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Start > > -> "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 25.01.2012, 18:11   #51
hartaber4
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Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Zitat BRINAT:
Zur Abkürzung des Procedere im Beispiel 1:
Jemand geht mit seinem Hund spazieren und der Hund erledigt sein Geschäft auf einer gut einsehbaren Grünfläche. Der hundehalter hockt sich daneben und läßt die Hosen runter. Nicht schön, aber das Tütchen aus der Hosentasche bringt die Rettung. Wattn nu?


Kann ich toppen:

1.) Hund rubbelt am Bein eines Fremden= "Der will ja nur spielen...!"


2.) Mensch rubbelt mit Genital ungefragt am Bein eines Fremden =

"Ich will ja nur ejakulieren!"


Was da wohl passiert ??

Bringt das "Tütchen" die Wendung?
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 18:14   #52
BRINAT
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Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

na dett wird ja wohl lustisch aufe Wiese vorm Bundestach!
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Alt 25.01.2012, 18:15   #53
hartaber4
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Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Zitat von KAHMANN Beitrag anzeigen
Ich hab meine Vermittlungs Sachbearbeiterin laut angeschrien.

"Steht bei mir Idiot auf der Stirn?"

Die SB wird sich gedacht haben:

NEIN.... dort steht: "Sie haben meinen wunden Punkt getroffen!"

(In fast allen Sprachen "lesbar" ...... und Blinde hätten den Unterton sicher rausgehört)

Nie vergessen:

So ein SB bekommt Brutto bestimmt zwischen 2500-3500 im Monat....... und du nur dein RB/KDU "Bedarf".

Er bekommt Geld dafür dich zu "mobben" ... entweder ignoriert er dich...weil er keinen Bock hat... oder du bietest ihm den "Schlüsselreiz" hier weiter zu bohren... (Maßnahmenkatalog aufruf...)

Wer´s mag...

(ich vertrete nicht die Meinung "devotes Kuschen vorm SB".... aber den mein Seelenleben so offen zu zeigen..eher nein)
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 18:23   #54
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Zitat von BRINAT Beitrag anzeigen
Um rasch und adäquat zu handeln, könnte es Dir rein medizinisch die Stimme verschlagen haben. Mit einer Heiserkeit kann man nicht sprechen. Um neuen Termin bitten und mit Begleitung fürs mitschreiben wieder hingehen.
Das ist kein schlechter Vorschlag. Allerdings würde ich keinesfalls um einen neuen Termin bei einem Arzt bitten.

Das müssen die machen. Und sie müssen es ordentlich begründen. Einfach sagen "ja, Sie wollen da diesen Job nicht machen", geht nicht. Dafür haben sie die Möglichkeit einer Sanktion und können sie ausschöpfen, dafür brauchen sie dir keinen Arzt-Termin anzuhängen.

Du kannst freundlich fragen, ob man dir erklären kann, weswegen ein Arzt hinzugezogen wurde und dass du es als sehr merkwürdigen Vorgang empfindest, ohne Ankündigung mit einem Arzt konfrontiert zu werden. Sag am Besten noch "so etwas macht ja nicht einmal das Gesundheitsamt".

Dann erklärst du freundlich, dass du einen Gutachter-Termin, wenn, dann nur mit schriftlicher Ankündigung und fundierter Begründung akzeptierst (dann hättest du nämlich etwas in der Hand für einen Anwalt und das werden sie sich zweimal überlegen).

Dann bittest freundlich, erst einmal Abstand gewinnen zu dürfen und gehen zu dürfen, du müsstest jetzt diesen Vertrauensbruch erst einmal verarbeiten. Dann machst du auf dem Absatz kehrt und verlässt den Raum und gehst nach Hause.
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 18:31   #55
BRINAT
Gast
 
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Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Dann machst du auf dem Absatz kehrt und verlässt den Raum und gehst nach Hause.

Netter Auftritt!
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Alt 25.01.2012, 18:53   #56
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Zitat von BRINAT Beitrag anzeigen
Netter Auftritt!
Wobei ich fast sicher bin, dass da kein Arzt warten wird. Das wäre schon extrem merkwürdig und außergewöhnlich. Da war sicher nur ein Raumwechsel. Andererseits kann es nur positiv sein, sich innerlich auf solche "Merkwürditäten" einzustellen und sich ein paar Sätze, die man dann sagen möchte, im Kopf zurecht zu legen, ggfs. vorher üben.
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Alt 25.01.2012, 19:02   #57
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Zitat von Berenike1810 Beitrag anzeigen
Danke @JesseJames,

- Die neue Sabe (sie wechselten bei mir ständig) kenne ich noch gar nicht.

