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Start > > -> Eure Erfahrungen mit ALG II als Behinderter

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


Thema geschlossen

 

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Alt 25.07.2007, 20:30   #51
Heiko1961
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Registriert seit: 14.02.2006
Ort: Hamburg
Beiträge: 2.042
Heiko1961
Standard

Zitat von flor Beitrag anzeigen
Hallo !
Bin neu hier in diesem Forum. Bin durch Arbeitlos in Bremen hier hergekommen. Tach erst mal.

Habe auch meine Erfahrungen als Schwerbehinderter 70% GdB. Eine davon mal zum Anfang. Habe einen Antrag auf Mehrbedarf nach §21 SGB II gestellt (Hypertonie) und auch bewilligt bekommen. Eine Rückwirkende zahlung bis zum Zeitpunkt des ALG II Antrags wurde abgelehnt. Obwohl es eine Aufklärungspflicht seitens der BAgIS gibt. Auskunft der AGAB Bremen. Meine Behinderung war da bekannt. Was man nicht weiß, wird einen auch nicht gesagt. Habe durch das Forum Arbeitslos in Bremen aber schon gelernt. Hoffe hier auch Infos zufinden und vieleicht auch meine Erfahrungen mit einzubringen.

Gruß flor
Na dann herzlich Willkommen.
Wir freuen uns über jeden Neuzugang. Ich hoffe, dass du dich hier bald zurecht findest.
Bei Probleme. einfach fragen. Es gibt keine dumme Fragen, nur dumme Antworten.
Heiko1961 ist offline  
Alt 26.07.2007, 21:15   #52
Monchen->Emailproblem
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Registriert seit: 14.07.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 8
Monchen
Standard Erfahrungen eben

Hallo,

ich habe zum Glück bisher nur kurze Erfahrungen mit ALG II und Schwerbehinderung gemacht, aber die waren bezeichnend genug...

Als ich an die Dialyse kam, hatte ich einen Job und auch das Glück das mein Arbeitgeber mich behielt. Nur leider ging der insolvent und ich war arbeitslos, fand natürlich nicht schnell genug was neues. Da ich keinen Bock mehr hatte auf Zu-Hause-Rumsitzen, machte ich eine Weiterbildung, die mir meine "Schnarchnase" von Arbeitsvermittler (Reha/Schwerbehinderung-ALG I) von der Arbeitsagentur bewilligte. Da er wie gesagt eine "Schnarchnase" ist, sonst aber ganz nett, hatte er einiges vergessen weiterzuleiten und ich stand plötzlich ohne Geld da. Vorbeugend (kann mir als Dialysepatientin vielleicht ohne Geld leisten-nicht aber ohne Krankenversicherung) ging ich also zum Hartz IV-Amt. Kommentar des dortigen SB: "Bei ihrer Behinderung (GdB 100 und G) könnten Sie sicher EU beantragen und das ist dann vorrangig". Meinen Einwand: "Ich mache gerade eine Vollzeitweiterbildung ohne Fehlzeiten und überhaupt seit einem Jahr war ich nicht krank..." tat er ab mit, "..wenn Sie EU kriegen können, ist das egal, ALG II ist nachrangig, das allerletzte....".
OK alles klärte sich, meine "Schnarchnase" wurde wach und ich konnte die Weiterbildung beenden. Aber irgendwann war die zu Ende und noch kein Job in Sicht, also der Ernstfall trat ein. Wieder derselbe SB wie beim ersten mal, aber ich war gewappnet und hielt ihm gleich ein Schreiben meiner Ärztin unter die Nase, dass ich in meinem Beruf voll erwerbsfähig bin und nur dies und das nicht dürfe (analog den Empfehlungen der Integrationsämter). Ich gab alles problemlos ab u.a. auch den Antrag wegen dem Mehrbedarf bei der Ernährung. Nun begann das Warten auf den Bescheid. Es wurde unterbrochen vom Anruf der "Schnarchnase". Der hatte ja eigentlich nichts mehr mit mir zu tun. deswegen wunderte es ihn, dass er plötzlich das Attest meiner Ärtztin in der Hand hatte. Ich also zur Arbeitsagentur und meine Unterlagen (für das Jobcenter) da eingesammelt und wieder zum SB gebracht. Dem war das sehr peinlich und innerhalb von einer Woche wurde fast alles bearbeitet. Nur leider konnte ich nicht herausfinden, wohin er denn meinen Antrag auf Mehrbedarf verteilt hatte. Auch mein Widerspruch gegen den Bescheid (beinhaltet den Mehrbedarf nunmal nicht) wurde bis heute nicht beantwortet. Da ich zum Glück dann erst mal einen Job fand, habe ich da nicht nachgeharkt. Ein Fehler, aber irgendwann hat man die Nase voll...

