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Start > > -> EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 09.01.2012, 16:18   #251
Muzel
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Ich habe damals den Tipp von einer Leidensgenossin bekommen.
Muzel ist offline  
Alt 07.02.2012, 15:24   #252
chris60->Emailproblem
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chris60
Standard AW: 2. Begutachtung

Ich sehe das genauso, Heiko. Die Gutachter arbeiten eh nur für den Staat bzw. die DRV.
Ich hatte einen Gutachter, der mich so gut wie nichts gefragt hat, sondern nur seine vorgegebene Untersuchung durchgeführt hat. Er hat mich natürlich für 8 Stunden und vollschichtig arbeitsfähig beurteilt. Jeder meiner behandelnden Ärzte und selbst mein Rechtsanwalt, haben entsprechend reagiert, als sie den Namen des Gutachters hörten. "Ach der, an keinen schlechteren konnten Sie geraten, der beurteilt doch alle als voll arbeitsfähig und entlässt auch Jeden aus der Reha als gesund..." Naja, die DRV kann doch mit solch einem Gutachter schön zufrieden sein - oder? Mich stinkt das alles nur furchtbar an!
chris60 ist offline  
Alt 07.02.2012, 15:33   #253
maday
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Mir hat mal jemand sinngemäß folgendes gesagt: Gutachter, die zuviel im Interesse des zu Begutachtenden entscheiden, haben die längste Zeit Aufträge zur Begutachtung erhalten.
Wer kann dem widersprechen?
maday ist offline  
Alt 07.02.2012, 21:25   #254
Muzel
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Gutachter der DRV genießen den ruf Luschen zu sein.
Muzel ist offline  
Alt 08.02.2012, 12:44   #255
Verfassungstreue->Emailproblem
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Verfassungstreue
Standard AW: 2. Begutachtung

Ich befinde mich seit inzwischen 4 Jahren im Rechtsstreit mit der Rente wegen Emin - ich habe neben Reha-Bewertung 6 Gutachten in 5 unterschiedlichen med.Feldern durch und kann nur sagen, wenn ein Rentengutachten oder gerichtl.Gutachten im Sinne des Betroffenen ausfällt liegt das an einer solchen spezifischen Schwere der Betroffenheit, dass praktisch gar kein Gutachter nötig wäre, weil das auch ein Unqualifizierter erkennen könnte.

Geht in die Selbsthilfegruppen und vergleicht Eure Indikationen - mit reinen Durchschnittsdiagnosen hat man heute keine bis nur geringste Chancen auf Anerkennung.

Man braucht eigene Gutachter und eine sich erheblich vom Mittel abhebende Abweichung ins Negative der Diagnose für Erfolg - mein Rechtsstreit konzentriert sich lange schon nur noch auf summarische Bewertung des persönlichen Einzelfalls für Erfolgsaussicht, was nicht bedeutet, dass ich eine evtl. vorliegende schwere Normabweichung bei mir hiermit relativiere. Es sind leider Ansätze von Resignation...

Die Angst von Rentenvers.beauftragten oder gerichtl. Gutachtern bei im Sinne des zu Begutachtenden zu positivem Blickwinkels im Hinblick auf koll.Betrachtung oder wirtsch.Belange negative Entwicklungen befürchten zu müssen spüre ich selbst bei med.behandelndem Personal übergreifend - im direkten Gespräch stimmen sie alle zu und bestätigen ureigentlich die Schilderungen der tatsächl. v. Durchschnitt abweichenden schweren Auswirkungen unstreitiger Diagnose - schriftlich wagt sich niemand aus der Deckung und begehrt gegen die Großen der Sozialmaschinerie auf!!

Ich habe das Glück, jedenfalls bis zu einem gewissen Grad die Schwierigkeiten dieser Rechtsverfolgung ohne med. Rückhalt in der Form der Normabweichung des Einzelfalls in die Schwere - mittlerweile vorm LSG - wirtschaftlich abzufangen - das wird trotzdem immer schwerer mit jeder Instanz...insbesondere ab der dann nächsten, wo Anwaltszwang obliegt.

Trotzdem möchte ich nicht zu pessimistisch erscheinen, denn mich treibt der Grundsatz, wer aufgibt hat schon verloren.