Aber die Zimmernummer passt eben "zu jener-welchen-Etage"

Ausserdem haben die Leute (dort) mich furchtbar auf dem Kieker.

Mich interessiert zunächst: was für eine rechtliche Handhabe habe ich noch ? - Um adäquat und rasch zu reagieren....?

Nach dem Script von Posting #1 ?

Berenike
.

Noch nie psychologisch aufgefallen bin....

.
@Berenike: nun mach dir nicht so nen Kopp - vielleicht haben die nur Platznot und da oben wurde ein Kämmerchen für eine neue und wer weiß ... "liebreizende" SB frei?

Im Ernst: WENN deine Befürchtungen eintreten und man jubelt einem schon auf solche Art und Weise über ein "Gespräch Bewerbersituation" eine andere Baustelle dezent mit unter, wäre für mich schon gleich beim Anblick einer 2. Person neben der SB der Fisch gelutscht, sollte sich dieser als "Soz-Päd." oder als Arzt vorstellen!

"Sie haben mich eingeladen, über meine Bewerbersituation zu sprechen? Dann bitte gleich einen neuen Termin hierzu und OHNE "Betreuer". SO nicht!"
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 19:20   #58
Berenike1810
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Berenike1810 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Hallo Leute,

vielen Dank für Eu're Antworten !!!!

- Hat mich schon etwas "aufgemuntert" und - ich bin sehr gespannt !!!

@gila: schwätz 'net sowas ! Ich bin bei denen unbeliebt. Als wehrhafte Begleitung Anderer.

Deshalb wollen die mich "endlich kriegen".

@Ferdinand: Danke ! - habe mich positiv, köstlich, ammüsiert .

Vielen Dank an alle !

Werde berichten.

Berenike
.
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Alt 25.01.2012, 19:21   #59
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Nur so Nur so Nur so Nur so Nur so Nur so
Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Hier mal reinschauen

PatVerfü - die schlaue Patientenverfügung

P a t i e n t e n v e r f ü g u n g (gemäß § 1901 a BGB)

Mit dieser Patientenverfügung möchte ich bindend festlegen, welche medizinischen Diagnoseerstellungen und Behandlungen ich
strikt ausschließen und welche ich billigen möchte und denen somit ein Bevollmächtigter oder sonstiger rechtlicher Stellvertreter von
mir zustimmen kann und welche er verweigern muss. Durch die Benennung von Vorsorgebevollmächtigten am Ende dieser
Patientenverfügung, deren Bevollmächtigung aber nur unter der Bedingung wirksam ist, wenn diese sich strikt an diese
Patientenverfügung halten, möchte ich eine eventuelle Anordnung einer Betreuung gegen meinen Willen durch ein
Betreuungsgericht funktionell ersetzen, um die Wahrnehmung meiner Interessen und Entscheidungsbefugnisse meine Person
betreffend für einen solchen Fall auf Personen meines besonderen Vertrauens zu übertragen und eine Unterbringung in einer
geschlossenen psychiatrischen Einrichtung strikt und verbindlich und unter allen Umständen zu unterbinden.
Da ich, ...................................................................... ....................................... Geburtsname........................................................... ...........
geb. am .................................................. in.................................................................... ...................................................................... ...
derzeit wohnhaft ...................................................................... ..................................................... Telefon-Nr. ...................................
die Existenz irgendeiner psychischen Krankheit abstreite, stattdessen den psychiatrischen Sprachgebrauch und psychiatrische
Diagnosen für eine schwere Persönlichkeitsverletzung und Verleumdung, sowie die Gefangennahme in einer Psychiatrie für eine
schwere Freiheitsberaubung und jede psychiatrische Zwangsbehandlung für Folter und schwerste Körperverletzung erachte, möchte
ich gemäß dem § 1901 a BGB hiermit eine Vorausverfügung errichten, um mich vor einer solchen Diagnostizierung bzw.
Verleumdung und deren Folgen zu schützen, indem ich verbiete, folgende medizinischen Maßnahmen an mir durchzuführen:
A) Unter keinen Umständen darf bei mir irgendeine psychiatrische Diagnose erstellt werden. Ich verbiete hiermit jedem
psychiatrischen Facharzt oder Fachärztin, mich zu untersuchen, genauso wie ich jedem anderen approbierten Mediziner untersage,
mich hinsichtlich irgendeines Verdachts einer angeblichen „psychischen Krankheit“ zu untersuchen. Allen Ärzten, die mich
untersuchen wollen, untersage ich, den Versuch irgendeine der Diagnosen, die im International Statistical Classification of Diseases
(aktuell ICD 10. Revision, German Modification) im Kapitel V mit den Bezeichnungen von F00 fortlaufend bis F99 als „Psychische
und Verhaltensstörungen“ bezeichnet werden, zu stellen, und um jede mögliche Unklarheit zu beseitigen, führe ich diese noch
genauer aus als:



Zitat von thomas Beitrag anzeigen
DIE LINKE: Bundesregierung definiert Freiwilligkeit neu

Ob man "Die Linke" nun mag oder nicht - man sollte zumindest lesen, was in obenstehendem Link veröffentlicht wird:

Ich bin sprachlos ...
Ein SACHBEARBEITER der Arbeitsagenturen darf nun entscheiden, ob der Erwerbslose sich einer psychologischen Begutachtung zu unterziehen hat?
Aufgrund WELCHER Kenntnisse und fachlichen Qualifikationen beurteilt denn eine VERMITTLUNGSFACHKRAFT, ob für einen Erwerbslosen eine solche "ärztliche Untersuchung erforderlich" (!) ist?

__

Verbrecher die wegen ihrer Verbrechen nicht belangt werden, werden immer mehr und härtere Verbrechen ausüben. Argemitarbeiter und Politiker....

Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, daß widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden. John Maynard Keynes

Nur so ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2012, 15:06   #60
ruhestein->Emailproblem
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ruhestein
Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Ergänzend zu diesem Post:

http://www.elo-forum.org/schwerbehin...gutachter.html

Ab Punkt 22:
"Es geht hier weniger um den Beistand, als mehr um die "Freiwilligkeit" an medizinischen Untersuchungen überhaupt teilnehmen zu müssen oder zu wollen."

http://www.elo-forum.org/schwerbehin...ml#post1021829
ruhestein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.01.2012, 12:51   #61
KAHMANN
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KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN
Cool AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Die SB wird sich gedacht haben:


Nie vergessen:

So ein SB bekommt Brutto bestimmt zwischen 2500-3500 im Monat....... und du nur dein RB/KDU "Bedarf".

Er bekommt Geld dafür dich zu "mobben" ... entweder ignoriert er dich...weil er keinen Bock hat... oder du bietest ihm den "Schlüsselreiz" hier weiter zu bohren... (Maßnahmenkatalog aufruf...)

Die wenigsten bekommen 2500 -3500€ das sind gerade mal sog. Weisungsbefugte.

IdR. erhalten diese Leute befristete Arbeitsverträge da natürlich ein Interessse besteht die Personen mit Einblick in die tatsächlichen Abläufe in gegebenen Abstand wieder los zu werden.

Zu welchem Pres jemand rechswidrige Weisungen befolgt ist doch eher unterschiedlich.

Personen welche direkt die Antragsannahme in der Eingangszone verweigern um damit die negativen Vorgaben der BA überhaubt erfüllen zu können, sind doch eher schlechter bezahlt.

So wie Frau Friedrich.
KAHMANN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.01.2012, 14:52   #62
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Ich habe noch etwas Interessantes gefunden. Hier ein Auszug einer Patientenverfügung:

Mit dieser Patientenverfügung möchte ich bindend festlegen, welche medizinischen Diagnoseerstellungen und Behandlungen ich strikt ausschließen und welche ich billigen möchte und denen somit ein Bevollmächtigter oder sonstiger rechtlicher Stellvertreter von mir zustimmen kann und welche er verweigern muss. Durch die Benennung von Vorsorgebevollmächtigten am Ende dieser Patientenverfügung, deren Bevollmächtigung aber nur unter der Bedingung wirksam ist, wenn diese sich strikt an diese Patientenverfügung halten, möchte ich eine eventuelle Anordnung einer Betreuung gegen meinen Willen durch ein Betreuungsgericht funktionell ersetzen, um die Wahrnehmung meiner Interessen und Entscheidungsbefugnisse meine Person betreffend für einen solchen Fall auf Personen meines besonderen Vertrauens zu übertragen und eine Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung strikt und verbindlich und unter allen Umständen zu unterbinden.

Da ich, ...