Zur Diskussion bezüglich der Angabe der Behinderung in der bewerbung: Es muss niemand tun, das ist wohl richtig. Aber ich habe gelesen, das Behinderte, deren Arbeitgeber nichts von der Behinderung wußten, Schadensersatz leisten mußten, da der AG Ausgleichsabgaben bezahlte, die er in Kenntnis der Behinderung nicht hätte zahlen müssen. Wer hat denn darauf Lust?
Ich habe im Lebenslauf (ganz unten ) immer angegeben: 100% Schwerbehindert, aber in dem Aufgabenbereich voll einastzfähig. Mein Eindruck: nie hat das einer gelesen, bevor ich nicht im Vorstellungsgespräch davon erzählt habe. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei seiner Arbeitssuche.

Viele liebe Grüße
Monchen
Monchen ist offline  
Alt 27.07.2007, 08:25   #53
Brula
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo und guten Morgen !

Erstmal Danke, dass es euch gibt !!!


Na, dann will ich hier auch mal meinen Senf dazugeben:

Zunächst zu meiner Person:
Ich bin männlich, 52 Jahre alt und seit Oktober 2004 SoziHilfe/Hartz IV.
In der Zeit von 1999 bis 2004 habe ich mich in der Selbstständigkeit versucht, was gründlich schiefgegangen ist und in der Insolvenz endete. Obwohl ich über 30 Jahre in die AL - Versicheurng eingezahlt hatte, sagte man mir seinerzeit, dass ich keinen Anspruch auf ALG habe - sondern zum Sozialamt müßte. Tja - und von irgendetwas muß ich ja auch leben. Nach Zusammenlegung von Sozi und ALG II bin ich nun seit dem 01.01.05 Mitglied dieser Cummunity.

Aufgrund von 6 Bandscheiben - OP´s und Hörsturz beidseitig (annähernd taub) bin ich dann mit einem GDB von 80 eingestuft worden.
Daneben hat man mir seinerzeit geraten, einen Rentenantrag zu stellen, mit dem Ergebnis, das ich "voll erwerbsgemindert" bin, jedoch aufgrund der fehlenden Einzahlungen aufgrund der Selbstständigkeit keinen Anspruch auf Rentenzahlungen hätte. Selbstverständlich liegen alle Schreiben der Arge vor. Komischerweise bin ich aber bei der Arge als 3Std. am Tag arbeitsfähig eingestuft und in einer dubiosen Eingliederungs- vereinbarung wurde mir dann auferlegt, mich bei 2-3 Firmen je Monat zu bewerben. Nun - das soll nicht das Problem sein, jedoch ein Unternehmen zu finden, die jemanden einstellen, der nicht kommunizieren kann - (Tel geht nicht) und auch nicht körperlich belastbar ist, und zu guter Letzt
das auch nur für 3 Std. täglich - das wird kompliziert.

