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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege

Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


erst HartzIV dann ALGI, sehr lange Arbeitsunfähigkeit, total kompliziert

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Alt 19.06.2018, 15:01   #26
RobbiRob
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Standard AW: erst HartzIV dann ALGI, sehr lange Arbeitsunfähigkeit, total kompliziert

Zitat von Koma47 Beitrag anzeigen
Und es ist doch richtig das wenn der es wirklich schaffen sollte mich da miesen Tricks außerordentlich rauszuschmeissen mit Zustimmung von dem Integrationsamt
Ich dachte es war so, dass Du - rechtlich zulässig, moralisch zumindest nachdenkenswert- bewusst die Behinderung verschwiegen und die Zeit ausgenutzt hast, um dadurch 3 Monate zusätzliche Beschäftigung rauszuschlagen?

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Die Vorgehensweise der Integrationsämter wird von nicht kundigen Personen vollkommen falsch eingeschätzt.
Mir ist in meiner langjährigen Praxis nicht ein Fall bekannt, wo wir keine sofortige Zustimmung bekommen haben.

Da musste auch nichts getrickst werden.

Deine Sicht der Dinge kannst Du ja auch darlegen.

Der Begriff „außerordentlich“ im Zusammenhang mir einer Kündigung ist Dir überhaupt klar?

Zur Frage des Krankengeldbezug, wurde Dir ja schon erläutert, dass die Krankenkassen heutzutage alles versuchen, um Dich aus dem Bezug loszuwerden.

Trotzdem besteht bei entsprechender Diagnose und Feststellung natürlich ein Anspruch auf Krankengeld.
78 Wochen sind es aber sowieso nicht, da die 6 Wochen EFZ schon mal abgezogen werden.
Eine evtl. Reha auch.
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Alt 19.06.2018, 15:49   #27
Koma47
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Standard AW: erst HartzIV dann ALGI, sehr lange Arbeitsunfähigkeit, total kompliziert

Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Hallo Koma47,

Bei dem ganzen scheint mir eh sehr merkwürdig, warum bei dir trotz fortlaufender AU-Schreibung seitens des JC SB bisher niemals dein Gesundheitszustand geprüft wurde, noch viel weniger dort mal eine Aufforderung zur EMR ausgesprochen wurde.

Bisher kenn ich es so aus auch aus diesem Forum, daß die Leute bei JC bei längerer AU immer zum Gesundheitsamt geschickt wurden, denn mit Kranken darf ein JC SB bekanntlich keine EinV abschließen, die aber wird ja nach § 15 SGB II verlangt.

Also viele Merkwürdigkeiten, oder?

Grüße saurbier
Hallo,
ja, sage ich ja kompliziert ist es, aber nicht ausgedacht, höchstens mal falsch formuliert, deswegen nur zu ein paar Punkten. Ich glaube ich muss das mal als Ablaufdiagramm darstellen.

Wichtig ist meine Fachärtztin, Hausarzt ist ein neuer um die Ecke ein neuer.

Meine Krankheit ist nicht ja/nein sondern kann sich ändern besser oder schlechter und ist mal so oder so.

Das Jobcenter hat drei mal mit mir rechtswidrige EGVs wegen Festellung Gesundheit per VA abgeschlossen. 2 mal schon im VA Verfahren weg, einmal vorm Sozialgericht, dann hatten sie keine Lust mehr auf EGV.
Bei dem Ärtzlichen Dienst vom Jobcenter war ich zwei mal. Beim ersten Mal sollte ich einen Haufen Papier Schweigepflichtsentbindungen unterschreiben,habe ich nicht gemacht, Sanktion war dann kein Geld, wurde aber aufgehoben, dann wieder hin zum dem Arzt da der nicht mal Doktor war, ich mir vier Aktenordern, dann hat der immer gefragt und ich habe geantwortet, dann wollte er wohl nach Hause. Angeboten habe ich dann meine Fachätztin das machen soll, hatten die aber keine Lust zu bezahlen. Dann kamen die damit nicht mehr an.