Geburtsname: _____________________________________
geboren am : __________________ in _________________

....die Existenz irgendeiner psychischen Krankheit abstreite, stattdessen den psychiatrischen Sprachgebrauch und psychiatrische Diagnosen für eine schwere Persönlichkeitsverletzung und Verleumdung, sowie die Gefangennahme in einer Psychiatrie für eine schwere Freiheitsberaubung und jede psychiatrische Zwangsbehandlung für Folter und schwerste Körperverletzung erachte, möchte ich gemäß dem § 1901 a BGB hiermit eine Vorausverfügung errichten, um mich vor einer solchen Diagnostizierung bzw. Verleumdung und deren Folgen zu schützen, indem ich verbiete, folgende medizinischen Maßnahmen an mir durchzuführen:

A) Unter keinen Umständen darf bei mir irgendeine psychiatrische Diagnose erstellt werden. Ich verbiete hiermit jedem psychiatrischen Facharzt oder Fachärztin, mich zu untersuchen, genauso wie ich jedem anderen approbierten Mediziner untersage, mich hinsichtlich irgendeines Verdachts einer angeblichen „psychischen Krankheit“ zu untersuchen. Allen Ärzten, die mich untersuchen wollen, untersage ich, den Versuch irgendeine der Diagnosen, die im International Statistical Classification of Diseases (aktuell ICD 10. Revision, German Modification) im Kapitel V mit den Bezeichnungen von F00 fortlaufend bis F99 als „Psychische und Verhaltensstörungen“ bezeichnet werden, zu stellen, und um jede mögliche Unklarheit zu beseitigen, führe ich diese noch genauer aus als:... PatVerfü - die schlaue Patientenverfügung


Da hier bei Wikipedia noch erläutert wird, inwiefern es eine Beleidigung darstellen kann, jemanden zum Psychiater zu schicken, ja sogar ihm nur "gute Besserung" zu wünschen, ergibt sich aus den Aussagen der Patientenverfügung und der juristischen Definition einer Beleidigung, dass eine Behörde sehr gut daran täte, die Behauptung einer psychiatrischen Erkrankung, bzw. die Aufforderung zu einer Untersuchung, genau zu begründen, und zwar schriftlich.
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.01.2012, 22:51   #63
Muzel
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Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Ich weiß nicht, ob eine Patientenverfügung so viel taugt. Ich habe wegen meiner psychischen Erkrankung auch eine Versorgungsvollmacht unterschrieben zugunsten eines Familienangehörigen und gelesen, dass einem trotzdem ein staatlicher Betreuer vor die Nase gesetzt werden kann. Der staatliche Betreuer unterschreibt im Ergebnis alles. Dies hat mich ungemein beunruhigt.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2012, 00:37   #64
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, ob eine Patientenverfügung so viel taugt. Ich habe wegen meiner psychischen Erkrankung auch eine Versorgungsvollmacht unterschrieben zugunsten eines Familienangehörigen und gelesen, dass einem trotzdem ein staatlicher Betreuer vor die Nase gesetzt werden kann. Der staatliche Betreuer unterschreibt im Ergebnis alles. Dies hat mich ungemein beunruhigt.
Ja, das ist möglich, aber nur unter strengen Voraussetzungen. Hier im Thema geht es übrigens nicht um Betreuungsfragen, sondern es geht um die Aufforderung von Seiten des Jobcenters, sich zu einem Psychiater zu begeben, bzw. ein psychiatrisches Gutachten anfertigen zu lassen. Kommt das öfter vor, ohne dass es begründet wird, ist es rechtlich bedenklich, zumindest eines Beleidigungsversuches verdächtig.

Wir z. B. wurden während einer Aktivierungsmaßnahme von dortigen Dozenten mehrfach als psychisch krank bezeichnet und wer die Maßnahme abbrach, wurde anschließend ebenfalls als psychisch krank bezeichnet, ggfs. mehrfach zum Psychiater aufgefordert oder in Therapie geschickt, was immer das auch heißen sollte.

Anders ausgedrückt: Ich z. B. wurde seit Beginn der Maßnahme, seit Ende 2010, bis letzte Woche, also innerhalb 1,5 Jahre ungefähr 10 x als psychisch krank bezeichnet (zunächst, weil ich die Dozenten kritisierte, später von Seiten des Jobcenters, weil ich die Maßnahme abgebrochen hatte), bzw. als "therapiebedürftig", am Ende unter dem Aufbau einer "undefinierbaren Macht", indem mir gesagt wurde, die Anweisung käme von "ganz oben".

Der Verdacht lag nahe, dass wir nicht "in Arbeit" gebracht werden sollten, sondern mit zweifelhaften Methoden "aus dem Leistungsbezug heraus gemobbt" werden sollten, schlimmstensfalls in den Krankenstand hinein (oder aber in die hoch riskante Selbständigkeit).

Ich werde also von "Unbekannt ganz oben" mehrfach zum Psychiater geschickt, ohne dass dies begründet wird. Gleichzeitig wurde in der Maßnahme angedroht, uns abholen zu lassen, wenn wir nicht erscheinen. Und wer hat das wohl angeordnet? Natürlich. "Ganz oben". Bis heute wissen wir nicht, bzw. weiß ich nicht, wer der "große Unbekannte" ist, der die Anweisung gibt, dass ich mich psychiatrisch untersuchen lasse.