Ich hab´dann mit meiner Sachbearbeiterin mal gesprochen, ob die Arge nicht die Kosten für die für die ärztliche Untersuchung zum Erhalt der Führerscheinklasse II (über 50 Jahre alt - da muß man zum Doc)übernehmen könnte, damit die Chancen etwas vergößert werden, wieder zu Arbeit zu kommen. Dies wurde mit dem Verweis auf meine Rückenprobleme zurückgewiesen (schön, wenn Sachbearbeiter einen solch´ medizinischen Sachverstand haben). Zwei Monate später jedoch hat man mir einen Vorstellsvorschlag für einen Pizza-Service in die Hand gegeben, wo ich in einem Fiat Cinquacento (nix gegen das Auto) Auslieferungsfahrten zu machen hätte. Als ich die SB darauf ansprach, wußte sie selbst keine Antwort. Im gleichen Gespräch hab´ich dann nochmals auf den Bescheid von der BFA hingewiesen, mal bitte zu klären, ob ich nun weiterhin 3 Std. /tgl. arbeitsfähig bin oder voll erwerbsgemindert. Beim letzten Gespräch nun sagte die Dame mir, man könne kein ärztliches Gutachten seitens der Arge erstellen, weil ich in den letzten 6 Monaten nicht beim Arzt war und somit ja auch nicht krank bin. Jetzt muß ich - in einer Eingleiderungsvereinbarung festgehalten - wieder zu den einzelnen Fachärzten - da frag´ ich mich einfach, haben denn die Bescheide der BFA keine Relevanz für die ARGE?
Vielleicht kann mir hier ja auch jemand mal einen Hinweis geben, ob es da Möglilchkeiten gibt, nun endlich mal Klarheit indas Thema zu bringen.

In diesem Sinne

liebe Grüße

Brula
 
Alt 27.07.2007, 12:33   #54
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat:
Beim letzten Gespräch nun sagte die Dame mir, man könne kein ärztliches Gutachten seitens der Arge erstellen, weil ich in den letzten 6 Monaten nicht beim Arzt war und somit ja auch nicht krank bin
Woher weiss die Dame das? Und seit wann ist das Vorbedingung für ein Gutachten?
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 27.07.2007, 14:52   #55
kalle
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kalle
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Schriftlich die Überprüfung der Erwerbsfähigkeit beantragen . Bitte auf schriftliche Entscheidung bestehen.

Das ist nicht von der Krankschreibung abhängig. Würde aber helfen, eine Krankschreibung.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
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kalle ist offline  
Alt 27.07.2007, 14:54   #56
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Clint
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Lieber Kalle,
Frag mich schon seit einiger Zeit "Wo der Haken ist".
Ich bin seit einem halben Jahr als "Krüppel" anerkannt.
Seitdem bin ich nicht mehr beim Drachen, Frau H. in
Wattenscheid, sondern bei einer Hülje C. in Bochum.
Die ist extrem lieb, nett und Ihre Sprache strotzt von Konjunktiven. (Ich könnte sie glatt heiraten aber kein Bier und kein Eisbein... ich weiß nicht). Hülje hat mich irgendwann mal eine EGV unterschreiben lassen. 5 Bewerbungen im Quartal ich hab ihr gesagt Worauf?
Bis jetzt nichts mehr zu dem Thema gehört.
Nun ist sie im Urlaub und der nette Asiate der sie vertritt fand zu mir nichts in meiner Akte.
Na dann warten wir mal wanns sie sich wieder meldet.

Meine Lage ist nämlich echt lustig. Mein Hausarzt meint mein Sauerstoff reicht nur noch in Ruhe. Wenn ich am Waschbecken stehe und eine Ganzkörperwaschung vor nehme muß ich mich danach 10 min hechelnd entspannen. Dann soll mir mal einer nen Job finden wo man mich zur Jagd trägt. HEHE

Gruß

Clint
__

Stellt endlich das Dummschwätzen von "Hinterbänklern" unter Strafe.
Eigentlich sollte hier was über die FDP und ihre Wichtigkeit für die BRD stehen.
Lieber was von Armin Rohde: Die Jobs, um die Die sich drücken, gibts garnicht!
Clint ist offline  
Alt 27.07.2007, 15:56   #57
Brula
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Beiträge: n/a
Standard Re Ariana

Hallo Ariana,

das hat die Dame mir so mitgeteilt, diese information hat sie angeblich vm medizinischen Dienst der Arge, also Amtsarzt.

lg


Brula
 
Alt 31.07.2007, 16:32   #58
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Registriert seit: 23.07.2007
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flor
Standard InJob und Schwerbehinderte

Hallo !