Wichtig ist für mich jetzt rauszufinden was ich machen sollte, wie das geht und was zu machen soll ist eher der zweite Schritt sein und wenn es eben wohl sehr schwierig ist von der KK Krankengeld zu bekommen sollte man das so kalkulieren.
Übrigens was ich bei der Firma schon mal gewesen und die wissen das ich länger krank war, hätten sich das also denken können und danach fragen sollen.

Ferner sollte jeder wissen der Personal einstellt das es Standard ist das man am Ende eines BewerbungsGesprächs sich bestätigen lässt das der Bewerber schwerbehindert ja/nein ist, und das unter Zeugen.

Und bitte nicht mir sagen "rechtlich zulässig, moralisch zumindest nachdenkenswert"
Beim Jobcenter haben die mir rechtswidrig Leistungen zum Leben eingestellt, Bescheid eingestellt, macht nichts, schicken wir halt den gleichen nochmal raus, was der wollte Schweigepflichtsentbindungen nicht unterschreiben, Leistungen für den 0 EUR da Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen, Was das ist rechtswidrig? Das wussten wir aber nicht, tut uns so leid das der da ohne Geld rumgesessen ist, hätte ja auch zur Tafel gehen können. In Deutschland verhungert keiner!

Auf das Jobcenter bin ich nicht gut zu sprechen. und bei KK, RV BfA habe ich keine "Skrupel", natürlich nur im Rahmen geltender Gesetze.

außerordentliche Kündigung weiß ich, habe aber auch gelesen das auch hier das Integrationsamt zustimmen muss. Und außerordentlich ist vorm Arbeitsgericht schwierig durchzubekommen, deswegen kündigt man im zweiten Satz auch gleich immer ordentlich.


Anhang:
Zur Reha war ich schon zwei Mal, Frühstück war ganz gut.
Arbeit wurde damals auch von Fachärtztin empfohlen, aber wenns nicht geht dann gehts nicht
Wie gesagt nicht schwarz/weiß sondern grau die Bewertungen
Vor knallharten Bewertungen habe ich keine Angst, eher vor Inkompetenz oder "Gefälligkeitsgutachten"

Geändert von Koma47 (19.06.2018 um 16:01 Uhr)
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Alt 19.06.2018, 16:13   #28
Koma47
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Zitat von RobbiRob Beitrag anzeigen
Die Vorgehensweise der Integrationsämter wird von nicht kundigen Personen vollkommen falsch eingeschätzt.
Mir ist in meiner langjährigen Praxis nicht ein Fall bekannt, wo wir keine sofortige Zustimmung bekommen haben.

Da musste auch nichts getrickst werden.
Hallo,
was haben die gekündigten Schwerbehinderten denn falsch gemacht das das Integrationsamt der Kündigung zugestimmt hat?

Das ist doch in einem solchen Forum interessant und wichtig:)

Gruss
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Alt 19.06.2018, 16:31   #29
RobbiRob
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Standard AW: erst HartzIV dann ALGI, sehr lange Arbeitsunfähigkeit, total kompliziert

Gar nichts haben die falsch gemacht. Verstehe die Fragestellung jetzt nicht.
Dein „außerordentlich“ solltest Du bitte auch nochmal präzisieren, sonst reden wir nämlich von völlig unterschiedlichen Sachverhalten.


„Ermessensspielraum: Das Integrationsamt hat über einen Antrag auf Zustimmung zur Kündigung grundsätzlich nach freiem pflichtgemäßen Ermessen zu entscheiden. Aufgehoben bzw. weitgehend eingeschränkt ist das Ermessen des Integrationsamtes in den Verfahren auf Zustimmung zur ordentlichen Kündigung hingegen in den folgenden Fällen:

bei Betriebseinstellung und wesentlicher Betriebseinschränkung, wenn nicht eine anderweitige Weiterbeschäftigungsmöglichkeit besteht
wenn ein anderer angemessener und zumutbarer Arbeitsplatz gesichert ist
wenn ein Insolvenzverfahren eröffnet ist und die Voraussetzungen nach § 89 Abs.3 Nr.1–4 SGB IX erfüllt sind
In den Verfahren auf Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung ist das Integrationsamt in seinem Ermessen dahingehend eingeschränkt, dass es die Zustimmung erteilen soll, wenn kein Zusammenhang zwischen dem Kündigungsgrund und der anerkannten Behinderung besteht. Eine andere Entscheidung kommt nur ausnahmsweise bei Vorliegen besonderer atypischer Umstände vor.“
https://www.integrationsaemter.de/Fa...24i/index.html