Ich kann einfach nicht hinnehmen, das permanent und dazu auch noch eine Gemeinschaft vollkommen Unbetroffener sich erdreistet, die tatsächlichen Beeinträchtigungen und Schwierigkeiten, die eine Vielzahl unterschiedlicher chronischer Krankheiten mit sich bringen am Betroffenen vorbei per Behauptung auf ein gefälliges Maß festzulegen, während der Betroffene sich beweislich abstrampeln soll, seine naturgemäß glaubwürdigen Lebenseinschränkungen auf ein davon abweichendes Maß nachzuweisen. Wie soll er das schaffen können in einer med. Landschaft wirtschaftlicher Abhängigkeiten voneinander und der einzigen Anerkenntnis von Gutachten aus Kreisen innerhalb dieser Abhängigkeiten. Ja und selbst wenn Ihr einen Gutachter in Eurem Sinne gefunden habt, befreit Euch von der Illusion Gerichte müssten tatsächlich Gutachten in Eurem Sinne verwerten...das müssen sie nicht, tatsächlich aber die Gutachten der Sozialverwaltungen, wenn Sie nicht gerade wirklich nachweislich sachlich angreifbar sind.

Das Problem liegt im System - so darf ein Gericht nicht ohne tatsächlich sachliche Belege für Fehler von Gutachtern deren grundsätzliche Integrität durch nachweisliche Qualifikation anzweifeln. Jedenfalls nicht durch bloße Behauptung vom Kläger...

Vielmehr wird oft die Begutachtung der behandelnden Mediziner als der persönlichen Gefälligkeit näher betrachtet und somit ist es zusätzlich noch schwieriger, gegen die einheitlich falsche Bewertung "fremder Gutachter" bestehen zu können.

Es ist schrecklich banal ungerecht, aber es ist jedenfalls so., obwohl die entsprechende Gefälligkeit ja insbesondere geradezu regelmäßig bei den Bewertungen der Sozialversicherung vorliegt.

Das ist regelmäßig nur schwer beweisbar und im Verhältnismüßte es zur Erschütterung strittiger Bewertung mehr eigene Gutachten im eigenen Sinne geben als gegenteilige Fremdgutachten.



Die Qualifizierung und Heranziehung med. Sachverständiger sollte juristisch die Gefahr von Mißbrauch abwenden aber nicht permanent dazu eingesetzt werden unbestreitbar diagnostische Tatsachen so zu relativieren bis sich auch für den am schwersten Betroffenen eine Leistungsfähigkeit stilisieren läßt, die zur Beugung der bestehenden Gesetze gerade ausreichend ist.

Exemplarisch versuche ich mit meinem Rechtsstreit diese Grundsätze im Sinne Betroffener und im Sinne der Humanität wieder heraus zu stellen und zu berichtigen, was wir seit Jahren erleben ist doch die politische Korruption im Sozialrecht, das die Bewertung wie weit ein Betroffener "leidet" an ökonomische Zusammenhänge innerhalb der Gesellschaft gekoppelt werden soll - das allerdings hat rein gar nichts mit der immer geforderten med. jur. Sachlichkeit zu tun.

Ein nachweislich Kranker leidet im Kaiserreich genauso wie im dritten Reich und genauso wie in der vorgebl. demokratischen freiheitlichen sozialen Marktwirtschaft an seinen Krankheiten -sprich die Leistungsfähigkeit ändert sich nicht mit Gesellschaftsformen oder deren humanitärer Leistungsfähigkeit!

Das sollte Grundsatz im Sozialrecht sein - ist es aber nicht....

Ich hoffe dem einen oder anderen Denk- und Argumentationsfutter gegeben zu haben...
Verfassungstreue ist offline  
Alt 08.02.2012, 20:08   #256
Muzel
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Das Problem ist doch schon, dass man eine Krankheit gar nicht objektiv beurteilen kann. Wenn 2 Leute das gleiche Fieber haben, kann das Krankheitsempfinden ganz unterschiedlich sein.
Weiterhin ist es ein Witz, welche Tätigkeiten kranke Menschen noch ausführen können. Wenn ein Operateur aufgrund von einer Handverletzung nicht mehr operieren kann, kann er vielleicht noch Gutachten schreiben, rein theoretisch. Ob ihn eine Versicherung dann noch einstellt ist eine ganz andere Frage. Ein Gutachten schreiben, ist auch was andere als mit dem Skalpelll zu arbeiten.
Ich hatte den Eindruck, dass die Gutachter den Bezug zur Wirklichkeit verloren haben.
Muzel ist offline  
Alt 10.02.2012, 14:10   #257
Verfassungstreue->Emailproblem
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Verfassungstreue
Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Das trifft es ziemlich genau, nur, dass das kein Zufall ist sondern bewußte Taktik zur grundsätzlichen Abwehr von Ansprüchen.