Das sind Methoden, die in einer Demokratie nichts zu suchen haben, auch mit Betreuungsrecht oder sonst etwas nichts zu tun haben. Das sind Methoden, bei denen man einfach "Nein" sagen muss, wenn einem das eigene Leben noch lieb ist, denn es sind Methoden, die an Öffentlichkeit und Presse gehören, ggfs. an eine geeignete Staatsanwaltschaft, die ein wenig Mut hat und auch mal "ganz oben" forscht, ohne sich gleich mit denen zu solidarisieren.
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2012, 10:28   #65
JesseJames49
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JesseJames49 JesseJames49 JesseJames49 JesseJames49
Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
, sondern es geht um die Aufforderung von Seiten des Jobcenters, sich zu einem Psychiater zu begeben, bzw. ein psychiatrisches Gutachten anfertigen zu lassen. Kommt das öfter vor, ohne dass es begründet wird, ist es rechtlich bedenklich, zumindest eines Beleidigungsversuches verdächtig.
Und diese Aufforderung ist in den letzten Jahren in der Masse immer öfter erfolgt, laut einer PDF hier im Forum, wo eine kleine Anfrage der Linken? gestellt wurde. Ist schon sehr auffällig.
Elo hat gelernt sich zur Wehr zu setzen. Drückt Doc ihm nun einen psychiatrischen Stempel auf haben SB und Co quasi freie Hand, was mit Elo passieren könnte. Ich möchte es mir gar nicht ausmalen.
Wenn ein körperlicher Gesunheitsschaden nicht vorhanden ist kann er auch nicht diagnostiziert werden, um Elo aus dem Leistungsbezug in die Grundsicherung zu schupsen. Eine psychiatrische Diagnose dagegen muss nicht mal sichtbar sein. Das psychiatrische Krankheitsbild ist dennoch da. Damit hat es dann Kohle eingespart. Wehre dich mal gegen eine solche Diagnose, wenn dich alle für Meschugge halten. Deshalb ist es wichtig sich dagegen zu wehren.

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Wir z. B. wurden während einer Aktivierungsmaßnahme von dortigen Dozenten mehrfach als psychisch krank bezeichnet und wer die Maßnahme abbrach, wurde anschließend ebenfalls als psychisch krank bezeichnet, ggfs. mehrfach zum Psychiater aufgefordert oder in Therapie geschickt, was immer das auch heißen sollte.
Was sich solche Tussies und Idioten anmassen ist schon erschreckend hoch zehn. Wenn das erst zur Normalität geworden ist... Das ganze kann auch eine Folge sein, weil viele (ich spreche niemanden persönlich an jetzt) mit ihrer schwachen Psyche und schon vorhandener Diagnose versuchen Maßnahmen und Co abzuwehren.

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Anders ausgedrückt: Ich z. B. wurde seit Beginn der Maßnahme, seit Ende 2010, bis letzte Woche, also innerhalb 1,5 Jahre ungefähr 10 x als psychisch krank bezeichnet (zunächst, weil ich die Dozenten kritisierte, später von Seiten des Jobcenters, weil ich die Maßnahme abgebrochen hatte), bzw. als "therapiebedürftig", am Ende unter dem Aufbau einer "undefinierbaren Macht", indem mir gesagt wurde, die Anweisung käme von "ganz oben".
Du musst vorsichtig sein. Deine Geschichte klingt so unglaubwürdig, dass sie glaubwürdig sein muss. Das ist gewollt deine Geschichte so unglaubwürdig erscheinen zu lassen, damit dich niemand für voll nimmt. Diese "undefinierbare Macht" könnte auch als eine Halluzination deinerseits ausgelegt werden. Die Folgen dessen dürften dir bekannt sein. Wenn ensprechende Leute wollen können die einen in den Wahnsinn treiben.

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Der Verdacht lag nahe, dass wir nicht "in Arbeit" gebracht werden sollten, sondern mit zweifelhaften Methoden "aus dem Leistungsbezug heraus gemobbt" werden sollten, schlimmstensfalls in den Krankenstand hinein (oder aber in die hoch riskante Selbständigkeit).
Wenn es eine nichtstigmatisierende Krankheit sein sollte... Mensch hätte wenigstens Ruhe vor denen.