Nach langen Versuchen der BAgIS (Bremen) mich in einen InJob zubringen, habe ich mir selber einen gesucht um Ruhe zuhaben. Die Jobs die mir angeboten wurden, wehren in meinen Gesundheitszustand überhaubt nicht machbar. Nun soll ich in dieser Zeit noch 4 Wochen ein Praktikum machen. Es macht sich keiner die Mühe eines der Gutachten zulesen die auch vom Arbeitsamt erstellt wurden.
Warum werden die einen mit InJobs in Ruhe gelassen und Schwerbehinderte will man unbedingt irgendwo reinbringen. Die große Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt. Da war ich und bin auf Grund meiner Behinderung da raus. Nicht freiwillig. Wo sind da die Grenzen? Möchte die Personengruppen nicht unbedingt hier direkt ansprechen! Wo ist da der Sinn und etwas von Gerechtigkeit?

Gruß flor
flor ist offline  
Alt 31.07.2007, 17:14   #59
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Zitat von Brula Beitrag anzeigen
Hallo Ariana,

das hat die Dame mir so mitgeteilt, diese information hat sie angeblich vm medizinischen Dienst der Arge, also Amtsarzt.

lg


Brula

wie Kalle schreibt: schriftlich beantragen die Erwerbsfähigkeit zu überprüfen
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 31.07.2007, 17:20   #60
Kerstin_K
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Wer behauptet, dass, wenn man 6 Monate nicht beim Arzt war und deshalb nicht krank ist und dann daraus folgert Gutachten ist nicht, der kennt den Unterscheid zwischen Krankheit und Behinderung nicht.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online  
Alt 04.08.2007, 01:44   #61
Jenie
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Jenie
Standard Psychische Behinderung wir nicht ernst genommen

Hallo

Da ich gerade den Fall Speyers gelesen habe und was die Bundesregierung und zuständige Arge dazu zu sagen hat, muss ich mich doch glatt fast übergeben ---- bei derart ausreden und darstellungen.

Ich selber habe wie viele die Erfahrung gemacht das man einfach nicht ernst genommen wird und sich noch so sprüche wie -: "" Man kann sich auch viel Einbilden""" anhören darf.
Desweiteren wird man eindeutig für dumm verkauft.
Ich hatte ganz eindeutig meine Entlasspapiere auf denen klar drauf stand ---- 100% Erwerbsminderungsunfähig entlassen abgegeben als ich Hartz beantragte. Deseiteren mit den Attesten und der Mitteilung das Rente beantragt wurde.
Nichts desto trotz wollte man das ich die Eingliederungsvereinbahrung unterzeichne.
Bei meinem Hoffnungsvollen versuch mir Information und Rat dahingegen zu holen wie es nun in zukunft weitergehen könnte mit Rehamassnahmen im Beruflichen Bereich - suchte ich das Gespräch bei der zuständigen Rehaberatungstelle. Ich trug mein Anliegen vor und wurde zu einem zweiten Termin geladen bei dem geschaut werden solle was es eben unter berücksichtigung meiner krankheit für möglichkeiten gäbe.
Der Termin entpuppte sich dahingehend das plötzlich die akte der Arge auf dem Tisch lag und man eine unterschrift von mir wollte mit der Aussage wann ich den wieder Arbeitsfähig sei.
Dem kam ich nicht nach und man schrieb halt momentan nicht dazu fähig rein.
Im weiteren zuge wurden mir keine Beratenden Informationen gegeben die mir weiterhelfen könnten. Also suchte ich einen eigenen weg über den die Arge dann sehr erbost reagierte.
Auch bei diesen Gesprächen in denen ich wieder hilfe suchte -- hörte ich immer die selben sätze --- das geht uns nichts an.... Das ist schon abgeschlossen da steht ihnen nichts mehr zu..... Das ist nicht unser Problem..... usw usw.
Auf Anträge reagierte man sehr langsam..... Papier ist ja geduldig.
Eierte herum und ging nicht auf meine forderungen ein.
Erst als ich knallhart mit einer kompletten anwaltsmaschinerie von drei Anwälten und einem BEkannten sowie der Caritas zwei wochen lang Brief und Mündlichen aufbaudruck mit riesentheater von Paragraphen vorhaltungen -- in der Arge - über den Amtsleiter bis hin zum Datenschutzbeauftraten veranstaltete, gab man nach und fehler zu.
Natürlich hat man mich jetzt nicht verstanden gehabt was ich wollte....
Natürlich wusste auf einmal keiner das ich Erwerbsminderungsunfähig bin und Rente beantragt hatte usw....
ein Blick in meine Akten wird wohl erst mal in einigen wochen den rest ans licht bringen.
Mir zeigt das eindeutig das Argesachbearbeiter überfordert sind - schlecht geschult und schutzbehauptungen aufstellen um ihre vorgehensweisen zu decken und zu rechtfertigen.
all dies ist widerlegbar da ich alles schriftlich auf papier habe und den rest werden die akten zeigen.