Solange die Gutachter - auch die gerichtlichen - in direkten und indirekten Abhängigkeiten stecken, wird es keine objektive med. Bewertung geben können!

Solche Abhängigkeiten ließen sich nur bei Anonymität von Gutachter UND Begutachtetem garantieren.

Deshalb sollten gerichtl. Gutachter grundsätzlich in Unkenntnis bleiben, WEN sie da gerade begutachten und WESHALB. - Sie sind doch angeblich qualifiziert! Sollen Sie doch unabhängig von Vorbefunden und Voreingenommenheiten heraus finden,woran der Begutachtete leidet vollkommen entkoppelt vom Wissen um dessen Person oder den medizinischen und juristischen Sachständen.

Das wäre für mich voraussetzung ernsthafter Objektivität aus unbeeinflusster med. Qualifikation.

...und die Bezahlung könnte über einen bundeseigenen übergeordneten - eine Art Rückversicherungsfonds - abgewickelt werden, in den die Sozialversicherungen und Gerichte Pauschalzahlungen leisten und der damit die Anonymität der Feststellungen des Gutachters sichert, indem er die reine erbrachte Leistung bei diesem Fonds abrechnet und sich damit keine Rückschlüsse auf Inhalt und juristische Wirkung der Feststellungen ergeben.

Hinzu kommt noch,dass wer an mehreren schweren chronischen Krankheiten leidet keinerlei ernsthafte Berücksichtigung der summarischen Belastung erfährt - jeder Gutachter seines Fachgebietes erkennt z.B. zwar auf differenziert mittlere Einschränkungen durch die jeweils sein gebiet betreffende Krankheit aber es gibt keinen zusammenfassend wertenden med. Qualifizierten und die Gerichte lassen das regelmäßig auch aus, weil ein zu summarischer Feststellung Fähiger ja nicht wirklich existiert.

Es kann sich kein Unbetroffener wirklich vorstellen wie es z.B. ist, wenn Du nicht nur aus einer einzigen Krankheit starke Schmerzen hast, sondern zeitgleich aus Zweien oder Dreien und die sozialrechtliche wie auch juristische Wertung solcher Tatsachen ist regelmäßig in dubio contra und nicht pro,weil es ja keinen Schmerzgradmesser gibt - die können heute alles messen, sogar welche Temperatur eine Pfütze auf irgendeinem Planeten hat - aber Schmerzen, das geht nicht - ich glaub das nicht,die haben Angst vor der Wahrheit und die Wahrheit ist, wenn man alle Bedürftigen ordentlich und rechtskonform bewertet und behandelt, können die bisherigen Räuber der Sozialkassen nicht mehr so schön rein greifen!

Die notorische Unterstellung der Unrechtmäßigkeit der Begehren von Anspruchstellern, die wenn man die zu erwartende Leistung zugrundelegt geradezu regelmäßig jeder Motivation entbehrt und die Aufbürdung von Beweislasten, denen man mit den bisherigen Bedingungen des Sozialrechts gar nicht abhelfen kann ist das Unmenschliche an den Verfahren und als schwächstes Glied in dieser Kette der vielen Gesundbewertungen durch Gesunde schweren Depressionen zu widerstehen gelingt nicht immer....
Verfassungstreue ist offline  
Alt 10.02.2012, 14:13   #258
Magie57
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Das Problem ist doch schon, dass man eine Krankheit gar nicht objektiv beurteilen kann. Wenn 2 Leute das gleiche Fieber haben, kann das Krankheitsempfinden ganz unterschiedlich sein.
Weiterhin ist es ein Witz, welche Tätigkeiten kranke Menschen noch ausführen können. Wenn ein Operateur aufgrund von einer Handverletzung nicht mehr operieren kann, kann er vielleicht noch Gutachten schreiben, rein theoretisch. Ob ihn eine Versicherung dann noch einstellt ist eine ganz andere Frage. Ein Gutachten schreiben, ist auch was andere als mit dem Skalpelll zu arbeiten.
Ich hatte den Eindruck, dass die Gutachter den Bezug zur Wirklichkeit verloren haben.