Deinen Frust und mangelnde Skrupel auf z.B. KK kann ich nachvollziehen ;-)
Trotzdem müssen wir den Sachverhalt verstehen können.

Ich persönlich habe nie gefragt, ob einer schwerbehindert oder schwanger ist, wenn es nicht offensichtlich war.
Ich bin da eher Oldschool und ein Arbeitsverhältnis war für mich immer auch ein Vertrauensverhältnis.

Leider gibt es das von beiden Seiten Ag/An anscheinend nicht mehr.

Es hat auch nie jemand versucht Schwerbehinderte loszuwerden.
Einzig wenn es in Richtung sinnentleerte Arbeitsverhältnisse ging.
Das gab es selten aber auch bei nichtbehinderten.

Geändert von RobbiRob (19.06.2018 um 16:47 Uhr)
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Alt 19.06.2018, 19:14   #30
Kerstin_K
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Das Problem mit den integrationsaemtern ist, dass die gar nicht ermitteln, ob es eine Weiterbeschäftigungsmoeglichkeit gibt. Selbst, wenn man ihnen die auf dem Silbertablett präsentiert, glauben die einfach alles, was der Arbeitgeber schreibt.

Letztes jahr selber erlebt.
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Alt 19.06.2018, 21:09   #31
Koma47
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Hallo,
wir kommen sehr in die "Theorie".
außerordentlich, fristlos weiß ich.
Erst mal gehe ich morgen zur Rechtsantragsstelle, das bringt ein paar Tsd. EUR da Integrationsamt nicht angehört wurde.
Was dann mit dem Integrationsamt kommt muss man mal sehen, ist wohl auch ein Verwaltungsakt. Und wenn das Jobcenter drei Mal hintereinander einen rechtswidrigen Verwaltungsakt schafft muss man erst mal sehen ob das bei denen besser ist.

Zu deiner Aussage ist meine Frage: Was kein ein Behinderter "besser "machen wenn er angehört wird das der Kündigung nicht zugestimmt wird.

Ich werde wohl nochmal alles durchrechnen ..
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Alt 20.06.2018, 09:36   #32
Kerstin_K
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Du kannst beim I-amt nicht viel machen. Wenn der AG nicht gerade raushaengen laesst, dass er wegen der Behinderung kündigt, stimmen die immer zu.

Und dann geht es gleich zum Verwaltungsgericht, Widerspruch gibt es da nicht. Und Verwaltungsgerichtsfrtfahren dauern sehr lange.
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Alt 28.08.2018, 15:04   #33
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Hallo,
ich muss leider den Thread noch einmal aufgreifen da ich wieder nicht weiß was ich machen soll.
Ich habe mich jetzt mit dem AG vor Gericht geeinigt.
Arbeitsende 31.12. freigestellt, seit drei Tagen bekomme ich Krankengeld.

Am Fr. muss ich wieder zur Hausärtztin, die mich krank schreiben kann oder nicht.
Da ich freigestellt bin, bin ich entspannt und könnte auch NICHT-AU sein.
Was soll ich nur machen, wann/ob überhaupt EMR stellen, Krankenkasse mit ihrer Krankengeld-REHA, zur AfA laufen am 1. Okt weil drei Monate vor arbeitslosigkeit?
Am 1. Okt hätte ich auch wieder drei Jahre versicherungspflichtig garbeitet

Für Tips wäre ich dankbar, Ende Sept. habe ich auch einen Termin bei der RV.
Aber was ist am besten für mich?

Gruss
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