Ich persönlich habs am eigenen leib erlebt was da gespielt und getrickst wird. Eine Ohrfeige für die Bürger mitten ins Gesicht!
Es ist unverschämt dreist und mit worten nicht mehr zu beschreiben.
Meine erfahrung hat ergeben --- nichts unterschreiben --- immer zu zweit dahin --- und wenn es was zu klären gibt -- so spart euch das lahme hin und her geschreibe unfähiger anwälte.
Das zieht sich und dauert.............
Besser ist es den Amtsapperat systematisch ausseinander zu schrauben mit stetigen druckaufbau über die stellen innen und aussenherum gleichzeitig.
Je mehr sich daran beteiligen umso besser -- ich habe in zwei wochen nach dem ich die faxen dicke hatte mehr erreicht -- als vorher ein anwalt den ich hatte in 7 Monaten.
Selbstverständlich waren die sauer und wie. macht nichts dürfen sie sein.
Wichtig ist das ich dahin komme was ich möchte und meine Rechte bekomme die mir zustehen.
Den hier wird ganz bewusst so getan als wäre nichts vorhanden -- die Menschen werden bewusst hier für dumm verkauft - nicht oder unzureichent beraten und ansonsten möglichst im Regen stehen gelassen.

Grüßle
Jenie
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
Jenie ist offline  
Alt 04.08.2007, 14:47   #62
jane doe
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jane doe
Standard

nur ein kleiner hinweis: entweder erwerbsminderung oder erwerbsunfähig
jane doe ist offline  
Alt 04.08.2007, 15:26   #63
Jenie
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Jenie
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Grins hast ja recht ;) aber ich denke im grunde weis man was gemeint ist .... kommt davon wenn man sich damit laufend herumärgert....
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
Jenie ist offline  
Alt 07.10.2007, 17:12   #64
evahb->Emailproblem
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evahb
Standard Re.

GdB 70


Hallo Kalle, bei mir wird von Seiten der Arge Bremen keine Rücksicht genommen,ob mit oder ohne Behinderung.Hatte bereits in der Vergangenheit die Arge gebeten mich in die Rehaabteilung zu nehmen, nichts passiert.Ständig wechselnde Sachbearbeiter im Jobcenter und bei der Bagis.
Allerdings wird im Moment Rücksicht auf die Erziehung meines PK genommen,aber weis man wielange? Vor einem Jahr war es noch sehr schlimm,wurde permanent Druck auf mich ausgeübt, bin dadurch krank geworden, zu der Zeit hast du mir sehr geholfen.