Jepp, das sehe ich auch so, manche Gutachter und auch "normale" Ärzte haben den Bezug zur Realität verloren.
__

"Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen."
(Johann Christoph Friedrich von Schiller)

Die größte Verwundbarkeit ist die Unwissenheit
( Sunzi um 500 v. Chr.)


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Magie57 ist offline  
Alt 10.02.2012, 14:21   #259
Magie57
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Zitat von Verfassungstreue Beitrag anzeigen
Das trifft es ziemlich genau, nur, dass das kein Zufall ist sondern bewußte Taktik zur grundsätzlichen Abwehr von Ansprüchen.

Jupp, denn sie "müssen" ja sparen.

Solange die Gutachter - auch die gerichtlichen - in direkten und indirekten Abhängigkeiten stecken, wird es keine objektive med. Bewertung geben können!

Jepp, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Solche Abhängigkeiten ließen sich nur bei Anonymität von Gutachter UND Begutachtetem garantieren.

Eine wirkliche Garantie, gibt es nie.

Deshalb sollten gerichtl. Gutachter grundsätzlich in Unkenntnis bleiben, WEN sie da gerade begutachten und WESHALB. - Sie sind doch angeblich qualifiziert! Sollen Sie doch unabhängig von Vorbefunden und Voreingenommenheiten heraus finden,woran der Begutachtete leidet vollkommen entkoppelt vom Wissen um dessen Person oder den medizinischen und juristischen Sachständen.

...sollten... ja, tun sie aber nicht...leider...

Das wäre für mich Voraussetzung ernsthafter Objektivität aus unbeeinflusster med. Qualifikation.

dem stimme ich zu...

...und die Bezahlung könnte über einen bundeseigenen übergeordneten - eine Art Rückversicherungsfonds - abgewickelt werden, in den die Sozialversicherungen und Gerichte Pauschalzahlungen leisten und der damit die Anonymität der Feststellungen des Gutachters sichert, indem er die reine erbrachte Leistung bei diesem Fonds abrechnet und sich damit keine Rückschlüsse auf Inhalt und juristische Wirkung der Feststellungen ergeben.

reine Utopie...schön wäre es...

Hinzu kommt noch,dass wer an mehreren schweren chronischen Krankheiten leidet keinerlei ernsthafte Berücksichtigung der summarischen Belastung erfährt - jeder Gutachter seines Fachgebietes erkennt z.B. zwar auf differenziert mittlere Einschränkungen durch die jeweils sein gebiet betreffende Krankheit aber es gibt keinen zusammenfassend wertenden med. Qualifizierten und die Gerichte lassen das regelmäßig auch aus, weil ein zu summarischer Feststellung Fähiger ja nicht wirklich existiert.

Ja...leider..

Es kann sich kein Unbetroffener wirklich vorstellen wie es z.B. ist, wenn Du nicht nur aus einer einzigen Krankheit starke Schmerzen hast, sondern zeitgleich aus Zweien oder Dreien und die sozialrechtliche wie auch juristische Wertung solcher Tatsachen ist regelmäßig in dubio contra und nicht pro,weil es ja keinen Schmerzgradmesser gibt - die können heute alles messen, sogar welche Temperatur eine Pfütze auf irgendeinem Planeten hat - aber Schmerzen, das geht nicht - ich glaub das nicht,die haben Angst vor der Wahrheit und die Wahrheit ist, wenn man alle Bedürftigen ordentlich und rechtskonform bewertet und behandelt, können die bisherigen Räuber der Sozialkassen nicht mehr so schön rein greifen!

Ja, leider ist das so und Schmerzen werden schnell in die "Psychische Ecke" abgeschoben... sprich "unglaubwürdig"... etc.