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Ich werde also von "Unbekannt ganz oben" mehrfach zum Psychiater geschickt, ohne dass dies begründet wird. Gleichzeitig wurde in der Maßnahme angedroht, uns abholen zu lassen, wenn wir nicht erscheinen. Und wer hat das wohl angeordnet? Natürlich. "Ganz oben". Bis heute wissen wir nicht, bzw. weiß ich nicht, wer der "große Unbekannte" ist, der die Anweisung gibt, dass ich mich psychiatrisch untersuchen lasse.
Das wirst du so auch nicht erfahren. Du hast dich mit denen da oben "angelegt" aus gutem Grund. Die lassen das nicht auf sich beruhen. Da gab es hier mal eine Geschichte, die klang so unglaubwürdig und war so widersprüchlich, dass hier heftigst disskutiert wurde.

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Das sind Methoden, die in einer Demokratie nichts zu suchen haben, auch mit Betreuungsrecht oder sonst etwas nichts zu tun haben. Das sind Methoden, bei denen man einfach "Nein" sagen muss, wenn einem das eigene Leben noch lieb ist, denn es sind Methoden, die an Öffentlichkeit und Presse gehören, ggfs. an eine geeignete Staatsanwaltschaft, die ein wenig Mut hat und auch mal "ganz oben" forscht, ohne sich gleich mit denen zu solidarisieren.
Recht haste.
__

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert anstatt durch Kritik gerettet werden.
Amerikanisches Sprichwort.
JesseJames49 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2012, 11:39   #66
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
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Zitat von JesseJames49 Beitrag anzeigen
[...] Du musst vorsichtig sein. Deine Geschichte klingt so unglaubwürdig, dass sie glaubwürdig sein muss. Das ist gewollt deine Geschichte so unglaubwürdig erscheinen zu lassen, damit dich niemand für voll nimmt. Diese "undefinierbare Macht" könnte auch als eine Halluzination deinerseits ausgelegt werden. Die Folgen dessen dürften dir bekannt sein. Wenn ensprechende Leute wollen können die einen in den Wahnsinn treiben..
Da muss ich ein wenig widersprechen. Wenn ein Amt einen zu einem Maßnahmeträger schickt, und der Maßnahmeträger, bzw. die dortigen Dozenten, erklären einem "wir haben den Auftrag, Sie abzuholen, wenn Sie nicht erscheinen", dann baut ja der Maßnahmeträger eine undefinierbare Macht auf, die einzig zum Ziel hat, Angst zu verbreiten. Die Masche ist auszuhebeln, indem man fragt "von wem kommt denn der Auftrag?".

Nun gibt der Maßnahmeträger zur Antwort "vom Jobcenter". Fragt man beim Jobcenter nach, wissen die von gar nichts und tun ganz erstaunt. Irgendwann wird einem das ganze Hickhack zu blöd und man steigt aus, denn man wollte Arbeit und keine Psycho-Spielchen, auch keinen Psychoterror.

Und nun tanzt plötzlich das Jobcenter an und erklärt "der Auftrag, Ihnen dauernd einen Psychiater anzuhängen, kommt von ganz oben". Das ist keine Halluzination, sondern übliche Methode, wenn mehrere "Köche" an den Arbeitslosen herumwerkeln. "Von ganz oben", das kann man aufdröseln und hat mit Halluzinationen überhaupt nichts zu tun. Man muss auch keine Angst haben, vor der Polizei oder der Staatsanwaltschaft zu äußern, dass solche Drohungen kommen, gerade hier im Forum wird man ja regelrecht ausgelacht, wenn man sie ernst nimmt, bzw. glaubt.

Also, "von oben" damit könnten sie meinen: Von Frau von der Leyen? Vom Chef des Jobcenters (das wurde hier in der Maßnahme erklärt)? Also: Nichts wie hin zum Chef des Jobcenters und fragen "Haben Sie den Auftrag erteilt, uns abholen zu lassen?". Stille im Karton. Nun dasselbe von meiner Sachbearbeiterin. Ich frage "sagen Sie mal, halten Sie mich wirklich für psychisch krank oder weswegen laden Sie mich dauernd zum Psychiater ein? Oder kommt das von oben?". Antwort: "Ja natürlich kommt das von oben".

Da ich ja bereits vor vielen Jahren von einem Anwalt eines Bürgermeisters (ganz oben) zum Psychiater geladen wurde und ich dieses Schriftstück in der Hand halte, ist das ja wohl keine Halluzination. Ich also zum Bürgermeister "sagen Sie, sind Sie das schon wieder, sind Sie "ganz oben"? Möchten Sie gerne wieder Post vom Staatsanwalt?". Und auf einmal alle wieder gaaanz nett zu mir.