Gruß Evahb
__

"Tu erst das Notwendige,dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche."
evahb ist offline  
Alt 07.10.2007, 18:43   #65
kalle
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kalle
Standard

Ohne den Thread hier weiter zerpflücken zu wollen:


Aber kurz zum Thema:
Da DU ja wohl immer noch bei der Arge festhängst: Hast Du schon die Überprüfung der Erwerbsfähigkeit beantragt?
Wenn nicht solltest Du das machen. Wenn ja, die müssen sich an das Ergebnis halten.

LG
Kalle
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kalle ist offline  
Alt 16.10.2007, 11:36   #66
Sally38->Emailproblem
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Sally38
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Zitat von Heiko1961 Beitrag anzeigen
Ich gebe schon im Bewerbungsschreiben meine Behinderung bekannt, mit den Hinweis auf evtl. Förderungen.
Beim Einstellungsgespräch, wenn es dazu kommt , sollte man es nicht verschweigen.
ich gebe mein reizdarm auch immer in bewerbungsschreiben an,denn die arge hat nichts besseres zu tun,als mich seit meiner unterschrift einer egv mit callcenterangebote zu bombadieren.
nur habe ich tierisch bammel,dass man mich deswegen sanktionieren kann,denn jedem dürfte klar sein,dass kein callcenter mich mit reizdarm einstellen wird,da es doch zu riskant ist,dass ich telefonate einfach abbrechen muss,um das wc aufzusuchen.
meine anderen krankheiten,wie abnutzung der knorpel in beiden knien und mein rückenproblem(woraufhin die amtsärztin mich nur noch für sitzende tätigkeiten für den arbeitsmarkt zugelassen hat),gebe ich nicht in bewerbungsschreiben an.das kann ich immer noch bei vorstellungsgesprächen machen.
naja jetzt muss ich ja bis zum 26.10 meine nachweise über eigenbemühungen nachweisen.
ich gebe dort einfach nur eine liste mit den arbeitgebern,wo ich mich beworben habe ab und dann die absagen,sofern welche vorhanden sind,denn bei emails bekam ich bislang nie was von denen zu hören.
meine bewerbungsschreiben selbst gebe ich nicht mit ab,da in meiner egv steht,das ich die nachweise auch durch bewerbungsschreiben nachweisen KANN.es steht dort nicht ich muss.
bin ja mal gespannt,wie die arge da drauf reagieren wird,denn wenn die in meinen berwerbungsschreiben das mit dem reizdarm lesen würden,wäre glaub ich der ofen für mich aus
ansonsten habe ich bislang sehr positive erfahrung mit meinem fallmanger gemacht.naja ich habe bislang ja auch alles gemacht,was er von mir gefordert hat und demnach dürfte es ja auch keine probleme zwischen ihm und mir geben
Sally38 ist offline  
Alt 16.10.2007, 14:23   #67
Arania->Emailproblem
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Vielleicht soltest Du für Deine gesundheitlichen Einschränkungen lieber ein ärztliches Attest besorgen, dann wärst Du abgesicherter

Einen Reizdarm hat man ja üblicherweise nicht jeden Tag, falls ja, wie gesagt, da sollte dann wirklich ein Attest hier

Und in das Bewerbungsschreiben sollte das so auch nicht hinein, meine Meinung
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 16.10.2007, 14:43   #68
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Sally38
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es gibt ein amtsärztliches gutachten,wo die arge mich hinschickte und es liegt auch der arge vor.im gutachten wurden auch die darmprobleme erwähnt.und leider habe ich fast jeden tag mit dem reizdarm zu kämpfen,bin immer noch in internistische behandlung,nur mehr als das ausprobieren verschiedener medikamente passiert dort nicht mehr,da alle anderen untersuchungen abgeschlossen sind.
und warum sollte ich es nicht im bewerbungsschreiben angeben?ist für mich ist es so angenehmer,als es direkt im gespräch zu erwähnen,weil über darmprobleme spricht man nicht gerne.ich jedenfalls nicht.ist halt einfach zu peinlich.
Sally38 ist offline  
Alt 16.10.2007, 18:52   #69
Arania->Emailproblem
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Nun, okay, wenn das amtsärztliche Gutachten vorliegt ist das ja dann auch anerkannt und die SB /der Sb dürfte keine Schwierigkeiten machen, aber mal eine ehrliche Frage:

Welche Tätigkeit käme denn für Dich in Betracht, wenn Du täglich damit zu tun hast?
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 17.10.2007, 00:08   #70
Sally38->Emailproblem
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Sally38
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naja ich bewerbe mich halt sofern stellenangeote vorhanden,als bürogehilfin.
wenn der arbeitgeber damit einverstanden ist,dass ich bei bedarf das wc aufsuchen kann,dann dürft es kein problem sein.zumal ich auch jederzeit bereit wäre,die verlorene zeit die aufgrund meiner wc-gänge entstehen nachzuarbeiten.
eine andere tätigkeit fällt mir halt sonst nicht ein,da ich ja nur sitzende tätigkeiten machen darf.
Sally38 ist offline  
Alt 17.10.2007, 12:59   #71
Arania->Emailproblem
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Das kann ich sehr gut nachvollziehen, so sieht es bei mir auch aus
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Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 17.10.2007, 13:56   #72
Nimschö
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Zitat von Sally38 Beitrag anzeigen
naja ich bewerbe mich halt sofern stellenangeote vorhanden,als bürogehilfin.
wenn der arbeitgeber damit einverstanden ist,dass ich bei bedarf das wc aufsuchen kann,dann dürft es kein problem sein.zumal ich auch jederzeit bereit wäre,die verlorene zeit die aufgrund meiner wc-gänge entstehen nachzuarbeiten.
eine andere tätigkeit fällt mir halt sonst nicht ein,da ich ja nur sitzende tätigkeiten machen darf.
Mal ehrlich: Kein Arbeitgeber kann Dir verbieten das WC aufzusuchen... Wenn ads öfter vorkommt, als dem AG das lieb ist, dann erklärt man dem das, zeigt im Zweifelsfall nen Attest über eventuelle körperliche Einschränkungen vor und gut is... Wenn der dann immer noch n Aufstand macht, dann hat man nen A*** als Chef...
Auch wenns schön ist, alles im vorfeld geklärt zu haben, aber ich würd das auf KEINEN Fall im Vorfeld erwähenn, weil viele Chefs dann doch lieber das "Risiko" vermeiden eine Mitarbeiterin "auszuprobieren" bei der es irgendwelche Einschränkungen gibt...
Wenn man einmal den Allerwertesten aufm Bürostuhl hat ist es meist leicht, durch Arbeitsleistung zu beeindrucken und zu zeigen, daß dieses angebliche "Makel" keinen "schlechten" Arbeitnehmer aus einem macht...
__

Folgende Punkte gelten für ALLE meine Aussagen in diesem Forum:
-ich gebe hier grundsätzlich nur meine durchs Grundgesetz geschützte Meinung preis.
-ich biete keinerlei Rechtsberatung, sondern nur meine gewährfreien Erfahrungen und Meinungen.
-ich lasse mir von NIEMANDEM den Mund verbieten, bin aber gerne bereit mit jedem über meine Aussagen offen und ehrlich zu diskutieren.
Nimschö ist offline  
Alt 17.10.2007, 14:47   #73
Sally38->Emailproblem
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Sally38
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Zitat von Nimschö Beitrag anzeigen
Auch wenns schön ist, alles im vorfeld geklärt zu haben, aber ich würd das auf KEINEN Fall im Vorfeld erwähenn, weil viele Chefs dann doch lieber das "Risiko" vermeiden eine Mitarbeiterin "auszuprobieren" bei der es irgendwelche Einschränkungen gibt...
nun ja aber bei den callcentern werde ich den reizdarm schon erwähnen.wir wissen alle,was für ein stressiger job das ist und mein darm reagiert auf stress noch schlimmer als so schon.
und wenn ich es nicht dort erwähnen würde,möchte ich mir nicht den peinlichkeitsgrad ausrechnen,dem ich gegenüber den dortigen kollegen ausgeliefert wäre,weil ich dann öfters losflitzen muss.nee das kann ich mir nun wirklich nicht antun.