Die notorische Unterstellung der Unrechtmäßigkeit der Begehren von Anspruchstellern, die wenn man die zu erwartende Leistung zugrundelegt geradezu regelmäßig jeder Motivation entbehrt und die Aufbürdung von Beweislasten, denen man mit den bisherigen Bedingungen des Sozialrechts gar nicht abhelfen kann ist das Unmenschliche an den Verfahren und als schwächstes Glied in dieser Kette der vielen Gesundbewertungen durch Gesunde schweren Depressionen zu widerstehen gelingt nicht immer....
Sparen im Gesundheitssystem "einfach" gemacht...es geht immer auf das schwächste Glied im System... leider...
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Magie57 ist offline  
Alt 10.02.2012, 22:39   #260
Peter300->Emailproblem
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Peter300
Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Hallo
Bin jetzt schon lange nicht mehr im Forum gewesen,aber wie ich sehe haben sich die Probleme noch nicht geendert,bei mir auch nicht jetzt sind es schon 5Jahre und 11 Tage seit meinem Antrag auf EM Rente,das Herz und HWS sind nicht besser geworden,aber am 23.2.darf ich schon wieder zum Gutachten,das ist das dritte in drei Monaten,ich fühle mich verschei*sert,eine Herz OP ein Hinterwandinfarkt und mehrere Bandscheibenvorfälle in der HWS reichen nicht für die Rente,in was für einem Staat leben wir denn,über die Griechen wird geredet aber was im eigenen im Argen liegt wollen die nicht sehen.
Peter300 ist offline  
Alt 11.02.2012, 09:49   #261
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Verfassungstreue
Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

"...eine Herz OP ein Hinterwandinfarkt und mehrere Bandscheibenvorfälle in der HWS reichen nicht für die Rente..."

...Bandscheibenvorfälle,Coxitis,Neurodermitis,Asthma,Gicht,Weißfinger-Krankheit(Marc-Raynaud-Syndrom)...reichen nicht für eine Rente...nicht mal für eine teilweise...

Diagnosen reichen nicht für eine Rente... gewürdigt werden IMMER nur die t a t s ä c h l i c h e n Einschränkungen aus Diagnosen!Das ist das gesetzliche Ideal - die Realität aber würdigt auch die nicht und das ist der Skandal!

Leider haben die Mediziner und Sozialversicherungen die (....kriminelle?) Vereinigung gebildet, die Schilderungen der tatsächlichen Einschränkungen durch eigene freie Interpretationen zu ersetzen bzw. komplett zu ignorieren!

Den Rest durchzieht jahrelanger med. Aktionismus nicht aus ernsthaftem Gewissen Hilfe zu geben sondern aus der Ohnmacht mangelnder erfolgsversprechender Therapieansätze permanent mit überhaupt irgendwelchen Therapieansätzen zu experimentieren, um nicht eingestehen zu müssen, das auch die Medizin offensichtlich Grenzen hat, die im Sozialrecht eigentlich Wirkung entfalten müßten.

Diese sozialrechtliche Wirkung aber soll eben nicht entstehen und so sind die Ärzte und Gutachter gehalten, Kranke, wenn schon nicht gesund aber doch wenigstens Gesund genug zu dichten - das Land der Dichter und Denker eben...

Es ist frustrierend - ich möchte z.B. gar keine Rente wegen dem Geld,sondern ich möchte den Erwerbsanspruch, der aus der Gesellschaft an mich herangetragen wird angemessen auf das Mass gesenkt wissen, das ich auch erfüllen kann. Sprich, es reicht wenn ich Hausfrau bleibe - aber in der privaten häuslichen Umgebung habe ich die beste Möglichkeit mit meinen Krankheiten individuell umzugehen.


Mit der Neurodermitis z.B. ist es jedes Mal Überwindung überhaupt das Haus zu verlassen-interessiert nur keinen,weil wenn man grundsätzlich allen Neurodermitiskranken zugestände,als anerkannte Erwerbsgeminderte nicht mehr jeden Tag zur Arbeit zu "MÜSSEN", wäre das doppelte Transferbelastung durch breite Bevölkerungsschichten.Es geht raus und kommt nichts rein...aber da muss die soziale Gesellschaft sich eben mal entscheiden - entweder entsprechend der existierenden Verfassung und nicht immer im Grundsatz in dubio contra sondern pro! Will man eine soziale Gesellschaft, die Kranke und Schwache nicht permanent kriminalisiert in der aus der Realität entstehenden pauschalen Unterstellung nur faul in Nehmermentalität nicht mehr arbeiten zu wollen oder will man wirklich helfen, absichern und unterstützen - wahrscheinlich ein sentimentaler Traum.