So wird das aufgedröselt, wenn jemand versucht, eine undefinierbare Macht aufzubauen. Man fasst seinen Mut und geht immer weiter nach "ganz oben" und fragt freundlich nach "mir wurde erklärt, es kam der und der Auftrag von ganz oben. Sind Sie das denn ?". Problematisch wird es, wenn man in einer Maßnahme sitzt, in der die Kursleiter es geschafft haben, die Leute zu blenden, indem sie sich eine Unverschämtheit nach der anderen heraus nehmen und dafür sämtliche Schuld dem Jobcenter in die Schuhe schieben. "Ganz oben". Dann werden nämlich diejenigen, die sich wehren - und meist sind das nur Wenige, der Rest ist eingeschüchtert - auf einmal von den Kursteilnehmern angegriffen, denn eigentlich herrscht überhaupt kein "wir essen alle zusammen Kuchen"-Klima, sondern ein Klima der Angstmache und der Aggressivität. Die Kursteilnehmer, die sich blenden lassen, geben das unbewusst an Schwächere weiter. Es sind typische Methoden bestimmter Kirchen, Esoterik-Kreise und Sekten, einfach von Machtstrukturen, die auf Blenderei, Lüge und Nichtwissen bauen, wobei ich mittlerweile die Mechanismen der Psychiatrie dazu zähle. Wer das Fach Psychologie lange Jahre studiert hat, möglichst in Kombination mit Soziologie, durchschaut solche Mechanismen.

Das ist das Ziel: Man baut eine undefinierbare Macht aus und gibt sich als Retter aus. Die Dozenten taten so, als wären wir eine verschworene Gemeinschaft, "gegen das böse Jobcenter". Zweifel unerwünscht. Steigt man irgendwann aus, dann erfährt man, dass sie die ganze Zeit hinter dem Rücken Infos an das Jobcenter weiter geleitet hatten, wie man es sich gedacht hatte. Dann erfährt man, dass die ganze Zeit, während den Kursteilnehmern vorne herum klar gemacht wurde "wir wollen nur Ihr Bestes, das Jobcenter ist der böse Buhmann", in Wahrheit eigentlich die Telefone zwischen Maßnahme-Träger und Jobcenter heiß liefen und Infos über das Verhalten der Kursteilnehmer ausgetauscht wurden. Diese Infos wurden dann vom Jobcenter gegen mich verwendet, als ich ausgestiegen war. "Da und da sagten Sie dieses, dort und dort zeigten Sie jenes Verhalten". Soviel zum Thema "wir, die guten Maßnahmeträger mit euch gemeinsam gegen den Rest der Welt, bzw. gegen das böse Jobcenter". Es war gelogen, wie ich es wusste, bzw. ahnte.

Und ebenso albern ist es, wenn mir das Jobcenter kommt und mich "von ganz oben" zum Psychiater schickt. Da muss eine Begründung her und wenn die nicht kommt, haben sie (zumindest bei mir schon lange nicht mehr) keine Chance. Sie provozieren nichts als Streit und Unfrieden und das wollen wir ja alle nicht hier im Ort. Wir sind ein lustiger friedlicher Ort und so soll es auch bleiben.

Übrigens stammt meine eigene Familie von "ganz oben". Obener geht's überhaupt nicht. Insofern weiß ich schon Bescheid, was man tut, wenn mir jemand mit "von ganz oben" kommt.
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2012, 20:29   #67
jimmy->Emailproblem
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Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Man muss auch keine Angst haben, vor der Polizei oder der Staatsanwaltschaft zu äußern, dass solche Drohungen kommen, gerade hier im Forum wird man ja regelrecht ausgelacht, wenn man sie ernst nimmt, bzw. glaubt.
Hallo Ferdinand,

Jeder Mensch kann nur seine eigenen Erfahrungen heranziehen um einen möglichen Situationsausgang zu "berechnen". Real sind viele sicher viel weniger selbstbewusst, als Ihre Schreibweise vermuten lässt. In diesem Zusammenhang kann ich dann schon nachvollziehen, wenn einige die Sorge haben, dass Sie z.b. von der Polizei nicht ernst genommen werden könnten. Wer bisher keine guten Erfahrungen gemacht hat, hat nur wenig Gründe zu Glauben das sich alles zum Guten wendet.
Polizisten sind - was die Empathiefähigkeit betrifft - selten der richtige Ansprechpartner. Und dass das so ist, bestätigen verschiedene Ereignisse immer wieder auf´s Neue.


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2012, 21:55   #68
KAHMANN
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Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, ob eine Patientenverfügung so viel taugt. Ich habe wegen meiner psychischen Erkrankung auch eine Versorgungsvollmacht unterschrieben zugunsten eines Familienangehörigen und gelesen, dass einem trotzdem ein staatlicher Betreuer vor die Nase gesetzt werden kann. Der staatliche Betreuer unterschreibt im Ergebnis alles. Dies hat mich ungemein beunruhigt.
Das passiert i.d.R. nur wenn Du vermögend bist.

