problem.
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Kerstin_K ist gerade online  
Alt 11.10.2009, 21:16   #42
Muzel
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Kerstin, hatte deine Mutter eine Patientenverfügung verfasst? Ich stelle mir das ganz schrecklich vor, wenn mein Mann verfügt, dass er im Ernstfall die Nahrung und die Getränke verweigert und ich das umsetzen soll.
Muzel ist offline  
Alt 11.10.2009, 21:22   #43
Kaulquappe
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Kaulquappe
Standard AW: ges. Vormund wegen Schizophrenie?

@ micci0815

Wahrscheinlich bekommst du hier: Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener wichtige Infos.
Kaulquappe ist offline  
Alt 11.10.2009, 23:44   #44
Kerstin_K
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Kerstin, hatte deine Mutter eine Patientenverfügung verfasst? Ich stelle mir das ganz schrecklich vor, wenn mein Mann verfügt, dass er im Ernstfall die Nahrung und die Getränke verweigert und ich das umsetzen soll.
Nein Muzel, meine Mutter hatte sich mit dem Thema befasst, ist aber nicht mehr dazu gekommwn, das Formular auszufüllen.

SIcher ist das furchtbar und immereine Gratwanderung, aber andererseits: Meine Schwester sagte mal, wenn es eine Ptientenverfügung meiner Mutter gäbe, würde sie die nicht respektieren. DAs finde ich schrecklich und das ist einer der Gründe, warum ich mine Schwester NIE als betreuerin würde haben wollen.
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Viele Grüße aus Hannover
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