Da Krankheiten in Ihren Auswirkungen und Einschränkungen im Einzelfall differenziert sind ist es ja schon in Ordnung,das nicht die Diagnose allein zählt, aber wenn das und ein womöglich verzerrter Blick aus Subjektivität der begutachtenden Ärzte dazu führt, das regelmäßig schwere Krankheitsbilder als Mittel angenommen werden, weil die Mehrzahl der Krankheitsbilder schwer ist, gibt es keine Humanität und Sozialität der Bewertung!

Das Schlimme ist ja, dass durch den aufgezwungen permanenten Kampf gegen die sozialrechtlichen Mechanismen Krankheiten wie diese sich verschlechtern und weitere hinzutreten (Psyche) - das alles verschulden regelmäßig Unbetroffene unter Schaffung einer von der Verfassung entkoppelten Ebene rechtswidrigen Rechts - bis - wie viele viele Rechtsstreite belegen - erst eine hinreichend hohe Instanz des Rechts diesen regelmäßigen verzapften Unsinn fehlerhafter Bewertung wieder korrigieren muss - bis dahin hat es hinreichend Tote und Mehrbelastungen für beide Seiten des Streites um oft geringste Forderungen gegeben - es ist manchmal zum Verzweifeln!

Wenn der berechtigte Anspruch Beitragszahler und Steuerzahler als Transfergeber vor Überforderung durch Transfernehmer zu schützen zu grundsätzlicher und grundloser Ablehnung faktisch aller Anspruchsteller mutiert, leben wir nicht mehr in der freiheitl.demokrat.Grundordnung die die Verfassung eigentlich garantiert!

Sorry für den tendenziell pessimistischen Unterton...aber man kann´s ja nicht mehr ertragen..
Verfassungstreue ist offline  
Alt 11.02.2012, 16:23   #262
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Peter300
Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Hallo
Es ist ja nicht so das man aus Faulheit nicht arbeiten will, man kann einfach nicht mehr,ich muß acht Mediekamente nehmen, ich bin mit Morpfin zugedrönt,soll so mit dem Auto zur Arbeit fahren und noch andere Menschen in Gefahr bringen,um mich ist es ja nicht schade,ich koste ja nur,aber schade um jeden Steuerzahler den ich mit in die Kiste nehme,aber so kommt man sich ja schon vor einfach nur als Kostenfaktor Mensch,bringst du nichts mehr ab in die Kiste.
Peter300 ist offline  
Alt 11.02.2012, 21:00   #263
Muzel
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Der von Ärzten begleitete Suizid ist von der Arztkammer verboten. Ich hatte eine lange Diskussion mit denen. Aber das ist denen zu unethisch. Aber eine Möglichkeit für ein ethisches Leben wissen sie auch nicht.
Wie soll denn ein Kranker um seine Rechte kämpfen?
Muzel ist offline  
Alt 12.02.2012, 22:36   #264
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Peter300
Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Hallo
Der Glaube an den Sozialstaat,den gibt es nur bei denen die ihn nicht brauch,allso bei denen die sich mit Geld alle Leistungen um die wir kämpfen müßen einfach kaufen,allso ohne Geld auch keine gut Behandlung,nur das nötigste Medies das billigste,das nennt man kostengünsig,der Mensch ist nur noch eine Nummer.
Am 23,2,2012 werde ich wieder ein bischen gesund begutachtet,man fühl sich doch gleich viel besser,das ist doch nur noch ein schlechter Witz
Peter300 ist offline  
Alt 12.02.2012, 23:01   #265
Muzel
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Peter, ich weiß nicht, ob dir das hilft die Abschmetterung zu verkraften: Mein Internist hatte mir gesagt, dass ich mich an der Schilddrüse operieren muss, sonst müsste ich an dem Krebs sterben. Da ich eine solche OP viel zu gruselig fand, habe ich mich mit dem Tod abgefunden. Dann habe ich den Befund dem Versorgungsamt geschickt und die habe meinen GdB nicht höher eingestuft. Das Amt hatte den Arzt angeschrieben und der war zurückgerudert. Jedenfalls hat das Versorgungsamt meine Todesangst geheilt.
Was ich damit sagen wollte, dass es auch nicht schön ist, dass man unheilbar krank ist. Solltest du aber so krank sein und die Rentenärzte ignorieren dass, ist das eine Schweinerei.
Muzel ist offline  
Alt 12.02.2012, 23:12   #266
Emma13
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Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Peter, ich weiß nicht, ob dir das hilft die Abschmetterung zu verkraften: Mein Internist hatte mir gesagt, dass ich mich an der Schilddrüse operieren muss, sonst müsste ich an dem Krebs sterben. Da ich eine solche OP viel zu gruselig fand, habe ich mich mit dem Tod abgefunden. Dann habe ich den Befund dem Versorgungsamt geschickt und die habe meinen GdB nicht höher eingestuft. Das Amt hatte den Arzt angeschrieben und der war zurückgerudert. Jedenfalls hat das Versorgungsamt meine Todesangst geheilt.
Was ich damit sagen wollte, dass es auch nicht schön ist, dass man unheilbar krank ist. Solltest du aber so krank sein und die Rentenärzte ignorieren dass, ist das eine Schweinerei.
Ist natürlich deine Entscheidung, Muzel, dich nicht operieren zu lassen - aber ein Schilddrüsen-Karzinom ist eine der am besten heilbaren Krebsarten - wenn noch keine Metastasen bestehen -