In erster Linie haben Familienmitglieder die Chance für einfache Hilfeleistungen sogar Vergütungsleistungen zu erhalten.
KAHMANN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2012, 22:58   #69
Muzel
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Ich hatte eine Versorgungsvollmacht für einen Familienangehörigen ausgestellt, damit er mich bei einer Zwangseinweisung herausholen kann. Mit einer Versorgungsvollmacht gibt (kann) man auch sein Aufenthaltsbestimmungerecht an den Vollmachtnehmer ab, aber irgendwo hakst da und ich weiß nicht wo.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 04:03   #70
Jessy61
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Standard AW: "Freiwlligkeit" neu definiert: Psychologische Untersuchung wird Pflicht

Zitat:
Ich hatte eine Versorgungsvollmacht für einen Familienangehörigen ausgestellt, damit er mich bei einer Zwangseinweisung herausholen kann. Mit einer Versorgungsvollmacht gibt (kann) man auch sein Aufenthaltsbestimmungerecht an den Vollmachtnehmer ab, aber irgendwo hakst da und ich weiß nicht wo.
Wenn man eine Vorsorgevollmacht ausstellt, muss man schon sehr viel Vertrauen haben in denjenigen, den man da einsetzt.

Wo es da hakt? Auch der Bevollmächtigte ist an die gesetzlichen Grundlagen gebunden, kann also ohne richterliche Zustimmung nicht einfach drauf los arbeiten. Und wenn du eine Zwangseinweisung durch einen Richter hast nützt dir der beste Betreuer nichts - auch wenn er in dem Fall aus der Familie oder dem vertrauten Freundeskreis stammt.

Zitat:
Ich habe wegen meiner psychischen Erkrankung auch eine Versorgungsvollmacht unterschrieben zugunsten eines Familienangehörigen und gelesen, dass einem trotzdem ein staatlicher Betreuer vor die Nase gesetzt werden kann
Die Betreuung durch Familienangehörige oder Freunde wird vorgezogen, weil sie in der Regel unkomplizierter und intensiver ist als durch einen Berufsbetreuer (meist auch kostengünstiger).

Es müssten schon äußerst widrige Umstände eintreten, dass eine Betreuung nicht anerkannt wird - z.B. Betreuer handelt zu Ungunsten des Betreuten oder ist selbst krank.
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Alt 26.10.2013, 16:11   #71
hobocharly->Emailproblem
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hobocharly
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Zitat von Berenike1810 Beitrag anzeigen

Dieses Thema interessiert mich aktuell brennend !

Morgen habe ich einen Termin um "über mein Bewerberangebot bzw. berufliche Situation" zu sprechen.

(gemäß § 59 / 309...)

-Nicht ungewöhnlich.

Dennoch: kenne ich mich im Hause der hiesigen Arbeitsverwaltung recht gut aus und weiß, daß die erste Ziffer, einer Zimmernummer, eine bestimmte Etage/Terminangelegenheit, betrifft.

In diesem Fall, ist es die Etage, auf der sich der MD befindet.

- Ich bin vorbereitet und werde - mit der mir vorliegenden Einladung, garantiert lediglich über "mein Bewerberangebot...Situation" sprechen.

Aber was tun ... - oder wie kann man sich wehren, wenn wie in meinem Fall, überhaupt keine medizinische Indikation vorliegt / -lag ??? (Ausser Widerspenstigkeit)

Also dass mit: ausführliche Begründung (braucht's) kenne ich noch - aber nun ???

Berenike
.





wie ist das ausgegangen?

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen

Du kannst freundlich fragen, ob man dir erklären kann, weswegen ein Arzt hinzugezogen wurde und dass du es als sehr merkwürdigen Vorgang empfindest, ohne Ankündigung mit einem Arzt konfrontiert zu werden.
woher weißt du, dass der anwesende der ist für den er sich ausgibt?
sb könnte den anwesenden zweiten auch als sb vorstellen.
hobocharly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2013, 11:48   #72
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Zitat von Markus1977 Beitrag anzeigen
Wenn man es genau nimmt, würden psychologische Zwangsuntersuchungen Dann die offizielle Kriegserklärung des Staates an die Bevölkerung bedeuten.
Exact das sind sie auch.
Unliebsame Mitbürger in die Klapse zu senden war und ist seit ca. 100 Jahren unter allen Regierungsformen ein probates Mittel gewesen.
Kleeblatt ist offline   Mit Zitat antworten
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begutachtung, definiert, freiwlligkeit, pflicht, psychologische, psychologische untersuchung, untersuchung, willkuer

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