und das ein chef mir die wc-gänge nicht verbieten kann,ist mir schon klar,nur warum soll ich nicht im vorfeld mit offenen karten spielen?das problem würde der chef spätestens nach der einstellung mitbekommen und dann kann ich auch gefeuert werden,da eh viele ne probezeit haben und sowas sieht in lebensläufen gar nicht gut aus.
Sally38 ist offline  
Alt 17.10.2007, 17:08   #74
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Zitat von Sally38 Beitrag anzeigen
nun ja aber bei den callcentern werde ich den reizdarm schon erwähnen.wir wissen alle,was für ein stressiger job das ist und mein darm reagiert auf stress noch schlimmer als so schon.
und wenn ich es nicht dort erwähnen würde,möchte ich mir nicht den peinlichkeitsgrad ausrechnen,dem ich gegenüber den dortigen kollegen ausgeliefert wäre,weil ich dann öfters losflitzen muss.nee das kann ich mir nun wirklich nicht antun.
Dann kann man nur sagen: Vergiß CallCenter( würd ich eh keinem empfehlen, der einen seriösen Job sucht, von dem er leben kann... OK, es mag Ausnahmen geben...).

Zitat von Sally38 Beitrag anzeigen
und das ein chef mir die wc-gänge nicht verbieten kann,ist mir schon klar,nur warum soll ich nicht im vorfeld mit offenen karten spielen?das problem würde der chef spätestens nach der einstellung mitbekommen und dann kann ich auch gefeuert werden,da eh viele ne probezeit haben und sowas sieht in lebensläufen gar nicht gut aus.
Du solltest im Vorfeld nicht mit offenen Karten spielen, weil Du Dich aller Wahrscheinlichkeit durch genau diese Karte um die Chance bringst beweisen zu können was Du kannst. Mal ehrlich: gerade im Bürobereich juckt es doch üblicherweise keinen Menschen, wie oft jemand zur Toilette tapert. Hauptsache alles ist erledigt, wenn es fertsch sein muß...
Kann nur sagen: ich würds drauf ankommen lassen und das erstmal verschweigen...
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-ich gebe hier grundsätzlich nur meine durchs Grundgesetz geschützte Meinung preis.
-ich biete keinerlei Rechtsberatung, sondern nur meine gewährfreien Erfahrungen und Meinungen.
-ich lasse mir von NIEMANDEM den Mund verbieten, bin aber gerne bereit mit jedem über meine Aussagen offen und ehrlich zu diskutieren.
Nimschö ist offline  
Alt 18.10.2007, 01:14   #75
Sally38->Emailproblem
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Registriert seit: 04.08.2007
Beiträge: 161
Sally38
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Zitat von Nimschö Beitrag anzeigen
Dann kann man nur sagen: Vergiß CallCenter( würd ich eh keinem empfehlen, der einen seriösen Job sucht, von dem er leben kann... OK, es mag Ausnahmen geben...).
tja erzähl das mal der arge,callcenter war nämlich das erste was meinem fallmanager eingefallen ist,nachdem er mein gutachten gelesen hat.
ich persönlich will da auch gar nicht hin,weil ich u.a mit den arbeitzeiten nicht klar komme.
im januar läuft ja meine egv aus und wenn ich dann eine neue machen muss,werde ich callcenter auch rausnehmen lassen.da besorg ich mir halt ein neues attest vom doc und leg ihm das auf dem tisch.weiss dann allerdings nicht,wie ich dann mit nur einer berufsauswahl 8 bewerbungen schaffen soll.
Zitat:
Kann nur sagen: ich würds drauf ankommen lassen und das erstmal verschweigen...
naja wie ich oben schon schrieb,ich möchte mir nicht unbedingt meinen lebenslauf versauen,wenn ich dann ständig rausfliege,denn gerade bei büroarbeiten bekommen die bewerbungen ohne ende und da ist man ruck zuck ausgetauscht.
Sally38 ist offline  
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