Wovor hast du Angst ?

Grüße - Emma
__

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(Wenn ich allein bin, bin ich am wenigsten allein (Cicero)
Emma13 ist offline  
Alt 12.02.2012, 23:20   #267
Muzel
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Hallo Emma, die Vorstellung, dass mir der Hals aufgeschnitten wird ist furchtbar, dann das ausgeliefert sein an Ärzte und dann die Narkose mit den Nebenwirkungen (ich bin während einer Narkose wach geworden).
Muzel ist offline  
Alt 12.02.2012, 23:32   #268
Emma13
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Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Hallo Emma, die Vorstellung, dass mir der Hals aufgeschnitten wird ist furchtbar, dann das ausgeliefert sein an Ärzte und dann die Narkose mit den Nebenwirkungen (ich bin während einer Narkose wach geworden).
Ok Muzel, dann kann ich das ansatzweise verstehen ....

Grüße - Emma
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(Wenn ich allein bin, bin ich am wenigsten allein (Cicero)
Emma13 ist offline  
Alt 13.02.2012, 16:07   #269
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Peter300
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Hallo
Das ist alles nicht so einfach,ich bin den Ärzten die mich am Herz oparierten dankbar da für,die können ja nichts da für das die LVA sich so stur stellt,die Ärzte haben mich dreimal zurück gehollt,doch das das Leben so bescheiden ist,liegt doch nur am Staat,denn leben möchte ich schon,aber Menschenwürdig,sollen die mal so wie in Schweden die Vermögenssteuer auf 52% anheben,dann hat der Staat es nicht nötig denn Armen noch das letzte Hemd zu nehmen
Peter300 ist offline  
Alt 13.02.2012, 16:35   #270
Hotti
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Hallo Muzel. Ich bin auch ein absoluter Schisshase. Ich bin letztes Jahr an der Lunge operiert, dabei hat man mir ein Drittel der Lunge entfernt. Man hatte mir klipp und klar gesagt, dass ich sterben würde wenn ich mich nicht operieren lassen würde. Ich habe mir die OP dann angetan, und bin froh darüber. Auch wenn ich schon merke, dass mir die Puste schnell ausgeht, aber ich lebe. Versuch doch deine Angst zu überwinden, wenn nötig mit psychologischer Hilfe.
__

Gruß Horst

Alles was ich hier nieder schreibe ist einzig und allein meine persönliche Meinung


Kein Ziel kann weiter sein, kein Weg kann schwerer sein, als es die Heimkehr ist in die Vergangenheit




Hotti ist offline  
Alt 13.02.2012, 19:36   #271
Muzel
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Die Psychologen haben vor kurzen festgestellt, das mir keine Psychotherapie helfen kann, sondern nur ein Therapiehund. Das Verfahren läuft noch.
Muzel ist offline  
Alt 25.02.2012, 21:01   #272
Maneki Neko
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Maneki Neko
Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Die Psychologen haben vor kurzen festgestellt, das mir keine Psychotherapie helfen kann, sondern nur ein Therapiehund. Das Verfahren läuft noch.
ist bei mir auch so, Therapien schlagen nicht an, werde sowas mit Therapiehund in Angriff nehmen
Maneki Neko ist offline  
Alt 26.02.2012, 18:46   #273
Muzel
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Das einfachste ist, du besorgst dir ein privates (eins von einem behandelnden Doktor ist natürlich schöner, mein HA wollte das nicht machen, weil er sich damit nicht aus kannte) Attest für den Hund. Das schickst du zum Finanzamt, damit du die Unkosten absetzen kannst. Die schicken dann die Angelegenheit zum Hundesteueramt. Bei uns braucht man aG oder B im Behindertenausweis. Dann werden einem die Hundesteuern erlassen. Ich wohne in Düsseldorf und das kann in deinem Ort anders sein. Ich habe also den Antrag auf Höherstufung gestellt, weil ich die Merkzeichen nicht hatte und die Merkzeichen wurden abgelehnt.
Wenn du ein Attest hast von einem KK Arzt, dann kannst du den Hund auch als Hilfsmittel beantragen. Sollte das abgelehnt werden, kannst du die Ablehnung an den Bundes- oder Landes-Petitionsausschuss schicken. Da ich in der Barmer bin, war der Bundes-Petitionsausschuss zuständig. Der Ausschuss hat sich dann eine Stellungnahme von Bundesversicherungsamt eingeholt. Durch dieses Schreiben bin ich eigentlich an mein KK-Doc-Attest gekommen. Kein Doc wollte glauben, dass es so was, wie einen Behindertenbegleithund gibt. Die KK hat dann den Hund abgeschmettert und nun ist der Landtag zuständig und der kaspert noch. Der Antrag selbst ist beim Landschaftsverband (weshalb der Landtag zuständig ist) und da ruht er bei der bei der KVO und bei der Rechtsabteilung. Inzwischen ist auch schon ein Jahr ins Land gegangen.
Jedenfalls weißt du jetzt so ungefähr die Schritte, die du tun musst, dadurch kann das schneller gehen. Ich hatte nämlich keine Ahnung.

Wichtig ist, solltest du die Regierung einschalten wollen, dass du eine Abschmetterung von der KK hast, eine E-Mail Abschmetterung reicht.
Wenn du mir deine E-mail Adresse schickst, kann ich dir das Schreiben von Versicherungsamt schicken. Das ist zu lang zum Abtippen.
Muzel ist offline  
Alt 14.03.2012, 12:57   #274
Maneki Neko
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Maneki Neko
Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

War heute beim GA es war der reine Horror!

Einzelheiten gibts nach Anfrage

diesmal war er echt dreist

Hat Fragen gestellt ohne Ende, hat meine Gesundheit recht wenig interessiert wann und ob ich arbeiten gehen kann. Fühle mich wie ein Haufen Sch****!

Alternativen haben ihn ja recht wenig interessiert genauso wenig wie meine Unterlagen. Schema F und fertig!

ich würde ja gerne Einzelheiten berichten aber die Angst ist recht groß, daß einer von den Verein hier mit liest.

ich sage nur eins: Es war furchtbar!!! Aber ich bin nicht die Einzige der es so geht. Ich habe das Gefühl, Vieh zu sein bei denen.

ich rechne mal stark mit ner Ablehnung
Maneki Neko ist offline  
Alt 26.03.2012, 20:09   #275
Muzel
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Standard AW: EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

Maneki, genau habe ich mich beim Gutachten vom 1. Rentengutachter auch gefühlt. Der hat mir aber die Reha und weil die nicht geklappt hat letztlich auch die Rente bewilligt.
Wegen des höheren GdB hat mein Orthopäde dem Merkzeichen "G" zugestimmt, das Versorgungsamt aber abgelehnt.
Du musst einfach jetzt abwarten, wenn es auch schwer fällt.
Muzel ist offline  
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